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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen (Gelesen: 1.108 mal)
archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #33 - 06.11.07 um 15:43:00
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..wie bei uns, arbeitlose zahl ist um 12% gestiegen seit diese Antirauchgesetz,aber die Medien berichten immer das gegeteil,80%der arbeitlose verdienen ihre geld mit Drogen verkauf....italien liegt am 3 Platz in Europa wegen Drogen konsum, kokain kostet zwischen ..40/80 Euro pro gramm, --
  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #32 - 06.11.07 um 15:27:00
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Der Tabakwarenhandel ganz allgemein baut seit ca. 2 Jahren, aufgrund der immer schärfer werdenden Regulierung Arbeitsplätze ab. Dieses Verbot geht aber, wie hier schon beschrieben in alle Bereiche. Subunternehmer, Autoverkäufer (es werden 50% weniger Fahrzeuge bundesweit gekauft, somit sprechen wir von ein paar Hundert), kleinere Zulieferfirmen, Ersatzteillieferanten, Automatenindustrie, Gastronomie, Brauereien, Spielautomatenaufsteller und viele an die ich jetzt noch gar nicht gedacht habe.
Sollten zudem noch offizielle Zigarettenverkaufsstellen (z.B. Automaten und auch Geschäfte) nach und nach wegfallen, wird dem Schmuggel mehr und mehr der rote Teppich ausgelegt. 

Nirgendwo, und das ärgert mich am meisten, wird davon berichtet.

Eines gilt für alle Branchen gleich. Gibt es derart drastische Regulierung bzw. Verbote sind immer Arbeitsplätze betroffen.
Kennt Ihr noch den Spruch: Im Ausland läuft alles bestens. Die Umsätze steigen. Mehr Arbeitsplätze entstehen.

Es ist eine Farce und obendrein eine Verhöhnung von Menschen, die ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben und noch verlieren werden.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Caschny
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #31 - 06.11.07 um 13:26:00
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Ein anschauliches Beispiel, welche Kettenreaktionen derartige Gesetze nach sich ziehen.

Bleiben wir bei der Automatenindustrie: Nun gibt es ja auch noch die Geldspielautomaten und die Musikautomaten. Gelspielautomaten sind entweder in Spielcasinos, in Spielhallen oder eben in der Kneipe an der Ecke zu finden. Die Automaten in Kneipen dürften dabei die Masse ausmachen. Geht der Umsatz in Kneipen zurück, gilt dies auch für Geldspielautomaten. Für mich wäre es beispielsweise undenkbar, meinem Spieltrieb zu frönen, ohne dabei rauchen zu dürfen. Für Musikboxen gilt Ähnliches. Weniger Kneipen bedeuten weniger Automaten bedeuten weniger Servicepersonal bedeuten mehr Arbeitslose bedeuten höhere Sozialkosten... .

Oder betrachten wir die ganzen Tabakläden! Von der Annahme von Lottoscheinen können diese nicht leben. Zwar werden auch künftig Tabakprodukte gekauft werden, aber zum ohnehin permanenten Kaufkraftschwund kommen die Raucherdiskriminierungsgesetze jetzt noch verschärfend hinzu.

Wir sehen also, dass sich die Arbeitsplatzvernichtung längst nicht nur auf die Kneipenwirte beschränkt. In einer komplexen Sozialökonomie bestehen mannigfaltige Wechselwirkungen und greift man an irgendeiner Stelle ein, so hat das immer Auswirkungen auch auf zahlreiche andere Bereiche.

Dieses Phänomen lässt sich seit dem langsamen Sterben der so genannten 'Tante-Emma-Läden' vor Jahrzehnten beobachten. Langsam und schleichend. Die Konzentration der Angebotsseite wird immer deutlicher, einige wenige ersetzen viele kleine. So wird der immer wieder propagierte Wettbewerbsgedanke ad absurdum geführt. Wohin das führt, können wir derzeit sehr schön an der ungeheuren Machtkonzentration der Großkonzerne erkennen, beispielsweise der Stromkonzerne. Von der verheerenden Schädigung gewachsener Kulturformen will ich gar nicht sprechen... .   

Aber in dieser Bananenrepublik geht ohnehin alles mehr und mehr den Bach hinunter, auch wenn die Politiker uns das Gegenteil weismachen wollen. Das, was als 'Wachstum', Verringerung der Arbeitslosigkeit und Wohlstand von denen gefeiert wird, die längst aus dem Schneider sind, kommt immer weniger Menschen zu Gute. Es handelt sich um eine Mogelpackung par excellence, in der sich die Politik längst zum willfährigen Büttel der Großkonzerne gemacht hat... .

