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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) R.I.P - Wer macht so alles dicht (Gelesen: 5.018 mal)
Raucherhusten
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #45 - 28.09.09 um 17:37:59
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ChristophL schrieb on 28.09.09 um 17:27:06:
Quote:
ich weiß nicht, wie sich der € in österreich entwickelt hat, hier jedenfalls hat der € mittlerweile ein niveau erreicht, das den ehemaligen DM bei weitem übersteigt. und ein euro sind knapp 2 d-mark.


So extrem ist die Inflation nun auch wieder nicht. Und der Vergleich heutiger €-Preise mit D-Mark-Preisen von bis 2001 impliziert fälschlicherweise, bei Nicht-Einführung des € hätte die Inflation wie von Geisterhand auf einmal aufgehört.


Die Inflation bei den Preisen ist freilich nicht stehengeblieben, aber die Löhne und Renten sind nicht in dem gleichen Maße ebenso inflationnär gestiegen.
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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ChristophL
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #46 - 29.10.09 um 02:35:34
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"Traditionsgaststätte in [Bonn-]Ippendorf schließt"

Quote:
Aber auch die neuen Gesetze hätten Auswirkungen gehabt: "Wir sind jetzt ein Raucherklub. Da darf ich keine Speisen mehr anbieten." Frikadellen und Schnittchen gibt es so nur noch bei gebuchten Veranstaltungen.


Das stimmt so nicht. Bei der echten Vereinslösung in NRW gelten keine Ess- oder sonstigen Verbote.
Aber wahrscheinlich meint die damit Inhaberin damit die Variante Raucherkneipe.

  
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RaucherHB
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #47 - 30.12.10 um 07:57:07
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Kneipensterben in Krefeld

Quote:
Besonders in den Krefelder Stadtteilen brechen die Gastronomiebetriebe weg: "Uns macht dieses Kneipensterben große Sorgen", sagt Walter Sosul, Krefelder Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Eine so rasante Entwicklung wie in den vergangenen Monaten habe er in Krefeld noch nicht erlebt.
Es ist ein kleiner Kulturwandel, der sich hier vollzieht – weg von Individualbetrieben, hin zu Franchise-Häusern: Global schlägt Lokal, Kette schlägt Kneipe.


Die Banken sehen die Geschäftsentwick,ungen nicht so positiv.

Quote:
"Alle Interessenten hätten das Objekt gerne genommen, aber versuchen Sie heute mal, einen Kredit von der Bank für so eine Geschäftsübernahme zu bekommen, das ist kaum noch möglich."

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Kneipensterben-in-Kr...
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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CoF
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #48 - 30.12.10 um 16:17:45
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RaucherHB schrieb on 30.12.10 um 07:57:07:
Kneipensterben in Krefeld

Quote:
Besonders in den Krefelder Stadtteilen brechen die Gastronomiebetriebe weg: "Uns macht dieses Kneipensterben große Sorgen", sagt Walter Sosul, Krefelder Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Eine so rasante Entwicklung wie in den vergangenen Monaten habe er in Krefeld noch nicht erlebt.
Es ist ein kleiner Kulturwandel, der sich hier vollzieht – weg von Individualbetrieben, hin zu Franchise-Häusern: Global schlägt Lokal, Kette schlägt Kneipe.


Die Banken sehen die Geschäftsentwick,ungen nicht so positiv.

Quote:
"Alle Interessenten hätten das Objekt gerne genommen, aber versuchen Sie heute mal, einen Kredit von der Bank für so eine Geschäftsübernahme zu bekommen, das ist kaum noch möglich."

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Kneipensterben-in-Kr...


ja, das kann den Stadtplaner eigentlich nicht gefallen, allerdings haben die größeren Franchiseunternehmen auch ihre Grenzen, weil alle paar Meter so ein Ding zu eröffnen macht wenig Sinn. Vielleicht können sie in Krefeld noch ein paar Fitnesstudios gebrauchen?

