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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) R.I.P - Wer macht so alles dicht (Gelesen: 5.017 mal)
Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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R.I.P - Wer macht so alles dicht
09.11.07 um 00:05:00
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Rauchverbot: Der erste Wirt gibt auf

Farchant - Noch ist das Rauchverbot nicht da, aber schon wirft der erste Wirt in Bayern das Handtuch. Am 18. November schließt Toni Grasegger seine Kneipe in Farchant (Kreis Garmisch-Partenkirchen) zu. Ohne Qualm hat der „Veitl-Wirt”, wie alle ihn nennen, keine Lust mehr.

Ein dichter Schwall Rauch verlässt Tonis Mund und schwebt wie ein galaktischer Nebel durchs „Sportler-Stüberl”. Seit sieben Jahren ist Grasegger hier Wirt. Das Stüberl in der 4000-Seelen-Gemeinde Farchant ist rustikal eingerichtet. Eine Bar mit ein paar Hockern, sechs Tische, Stühle, Eckbänke aus Holz. Der Raum misst etwa 50 Quadratmeter. „Gemütlich” findet Grasegger es in seinem Reich, oder besser gesagt: fand. Denn in einer Woche gibt er das Wirte-Dasein auf. Steigende Energiepreise, sparsame Kunden - und jetzt das Rauchverbot. „Der Beruf hat keine Zukunft mehr”, betont der 48-Jährige. Und: „Ich habe immer gesagt: Wenn ich in meiner eigenen Wirtschaft nicht mehr rauchen darf, höre ich als Wirt auf!”

Eine rauchfreie Kneipe! Das kann sich der „Veitl” beim besten Willen nicht vorstellen. Abends beim Karteln oder beim Würfeln, „da gehört die Zigarette einfach dazu”, sagt er. Die Bar, die sei das Herzstück der Gastronomie, und die Gemütlichkeit ihre Seele.

Rauchen ist für Toni Grasegger ein unverzichtbarer Bestandteil von Gemütlichkeit. Er selbst raucht „eine gute Schachtel” am Tag, wenn gezockt wird, schon auch mal mehr. Dazwischen eine gute Zigarre. Dass seine Gäste das stören könnte, glaubt er nicht. „80 Prozent meiner Stammgäste sind Raucher.”

Das „Sportler-Stüberl” liegt zwischen Tennisplätzen, Hochseilpark, Sommerstockbahn und Fußballplatz, wo der TSV Farchant spielt. Im Winter führt eine Langlaufloipe vorbei, im Sommer ein Radlweg für Ausflügler. „Bei schönem Wetter ist viel los”, sagt der 48-Jährige. Trotzdem seien die Stammgäste die Basis für sein Überleben, betont er. Und denen „wie eine Kindergartenschwester hinterherzulaufen, um zu verhindern, dass sie rauchen - das tue ich mir nicht an”! Gerade im Winter könne man von den Gästen nicht verlangen, zum Rauchen in die Kälte zu gehen. Der Feldzug der Politik gegen die Raucher stinkt ihm gewaltig. „Auf der Schachtel Zigaretten sind sowieso schon drei Euro Steuern drauf. Jetzt wird der Raucher wieder bestraft. Und die Wirte sind die Deppen.”

Bei der Politik wird der „Veitl” wohl kein Gehör finden. Erst gestern reichten sich CSU, SPD und Grüne im Sozialausschuss die Hände und feierten in seltener Einmütigkeit den Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz. So wie es aussieht, bleibt es dabei: Ab 1. Januar 2008 ist das Qualmen in allen öffentlichen Gebäuden, Wirtshäusern, Restaurants und Bierzelten verboten. Die Zustimmung des Landtags ist eigentlich nur noch Formsache.

Eine andere Art des Protests hat sich ein Aichacher Brauer ausgedacht. Die 180 Landtagsabgeordneten müssen künftig auf einen Besuch im „Berabecka Boandl-Bräu” verzichten. Wirt Manfred Fritsch ist zwar selbst Nichtraucher, fühlt sich durch das Rauchverbot aber bevormundet. „Das ist mein Haus, und in meinem Haus schaffe ich an”, schimpfte er gestern im Landtag, wo er eine Petition in Sachen „Raucherunterdrückung” einreichte. Ausnahmen vom Hausverbot mache er nur, wenn der Abgeordnete nachweisen könne, dass er unter Lebensgefahr gezwungen worden sei, der Raucherunterdrückung zuzustimmen, erklärte Fritsch. Die Abgeordneten freilich wollen mit dem Hausverbot leben und lehnten die Petition ab.

Mit derlei Spielchen hat Toni Grasegger nichts am Hut. Er will sich einen neuen Job suchen. Veränderung ist für ihn nichts Neues. Der 48-Jährige hat Automechaniker gelernt, war Maschinist bei der Handelsmarine und landete schließlich in Kanada, wo er acht Jahre lang Floßfahrten mit Musik organisierte - so wie auf der Isar. Wohin es ihn diesmal treibt, weiß er noch nicht, nur eines steht für ihn fest. Das Nichtraucherschutzgesetz, sagt Grasegger, sei ein „schwerer Schlag gegen die bayerische Mentalität” und werde viele Wirte die Existenz kosten.

Das Gesetz werde „einige Kollegen stark betreffen”, räumt auch Jutta Griess, Vizepräsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) ein. Die Flinte gleich ins Korn zu werfen, so wie Toni Grasegger, sei aber „nicht stimmig”.

Was aus der einst von Udo Jürgens so rührig besungenen kleinen Kneipe in unserer Straße werden wird, wagt Griess nicht vorherzusagen. „Wir wollten gar kein Gesetz”, betont sie immer wieder. „Aber wenn schon ein Gesetz, dann so, dass es für alle Wirte gleich ist.”

Toni Grasegger saugt an seiner Zigarre. Mitten aus dem Vollbart schießt Rauch quer über die Theke. Am Samstag lädt er noch mal seine Spezln ins Sportler-Stüberl ein. „Restl-Trinken”, sagt er. Dann ist für den „Veitl-Wirt” endgültig Schluss.

http://www.merkur-online.de/vermischtes/blickpkt/art9400,857762
  
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Rockabilly
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In dubio pro libertatem!

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #1 - 09.11.07 um 09:27:00
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"Die kleine Kneipe in unserer Straße" wurde allerdings nicht von Udo Jürgens sondern von Peter Alexander besungen!

Schade, die Landesherren interessieren sich kein Stück weit für die Sorgen ihrer Wähler.
Das ist parlamentarischer Absolutismus, traurig.
Quo vadis, res publica?
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #2 - 11.11.07 um 00:51:00
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Quote:
"Grinie kleine Kneipe in unserer Straße" wurde allerdings nicht von Udo Jürgens sondern von Peter Alexander besungen!


Stammt im Original von Vader Abraham unter dem Titel "Het kleine café aan de haven".
Vader Abraham, immer noch aktiv und gerne mal mit politischem Liedgut unterwegs, hat aus Anlass der niederländischen Diskussion eine neue Variante aufgenommen:

http://www.actiefront.nl/media/vader_abraham_rookvrij_cafe.mp3


DAAR IN DAT ROOKVRIJE CAFÉ

De rook om je hooft is verdwenen
Je kunt nu gewoon weer zien wie naast je staat
Je kijkt om je heen en het voelt toch wat vreemd
Nu het roken voorgoed overgaat
Je hoort ome Arie al zeggen als ik niet mag paffen
Neem ik een kroket
Hij wordt chagrijnig, de weegschaal op tilt
Arie wordt op den duur moddervet

Daar in dat rookvrij café op het pleintje
Daar zijn de mensen niet blij en niet tevree
Ze zitten daar nu met hun wijsvinger tegen de neus, gebogen over een glasplaatje aan een wit lijntje
Waar is mijn geur, mijn rook, mijn ouderwets café

Een klant wat gestrest gooit zijn dartpijltjes vrolijk in't rond
Eén beland in een oor
Een ander die springt door een ruit van't café
Omdat hij steeds met pokeren verloor
De kastelein kijkt wat bedroeft in het rond
Door zijn eens zo gezellig café
Straks wordt ook nog ons kopje koffie verboden
Dan is d'r alleen nog maar thee

Daar in dat rookvrij café op het pleintje ...

Niet roken maakt meer nog kapot dan je lief is
Toch slaan we ons samen doorheen
Want zonder zo'n witblonde stengel in je mondhoek
Voel jij je toch maar heel alleen
Je mist nu nog erger die blauwgrijze wolken
Die stijgen tot aan het plafond
Ik kan me niet houden, ik steek er éen op
De kastelein krijgt toch de bon

Daar in dat rookvrij café op het pleintje ...

