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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Möglichkeiten des Widerstands in Hessen (Gelesen: 758 mal)
mueller1965
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #17 - 21.09.07 um 15:59:00
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Quote:
Man muss sie dazu bewegen, geschlossen aufzutreten und Sprecher vorzuschicken.

Das hätten sie schon längst tun müssen, mal sehen ob sie dann wach werden. Zwinkernd
Quote:
Die rauchenden Gäste müssen ja nicht unbedingt daheim bleiben.

Ich werde daheim bleiben und den Bring In Service wählen. Evtl. gehe ich auch in meine Stammpizza und nehme mir dort die Pizza mit. "Natürlich mit dem Kommentar, dass ich viel lieber da geblieben wäre wenn ich rauchen könnte". Laut lachend
  

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StopferRonnie
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #16 - 21.09.07 um 12:18:00
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Javaanse schrieb on 20.09.07 um 19:41:32:
Wir, Gizeh und ich, wollen allerdings in Kürze da in Marburg mal initiativ werden. Mondin hat auf meine Anregung zum Sich-Einklinken bisher allerdings leider nicht reagiert.

Grüße Jürgen

Mondin hat sich wieder ausgeklinkt. Ich habe von ihr/ihm eine PM erhalten. Mal sehen, ob ich eine Weiterleitung hinbekomme.


Ronald
  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #15 - 21.09.07 um 10:52:00
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Jo..die Wiesbaner sind eine Volk des  Schiki micki,
die Frankfurter werden das verbot leichte nehmen,,die sind eine gemischt volk und werden weiter rauchen, die Mahneimer und die Offenbacher die denken ùberhaupt nicht dran an diese verbot zu halten, die Polizei weist genau was los wehre wenn zum kontrolle in die gastronomie eingesetz wird,,schlagerei ohne ende mit Tùrken und viele andere Auslandische mitburger-

Denunzianten haben keine leicht leben in diese oben genannte Stàdte.

grùsse
  
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StopferRonnie
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #14 - 21.09.07 um 10:41:00
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mueller1965:
Quote:
Gerade aus der Sicht der Wirte bin ich bisher am meisten enttäuscht. Bevor das Rauchverbot nicht eingeführt ist passiert von dieser Seite zu wenig (siehe Bayern und Hessen).

Im Juli dieses Jahres trieb ich mich nachmittags zwei Stunden in Biebrich, dem größten Vorort von Wiesbaden, herum, weil meine Frau beim Kieferchirurgen war. Der Ort ist industriegeprägt (Hoechst, Dyckerhoff Zement) und dem entsprechend wohnen dort viele Arbeiter und "kleine" Angestellte. Die sind die Klientel vieler kleiner Kneipen, wo man nach der Schicht auf ein Bier hingeht oder wo sich die Rentner vormittags treffen.

Es war gerade die Zeit, wo die Wirte ihre Läden auf Vordermann brachten und an jeder Ecke standen Getränkelaster. Ich ging spontan und unvorbereitet in einige Kneipen hinein und fragte die Wirte/Wirtinnen, was sie vom drohenden Rauchverbot halten, welche Auswirkungen sie erwarten und was ihre Gäste dazu meinen.

Die Antworten waren ernüchternd. "Wir könne uns doch sowieso nit dagege wehr'n", " Dann müsse die Leut halt vor die Tür gehe", "Ich denk' auch, dass e' paar dann nit mehr komme" waren schwerpunktmäßig die Antworten. Auf die Frage, ob der örtliche Wirteverein, einen solchen gibt es ja überall, sich denn an die Politiker gewandt habe und auf die Problematik hingewiesen habe, hieß es, dass das Thema noch keinen Schwerpunkt der Treffen dargestellt habe.

Ausnahmslos alle kannten auch nicht mal ansatzweise den Inhalt des Gesetzentwurfs. So wussten sie nicht, dass er Ausnahmen für Gastronomen zulasse, die getrennte Räume schaffen oder haben. "Ich dacht', man dürft' dann überall nit mehr rauche!" war die Ansicht. Denen war bis dahin nicht bewusst, dass andere Wirte ihnen künftig die Gäste wegnehmen könnten.


