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Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an? (Gelesen: 216196 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #675 - 09.05.17 um 19:43:23
 
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #676 - 19.05.17 um 08:39:20
 
Zuerst die gute Nachricht: Junge Menschen trinken so selten Alkohol wie nie.

Die Prohibitionisten sagen es zwar nicht direkt, aber diese scheinbar gute Nachricht scheint sie so richtig böse zu machen:



Und deshalb muss man aus ihrer Sicht noch einmal kräftig nachlegen:
Zitat:
....Denn seien wir ehrlich: Deutschland ist alkoholabhängig. Wir gehören weltweit zur saufenden Elite. Jeder Deutsche trinkt jährlich eine Badewanne voll mit alkoholischen Getränken (130 Liter), das sind 11,4 Liter reines Zellgift in Form von Ethanol. Prost!

In kaum einem anderen Land ist der Vollrausch billiger, schneller und praktisch überall zu haben....

.....Was die wenigsten Deutschen aber wahrhaben wollen: Alkohol ist die mit Abstand schädlichste Droge für den Einzelnen und andere. Mindestens 9,5 Millionen Menschen trinken riskant, 1,3 Millionen sind abhängig und geschätzt 74.000 sterben jedes Jahr an den Folgen von mehr als 200 Erkrankungen, die Alkohol verschlimmert oder auslöst – von Hirnschäden bis Darmkrebs.


Und die "Zeit" ist sich nicht zu schade diese alternativen Fakten zu drucken...
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #677 - 19.05.17 um 12:28:06
 
Spiegel Online vs. Die pöse Alkohollobby:

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/alkohol-werbung-ein-prosit-auf-die-l...

Zitat:
Alkohol ist frisch, cool und sexy - zumindest in der Werbung. Was sie verschweigt, sind die 74.000 Menschen, die in Deutschland schätzungsweise jedes Jahr an den Folgen von Alkohol sterben.


Angaben von Todesopfern in Alkoholwerbung? Au ja. Machen wir doch am besten gleich mit den Angabe von Verkehrstoten bei Autowerbung weiter. Das dürfte den Print-Spiegel ungefähr die Hälfte seiner noch verbliebenen Anzeigen kosten. Geschähe ihm ganz recht.

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Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist? (Theodor W. Adorno)
 
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #678 - 21.06.17 um 09:32:07
 
Dr. Judith Mackay, eine Beraterin der WHO, schlägt vor, Gesundheitswarnungen oder Einheitsverpackungen bei Alkoholprodukten zur Pflicht zu machen:



Zitat:
She told The Herald that the WHO’s convention on tobacco control provided a ‘potential template’ for curbing its consumption. Dr. Mackay’s motives are transparent enough. Why, though, does she believe plain packaging is the answer?

More gallingly, Dr. Mackay doesn’t even believe the most effective part of the strategy to combat tobacco was anything to do with packaging, but rather the cost of the product: ‘It has the most fundamental effect, and I suspect it would too in alcohol,’ she said.
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #679 - 07.07.17 um 22:24:47
 
Aus der Süddt. Bevormundungszeitung (SBZ):

Zitat:
"Alkohol macht müde und fett, beides finden junge Leute heute uninteressant", sagt Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik in Lindow, die sich auf Suchtprobleme spezialisiert hat. "Aktiv sein, lange aufbleiben können, fit sein - und das auch ausstrahlen - all das wird bei jungen Leuten immer wichtiger", sagt Lindenmeyer.
Ähnlich sieht das Jugendforscher Philipp Ikrath: "Das Ausschweifende ist nicht mehr cool, es geht zunehmend um Leistung." Er sieht den Rückgang als Teil eines Mentalitätswandels: Der Slacker - zu Deutsch etwa Faulenzer - habe ausgedient. Disziplin, Leistungs- und Durchsetzungsfähigkeit rückten in den Fokus. Die Jugend verzichte auf körperschädigende Substanzen und setze stattdessen auf Gesundheits- und Sporttrends. Die passenden Bilder dazu liefere etwa Instagram. "Man kann von einer Anti-Exzess-Generation sprechen", sagt Ikrath.


Wobei man auf Instagram auch ganz andere Lebensentwürfe sehen kann. Verallgemeinerungen sind problematisch.
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #680 - 05.08.17 um 10:52:05
 
"Wenn es Passiv-Raucher gibt, dann muss es auch Passiv-Trinker geben, meinen Suchtexperten. Der Feldzug gegen den Alkoholkonsum hat begonnen."



Zitat:
In diesen Tagen hat sich ein Wort auf den Weg gemacht, das es noch weit bringen könnte: „Passiv-Trinker“. Die Klageschrift gegen den Alkoholkonsum ist schon verfasst: Wenn ein Autofahrer mit zu viel Promille im Blut einen Unfall baut, werden dann die Geschädigten nicht zu Passiv-Trinkern? So fragt maliziös ein Experte der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.


"Passivrauch" war für die Gesundheitsfetischisten offenbar noch ok, Passivtrinker und Passiv-Autofahrer geht ihnen jetzt merkwürdigerweise doch zu weit....  Laut lachend
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