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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gästeschw (Gelesen: 829 mal)
mucki67
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ich rauche... und das
ist auch gut so !!!

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Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gästeschw
25.11.07 um 13:32:00
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traue keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast Laut lachend

http://www.chd-expert.de/pm_32_gastro-rauchverbot.php


ich warte  immer noch auf die schlangen die vor den kneipen warten um endlich einen platz zu bekommen...noch nicht gesehen...aber ich bin ja geduldig und warte ...

was auch sehr bemerkenswert ist.... unsere stammeisdiele hat nun einen raucherraum eingerichtet, weil die umsätze von heut auf morgen um 20% gesunken sind, seitdem es draussen zu kalt wurde...

  
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #1 - 25.11.07 um 14:35:00
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mucki67 schrieb on 25.11.07 um 13:32:28:
traue keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast Laut lachend

http://www.chd-expert.de/pm_32_gastro-rauchverbot.php


ich warte  immer noch auf die schlangen die vor den kneipen warten um endlich einen platz zu bekommen...noch nicht gesehen...aber ich bin ja geduldig und warte ...

was auch sehr bemerkenswert ist.... unsere stammeisdiele hat nun einen raucherraum eingerichtet, weil die umsätze von heut auf morgen um 20% gesunken sind, seitdem es draussen zu kalt wurde...



Tja, ich kann mein Anliegen nur wiederholen, auch wenn es utopisch klingt - solange die Wirte nicht in der Lage sind, geschlossen aufzustehen - denn nur gemeinsam sind wir stark - und auch offen das Rauchverbot boykottieren - solange wird die Aufhebung dieses Verbotes auch nur Theorie bleiben. Ein Massenboykott hätte auch noch einen angenehmeren Aspekt zur Folge - jegliche Ängste um Denunziationen fielen hiermit weg - d.h. sie erübrigten sich - und Pro Rauchfrei würde arbeitslos werden. Zwinkernd Feigheit hat sich eben noch nie dauerhaft ausgezahlt.

Wie ich es bereits auf einer anderen Redetribüne erwähnte, werden wir wohl wieder einmal auf die Franzosen warten müssen, Griesgrämig die der eigentlichen Anstoß für einen effektiveren Widerstand sein werden.
  
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xila
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #2 - 25.11.07 um 15:09:00
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mucki67 schrieb on 25.11.07 um 13:32:28:
traue keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast Laut lachend

http://www.chd-expert.de/pm_32_gastro-rauchverbot.php


ich warte  immer noch auf die schlangen die vor den kneipen warten um endlich einen platz zu bekommen...noch nicht gesehen...aber ich bin ja geduldig und warte ...

was auch sehr bemerkenswert ist.... unsere stammeisdiele hat nun einen raucherraum eingerichtet, weil die umsätze von heut auf morgen um 20% gesunken sind, seitdem es draussen zu kalt wurde...



Das eigentlich Interessante ist das Statement von Gertrud Höhler, die ich eigentlich nie gemocht habe, seit ich in ihrem Buch "Spielregeln für Sieger" genau das als Empfehlungen an die Adresse der Unternehmen wiederfand, was in meinen Augen in den letzten Jahren in Unternehmen besonders häufig grundfalsch gemacht wurde. Ganz zu schweigen von dem unerträglichen "Powerpoint-Präsentations-Stil" dieses Buchs.

Aber die Feststellungen hier sind nicht nur meiner Meinung nach absolut richtig, sie sind prägnant und geschliffen formuliert - und sie kommen dazu noch von einer Person, deren Stimme in den Medien durchaus wahrgenommen wird.

"Für Gastronomen ist der überfallartige Anspruch des Staates, unter großen materiellen Opfern an seinen neuen Konzepten zur Bürgerbevormundung mitzuwirken, bisher in ihrem Berufsbild nicht angelegt. Ebenso wenig waren sie bisher angehalten, den Alkoholkonsum ihrer Gäste kritisch zu begleiten."

" Die Regel, an die der Gesetzgeber sich halten könnte, lautet im Alltagsverständnis der Bürger so: Wenn der Schutz des einen vor den schädlichen Gewohnheiten des andern einen Dritten im Markt die Existenz kosten kann, dann stehen Bürgerrechte zur Disposition, die der Staat zu schützen hätte."

" Das moralische Strebertum der Gutmenschen weicht [...] vor diesen anspruchsvollen Aufgaben (Prävention bei Jugendlichen) zurück, um die imagewirksame öffentliche Aktion am Tatort Gastronomie als Pluspunkt zu buchen: der Staat schützt die Guten vor den Bösen."

