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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Meinung der Gastronomie (Gelesen: 728 mal)
Ingo
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Meinung der Gastronomie
29.03.07 um 08:00:00
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Liebe Schmaucher,

anbei ein Link zu der Meinung kleiner Gastronomiebetriebe zum geplanten Rauchverbot:

http://www.hnp-online.de/?mode=full&cat=&open=&open_u=&minDate=&s_id=b74cc547216...

Ich frage mich, warum die Wirte anstatt zu jammern, nicht endlich einmal aktiv etwas gegen das Rauchverbot unternehmen. Da rührt sich, mal vom Norden abgesehen, zur Zeit nicht allzu viel...

Rauchige Grüße

Ingo
  
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magnitubel
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #1 - 29.03.07 um 08:32:00
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Interessant in diesem Text auch folgende Aussage:

"Auffällig sei dabei, dass früher die Raucherecken immer ein großer Treffpunkt gewesen seien. Heute stünden die Raucher hingegen eher allein vor der Schule."

Solche Meetingpoints (wie ich sie auch von der Cafeteria meiner Hochschule kannte, dort ist mittlerweile auch RV, kein Mensch hält sich seither mehr da auf) werden auf diese Weise ganz nebenbei ebenfalls abgeschafft. Ob dies am Ende gar ein erwünschter Nebeneffekt ist? Wo Menschen sich zum ungezwungenen Gedankenaustausch treffen, könnten am Ende ja Dinge gedacht (oder gar gesagt) werden, die andernorts nicht unbedingt erwünscht sind. Vielleicht etwas zuviel der Interpretation...
  
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Aktiv.rauchfrei
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #2 - 30.03.07 um 15:54:00
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Ingo schrieb on 29.03.07 um 08:00:21:
Liebe Schmaucher,

anbei ein Link zu der Meinung kleiner Gastronomiebetriebe zum geplanten Rauchverbot:

http://www.hnp-online.de/?mode=full&cat=&open=&open_u=&minDate=&s_id=b74cc547216...

Ich frage mich, warum die Wirte anstatt zu jammern, nicht endlich einmal aktiv etwas gegen das Rauchverbot unternehmen. Da rührt sich, mal vom Norden abgesehen, zur Zeit nicht allzu viel...

Rauchige Grüße

Ingo


Die Mehrheit der Gastronomen weiss ganz genau, das Rauchverbot kommt. In Irland wollte man das zuerst auch nicht glauben. Jetzt sind alle Iren damit glücklich. Sogar 88 Prozent der Raucher. Man geht zum Rauchen eben kurz vor die Tür. Die Pubs und Restaurants boomen und den Rauch wünscht sich niemand wieder zurück.
  
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rizzo
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #3 - 30.03.07 um 15:59:00
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Du brauchst hier nicht die Pressemitteilung des DKFZ posten. Die kennen wir in und auswendig. Vielleicht ist es Dir entgangen, aber wir versuchen uns kritisch mit dem Thema auseinander zusetzen und nicht jeden Blödsinn zu glauben der veröffentlicht wird. Wenn das nicht in Deinem Sinne ist, bist Du bei Pro-Rauchfrei besser aufgehoben.
  

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Aktiv.rauchfrei
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #4 - 30.03.07 um 16:03:00
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Kennst du dich in Irland so gut aus? Meine halbe Verwandtschaft wohnt dort und berichtet von der Erfolgsstory Rauchverbot. Wenn das DKFZ ähnliches berichtet wird es dadurch ja nicht falsch.
In Irland haben wir den Eiertanz nicht, der hier das Bild bestimmt. Rauchverbot ohne Ausnahme und die liebe Seele hat Ruh. Aber Deutschland muss es mal wieder kompliziert machen. Föderalismus und falsch verstandener Liberalismus sind die Stichworte.
Na, bimmelt jetzt das Glöckchen?
  
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rizzo
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Si vis pacem, para bellum!

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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #5 - 30.03.07 um 18:20:00
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Quote:
Kennst du dich in Irland so gut aus? Meine halbe Verwandtschaft wohnt dort und berichtet von der Erfolgsstory Rauchverbot. Wenn das DKFZ ähnliches berichtet wird es dadurch ja nicht falsch.
In Irland haben wir den Eiertanz nicht, der hier das Bild bestimmt. Rauchverbot ohne Ausnahme und die liebe Seele hat Ruh. Aber Deutschland muss es mal wieder kompliziert machen. Föderalismus und falsch verstandener Liberalismus sind die Stichworte.
Na, bimmelt jetzt das Glöckchen?