Caschny.
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #30 - 06.11.07 um 01:36:00
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Arbeitsplätze werden vernichtet. Smokersnews.de:


Tabak-Großhändler Klaus Kraft, Rüsselsheim: „Es sieht katastrophal aus“
„Es muss weitergehen, aber weitere personelle Einsparungen stehen an“

. Für den Rüsselsheimer Tabak-Großhändler Klaus Kraft, der rund 1.200 Zigaretten-Automaten im Rhein-Main-Gebiet aufgestellt hat, war das Rauchverbot in Gaststätten der zweite heftige Schlag ins Kontor binnen eines Jahres. Der Anfang des Jahres eingeführte Jugendschutz an Automaten, seitdem es nur noch möglich ist, mit Geldkarten zu bezahlen, habe ihm – zusätzlich zu 500. 000 Euro Umrüstungskosten – schon 40 Prozent Einbußen gebracht. Den Umsatzrückgang durch das Rauchverbot beziffert er auf weitere zehn bis 15 Prozent. „Die Gastronomie war unsere letzte Bastion“. Zusammengenommen werde er Ende des Jahres mehr als die Hälfte weniger Umsatz verzeichnen als im Vorjahr, betont Kraft.

„Den Kopf in den Sand stecken“ werde er aber nicht, sondern sparen, wo es nur gehe. Betroffen ist hauptsächlich das Personal: Vergangenes Jahr wurden zwei Stellen nicht mehr besetzt und ein Angestellter freigesetzt. In diesem Jahr musste Kraft weiteren zwei Leuten kündigen, eine weitere Entlassung stehe bevor. Von mehr als 20 Angestellten sind 15 übrig geblieben.

Weitere Sparpotenziale werden ausgeschöpft – im Lager, bei der Montage, den Auffüllern und in der Verwaltung. So wird etwa der Umsatz jedes einzelnen Automaten mit einem Spezialprogramm auf Herz und Nieren geprüft: Wenn einer nicht genug abwirft, wird er abgebaut. Kraft rechnet damit, dass es in einem Jahr 300 Automaten weniger sind, die er betreuen muss. Von den derzeit täglich vier Auffüll- und Montagetouren wird dann eine wegfallen können, das Personal inklusive.

Ob all die Sparanstrengungen fruchtbar sind und das Überleben des Unternehmens sichern, könne er zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht sagen, sagt Kraft, der dem Rüsselsheimer Familienunternehmen seit 1975 als Geschäftsführer vorsteht.

Einen Trend der Fusionierung und Übernahme kleiner durch große Betriebe könne er noch nicht erkennen, sagt Kraft, obwohl ihm klar sei, dass Große von Synergieeffekten profitieren. Sein Unternehmen zähle zu den kleineren in der Region. Gespräche mit Kneipenwirten seien ernüchternd ausgefallen. Kraft prophezeit, dass deutschlandweit 20.000 typische Eckkneipen, in denen geraucht und getrunken wird, verschwinden werden. Die Folge seien zehntausende Arbeitslose. Hinzu käme der Stellenabbau bei den Tabak- und Getränkegroßhändlern („Ich kenne einen Bierverleger, der hat auch Probleme“), der Tabakindustrie und den Zulieferern, so dass Kraft mit 120.000 Arbeitslosen rechnet, die auf das Konto des Rauchverbotes gehen.
[...]
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #29 - 03.11.07 um 14:22:00
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Hast recht,natùrlich wehre es besser mit je 2 frauen,,,zum abwechselung...eine die zigarre raucht und die andere der aschenbecker leer mag... 8)
  
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csp1233
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #28 - 03.11.07 um 12:15:00
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hi @ all,

jetzt wird's noch verrückter  Ärgerlich

meine (ehemalige) stammkneipe hat zwischenzeitlich einen raucherbereich hingebastelt, d.h. ein separater raum etwa 9 m²
völlig bekloppt: feuersicherheitstür in einem holzrahmen und holzgerüst
neben der tür rechts und links jeweils ein fenster (ca 50 x 70 cm) um sehen zu können wer kommt oder geht

jetzt hockt man in dem kabuff - sei es raucher oder nichtraucher .... die kneipe (über 50 m²) ist vollständig leer  Laut lachend

was mich aber masslos ärgert:
der wirt meint es jetzt, der hätte es geschafft und argumentiert:
demo oder widerstand mache ich nicht mit, ich konnte schliesslich meine kneipe ohne grossartige genehmigungen erweitern und bekomme evtl. auch noch ausschankkonzession im raucherbereich

dass die gäste weiterhin wegbleiben - das rafft er nicht !

die stimmung in dem raucherkabuff nenne ich persönlich:
fahrstuhl-stimmung (man sucht gemeinsame themen, wohin guckt man ?, wenn man wieder rausgeht - denkt man sich, wie bescheuert, sei es die angesprochene themen oder die lösung "raucherecke")

ich persönlich bleibe auch weg, zwischenzeitlich geht es auch ganz gut die zeit zu hause oder bei freunden privat zu verbringen ... und bei den raucherfreunden herrscht die meinung:
"wir gehen nicht aus - solang diese gesetze gültig sind"

  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #27 - 02.11.07 um 00:36:00
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http://www.faz.net/s/Rub3DFC0DABC5664C30AC70700DD10A965D/Doc~E7AABBD0EE08A4FDDBA...

