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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Rauchverbote an Arbeitsplätzen (Gelesen: 17.716 mal)
cogito
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ergo sum

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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #30 - 03.06.07 um 19:47:00
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Quote:
Hä? weil du rauchst?

Es handelt sich um eine Replik auf " Soll ich denn eine Mitarbeiterin die nicht raucht mehr arbeiten lassen und gleich bezahlen als jenen der raucht und sich häufiger mal ne Pause dafür nimmt? " von ottokar.
Du bestätigst damit, dass die Bemerkung von ottokar unsinnig war.
  

"No passion so effectually robs the mind of all its powers of acting and reasoning as fear."

"The powers in charge keep us in a perpetual state of fear,"
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #31 - 03.06.07 um 21:17:00
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http://www.ansa.it/site/notizie/awnplus//ticker/news/2007-06-03_10385733.html

England:

wer raucht wird nicht operiert,erst muss aufhòren,dann wird seine Blut stàndig analisiert..und wenn Tod ist wird Operiert...Operatione gelungen..der Patient ist Tod.

Geil... 8)
  
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archimede
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #32 - 03.06.07 um 21:19:00
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #33 - 07.06.07 um 12:08:00
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Der Berliner Morgenpost u.a. Blättern ist heute zu entnehmen:
Der Senat muss ein weitgehendes Rauchverbot erlassen, weil eine Arbeitsschutzrichtlinie der Europäischen Union den Schutz der Beschäftigten vorschreibt.

Stand: Donnerstag, 7. Juni 2007, 09:05 Uhr

#
Das ist ja dann also nicht berlinspezifisch...
Welche EU- Richtline soll das sein?
Welche Kompetenz hat die EU überhaupt?
Wenn viel, warum ist es großteils Bundesländer-Sache?
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #34 - 20.06.07 um 12:54:00
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Passend zu diesem Thread mal eine Zusammenfassung aus einem anderen Thread. Smiley
#####
Terrx:
Ein Ratschlag für getrietzte Angestellte mit "doofem" Chef ist ja:
"Mache ganz genau das, was Dein Chef Dir sagt."
Laut lachend
------------------------------------------------------
freiraucher:
Gerne wird ja von unseren gelieben Widersachern mit ökonomischen Argumenten hantiert: Umsatzverluste durch Rauchpausen, Gesundheitskosten etc. Wozu es führt, wenn " Disziplin" und "Vernunft" die Oberhand gewinnen, habe ich in meiner letzten Firma miterlebt. Ich habe in diesem Verlag ca. 6 Jahre gearbeitet:
Wir hatte innerhalb des Konzern ein "Internet-Startup" und waren am Anfang in den alten Miniräumen der Personalabt. untergebracht, inkl. "Bedientheke", die wir die längste Zeit des Tages kaffeetrinkend und rauchend belagert hatten, erst nur mein Chef und ich, dann noch eine Mitarbeiterin, dann noch ein Azubi. Es ging bergauf.
Dann zogen wir in ein Nebengebäude, jeder mit eigenem Büro; geraucht haben wir wie die Schlote und uns gegenseitig besucht. Zuwachszahlen, wir waren der Konkurrenz auf den Fersen. GF zufrieden.
Dann kam irgendwer, ich glaube es war mein Chef, auf die Idee, wir sollten im Büro nicht mehr rauchen, wegen der Gesundheit (seiner) und der meiner Mitarbeiterin (Gelegenheitsraucherin, die es nie gestört hat). Dann standen wir die meiste Zeit im Gang und rauchten dort (auch der Chef); hatten zwar immer noch gute Ideen,  aber es war nicht mehr wie vorher. Stagnation.
Umzug ins Hauptgebäude, alles chic und steril, neben meinem Büro das Vorzimmer des GF. Überall Rauch,- und Kaffeemaschinenverbot. Zum Rauchen muss man sich jetzt ein Stockwerk tiefer in die Cafeteria schleichen, sollte sich aber nicht allzuoft dabei sehen lassen, schon gar nicht vom GF und seinen Einflüsterern. Aus dem Projekt war bald die Luft raus.
Deswegen hat man es dann auch eingestellt....
Verdirbt man den Leuten den Spass an und bei der Arbeit, ist das Ende nahe.
-----------------------------------------------------------
Terrx:
Solcherlei Entwicklungen sind allerdings allgemein bekannt.
Das trifft auch nicht nur auf Rauchen zu.

