Normales Thema Hildegard Pfaff (Gelesen: 313 mal)
Berlin-Mindplayer
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Hildegard Pfaff
28.12.07 um 21:18:00
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Ich bin auf Frau Pfaff gestoßen, SPD Landtagsabgeordnete in Hessen Diplomhausfrau und Ihre Anmerkungen zum Rauchen:

http://www.hildegard-pfaff-spd.de/Landtags-News%20Nov_Dez2006.pdf
siehe Punkt 5.

Einen derart haarsträubenden Blödsinn habe ich selten gelesen.
Offenbar hat die Jute da noch mehr durcheinander gebracht:
Der ursprünglich falsche Garagenversuch spricht von 3 Zigaretten 1 Stunde nicht von 1 Zigaretten 3 stunden.......seis drum
http://praevention.portal.bgn.de/files/8819/Anlage_2_Garagenversuch.pdf

kann mir jemand direkt was sagen zu den Eu Feinstaubrichtlinien?

Da ich die gute Frau wohl mal befragen muss:

http://www.kandidatenwatch.de/hildegard_pfaff-243-14177.html
  
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Christoph Suter
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Corruptissima re publica
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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #1 - 28.12.07 um 21:43:00
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Berlin-Mindplayer schrieb on 28.12.07 um 21:18:46:
Diplomhausfrau


Interessant, was es in Deutschland alles für Berufe gibt  Zwinkernd
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #2 - 29.12.07 um 12:16:00
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Quote:
kann mir jemand direkt was sagen zu den Eu Feinstaubrichtlinien?
Da ich die gute Frau wohl mal befragen muss:


Die EU-Feinstaubrichtlinie trat am 1. Januar 2005 in Kraft.
Sie schreibt eine Tagesobergrenze von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft vor, die höchstens an 35 Tagen pro Jahr überschritten werden darf.
Der Jahresmittelwert soll nicht über 40 Mikrogramm liegen.

Die EU-Kommission hat dessenungeachtet eine Verschärfung der Richtlinie vorgeschlagen.
Während bislang nur die Konzentration von Staubpartikeln mit einem Durchmesser von zehn Mikrometern (PM10) gemessen wird, wollte die Kommission ab 2010 auch eine Obergrenze für Partikel mit einem Durchmesser von nur 2,5 Mikrometern (PM2,5) einführen(von höchstens 25 Mikrogramm pro Kubikmeter).

Der Kommissionsvorschlag stieß allerdings weder im Europaparlament noch im Ministerrat, dem Entscheidungsgremium der EU-Regierungen, auf Zustimmung.
Der Gesetzgebungsprozess läuft noch, zwei Trends zeichnen sich jedoch bereits ab: Der neue Grenzwert für PM2,5 dürfte erst 2015 kommen, und für die Einhaltung der eigentlich schon seit 2005 geltenden Grenzwerte für PM10 sollen die Gemeinden neue Übergangsfristen erhalten.

Parlament und Rat lehnen einen verbindlichen Grenzwert für PM2,5 ab dem Jahr 2010 mit der Begründung ab, für die Erfassung der Kleinstpartikel gebe es noch keine ausreichende Datenbasis. Bis 2015 wollen sie den anzustrebenden Durchschnittswert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter daher nur als unverbindliche Zielvorgabe setzen.

Außerdem wollen Europaparlament und Ministerrat den Städten mehr Zeit geben, um die Grenzwerte für PM10 zu erreichen. Der Rat hat drei Jahre, das Parlament sogar eine Gnadenfrist bis zu sechs Jahren ab In-Kraft-Treten der überarbeiteten Richtlinie vorgeschlagen.

Das Parlament verlangt zudem weitere Erleichterungen für Städte mit geographischen und meteorologischen Besonderheiten wie etwa Kessellagen. Dort soll es laut einem Parlamentsbeschluss vom September möglich sein, die Tagesobergrenze von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter nicht nur 35 Mal, sondern 55 Mal pro Jahr zu überschreiten. Diese Aufweichung der bisherigen Regel lehnt neben der Kommission auch der Ministerrat ab, der seine Position Ende Oktober festlegte.

Im Gesetzgebungsverfahren ist nun wieder das Parlament am Zug. Der Umweltausschuss wird sich voraussichtlich Ende März mit der Stellungnahme des Rates befassen, das Parlament könnte dann frühestens in seiner Plenarsitzung Ende März abstimmen. Schwenkt es dabei nicht auf die Position des Rates ein, so wird ein Vermittlungsverfahren erforderlich


oder auch:
http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Feinstaub-Richtlinie-EU-Schonfri st-2011/605015.html

EU beschließt Schonfrist bis 2011

Eigentlich sollen Kommunen seit 2005 bestimmte Feinstaub-Grenzwerte einhalten. Weil das in vielen Städten nicht klappt, hat das EU-Parlament über die Richtlinie beraten - und eine Schonfrist bis 2011 gesetzt.

