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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) HH- St.Pauli (Gelesen: 2.206 mal)
Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: HH- St.Pauli
Antwort #30 - 06.03.08 um 23:13:00
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Caschny schrieb on 02.03.08 um 10:44:02:
Auch ich könnte mir das durchaus vorstellen. Überhaupt ist die Umsetzung der Gesetze ein großer Unsicherheitsfaktor, weil sich die Willkür vieler Behördenvertreter kaum einschätzen lässt. Selbst unter den sieben Hamburger Bezirken gibt es da schon erhebliche Unterschiede.

Vergessen wir auch nicht, dass eine der politischen Triebfedern der systematischen Diffamierung der Raucher das Bestreben darstellt, die so genannte 'Unterschicht' aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen. Dass auch viele Intellektuelle eher zu den Rauchern zählen, fällt da nicht so sehr ins Gewicht.

Mir wäre jedenfalls das, was mein Stammwirt macht, viel zu unsicher. Wenn er wirklich die Vereinslösung aufgreifen muss (ob er das dann überhaupt macht, davon bin ich auch noch längst nicht überzeugt; sagen kann man viel), ist er dann schlecht vorbereitet. Das Aussitzen von Problemen habe ich immer für die schlechteste aller Möglichkeiten gehalten, ganz grundsätzlich. Etwas anders ist das natürlich zu beurteilen, wenn diese der Vereinslösung als Option nicht gegeben ist - dann geht es in der Tat nur noch darum, Zeit zu gewinnen, aber das ist ja in Hamburg nicht der Fall.

Caschny.    


Hallo Caschny, noch zu später Stunde! Smiley

Ja, in Baden-Württ. hätten die meisten Wirte, (nicht anders, als in Bayern) von der Club-Lösung intensiven Gebrauch gemacht. Also, ich verstehe es ganz und gar nicht, warum denn die Wirte diese Chance nicht nutzen - deshalb fragte ich unlängst, ob die Club-Möglichkeit besteht. Kann Dir nur beipflichten, - Aussitzen ist die schlechteste Lösung - vor allem, weil unsere Machthaber die Grenzen austesten - bestes Beispiel in Bayern, - entsteht ein effektiver Widerstand, so weichen die Politiker zurück, denn vor einem evtl. Bürgerkrieg haben sie dann doch Angst.

Vielleicht wäre es irgendwie möglich, den Wirten ihre Situation - und vor allem, was ihnen bevorstehen könnte, klarzumachen. Gut, es liegt nicht in unserer Entscheidungsmacht, und leider kann ich momentan absolut nicht nach Hamburg kommen (habe dort oben Freunde), ansonsten würde ich schon mit denen mal ein Wörtchen reden. In Baden-Württ. haben wir ja NICHT diese Option, - und mich beschleicht das Gefühl, daß die Hamburger Wirte ihre einmaligen Chancen nichtmal nutzen. Augenrollen

Vor allem wird die Situation jetzt nach einer schwarz-grünen Koalitionsbildung noch ernster, wie es Christopher in seinem vorherigen Beitrag ansprach. Konservative mit einer Prohibitions-Partei! Weia! Kann dort Tina Wittler nicht einen gewissen Einfluß auf ihre Kollegen(innen) ausüben? Sie würde dann doch eine Vorbildfunktion einnehmen - nicht anders, wie bei uns Rolf, Roger und Wolfgang, u.a. die offenen Widerstand leisteten - und dem sich andere Wirte anschlossen. Irgendwie liegt mir Hamburg am Herzen - es ist eine schöne Stadt - und wäre wirklich schade, wenn sie ihr Flair verlöre.

Oh, muß Schluß machen, bekomme gerade einen Anruf,

Tschüssle von Muna Smiley
  
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