Kann schon sein dass Deine Sippe das als Erfolgsstory verkauft. Und der
Apfel scheint nicht weit vom Pferd zu fallen. Liberalismus ist eben nichts für kleine Geister. Da müssten die ja denken. Deshalb lieben sie die Verbote. Da ist das Leben dann einfacher und auch für Nichtdenker leichter.
  

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freiraucher
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Wir sind der singende
tanzende Abschaum der
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #6 - 30.03.07 um 19:42:00
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Quote:
Kennst du dich in Irland so gut aus? Meine halbe Verwandtschaft wohnt dort und berichtet von der Erfolgsstory Rauchverbot. Wenn das DKFZ ähnliches berichtet wird es dadurch ja nicht falsch.
In Irland haben wir den Eiertanz nicht, der hier das Bild bestimmt. Rauchverbot ohne Ausnahme und die liebe Seele hat Ruh. Aber Deutschland muss es mal wieder kompliziert machen. Föderalismus und falsch verstandener Liberalismus sind die Stichworte.
Na, bimmelt jetzt das Glöckchen?


http://www.sadireland.com/index.htm
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #7 - 31.03.07 um 11:32:00
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Guten tag Leute.

Ich sehe das die Antiraucher sehr nervòs sind,dann muss mit Ritalin.Vioxx und Prozac versorgen werden.
Was ich gestern gelesen hab in eine Forum(Niedersachsen)ist eine Hysterie und angst von manche Leute sò gross, das mal glaubt tatsàchlich an was frau M:P:L sagt.

80% des bevolkerung ist desinformiert und hat kein minimal idee um was geht,es wird immer noch geglaubt das zigaretten rauch schuldig ist am tod von milionen von menschen .

Rizzo,kannst du Italienisch lesen?
Hier ist was die Leute wissen sollten:

http://www.disinformazione.it/capitalismo_totalitario.htm

schade das solche informationen sind nicht zu finden in Internet ,aber in Deutsche sprache-

salute
archimede
  
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rizzo
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Si vis pacem, para bellum!

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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #8 - 31.03.07 um 17:34:00
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ne archimede, dazu reichen meine drei worte italienisch nicht aus.
  

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Rockabilly
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In dubio pro libertatem!

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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #9 - 03.04.07 um 07:22:00
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Ein Beusuch in meiner Lieblingskneipe:

Der Wirt war ganz klar für Nichtraucherschutz!
Jedoch ist der Eigriff in die gastronomie ein radikaler Eingriff des Staates in die Privatsphäre und absolut inakzeptabel.
Es ist niemand gezwungen, in seiner Jazzkneipe ein Getränk zu sich zu nehmen.
Wenn er die Gäste zum rauchen rausschicken würde, was ihm schon allein als Gastgeber absolut widerstrebt, müsse er die Gaststätte schließen, da er Nachbarn hat, die regelmäßig die Polizei anrufen, wenn nach 22 h sich noch vor der Tür unterhalten wird etc.
Im Falle einer Sammelklage vor dem Bundesverfassungsgerichtes würde er sich sofort anschließen.

Hoffentlich wehren sich mehrere Wirte!
  
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zett
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #10 - 04.04.07 um 12:47:00
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Rockabilly schrieb on 03.04.07 um 07:22:52:
Ein Beusuch in meiner Lieblingskneipe:
Der Wirt war ganz klar für Nichtraucherschutz!
Jedoch ist der Eigriff in die gastronomie ein radikaler Eingriff des Staates in die Privatsphäre und absolut inakzeptabel.


Nein. Der Wirt ist Gewerbetreibender und unterliegt damit nicht nur dem Privatrecht sondern vielfältig auch dem Öffentlichen Recht. Er hat daraus erwachsend weitgehende Verpflichtungen einzuhalten. Diese betreffen z. B. Gesundheitsschutzmaßnahmen, Arbeitsrecht, Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht, Jugendschutzrecht, Steuerrecht  etc.

Die These, der Gastronom handele ausschließlich als Privatmensch ist völlig unhaltbar.
  
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Christoph Suter
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #11 - 04.04.07 um 13:56:00
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Quote:
z. B. Gesundheitsschutzmaßnahmen


Was für Gesundheitsschutzmassnahmen? Keine giftigen Pilze für die Sosse verwenden? Na ist doch klar, Mann.
  
