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Die Geschichte des Passivrauches (Gelesen: 7983 mal)
Prince
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I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 43
Die Geschichte des Passivrauches
14.01.08 um 15:28:00
 
Liebes Forum,

ich lese hier schon einige Zeit mit und habe, angeregt durch einige Postings, ein wenig Recherche bzgl. des Ausdrucks „Passivrauch“ angestellt. - Das Ergebnis ist erschütternd!
Ich bin erstaunt, dass ich eine solche Zusammenfassung nirgends finden konnte. (In etwas „weichgespülter“ Fassung findet man es unter http://www.forces.org/articles/art-fcan/nazi2.htm)

Um nicht den Eindruck der Propaganda oder der Polemik zu erwecken, werde ich alle Ausführungen mit den entsprechenden Quellen belegen. Die Interpretation überlasse ich deshalb dem Leser...

Der „Passivrauch“ wurde erstmalig 1936 von dem Dresdner Mediziner Dr. med. Fritz Lickint erwähnt (Der Spiegel 24/2006, Seite 73). Er selbst war SPD-Mitglied. Ausführlich ist er auf den Passivrauch in seinem Buch „Tabak und Organismus“ von 1939 eingegangen.
Aus diesem Buch zitiert Prof. Dr. med. Knut-Olaf Haustein, Fritz-Lickint-Institut für Nikotinforschung und Raucherentwöhnung, Erfurt,  in seinem Werk „Fritz Lickint (1898-1960) – Ein Leben als Aufklärer über die Gefahren des Tabaks“ (http://82.98.75.226/sj/sfp/Pdf/aId/6824) den folgenden Abschnitt über Raucher:

„Die Mehrzahl dieser Menschen ist nicht zum Verbrecher geworden, weil sie beizeiten mit dem Rauchen begonnen haben, sondern sie haben schon frühzeitig mit dem Rauchen begonnen, weil sie moralisch von vornherein minderwertig waren...“

Nochmal zur Erinnerung: Fritz Lickint war SPD Mitglied! (nach dem Weltkrieg dann SED)

1938 gab es dann die ersten Nichtraucherwaggons der Reichsbahn. Das Rauchen in diesen Waggons war mit einer Strafe von 2 Reichsmark belegt.

Das Buch „Tabak und Organismus“ und diverse Aufsätze von Fritz Lickint wurden dankend angenommen und weiterverarbeitet. Unter anderen hat sich hier besonders der „deutsche Rassenforscher“ Karl Astel hervorgetan (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Astel). Als Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena war der bekannt dafür, dass er Studenten die Zigaretten aus dem Mund schlug  (Der Spiegel 24/2006, Seite 73). Er soll einem Studenten dabei den Kiefer gebrochen haben (http://forum.politik.de/forum/archive/index.php/t-142757.html – Hierzu gibt es keine Quelle, außer der angeführten). Karl Astel war außerdem 1941 Gründungsdirektor des neuen Wissenschaftlichen Instituts zur Erforschung der Tabakgefahren, welches von Adolf Hitler mit 100.000 Reichsmark gefördert wurde (Der Spiegel 24/2006, Seite 73).

1943 entstand an Astel's Institut die erste Studie, die die bekannte Verbindung zwischen Tabak und Lungenkrebs herstellte. (Der Spiegel 24/2006, Seite 73)

Diese Studie aus Astel's Institut wird noch heute lobend vom WHO erwähnt. (http://www.scielosp.org/scielo.php?pid=S0042-96862005001000020&script=sci_arttex...)

Außerdem findet sich ein Hinweis auf Fritz Lickint's Werk (das mit o. a. Zitat)  auf http://www.forum-rauchfrei.de/meilensteine/meilensteine_aktuell.htm. Hier wurde allerdings das Erscheinungsjahr seines Werkes auf das „politisch korrekte“ Jahr 1929 „angepasst“.