Quote:
Das große Ernüchtern beginnt dann wenn die Kohle weniger wird und die rauchenden Gäste daheim bleiben.

Die rauchenden Gäste müssen ja nicht unbedingt daheim bleiben. Sie werden jedoch Essen, austrinken, zahlen und gehen. Ich habe oft genug beobachtet, dass nach dem Essen hauptsächlich die Tische mit den Rauchern noch länger besetzt waren und man sich noch ein Gläschen oder einen Espresso zur Zigarette gönnte. Natürlich will ein Wirt Essen verkaufen, schließlich hat er seine Küche teuer bezahlt. Diese zusätzlichen Getränkerunden sind aber leicht verdientes Geld und das wird in Zukunft massiv ausbleiben!

Javaanse:
Quote:
Auch ich werde definitiv nicht einen einzigen Cent mehr in Kneipen oder Gastrobetrieben lassen, die sich dem Nichtraucher-Terror jetzt widerstandslos unterwerfen.

Wir sind nicht die großen Ausgeher und können dabei nur eingeschränkt mitreden. Wenn aber bei dem Chinesen, zu dem wir bisher immer an unserem Hochzeitstag gegangen sind, nicht mehr geraucht werden darf, dann werden wir halt zur Feier des Tages etwas anderes machen. Meinen runden Geburtstag im nächsten Jahr werde ich dann auch nicht auswärts feiern. Dann lassen wir eben anliefern und die Miete für eine kleine Zapfanlage kommt beim zu befürchtenden Durst meiner Gäste auch billiger als die vielen Gläser in einem Lokal.

mueller1965:
Quote:
Jeder Wirt braucht doch seinem jeweiligen Landtagsabgeordneten nur die Zahlen aus BW und Niedersachsen um die Ohren zu hauen. Einen schönen saftigen Brief!

Das wird nichts bringen und sie nicht interessieren. Die Stellungnahmen werden nur den Frust weiter vergrößern. Es werden neben sinnlosen Zitaten aus dem Gesetz (3300 Passivrauchtote, Schutz der Angestellten, blablabla) dann Meinungen geäußert wie " Die beiden Länder kann man nicht mit Hessen vergleichen" und " In anderen Ländern Europas hat man sehr positive Erfahrungen gemacht" und lauter solchen Schwachsinn.

Man muss jetzt, Ende September, einen Status Quo festhalten und in etwa sechs Wochen eine erste Bilanz ziehen. Dann bleibt der Winter abzuwarten und nach Neujahr ist der richtige Zeitpunkt für eine zweite Bilanz. Dann ist nämlich die Zeit der Betriebsweihnachtsfeiern und der größeren Gästezahl an Weihnachten und Silvester vorbei und die Wirte können sagen, ob sie gegenüber 2006 weniger Buchungen und weniger Umsatz hatten.

Nachteile sollten die Wirte mit eigenen Zahlen belegen. Sie sollten auch dazu sagen, ob sie speziell im Dezember 2007 weniger Aushilfen benötigt haben oder insgesamt ihr Personal reduziert haben. Der Wegfall von Arbeitsplätzen ist eine Tatsache, die keinem Politiker genehm ist.

Die Wirte müssen jedoch dabei unterstützt werden, denn die Denke der meisten ist nicht umfassend genug. Da dürfen sich nicht diejenigen, die wegen fehlender Möglichkeiten der Raumtrennung im Nachteil sind, massiv beschweren, sonst nimmt es die Politik zum Anlass, eben ein generelles Rauchverbot einzuführen. Man muss sie dazu bewegen, geschlossen aufzutreten und Sprecher vorzuschicken. In jeder Stadt und jeder ländlichen Gegend ist genug Futter für alle vorhanden und die kleine Kneipe um's Eck gehört zu unserer Kultur und nimmt den großen Betrieben keine Gäste weg. Deshalb müssen sich auch die Besitzer großer Betriebe für diese Kollegen einsetzen.