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Dirk
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #12 - 04.04.07 um 21:16:00
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Quote:
...Die These, der Gastronom handele ausschließlich als Privatmensch ist völlig unhaltbar.

Lebst Du in der DDR oder in der Marktwirtschaft? Schon mal etwas vom »Hausrecht« gehört? Von »unternehmerischem Risiko«? Soll der Staat immer mehr der Privatsphäre regulieren? - Nein, danke!

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Dirk
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Terrx
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #13 - 04.04.07 um 21:35:00
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Rauchen in der Gastronomie war selbst in der DDR dem Besitzer überlassen. Zwinkernd
#
Der Gastronom ansich bewegt sich zwar mit seinem Gewerbe im Öffentlichen Rechtsraum, erscheint mir aber zumindest auch zunächst als Mensch und Person.
  
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Dominik
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liberté toujours!

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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #14 - 23.07.07 um 15:04:00
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Das sind Blitzmerker, unsere Gastronomen. 8 Tage vor Inkrafttreten des Raucherdiskriminierungsgesetzes merken sie langsam, was los ist.

http://www.gea.de/detail/781331

Gesundheit - Die Diskussion um den Nichtraucherschutz nimmt an Schärfe zu. Der Hotel- und Gaststättenverband warnt die Landesregierung vor juristischen Konsequenzen 

Klage gegen Rauchverbot angedroht 

STUTTGART. Bei der Diskussion um das ab 1. August in Baden-Württemberg geltende neue Nichtraucherschutzgesetz, das diese Woche im Landtag diskutiert wird, herrscht »dicke Luft« zwischen Wirten und Gesetzgeber. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Baden-Württemberg erwägt nun sogar rechtliche Schritte gegen das Gesetz. 

Unser Verband wird prüfen, ob es sinnvoll und Erfolg versprechend ist, gegen das geplante Rauchverbot in Baden-Württemberg mit rechtlichen Mitteln vorzugehen«, sagte der Sprecher der Dehoga in Baden-Württemberg, Daniel Ohl.

Warnung vor Job-Verlusten

Die Argumentation des Gaststättenverbandes: Gastronomiebetriebe seien keine öffentlichen Räume, sondern privat geführte Unternehmen. »Der Gast entscheidet frei, ob er einen Betrieb aufsucht oder nicht«, sagte Ohl. Er fügte hinzu: »Die Grundlage für ein Verbot kann nach unserer Auffassung also nicht die gleiche sein wie zum Beispiel bei einer Behörde oder Schule.« Ein ein Verbot hätte nach Ansicht des Gastronomieexperten massive Wettbewerbsverzerrungen zur Folge. Vor allem kleine Betriebe ohne Nebenräume und auch die Diskotheken im Land müssten mit erheblichen Problemen rechnen. »Wir gehen davon aus, dass in den betroffenen Betrieben Arbeitsplätze gefährdet sind und einige von ihnen auch in ihrer Existenz bedroht sein werden, wenn der Gesetzentwurf umgesetzt wird.« (dpa)

Wär ja schön, wenn´s noch was bringen würde.

Dominik
  
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Christoph Suter
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #15 - 23.07.07 um 15:40:00
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Ich kann an dieser Stelle nur wieder einmal die Meinung des Schweizer Verfassungsrechtlers, Prof. Dr. iur. Andreas Auer, Professor für Verfassungsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Genf wiederholen:

"Ein Rauchverbot ohne Ausnahmen ist verfassungswidrig."

Fairer Kompromiss. Eine Gaststätte mit 2 und mehr Räumen, kann einen davon als Nichtraucherraum deklarieren. Gaststätten mit nur einem Raum können selbst entscheiden, ob sie ein Rauchverbot erlassen wollen.
  
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Dirk
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #16 - 23.07.07 um 19:39:00
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Quote:
... Fairer Kompromiss. ...

Welche/Welcher Politikerin/Politiker interessiert sich heutzutage noch für faire Kompromisse?

Habe länger überlegt... bin auf keine/keinen gekommen... immer nur auf Kompromisse unter dem Diktat von "Parteidisziplin"... "Populismus"... "Wiederwahl"... "Aktionismus"..., "Wirtschaftskraft"... etc.
  

Dirk
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Christoph Suter
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #17 - 25.07.07 um 14:27:00
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Der DEHOGA will vor Gericht? Dass ich nicht lache! Ich weiss es tönt pessimistisch, aber mich treibt purer Realismus zu einem müden Lächeln.

