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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) R.I.P - Wer macht so alles dicht (Gelesen: 3.562 mal)
Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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R.I.P - Wer macht so alles dicht
09.11.07 um 00:05:00
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Rauchverbot: Der erste Wirt gibt auf

Farchant - Noch ist das Rauchverbot nicht da, aber schon wirft der erste Wirt in Bayern das Handtuch. Am 18. November schließt Toni Grasegger seine Kneipe in Farchant (Kreis Garmisch-Partenkirchen) zu. Ohne Qualm hat der „Veitl-Wirt”, wie alle ihn nennen, keine Lust mehr.

Ein dichter Schwall Rauch verlässt Tonis Mund und schwebt wie ein galaktischer Nebel durchs „Sportler-Stüberl”. Seit sieben Jahren ist Grasegger hier Wirt. Das Stüberl in der 4000-Seelen-Gemeinde Farchant ist rustikal eingerichtet. Eine Bar mit ein paar Hockern, sechs Tische, Stühle, Eckbänke aus Holz. Der Raum misst etwa 50 Quadratmeter. „Gemütlich” findet Grasegger es in seinem Reich, oder besser gesagt: fand. Denn in einer Woche gibt er das Wirte-Dasein auf. Steigende Energiepreise, sparsame Kunden - und jetzt das Rauchverbot. „Der Beruf hat keine Zukunft mehr”, betont der 48-Jährige. Und: „Ich habe immer gesagt: Wenn ich in meiner eigenen Wirtschaft nicht mehr rauchen darf, höre ich als Wirt auf!”

Eine rauchfreie Kneipe! Das kann sich der „Veitl” beim besten Willen nicht vorstellen. Abends beim Karteln oder beim Würfeln, „da gehört die Zigarette einfach dazu”, sagt er. Die Bar, die sei das Herzstück der Gastronomie, und die Gemütlichkeit ihre Seele.

Rauchen ist für Toni Grasegger ein unverzichtbarer Bestandteil von Gemütlichkeit. Er selbst raucht „eine gute Schachtel” am Tag, wenn gezockt wird, schon auch mal mehr. Dazwischen eine gute Zigarre. Dass seine Gäste das stören könnte, glaubt er nicht. „80 Prozent meiner Stammgäste sind Raucher.”

Das „Sportler-Stüberl” liegt zwischen Tennisplätzen, Hochseilpark, Sommerstockbahn und Fußballplatz, wo der TSV Farchant spielt. Im Winter führt eine Langlaufloipe vorbei, im Sommer ein Radlweg für Ausflügler. „Bei schönem Wetter ist viel los”, sagt der 48-Jährige. Trotzdem seien die Stammgäste die Basis für sein Überleben, betont er. Und denen „wie eine Kindergartenschwester hinterherzulaufen, um zu verhindern, dass sie rauchen - das tue ich mir nicht an”! Gerade im Winter könne man von den Gästen nicht verlangen, zum Rauchen in die Kälte zu gehen. Der Feldzug der Politik gegen die Raucher stinkt ihm gewaltig. „Auf der Schachtel Zigaretten sind sowieso schon drei Euro Steuern drauf. Jetzt wird der Raucher wieder bestraft. Und die Wirte sind die Deppen.”

Bei der Politik wird der „Veitl” wohl kein Gehör finden. Erst gestern reichten sich CSU, SPD und Grüne im Sozialausschuss die Hände und feierten in seltener Einmütigkeit den Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz. So wie es aussieht, bleibt es dabei: Ab 1. Januar 2008 ist das Qualmen in allen öffentlichen Gebäuden, Wirtshäusern, Restaurants und Bierzelten verboten. Die Zustimmung des Landtags ist eigentlich nur noch Formsache.

Eine andere Art des Protests hat sich ein Aichacher Brauer ausgedacht. Die 180 Landtagsabgeordneten müssen künftig auf einen Besuch im „Berabecka Boandl-Bräu” verzichten. Wirt Manfred Fritsch ist zwar selbst Nichtraucher, fühlt sich durch das Rauchverbot aber bevormundet. „Das ist mein Haus, und in meinem Haus schaffe ich an”, schimpfte er gestern im Landtag, wo er eine Petition in Sachen „Raucherunterdrückung” einreichte. Ausnahmen vom Hausverbot mache er nur, wenn der Abgeordnete nachweisen könne, dass er unter Lebensgefahr gezwungen worden sei, der Raucherunterdrückung zuzustimmen, erklärte Fritsch. Die Abgeordneten freilich wollen mit dem Hausverbot leben und lehnten die Petition ab.