Ronald
  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #13 - 20.09.07 um 20:38:00
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Du hast recht Mad Max,das ist nur der anfang....kaum jemand begreif was noch dazu kommt ,zum glùck bin nicht nur auf diese sektor Aktiv....was die Pharmaindustrie vor hat mit unsere kinder und WIR..es ist noch schlimmer,das Antirauch kampagne ist nur eine kostprobe um zu prùfen ob die Menschen schòn ..gekocht sind oder muss noch paar jahre warten-

ich werde empfholen ..keine Parma schinken mehr kaufen,es wird mit Gen Manipuliert Tiere herstellt...sogar das parmesan Kàse die fùr Export gedacht ist,ist mit milch aus Gen manipuliert Tiere,das ganz mit zustimmung von Die EU Kommission-
Ob andere Chemisch  oder Sintetische stoffe drin sind ,werden wir dem nachste erfahren,eine ist sicher... mehrer persone haben das gefùhl als ihre hirn nicht mehr sò richtig funktioniert
nach der genuss 50gramm Parmesan Kàse,frùh was das gegenteil-

grùsse

  
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #12 - 20.09.07 um 20:34:00
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Christophorus schrieb on 19.09.07 um 22:00:30:
-welche Gaststätten in Hessen planen Raucherräume einzurichten?


Wenn Dir Marburg nicht zu weitab ist: Wir wollen hier nächste Woche mal ausloten was geht und haben bereits einen möglichen Ansatzpunkt in Gestalt einer örtlichen Kulturkneipe, die sich dem Nichtraucher-Terror nicht beugen will. Zwinkernd

Mehr nächste Woche, wenn ich mir ein genaueres Bild gemacht habe.

Gruß Jürgen
  

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mueller1965
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #11 - 20.09.07 um 20:07:00
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Egal ob Hessen, Bayern oder andere Bundesländer wo das Rauchverbot noch eingeführt wird. Jeder Wirt braucht doch seinem jeweiligen Landtagsabgeordneten nur die Zahlen aus BW und Niedersachsen um die Ohren zu hauen. Einen schönen saftigen Brief! Das ganze kombiniert mit der entsprechenden Aufforderung (Listen gegen das Rauchverbot) in seinem Lokal. Zusätzlich mit einem schönen Plakat des Landtagsabgeordneten (Befragung aus örtlichen Zeitungen) Zitate eines Rauchgegners! Mal sehen wie schnell du damit Aufmerksamkeit und Publikum hast. Zwinkernd Laut lachend Eine bessere Werbung für eine volle Kneipe gibt es nicht. Zwinkernd Laut lachend 8)

Das Beispiel NRW, BW u. Niedersachsen zeigt Wirkung!
Geld....Geld....Geld......Steuereinnahmen Laut lachend Laut lachend

  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #10 - 20.09.07 um 19:45:00
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Man sieht doch auch ganz klar in den ganzen Beiträgen, dass sich in den Ländern die bisher noch kein Rauchverbot haben fast überhaupt nichts tut. Die Leute und auch die Wirte warten erst mal ab was passiert.
Doch warum abwarten? Die Zahlen in BaWü sprechen doch für sich selbst. Oder kann mir irgend jemand eine Lokalität nennen die auf Dauer mit einem Umsatzverlust von 30 % überleben kann ???

Eigentlich kann man das nur so interpretieren, dass die meisten Menschen in Europa mittlerweile irgenwie einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und deshalb alles was ihnen vorgesetzt wird für Richtig halten Traurig

Wann werden die Menschen endlich begreiffen, dass dieses "Nichtraucherschutzgesetz" nur der Anfang ist ???

Gruß
MadMax
  
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #9 - 20.09.07 um 19:41:00
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mueller1965 schrieb on 20.09.07 um 19:25:45:
Weiterhin bin ich der Meinung, dass es mit der beste Protest ist, mein Geld nicht in rauchfreier Umgebung auszugeben. Gerade das bringt sehr viel, wie die Beispiele in BAWÜ und Niedersachsen zeigen. Laut lachend Laut lachend  Außerdem solche Wirte mit Besuchen unterstützen die uns Raucher unterstützen! Augenrollen


Absolut Touché! Auch ich werde definitiv nicht einen einzigen Cent mehr in Kneipen oder Gastrobetrieben lassen, die sich dem Nichtraucher-Terror jetzt widerstandslos unterwerfen.

