G-H-L schrieb am 31.07.10 um 16:44:10:Ein großes Problem ist hierbei aber, daß gerade die Nichtraucher sich weigern werden, solche Veröffentlichungen zu lesen.
Und auch die Medien werden sich weigern, solche Publikationen zu veröffentlichen.
Gruß
Gerhard
Ja soll man denn sagen, das Knepinsterben sei umsonst in Kauf genommen worden ? Die Zwietracht, die man gesät hat, die Denunzianten, die man ausgehoben hat, die Kinder, die man gegen ihre Eltern aufgehetzt hat, all das soll umsonst gewesen sein ? So nämlich funktioniert in diesem Fall die Meinungsbildung : wenn all das in Kauf genommen wird, dann muss ja etwas dahinter stecken. So denkt leider der Mann auf der Straße und man kann es ihm nicht verübeln. Dass er sich in diesen Wust medizinischer Studien einarbeitet, kann man beim besten Willen nicht verlangen.
Wir können aber anders kontern: um überhaupt diskutabel zu sein, müssten diese schweren Rechtseingriffe doch wenigstens eine 20-prozentige Senkung der Gesundheitskosten nach sich ziehen. Das wäre das Mindeste, wenn man den Anti-Studien glauben dürfte, müssten es ja 80 Prozent sein. Nichts davon ist zu sehen. In USA, wo man nun schon seit 7 Jahren die flächendeckenden Rauchverbote hat, explodieren die Gesundheitskosten regelrecht mit im Schnitt 6 Prozent pro Jahr. Auch die Krebserkrankungen, insbesondere der Lungenkrebs hat rapide steigende Fallzahlen, trotz seit Jahrzehnten fallenden Raucherraten. Es ist eine Unverschämtheit, uns Rauchern dafür die Hauptverantwortung in die Schuhe zu schieben.
Entscheidend ist aufm Platz. Raucher stehen seit 500 Jahren unter Beobachtung und dass sie zu früh sterben oder kränker sind, ist niemandem aufgefallen. Die Behauptung ist nun, dass diese Art der Beobachtung völlig versagt und eine regelrechte Massenepedemie in der Mitte der Gesellschaft einfach übersehen hat, da der Raucher 5, 8, 10, 15, 20, 25 Jahre früher stirbt. Eine rein politische Zahl, die sich danach richtet, wie sehr die Antis auf Widerstand stoßen. Wo ihnen niemand widerspricht, wie in Australien, behaupten sie glatt, es seien 25.
Für all diese Behauptungen erhalten wir jetzt ein Resultat. Auf der ganzen Welt können wir nun sehen, ob die Kosten abnehmen und die Lebenserwartung steigt. Nichts, aber auch garnichts davon ist zu sehen.
So denke ich, müssen wir argumentieren, um diesen Schwindel zu enttarnen. Nicht in medizinische Details gehen, das versteht die Öffentlichkeit eh nicht. Das große Resultat und die ausbleibenden Wunder, das ist es, womit wir höchst plausibel punkten können.
Gruß Meinrad