Die Richter werden die "Studien" von Frau Dr. med. Martina Pötschke-Langer, Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums im DKFZ Heidelberg konsultieren und dann urteilen: Das mit dem Rauchverbot ist schon in Ordnung. Studien beweisen, dass in der Bundesrepublik Deutschland pro Jahr 3'300 Menschen am Passivrauch sterben.

Das war's dann schon. Solange Richter sich nicht unabhängig und unbeeinflusst mit diesem Thema beschäftigen, wird es nur solche Urteile geben.

Man denke daran, dass ein Schweizer Bundesrichter in einer persönlichen Stellungnahme gegenüber der Presse folgenden Kommentar verursacht hat:

En effet, selon le juge fédéral Bertrand Reeb, l’initiative poursuit un but d’intérêt public. Et d’évoquer les ravages causés par le tabac: «Plusieurs centaines de non-fumeurs meurent en Suisse chaque année à cause d’une exposition à la fumée.»

Die Schädlichkeit des Passivrauchens sei heute erwiesen, sagte Bundesrichter Bertrand Reeb. Er zitierte Studien, wonach jährlich mehrere hundert Schweizer an den Folgen des Passivrauchens stürben.

Einer unserer Mitstreiter hat diesen Bundesrichter persönlich angeschrieben. (Auszug): … Man darf wohl davon ausgehen, dass diese Überzeugung Ihre Stellungnahme zum Rekurs gegen diese Initiative massgeblich beeinflusst hat. Ich wäre Ihnen deshalb dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, aufgrund welcher Fakten Sie sich Ihr Urteil gebildet haben.

Fazit: Er hat nie eine Antwort auf sein Schreiben erhalten.


  
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Dominik
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #18 - 25.07.07 um 20:46:00
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Das hab ich heute noch im Reutlinger GEA gefunden:

http://www.gea.de/detail/782226


Drohung mit einer Verfassungsbeschwerde 

STUTTGART. Heute soll im Landtag das Nichtraucherschutzgesetz abschließend diskutiert und beschlossen werden. Unmittelbar davor meldete sich am Wochenende erneut das Hotel- und Gasstättengewerbe mit massiver Kritik am Gesetzesvorhaben zu Wort und erwägt nun eine Verfassungsbeschwerde. Ulrike Bäuerlein befragte Dehoga-Sprecher Daniel Ohl zum Zweck dieser Aktion. 

GEA: Herr Ohl, zwei Tage, bevor der Landtag voraussichtlich das Nichtrauchergesetz beschließen wird, macht der Dehoga noch mal Front dagegen. Haben Sie jetzt erst gemerkt, dass es ernst wird?

Daniel Ohl: Das ist sicher nicht so. Der Dehoga hat immer schon, auch im Anhörungsverfahren, verfassungsrechtliche Bedenken deutlich gemacht. Wir haben klar gemacht, dass eine Gastronomie kein öffentlicher Raum ist, sondern ein privater Wirtschaftsbetrieb, und dass wir es deshalb ausgesprochen fragwürdig finden, wenn im Landesnichtraucherschutzgesetz Gastronomiebetriebe behandelt werden wie öffentliche Räume.

Nun können Sie davon ausgehen, dass der Entwurf, wie er bekannt ist, auch Gesetz wird. Was werden Sie dann konkret unternehmen?

Ohl: Wir hoffen immer noch darauf, dass die Abgeordneten zumindest die fragwürdigsten Regelungen im Gesetz - zum Beispiel die Sonderregelung für Diskotheken - noch mal zur Disposition stellen. Aber Sie haben recht - realistischerweise muss man davon ausgehen. Wir werden dann in aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, inwieweit wir uns Erfolgschancen ausrechnen können, wenn wir rechtlich gegen ein solches Gesetz vorgehen. Und dann werden wir entscheiden.

Haben Sie denn seitens der Abgeordneten Hinweise bekommen, die Ihre Hoffnung nähren?

Ohl: Wir haben etliche Stimmen von Abgeordneten, die uns in unserer Auffassung beipflichten, dass eine Regelung, die die Diskotheken ganz anders behandelt als andere Gastronomiebetriebe, fragwürdig ist. Inwieweit sich das auf das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten auswirken wird, ist eine andere Sache. Wir hoffen, dass die Abgeordneten sich bewusst sind, dass es, wenn sie dafür stimmen, eine ausgesprochen wackelige Angelegenheit ist. Und wir hoffen, dass viele Abgeordnete das Gesetz auch aus diesem Grund ablehnen werden.