MEINE Solidarität gehört dagegen allen Gastronomen, die sich gegen diese Gängelei auflehnen und auch bereit sind, für diesen Widerstand etwas zu tun. Bisher habe ich hier in Mittelhessen da allerdings noch keine vernehmbare Entrüstung wahrgenommen und wenn das so bleibt und auch die direkte Ansprache nix bringt, dann mögen diese Betriebe meinzwegen halt in ihren leeren Anti-Hallen seelig werden.

Wir, Gizeh und ich, wollen allerdings in Kürze da in Marburg mal initiativ werden. Mondin hat auf meine Anregung zum Sich-Einklinken bisher allerdings leider nicht reagiert.

Grüße Jürgen
  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #8 - 20.09.07 um 19:25:00
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Quote:
Wir müssen auf jeden Fall mehrgleisig fahren, also Wirte dazu bewegen, sich auch in Hessen einer Sammelklage anzuschließen und zugleich eine Möglichkeit haben, Gastronomie mit Raucherräumen zu listen.

Vorab mal eins, mir gefällt es schon nicht, dass es seperate Raucherräume gibt! Zwinkernd Gerade aus der Sicht der Wirte bin ich bisher am meisten enttäuscht. Bevor das Rauchverbot nicht eingeführt ist passiert von dieser Seite zu wenig (siehe Bayern und Hessen).  ZwinkerndDas große Ernüchtern beginnt dann wenn die Kohle weniger wird und die rauchenden Gäste daheim bleiben. Und genau das ist die Sprache die die Wirte zum aufstehen zwingt. Schaut euch doch den bayrischen Ableger der DEHOGA http://82.165.11.179/bhgWeb/fr_main.html an, die sind doch für das vollständige Rauchverbot. Da sind Aktionen von Wirten kaum zu erwarten oder?
Wann treten diese Wirte endlich aus dem Laden aus? Der Protest der Oktoberfestwirte zeigte doch auch das es geht.

Zitat einer Pressemeldund des BHG:
Quote:
Insbesondere die Möglichkeit, das Rauchen in einem abgetrennten Nebenraum zu gestatten, führt zu einer Benachteiligung kleiner Betriebe ohne abtrennbaren Nebenraum und damit zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung gerade im ländlichen Bereich: Wenn beispielsweise in einer Ortschaft eine von zwei Gaststätten einen abtrennbaren Raum als Raucherraum einrichten darf und die andere Gaststätte mangels eines abtrennbaren Raumes keinen solchen einrichten kann, so verliert die kleinere Gaststätte alle Raucher an die größere Gaststätte, wobei voraussichtlich noch viele tolerante Nichtraucher mitgezogen werden.

Ebenso für nicht schlüssig und mit dem beabsichtigten Gesundheitsschutz nicht vereinbar erachtet der BHG die geplante Ausnahme für Bier, Wein- und Festzelte. Wieso soll das Rauchen in Bierzelten, Diskozelten und bei anderen öffentlichen Veranstaltungen in fliegenden Bauten grundsätzlich erlaubt werden, wenn mit dem Hinweis auf den Jugendschutz das Rauchen in Diskotheken nur in abgetrennten Räumen erlaubt wird? Und wenn schon in Festzelten geraucht werden darf, warum dann nicht in Festhallen?

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wieso es für Gäste und Mitarbeiter in der Gastronomie schädlich sein soll, sich in einem Restaurant, in dem geraucht wird, aufzuhalten und in einem Bierzelt nicht - und das, obwohl die Gästedichte aufgrund der Bestuhlung mit Biertischgarnituren in Zelten deutlich höher liegt als in der klassischen Gastronomie.

Sofern sich das Rauchverbot auch auf Kultur- und Freizeiteinrichtungen bezieht, in denen Vereinsfeste und andere Feierlichkeiten stattfinden, die keiner gewerberechtlichen Erlaubnis bedürfen, befürwortet der BHG die Haltung der Bayerischen Staatsregierung zumindest in diesem Punkt.