Jetzt tritt die Frage wieder in den Vordergrund: Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt.
  

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perle
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #49 - 30.12.10 um 18:15:40
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CoF schrieb on 30.12.10 um 16:17:45:
Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt. 


hier in berlin schießen statt nichtraucherlokalen spielhallen aus dem boden. mittlerweile hat das dermaßen überhand angenommen, daß der senat darüber nachdenkt, die zahl der spielhallen pro bezirk zu begrenzen, und natürlich keine in einem bannkreis im umfeld von schulen oder kitas.

aus fernsehberichten weiß ich, daß das in anderen bundesländern genau das gleiche ist. tja, liebe politiker. dumm gelaufen. die jahrzehntelang angestammten lokale mit rauchverboten erfolgreich vertrieben. und jetzt die mafia als nachmieter.
  

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CoF
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #50 - 30.12.10 um 20:13:17
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perle schrieb on 30.12.10 um 18:15:40:
CoF schrieb on 30.12.10 um 16:17:45:
Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt. 


hier in berlin schießen statt nichtraucherlokalen spielhallen aus dem boden. mittlerweile hat das dermaßen überhand angenommen, daß der senat darüber nachdenkt, die zahl der spielhallen pro bezirk zu begrenzen, und natürlich keine in einem bannkreis im umfeld von schulen oder kitas.

aus fernsehberichten weiß ich, daß das in anderen bundesländern genau das gleiche ist. tja, liebe politiker. dumm gelaufen. die jahrzehntelang angestammten lokale mit rauchverboten erfolgreich vertrieben. und jetzt die mafia als nachmieter.


Kann ich von anderen Orten ebenso berichten. Schön gesagt, die Mafia als Nachmieter, und tatsächlich wird da einiges an Schwarzgeld untergebracht.
Was da an gewachsener Kultur mit Gewalt kaputt gemacht wurde, wird diesem Land noch lange nachhängen.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #51 - 31.12.10 um 10:47:03
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über das spielhallenphänomen stand hier bei uns auch schon was in der zeitung, was ich aus eigener anschauung bestätigen kann:

http://www.nordbayern.de/nuernberger-stadtanzeiger/spielhallen-ziehen-das-ganze-...

Quote:
Auch in Gostenhof reicht es vielen: „Schauen Sie sich doch um, im früheren McDonald’s am Plärrer sind auf zwei Etagen neue Spielhallen eingezogen, in der Gostenhofer Hauptstraße wurde aus einem Laden für Restposten ein Wettbüro, nebendran war schon ein Casino, neben dem Kali gibt es zwei Hallen und so weiter“, sagt Daniela Müller. Weber spricht vom „Trading-Down-Effekt“ — Spielhallen ziehen ein Viertel runter, wirtschaftlich und sozial


kleine anekdote am rande: in erlangen ist dort, wo früher ein american diner hamburger und shakes anbot, eine bank eingezogen. es profitieren also auch ganz andere "spielhallen" von den gastroschließungen in der innenstadt.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #52 - 01.01.11 um 19:58:11
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Zora schrieb on 31.12.10 um 10:47:03:
über das spielhallenphänomen stand hier bei uns auch schon was in der zeitung, was ich aus eigener anschauung bestätigen kann:

http://www.nordbayern.de/nuernberger-stadtanzeiger/spielhallen-ziehen-das-ganze-...

Quote:
Auch in Gostenhof reicht es vielen: „Schauen Sie sich doch um, im früheren McDonald’s am Plärrer sind auf zwei Etagen neue Spielhallen eingezogen, in der Gostenhofer Hauptstraße wurde aus einem Laden für Restposten ein Wettbüro, nebendran war schon ein Casino, neben dem Kali gibt es zwei Hallen und so weiter“, sagt Daniela Müller. Weber spricht vom „Trading-Down-Effekt“ — Spielhallen ziehen ein Viertel runter, wirtschaftlich und sozial


kleine anekdote am rande: in erlangen ist dort, wo früher ein american diner hamburger und shakes anbot, eine bank eingezogen. es profitieren also auch ganz andere "spielhallen" von den gastroschließungen in der innenstadt.