Nachdem ich nun diese Dinge recherchiert hatte habe ich mal angefangen die verschiedenen Ereignisse in eine chronologische Reihenfolge zu bringen:

1936 – Fritz Lickint erfindet den Passivrauch
1938 – Rauchverbot in Teilen der Reichsbahn mit Bußgeld bewehrt.
1939 – Fritz Lickint nennt Raucher Verbrecher und moralisch minderwertig
Anfang 1940 – Karl Astel schlägt Studenten Zigaretten aus dem Mund

2005 – die WHO propagiert durch ihr Kollaborationszentrum beim DKFZ die Gefahren des Passivrauchs
2007 – 2008 Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten und Bahnen mit Bußgeld bewehrt.
seit 2007 – In verschiedenen Internetforen wird das Rauchen als „Körperverletzung“ bezeichnet (siehe auch Fritz Lickint 1939)
seit 2007 – In verschiedenen Internetforen und -gästebüchern wird zu Gewalttätigkeiten gegen Raucher aufgerufen (siehe auch Karl Astel 1940)

Wie geht es weiter???

nachdenkliche Grüße,
Prince
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Harry Hartmann
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Smoke On The Water - (
And Fire In The Sky )

Beiträge: 127
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #1 - 14.01.08 um 15:56:00
 
@prince:

... und wieso haben die ca. 60 Jahre geruht ???

Gruß
Harry
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Prince
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Beiträge: 43
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #2 - 14.01.08 um 16:08:00
 
Hallo Harry,

die 60 Jahre begründet der Spiegel mit:

"Die Tabakpolitik der Nationalsozialisten
steckt den Deutschen immer noch in
den Knochen. Wenn Hitler von einem
Nichtraucher-Volk träumte, ist dann nicht
Zigarettenkonsum praktizierter Antifaschismus?" (Der Spiegel 24/2006, Seite 73).

Es hat sich halt niemand an das Thema 'rangetraut.

Gruß,
Prince
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #3 - 14.01.08 um 16:09:00
 
@archi: Weil D. den Krieg verloren hat.... Zwinkernd
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

Beiträge: 3509
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #4 - 14.01.08 um 16:29:00
 
@ Archi?  wieso ich?

was prince geschrieben hat, ist nicht von mir, ich hab sò was àhnlich auch ,oder hat einige von meine Link gelesen ,aber ist gut sò-meine Kompliment-...

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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

Beiträge: 1861
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #5 - 14.01.08 um 16:39:00
 
Zitat:
@ Archi?  wieso ich?
Dann eben Harry Zwinkernd
(hab mich verguckt und eigentlich ist der Adressant auch egal Smiley)
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

Beiträge: 7999
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #6 - 14.01.08 um 22:16:00
 
Zitat:
Aus diesem Buch zitiert Prof. Dr. med. Knut-Olaf Haustein, Fritz-Lickint-Institut für Nikotinforschung und Raucherentwöhnung, Erfurt,


Den Typen hab ich mal in einer TV-Diskussion 2004 oder 05 gesehen. Ein Nanny-Opa und verknöcherter Anti aus dem Bilderbuch, der sich sogar darüber aufregte, dass durch das Rauchen bald das ganze schöne Erbgut der Menschen verpfuscht werde.


Zitat:
Nochmal zur Erinnerung: Fritz Lickint war SPD Mitglied!


Wahrscheinlich ist Lauterbach sein Wiedergänger.


Zitat:
Als Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena war der bekannt dafür, dass er Studenten die Zigaretten aus dem Mund schlug


Die Uni Jena war damals eine der ersten "rauchlosen". 60 Jahre später übrigens genauso. Offenbar sehr traditionsbewusst.

Zitat:
Um nicht den Eindruck der Propaganda oder der Polemik zu erwecken, werde ich alle Ausführungen mit den entsprechenden Quellen belegen.


Gute Arbeit.
Der Spiegel u.a. von dir genannte Quellen haben ihr Wissen aus:
Robert N. Proctor: The Nazi War on Cancer, 1999 (dt.: Blitzkrieg gegen den Krebs, 2002).
Das Werk des amerikanischen Wissenschaftshistorikers ist eine wahre Fundgrube zur "Krebsprävention" der Nazis, zu ihrer Alkohol-, Tabak-, und Ernährungspolitik.
Leider ist bei Proctor eine wachsende Identifikation mit dieser Politik zu verspüren, wie Interviews der letzten Jahren zeigen.