Mit derlei Spielchen hat Toni Grasegger nichts am Hut. Er will sich einen neuen Job suchen. Veränderung ist für ihn nichts Neues. Der 48-Jährige hat Automechaniker gelernt, war Maschinist bei der Handelsmarine und landete schließlich in Kanada, wo er acht Jahre lang Floßfahrten mit Musik organisierte - so wie auf der Isar. Wohin es ihn diesmal treibt, weiß er noch nicht, nur eines steht für ihn fest. Das Nichtraucherschutzgesetz, sagt Grasegger, sei ein „schwerer Schlag gegen die bayerische Mentalität” und werde viele Wirte die Existenz kosten.

Das Gesetz werde „einige Kollegen stark betreffen”, räumt auch Jutta Griess, Vizepräsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) ein. Die Flinte gleich ins Korn zu werfen, so wie Toni Grasegger, sei aber „nicht stimmig”.

Was aus der einst von Udo Jürgens so rührig besungenen kleinen Kneipe in unserer Straße werden wird, wagt Griess nicht vorherzusagen. „Wir wollten gar kein Gesetz”, betont sie immer wieder. „Aber wenn schon ein Gesetz, dann so, dass es für alle Wirte gleich ist.”

Toni Grasegger saugt an seiner Zigarre. Mitten aus dem Vollbart schießt Rauch quer über die Theke. Am Samstag lädt er noch mal seine Spezln ins Sportler-Stüberl ein. „Restl-Trinken”, sagt er. Dann ist für den „Veitl-Wirt” endgültig Schluss.

http://www.merkur-online.de/vermischtes/blickpkt/art9400,857762
  
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Rockabilly
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In dubio pro libertatem!

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #1 - 09.11.07 um 09:27:00
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"Die kleine Kneipe in unserer Straße" wurde allerdings nicht von Udo Jürgens sondern von Peter Alexander besungen!

Schade, die Landesherren interessieren sich kein Stück weit für die Sorgen ihrer Wähler.
Das ist parlamentarischer Absolutismus, traurig.
Quo vadis, res publica?
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #2 - 11.11.07 um 00:51:00
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Quote:
"Grinie kleine Kneipe in unserer Straße" wurde allerdings nicht von Udo Jürgens sondern von Peter Alexander besungen!


Stammt im Original von Vader Abraham unter dem Titel "Het kleine café aan de haven".
Vader Abraham, immer noch aktiv und gerne mal mit politischem Liedgut unterwegs, hat aus Anlass der niederländischen Diskussion eine neue Variante aufgenommen:

http://www.actiefront.nl/media/vader_abraham_rookvrij_cafe.mp3


DAAR IN DAT ROOKVRIJE CAFÉ

De rook om je hooft is verdwenen
Je kunt nu gewoon weer zien wie naast je staat
Je kijkt om je heen en het voelt toch wat vreemd
Nu het roken voorgoed overgaat
Je hoort ome Arie al zeggen als ik niet mag paffen
Neem ik een kroket
Hij wordt chagrijnig, de weegschaal op tilt
Arie wordt op den duur moddervet

Daar in dat rookvrij café op het pleintje
Daar zijn de mensen niet blij en niet tevree
Ze zitten daar nu met hun wijsvinger tegen de neus, gebogen over een glasplaatje aan een wit lijntje
Waar is mijn geur, mijn rook, mijn ouderwets café

Een klant wat gestrest gooit zijn dartpijltjes vrolijk in't rond
Eén beland in een oor
Een ander die springt door een ruit van't café
Omdat hij steeds met pokeren verloor
De kastelein kijkt wat bedroeft in het rond
Door zijn eens zo gezellig café
Straks wordt ook nog ons kopje koffie verboden
Dan is d'r alleen nog maar thee

Daar in dat rookvrij café op het pleintje ...

Niet roken maakt meer nog kapot dan je lief is
Toch slaan we ons samen doorheen
Want zonder zo'n witblonde stengel in je mondhoek
Voel jij je toch maar heel alleen
Je mist nu nog erger die blauwgrijze wolken
Die stijgen tot aan het plafond
Ik kan me niet houden, ik steek er éen op
De kastelein krijgt toch de bon

Daar in dat rookvrij café op het pleintje ...

