Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat (Gelesen: 506 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #13 - 28.11.07 um 23:37:00
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Quote:
Der Charismatiker der durch Europa läuft und die Leute hinter sich schart, ja, an den glaub ich fest, bzw. befürchte daß wieder einer kommt...


Wofür man früher einen Charismatiker (?) brauchte, dafür hat man heute viele einzelne Nannies...

Soll heißen: Geschichte wiederholt sich nicht 1:1, sondern im Ergebnis tritt auf etwas anders aussehendem Wege Ähnliches ein.

  
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Christoph Suter
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #12 - 28.11.07 um 23:28:00
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Mr.Marple schrieb on 28.11.07 um 23:09:20:
In der Schweiz gingen ja die jüngsten Abstimmungen auch zugunsten der Verbote aus.


Moooment! Mr. Marple schreibt: "In der Schweiz gingen ja die jüngsten Abstimmungen auch zugunsten der Verbote aus."

Korrekt ist: Dies trifft nur für folgende Gliedstaaten (Kantone) der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu:

Republik und Kanton Tessin
Kanton Solothurn
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Kanton Graubünden

Wir im Stadtstaat Basel machen mit unserem "Basler-Modell" weiter:

http://www.baizer.ch/pdf/verhaltenskodex_nichtraucherschutz.pdf

Weitere Infos:

http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?EintragID=458&lvl=2

und

http://www.baizer.ch/pdf/umfrage.pdf

sowie

http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?EintragID=464&lvl=2

Bitte nicht vergessen. Die echten Basler sind "Badische Bastarde" - also alemannische Querköpfe  Laut lachend



  
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Christophorus
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #11 - 28.11.07 um 23:20:00
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Liebe Freunde, ich komme grad zurück aus Sachsen... da denkt man da ist es noch besser als hierzulande.. aber lest selbst...:

http://www.forenhoster.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_1858/YaBB.cgi?board=Sachse...

Naja, ich hab schon gedacht wir Raucher sind die spontaneren und intelligenteren Leute, ich denk es auch immer noch, aber ich glaub auch wir haben das Problem, daß wir alle zu individualistisch veranlagt sind...

Zu Euren Einwänden,

Der Charismatiker der durch Europa läuft und die Leute hinter sich schart, ja, an den glaub ich fest, bzw. befürchte daß wieder einer kommt...

Das Volksbegehren: Ist eine gute Sache, ich sag mal so, wenn wir Raucher uns wirklich mal alle dahinter stellten, wäre das kein Problem, den NR interessiert es nicht und als immerhin ein Drittel der Bevölkerung würden wir es schon hinbekommen.

Es gibt aber leider ein weiteres Problem, davon darf sich jetzt bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen, das ist aber doch ein wenig die Mentalität der Deutschen. Es wird ein Gesetz gemacht und alle halten sich dran, egal ob es Sch**** ist oder nicht.

Oder liegts doch daran daß der breiten Masse, ob Raucher oder NR die Politik, Gesellschaft und alles andere wichtige wirklich völlig egal ist, solang sie um 30 Mios zocken können? (Ok, ich geb zu ich hab heute auch mitgespielt und hatte ganze zwei richtige Durchgedreht )
  
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Mr.Marple
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #10 - 28.11.07 um 23:09:00
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xila schrieb on 28.11.07 um 18:52:31:
Worauf ich setze, das sind zum einen die praktischen Auswirkungen dessen, was viele Raucher zum Schaden der Wirte tatsächlich tun, einfach als Fortsetzung des gewohnten Ausweichverhaltens.
(...)
Es könnte aber durchaus sein, daß ein Gerichtsentscheid zu seinen Ungunsten dem Gesetzgeber sehr gelegen käme, um diesen Fehler, sobald er einmal erkannt ist, wieder zu korrigieren.