In einem Laden, in dem die Kommunikation auf persönlicher Ebene stimmt, läuft es üblicherweise gut.
Dann kommen die Effizienzberechner und ISO9001-05- Typen, die Wirtschaftsberater und die anderen Kostensenker....
Dann macht irgendwann jeder bloß noch sein Ding und die Sache muß früher oder später dran glauben.

Im Großen ist das ein Teil der Globalisierung der Wirtschaft, der die Globalisierung der Persönlichkeiten naturgemäß nicht hinterherkommt.
...
Die Rauchverbote unterstützen ... den innerbetrieblichen Trend der Abgrenzung der Persönlichkeiten.
-------------------------------------------------------------

Eugen:
>>>> Dann kommen die Effizienzberechner und ISO9001-05- Typen, die Wirtschaftsberater und die anderen Kostensenker....
Dann macht irgendwann jeder bloß noch sein Ding und die Sache muß früher oder später dran glauben.<<<<


In Wirtschaftsbereichen, die von der Kreativität leben ist das besonders kritisch.
-----------------------------------------------------

freiraucher:
es gibt ungezählte Firmen, wo es genauso läuft.
Das war im übrigen ja nur die Kurzfassung der Story, mal unter dem Aspekt "Rauchen" erzählt. Da spielten natürlich noch andere Faktoren eine Rolle, allerdings beleuchtet diese Seite den Kern der Sache: behandelt man Menschen als reine Produktionsfaktoren unter Effizienzgesichtspunkten, vernichtet  man Geld. Beispiele dieser Art kenne ich Dutzende, die leider immer die gleichen Folgen hatten und haben. Hier könnte man mal eine ökonomische Rechnung aufstellen, wieviel der Wirtschaft jährlich durch solche krassen Fehleinschätzungen verloren geht. Ein fröhlicher Mitarbeiter steht meistens im Verdacht, er arbeite nicht genug  Lippen versiegelt

>>>Anscheinend lange Zeit ein vernünftiger, in dem man wußte, daß kreative Genies zum Ausgleich immer zu extremem Genußverhalten neigen. Irgendwie muß ja ein Ausgleich stattfinden.
- Eugen<<<

Das ist gerade der Witz: Wir waren und sind garantiert keine Genies, nur ganz normale Leute, die ihr Bestes gegeben haben. Unter den richtigen Rahmenbedingungen ist so ziemlich jeder zu aussergewöhnlichen Leistungen fähig, glaube ich. Aber nur so lange, wie man das zu schätzen wusste.

@Terrx: Stimmt genau: die UBs waren natürlich auch da. Nach einem Jahr war einer von denen Geschäftsführer Zwinkernd
----------------------------------------------------------

Perle:
wenn geld vernichtet wird*), ist das in meinen augen sekundär, geld an sich hat keinen wert. der wert wird erst dadurch bestimmt, was man damit macht. 

viel schlimmer ist, daß menschen durch diese art und weise "vernichtet" werden, nicht physisch, sondern psychisch. nicht umsonst steigen die zahlen der depressiv erkrankten seit kurzer zeit rapide an.
*) wenn man Menschen als reine Produktionsfaktoren unter Effizienzgesichtspunkten behandelt...

Smiley
  
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Terrx
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #35 - 31.08.07 um 19:17:00
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Das paßt hier eigentlich besser Zwinkernd
ChristophL schrieb on 31.08.07 um 19:07:29:
Quote:
Wo stempeln eigentlich die rauchenden Lokführer aus und ein, wenn sie auf der Strecke sind?