(Leider keine Zeit für eine Übersetzung, keine Haftung für diesen Text, kommt aus Quelle mit Detailfehlern).
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #3 - 18.12.07 um 15:41:00
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von einem anderen Thread:

Rotenburg, Wenn die Sonne untergeht

Kneipensterben: Bei kleinen Bierlokalen brechen die Umsätze ein - zwei machen dicht

Von Peter Gottbehüt

Bebra. Aus, vorbei. Für mindestens zwei Kneipen in Bebra lohnt es sich nicht mehr. Die Wirtschaft Zur Sonne an der Friedrichstraße und die Stadtschänke an der Nürnberger Straße werden von ihren Wirtinnen geschlossen. Als Grund geben Ursula Hieronymus und Elsa Tognino massive Umsatzrückgänge nach der Einführung des Rauchverbotes an.

" Die Sonne ist ein absoluter Traditionsstandort in Bebra, den es seit über 40 Jahren an dieser Stelle gibt - es ist schon traurig, dass ich so etwas nun zum 3. Januar aufgeben muss", sagt Ursula Hieronymus. Dort einen Raucherraum zu schaffen, sei nicht möglich gewesen - "das geben die Räumlichkeiten leider nicht her", sagt die Bebraer Gastronomin.

Das habe bei ihr zur Folge gehabt, dass viele Raucher gar nicht mehr gekommen seien. Seit sechs Jahren betreibt sie die Sonne. In der gesamten Zeit habe sie mit dem Betrieb fast nur Zuwächse erwirtschaftet.

Doch mit dem Inkrafttreten des hessischen Nichtraucherschutzgesetzes sei das "wie mit der Schere abgeschnitten gewesen". Ende Oktober habe der Umsatzrückgang in der Sonne bei 30, im November gar bei 40 Prozent gelegen. "Da kann kein Mensch mehr von leben", sagt die 54-Jährige. Der Einbruch sei so plötzlich und deutlich gekommen - "da kann mir keiner erzählen, dass sich das wieder einläuft."

Diese Hoffnung hat auch Elsa Tognino, Wirtin der Stadtschänke, aufgegeben. Am Donnerstag, 27. Dezember, plant sie noch eine Abschlussfeier für die Stammgäste. "Dann ist hier in Bebra Schluss für mich", sagt die 46-Jährige.

Es mache schließlich keinen Spaß, ständig vor leeren Tischen zu sitzen, klagt sie. Seit dem Rauchverbot seien Gästezahl und Umsatz um ein Drittel zurückgegangen.

Sie habe Glück gehabt - ihr Pachtvertrag laufe ohnehin zum Jahresende aus, sodass sie dies nun als Gelegenheit zum Aufhören nutzt. Jetzt will sie in Rotenburg auf der Hochmahle das Lokal Schmalztopf übernehmen. Dort gibt es einen Raucherraum.

Nach fast neun Jahren gibt sie den Standort in Bebras bester Lage an der neu gestalteten mittleren Nürnberger Straße nun auf. Dass das Lokal, das es seit über 50 Jahren an dieser Stelle gibt, schließt, bedauern die verbleibenden Gäste - fast alles Nichtraucher. Den Rauchern konnte Elsa Tognino in ihrer Bierkneipe klassischen Zuschnitts mit einem Gastraum keine Alternative bieten.

Auch Hans Knoth vom City-Treff, einem kleinen Bierlokal an der Nürnberger Straße, hat dieses Problem und ist skeptisch. "Der Umsatz ist so massiv zurückgegangen, dass es fraglich ist, ob das Lokal im kommenden Jahr noch lange weiterbesteht", sagt er.

Künftig mit Raucherraum

Ulla Hieronymus, die noch weitere Wirtschaften in Bebra betreibt, hat sich bereits nach einer Alternative für ihre Sonne umgesehen. New Sun - neue Sonne - heißt ihr neues Domizil, das an der Nürnberger Straße am Anger liegen wird. Zurzeit wird es renoviert. Dabei achte sie besonders auf die geltenden Bestimmungen für die Einrichtung eines Raucherbereichs, sagt die Gastronomin.

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Terrx
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #4 - 18.12.07 um 15:48:00
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aus einem anderen Thread:

Auch Marcel Schmidt sucht Nachfolger

LEUTKIRCH - In der Gastronomie-Szene bewegt sich was - zahlreiche Pächter wechseln das Lokal oder hören auf. Vor allem das Rauchverbot in Gaststätten macht manchen Pächtern zu schaffen. Viele klagen über massive Umsatzeinbrüche seit August.

Der "Adler" in Herlazhofen hat bereits geschlossen. Vincenzo Barbati, kurz "Enzo" genannt, gibt sein bisheriges Lokal "Löwengrube" auf und übernimmt den "Adler". "Wir ziehen im Frühjahr in den Adler nach Herlazhofen und übernehmen auch den Kiosk im Moorfreibad", sagt Barbati.
Seit dem Sommer hat auch er mit dem Nichtrauchergesetz zu kämpfen. Vom "Adler" verspricht sich Enzo eine Verbesserung. "Es ist ein attraktiver Standort, da kann man sich gut präsentieren", so Vincenzo Barbati, der seit über 20 Jahren in der Leutkircher Gastronomie-Szene aktiv ist. Er arbeitete früher im "Ristorante Roma" und führte vor der "Löwengrube" die "Salvatorstube". Die Brauerei suche einen Nachfolger für die "Löwengrube". Der Kiosk im Moorfreibad sei schon immer verpachtet gewesen, sagt Alex Hess, Betreiber des Bads.
Ab 1. Mai übernehme der neue Pächter den Kiosk, von dem Hess sagt, dass er "der Richtige" ist. Hier könne er das Angebot ausbauen oder erweitern. Anbieten möchte der neue Pächter Frühstück, Mittag- und Abendessen. "Es wird unter anderem auch Pizzaschnitten und Nudelgerichte geben", sagt Vincenzo Barbati und am Sonntag soll durchgehend geöffnet sein.
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #5 - 19.12.07 um 11:52:00
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Heute in Bild- Hamburg auf Seite 3:
Das "Bei- Janni" in HH- Barmbeck macht mit der offiziellen Begründung Rauchverbot-> Umstzeinbußen dicht zum 1.1.
13 Jahre lief es gut. Pachtvertrag ist bereits gekündigt.
Der Wirt geht in Hartz-IV.
Es ist (lt.Bild) der erste Hamburger Kneipe, die wg. dem Rauchverbot dicht macht.
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #6 - 18.01.08 um 19:33:00
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Quote:
In Neu Isenburg schließt das Café Rouge – informiert die Frankfurter Neue Presse online am 10. Januar 2008.
siehe: http://tinyurl.com/38vpt3

»Die Stadt hat damit bei ihren Bemühungen, die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße wiederzubeleben, einen herben Rückschlag erlitten. „Das Rauchverbot hat uns letztlich das Genick gebrochen“, sagt Pächterin Branca Ekert«, heißt es in dem Artikel..

#
Geri70 schrieb on 18.01.08 um 18:35:10:
Und der nächste in Frankfurt wo aufgibt !  Griesgrämig


Der Gaddezwersch gibt auf
-------------------------
Gallus. Erst die Mehrwertsteuererhöhung, dann das Rauchverbot: Beides zusammen hat dazu geführt, dass immer weniger Gäste in den „Gaddezwersch“ in der Mainzer Landstraße 412 kamen. Mittlerweile ist so wenig los, dass der Aufwand für Wirt Erich Loge nicht mehr lohnt – am 16. Februar schließt das Traditionslokal. „Wir danken unseren Gästen für ihr Vertrauen

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4246033
  
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Zora
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #7 - 18.01.08 um 20:42:00
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Quote:
Heute in Bild- Hamburg auf Seite 3:
Das "Bei- Janni" in HH- Barmbeck macht mit der offiziellen Begründung Rauchverbot-> Umstzeinbußen dicht zum 1.1.
13 Jahre lief es gut. Pachtvertrag ist bereits gekündigt.
Der Wirt geht in Hartz-IV.
Es ist (lt.Bild) der erste Hamburger Kneipe, die wg. dem Rauchverbot dicht macht.



bin jetzt erst hier angekommen, trotzdem: wunderbar, dass es in der bild stand!
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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Quirinus
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #8 - 19.01.08 um 13:33:00
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@Christoph1978: Vielen, vielen Dank für die Information. Ich wußte gar nicht, daß Die kleine Kneipe im Original von Vader Abraham stammt, warte aber schon lange auf eine entsprechende deutsche Version. Jopi Heesters sollte die machen, im Duett mit Helmut Schmidt.
  
