Normales Thema Kann man gegen Warnhinweise klagen? (Gelesen: 689 mal)
Pater Peter
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Lang lebe Helmut Schmidt

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Kann man gegen Warnhinweise klagen?
15.12.07 um 18:06:00
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Servus,

dieses Thema hab ich im Forum nicht entdecken können:

Seit es die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen gibt, frage ich mich, warum dagegen noch nicht wegen Diskriminierung geklagt wurde.

Denn selbst wenn es wahr wäre, daß ich den Menschen in meiner Umgebung erheblichen Schaden zufüge - selbst wenn:

Da es eine Vielzahl menschlicher Aktivitäten gibt, durch die dem Menschen Schaden zugefügt wird, ist doch derjenige "Schadensverursacher", der als solcher gebrandmarkt wird, gegenüber denjenigen "Schadensverursachern", die nicht gebrandmarkt werden, diskriminiert.

Oder sehe ich als Nicht-Jurist das falsch?

Schöne Grüße aus dem Frankenlande,
Pater Peter.
  

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rizzo
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #1 - 15.12.07 um 18:24:00
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Es gab dazu mindestens  eine Klage. Viel kann ich Dir dazu adhoc aber nicht sagen. Nur dass damals unsere Freundin Pötschke-Langer als Krebsexpertin aufgetreten ist. Dass diese Klage keinen Erfolg hatte ist offensichtlich.

Möglicherweise hilft Google weiter.
  

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Christoph Suter
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #2 - 15.12.07 um 18:46:00
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Pater Peter schrieb on 15.12.07 um 18:06:58:
Servus,

dieses Thema hab ich im Forum nicht entdecken können:

Seit es die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen gibt, frage ich mich, warum dagegen noch nicht wegen Diskriminierung geklagt wurde.

Denn selbst wenn es wahr wäre, daß ich den Menschen in meiner Umgebung erheblichen Schaden zufüge - selbst wenn:

Da es eine Vielzahl menschlicher Aktivitäten gibt, durch die dem Menschen Schaden zugefügt wird, ist doch derjenige "Schadensverursacher", der als solcher gebrandmarkt wird, gegenüber denjenigen "Schadensverursachern", die nicht gebrandmarkt werden, diskriminiert.

Oder sehe ich als Nicht-Jurist das falsch?

Schöne Grüße aus dem Frankenlande,
Pater Peter.


Diese Hinweise sind nicht an die Raucher gerichtet. Die WHO geht davon aus, dass diese Hinweise die Nichtraucher lesen und somit die Raucher zu verachten beginnen. Wirkung hat diese Strategie bereits schon gezeigt. Im Forum von Pro Hirnfrei bezichtigt man uns Raucher bereits schon des kollektiven Massenmordes.

Wenn ich nicht wüsste, dass es nicht wahr ist, dann würde ich hier nun behaupten, Joseph Goebbels lebt und arbeitet bei der WHO. Besser hätte dieser Verbrecher dies propagandistisch nicht einfädeln können  Lippen versiegelt

  
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archimede
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #3 - 15.12.07 um 18:57:00
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Tja,,Joseph Gòbbels als Frau....mhhh..wenn sie auch sò klein ist..dann braucht nicht auf Knie zu gehe.... Augenrollen 8)
  
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rizzo
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #4 - 15.12.07 um 22:32:00
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Aus der Ärztezeitung vom 07.03.1997:

Fünf Zigarettenhersteller hatten das höchste deutsche Gericht angerufen, um die Verordnung zur Kennzeichnung von Tabakerzeugnissen zu kippen.
...

Das Verfassungsgericht sieht dies anders. Es sei medizinisch gesichert, daß Rauchen Krebs verursache und zu tödlichen Krankheiten führe. Die Richter wurden sogar noch deutlicher. In ihrer Ende Februar veröffentlichten Urteilsbegründung sagen sie: " Das Rauchen tötet mehr Menschen als Verkehrsunfälle, AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Morde und Selbstmorde zusammen."

Das hört sich doch schwer nach Pötschke-Langer an.


http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=5370
  

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rizzo
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #5 - 15.12.07 um 22:38:00
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Noch was zu Thema.

Die Warnhinweise liefern in Wahrheit hilfreiche Informationen über die
gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens. Die meisten Raucher wollen diese
Informationen und wollen mit Sicherheit auch, dass ihre Kinder sie bekommen. Die
Tabakindustrie setzt nur ihre jahrzehntelange Strategie fort, mit der sie versucht, die
Wirksamkeit von Packungshinweisen so niedrig wie möglich zu halten.


aus
Hintergrundinformation zu Artikel 11 der Tabakrahmenkonvention

http://www.tabakkontrolle.de/pdf/FCA_7.pdf
  

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Pater Peter
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Lang lebe Helmut Schmidt

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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #6 - 16.12.07 um 00:15:00
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aha, interessant.

Da hat natürlich Karl Pawek ("Geschichte des Rauchens"/"Paweks Ideenstand") recht, wenn er meint, da braucht die Tabakindustrie gar nicht mehr auf die Qualität ihrer Produkte zu achten bzw. kann alles mögliche hineinmischen - ist ja eh ein tödliches Produkt und als solches gekennzeichnet,

meint

Pater Peter

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MadMax
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #7 - 16.12.07 um 16:45:00
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"...Die Tabakindustrie könne sich glücklich schätzen, heißt es in der Begründung des Beschlusses, daß ihre Produkte nicht nach der Gefahrenstoffverordnung gekennzeichnet werden müssen. Danach müßten nämlich krebserzeugende Stoffe mit einem Totenkopf mit gekreuzten Gebeinen und der Warnung "giftig" gekennzeichnet werden. Josef Maus/afp"

Und wo bleibt dann dieser Warnhinweis auf jedem Auto, jeder Zapfsäule, jedem Laserdrucker, jedem Klebstoff, jedem Nagellack usw.  ???

Also diese Liste kann wahrscheinlich bis ins unendliche fortgesetzt werden.
Aber ich bin ja zum Glück "nur" Raucher Zunge

Gruß
MadMax
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #8 - 16.12.07 um 19:13:00
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Die Tabak industrie und die Pharmaindustrie geh beides zusammen schlafen in der gleich bett, ..beides werden von die Bildenberg Gruppe gesteuert, Bildenberg gehòrt auch zu die Aktionàr des Welt Bank ...die Welt Bank gehòrt der [... *]

=

Die liste des BIldenberg/Rockefeller gruppe die dazu gehòren.

http://www.disinformazione.it/dittatura_monetaria.htm

grùsse


[edited]* = Beitrag editiert, Jürgen[/edited]
  
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StopferRonnie
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Re: Kann man gegen Warnhinweise klagen?
Antwort #9 - 17.12.07 um 13:37:00
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Ein Artikel, in dem es um einen Arzt ging, der mittels Hypnose Raucher erfolgreich zum Aufgeben bringt, stand eine interessante Aussage dieses Mannes. Er sagte in etwa, dass die Warnhinweise auf Tabakprodukten kontraproduktiv sind. Die Raucher nehmen sie - zumeist nur noch unbewusst - wahr und geraten in eine Konfliktsituation, in der sie sich für das Rauchen entscheiden. Die negativen Aussagen sind zudem demotivierend und erzeugen automatisch eine Trotzhaltung. Ernsthaft arbeitende Leute, meinte er, motivieren andere, indem sie sie dazu bringen, mit der Ausführung oder der Unterlassung einer Handlung ein positives Gefühl zu verbinden.


Ronald
  

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