Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden (Gelesen: 835 mal)
Osthesse
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Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
06.08.06 um 19:07:00
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Nach Ansicht der Europäischen Kommission dürfen Arbeitgeber Bewerber um einen Arbeitsplatz ablehnen, nur weil sie Raucher sind. Das stellte der für Arbeit zuständige EU-Kommissar Wladimir Spidla auf eine Anfrage aus dem EU-Parlament fest, berichtete die "Financial Times". Raucher fallen damit nicht unter den Schutz der umfangreichen Antidiskriminierungsgesetze, die die Kommission in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat.

Eine Bodenlose Sauerrei und was kommt danach die Endlösung für Raucher? Hatten wir das so in der Art nicht schon einmal? Ärgerlich Ärgerlich
  
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Smokebuster
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #1 - 06.08.06 um 21:27:00
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SaschaPunk1978 schrieb on 06.08.06 um 19:07:59:
Eine Bodenlose Sauerrei und was kommt danach die Endlösung für Raucher? Hatten wir das so in der Art nicht schon einmal? Ärgerlich Ärgerlich


Und da ist er wieder: Der selten daemliche Nazi-Vergleich. Nein,
Herr "Wildecker", keiner will die Raucher vergasen. Das tun sie
schon nach Kraeften selber.

Ach noch etwas: Arbeitgeber duerfen
sich seit jeher den besten Kandidaten unter den Bewerbern heraussuchen.
Und wenn ein Arbeitgeber der Meinung ist, dasz das kein Raucher
sein kann: So what?
  
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Christoph Suter
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #2 - 06.08.06 um 21:54:00
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Smokebuster schrieb on 06.08.06 um 21:27:10:
Und wenn ein Arbeitgeber der Meinung ist, dass das kein Rauchersein kann: So what?


Albert Einstein (Raucher) hätte keine Stelle bekommen und vielleicht die Relativitätstheorie nicht begründen können. Franklin D. Roosevelt (Raucher) wäre nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden und Winston Churchill (Raucher) nicht Ministerpräsident von Grossbritannien. Adolf Hitler (Nichtraucher) hätte den Krieg vielleicht doch noch gewonnen. Vielleicht wäre eine Endlösung der Raucherfrage heute deshalb viel einfacher durchzuführen: So what?
  
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Smokebuster
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Rauchen ist asozial!

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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #3 - 06.08.06 um 22:07:00
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Quote:
Albert Einstein (Raucher) hätte keine Stelle ... (REST GELOESCHT, DA KOMPLETTER UNSINN)


Ich fasse es nicht. Wie kann man nur so einen Schwachsinn verzapfen?
  
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Werner Paul
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #4 - 07.08.06 um 21:35:00
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Besser könnte ich es nicht formulieren, abgesehen davon, dass ich kein Nichtraucher bin.
Zitat aus einem anderen Forum:

Da wird ein völlig sinnloses und bürokratisches Monstrum namens Antidiskriminierungsgesetz gegen jede vernunft verabschiedet, und jetzt sollen rauchende Bewerber nur auf Grund der Tatsache abgelehnt werden dürfen - das ist die Perversion von Gesetzgebung und Gleichheit.
Nur nebenbei, ich bin leidenschaftlicher Nichtraucher.

Bei aller Problematik des Rauchens, hier wird meilenweit über das Ziel hinausgeschossen, Freiheit der Persönlichkeit ist solchen Leuten ein Fremdwort. Noch leben wir in einer Demokratie und einem Rechtsstaat, doch einige blicken immer dreister und unverholener in Richtung totaler staatl. Bevormundung. Bald werden die nächsten schreien, Raucherfolgekosten dürfen nicht mehr von der KV bezahlt werden, dann kommen die nächsten, und schreien danach, das gleiche bei Sportkosten zu tun, andere wegen unverhältnismäßgigem Schokoladenverzehr oder Bierkonsums usw. usw. Wo endet das? Brauchen wir dann neue Institutionen, die entscheiden, welche Krankheitskosten moralisch vertretbar sind, und welche nicht?
Wo Vernunft und Augenmaß auf der Strecke bleiben, dort regieren Intoleranz und Dummheit.


Quelle: http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=703 (Beitrag #5)
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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yuruek
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #5 - 25.09.07 um 09:38:00
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Quote:
Albert Einstein (Raucher) hätte keine Stelle bekommen und vielleicht die Relativitätstheorie nicht begründen können.

der hätte eine ich-AG gegründet.

Adolf Hitler (Nichtraucher) hätte den Krieg vielleicht doch noch gewonnen. Vielleicht wäre eine Endlösung der Raucherfrage heute deshalb viel einfacher durchzuführen: So what?


Der Hitler hatte gemeldet "Hätte ich weiter geraucht wäre der 3. reich nie entstanden.
was die tabak-frustration alles nicht verursachen kann !

den hätte es einfach nicht gegeben. der wäre er als sandler in wean geblieben... das problem war nur: der konnte sich keine tschick mehr leisten: hätte man ihn mit tabak gesponsort!

Zum artikel über die diskriminierung haben wir eine aktion auf der startseite gestellt: bitte kommen: (alle e-mail adressen und der komplette artikel sind dort zu lesen (Dank der links von archimede). Ich denke dieser skandal mit diskriminierung, lohnkurzungen, pausen nachsitzen und keine anstellungen ist weitestgehend hier komplett untergegangen. (ach es sind 2 artikle an sich)

www.raucherbewegung.eu (herunterscrollen bis 12. september).