" Der informationell ausgespähte Bürger soll nun auch seine künftige Krankheitsgeschichte und sein genetisch vorbestimmtes Leidenspensum frühzeitig kennenlernen und dem Versicherer überlassen - zu entsprechend himmelstürmenden Tarifen, je nach Prognose. Millionenfach steht damit das Recht auf Nichtwissen und das Lebensglück der Bürger auf dem Spiel."

Starker Tobak, fürwahr. DAS könnte sich tatsächlich als eine Meinungsäußerung erweisen, die erhebliche Wellen schlägt.

  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #3 - 25.11.07 um 16:42:00
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Quote:
solange die Wirte nicht in der Lage sind, geschlossen aufzustehen - denn nur gemeinsam sind wir stark


Man darf nicht nur auf Wirte setzen, es kommt auf die primär betroffene Gruppe der gesamten "Tabakkontrolle' an, die Raucherinnen und Raucher. Wir müssen uns gemeinsam zur Wehr setzen, sind zahlenmäßig größer und stärker.
  
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friesenotto
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Concordia res parvae crescunt

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33 % der Betrieb vor der Pleite!
Antwort #4 - 25.11.07 um 16:51:00
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Laut Richtsatzsammlung der Finanzbehörden haben Gast- Speise- und Schankwirtschaften einen Gewinn vor Steuern 20 % des Umsatzes(2003). Die Umsatzsteuererhöhung von 3 Punkten ging dieses Jahr wie auch die Energiekostenerhöhung voll zu Lasten der Wirte, da am Markt keine höheren Preise durchsetzbar waren. Deshalb wird der Reingewinn(2006) auf 15 % gesunken sein. Wenn jetzt noch in 33 % der Betriebe der Umsatz um durchschnittlich 8,4 % gesunken ist, so ist der Reingewinn in diesen Betrieben auf 10 % des Umsatzes gesunken. Bei einem Umsatz von 240000 Euro ist also der Reingewinn von 48000 Euro auf 24000 Euro geschrumpft! Ärgerlich

Der Wirt steht also für 2000,-- Euro brutto hinter dem Tresen! Davon muss er noch seine Krankenkasse, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung zahlen, also 800,-- Euro im Monat. Nachdem noch Papa Staat die Hand aufgehalten hat mit ca. 300,-- Euro Steuern bleibt dem Wirt noch 900,-- Euro echtes Netto. Wenn er Frau und ein Kind hat bekommt er mehr Hartz IV !!!!
  
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Carolus Magnus
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Ich rauche und trinke
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #5 - 25.11.07 um 18:01:00
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Rauchverbot beschert der Gastronomie Gästeschwund
__________________________________________

Jeder vierte gastronomische Betrieb in Niedersachsen hat seit Einführung des Rauchverbots nach einer Studie einen Verlust an Gästen von mehr als zehn Prozent zu verkraften. Besonders betroffen hätten sich bei der Befragung Inhaber von Einraumkneipen geäußert, wie das Marktforschungsinstitut CHD Expert mitteilte.

http://www.op-marburg.de/newsroom/politik/zentral/politik/niedersachsen/art668,1...

Leider hat das

www.Rauchstoppzentrum.ch

weder ein Forum noch kann man dort Kommentare abgeben. Dies deutet auf absichtlichen Missbrauch und Desinformation der Schweizer Bevölkerung hin.

Niemand kann dem abolut dümmlich publizierten Käse dort in Frage stellen oder dazu Stellung nehmen.

Auf einen E-Mail-Verkehr verzichte ich, da ich eh nicht mit einer Antwort rechne.

  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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Carolus Magnus
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Ich rauche und trinke
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #6 - 25.11.07 um 18:15:00
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www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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mucki67
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ich rauche... und das
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #7 - 25.11.07 um 19:48:00
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habe mich Carolus_Magnus angeschlossen...das hab ich vorhin gar nicht gesehen, das man es bewerten kann....aber nun hab ich fertig...hihi

  
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #8 - 25.11.07 um 22:07:00
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ChristophL schrieb on 25.11.07 um 16:42:52:
Man darf nicht nur auf Wirte setzen, es kommt auf die primär betroffene Gruppe der gesamten "Tabakkontrolle' an, die Raucherinnen und Raucher. Wir müssen uns gemeinsam zur Wehr setzen, sind zahlenmäßig größer und stärker.


Ja, da hast Du schon recht. Ich bezog mich nur deshalb auf die Wirte, weil in dem Thread primär die Situation der Wirte angesprochen wurde.