Ja, das sehe ich genauso. Die meiste Hoffnung habe ich bei einem Einbrechen der Gastronomie und bei einem Gerichtsentscheid des Verfassungsgerichts.

Die Methode eines Bürgerentscheides ist ein guter Gedanke, aber angesichts der Tatsache dass drei Viertel der Bevölkerung Nichtraucher sind... Griesgrämig habe ich Sorge, dass das Ganze nach hinten losgeht. In der Schweiz gingen ja die jüngsten Abstimmungen auch zugunsten der Verbote aus. Und die deutschen sind einfach so Wahl-faul, wenn ihnen schonmal die gelegenheit zu Volksentscheiden gegeben wird, dann gehen viele nicht hin.

Und auf die Politik braucht man überhaupt nicht setzen.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #9 - 28.11.07 um 18:52:00
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Christophorus schrieb on 26.11.07 um 23:37:43:
Liebe Freunde,

nachdem ich nun etwa wieder zwei Wochen in der hessischen Heimat weile und mir dieses Elend aus nächster Nähe anschauen darf kommen mir so einige Gedanken.

Ich hab mir angewöhnt die rauchenden Mitmenschen anzusprechen, darauf daß wir jetzt eine diskriminierte Minderheit sind, und daß man sich ja nicht alles gefallen lassen muß, leider ist doch der Tenor der Leute "ach wir sind doch noch gut weggekommen", "die Politiker machen doch eh was sie wollen" usw. usf.

Anderereseits gibts auch immer wieder Interessierte, v.a. hinsichtlich Volksbegehren usw.

Aber die Krönung sind dann so Kommentare wie: "ach wenn die Klagen durchkommen schaffen sie uns noch die Raucherräume ab"

Wann bekommen wir Raucher es mal hin uns wirklich gut zu mobilisieren? Sicher sind wir die viel größeren Individualisten und Andersdenkenden als der gemeine Nichtraucher, aber in diesem Fall muß es doch möglich sein oder?

Schaffen wir es denn nicht uns mal wirklich zu organisieren?


Nein. Das ist in der Vergangenheit auch bei weit wichtigeren Dingen nicht geschafft worden. So etwas entwickelt sich entweder spontan oder gar nicht, und es hält nie lange an. (Stichwort etwa Hartz-IV-Montagsdemos.)

Deswegen würde ich auch für unser Anliegen weder auf den großen Volksaufstand setzen noch auf Demonstrationen noch auf sonst etwas, das erfordert, daß viele Einzelpersonen zusammen aktiv werden und Flagge zeigen.

Schon gar nicht, weil drei Jahrzehnte Dauergehirnwäsche aus Leuten mit einem latent schlechten Gewissen kaum geeignet sind große Rebellen zu machen.

Worauf ich setze, das sind zum einen die praktischen Auswirkungen dessen, was viele Raucher zum Schaden der Wirte tatsächlich tun, einfach als Fortsetzung des gewohnten Ausweichverhaltens. Diese Folgen konnte sich Irland vielleicht leisten; bei uns kommen größere Einbrüche im Gastgewerbe definitiv zum falschen Zeitpunkt. Ich halte ein Zurückrudern des Gesetzgebers mindestens mittelfristig für unausweichlich, die Frage ist nur, wie lange es dauert, bis er zu dieser Einsicht kommt.

Es könnte aber durchaus sein, daß ein Gerichtsentscheid zu seinen Ungunsten dem Gesetzgeber sehr gelegen käme, um diesen Fehler, sobald er einmal erkannt ist, wieder zu korrigieren.

Zum zweiten müssen unsere Anliegen in die Medien, und zwar so viel wie möglich und so überzeugend wie möglich.
  

As the mathematician Ian Stewart points out in “Do Dice Play God?” (Basic), the average person has one breast and one testicle.
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Eugen
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #8 - 28.11.07 um 17:49:00
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Quote:
Ich baue vor allen auf die Bayern und die Rheinländer, ich kann nicht glauben, dass sie sich ihre Lebensart einfach nehmen lassen.