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Osthesse
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #9 - 20.01.08 um 07:03:00
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POST VON SASCHA:

Tja ihr Pro-Hirnfrei-Doofen nun habt es ihr geschafft Existenzen zu zerstören, Kneipen die seit Jahrzehnten Erfolgreich waren sind nicht mehr da ich warte immer noch auf die endlosen Menschenschlangen vor den Kneipen, die jetzt in ein Rauchfreie Kneipen wollen tja Fehlanzeige.

Ich klatsche Beifall vor soviel Idiotie und Denunziantentum ihr seid die größten die größten Größenwahnsinnigen, Lügner, Angstmacher, Leute-zum-Anzeigen-Anstachler ihr seid in Deutschland nicht mehr erwünscht Raucher und sogar Nichtraucher sehen langsam die Sache klarer, Menschen mit Verstand und nicht mit Hass.

Ihr habt euch verzettelt geglaubt die zahllosen Studien werden niemals angefochten werden weil jeder es glaubt doch das ist Gottseidank nicht so auch ihr werdet den Gegenwind Möglicherweise sogar schon sehr bald zu spüren bekommen und dann werden die Lügengeschichten wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.



Grüße aus Wildeck...
Sascha

  
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Christoph Suter
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #10 - 20.01.08 um 20:32:00
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Basel (Schweiz) - kein Rauchverbot. Das bekannte vegetarische Restaurant Gleich, welches nun wirklich ausgezeichnet war (das sage ich als bekennender Fleischesser), hat vor einer Woche Konkurs angemeldet. Während Jahrzehnten kannte jeder in Basel dieses Restaurant. Es gab dort Plätze für Raucher und Nichtraucher. Nach einem Umzug in eine neues Gebäude (in gleich guter Lage), hat der Wirt freiwillig sein Lokal zum Nichtraucherlokal deklariert. Nun ist es geschlossen  Traurig
  
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marie
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ohne Dampf keine Leistung

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #11 - 21.01.08 um 00:24:00
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Quote:
ich warte immer noch auf die endlosen Menschenschlangen vor den Kneipen, die jetzt in ein Rauchfreie Kneipen wollen tja Fehlanzeige.




nee, lass mal, ich glaube die möchte ich gar nicht bei uns haben.
  
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archimede
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #12 - 21.01.08 um 13:04:00
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Quote:
Basel (Schweiz) - kein Rauchverbot. Das bekannte vegetarische Restaurant Gleich, welches nun wirklich ausgezeichnet war (das sage ich als bekennender Fleischesser), hat vor einer Woche Konkurs angemeldet. Während Jahrzehnten kannte jeder in Basel dieses Restaurant. Es gab dort Plätze für Raucher und Nichtraucher. Nach einem Umzug in eine neues Gebäude (mit gleich guter Lage), hat der Wirt freiwillig sein Lokal zum Nichtraucherlokal deklariert. Nun ist es geschlossen  Traurig


..Pech gehabt... Laut lachend
  
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Quirinus
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #13 - 22.01.08 um 04:34:00
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Bei mir umme Ecke gibt es eine hauptsächlich von 68ern und Ökos frequentierte Kneipe mit 2 oder 3 voneinander getrennten Räumen, deren Wirt das gesamte Lokal freiwillig zur rauchfreien Zone erklärt hat. Seitdem sitzen dort, wenn's hochkommt, um Mitternacht nur noch 2 Gäste. Haha.
  
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shadu
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #14 - 22.01.08 um 07:47:00
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Quirinus schrieb on 22.01.08 um 04:34:28:
Bei mir umme Ecke gibt es eine hauptsächlich von 68ern und Ökos frequentierte Kneipe mit 2 oder 3 voneinander getrennten Räumen, deren Wirt das gesamte Lokal freiwillig zur rauchfreien Zone erklärt hat. Seitdem sitzen dort, wenn's hochkommt, um Mitternacht nur noch 2 Gäste. Haha.


Bei uns in Basel gibt es in meinem Stadtteile ein wirklich gutbesuchter Nichtraucherbetrieb. Ich find das gut. Die haben mit Ihrem Konzept viel Erfolg. Im Sommer haben sie noch die Raucher als Kunden weil man ja draußen rauchen kann.

Wir sind mit unserer Gastronomie Politik ( bis jetzt ) sehr liberal.

Nichtsdestotrotz, sollte auch in Basel ein absolutes Rauchverbot einzughalten. Wird es für den Großteil der Betreiber sehr sehr schwierig werden.
Ich weiß jetzt schon in meinem näheren Umkreis wer bald die Türen zuschließen müsste. Das sind einige !

  
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Christoph Suter
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #15 - 22.01.08 um 10:52:00
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shadu schrieb on 22.01.08 um 07:47:41:
Bei uns in Basel gibt es in meinem Stadtteile ein wirklich gutbesuchter Nichtraucherbetrieb. Ich find das gut. Die haben mit Ihrem Konzept viel Erfolg. Im Sommer haben sie noch die Raucher als Kunden weil man ja draußen rauchen kann.

Wir sind mit unserer Gastronomie Politik ( bis jetzt ) sehr liberal.

Nichtsdestotrotz, sollte auch in Basel ein absolutes Rauchverbot einzughalten. Wird es für den Großteil der Betreiber sehr sehr schwierig werden.
Ich weiß jetzt schon in meinem näheren Umkreis wer bald die Türen zuschließen müsste. Das sind einige !



Ich vermute, dass im Herbst 2008 die Initiative der Lungenligen beider Basel den Stimmberechtigten im Stadtstaat Basel vorgelegt werden wird. Wir sind für den Abstimmungskampf gewappnet. Unsere Gegner müssen sich warm anziehen. Mehr will ich nicht verraten  Zwinkernd
  
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Galoppi
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #16 - 07.02.08 um 23:18:00
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Nürnberger Land, Gemeinde Vorra:

Das Gasthaus "zum Solz" hat letzte Woche dicht gemacht - klamm heimlich. Das Geschäft lief recht schleppend (hat aber gastronomische Hintergründe....), aber durch das Nichtraucherschutzgesetz in Bayern ist nun auch die Stammkundschaft (Stammtisch, Fußball-Kucker) weggeblieben. Fazit: Keine Einnahmen, kein Umsatz, kein Geld für die Pacht - Exodus.

traurige Grüße

Galoppi
  
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xila
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #17 - 11.02.08 um 08:23:00
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http://www.suedkurier.de/region/villingen/villingen/art2997,3049746,1

Villingen-Schwenningen (af) Nachdem jüngst die Pächterin des Villinger Cafés "Mum" angekündigt hat, den Betrieb auch wegen Umsatzverlusten durch das Rauchverbot einstellen zu müssen, gibt es jetzt in der Doppelstadt ein weiteres Opfer der neuen Regelung: "Das gesetzliche Rauchverbot in öffentlichen Lokalen hat mich ruiniert", klagt Alvaro Silva, der sieben Jahre das Café Mall im City Rondell in VS-Schwenningen betrieben hat. Bis zu 70 Prozent Umsatz büßte sein Betrieb seit August 2007 ein. Am Samstag musste er sein Café dicht machen.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #18 - 11.02.08 um 12:46:00
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http://www.cellesche-zeitung.de/lokales/bergen/345974.html

Während sich die Koalitionäre in den vergangenen Tagen in Hannover noch einmal bei ihren Verhandlungen über das Nichtrauchergesetz ordentlich in die Haare bekamen, geht das Sterben der kleinen Kneipen weiter. Edeltraut Simoneit wollte sich und ihren Stammgästen die neue Regelung nicht mehr antun und hat zum Ende des Jahres ihre Kneipe in Bergen dicht gemacht.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #19 - 12.02.08 um 08:08:00
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http://www.kn-online.de/artikel/2303454

Ein Bericht aus Kiel, der einem wirklich an die Nieren gehen kann. "Rauchfrei den Ruin vor Augen", das trifft die Sache auf den Punkt.