Grüßlis von Muna Smiley
  
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xila
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #9 - 26.11.07 um 07:25:00
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Carolus Magnus schrieb on 25.11.07 um 18:01:25:
Rauchverbot beschert der Gastronomie Gästeschwund
__________________________________________

Jeder vierte gastronomische Betrieb in Niedersachsen hat seit Einführung des Rauchverbots nach einer Studie einen Verlust an Gästen von mehr als zehn Prozent zu verkraften. Besonders betroffen hätten sich bei der Befragung Inhaber von Einraumkneipen geäußert, wie das Marktforschungsinstitut CHD Expert mitteilte.

http://www.op-marburg.de/newsroom/politik/zentral/politik/niedersachsen/art668,1...



Also, ich habe diese Publikation des CHD ja nur recht flüchtig gelesen. Trotzdem ist mir der Hinweis nicht entgangen, daß die Befragung noch im Oktober stattfand, und zwar in BW und Niedersachsen. Ebensowenig ist mir entgangen, daß in dem Text ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß in Niedersachsen viele der befragten Betriebe wg. Übergangsregelung ihre Gäste noch ganz normal rauchen ließen.

Man kann deshalb getrost davon ausgehen, daß die Zahl der Betriebe, die über Umsatzrückgänge zu klagen hatte, eher ungleich auf die beiden Bundesländer verteilt war und seinen Schwerpunkt in Baden-Württemberg hatte. Ich nehme deshalb auch an, die realistische Zahl lautet: um die 50 % aller baden-württembergischen Gaststätten hatte Umsatzeinbußen von mehr als 10 % zu beklagen.

**********

Gestern abend waren wir in einem Lokal essen, das wir seit dem Frühjahr nicht mehr besucht hatten (ist ein bißchen umständlich zu erreichen, aber dafür ist das Essen super). Der Wirt hat im Außenbereich ein Zelt aufgestellt, das beheizt wird, und dort haben wir - wie immer sehr gut - gegessen.

Als wir nach dem Essen einen Espresso bestellten, sagte die Wirtin, wir seien ohnehin die letzten Gäste, und wir sollten doch jetzt einfach mitsamt dem Aschenbecher hereinkommen. Das war um 20 Uhr. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Um acht Uhr abends am Sonntag haben die neuerdings keine Gäste mehr. Uns verschlägt es zwar nur alle paar Wochen mal dort hin, aber um diese Zeit haben wir das Lokal noch nie leer erlebt.

Der Wirt sagte uns, er habe Umsatzeinbußen von über 30 Prozent. Trotz seines zwar improvisierten, aber wenigstens, so lange die Temperaturen nicht erheblich im Minusbereich sind, durchaus brauchbaren Raucherbereichs, und obwohl er dasselbe macht wie viele andere Wirte auch, also abends ab einer gewissen Uhrzeit, wenn nur noch ein paar Stammgäste da sind, eben doch rauchen läßt.

  

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #10 - 26.11.07 um 15:27:00
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xila schrieb on 26.11.07 um 07:25:26:
Also, ich habe diese Publikation des CHD ja nur recht flüchtig gelesen. Trotzdem ist mir der Hinweis nicht entgangen, daß die Befragung noch im Oktober stattfand, und zwar in BW und Niedersachsen. Ebensowenig ist mir entgangen, daß in dem Text ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß in Niedersachsen viele der befragten Betriebe wg. Übergangsregelung ihre Gäste noch ganz normal rauchen ließen.

Man kann deshalb getrost davon ausgehen, daß die Zahl der Betriebe, die über Umsatzrückgänge zu klagen hatte, eher ungleich auf die beiden Bundesländer verteilt war und seinen Schwerpunkt in Baden-Württemberg hatte. Ich nehme deshalb auch an, die realistische Zahl lautet: um die 50 % aller baden-württembergischen Gaststätten hatte Umsatzeinbußen von mehr als 10 % zu beklagen.

**********

Gestern abend waren wir in einem Lokal essen, das wir seit dem Frühjahr nicht mehr besucht hatten (ist ein bißchen umständlich zu erreichen, aber dafür ist das Essen super). Der Wirt hat im Außenbereich ein Zelt aufgestellt, das beheizt wird, und dort haben wir - wie immer sehr gut - gegessen.

Als wir nach dem Essen einen Espresso bestellten, sagte die Wirtin, wir seien ohnehin die letzten Gäste, und wir sollten doch jetzt einfach mitsamt dem Aschenbecher hereinkommen. Das war um 20 Uhr. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Um acht Uhr abends am Sonntag haben die neuerdings keine Gäste mehr. Uns verschlägt es zwar nur alle paar Wochen mal dort hin, aber um diese Zeit haben wir das Lokal noch nie leer erlebt.

Der Wirt sagte uns, er habe Umsatzeinbußen von über 30 Prozent. Trotz seines zwar improvisierten, aber wenigstens, so lange die Temperaturen nicht erheblich im Minusbereich sind, durchaus brauchbaren Raucherbereichs, und obwohl er dasselbe macht wie viele andere Wirte auch, also abends ab einer gewissen Uhrzeit, wenn nur noch ein paar Stammgäste da sind, eben doch rauchen läßt.



Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Gestern habe ich in den sauren Apfel gebissen und bin mit 9 guten Bekannten Essen gegangen, ohne Raucherraum. Für 18.30Uhr hatten wir reserviert, weil der Laden schon immer gut lief, und waren ca. 20.30Uhr fertig. Ich habe das bewußt über mich ergehen lassen.
Ich behaupte, dieser Wirt hat zwar Essen verkauft, aber einen sehr geringen Gewinn gemacht, weil, und das hat mich wirklich erstaunt, wir alle nur ein einziges Getränk zu uns nahmen. Ich hätte mehr getrunken, aber ohne zu rauchen ist das für mich völlig uninteressant.
Als wir gingen waren gerade noch 6 Leute beim Essen, das wars. Im Prinzip kann der um 21Uhr dicht machen.


  

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Hans45
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #11 - 28.11.07 um 16:13:00
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unser Lieblingsitaliener war von dem ausgesprochen inkompetenten Sachbearbeiter des Ordnungsamtes so wirr gequasselt worden, dass dieser sich entschlossen hat KEINEN Raucherraum einzurichten.
Das ging bis Ende Oktober auch ganz gut. Es war warm und die rauchenden Kunden saßen eben vor der Tür.

Schlagartig mit dem 01/11/07 hat er dann -aus seiner Sicht- völlig überraschend sage und schreibe 20% Umsatzverlust. Wer die Gewinnspannen in der Gastronomie kennt, weiß, dass das das wirtschaftliche aus gewesen wäre.

Schwuppdiwupp das Raucherzimmer ist eingerichtet. Die Nichtraucher werden im nächsten Frühling dann in ihren Nichtraucherraum gebeten. Draußen ist nur für Raucher.Laut lachend

Kommentar da dürfen sie dann gemütlich bei Kerzenschein sitzen.  Achja Kerzenrauch verbreitet 10x soviel Feinstaub wie Zigaretten, aber Hauptsache das Seelenheil ist gerettet
  
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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #12 - 28.11.07 um 17:13:00
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Hans45 schrieb on 28.11.07 um 16:13:13:
Schlagartig mit dem 01/11/07 hat er dann -aus seiner Sicht- völlig überraschend sage und schreibe 20% Umsatzverlust. Wer die Gewinnspannen in der Gastronomie kennt, weiß, dass das das wirtschaftliche aus gewesen wäre.

Schwuppdiwupp das Raucherzimmer ist eingerichtet. Die Nichtraucher werden im nächsten Frühling dann in ihren Nichtraucherraum gebeten. Draußen ist nur für Raucher.Laut lachend



Ich hatte NR mal den Vorschlag unterbreitet, wir Raucher bleiben das ganze Jahr über draußen vor dem Lokal, Winter wie Sommer und alle NR bleiben das ganze Jahr drin, egal ob Winter oder Sommer.  Laut lachend
Es wollte niemand so richtig mitziehen.  Zwinkernd
  

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #13 - 24.02.08 um 08:52:00
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In der gestrigen Stuttgarter Zeitung fand sich eine winzige Notiz über die Neuauflage der Befragung von CHD Expert vom Februar 2008 - online finde ich dazu allerdings noch nichts, auch nicht auf der Seite von CHD Expert. Der StZ-Textschnipsel ist über das e-paper abrufbar, aber leider kostenpflichtig: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1643511

Wie auch immer: Meine Prognosen sind laut dieser Notiz eingetroffen. Im Februar waren es über 50 % aller Betriebe (Restaurants und Kneipen) in BW und Niedersachsen, die Umsatzeinbußen zu beklagen hatten, darunter um die 40 % Einbußen von 10 % und mehr.
  

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Re: Jeder vierte Betrieb erleidet deutlichen Gäste
Antwort #14 - 26.02.08 um 15:03:00
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... und hier die offizielle Pressemeldung.

http://www.chd-expert.de/pm_41_studie_ii_-_gastro-rauchverbot.php

Gravierend macht sich das Nichtraucherschutzgesetz bei der Verweildauer der Gäste bemerkbar. Nicht nur bei den Stammgästen sondern bei allen Gästegruppen verkürzt sich der Aufenthalt im gastronomischen Betrieb deutlich bis eklatant. Nur etwa die Hälfte der Betriebe hat keine Veränderungen festgestellt. Positive Signale bewegen sich im Promillebereich. Besonders Ein-Raum-Betriebe stellen verkürztes Verweilen fest. Selbst bei den Familien wird dies berichtet, wenn auch auf niedrigerem Niveau als bei den anderen Gästegruppen.







  

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