Normales Thema Nichtraucherschutz (Gelesen: 731 mal)
sternchen
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Nichtraucherschutz
04.04.07 um 16:08:00
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Hier auch noch ein Link für Mecklenburg-Vorpommern:

http://www.pr-inside.com/de/cdu-fraktionschef-fuer-mehr-ausnahmen-beim-r77193.ht...

Vielleicht gibts ja doch noch Ausnahmen im Gesundheitsland  Smiley
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Nichtraucherschutz
Antwort #1 - 04.04.07 um 17:58:00
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Soweit ich Mecklenburg kenne, könnten die meisten Kneipen dichtmachen bzw. ausziehen aus ihren Räumlichkeiten.
Das Geschäft würde irgendwie ins Freie verlagert werden.
Im Übrigen dürfte es durchaus problematisch mit der Kontrolle sein.
Nach 17.00 Uhr im Landkreis, braucht die Polizei so etwa 30 Minuten, bis sie dort ist, wenn sie überhaupt kommen kann....
Evl. wird man es mit einer zentralen Mecker- Telefonnummer versuchen. Für Polizisten auch nicht gerade das Wahre Zwinkernd
In Schwerin und Rostock könnten die Ortsämter evl. noch 1€- Jobber durch die Innenstädte schicken.
Mehr Innenstädte gibt es aber eigentlich nicht, denn der Rest ist eher Landschaft und jedes Rauchverbot sieht nicht nur doppelt deplatziert aus, sondern würde eher zum Possenreißen animieren, als zum Nichtrauchen Zunge
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Nichtraucherschutz
Antwort #2 - 21.05.07 um 21:37:00
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In Gaststätten ist wohl doch "erst" ab 1.1.08 Rauchverbot.
Da werde ich im Sommerurlaub noch kaum die Wirkung merken.
Bißchen Kuddelmuddel vielleicht.
Andererseits wollen die doch tatsächlich auf allen "Sportstätten" Rauchverbote erteilen....
Seid Ihr mal bei einem Fußballspiel einer Mecklenburger Kreisklassemannschaft gewesen?
Da sind meist mehr Spieler als (zahlende) Zuschauer und das Ganze praktisch auf irgendeiner Wiese zwischen Äckern, nur eben noch mit 2 Toren...
Rauchverbot ist dort sowas von lächerlich.... Zwinkernd
Da ist der Nordic- Walking- Weg von Oma Krause aus Hamburg- Poppenbüttel mehr Sportstätte....
Aber jeder macht halt was er kann.
Befristet zum Ende 2013, dem Vernehmen nach. 8)
  
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freiraucher
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Wir sind der singende
tanzende Abschaum der
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Re: Nichtraucherschutz
Antwort #3 - 01.06.07 um 16:44:00
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Quote:
Rauchen schadet dem Image. Weniger Rauch bedeutet mehr Touristen.

Eine kühne Prognose. Gibt es dafür irgendwelche Belege?
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Situation in MeckPomm
Antwort #4 - 07.09.07 um 22:18:00
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(smokersnews.de)

Gastronomen in Mecklenburg-Vorpommern warten auf den "Tag X"

„Einem Wirt in einem Dorfgasthof werden die Leute den Vogel zeigen“. Rauchverbot in Kneipen rückt näher.

(Aus ddp-Berichten) Seit knapp einem Monat gilt in Mecklenburg-Vorpommern das Nichtraucherschutzgesetz. Die Verbannung des Tabakdunstes aus öffentlichen Gebäuden ging insgesamt ohne größere Schwierigkeiten vonstatten. Der Gastronomie bleibt eine Frist bis zum 1. Januar 2008. Viele Wirte blicken diesem Datum mit gemischten Gefühlen entgegen.

Auch Uwe Barsewitz, Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, ist skeptisch. Einige Gastronomen hätten in ihren Gasträumen in den vergangenen Wochen schon testweise ein Rauchverbot ausgesprochen, die meisten hätten damit negative Erfahrungen gemacht. «Viele Gäste waren damit nicht einverstanden», sagt Barsewitz. Jetzt befürchten die Wirte Umsatzeinbußen. In Ländern wie Schottland seien die Einnahmen nach dem Rauchverbot zurückgegangen, sagt Barsewitz.

Auch «Gesundheitsgaststätten» sind für den Dehoga-Geschäftsführer keine Alternative. Man könne Gesundheitshotels mit Bio-Produkten anbieten, bei Gaststätten funktioniere das aus seiner Sicht aber nicht. «Einem Wirt in einem Dorfgasthof würden die Leute den Vogel zeigen», glaubt Barsewitz. Gehen also in der Silvesternacht die letzten Zigaretten in den Kneipen aus? Barsewitz sagt, er könne den Wirten nicht empfehlen, um Mitternacht den feiernden Gästen zu sagen: «Alle Lunten aus». Dafür hofft er auf die Kulanz der Behörden: «Alles andere wäre politisch unsensibel.» Das Sozialministerium verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen, Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Wenn kein Extra-Bereich vorhanden sei, müssten im Prinzip Silvester nach Mitternacht die Zigaretten in den Lokalen ausgemacht werden, sagte eine Sprecherin. Die Frage sei allerdings, inwieweit die Städte und Gemeinden das kontrollierten. Sie bezeichnete die Reaktionen auf das seit Anfang August greifende gesetzliche Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden wie Behörden des Landes und der Kommunen, in Schulen, Hochschulen oder Krankenhäusern als zumeist positiv.