Ich bin mal auf die hessischen Kneipenwirte gespannt!
Weiterhin bin ich der Meinung, dass es mit der beste Protest ist, mein Geld nicht in rauchfreier Umgebung auszugeben. Gerade das bringt sehr viel, wie die Beispiele in BAWÜ und Niedersachsen zeigen. Laut lachend Laut lachend  Außerdem solche Wirte mit Besuchen unterstützen die uns Raucher unterstützen! Augenrollen
  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #7 - 20.09.07 um 17:33:00
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Quote:
Danke für die Solidarität mit diesen Gastronomen.


Wir unterstützen, CoF hat das richtig herausgestellt, alle Gastronomen, die sich wehren.

Es kann aber nicht sein, dass die Raucherinnen und Raucher die Misere ausbaden müssen, indem man sie drängt, rauchlose Lokale zu besuchen. Die Umsatzeinbußen sind Ergebnis der falschen Politik und wir können die ganze Zeit das Loch mit dem Finger abdichten.

Daher müssen wir zeigen, was wir von rauchloser Gastronomie (ohne menschenwürdigen Raucherraum) halten.
Die andere Alternative: Weiterrauchen. Zahlreiche Mitglieder des Netzwerk Rauchen in Baden-Württemberg waren in den letzten Wochen in Haupträumen von Gaststätten, wo sie ungestört weitergeraucht haben. So viel Widerstand muss sein.

  
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #6 - 20.09.07 um 16:02:00
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Quote:
Hallo, Herr "Stopfer",

der letzte Satz in Ihrem Beitrag sagt eigentlich ganz klar aus, dass Sie sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt zu haben scheinen, dass es auch kleine Kneipen gibt, die eben aus räumlichen und rechtlichen (Fluchtwege, Brandschutz u. ä.) Gegebenheiten heraus nicht die Möglichkeit haben werden, einen Raucherbereich einzurichten. Da kann man nur sagen: Danke für die Solidarität mit diesen Gastronomen.




Also Tschulliung mal bitte,

aber wenn jemand gerade mal zwei Beiträge gepostet hat, von dem einer gar nichts zum Inhalt hat, dann lasse ich mich nicht gern anmachen, vor allem nicht mit so einer Anrede!

Ich bin mir sehr wohl der Problematik der kleinen und der Einraumgaststätten bewusst. In meinem Beitrag habe ich ja wohl ausführlich genug erklärt, was man tun kann und was ich tun werde. Mir geht es um die Betriebe wie größere Restaurants, die Raucherräume einrichten können und um Übernachtungsbetriebe aller Art, die ihren Gästen erlauben, im Zimmer zu rauchen.

Das Rauchverbot haben wir erst mal an der Backe und es spielt überhaupt keine Rolle, ob ich Adressen von Betrieben sammle, die die Möglichkeit bieten, zu rauchen, weil die anderen, die keine Räume anbieten können oder wollen, soundso davon betroffen sind. Daher lasse ich mir keine mangelnde Solidarität unterstellen. Im Übrigen ist mein letzter Satz ironisch gemeint und wurde offenbar von niemand anderem missverstanden.


Quote:
Ich verfolge seit einiger Zeit die Diskussion zu dem gesamten Thema im Forum und stelle leider immer wieder fest, dass sehr viele Beiträge sehr "kurz gedacht" erscheinen.




Beispiele!


Ronald

http://www.forenhoster.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_1858/YaBB.cgi?board=verhal...
  

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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #5 - 20.09.07 um 15:52:00
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Hallo Mondin,

zu Ihrer Aussage muß ich Ihnen folgendes entgegnen.

Wir machen eigentlich hauptsächlich nichts anderes, als der Kleingastronomie zu helfen. Die Sammelklage, die in BW jetzt anläuft wird eben von einer Einraumkneipe angestoßen.
Wir, aber ich ganz besonders, waren über Monate erstaunt, daß sich Gastronomen nicht wirklich bewegt haben. Die überwiegende Mehrzahl der Gastronomen, egal welcher Größe, hat nichts, aber auch gar nichts unternommen. Wir, hauptsächlich Privatpersonen, haben häufig schon mehr Zeit investiert, als die allermeisten Gastwirte selbst.