Auch hier in Stuttgart wird gegen neue Spielhallen agitiert :


"Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts", sagt Gessler. Hinzu komme, dass sich das Gebäude Filderbahnstraße 28 an einer "markanten Stelle" befinde. "Verbale und emotionsgeladene Attacken sind völlig unnütz, da Sie und ich wissen wie brisant diese Thematik ist", schreibt Gessler an Dinkelacker. Auf Hilfe der Kommunalpolitiker zu hoffen sei oftmals vergebens, da meistens Vermieter und Spielhallenbetreiber am längeren Hebel säßen.

Er empfiehlt stattdessen der Immobilienverwaltung, eine Bügelflasche ihres eigenen Bieres zu öffnen. "Glauben Sie mir, der erste Schluck ist der beste und genau darauf setze ich meine Hoffnung", heißt es in dem Brief. Dieser soll nach Gesslers Meinung nicht nur die Geschmacksnerven der Verantwortlichen sensibilisieren, sondern auch den gesunden Menschenverstand anregen, damit die Entscheidung noch einmal überdacht und nicht nach dem Motto "Gier frisst Hirn" gehandelt werde.





Na dann Prost !       Durchgedreht


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.spielhalle:-ghv-wettert-gegen-gier-...
  
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perle
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #53 - 01.01.11 um 20:04:30
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Destruktor schrieb on 01.01.11 um 19:58:11:
Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts


jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben, können sie ja umsatteln auf "leerraum-schützer".
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #54 - 01.01.11 um 20:22:28
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perle schrieb on 01.01.11 um 20:04:30:
Destruktor schrieb on 01.01.11 um 19:58:11:
Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts


jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben, können sie ja umsatteln auf "leerraum-schützer".





Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ?          Zwinkernd Durchgedreht


« Zuletzt geändert: 01.01.11 um 20:26:07 von Destruktor »  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #55 - 01.01.11 um 20:58:43
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[/quote]

Quote:
jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben


Wieso? Gibt's in Stuttgart denn keine weiteren Parks, die man schützen könnte? Z.B. vor Blattläusen.

Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

Paradiesisch.



  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #56 - 01.01.11 um 22:05:49
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Nachtrag: Quellen, die dezidiert NICHT mit WIKILEAKS in Verbindung gebarcht werden wollen, haben uns nachstehende E-Mail zugespielt:

Quote:
Von: Firma XY/Giengen – Kundenkommunikation  (DER Spezialist für Wasserwerfer)

An: Brauerei XZ/Stuttgart – Event Marketing

Betreff: Umrüstung von Gebraucht-Werfern auf neue Füllstoffe, speziell: Bier, Alcopops, Cocktails

Sehr geehrter Herr Dr. Y.,

herzlichen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Selbstverständlich sind wir gerne bereit,
unsere bereits im Einsatz befindlichen Altfahrzeuge an neue Konzepte der Aufstandsbekämpfung anzupassen, indem wir diese auf neue Füllstoffe umrüsten.

Das von Ihnen angesprochene Konzept der „Demonstranten-Abfüllung“ mittels alkoholischer Getränke aus sog. „Bierwerfern“ war uns bislang leider nicht bekannt. Grundsätzlich sollte eine entsprechende Anpassung der Fahrzeuge kein Problem sein.

Da die solcherart zu versprühenden Flüssigkeiten – im Gegensatz zum bisher verwendeten Wasser-Reizgas-Gemisch – jedoch unter das Lebensmittelgesetz fallen, möchten wir Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass eine derartige Umrüstung nur unter Beachtung aller einschlägigen Regelungen des Lebensmittelgesetzes u. verwandter Vorschriften stattfinden kann, was u.a.
eine – nur in unseren Räumlichkeiten mögliche – Totalreinigung sämtlicher Behälter und Leitungen
im Hinblick auf die lebensmittelrechtlichen Vorgaben umfasst.