Zitat:
Die steigen aus Zwinkernd

Am schönsten wäre es, wenn rauchende LokführerInnen einfach am Bahnhof aussteigen, in die gelb markierte Apartheidszone gehen und erst mal gemütlich eine rauchen (kann auch eine ganze Zigarre sein). Der Zug muss eben so lange warten.


Schade, daß ich kein Lokführer bin.
Aber auch der ganz normale Schienenabläufer hat einen mächtig langen Weg zum Ausstempeln Laut lachend
Und zur Apartheidszone Durchgedreht
  
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ChristophL
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #36 - 31.08.07 um 21:01:00
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aus smokersnews.de:

Nichtraucherschutz: Neues Gesetz schickt die Raucher ins Ghetto

Für private Arbeitgeber gilt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), ansonsten § 1 des Bundesnichtraucherschutzgesetzes (BNichtrSchG)

In the Ghetto
Mit dem 1. September ist das Rauchen in Bundesbehörden, öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Bahnhöfen und Flughäfen per Bundesgesetz verboten. Für Rauchverbote in Restaurants und Kneipen sind dagegen ausschließlich die Bundesländer zuständig. (Wir berichteten schon mehrfach und auch heute an anderer Stelle).

Hier noch einmal einige Erklärungen: Nach § 1 des Bundesnichtraucherschutzgesetzes (BNichtrSchG), das für private Arbeitgeber nicht gilt, besteht in Bundesbehörden, Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs wie Busse, Bahnen und Taxen sowie auf Personenbahnhöfen und Flughafen ein grundsätzliches Rauchverbot. Zu den betroffenen öffentlichen Einrichtungen der Bundesverwaltung gehören Behörden, Dienststellen, Gerichte und sonstige öffentliche Einrichtungen des Bundes sowie bundesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen. Auch Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt und Bundesverfassungsgericht sind erfasst. Dennoch soll es Ausnahmen geben: Sofern ausreichende Räumlichkeiten vorhanden sind, kann in den genannten Einrichtungen in gesonderten Räumen das Rauchen gestattet werden.

Für private Arbeitgeber gilt dagegen die weniger strikte Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Nach dieser Verordnung hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten den Vorschriften entsprechend so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen (§ 3 Abs. 1 ArbStättV). Von besonderer Bedeutung ist die Nichtraucherschutzregelung des § 5 ArbStättV, wonach der Arbeitgeber die "erforderlichen Maßnahmen" zu treffen hat, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind. Dieser Grundsatz gilt seit in Kraft treten des neuen Gesetzes mit der Ergänzung, dass, falls erforderlich, ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen ist (§ 5 Abs 1 ArbStättV). Wie bislang auch hat der Betriebsrat bei Regelungen zum Rauchverbot im Betrieb ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs.1 Nr.1 BetrVG.

In Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden zudem sog. Landesnichtraucherschutzgesetze verkündet. Weitere Bundesländer werden folgen. Diese Gesetze betreffen neben den Einrichtungen der Länder und Kommunen (Behörden, Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten) insbesondere Gaststätten und sehen dort grundsätzliche Rauchverbote sowie unterschiedlich ausgestaltete Ausnahmen vor. So beinhaltet etwa das baden-württembergischen Landesnichtraucherschutzgesetzes (LNRSchG B-W) ein Rauchverbot für Gaststätten jeder Art - geraucht werden darf nur in vollständig abgetrennten Nebenräumen. Ob Betriebskantinen als Gaststätten zu qualifizieren sind, hängt vom Einzelfall ab. Jedenfalls für den Fall, dass die Betriebskantine ausschließlich von betriebsangehörigen Personen besucht wird, gilt für sie das landesrechtliche Rauchverbot nicht.
  