Ganz nebenbei wird eine Kneipe am Ort erwähnt, die bereits den Bach runtergegangen ist:

Nitschmann hat in gleichermaßen selbstzerstörerischer Gesetzestreue das Rauchverbot von Anfang an ohne Ausnahme praktiziert. „Aber glauben Sie nicht, dass irgendwann einmal jemand mit den Worten hereingekommen wäre, wie schön frisch die Luft bei mir ist“, sagt er, „nicht ein Einziger.“ Gerade hat, gleichfalls gebeutelt vom Gästeschwund, die gegenüberliegende Bierstube „bei Eva“ dichtgemacht.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #20 - 12.02.08 um 14:26:00
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..und was will jetz? Der soll zu sein freund Napolitano nach Mùnchen umziehen und finanzielle unterstutzung anforden, ..bei uns sagt man,,,"die Idioten Mutter ist immer Schwangere."...

,,oder hab ich falsch gemeint? 8)
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #21 - 13.02.08 um 20:55:00
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Hallo, bin kein Kneipengänger, aber bei dem schönen Wetter am letzten WE mal auf Radtour in meiner Kleinstadt in Niedersachsen gesehen:
zwei langjährig gut besuchten Kneipen sind dicht...
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Quirinus
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #22 - 13.02.08 um 20:57:00
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Gar nich komisch. Die Besitzer sind am Passivrauch verstorben.
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #23 - 14.02.08 um 13:40:00
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Gestern im Nürnberger Stadtanzeiger:

Quote:
Abschied von der «Leichtigkeit des Seins»

«Pêle Mêle» in St. Johannis schließt nach 26 Jahren: Rauchverbot als Auslöser - «Den armen Poeten findet man hier nicht mehr»

Das «Pêle Mêle» sagt ade: Am 10. März schließt das beliebte Szenelokal in St. Johannis. Hier verwöhnte Volker Medrow über ein Vierteljahrhundert lang seine Gäste mit Kunst, Musik, Speis und Trank.

Zum 25-jährigen Jubiläum war die «Pêle Mêle»-Welt noch in Ordnung. (...) Auslöser ist das Rauchverbot: «Wir Wirte sind zunehmend fremdgesteuert und tragen trotzdem das volle Risiko: die steigenden Energiekosten, die immer strengeren Auflagen und nun auch noch das», wettert Medrow, der seit seinem 15. Lebensjahr dem Nikotingenuss frönt. Er fühle sich «extrem gegängelt», das im Januar in Kraft tretende Rauchverbot brachte das Fass zum Überlaufen.
(...)
140 Ausstellungen und zahlreiche Live-Konzerte erlebte die Kneipe bis heute.
(...)
Das alte Flair sei inzwischen verschwunden, bedauert Medrow. Und ergänzt: «Ein Künstlerquartier, in dem keine Künstler mehr wohnen, den armen Poeten findet man hier schon lange nicht mehr».
(...)
Was nun aus den Kneipenräumen samt heimeligen Biergarten in bester Pegnitzlage wird, ist bis dato unbekannt. Nach dem Eigentümerwechsel werde das Haus renoviert, weiß Medrow. Die Tage der Kneipe, deren Publikum primär aus Rauchern besteht, sind gezählt. Schon jetzt reagieren die (Stamm)Gäste, die auf Wunsch - zumindest bis zum Ablauf der Schonfrist - ihren Aschenbecher bekommen, mit Entsetzen und Trauer auf die Nachricht. Und freuen sich auf das Abschlussevent mit dem Titel «Demonstration der Uneinsichtigkeit»: Dann sitzen im Rahmen einer Dauer-Perfomance rauchende Gäste im «Pêle Mêle»-Fenster. Das ist dann der letzte Streich.

Quelle:http://gastronomie.nordbayern.de/gastro_ausgabe.asp?gastro_id=2149

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RioChe
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #24 - 14.02.08 um 14:20:00
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??? Verstehe das wer will... Wer so 'ne tolle Kneipe hat , der schmeisst doch nicht alles hin wegen diesem verfluchten Verbot !
Zumindest würde ich da vorher weiter Rauchen lassen wie bisher.
Dicht machen kann ich dann immer noch wenn Repressionen kommen.

Jeder Wirt der Aufgrund der Faschistengesetze seine Kneipe schliesst arbeitet der Regierung zu und gibt ein gutes gewachsenes Stück seiner Freiheit und das seiner Gäste auf.

Ein bissel Widerstand ist doch das Mindeste was ein Wirt seinen Gästen schuldig ist. Ist doch wahr...  Ärgerlich
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #25 - 14.02.08 um 17:28:00
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RioChe schrieb on 14.02.08 um 14:20:06:
??? Verstehe das wer will... Wer so 'ne tolle Kneipe hat , der schmeisst doch nicht alles hin wegen diesem verfluchten Verbot !
Zumindest würde ich da vorher weiter Rauchen lassen wie bisher.
Dicht machen kann ich dann immer noch wenn Repressionen kommen.

Jeder Wirt der Aufgrund der Faschistengesetze seine Kneipe schliesst arbeitet der Regierung zu und gibt ein gutes gewachsenes Stück seiner Freiheit und das seiner Gäste auf.

Ein bissel Widerstand ist doch das Mindeste was ein Wirt seinen Gästen schuldig ist. Ist doch wahr...  Ärgerlich


Du hast vollkommen recht.

Vielleicht wird jetzt ein Starbucks draus.
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MadMax
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #26 - 14.02.08 um 21:02:00
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Und es geht weiter:

""Das gesetzliche Rauchverbot hat mich ruiniert“, klagt Alvaro Silva. Sieben Jahre führte er in Villingen-Schwenningen das Café Mall, am vergangenen Samstag musste er das Lokal dicht machen. Auf bis zu 70 Prozent beziffert Silva seine Umsatzeinbußen seit August 2007, als in Baden-Württemberg das Rauchverbot in Gaststätten in Kraft getreten ist. Seither blieben immer mehr Stammgäste weg, die zum Rauchen nicht bis vor die Türen des Einkaufszentrums im Stadtteil Schwenningen gehen wollten.

Ein Kneipensterben kann der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in Baden-Württemberg zwar noch nicht erkennen. Aber ein Einzelfall ist das Café Mall auch nicht. In Esslingen hat ein Wirt ebenfalls vor wenigen Wochen das Handtuch geworfen. Ihn haben die Stammgäste in der Innenstadt freundschaftlich gegrüßt und ihren nächsten Besuch für die wärmeren Tage in Aussicht gestellt, wenn man sich wieder draußen niederlassen kann. Doch so lange konnte der Mann nicht durchhalten.

Es sind die kleinen, getränkeorientierten Einraumlokale, die unter dem seit einem halben Jahr geltenden Rauchverbot besonders leiden. „Über 1000 dieser Betriebe sind landesweit in ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten“, warnt Dehoga-Mann Daniel Ohl. Viele dieser Kneipen leben von Stammgästen, die zu 60, 70 Prozent rauchen. Ohl schätzt, dass die Einbußen in diesem Bereich der Gastro-Szene zwischen 30 und 40 Prozent schwanken.

Beschwerde Ein Betroffener ist Ulrich Neu. Der Betreiber des „Pfauen“ in Tübingen hat beim Verfassungsgericht in Karlsruhe Beschwerde gegen das baden-württembergische Nichtraucherschutzgesetz eingereicht. Neu ist überzeugt, dass er den Zusammenhang zwischen Rauchverbot und Umsatzrückgang konkret belegen kann. Dehoga-Präsident Peter Schmid unterstützt den Kollegen: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie der Staat durch ein solches Gesetz wichtige Teile unserer Branche ruiniert.“ Der Betreiber der traditionsreichen Studentenkneipe hat mit dem Staatsrechtler und früheren Verteidigungsminister Rupert Scholz sowie Professor Christoph Moench von der renommierten Berliner Anwaltskanzlei Gleiss-Lutz zwei herausragende Rechtsvertreter.

Die Richter haben zur Vorbereitung ihrer Entscheidung einen Katalog von sieben Fragen nach Stuttgart geschickt. „In welchem Umfang haben sich die Umsätze von Einraumgaststätten seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes verändert“, wollen sie zum Beispiel von der Regierung wissen. Fundierte Zahlen hat das Wirtschaftsministerium nach eigenen Angaben noch nicht. Durch seine Gespräche mit Wirten ist Ressortchef Ernst Pfister aber überzeugt, dass „die Einbußen über das erwartete Maß hinausgehen“.

Eine umfangreiche Studie über die wirtschaftlichen Folgen der Nichtraucherschutzgesetze haben die Marktforscher von CHD Expert für Ende Februar angekündigt.  ...