(Leider keine Zeit für eine Übersetzung, keine Haftung für diesen Text, kommt aus Quelle mit Detailfehlern).
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #3 - 18.12.07 um 15:41:00
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von einem anderen Thread:

Rotenburg, Wenn die Sonne untergeht

Kneipensterben: Bei kleinen Bierlokalen brechen die Umsätze ein - zwei machen dicht

Von Peter Gottbehüt

Bebra. Aus, vorbei. Für mindestens zwei Kneipen in Bebra lohnt es sich nicht mehr. Die Wirtschaft Zur Sonne an der Friedrichstraße und die Stadtschänke an der Nürnberger Straße werden von ihren Wirtinnen geschlossen. Als Grund geben Ursula Hieronymus und Elsa Tognino massive Umsatzrückgänge nach der Einführung des Rauchverbotes an.

" Die Sonne ist ein absoluter Traditionsstandort in Bebra, den es seit über 40 Jahren an dieser Stelle gibt - es ist schon traurig, dass ich so etwas nun zum 3. Januar aufgeben muss", sagt Ursula Hieronymus. Dort einen Raucherraum zu schaffen, sei nicht möglich gewesen - "das geben die Räumlichkeiten leider nicht her", sagt die Bebraer Gastronomin.

Das habe bei ihr zur Folge gehabt, dass viele Raucher gar nicht mehr gekommen seien. Seit sechs Jahren betreibt sie die Sonne. In der gesamten Zeit habe sie mit dem Betrieb fast nur Zuwächse erwirtschaftet.

Doch mit dem Inkrafttreten des hessischen Nichtraucherschutzgesetzes sei das "wie mit der Schere abgeschnitten gewesen". Ende Oktober habe der Umsatzrückgang in der Sonne bei 30, im November gar bei 40 Prozent gelegen. "Da kann kein Mensch mehr von leben", sagt die 54-Jährige. Der Einbruch sei so plötzlich und deutlich gekommen - "da kann mir keiner erzählen, dass sich das wieder einläuft."

Diese Hoffnung hat auch Elsa Tognino, Wirtin der Stadtschänke, aufgegeben. Am Donnerstag, 27. Dezember, plant sie noch eine Abschlussfeier für die Stammgäste. "Dann ist hier in Bebra Schluss für mich", sagt die 46-Jährige.

Es mache schließlich keinen Spaß, ständig vor leeren Tischen zu sitzen, klagt sie. Seit dem Rauchverbot seien Gästezahl und Umsatz um ein Drittel zurückgegangen.

Sie habe Glück gehabt - ihr Pachtvertrag laufe ohnehin zum Jahresende aus, sodass sie dies nun als Gelegenheit zum Aufhören nutzt. Jetzt will sie in Rotenburg auf der Hochmahle das Lokal Schmalztopf übernehmen. Dort gibt es einen Raucherraum.

Nach fast neun Jahren gibt sie den Standort in Bebras bester Lage an der neu gestalteten mittleren Nürnberger Straße nun auf. Dass das Lokal, das es seit über 50 Jahren an dieser Stelle gibt, schließt, bedauern die verbleibenden Gäste - fast alles Nichtraucher. Den Rauchern konnte Elsa Tognino in ihrer Bierkneipe klassischen Zuschnitts mit einem Gastraum keine Alternative bieten.

Auch Hans Knoth vom City-Treff, einem kleinen Bierlokal an der Nürnberger Straße, hat dieses Problem und ist skeptisch. "Der Umsatz ist so massiv zurückgegangen, dass es fraglich ist, ob das Lokal im kommenden Jahr noch lange weiterbesteht", sagt er.

Künftig mit Raucherraum

Ulla Hieronymus, die noch weitere Wirtschaften in Bebra betreibt, hat sich bereits nach einer Alternative für ihre Sonne umgesehen. New Sun - neue Sonne - heißt ihr neues Domizil, das an der Nürnberger Straße am Anger liegen wird. Zurzeit wird es renoviert. Dabei achte sie besonders auf die geltenden Bestimmungen für die Einrichtung eines Raucherbereichs, sagt die Gastronomin.

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Terrx
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #4 - 18.12.07 um 15:48:00
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aus einem anderen Thread:

Auch Marcel Schmidt sucht Nachfolger

LEUTKIRCH - In der Gastronomie-Szene bewegt sich was - zahlreiche Pächter wechseln das Lokal oder hören auf. Vor allem das Rauchverbot in Gaststätten macht manchen Pächtern zu schaffen. Viele klagen über massive Umsatzeinbrüche seit August.

