Normales Thema Kündigung in Altona (Gelesen: 288 mal)
Christoph Suter
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Re: Kündigung in Altona
Antwort #4 - 16.07.07 um 16:37:00
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Das ist in der Tat ein starkes Stück... und ich bin mir sicher, das Rauchverbot hin oder her, es andere Gründe für die Kündigung gibt.

Es soll ja Leute geben, die daran zweifeln, dass getränkeorientierte Gaststätten nach dem Rauchverbot keine Einbußen haben werden - das Restaurants aber profitieren werden, ist hinlänglich sicher.


Das kommt ganz auf das Restaurant an. Ein echtes Familienrestaurant wird ohne Zweifel profitieren. Ein Restaurant, welches von Nachtmenschen lebt wohl kaum. Dies haben die Erfahrungen in meiner Heimatstadt gezeigt. Einer meiner Kollegen ist Inhaber eines bekannten "In-Lokals" (ausgezeichnete Küche zu erschwinglichen Preisen). Das Lokal verfügt über 2 Räume. Den zweiten Stock hat mein Kollege zum "Nichtraucherrestaurant" deklariert. Fazit: Dramatischer Umsatzeinbruch.

Er wird jetzt eine Lösung suchen, welche sich bei uns in Basel sehr bewährt hat. Im zweiten Stock wird es vermutlich von 18:00 bis 21:00 Uhr ein Rauchverbot geben. Die "richtigen" Gäste kommen ohnehin erst nach 21:00 Uhr. Zumindest die, welche richtig konsumieren.

  
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harkan
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Re: Kündigung in Altona
Antwort #3 - 16.07.07 um 15:49:00
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Das ist in der Tat ein starkes Stück... und ich bin mir sicher, das Rauchverbot hin oder her, es andere Gründe für die Kündigung gibt.

Es soll ja Leute geben, die daran zweifeln, dass getränkeorientierte Gaststätten nach dem Rauchverbot keine Einbußen haben werden - das Restaurants aber profitieren werden, ist hinlänglich sicher.
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Kündigung in Altona
Antwort #2 - 14.07.07 um 20:59:00
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..gekùndig einfach sò....?

Es werde auch nicht das letze sein.....kauft sich der WHO auch die Haus vermieter ?Mal sehen ob ab nàchste jahr eine nichtraucher Restaurant geoffnet wird an der gleich platz.

..frùh

..spàter
  
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Christoph Suter
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Re: Kündigung in Altona
Antwort #1 - 14.07.07 um 18:35:00
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ChristophL schrieb on 14.07.07 um 16:17:48:
"Wir wollen auch nicht verlängern. Das Risiko ist für uns zu groß. Wenn erst einmal das Rauchverbot eingeführt wird, kann es passieren, dass unsere Untermieter das Geld nicht mehr bezahlen", sagt Chef Klaus-Peter Fohsack.


Da hat Herr Fohsack leider nicht ganz Unrecht  Ärgerlich
  
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ChristophL
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Kündigung in Altona
14.07.07 um 16:17:00
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http://www.mopo.de/2007/20070714/hamburg/panorama/kult_italiener_vor_dem_aus.htm...

Wenn ich den Laden schließen muss, bin ich ein Sozialfall. Ich habe kein Geld zurückgelegt, um etwas Neues aufzubauen. Ich möchte doch nur mein Restaurant behalten", sagt der Padrone traurig. Doch das wollen die Vermieter, eine Erbengemeinschaft, offenbar nicht. Sie haben "Toni" zum Jahresende gekündigt. Der Italiener hat einen Untermietvertrag mit der Getränkefirma "Fohsack". Deren Vertrag läuft zum 31. Dezember aus. "Wir wollen auch nicht verlängern. Das Risiko ist für uns zu groß. Wenn erst einmal das Rauchverbot eingeführt wird, kann es passieren, dass unsere Untermieter das Geld nicht mehr bezahlen", sagt Chef Klaus-Peter Fohsack.
  
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