Wie weit würden Sie denn auf juristischem Weg gehen?

Ohl: Das kann ich noch nicht sagen. Der Weg wird möglicherweise der einer Verfassungsbeschwerde sein. Im Kern geht es darum, dass der Staat hier massiv ins Hausrecht und in die Angebotsfreiheit gastgewerblicher Unternehmer eingreift, um den Konsum eines - legalen - Genussmittels in der Gastronomie gesetzlich einzuschränken. Unsere Juristen werden sorgfältig prüfen, inwieweit ein solcher Eingriff verfassungsrechtlich haltbar ist. Wir haben da große Zweifel.

Das wirkt so, als ob die Notbremse gezogen werden soll, nachdem kein anderes Mittel gezogen hat É

Ohl: Das ist keine Notbremse, sondern der Ausdruck eines grundsätzlichen Unbehagens über die staatliche Regelungswut in der Gastronomie. Es ist auch kein Kampf für die Zigarette. Es geht um die Freiheit eines Unternehmers, Dinge wie das Rauchen und Nichtrauchen selbst regeln zu dürfen.

Fühlen Sie sich denn mit dieser Position im Einklang mit dem Wunsch einer großen Mehrheit in der Bevölkerung, die ein rauchfreies Ausgeh-Ambiente eindeutig bevorzugt?

Ohl: Wir befürworten den Nichtraucherschutz in der Gastronomie. Wir glauben nur nicht, dass man ihn über einen gesetzlichen Zwang einführen muss. Es gibt auch innerhalb der Gastronomie unterschiedliche Auffassungen. Speziell die Speisegastronomie mit mehreren Räumen wird wenig Probleme mit dem Gesetz bekommen. Das Verbot trifft vor allem die Getränkegastronomie, kleinere Betriebe und Diskotheken.

Eine Chance, speziell in diese Betriebe mal einen frischen Wind - sprich frische Luft - reinzulassen, sehen Sie da nicht?

Ohl: Sicher ist ausgeprägter Nichtraucherschutz eine Chance für viele Betriebe - und diese Chance wird ja auf freiwilliger Basis auch in zunehmenden Maß genutzt. Wir bekommen aber beim Dehoga auch viele Anrufe von Inhabern kleiner getränkeorientierter Betriebe und von Diskothekenbetreibern. Deren gut begründete Sorgen nehmen wir ernst. Wenn ein Gastronom von seinen Stammtisch-Gästen aber gesagt bekommt, wenn man hier nicht mehr rauchen darf, dann gehen wir eben woanders hin, das schlägt schon auf die Moral. Das Rauchverbot wird massive Wettbewerbsverzerrungen schaffen. (GEA)

Ganz toll finde ich, daß ja heute scheinbar im Landtag das Rauchverbotsgesetz beschlossen wurde, und keiner bekommt was davon mit. Ich habe heute den ganzen Tag Radio gehört, und zwar SWR. Nichts, nada. Selbst im Internet ist es schwierig, überhaupt eine kurze Meldung dazu zu finden!
Da könnte man echt langsam Amok laufen Smiley
  
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #19 - 25.07.07 um 20:52:00
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Richter haben immer Recht. Das gehört zu ihrer Berufsauffassung...  Laut lachend

Vielleicht zu optimistisch - aber kann diese »Medien-Abstinenz« nicht auch davon zeugen, dass es zunehmend Zweifel an der sinnhaftigkeit und verfassungsrechtlichkeit dieser Gesetzgebung gibt?
  

Dirk
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #20 - 25.07.07 um 21:30:00
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Da werde ich dann doch bald mal meine Scheune zum Vereinsheim ausbauen müssen. Und das erste , was ich mir dafür kaufe, ist dieses Schild hier bei Ebay:

  
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Rockabilly
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #21 - 26.07.07 um 07:23:00
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Laut Badischer Zeitung www.badische-zeitung.de ist es nun durch.
Wundert mich nicht, niemand hat etwas dagegen getan. Es wurde nur gejammert, sonst nichts.
  
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Re: Meinung der Gastronomie
Antwort #22 - 26.07.07 um 09:43:00
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Alle medien haben sich verkauft an die WHO und die Pharmaindustrie,aus angst von repressionen und Gewalt .

Aber die haben noch nicht kapiert in welche falle hingelaufen sind, wie man sieht .....gebe keine meldungen wo Frau M.P.L und Co.geblieben ist.

Eine ist sicher,es werden viele Kòpfe fallen.

  
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