Unterdessen hat sich Pfister mit seinem Vorstoß, den kleinen Lokalen mit nur einem Raum die Entscheidung zwischen Rauchen und Nichtrauchen zu überlassen, bei Regierungschef Günther Oettinger eine glatte Abfuhr geholt. Allerdings hält sich der CDU-Regierungschef eine Hintertür offen. Er sehe „überhaupt keinen Grund, ein relativ neues Gesetz in Frage zu stellen“. Gestern schob FDP-Fraktionschef Ulrich Noll die Erklärung hinterher, die CDU habe intern „Offenheit für ein neues Nachdenken in der zweiten Jahreshälfte signalisiert“.

Neustart Die Hartleibigkeit der CDU erklärt sich manch einer auch mit den Vorlieben der Abgeordneten, die eher in Gaststätten mit Küche und mehreren Räumen verkehren. Diese Gruppe von Wirten könne einen Raucherraum ausweisen und habe viel weniger Probleme mit dem Verbot als etwa die Betreiber von Diskotheken und kleinen Eckkneipen. Auch Alvaro Silva, der bisherige Cafébetreiber, setzt auf die Speisegastronomie für den Neustart: Er will im März ein amerikanisches Steakhaus eröffnen.

Hintergrund:Reaktionen auf Urteil
Viele Gastwirte schöpfen auch in Baden-Württemberg neue Hoffnung, nachdem der Verfassungsgerichtshof für Rheinland-Pfalz per Eilentscheidung den Betreibern von kleinen Kneipen mit nur einem Raum die Entscheidung überlassen hat, ihr Lokal weiterhin als Raucherzone zu führen. „Das Urteil macht Hoffnung und zeigt die Tendenz an, dass das Nichtrauchergesetz rechtlich fragwürdig ist“, freut sich zum Beispiel Daniel Ohl vom Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg. Fein heraus ist das kleine Saarland, dessen seit 1. Januar geltendes Anti-Raucher-Gesetz bereits Ausnahmen für Inhaber-geführte Gaststätten und Festzelte zulässt. Dort darf der jeweilige Gastwirt entscheiden, ob das Qualmen in seinem Lokal erlaubt ist. Eine vergleichbare Regelung würde Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) auch für Baden-Württemberg gerne einführen."


Quelle: http://www.stimme.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/art1960,1184138

Das gute ist, dass dieses "Rauchverbotsgesetz" wieder in die Medien kommt. Und dies mittlerweile auch mit durchaus neutralen Beiträgen.

Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg!

Gruß
MadMax
  
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ChristophL
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #27 - 14.02.08 um 21:09:00
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Quote:
Die Hartleibigkeit der CDU erklärt sich manch einer auch mit den Vorlieben der Abgeordneten, die eher in Gaststätten mit Küche und mehreren Räumen verkehren. Diese Gruppe von Wirten könne einen Raucherraum ausweisen und habe viel weniger Probleme mit dem Verbot als etwa die Betreiber von Diskotheken und kleinen Eckkneipen.


Die Mächtigen sind eben kein repräsentativer Volksdurchschnitt. Und außerdem arrogant.
  
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Mr.Marple
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #28 - 18.02.08 um 19:19:00
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Heute in Fürth entdeckt - Die Eckkneipe heißt "Country Corner" in der Schwabacherstraße, die Fenster und Türen waren bereits verschlossen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:



Gruß, Mr.Marple
  

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hardl
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #29 - 10.03.08 um 22:40:00
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Mr.Marple schrieb on 18.02.08 um 19:19:08:
Heute in Fürth entdeckt - Die Eckkneipe heißt "Country Corner" in der Schwabacherstraße, die Fenster und Türen waren bereits verschlossen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

http://s1.directupload.net/images/user/080218/5evp6s9x.jpg




und hier gleich die Begründung aus der Zeitung an wem es liegt

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=784163&kat=10

  
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Kettenraucher1
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Rauchen erlaubt !

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #30 - 10.03.08 um 22:43:00
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hardl schrieb on 10.03.08 um 22:40:53:


Wäre der Wirt dem VEBWK beigetreten hätte er nicht schließen müssen.

Gruß Kettenraucher
  
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Dirk
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #31 - 17.03.08 um 19:18:00
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Elf Prozent der Einraum-Kneipenwirte geben wegen Rauchverbot auf
titelt business.on, ein regionales Wirtschaftsportal in NRW (siehe http://tinyurl.com/2a4mmj) am 17. März 2008 und beginnt den Artikel:

»Wegen des Nichtraucherschutzgesetzes werden fast elf Prozent der Kneipenwirte mit nur einem Gastraum ihren Betrieb zum 1. Juli schließen. Dies ergab eine am Montag in Düsseldorf veröffentlichte Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Nordrhein in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf. An der Umfrage beteiligten sich 763 Gastronomen, darunter 251 Ein- sowie 512 Mehrraumbetriebe«.
  

Dirk
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #32 - 23.04.08 um 22:02:00
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Für die Akten
http://www.forenhoster.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_1858/YaBB.cgi?board=Schles...
  Rauchverbot: Erste Kneipe in Elmshorn muss schließen
"Heidmühleneck": Umsatz eingebrochen. Wirtin wirft hin. Dehoga: Das ist erst der Anfang.

Von Marianne Petersen

Elmshorn. "Ja, es stimmt. Ich werde zum 1. Mai mein Lokal schließen", bestätigte Ingrid Wolf, Wirtin der Eckkneipe "Heidmühleneck" am Heidmühlenweg auf Anfrage den Elmshorner Nachrichten. In erster Linie waren es Umsatzeinbußen als Folge des sogenannten "Nichtraucherschutzgesetzes", die die Gastronomin zu diesem Schritt bewegen. Damit ist sie die erste Gastronomin, die in Elmshorn ihre Kneipe aus diesem Grund schließen wird. Über Details mag Ingrid Wolf nicht reden. Nur soviel: "Zuletzt ging die Rechnung einfach nicht mehr auf."
Schon während einer Krisensitzung im Februar hatten einzelne Wirte aus der Region Elmshorn über massive Finanzprobleme geklagt. Bei einigen ging es um Einbußen von bis zu 50 Prozent.
Zur Erinnerung: Seit dem 1. Januar 2008 gilt nach dem "Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" ein generelles Rauchverbot in Gaststätten. Wer rauchen möchte, muss vor die Tür gehen, oder, wenn vorhanden, einen eigens vom Wirt eingerichteten Raucherraum aufsuchen.
Während größere Gaststätten Raucherräume einrichten können, haben die "Einraumkneipen", so wie das "Heidmühleneck", nicht den Platz, um diese Maßgabe zu erfüllen.
"Ich rechne in den kommenden Monaten damit, dass noch mehr Gastwirte das Handtuch werfen werden. Gerade die typischen kleinen Kneipen können die Auflagen nicht erfüllen. Da wird Leuten einfach die Existenz genommen, das kann nicht sein", sagt Jürgen Schumann, Kreisvorsitzender der Dehoga.
Seit Inkrafttreten des Gesetzes bemühen sich er und seine Vorstandskollegen darum, dass es zumindest für die Einraumkneipen eine vorläufige Regelung gibt, wie sie von den Verfassungsgerichtshöfen in Rheinland-Pfalz und Sachsen kürzlich entschieden wurden. Demnach darf in inhabergeführten Einraumgaststätten bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts weiter geraucht werden. Eine Entscheidung wird nicht vor dem Sommer erwartet.

22.04.2008 - 19:09:24 - fm
  
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Dominik
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #33 - 30.04.08 um 07:20:00
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Leider nur für Abonnenten zugänglich:

http://news.google.de/news?hl=de&ned=de&q=fenschderle%20rauchverbot&um=1&ie=UTF-...

Das „Fenschderle“ in Göggingen schließt. „Die Nichtraucherphase hat bewiesen, dass das Lokal nicht allein von den ‘nicht rauchenden Gästen’ leben kann“

http://www.fenschderle.de/
  
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RaucherHB
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #34 - 10.12.08 um 21:21:00
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und wieder 20 Angestellte auf der Straße

Schutz vor Arbeitsplatzverlust wäre denen wohl lieber gewesen als Schutz vor Rauchbelästigung.