Was die Performance unserer Fahrzeuge mit den neuen Füllmitteln betrifft, so möchten wir Sie ferner darauf hinweisen, dass diese ggf. unter zu hohem Zucker-, Alkohol- oder Säuregehalt der
Füllstoffe leiden könnten (Ihr Einverständnis vorausgesetzt, habe ich unsere Forschungsabteilung
dazu angewiesen, eine entsprechende Versuchsreihe anzudenken).

Aus Gründen der Redlichkeit möchte ich an dieser Stelle noch ein, zwei Überlegungen zum Konzept an sich anfügen:

Haben Sie alle Konsequenzen des Jugendschutzgesetzes bedacht? Sollten Sie beispielsweise
hochprozentige Getränke „werfen“, und anschließend feststellen, dass einige der Demonstranten das achtzehnte Lebensjahr zum Einsatzzeitpunkt noch nicht überschritten hatten, so wäre dies
bei deren anschließenden Strafverfolgung sicherlich nicht zweckdienlich.

Sind Sie sich über das mögliche Medienecho im Klaren? DEMO ENDET IM KOMASAUFEN
wäre eine Schlagzeile, die keinem der Beteiligten dienlich sein dürfte …

Derweil wir sicher Auswirkungen der Befüllung auf die Fahrzeugbesatzungen auszuschließen in der Lage sind, bleibt das Problem der abgeordneten Bodentruppen. Will heißen, dass die abgeordneten
fußläufigen Polizeikräfte den alkoholischen Wirkungen der Wurfmittel genauso schutzlos ausgesetzt sein werden, wie die zu bekämpfenden Demonstranten.

Doch genug der Bedenken: Sollten Sie das o.g. Konzept für zukunftsfähig halten (will heißen:
IST DIES NICHT DER ALKOHOLSELIGE AUSWURF IHRER WEIHNACHTSFEIER?),
so rufen Sie mich doch bitte im neuen Jahr kurz mal an.

Ihr            Gottfried M.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #57 - 01.01.11 um 22:50:55
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sargnagel schrieb on 01.01.11 um 20:58:43:


Quote:
jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben


Wieso? Gibt's in Stuttgart denn keine weiteren Parks, die man schützen könnte? Z.B. vor Blattläusen.

Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

Paradiesisch.



[/quote]






Tja, Wasserwerfer bereiten eben Spaß und Freude.

Dazu gibt´s auch bereits ein PC - Spiel :


  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #58 - 04.01.11 um 20:07:39
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Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

Paradiesisch.

[/quote]

Ich hab wirklich nichts gegen Bierwerfer, ganz im Gegenteil!  Allerdings waer ich entsetzt, wenn meine Rauche dabei nass wuerde.....
Und das wuerde der Antirauch- sowie der Anti-koma-suff Fraktion ganz fuerchterlich wehtun..... besonders am Hinterkopf.
  
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RaucherHB
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #59 - 12.03.11 um 02:18:09
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Quote:
Wuppertal (dpa/lnw) - Die einstige Stammkneipe von Johannes Rau in Wuppertal-Katernberg hat nach 135-Jähriger Geschichte dichtgemacht......
.....Es habe eine Zeit gegeben, da sei Johannes Rau mit seiner schwangeren Frau Christina so oft zu Besuch gewesen, «dass man schon fast gehofft hatte, Töchterchen Anna komme im Haus Richter zur Welt». Den Entschluss, das Haus aufzugeben, begründete das Paar mit den strengen Nichtraucherschutz-Auflagen.

http://www.dnews.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/457097/einstige-stammkneipe-...

  

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