Auszug:

Quote:
Es sei nur daran erinnert, dass es andere Zeiten gab. Tolerantere. In denen kein Landesparlament darauf verfallen wäre, das Rauchen zu verbieten. Gesetzlich!

Das Bild, das sich knapp einen Monat nach Einführung des Rauchverbotes in Hessen abzeichnet, war denn auch vorherzusehen: Die gehobene Gastronomie leidet gar nicht oder kaum darunter. Wen es trifft, das sind die Kneipen, die Ebbelweilokale, die so genannte Einraumgastrononomie. Selbst wenn man unterstellt, dass manche Klage der Wirte ins handelsübliche Übertreibungsritual fällt – Umsatzeinbußen bis zu 50 Prozent sind nicht witzig. Noch nicht einmal Raucherkneipen hat der Gesetzgeber erlaubt. Wir werden einst sagen dürfen: Wir sind dabei gewesen, als der Aberwitz staatlicher Gängelei triumphierte.

  
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magnitubel
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #26 - 23.10.07 um 20:30:00
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Quote:
Die, die das Rauchverbot beschlossen haben können nicht feiern, nicht einfach mal ausgelassen sein! Was haben wir mit Rauchern und Nichtrauchern für Partys gefeiert - und es hat keine Unterschiede gegeben, ob wer raucht oder wer nicht!

Es wäre so einfach gewesen:Ein großes "R" für Raucherkneipen und ein großes "NR" für die Nichtraucher. Dann hätte jeder selber entscheiden können welche Kneipe er betritt und welche nicht!

Ich reg mich jeden Tag und immer wieder drüber auf!!!!!!!!!!!


100% Zustimmung!  Griesgrämig Zunge weinend
  
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Bellakim
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #25 - 23.10.07 um 19:53:00
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Aus dem Echo-Eck (Darmstädter Echo - Zeitung) letzte Woche: von Johannes Simon
Man sieht sie schon von weitem. Sie geben Rauchzeichen ab, stehen dicht beisammen, davor und nicht drinnen - die modernen Raucher. Menschentrauben bilden sich vor den Kneipen, neue soziale Treffpunkte entstehen. Passanten gehen vorbei, bleiben stehen - Raucher wie Nichtraucher. Es wird geraucht, geredet und gelacht. Harmonie pur.
Drinnen gähnende Leere. Und das an einem Bundesliga-Samstag, wo man sonst eine Stunde vorher da sein musste, um einen Platz vor dem großen Bildschirm zu bekommen. Oft blieb nur ein Stehplatz ganz weit hinten. Nun ein Sitzplatz, zweite Reihe ohne Sichtbehinderung.
Die Raucher stehen draußen, immer noch glücklich mit ihrer Zigarette. Fußball ade? Nein, plötzlich werden die Fenster geöffnet. Von draußen wird zugeschaut, lautstark angefeuert und gemeckert. WM-Atmosphäre kommt auf, Public Viewing kehrt zurück: Überall glückliche, ausgelassene Leute auf den Straßen und Plätzen.
Dank sei dem Rauchverbot. Der Winter darf dieses Jahr nicht kommen.

Ich weiß nicht ob auf diesem Text im "Echo" ein Copyright liegt, aber ich fand es einfach toll. Wobei mich interessieren würde, ob Herr Simon Raucher oder Nichtraucher ist!

Die, die das Rauchverbot beschlossen haben können nicht feiern, nicht einfach mal ausgelassen sein! Was haben wir mit Rauchern und Nichtrauchern für Partys gefeiert - und es hat keine Unterschiede gegeben, ob wer raucht oder wer nicht!

Es wäre so einfach gewesen:Ein großes "R" für Raucherkneipen und ein großes "NR" für die Nichtraucher. Dann hätte jeder selber entscheiden können welche Kneipe er betritt und welche nicht!

Ich reg mich jeden Tag und immer wieder drüber auf!!!!!!!!!!!
  
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Kapnistes
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #24 - 23.10.07 um 16:38:00
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Was passiert, wenn man die Dinge den "engagierten" Parteien überläßt kann man an den Grünen letztmalig erkennen.

Sie dürfen gerne mitfahren ,-laufen ,-rauchen aber auf sie Verlassen, heißt verlassen sein!

Wir sind das Rauchvolk - also ab in die Schlappe un auf die Gass!