Das „Eigelstein's“ muss schließen

Erstellt 10.12.08, 21:05h
Das ist keine gute Nachricht für die etwa 20-köpfige Mannschaft, die im „Eigelstein's“ arbeitet, dem früheren „Spitz“ an der Lübecker Straße: Die Umsätze sind dramatisch eingebrochen. Auch das Nichtraucherschutz-Gesetz hat dem Lokal zu schaffen gemacht.

http://www.ksta.de/html/artikel/1228404092994.shtml
  

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ChristophL
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #35 - 11.12.08 um 09:41:00
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Quote:
Das ist keine gute Nachricht für die etwa 20-köpfige Mannschaft, die im „Eigelstein's“ arbeitet, dem früheren „Spitz“ an der Lübecker Straße: Die Umsätze sind dramatisch eingebrochen. Auch das Nichtraucherschutz-Gesetz hat dem Lokal zu schaffen gemacht.


Hätten sie halt Club werden und das Rauchen erlauben können.
  
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perle
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #36 - 11.12.08 um 12:33:00
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RaucherHB schrieb on 10.12.08 um 21:21:44:
und wieder 20 Angestellte auf der Straße

Schutz vor Arbeitsplatzverlust wäre denen wohl lieber gewesen als Schutz vor Rauchbelästigung.

Das „Eigelstein's“ muss schließen

Erstellt 10.12.08, 21:05h
Das ist keine gute Nachricht für die etwa 20-köpfige Mannschaft, die im „Eigelstein's“ arbeitet, dem früheren „Spitz“ an der Lübecker Straße: Die Umsätze sind dramatisch eingebrochen. Auch das Nichtraucherschutz-Gesetz hat dem Lokal zu schaffen gemacht.

http://www.ksta.de/html/artikel/1228404092994.shtml


unglaublich, das lokal bestand  seit fast 100 jahren. wenn ich mich recht erinnere, hat meine mutter mir erzählt, daß ihr vater dort schon eingekehrt sei.

und mein vater hat in den sechzigern auf dem nachhauseweg von der arbeit dort gerne eine erste verschaufpause eingelegt.
den zweiten dann hinterm eigelsteintor aus richtung dom herkommend............
  

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friesenotto
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #37 - 17.12.08 um 07:59:00
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Wieder 20 Arbeitsplätze weg!

Sascha Nüchter, Inhaber des Inselhotels König und der darin befindlichen Diskothek„Strandkorb“ auf Norderney will im Januar darüber entscheiden, ob die Diskothek bereits 2009 geschlossen bleibt.

Als Gründe nannte Nüchter die Folgen des Nichtraucher-Schutzgesetzes, das dazu führe, dass sich mehr Menschen vor der Tür aufhalten und den Rückgang im Diskothekengeschäft.

http://www.norderneyer-morgen.de/wp-content/uploads/2008/12/norderneyer-morgen_0...

gruss friesenotto

  
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RaucherHB
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #38 - 23.09.09 um 18:02:07
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Das beliebte Bornheimer Ausflugslokal „Heimatblick“ muss schließen. Der Wirt führt Ladenschlusszeiten, Nichtraucherschutz und die Euro-Umstellung als Gründe an. Das Lokal wird vorerst zum Schulungszentrum.
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883941952.shtml
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #39 - 25.09.09 um 13:04:11
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http://www.wiesbadener-kurier.de/region/untertaunus/taunusstein/7528131.htm

Unser Jugend- und Kulturzentrum in Taunusstein, das mit seinem Angebot, vor allem an Konzerten, von weit her Besucher angelockt hat. Hier spielten sogar Green Day, als sie noch kaum jemand kannte!

Quote:
Nach dem Rauchverbot ging es bergab. Teilweise war die Halle leer und draußen vor der Tür war es voll", erläutert er die Entwicklung. "Da war dann natürlich auch keine Bereitschaft da, drei Euro Eintritt zu bezahlen, wenn man sowieso draußen vor der Tür geblieben ist", fügt seine ehemalige Vorstandskollegin hinzu.



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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #40 - 25.09.09 um 17:27:07
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RaucherHB schrieb on 23.09.09 um 18:02:07:
Das beliebte Bornheimer Ausflugslokal „Heimatblick“ muss schließen. Der Wirt führt Ladenschlusszeiten, Nichtraucherschutz und die Euro-Umstellung als Gründe an. Das Lokal wird vorerst zum Schulungszentrum.
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883941952.shtml

NR-Gesetze und Ladenöffnungszeiten kann ich akzeptieren. Aber den Euro gibt's seit 7 Jahren, dass kann's ja wohl nicht mehr sein.
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #41 - 25.09.09 um 19:33:20
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@ Martella,

ich weiß nicht, wie sich der € in österreich entwickelt hat, hier jedenfalls hat der € mittlerweile ein niveau erreicht, das den ehemaligen DM bei weitem übersteigt. und ein euro sind knapp 2 d-mark.

das führt dann zu preisen wie umgerechnet zwischen 8 und 12 DM für ein kilo tomaten.

gleichzeitig sind die nettolöhne aber seit jahren im sinkflug. hier in deutschland arbeitet man schon für 4,50 € die stunde. brutto.

da kann der euro schon ein argument sein.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #42 - 27.09.09 um 08:03:48
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Quote:
Euro-Umstellung


Ich denke, das sollte ein Hinweis auf die allgemeine Teuerung sein. Heute sagt man wohl aktueller "Wirtschaftskrise".

lg
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #43 - 27.09.09 um 14:41:53
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Da wir reichlich OT geworden sind, setze ich Kursivschrift.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Einführung des Euro in Österreich zumindest in den Skiregionen zur Anpassung der Preise nach unten führte. Im Gegensatz zu vorher, wo die Gäste für ein Tässchen Leberknödelsuppe 75 Schilling hinlegten, ohne zu murren, merkten sie auf ein mal, dass das eigentlich 10 DM waren!

Entgegen aller Beschwichtigungen wurden zwar nicht auf einen Schlag die alten DM-Preise 1:1 in Euro umgesetzt, aber irgendwann (2003 glaub' ich) fiel mir an der Tanke auf, dass des Deutschen Lieblingswäsche (2x waschen, 2x trocknen, Bodenwäsche) EUR 14,95 kostete. Zwei Jahre vorher kostete sie DM 14,95. Überlegt mal, was Euch so einfällt, wofür Ihr früher den gleichen Betrag in DM hinlegen musstet. Die Österreicher müssen natürlich etwas mehr rechnen  Zwinkernd  Zunge

Ein Freund und Kollege, der viel in Frankreich unterwegs war, empörte sich 2002 darüber, dass er für eine Cola 4 Euro zahlen musste - ein Jahr vorher waren's 8 Francs!



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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #44 - 28.09.09 um 17:27:06
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Quote:
ich weiß nicht, wie sich der € in österreich entwickelt hat, hier jedenfalls hat der € mittlerweile ein niveau erreicht, das den ehemaligen DM bei weitem übersteigt. und ein euro sind knapp 2 d-mark.


So extrem ist die Inflation nun auch wieder nicht. Und der Vergleich heutiger €-Preise mit D-Mark-Preisen von bis 2001 impliziert fälschlicherweise, bei Nicht-Einführung des € hätte die Inflation wie von Geisterhand auf einmal aufgehört.

  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #45 - 28.09.09 um 17:37:59
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ChristophL schrieb on 28.09.09 um 17:27:06:
Quote:
ich weiß nicht, wie sich der € in österreich entwickelt hat, hier jedenfalls hat der € mittlerweile ein niveau erreicht, das den ehemaligen DM bei weitem übersteigt. und ein euro sind knapp 2 d-mark.


So extrem ist die Inflation nun auch wieder nicht. Und der Vergleich heutiger €-Preise mit D-Mark-Preisen von bis 2001 impliziert fälschlicherweise, bei Nicht-Einführung des € hätte die Inflation wie von Geisterhand auf einmal aufgehört.


Die Inflation bei den Preisen ist freilich nicht stehengeblieben, aber die Löhne und Renten sind nicht in dem gleichen Maße ebenso inflationnär gestiegen.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #46 - 29.10.09 um 02:35:34
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"Traditionsgaststätte in [Bonn-]Ippendorf schließt"

Quote:
Aber auch die neuen Gesetze hätten Auswirkungen gehabt: "Wir sind jetzt ein Raucherklub. Da darf ich keine Speisen mehr anbieten." Frikadellen und Schnittchen gibt es so nur noch bei gebuchten Veranstaltungen.


Das stimmt so nicht. Bei der echten Vereinslösung in NRW gelten keine Ess- oder sonstigen Verbote.
Aber wahrscheinlich meint die damit Inhaberin damit die Variante Raucherkneipe.