Ich fürchte, ich muß Dich enttäuschen. Wir Rheinländer wären längst ausgerottet worden, wenn wir offenen Widerstand geleistet hätten. Wir haben uns unsere Lebensart noch nie nehmen lassen, da hast Du recht. Wir neigen allerdings eher dazu staatliches Reglement zu umgehen als offenen Widerstand zu leisten. Also stelle dich eher auf Geheimtipps als auf Revolution ein.

Gruß Eugen (Rheinländer im Exil)
  
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Gizeh
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be happy

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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #7 - 28.11.07 um 16:48:00
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Mr.Marple schrieb on 27.11.07 um 17:46:48:

...und dem Arbeitsmarkt zu verdrängen, sind auch eine Form der Existenz-Vernichtung....

Da habe ich auch große Bedenken: bei uns wurde das Rauchen komplett untersagt, nur in der offiziellen Mittagspause, an besonders gekennzeichneten "Smoker-Points" (also nicht mal schnell ein Zigarettchen auf dem Balkon).
Wow, dachte ich, nun wird die Wut der Raucher Wellen schlagen - nichts, nicht ein Einwand. Ich redetete mich kaputt: Leute, wacht auf! Wir sind jetzt privatisiert und der Börse, unsere Arbeitszeit steigt auf 40 Std. - die werden jede menge Personal abbauen wollen und mit dem Rauchverbot haben sie eine Handhabe für Abmahnungen (es hält sich keiner an das Verbot), dann hagelt es Kündigungen!
Selbst das bekommst du nicht in ihren Kopf (viele glauben sogar, dass auf sie die Arbeitszeiterhöhung und die angekündigte Lohnsenkung nicht zutrifft: "ich bin doch schon 20 Jahre hier!).
Mit Menschen, die eine solche Einstellung haben, kann sich jederzeit die Gechichte wiederholen. Sie stecken den Kopf in den Sand und sagen "lieber Gott, laß diesen Kelch an mir vorüber gehen".
Aber, und das ist das Gute: es gibt uns und wir wissen, dass wir nicht allein sind - wie schlimm muss das vor 70 Jahren gewesen sein - wir tauschen uns aus und sind vernetzt (Danke, Internet!!!) und vielleicht bewegen wir ja doch noch was. Wenn auch nicht unbedingt in Hessen (mit Ausnahme der Frankfurter), in einigen anderen Ländern besteht noch Hoffnung, dass die Menschen nicht so lethargisch sind. Ich baue vor allen auf die Bayern und die Rheinländer, ich kann nicht glauben, dass sie sich ihre Lebensart einfach nehmen lassen.
  

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Das Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. (Oscar Wilde)
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MadMax
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #6 - 27.11.07 um 21:55:00
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shadu schrieb on 27.11.07 um 17:20:51:
Du hast vollkommen Recht Gizeh, es ist zum verzweifeln wenn man die Lethargie sieht die sich überall breit macht.

Mir ist so durch den Kopf gegangen; stellt euch vor durch eine geschickte Manipulation und günstigen Umständen kommt plötzlich in irgend einem Land mit unserer Mentalität  eine faschistische Regierung an die Macht. *
Wäre das wohl möglich oder würde vorher das Chaos ausbrechen ?
Würde die Mehrheit der lethargischen Bürger aufwachen?

Kann sich die Geschichte wiederholen ?
oder gibt es eine neue Geschichte ?

*Nachtrag
eigentlich wollte ich sagen " durch eine demokratische Abstimmung "





Die Geschichte wird sich (leider) ziemlich sicher wiederholen.
Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass sich unsere lethargischen und obrigkeitshörigen Raucher und auch Nichtraucher überhaupt bewusst sind was hier tatsächlich passiert.
Sobald hier in Europa irgendwo ein charismatischer und von sich selbst überzeugter Mensch mit den "richtigen" Parolen kommt werden alle hinterherlaufen.