Aber es ist noch nicht zu spät. Versuchen Sie Gastronomen zu finden um ähnliches zu veranstalten wie die Gastwirte in Karlsruhe. Je mehr mitmachen, desto besser. Jetzt aufstehen und handeln. Wer das jetzt nicht tut kann sich hinterher auch nicht beschweren.

Gutes Gelingen.

  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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mondin
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #4 - 20.09.07 um 15:26:00
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Hallo, Herr "Stopfer",

der letzte Satz in Ihrem Beitrag sagt eigentlich ganz klar aus, dass Sie sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt zu haben scheinen, dass es auch kleine Kneipen gibt, die eben aus räumlichen und rechtlichen (Fluchtwege, Brandschutz u. ä.) Gegebenheiten heraus nicht die Möglichkeit haben werden, einen Raucherbereich einzurichten. Da kann man nur sagen: Danke für die Solidarität mit diesen Gastronomen.

Ich verfolge seit einiger Zeit die Diskussion zu dem gesamten Thema im Forum und stelle leider immer wieder fest, dass sehr viele Beiträge sehr "kurz gedacht" erscheinen.

  
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Re: Möglichkeiten des Widerstands in Hessen
Antwort #3 - 20.09.07 um 12:08:00
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Schau einfach in den folgenden Thread im Pressespiegel zur Vorab-Information:

http://www.forenhoster.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_1858/YaBB.cgi?board=Presse...

Jeder sollte sich etwas Zeit nehmen und Wirte in seiner Umgebung aufsuchen. Dabei sollten sie dazu aufgefordert werden, sich einer solchen Initiative wie in BW anzuschließen. Gleichzeitig kann man sie fragen, wie sie mit dem Rauchverbot umgehen wollen, also ob sie Raucherräume einrichten. Solche Betriebe kann man dann in eine Liste aufnehmen, wie ich sie in unserem Forum schon eingerichtet habe. Aus dieser Liste möchte ich eine Datenbank machen, in der sich RaucherInnen bundesweit und über die Grenzen hinweg raucherfreundliche Lokale heraussuchen können.

Leider muss ich auch sagen, dass selbst von hier bisher keinerlei Interesse an einer solchen Liste gezeigt wird, obwohl ich den Link mehrmals gepostet habe. Es kamen seit Einrichtung des Boards 39 Besucher von diesem Forum direkt und 8 über unsere Homepage. Wir müssen auf jeden Fall mehrgleisig fahren, also Wirte dazu bewegen, sich auch in Hessen einer Sammelklage anzuschließen und zugleich eine Möglichkeit haben, Gastronomie mit Raucherräumen zu listen.

Bei mir war es die letzten Tage zeitlich etwas eng, so dass ich noch nicht aktiv werden konnte. Zunächst entwerfe ich ein Formular, mit dem ich zu Wirten gehe und sie befrage: Was wollen Sie unternehmen, was sagen Ihre Gäste, befürchten Sie Umsatzeinbußen und so weiter. Mit den gleichen Fragen werde ich etwa sechs Wochen später wieder hingehen und noch ein Mal im Januar 2008. Dann sehen wir, wie sich das Verbot auf die Gastronomie ausgewirkt haben wird.

Bis eine Sammelklage gestartet werden kann, vergeht einige Zeit. Danach dauert es auch lange, bis in der Sache entschieden wird. Bis dahin sollten wir eine ansehnliche Datei mit Lokalen und Übernachtungsbetrieben haben, die Raucherräume und-Zimmer anbieten. Dann können sich die NR ohne uns in den anderen Betrieben versammeln und sich wortlos anstarren, weil sie niemanden mehr haben, über den sie sich aufregen können.

Zwinkernd Ronald

http://www.razyboard.com/system/user_ronnie1958.html
http://rauchbereich.aartalgeister.de
  

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