  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #47 - 30.12.10 um 07:57:07
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Kneipensterben in Krefeld

Quote:
Besonders in den Krefelder Stadtteilen brechen die Gastronomiebetriebe weg: "Uns macht dieses Kneipensterben große Sorgen", sagt Walter Sosul, Krefelder Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Eine so rasante Entwicklung wie in den vergangenen Monaten habe er in Krefeld noch nicht erlebt.
Es ist ein kleiner Kulturwandel, der sich hier vollzieht – weg von Individualbetrieben, hin zu Franchise-Häusern: Global schlägt Lokal, Kette schlägt Kneipe.


Die Banken sehen die Geschäftsentwick,ungen nicht so positiv.

Quote:
"Alle Interessenten hätten das Objekt gerne genommen, aber versuchen Sie heute mal, einen Kredit von der Bank für so eine Geschäftsübernahme zu bekommen, das ist kaum noch möglich."

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Kneipensterben-in-Kr...
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #48 - 30.12.10 um 16:17:45
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RaucherHB schrieb on 30.12.10 um 07:57:07:
Kneipensterben in Krefeld

Quote:
Besonders in den Krefelder Stadtteilen brechen die Gastronomiebetriebe weg: "Uns macht dieses Kneipensterben große Sorgen", sagt Walter Sosul, Krefelder Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Eine so rasante Entwicklung wie in den vergangenen Monaten habe er in Krefeld noch nicht erlebt.
Es ist ein kleiner Kulturwandel, der sich hier vollzieht – weg von Individualbetrieben, hin zu Franchise-Häusern: Global schlägt Lokal, Kette schlägt Kneipe.


Die Banken sehen die Geschäftsentwick,ungen nicht so positiv.

Quote:
"Alle Interessenten hätten das Objekt gerne genommen, aber versuchen Sie heute mal, einen Kredit von der Bank für so eine Geschäftsübernahme zu bekommen, das ist kaum noch möglich."

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Kneipensterben-in-Kr...


ja, das kann den Stadtplaner eigentlich nicht gefallen, allerdings haben die größeren Franchiseunternehmen auch ihre Grenzen, weil alle paar Meter so ein Ding zu eröffnen macht wenig Sinn. Vielleicht können sie in Krefeld noch ein paar Fitnesstudios gebrauchen?

Jetzt tritt die Frage wieder in den Vordergrund: Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #49 - 30.12.10 um 18:15:40
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CoF schrieb on 30.12.10 um 16:17:45:
Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt. 


hier in berlin schießen statt nichtraucherlokalen spielhallen aus dem boden. mittlerweile hat das dermaßen überhand angenommen, daß der senat darüber nachdenkt, die zahl der spielhallen pro bezirk zu begrenzen, und natürlich keine in einem bannkreis im umfeld von schulen oder kitas.

aus fernsehberichten weiß ich, daß das in anderen bundesländern genau das gleiche ist. tja, liebe politiker. dumm gelaufen. die jahrzehntelang angestammten lokale mit rauchverboten erfolgreich vertrieben. und jetzt die mafia als nachmieter.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #50 - 30.12.10 um 20:13:17
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perle schrieb on 30.12.10 um 18:15:40:
CoF schrieb on 30.12.10 um 16:17:45:
Wo sind nur all die Nichtraucher, die zu Tausenden die weitestgehend rauchfreien Gastrobetriebe besuchen? Der "Spuk" war aber schnell zu Ende und genau deswegen hat sich auch nie eine Nichtrauchergastronomie entwickelt. 


hier in berlin schießen statt nichtraucherlokalen spielhallen aus dem boden. mittlerweile hat das dermaßen überhand angenommen, daß der senat darüber nachdenkt, die zahl der spielhallen pro bezirk zu begrenzen, und natürlich keine in einem bannkreis im umfeld von schulen oder kitas.

aus fernsehberichten weiß ich, daß das in anderen bundesländern genau das gleiche ist. tja, liebe politiker. dumm gelaufen. die jahrzehntelang angestammten lokale mit rauchverboten erfolgreich vertrieben. und jetzt die mafia als nachmieter.


Kann ich von anderen Orten ebenso berichten. Schön gesagt, die Mafia als Nachmieter, und tatsächlich wird da einiges an Schwarzgeld untergebracht.
Was da an gewachsener Kultur mit Gewalt kaputt gemacht wurde, wird diesem Land noch lange nachhängen.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #51 - 31.12.10 um 10:47:03
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über das spielhallenphänomen stand hier bei uns auch schon was in der zeitung, was ich aus eigener anschauung bestätigen kann:

http://www.nordbayern.de/nuernberger-stadtanzeiger/spielhallen-ziehen-das-ganze-...

Quote:
Auch in Gostenhof reicht es vielen: „Schauen Sie sich doch um, im früheren McDonald’s am Plärrer sind auf zwei Etagen neue Spielhallen eingezogen, in der Gostenhofer Hauptstraße wurde aus einem Laden für Restposten ein Wettbüro, nebendran war schon ein Casino, neben dem Kali gibt es zwei Hallen und so weiter“, sagt Daniela Müller. Weber spricht vom „Trading-Down-Effekt“ — Spielhallen ziehen ein Viertel runter, wirtschaftlich und sozial


kleine anekdote am rande: in erlangen ist dort, wo früher ein american diner hamburger und shakes anbot, eine bank eingezogen. es profitieren also auch ganz andere "spielhallen" von den gastroschließungen in der innenstadt.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #52 - 01.01.11 um 19:58:11
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Zora schrieb on 31.12.10 um 10:47:03:
über das spielhallenphänomen stand hier bei uns auch schon was in der zeitung, was ich aus eigener anschauung bestätigen kann:

http://www.nordbayern.de/nuernberger-stadtanzeiger/spielhallen-ziehen-das-ganze-...

Quote:
Auch in Gostenhof reicht es vielen: „Schauen Sie sich doch um, im früheren McDonald’s am Plärrer sind auf zwei Etagen neue Spielhallen eingezogen, in der Gostenhofer Hauptstraße wurde aus einem Laden für Restposten ein Wettbüro, nebendran war schon ein Casino, neben dem Kali gibt es zwei Hallen und so weiter“, sagt Daniela Müller. Weber spricht vom „Trading-Down-Effekt“ — Spielhallen ziehen ein Viertel runter, wirtschaftlich und sozial


kleine anekdote am rande: in erlangen ist dort, wo früher ein american diner hamburger und shakes anbot, eine bank eingezogen. es profitieren also auch ganz andere "spielhallen" von den gastroschließungen in der innenstadt.





Auch hier in Stuttgart wird gegen neue Spielhallen agitiert :


"Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts", sagt Gessler. Hinzu komme, dass sich das Gebäude Filderbahnstraße 28 an einer "markanten Stelle" befinde. "Verbale und emotionsgeladene Attacken sind völlig unnütz, da Sie und ich wissen wie brisant diese Thematik ist", schreibt Gessler an Dinkelacker. Auf Hilfe der Kommunalpolitiker zu hoffen sei oftmals vergebens, da meistens Vermieter und Spielhallenbetreiber am längeren Hebel säßen.

Er empfiehlt stattdessen der Immobilienverwaltung, eine Bügelflasche ihres eigenen Bieres zu öffnen. "Glauben Sie mir, der erste Schluck ist der beste und genau darauf setze ich meine Hoffnung", heißt es in dem Brief. Dieser soll nach Gesslers Meinung nicht nur die Geschmacksnerven der Verantwortlichen sensibilisieren, sondern auch den gesunden Menschenverstand anregen, damit die Entscheidung noch einmal überdacht und nicht nach dem Motto "Gier frisst Hirn" gehandelt werde.





Na dann Prost !       Durchgedreht


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.spielhalle:-ghv-wettert-gegen-gier-...
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #53 - 01.01.11 um 20:04:30
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Destruktor schrieb on 01.01.11 um 19:58:11:
Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts


jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben, können sie ja umsatteln auf "leerraum-schützer".
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #54 - 01.01.11 um 20:22:28
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perle schrieb on 01.01.11 um 20:04:30:
Destruktor schrieb on 01.01.11 um 19:58:11:
Ein Spielcasino bringt für den Handel vor Ort nichts


jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben, können sie ja umsatteln auf "leerraum-schützer".





Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ?          Zwinkernd Durchgedreht


« Zuletzt geändert: 01.01.11 um 20:26:07 von Destruktor »  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #55 - 01.01.11 um 20:58:43
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[/quote]

Quote:
jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben


Wieso? Gibt's in Stuttgart denn keine weiteren Parks, die man schützen könnte? Z.B. vor Blattläusen.

Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #56 - 01.01.11 um 22:05:49
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Nachtrag: Quellen, die dezidiert NICHT mit WIKILEAKS in Verbindung gebarcht werden wollen, haben uns nachstehende E-Mail zugespielt:

Quote:
Von: Firma XY/Giengen – Kundenkommunikation  (DER Spezialist für Wasserwerfer)

An: Brauerei XZ/Stuttgart – Event Marketing

Betreff: Umrüstung von Gebraucht-Werfern auf neue Füllstoffe, speziell: Bier, Alcopops, Cocktails

Sehr geehrter Herr Dr. Y.,

herzlichen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Selbstverständlich sind wir gerne bereit,
unsere bereits im Einsatz befindlichen Altfahrzeuge an neue Konzepte der Aufstandsbekämpfung anzupassen, indem wir diese auf neue Füllstoffe umrüsten.

Das von Ihnen angesprochene Konzept der „Demonstranten-Abfüllung“ mittels alkoholischer Getränke aus sog. „Bierwerfern“ war uns bislang leider nicht bekannt. Grundsätzlich sollte eine entsprechende Anpassung der Fahrzeuge kein Problem sein.

Da die solcherart zu versprühenden Flüssigkeiten – im Gegensatz zum bisher verwendeten Wasser-Reizgas-Gemisch – jedoch unter das Lebensmittelgesetz fallen, möchten wir Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass eine derartige Umrüstung nur unter Beachtung aller einschlägigen Regelungen des Lebensmittelgesetzes u. verwandter Vorschriften stattfinden kann, was u.a.
eine – nur in unseren Räumlichkeiten mögliche – Totalreinigung sämtlicher Behälter und Leitungen
im Hinblick auf die lebensmittelrechtlichen Vorgaben umfasst.

Was die Performance unserer Fahrzeuge mit den neuen Füllmitteln betrifft, so möchten wir Sie ferner darauf hinweisen, dass diese ggf. unter zu hohem Zucker-, Alkohol- oder Säuregehalt der
Füllstoffe leiden könnten (Ihr Einverständnis vorausgesetzt, habe ich unsere Forschungsabteilung
dazu angewiesen, eine entsprechende Versuchsreihe anzudenken).

Aus Gründen der Redlichkeit möchte ich an dieser Stelle noch ein, zwei Überlegungen zum Konzept an sich anfügen:

Haben Sie alle Konsequenzen des Jugendschutzgesetzes bedacht? Sollten Sie beispielsweise
hochprozentige Getränke „werfen“, und anschließend feststellen, dass einige der Demonstranten das achtzehnte Lebensjahr zum Einsatzzeitpunkt noch nicht überschritten hatten, so wäre dies
bei deren anschließenden Strafverfolgung sicherlich nicht zweckdienlich.

Sind Sie sich über das mögliche Medienecho im Klaren? DEMO ENDET IM KOMASAUFEN
wäre eine Schlagzeile, die keinem der Beteiligten dienlich sein dürfte …

Derweil wir sicher Auswirkungen der Befüllung auf die Fahrzeugbesatzungen auszuschließen in der Lage sind, bleibt das Problem der abgeordneten Bodentruppen. Will heißen, dass die abgeordneten
fußläufigen Polizeikräfte den alkoholischen Wirkungen der Wurfmittel genauso schutzlos ausgesetzt sein werden, wie die zu bekämpfenden Demonstranten.

Doch genug der Bedenken: Sollten Sie das o.g. Konzept für zukunftsfähig halten (will heißen:
IST DIES NICHT DER ALKOHOLSELIGE AUSWURF IHRER WEIHNACHTSFEIER?),
so rufen Sie mich doch bitte im neuen Jahr kurz mal an.

Ihr            Gottfried M.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #57 - 01.01.11 um 22:50:55
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sargnagel schrieb on 01.01.11 um 20:58:43:


Quote:
jetzt wo die parkschützer nichts zu tun haben


Wieso? Gibt's in Stuttgart denn keine weiteren Parks, die man schützen könnte? Z.B. vor Blattläusen.

Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

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[/quote]






Tja, Wasserwerfer bereiten eben Spaß und Freude.

Dazu gibt´s auch bereits ein PC - Spiel :


  

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Hallo

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #58 - 04.01.11 um 20:07:39
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Quote:
Ob die Fa. Dinkelacker dann auch schweres Gerät auffahren läßt ? 


Bierwerfer? Das gäbe doch massiven Ärger mit der "Anti-Komasuff-Fraktion".

Ergäbe allerdings ein schönes Bild:

Aus dem (allseits mit Bandenwerbung der Sponsorfirma verzierten) Werferfahrzeug sprüht schäumendes Pils über die Menge. In den sich ausbreitenden Biertümpeln planschen Demonstranten und Einsatzkräfte friedlich
miteinander im Alkoholnebel. Ein biertriefender Hauptmeister erzählt einer Gruppe ebenso nasser Demonstranten lallend Anekdoten von seinen Einsätzen...

Paradiesisch.

[/quote]

Ich hab wirklich nichts gegen Bierwerfer, ganz im Gegenteil!  Allerdings waer ich entsetzt, wenn meine Rauche dabei nass wuerde.....
Und das wuerde der Antirauch- sowie der Anti-koma-suff Fraktion ganz fuerchterlich wehtun..... besonders am Hinterkopf.
  
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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #59 - 12.03.11 um 02:18:09
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Quote:
Wuppertal (dpa/lnw) - Die einstige Stammkneipe von Johannes Rau in Wuppertal-Katernberg hat nach 135-Jähriger Geschichte dichtgemacht......
.....Es habe eine Zeit gegeben, da sei Johannes Rau mit seiner schwangeren Frau Christina so oft zu Besuch gewesen, «dass man schon fast gehofft hatte, Töchterchen Anna komme im Haus Richter zur Welt». Den Entschluss, das Haus aufzugeben, begründete das Paar mit den strengen Nichtraucherschutz-Auflagen.

http://www.dnews.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/457097/einstige-stammkneipe-...

  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #60 - 12.03.11 um 10:27:58
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RaucherHB schrieb on 12.03.11 um 02:18:09:
Quote:
Wuppertal (dpa/lnw) - Die einstige Stammkneipe von Johannes Rau in Wuppertal-Katernberg hat nach 135-Jähriger Geschichte dichtgemacht......
.....Es habe eine Zeit gegeben, da sei Johannes Rau mit seiner schwangeren Frau Christina so oft zu Besuch gewesen, «dass man schon fast gehofft hatte, Töchterchen Anna komme im Haus Richter zur Welt». Den Entschluss, das Haus aufzugeben, begründete das Paar mit den strengen Nichtraucherschutz-Auflagen.

http://www.dnews.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/457097/einstige-stammkneipe-...



Der Anfang vom Ende sind meistens die NR-Schutzgesetze. Dann geht das Ganze seinen Gang. Raucher kommen seltener oder bleiben nur kurz, NR kommen nicht in den Massen wie angekündigt (ich verstehe sowieso nicht, warum man der irrigen Annahme ist, daß jetzt alle mehr essen gehen). Der Abwärtstrend ist damit eingeläutet. Das habe ich in den letzten Monaten so oft von Wirten mitgeteilt bekommen egal ob sie fürs rauchen oder dagegen waren.
  

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Re: R.I.P - Wer macht so alles dicht
Antwort #61 - 12.03.11 um 17:41:04
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Quote:
Es habe eine Zeit gegeben, da sei Johannes Rau mit seiner schwangeren Frau Christina so oft zu Besuch gewesen, «dass man schon fast gehofft hatte, Töchterchen Anna komme im Haus Richter zur Welt».


Tja, der Raucher Rau war auch mit 50 keineswegs impotent oder zeugungsunfähig.
Trinken, Rauchen, Kartenspielen, späte Heirat, nachdem er vorher nichts hat anbrennen lassen - würde in den USA kein Mensch glauben, dass der Mann bibelfester Calvinist war.

Quote:
Rau nimmt noch einen Roten, lacht mit Prinz über ihre Lieblingswitze [...] Beispiel: "Kommt ein Mann in ein Zugabteil, macht es sich gemütlich, steckt sich eine Zigarette in den Mund, fragt die Dame gegenüber: Darf ich rauchen? Sie: Fühlen Sie sich wie zu Hause. Da steckt der Mann die Zigarette sofort wieder ein." Rau lächelt seine Frau an - und zündet sich noch eine Zigarette an.


http://www.bz-berlin.de/archiv/was-macht-johannes-rau-nachts-auf-der-kantstra-sz...

« Zuletzt geändert: 12.03.11 um 17:41:41 von ChristophL »  
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