Und hinterher war keiner Schuld!

Gruß
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archimede
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #5 - 27.11.07 um 19:11:00
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..hast vollkommen recht, das hab ich schòn im Jahr 1995 in griff bekommen, nun damals gab nicht genug Antis an Europaische Regierungen beteilig, die EU Parlament in zusammen arbeit mit die Welt Bank und andere Kriminelle Organisationen wie Pharmaindustrie/WHO/ASH haben Stanton Glantz aufgefordet falschen studien zu herstellen, ...wie kann ein Mechaniker/Engineer in kreis 6 monate als Hochbezahlte Wissenschaftler entsteh? ..mit gefàlschte Curriculum und dazu Anerkannt ùberall- ...stell dich mal vor..kommt eine und sagt...ich bin der Sohn Hitler und bin der Neue Fùhrer und alle werden ihn als Hitler (Mist)wiedergeburt apzetieren- Augenrollen 8)
  
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #4 - 27.11.07 um 17:46:00
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shadu schrieb on 27.11.07 um 17:20:51:
Kann sich die Geschichte wiederholen ?
oder gibt es eine neue Geschichte ?


Ich denke durchaus, dass sich Geschichte wiederholen kann; nur eben in einer anderen Qualität.

Was bleibt, ist die Diskriminierung und das Fertigmachen bestimmter Bevölkerungsgruppen.

Wie weit dies geht, und welche konkreten Ausmaße das Ganze annimmt, ist vom jeweiligen Zeitgeist abhängig.
Aber Bestrebungen, Raucher aus den Krankenkassen, dem kulturellen Leben und dem Arbeitsmarkt zu verdrängen, sind auch eine Form der Existenz-Vernichtung.

Und was sich ebenfalls ändert, ist die Begründung der jeweiligen Diskriminierung - im Gegensatz zu früher nicht mehr aufbauend auf äußeren Eigenschaften und Einstellungen, sondern auf dem "Nicht-erwünschten" und "nicht-konformen" Verhalten der ausgewählten Opfer.

Wer also am meisten aus der Geschichte gelernt hat, sind offenbar diejenigen, die ihre Diskriminierung ausleben möchten. Gelernt haben sie nämlich, es anders anzupacken als früher.

Gruß, Mr.Marple
  

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shadu
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #3 - 27.11.07 um 17:20:00
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Deine Beobachtungen sind sehr richtig, wir haben hier in "Mittel"-Hessen viel Mühe und Zeit investiert um ein paar  interessierte Raucher - oder besser noch Mitmacher zu finden: NIX!
Klar ärgern sich die Leute, aber wie du schon sagst: ... das bringt doch alles nichts..,...es könnte noch schlimmer kommen..,usw,usw. Die Leute zucken die Schultern und nehmen es einfach hin wie es ist.
Ja, mal was unterschreiben, ok - aber die Listen müssen gebracht und abgeholt werden (selbst die Kugelschreiber habe ich häufig mitgeliefert) - Eigeninitiative ist ja zu anstrengend.
Ohne die die Aktionen der Wirte, von denen viele auch nur aus Not handeln, bin ich sicher, dass hier nichts passieren würde. Die Leute bleiben einfach zu Hause und warten auf besseres Wetter, damit hat sich die Sache für sie erledigt. Mag sein, dass viele tatsächlich ein schlechtes Gewissen haben, weil man ihnen von allen Seiten einredet, wie böse rauchen ist - da kann ich nur sagen: sich schlau machen und argumentieren lernen - aber auch das ist viiiiiel zu anstrengend...
Immer öfter denke ich: für was und für wen all diese Mühe? Es ist den Leuten doch SCH... egal. Sind wir (hier im Forum) nur ein paar einzelne Exoten einer aussterbenden Rasse, die an solche Dinge wie Freiheit und Selbstbestimmung glauben?