Die meisten an das Ministerium gerichteten Fragen kämen zur Gastronomie. Die angebotenen Landesdarlehen für kleinere Gaststätten zwecks Umbaumaßnahmen haben nach Barsewitz Angaben bisher noch kein großes Echo gefunden. Die meisten Wirte warteten im Moment noch ab. Das Einbauen von Trennwänden sei in vielen kleineren Gaststätten ohnehin kaum möglich. Außerdem sei noch nicht sicher, ob die eingebauten Trennelemente später auch tatsächlich den gesetzlichen Standards genügten. Gaststätten- und Kneipenbesitzer können ein Darlehen in Höhe von maximal 15. 000 Euro zur Umgestaltung und Modernisierung ihrer Einrichtungen beantragen. Das neue Programm des Wirtschaftsministeriums richtet sich an Gastronomiebetriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern und einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro. Die Umbaumaßnahmen werden mit maximal 80 Prozent der Investitionskosten unterstützt.

Das Darlehensprogramm des Landes läuft bis Ende 2008. Laut Sozialministerium hat das gesetzliche Rauchverbot an den Schulen zu anfänglichen Problemen geführt. Die Raucher seien einfach vor den Schulhof gegangen. Mittlerweile habe sich die Situation aber gebessert. Nach knapp einer Woche Rauchverbot auf den Bahnhöfen und in Zügen registriert die Deutsche Bahn ebenfalls weitgehend Akzeptanz für die neue Regelung. In Mecklenburg-Vorpommern sei sie sehr gut angenommen worden, sagte ein Bahn-Sprecher. Es habe keine größeren Schwierigkeiten oder Ärger mit Rauchern gegeben. Landesweit sind rund 190 Bahnhöfe gänzlich rauchfrei. Auf 14 Bahnhöfen, darunter in Schwerin, Rostock, Stralsund und Greifswald, wurden Raucherzonen eingerichtet.

  
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Terrx
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Re: Situation in MeckPomm
Antwort #5 - 08.09.07 um 07:48:00
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Quote:
„Einem Wirt in einem Dorfgasthof werden die Leute den Vogel zeigen“.
Allerdings.

Quote:
Seit knapp einem Monat gilt in Mecklenburg-Vorpommern das Nichtraucherschutzgesetz.
Am Tage seiner Einführung war ich in Urlaub in einem Dorf der Meckl.Seenplatte. Dort bin ich des Mittags in eine Kneipe. Die anwesenden etwa 10 Leute im Alter von 40-55 spielen gerade "Raucher und Ordnungsamts-1€-Jobber"(so wie "Räuber und Gendarm")
Einfach köstlich Zunge
Den Urwitz der Mecklenburger Dorflümmel kriegt kein Schauspieler wirklich nachgestellt.
Leider will man diese Leute ja aus dem öffentlichen Geschäftsleben verbannen Ärgerlich

Quote:
Die Verbannung des Tabakdunstes aus öffentlichen Gebäuden ging insgesamt ohne größere Schwierigkeiten vonstatten.
Sag ich ja. Mit dem Rauch gehen auch die Raucher - ohne größere Schwierigkeiten - im Osten nix Besonderes - ...(da sinkt ja auch die Arbeitslosenquote durch den Wegzug fast aller Leute zwischen 20 und 35 Jahren - ohne große Schwierigkeiten...)

Quote:
«Viele Gäste waren damit nicht einverstanden», sagt Barsewitz. Jetzt befürchten die Wirte Umsatzeinbußen. In Ländern wie Schottland seien die Einnahmen nach dem Rauchverbot zurückgegangen, sagt Barsewitz.
Wer so lange wartet, bis er sich bewegt und selbst bei ultimativer Androhung noch immer "erstmal wartet", dem scheinen seine Einbußen nicht zu stören - mich dann auch nicht.
Mich stört, daß das gesamte Umfeld eines gewissen Menschenschlages per Gesetz zerstört wird.

Quote:
Das Sozialministerium verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen, Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. ....Die Frage sei allerdings, inwieweit die Städte und Gemeinden das kontrollierten.
Soweit sie 1-€- Jobber dafür bekommen.

Quote:
Außerdem sei noch nicht sicher, ob die eingebauten Trennelemente später auch tatsächlich den gesetzlichen Standards genügten.
Ist klar, die Lüftungsanlagen von letztem Jahr stehen auch schon bei ebay zum Verkauf Laut lachend

Quote:
Das Darlehensprogramm des Landes läuft bis Ende 2008.
Dann ist Meck.Pomm. nämlich selber pleite...

Quote:
Laut Sozialministerium hat das gesetzliche Rauchverbot an den Schulen zu anfänglichen Problemen geführt. Die Raucher seien einfach vor den Schulhof gegangen. Mittlerweile habe sich die Situation aber gebessert.
Jetzt sind sie wieder auf dem Schulhof und keiner kontrolliert das Rauchen....Oder wie?

Quote:
Landesweit sind rund 190 Bahnhöfe gänzlich rauchfrei.
100 davon sind eigentlich auch zugfrei, außer durchfahrenden Zügen....
Wieviel Bahnhöfe hat Meck.Pomm, die hier erwähnenswert wären?

Quote:
Auf 14 Bahnhöfen, darunter in Schwerin, Rostock, Stralsund und Greifswald, wurden Raucherzonen eingerichtet.
Waren Schwerin und Rostock nicht seit Jahren komplette Nichtraucherzonen? Nun also mit Apatheidszonen? Guck an!
  
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