Hoffentlich bald bekommen wir modules mit eingener URL
Überigens, es gibt auch news aus deutschland über den schmuggel: schmuggel verursacht krebs Smiley
  

Petition gegen Glühbirnenverbot
http://www.gopetition.com/online/24092.html

Petition gegen verbotene Pharma- Schleichwerbung im TV:
http://www.gopetition.com/online/26241.html
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yuruek
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #6 - 25.09.07 um 10:10:00
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Smokebuster schrieb on 06.08.06 um 21:27:10:
Und da ist er wieder: Der selten daemliche Nazi-Vergleich. Nein,
Herr "Wildecker", keiner will die Raucher vergasen. Das tun sie
schon nach Kraeften selber.

Ach noch etwas: Arbeitgeber duerfen
sich seit jeher den besten Kandidaten unter den Bewerbern heraussuchen.
Und wenn ein Arbeitgeber der Meinung ist, dass das kein Raucher
sein kann: So what?


was macht der anti da?

herr anti, sie irren: ich habe ein mal eine forumdiskussion gesehen, bei der 3 antis sich furchtbar amüsierten, bei der vorstellung, sie sperrten raucher in eine "raucherbox" (öfters auch raucherkammerl (kammer) genannt, dicht machten und die lüftung abdrehten. Alles mit vielen Smiley und *g* usw...

Die diskriminierung von rauchern ist für sie rechtens?

dann warten sie bis sie daran sind: hoffentlich für sie sind sie hetero, verheiratet, berufstätig, sportlich und schlank, vergetarier und kräutertee trinker (aber nicht mager: schlechtes BMI wird auch schon bei den Amis bestraft).

und jetzt besuchen sie bitte ihresgleichen und empfehlen sie sich!
  

Petition gegen Glühbirnenverbot
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Petition gegen verbotene Pharma- Schleichwerbung im TV:
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archimede
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #7 - 25.09.07 um 10:23:00
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Hi..das ist weit weg von heute, diese Asozial ist schòn lansgt Tod..seine Autoabgase haben ihn umgebracht- 8)
  
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thalihn
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #8 - 25.09.07 um 19:55:00
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oder seine dummheit. Laut lachend
  
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archimede
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #9 - 26.09.07 um 09:21:00
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..beides...dummheit als vorspeisen..abgasen als hauptmenù---benzin zum trinken--- 8)
  
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Re: Skandalös: Raucher dürfen Diskriminiert werden
Antwort #10 - 26.09.07 um 17:48:00
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Smokebuster schrieb on 06.08.06 um 21:27:10:
Und da ist er wieder: Der selten daemliche Nazi-Vergleich. Nein,
Herr "Wildecker", keiner will die Raucher vergasen. Das tun sie
schon nach Kraeften selber.



Meistens sind Nazi-Vergleiche dämlich und unpassend, da hast Du recht. In diesem Falle aber lohnt sich eine nähere Betrachtung.

Abseits aller moralischen Gesichtspunkte können wir einmal fragen: war es eigentlich rein machttechnisch gesehen klug von den Nazis, sich die Juden zum Feind zu machen, eine damals nicht kleine Minderheit, darunter einige sehr einflussreiche? Unter normalen Gesichtspunkten macht das keinen Sinn, aber die Nazis hatten anderes im Sinn: die Sprache der Verächtlichkeit sollte als Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung etabliert werden, bei gleichzeitiger Ausschaltung des Argumentierens in dieser Rolle. Das sorgt dafür, dass stets die Fanatiker die Sieger bleiben und die Demokraten den Kürzeren ziehen.

Ja, nun wäre die Parallele zu den Nazis natürlich gänzlich verfehlt, wenn nicht geenau das im jetzt rauchfreien Amerika zu sehen wäre. Die Fanatiker sind diesmal keine Nazis, sondern, 150 Jahre nach Darwin allen Ernstes die Kreationisten, die sich in den Jahren seit dem Rauchverbot zur absolut dominierenden gesellschaftlichen Kraft gemausert haben.  Wie soll man denn das jemand erklären, der im Jahr 2002 ins Koma gefallen ist, und jetzt aufwacht? Er wird vom Koma ohne Übergang in den Größenwahn verfallen, wenn die Dinge in seiner Abwesenheit dermaßen entgleiten.

Hitlers Ziel war die völlige Beseitigung des bisherigen Rechtssystems zugunsten einer nur auf ihn zugeschnittenen Diktatur. Sebastian Haffnerfragt in seinem Buch "Anmerkungen zu Hitler", ob dieser uns dieser in guter  Erinnerung geblieben wäre, wenn er um 1938 heruim verstorben oder umgebracht worden wäre. Haffner verneint dies und weist nach, dass der Staat sofort in Chaos versunken wäre, eben wegen völliger Zerstörung des Rechtsstaats durch die Nazis.

Exakt das sehe ich auch in Amerika. Die amerikanische Verfassung kann man inzwischen in den Papierkorb werfen, sie ist in fast allen Punkten außer Kraft. Was dann mit sich bringt, dass auch das ganze restliche Rechtssystem ins Wanken gerät: es ist nicht mehr gesagt, ob der Betrüger in den Knast wandert oder der Betrogene, der Schläger oder der Geschlagene.

In der Gleichheit ihrer Wirkungen, da sehe ich die Parallelität der beiden Diffamierungskampagnen.  Die ersten Vergasungen fanden auch erst 9 Jahre nach Regierungsantritt der Nazis statt. Aber wenn man sich so lange in einen Hass hineinredet, dann treten irgendwann diejenigen auf den Plan, die Blut sehen wollen. Wie sollen wir Raucher wissen, dass uns dieses Schicksal erspart bleibt? Da wehren wir uns lieber im Jetzt und Heute.

Gruß Meinrad
  
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