Du hast vollkommen Recht Gizeh, es ist zum verzweifeln wenn man die Lethargie sieht die sich überall breit macht.

Mir ist so durch den Kopf gegangen; stellt euch vor durch eine geschickte Manipulation und günstigen Umständen kommt plötzlich in irgend einem Land mit unserer Mentalität  eine faschistische Regierung an die Macht. *
Wäre das wohl möglich oder würde vorher das Chaos ausbrechen ?
Würde die Mehrheit der lethargischen Bürger aufwachen?

Kann sich die Geschichte wiederholen ?
oder gibt es eine neue Geschichte ?

*Nachtrag
eigentlich wollte ich sagen " durch eine demokratische Abstimmung "



  
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #2 - 27.11.07 um 17:01:00
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nein Gizeh....die erste reaktionen werden erst da sein wenn die erste 50.000 Raucher ins Konzentration Lager gebracht werden.
Beim eine kurz besuch in Israel letze Sommer, eine bekannte von mir hat gesagt,...damals ging um die Juden ,heute geht um die Raucher-In die Israelische Armee rauchen alle bis zum letze Rekruten..Mànner und Frauen...die Armee fùrhung ist scheisse egal , billiger Zigaretten bekommen aus Amerika und Zyprien (Griechland)-..sò ist das-

grùsse
  
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Re: Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
Antwort #1 - 27.11.07 um 16:49:00
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Deine Beobachtungen sind sehr richtig, wir haben hier in "Mittel"-Hessen viel Mühe und Zeit investiert um ein paar  interessierte Raucher - oder besser noch Mitmacher zu finden: NIX!
Klar ärgern sich die Leute, aber wie du schon sagst: ... das bringt doch alles nichts..,...es könnte noch schlimmer kommen..,usw,usw. Die Leute zucken die Schultern und nehmen es einfach hin wie es ist.
Ja, mal was unterschreiben, ok - aber die Listen müssen gebracht und abgeholt werden (selbst die Kugelschreiber habe ich häufig mitgeliefert) - Eigeninitiative ist ja zu anstrengend.
Ohne die die Aktionen der Wirte, von denen viele auch nur aus Not handeln, bin ich sicher, dass hier nichts passieren würde. Die Leute bleiben einfach zu Hause und warten auf besseres Wetter, damit hat sich die Sache für sie erledigt. Mag sein, dass viele tatsächlich ein schlechtes Gewissen haben, weil man ihnen von allen Seiten einredet, wie böse rauchen ist - da kann ich nur sagen: sich schlau machen und argumentieren lernen - aber auch das ist viiiiiel zu anstrengend...
Immer öfter denke ich: für was und für wen all diese Mühe? Es ist den Leuten doch SCH... egal. Sind wir (hier im Forum) nur ein paar einzelne Exoten einer aussterbenden Rasse, die an solche Dinge wie Freiheit und Selbstbestimmung glauben?
  

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Christophorus
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Angst der Bürger vor Klagen und dem Staat
26.11.07 um 23:37:00
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Liebe Freunde,

nachdem ich nun etwa wieder zwei Wochen in der hessischen Heimat weile und mir dieses Elend aus nächster Nähe anschauen darf kommen mir so einige Gedanken.

Ich hab mir angewöhnt die rauchenden Mitmenschen anzusprechen, darauf daß wir jetzt eine diskriminierte Minderheit sind, und daß man sich ja nicht alles gefallen lassen muß, leider ist doch der Tenor der Leute "ach wir sind doch noch gut weggekommen", "die Politiker machen doch eh was sie wollen" usw. usf.

Anderereseits gibts auch immer wieder Interessierte, v.a. hinsichtlich Volksbegehren usw.

Aber die Krönung sind dann so Kommentare wie: "ach wenn die Klagen durchkommen schaffen sie uns noch die Raucherräume ab"

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