  
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Harry Hartmann
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #23 - 23.10.07 um 12:11:00
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robin schrieb on 23.10.07 um 12:06:15:
Doch in der letzten zeit wird bei der FDP aus der Meinung einzelner Liberaler scheinbar so etwas wie ein Partei-Mainstream contra Raucherdiskriminierung.

Klar, die sehen Stimmen und wollen auf den fahrenden Zug aufspringen, doch das kann mir egal sein, wenn der Zug dadurch Fahrt gewinnt!


Hm, statistisch rauchen auch nur ca. 30% der FDP ler... Ob das reicht. ( Gauß´sche Normalverteilung ) ???


  
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robin
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robin

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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #22 - 23.10.07 um 12:06:00
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Doch in der letzten zeit wird bei der FDP aus der Meinung einzelner Liberaler scheinbar so etwas wie ein Partei-Mainstream contra Raucherdiskriminierung.

Klar, die sehen Stimmen und wollen auf den fahrenden Zug aufspringen, doch das kann mir egal sein, wenn der Zug dadurch Fahrt gewinnt!
  
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Christophorus
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #21 - 23.10.07 um 09:53:00
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Es ist doch zu befürchten, daß das ganze nur ein Gag ist. Vergiß mal nicht, daß im Januar in Hessen gewählt wird und was tut man nicht alles für ein paar Wählerstimmen...

Wenn man sich mal die Länder anschaut, wo die FDP in der Regierung sitzt, da sind die dann auch ganz kleinlaut was das Thema Raucherdiskriminierung angeht.
  
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Harry Hartmann
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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #20 - 23.10.07 um 09:02:00
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ChristophL schrieb on 22.10.07 um 23:13:12:
smokersnews.de

FDP bleibt am Ball.



Hm, nachdem ich in den letzen Jahren immer unpolitischer wurde und meist SPD gewählt habe - ( In Hessen ist der MP ja wirklich nicht der Knaller ), eine ernste Frage:

Haltet ihr das für einen politischen Gag, oder seht ihr reele Chancen, wenn die FDP wirklich was zu sagen hat ( hätte ) ???
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: seit zehn tage rauchverbot in hessen
Antwort #19 - 22.10.07 um 23:13:00
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smokersnews.de

Rauchverbot in Hessen bringt Kneipen Probleme. FDP bleibt am Ball.

Die hessische FDP beklagt fehlende Entscheidungsfreiheit: Wir wollen keine Erziehung und Bevormundung durch den Staat

Die FDP hatte im Hessischen Landtag einen Gesetzentwurf eingebracht, nach dem das Rauchen zwar in öffentlichen Räumen untersagt werden soll, da man damit auch immer Dritte schädigt. Doch im Gegensatz zu den anderen Parteien wollte die FDP, dass in den Gaststätten Wirte und Gäste die Entscheidungsfreiheit haben.

Der Wirt sollte selbst entscheiden, ob es sich bei seiner Gaststätte um eine Raucher- oder Nichtrauchergaststätte handelt. „Mit einem Schild an der Tür hätte er deutlich gemacht, ob geraucht werden darf oder nicht“, so der FDP-Mann Klufmöller. „Jeder Gast hätte so gewusst, worauf er sich einlässt. Der FDP-Gesetzentwurf ist einfach, unbürokratisch und er hätte auch der kleinen Kneipe das Überleben gesichert, in der fast alle qualmen und in der kein Raucherraum abgetrennt werden kann.“

Mehr Freiheit beim Nichtraucherschutz wollte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, mit der Einbringung des FDP-Gesetzentwurfes absichern: „Nichtraucher, Raucher oder Raucherräume – dieses drei Alternativen sollten die hessischen Hotels und Gaststätten bei der Umsetzung des Nichtraucherschutzes haben.“ Wie er weiter ausführt, ging es ihm darum, zunächst den Verbraucherschutz sicherzustellen.

„Der Verbraucher soll wissen, auf was er sich einlässt, wenn er in eine Kneipe oder Gaststätte geht. Daneben werden auch der Wettbewerbsgedanke und die individuelle Ausrichtung der Restauration gestärkt! Ein generelles Rauchverbot in allen Gaststätten halte die FDP für nicht Ziel führend. Wir wollen keine Erziehung und Bevormundung durch den Staat. Wir setzen auf Eigenverantwortung und Freiheit,“ so der nordhessische FDP-Kreisvorsitzende Peter Klufmöller.

Peter Klufmöller verweist auch auf die finanziellen Probleme, die der Gesetzentwurf der Landesregierung mit sich bringt: „Die Abtrennung von Raucherräumen bedeutet für viele Gastwirte, soweit die baulich Voraussetzungen überhaupt gegeben sind, finanzielle Mehrbelastungen. Allerdings zeigen sich die Banken derzeit zurückhaltend bei der Kreditvergabe, da auch sie rückläufige Gästezahlen auf Grund der drohenden veränderten Gesetzlage befürchten.“
  
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