Dennoch ist das Buch sozusagen ein "Muss".
Besonders reizvoll sind die Illustrationen:

...

...
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Beiträge: 1488
Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #7 - 14.01.08 um 22:26:00
 
Prince schrieb am 14.01.08 um 16:08:10:
Hallo Harry,

die 60 Jahre begründet der Spiegel mit:

"Die Tabakpolitik der Nationalsozialisten
steckt den Deutschen immer noch in
den Knochen. Wenn Hitler von einem
Nichtraucher-Volk träumte, ist dann nicht
Zigarettenkonsum praktizierter Antifaschismus?" (Der Spiegel 24/2006, Seite 73).

Es hat sich halt niemand an das Thema 'rangetraut.

Gruß,
Prince


Wer traut sich, Rittersmann oder Knapp,
zu mühen sich mit dem Thema ab,
es weiß ein jeder, drauf liegt ein Fluch,
drum hier ein erster, bescheid'ner Versuch

Um es ganz grob zusammenzufassen: Diktaturen haben gern Nichtraucher als Untertanen, Demokratien bevorzugen Raucher. Man darf nicht vergessen, dass Nichtrauchen bis in die 70-er Jahre in USA als "unamerikanisch" galt und dass Frankreich nach dem Krieg die Gauloises sogar subventionierte.

Viel zu wenig wird beachtet, dass diese Rauchverbote bestes Material zu Studien abwerfen, inewiefern sich beide Gruppen unterscheiden. Wobei natürlich beide Gruppen Gauß-verteilt sind und damit über das Individuum nichts ausgesagt ist. Aber die Maxima beider Gruppen liegen deutlichst auseinander und das sollte man durchaus einmal festhalten.

Was nun alle mit haarsträubendem Unverständnis beobachten, ist, dass George Bush sich offenbar jede nur denkbare Unverschämtheit leisten kann, die man auf dem Boden der ältesten Demokratie für unmöglich gehalten hätte. Er bricht die Verfassung in allen Teilen, er baut Amerika zum Gefängnis- und Überwachungsstaat aus, er ruiniert das Land mit einem sinnlosen Krieg usw. usf., ihr kennt das ja alle. Niemnd versteht, dass sich das amerikanische Volk, das bisher als das renitenteste von allen galt, sich dies gefallen lässt. Immerhin ist hier zum ersten Mal gegen einen Krieg des eigenen Landes demonstriert worden. Was George Bush heute ungestört tun und lassen kann, hätte ihm vor vierzig Jahren sicher ungebetenen Besuch beschert, das hätte mindestens 10 Millionen Demonstranten auf die Beine gebracht.

Beides korreliert mit Extremen des Tabakkonsums, damals regelrecht erwünscht, heute verpönt. Das deutet zuerst auf die alte Mär vom renitenten Raucher hin, das auf den ersten Blick natürlich stimmt. Nur - auf den zweiten stimmt es nicht.
Tatsächlich ist es so, dass das politische Interesse allgemein positiv mit dem Tabakkonsum korreliert, nicht nur des linken und des rebellischen Lagers, sondern auch des liberalen und konservativen. Gegenwärtig ist das Interesse auf einem derartigen Tiefpunkt, dass keines der Lager mehr zu existieren scheint. Zu sehen an den Präsidentschaftskandidaten dieser Tage: keiner von ihnen ist von einem der Lager mit einer ausgearbeiteten Strategie ins Rennen geschickt worden. Vielmehr quasseln sie alle mehr oder weniger aus der Lameng von Dingen, die beim besten Willen nicht zusammenpassen. Ein durchweg grauenhaftes Niveau, welches so noch nie beobachtet wurde.

Ein absolutes Desinteresse an politischen Dingen quer durch die gesamte politische Landschaft, etwas anderes kann man nicht diagostizieren. Es liegt nicht nur an George Bush, dass das Land immer mehr in Richtung Diktatur sich bewegt: selbst wenn der sanfte Obama an die Macht kommt, wird er nicht umhin können, eine milde Diktatur zu etablieren: mit diesen Amerikanern ist einfach nichts anderes anzufangen.