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Terrx
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #37 - 04.09.07 um 19:48:00
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Die Frage, wo die Lokführer auszustempeln haben, ist scheinbar noch nicht ganz geklärt.
Lokführer dürfen weiter rauchen(aber wohl nicht mehr lange)

(PR-inside.com 04.09.2007 14:02:04)
Berlin (AP) Die Loks bei der Bahn qualmen seit 1977 nicht mehr - bei den Lokführern dauert das wohl noch eine Weile. Trotz des gesetzlichen Rauchverbots bei der Deutschen Bahn stehen einige Betriebsräte des Unternehmens auf dem Standpunkt, Lokführer im Dienst dürften weiter rauchen.
  Das teilte die Gewerkschaft Transnet am Dienstag in Berlin auf AP-Anfrage mit. Das Unternehmen selbst stellte ein generelles Rauchverbot für Lokführernach Einigungen mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern für Ende September in Aussicht.
Die Hamburger Ausgabe der «Bild»-Zeitung brachte am Dienstag ein Foto eines im Bahnhof rauchenden Lokführers in seinem Führerstand. Die Frage, ob das «völlig legal» ist, wie das Blatt schrieb, war zunächst durchaus umstritten. Transnet-Sprecher Oliver Kaufhold erklärte, es sei «keine klare Linie des Arbeitgebers» zu erkennen. Er räumte aber ein, dass das auch für die Betriebsräte gelte. Einfach sei es in den Werkstätten der Bahn: «Da werden Raucherräume eingerichtet.» Bei den Zugbegleitern stehe außer Frage: «Beim Kontakt mit Passagieren darf nicht geraucht werden.
«Verboten ist es noch nicht», im Führerstand einer Lok zu rauchen, erklärte Bahnsprecher Achim Stauß. «Sicherlich unglücklich» sei es allerdings, wenn sich ein Lokführer beim Halt im Bahnhof, wo weder Passagiere noch auf dem Bahnsteig stehendes Bahnpersonal rauchen dürften, mit brennender Zigarette aus dem Fenster seines Führerstandes lehne, was als Provokation aufgefasst werden könnte.
«Wir möchten, dass in Loks nicht geraucht wird», bekräftigte Stauß. Aber die Angelegenheit sei mitbestimmungspflichtig, und deshalb müsse der Konzernbetriebsrat zustimmen. Der Sprecher gab sich zuversichtlich, dass die Bahn bis Ende des Monats eine Rauchverbotsregelung auch für Lokführer durchsetzt.
Zwtl: Juristisch offenbar schwer zu entscheiden
Die juristische Frage, ob ein Lokführer, der zwar in seinem Führerstand, aber eben auch im Bahnhof raucht, gegen das allgemeine Nichtraucherschutzgesetz verstößt, konnte am Dienstag zunächst nicht geklärt werden. Weder Justiz- noch Gesundheits- oder Verkehrsministerium beantworteten sie eindeutig. Auch von der Gewerkschaft Deutscher Lokführer gab es zunächst keine Stellungnahme.
Die einschlägigen Passagen des «Gesetzes zur Einführung eines Rauchverbots in Einrichtungen des Bundes und öffentlichen Verkehrsmitteln» lauten: (Paragraf 1, Absatz 1) «Das Rauchen ist nach Maßgabe der Absätze 2 und 3 verboten ... 2. in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs, 3. in Personenbahnhöfen der öffentlichen Eisenbahnen.
(Absatz 3) «Abweichend von den Absätzen 1 und 2 erster Halbsatz können in ... Verkehrsmitteln und Personenbahnhöfen gesonderte und entsprechend gekennzeichnete Räume vorgehalten werden, in denen das Rauchen gestattet ist.
Güterzüge und -bahnhöfe fallen nicht unter die Regelungen des Gesetzes, so dass es hier offenbar wie bisher den Arbeitnehmern untereinander und den Arbeitgebern vorbehalten bleibt, sich auf Regelungen zum Nichtraucherschutz zu einigen.

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Dirk
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #38 - 04.09.07 um 20:16:00
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Terrx schrieb on 04.09.07 um 19:48:57:
... Juristisch offenbar schwer zu entscheiden...

Das Gesetz ist eine neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen.
  

Dirk
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ChristophL
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #39 - 04.09.07 um 20:36:00
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Quote:
Die juristische Frage, ob ein Lokführer, der zwar in seinem Führerstand, aber eben auch im Bahnhof raucht, gegen das allgemeine Nichtraucherschutzgesetz verstößt, konnte am Dienstag zunächst nicht geklärt werden.