Der "Adler" in Herlazhofen hat bereits geschlossen. Vincenzo Barbati, kurz "Enzo" genannt, gibt sein bisheriges Lokal "Löwengrube" auf und übernimmt den "Adler". "Wir ziehen im Frühjahr in den Adler nach Herlazhofen und übernehmen auch den Kiosk im Moorfreibad", sagt Barbati.
Seit dem Sommer hat auch er mit dem Nichtrauchergesetz zu kämpfen. Vom "Adler" verspricht sich Enzo eine Verbesserung. "Es ist ein attraktiver Standort, da kann man sich gut präsentieren", so Vincenzo Barbati, der seit über 20 Jahren in der Leutkircher Gastronomie-Szene aktiv ist. Er arbeitete früher im "Ristorante Roma" und führte vor der "Löwengrube" die "Salvatorstube". Die Brauerei suche einen Nachfolger für die "Löwengrube". Der Kiosk im Moorfreibad sei schon immer verpachtet gewesen, sagt Alex Hess, Betreiber des Bads.
Ab 1. Mai übernehme der neue Pächter den Kiosk, von dem Hess sagt, dass er "der Richtige" ist. Hier könne er das Angebot ausbauen oder erweitern. Anbieten möchte der neue Pächter Frühstück, Mittag- und Abendessen. "Es wird unter anderem auch Pizzaschnitten und Nudelgerichte geben", sagt Vincenzo Barbati und am Sonntag soll durchgehend geöffnet sein.
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Terrx
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #5 - 19.12.07 um 11:52:00
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Heute in Bild- Hamburg auf Seite 3:
Das "Bei- Janni" in HH- Barmbeck macht mit der offiziellen Begründung Rauchverbot-> Umstzeinbußen dicht zum 1.1.
13 Jahre lief es gut. Pachtvertrag ist bereits gekündigt.
Der Wirt geht in Hartz-IV.
Es ist (lt.Bild) der erste Hamburger Kneipe, die wg. dem Rauchverbot dicht macht.
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #6 - 18.01.08 um 19:33:00
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Quote:
In Neu Isenburg schließt das Café Rouge – informiert die Frankfurter Neue Presse online am 10. Januar 2008.
siehe: http://tinyurl.com/38vpt3

»Die Stadt hat damit bei ihren Bemühungen, die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße wiederzubeleben, einen herben Rückschlag erlitten. „Das Rauchverbot hat uns letztlich das Genick gebrochen“, sagt Pächterin Branca Ekert«, heißt es in dem Artikel..

#
Geri70 schrieb on 18.01.08 um 18:35:10:
Und der nächste in Frankfurt wo aufgibt !  Griesgrämig


Der Gaddezwersch gibt auf
-------------------------
Gallus. Erst die Mehrwertsteuererhöhung, dann das Rauchverbot: Beides zusammen hat dazu geführt, dass immer weniger Gäste in den „Gaddezwersch“ in der Mainzer Landstraße 412 kamen. Mittlerweile ist so wenig los, dass der Aufwand für Wirt Erich Loge nicht mehr lohnt – am 16. Februar schließt das Traditionslokal. „Wir danken unseren Gästen für ihr Vertrauen

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4246033
  
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Zora
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #7 - 18.01.08 um 20:42:00
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Quote:
Heute in Bild- Hamburg auf Seite 3:
Das "Bei- Janni" in HH- Barmbeck macht mit der offiziellen Begründung Rauchverbot-> Umstzeinbußen dicht zum 1.1.
13 Jahre lief es gut. Pachtvertrag ist bereits gekündigt.
Der Wirt geht in Hartz-IV.
Es ist (lt.Bild) der erste Hamburger Kneipe, die wg. dem Rauchverbot dicht macht.



bin jetzt erst hier angekommen, trotzdem: wunderbar, dass es in der bild stand!
  

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Quirinus
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #8 - 19.01.08 um 13:33:00
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@Christoph1978: Vielen, vielen Dank für die Information. Ich wußte gar nicht, daß Die kleine Kneipe im Original von Vader Abraham stammt, warte aber schon lange auf eine entsprechende deutsche Version. Jopi Heesters sollte die machen, im Duett mit Helmut Schmidt.
  