Nichtraucher sind apathisch, Raucher sind politisch aktiv, so krass würde es nicht einmal die Bildzeitung formulieren, aber die Realität ist an dieser Stelle noch krasser. Und das ist eben die Richtung, aus der der Wind hier weht. Nicht, dass ich George Bush vorneweg unterstelle, ein Diktator zu sein, er tat das Ganze eher aus Eigenschutz. Eben zu Kriegsbeginn im Jahre 2003 hatte es die größte Anti-Kriegsdemonstration aller Zeiten gegeben. Was würde passieren, wenn die Kriegslüge auffligt? Die würden ihn lynchen. Und da hatte er eben die Idee, man müsse die Raucher einschüchtern und diffamieren. Und siehe da - ab diesem Zeitpunkt war Ruhe im Land.

Dann hat er die WHO instrumentalisiert, um Europa und den Rest der Welt ebenfalls in dieser Weise zu diziplinieren. Die WHO ist, wie fast alle internationalen Behörden, ein Werkzeug der US-Außenpolitik. Und das nun hat uns Frau Pötschke-Langer und ihr Kollaborationszentrum beschert.

Neulich hat sich Herr Napolitano bessorgt geäußert über den Überwachungswahn, der aus Amerika zu uns "herüberschwappt". Ganz falsch, der Überwachungsstaat kostet Milliarden und die gibt man nicht aus, weil etwas "schwappt". Vielmehr bekommt Wolfgang Schäuble seine Befehle aus Washington, um diese renitenten Krauts auf Linie zu kriegen, die die Speerspitze der Unwilligen im Irak-Krieg waren.

Und Herrn Napolitano kommt da nicht auf die Idee, er könne in diesem bösen Spiel ein Rädchen im Getriebe zu sein? Und selbst, wenn er sich als Übungsleiter für Denunzianten zur Verfügung stellt, merkt er nichts? Wenigstens nächtliche Zweifel sollten ihn  plagen.

Gruß Meinrad 

   
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Prince
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I love YaBB 1G - SP1!

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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #8 - 14.01.08 um 22:57:00
 
> Den Typen hab ich mal in einer TV-Diskussion 2004 oder 05 gesehen. Ein Nanny-Opa und verknöcherter Anti aus dem Bilderbuch, der sich sogar darüber aufregte, dass durch das Rauchen bald das ganze schöne Erbgut der Menschen verpfuscht werde.

...Später als 2005 kann es jedenfalls nicht gewesen sein, denn am 09.02.2006 hat er uns leider verlassen... Zunge
http://www.akdae.de/05/12EhemMitglieder/Haustein_Nachruf.pdf
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #9 - 15.01.08 um 08:04:00
 
Der Führer also raucht und trinkt auch nicht und seine Arbeitsleistung ist ungeheur.

Nicht dass letzteres noch jemand glaubt: der Gröfaz und die Seinen ließen es sehr gemütlich angehen. Ein Zeitgenosse bemerkte, der Nationalsozialismus sei offenbar die Organisation der Arbeitslosen durch die Arbeitsscheuen.

Nun aber lebt der Gröfaz total abstinent und man hat nun verschiedentlich gefragt, ob das in irgend einer Weise mit seinem Fanatismus zusammenhängt und ob diese beiden eventuell in einem Henne-Ei Verhältnis stehen. Abstinenz ist Verzicht, welcher durch Fanatismus ausgeglichen wird, der Fanatismus wiederum verlangt nach "Reinheit", will sagen, totaler Abstinenz.

Natürlich wäre es falsch, diese Vermutung nur an einer Person festzumachen. Aber die nichtrauchende und inzwischen auch fast durchweg nichttrinkende amerikanische Elite gibt ein vielköpfiges Studienobjekt zum Besten, aus dem man sehr wohl und sehr viele Schlüsse ziehen kann.