Im Bahnhof kann er in nicht-umschlossenen Bereichen, also auf den Bahnsteigen eigentlich überall, vom Gesetzgeber her rauchen, soviel er will. Es ist Herr Mehdorn, der im da Grenzen setzt.

Der Führerstand könnte als Raucherraum durchgehen, da nur in Bundeseinrichtungen diese keine Arbeitsräume sein dürfen.
  
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #40 - 05.09.07 um 08:36:00
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Die Bahn ist ja zu 100% Bundeseinrichtung, obwohl eigentlich nicht so ganz. Nach Lage der Dinge wird die Schonfrist für die Fahrerkabinen am Monatsende ablaufen.
Dann steht wieder die Frage, wo die Lokführer ausstempeln sollen Laut lachend
  
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archimede
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #41 - 05.09.07 um 10:44:00
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Anzeige erstatten gegen die bahn fùrhung und Der gesundheit Ministerin, beides handeln mit 70% auf eigene initiative, es mùssen konkrete beweisen vorliegen auf korruption(siehe der italienische ehemalige Gesundheitminister und seine nachfolger)
alle Europaische gesundheit Minister sind von Pharmaindustrie und des WHO korruptiert..inklusiv Kyprianou,die das geld verteilt ist der Organisation ASH-

  
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ChristophL
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #42 - 05.09.07 um 14:27:00
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Quote:
Die Bahn ist ja zu 100% Bundeseinrichtung, obwohl eigentlich nicht so ganz.


Eben. Sie ist zwar Monopolist im Staatseigentum, aber formal ein Privatunternehmen und daher keine Bundeseinrichtung.
  
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #43 - 06.09.07 um 08:53:00
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vor ein paar tagen habe ich irgendwo gelesen, daß man nun plant, das rauchverbot auszuweiten, und auch ein rauchverbot in räumen zu erlassen, wo nur eine person arbeitet, also an allen arbeitsplätzen generell.

im äußersten fall arbeitet dann jemand als freiberufler von zu hause aus, und mit dem neuen gesetz, wird ihm dann das rauchen am arbeitsplatz in seiner wohnung verboten. da wird er wohl zum rauchen ins wohnzimmer gehen müssen.

ich weiß aber absolut nicht mehr, wo das war, hier oder in der zeitung, oder videotext, o.ä. weiß noch jemand davon.

interessant in dem kontext ist, daß die regierung regelungen plant, den anteil an erwerbstätigkeit in privaten haushalten zu steigern. irgendwo in den abgeordnetenbüros dieser republik fliegen zur zeit studien duch die gegend, die nachweisen, daß der anteil von privaten haushalten als "arbeitgeber" viel zu gering sei. da müsse dringend was geändert werden. was als steuergeschenk für die absetzbarkeit für haushaltshilfen daherkommt, birgt gleichzeitig die möglichkeit, die "privaten arbeitgeber" durch "arbeitsschutzgesetze" in ihren eigenen 4 wänden zu kontrollieren und drangsalieren.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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archimede
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Re: Rauchverbote an Arbeitsplätzen
Antwort #44 - 06.09.07 um 11:24:00
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Die raucher diskreminierung am arbeitplatz ,mùssen wir diese mann verdanken,Vladimir Spidla :
Staatsangehörigkeit: Tschechisch 
Geboren am 22. April 1951 in Prag, Tschechische Republik
Verheiratet, zwei Söhne 
Ausbildung
1974
:
Karlsuniversität Prag,
Master Degree an der Hochschule der Freien Künste und Wissenschaften
 
1976
:
Karlsuniversität Prag, 
Promotion (PhDr.) in Geschichte und Frühgeschichte 
 
http://ec.europa.eu/commission_barroso/spidla/cv_de.cfm
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Der gute Rotbete fresser hat sogar verlangt Lohn abkùrzung fùr Raucher-

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Wir leben um zu sterben...wer von hoffnung lebt..hoffnunglos stirbt. 
  
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