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Osthesse
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #9 - 20.01.08 um 07:03:00
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POST VON SASCHA:

Tja ihr Pro-Hirnfrei-Doofen nun habt es ihr geschafft Existenzen zu zerstören, Kneipen die seit Jahrzehnten Erfolgreich waren sind nicht mehr da ich warte immer noch auf die endlosen Menschenschlangen vor den Kneipen, die jetzt in ein Rauchfreie Kneipen wollen tja Fehlanzeige.

Ich klatsche Beifall vor soviel Idiotie und Denunziantentum ihr seid die größten die größten Größenwahnsinnigen, Lügner, Angstmacher, Leute-zum-Anzeigen-Anstachler ihr seid in Deutschland nicht mehr erwünscht Raucher und sogar Nichtraucher sehen langsam die Sache klarer, Menschen mit Verstand und nicht mit Hass.

Ihr habt euch verzettelt geglaubt die zahllosen Studien werden niemals angefochten werden weil jeder es glaubt doch das ist Gottseidank nicht so auch ihr werdet den Gegenwind Möglicherweise sogar schon sehr bald zu spüren bekommen und dann werden die Lügengeschichten wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.



Grüße aus Wildeck...
Sascha

  
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Christoph Suter
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #10 - 20.01.08 um 20:32:00
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Basel (Schweiz) - kein Rauchverbot. Das bekannte vegetarische Restaurant Gleich, welches nun wirklich ausgezeichnet war (das sage ich als bekennender Fleischesser), hat vor einer Woche Konkurs angemeldet. Während Jahrzehnten kannte jeder in Basel dieses Restaurant. Es gab dort Plätze für Raucher und Nichtraucher. Nach einem Umzug in eine neues Gebäude (in gleich guter Lage), hat der Wirt freiwillig sein Lokal zum Nichtraucherlokal deklariert. Nun ist es geschlossen  Traurig
  
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marie
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ohne Dampf keine Leistung

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #11 - 21.01.08 um 00:24:00
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Quote:
ich warte immer noch auf die endlosen Menschenschlangen vor den Kneipen, die jetzt in ein Rauchfreie Kneipen wollen tja Fehlanzeige.




nee, lass mal, ich glaube die möchte ich gar nicht bei uns haben.
  
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archimede
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #12 - 21.01.08 um 13:04:00
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Quote:
Basel (Schweiz) - kein Rauchverbot. Das bekannte vegetarische Restaurant Gleich, welches nun wirklich ausgezeichnet war (das sage ich als bekennender Fleischesser), hat vor einer Woche Konkurs angemeldet. Während Jahrzehnten kannte jeder in Basel dieses Restaurant. Es gab dort Plätze für Raucher und Nichtraucher. Nach einem Umzug in eine neues Gebäude (mit gleich guter Lage), hat der Wirt freiwillig sein Lokal zum Nichtraucherlokal deklariert. Nun ist es geschlossen  Traurig


..Pech gehabt... Laut lachend
  
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Quirinus
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #13 - 22.01.08 um 04:34:00
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Bei mir umme Ecke gibt es eine hauptsächlich von 68ern und Ökos frequentierte Kneipe mit 2 oder 3 voneinander getrennten Räumen, deren Wirt das gesamte Lokal freiwillig zur rauchfreien Zone erklärt hat. Seitdem sitzen dort, wenn's hochkommt, um Mitternacht nur noch 2 Gäste. Haha.
  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #14 - 22.01.08 um 07:47:00
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Quirinus schrieb on 22.01.08 um 04:34:28:
Bei mir umme Ecke gibt es eine hauptsächlich von 68ern und Ökos frequentierte Kneipe mit 2 oder 3 voneinander getrennten Räumen, deren Wirt das gesamte Lokal freiwillig zur rauchfreien Zone erklärt hat. Seitdem sitzen dort, wenn's hochkommt, um Mitternacht nur noch 2 Gäste. Haha.


Bei uns in Basel gibt es in meinem Stadtteile ein wirklich gutbesuchter Nichtraucherbetrieb. Ich find das gut. Die haben mit Ihrem Konzept viel Erfolg. Im Sommer haben sie noch die Raucher als Kunden weil man ja draußen rauchen kann.

Wir sind mit unserer Gastronomie Politik ( bis jetzt ) sehr liberal.

Nichtsdestotrotz, sollte auch in Basel ein absolutes Rauchverbot einzughalten. Wird es für den Großteil der Betreiber sehr sehr schwierig werden.
Ich weiß jetzt schon in meinem näheren Umkreis wer bald die Türen zuschließen müsste. Das sind einige !

  
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