Nun, wie schlagen sich diese Abstinenzler? Erstmal fallen sie im Vergleich zu früher durch absolute Denkfaulheit auf. Der Ehrgeiz früherer Tage, jeden Vorgang auf dieser Welt zu verstehen und zu nutzen ist wie weggeblasen. Wo früher Strategie, Raffinesse und Eleganz zuhause waren, herrscht jetzt Ignoranz, Kohlhaasigkeit und Überheblichkeit. Nie war das Staatswesen in einem derart schlechten Zustand, aber das scheint niemand groß aufzuregen, dafür wird das Volk mit klerinlichsten Vorschriften traktiert. Massig Anhänger hat der Religionshass gegeen den Islam und zu allem Überfluss auch noch der Kreationismus, der nun wirklich, wenn er zum Zuge kommt, das Land ins Mittelalter zurückwerfen würde.

Überhaupt kein gutes Debüt für die Abstinenzler und so langsam beginnt man das zu bemerken. Dass Ammerika so einflussreich und mächtig werden konnte, lag unter anderem daran, dass dieses Land niemals in seiner Geschichte von solchen Pflaumen regiert wurde. Wenn diese hier abtreten, ist das Land eine Ruine.

Diese Dinge sind inzwischen keine "Nebensache" mehr, um die sich das Netzwerk Rauchen nach eigener Einschätzung kümmert. Das hier ist inzwischen eine "Hauptsache" und es ist durchaus eine Schicksalsfrage unserer Generation, ob es gelingt, diese Hysteriker zum Teufel zu jagen.

Gruß Meinrad
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archimede
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #10 - 15.01.08 um 12:18:00
 
Prince schrieb am 14.01.08 um 22:57:16:
> Den Typen hab ich mal in einer TV-Diskussion 2004 oder 05 gesehen. Ein Nanny-Opa und verknöcherter Anti aus dem Bilderbuch, der sich sogar darüber aufregte, dass durch das Rauchen bald das ganze schöne Erbgut der Menschen verpfuscht werde.

...Später als 2005 kann es jedenfalls nicht gewesen sein, denn am 09.02.2006 hat er uns leider verlassen... Zunge
http://www.akdae.de/05/12EhemMitglieder/Haustein_Nachruf.pdf


...hat uns leider verlassen?----Gott sei dank,hàtten alle antis uns verlassen ...die Hundfutter nachschub wehre gesichert- 8)
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Terrx
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #11 - 15.01.08 um 15:07:00
 
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt:


Zitat:

Ich lese dort, daß er nicht trinkt und nicht raucht..."...ohne andere im Geringsten in dieser Richtung zu bevormunden, ..."

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archimede
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #12 - 15.01.08 um 15:28:00
 
..eben..und was bedeutet das? 8)
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archimede
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #13 - 15.01.08 um 17:15:00
 
Hier ist noch eine,

http://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_Conti_%28Mediziner%29

das ist der Hammer- 8)
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Meinrad
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Re: Die Geschichte des Passivrauches
Antwort #14 - 15.01.08 um 19:06:00
 
Prince schrieb am 14.01.08 um 22:57:16:
> Den Typen hab ich mal in einer TV-Diskussion 2004 oder 05 gesehen. Ein Nanny-Opa und verknöcherter Anti aus dem Bilderbuch, der sich sogar darüber aufregte, dass durch das Rauchen bald das ganze schöne Erbgut der Menschen verpfuscht werde.



Worauf ich schon gewartet habe und was dann auch kam: diese Antis sind fast durchweg Goethe-Verehrer. So weit muss man eben zurückgehen, um einen Nicht- und Antiraucher zu finden, der etwas Bedeutendes zu Papier gebracht hat. So ganz nach dem Geschmack von Frau Bätzing war aber auch der nicht: pro Tag genehmigte er sich zwei Liter Wein.

Die Wahrscheinlichkeit, dass uns die nichtrauchenden und -trinkenden Normalfälle von Frau Bätzing mit Kunst und Kultur versorgen, ist statistisch gesehen gleich null. Und wie man sieht, hat die Statistik in diesem Zusammenhang recht.

Was wäre man froh, wenn man auf der Gegenseite mit dem Goethe streiten dürfte. Aber ob der sich in Gesellschaft von Leuten wohlfühlen würde, die uns keinen anderen Lebenszweck mehr gönnen als den, der Kasse keine Kosten verursacht zu haben, ist fraglich. Da müsste selbst er  sich erstmal eine anzünden, um das zu verdauen.

Gruß Meinrad
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