Das EU-Parlament hat die umstrittene Feinstaubrichtlinie aufgeweicht. Nach dem Beschluss können zahlreiche Kommunen auf eine Übergangsfrist bis 2011 hoffen, um die eigentlich schon seit 2005 geltenden Feinstaub-Grenzwerte einzuhalten. Die Kommunen müssen nun frühestens 2011 mit Strafen rechnen. Allerdings müssen sie nachweislich Maßnahmen zum Schutz der Menschen ergreifen, um hohen Strafzahlungen zu entgehen. Laut einer EU-Studie sterben europaweit jährlich rund 310.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub, davon 65.000 in Deutschland.


Neue Auflagen für Industrieanlagen
Um die Umweltbelastungen möglichst an der Quelle zu stoppen, schreibt die Feinstaub-Richtlinie schärfere Auflagen für Industrieanlagen und Schiffsmotoren sowie neue Abgas-Grenzen für Lastwagen vor. Nur höchstens 30 Prozent der Feinstaubbelastung in den Metropolen verursacht der innerstädtische Verkehr. Die EU-Umweltminister müssen dem Maßnahmen-Paket am 20. Dezember noch formell zustimmen. Die Richtlinie soll bis Sommer 2008 in Kraft treten.

Bislang haben die Kommunen vor allem mit Fahrverboten in den Innenstädten reagiert, um die geforderten Grenzwerte einzuhalten. In Deutschland sind derzeit in rund 20 Städten Umweltzonen geplant, in denen nur schadstoffarme Fahrzeuge mit Plaketten fahren dürfen. Bereits zum 1. Januar richten Berlin, Hannover und Köln solche Umweltzonen ein. Im Laufe des Jahres wollen weitere deutsche Städte dem Beispiel folgen. Mit diesem "sinnlosen Aktionismus" sei nun endlich Schluss, sagte CSU-Politikerin Anja Weisgerber zum Brüssel Beschluss. "Wir müssen die Quellen verstopfen. Nur das bringt echten Gesundheitsschutz." Kritiker bemängeln, dass das Feinstaub-Problem durch Fahrverbote so nicht gelöst, sondern lediglich in die Randbezirke verlagert werde.


Ab 2015 kommt ein neuer Grenzwert hinzu
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Großstädte an der Vorgabe gescheitert, die Tageshöchstgrenze von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter höchstens an 35 Tagen im Jahr zu überschreiten und einen Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm einzuhalten. Deshalb votierte eine Mehrheit von 619 Abgeordneten bei nur 33 Gegenstimmen und vier Enthaltungen dafür, den Kommunen für die Reduzierung der Feinstaubbelastung mehr Zeit zu geben. Bedingung ist allerdings der Nachweis, dass bereits Bemühungen in diese Richtung unternommen wurden. 


Zugleich wird mit der Überarbeitung der Richtlinie ein neuer Grenzwert eingeführt: Während bislang nur Staubpartikel mit einem Durchmesser von zehn Mikrometern erfasst waren, soll ab 2015 eine Obergrenze auch für Kleinstpartikel mit einem Durchmesser von nur 2,5 Mikrometerngelten. Sie dürfen dann im Jahresmittel eine Konzentration von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht mehr überschreiten. Die EU-Kommission hatte diesen Grenzwert schon 2010 einführen wollen. 


Kuck aber doch mal bei Werner Paul nach.
Er hatte mal ausgerechnet, wieviel Feinstaub ein Mensch inhaliert.
Man atmet ca. 8-10 Liter Luft pro Minute ( Extremsportler 80 l/min) das sind 0,4-0,6m³/h also ca 5m³ in 10 Stunden....
Da kommt man irgendwann pro Jahr fast auf ein ganzes Gramm Feinstaub ....
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #3 - 29.12.07 um 13:36:00
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Dann mùssen alle Auto verbieten,Flugzeuge dùrfen nicht mehr starten, Zùge stilllegen, keine einzige Gewehr schuss abgeben,

bein Fo......n bekommt 30 jahre knast-

Natùrlich,,nur die POlitiker dùrfen alles- Augenrollen 8)
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #4 - 29.12.07 um 14:05:00
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Berlin-Mindplayer schrieb on 28.12.07 um 21:18:46:
Ich bin auf Frau Pfaff gestoßen, SPD Landtagsabgeordnete in Hessen Diplomhausfrau und Ihre Anmerkungen zum Rauchen:

hildegard-pfaff-spd.de/Landtags-News%20Nov_Dez2006.pdf
siehe Punkt 5.

Einen derart haarsträubenden Blödsinn habe ich selten gelesen.
Offenbar hat die Jute da noch mehr durcheinander gebracht:
Der ursprünglich falsche Garagenversuch spricht von 3 Zigaretten 1 Stunde nicht von 1 Zigaretten 3 stunden.......seis drum
http://praevention.portal.bgn.de/files/8819/Anlage_2_Garagenversuch.pdf

kann mir jemand direkt was sagen zu den Eu Feinstaubrichtlinien?

Da ich die gute Frau wohl mal befragen muss:

http://www.kandidatenwatch.de/hildegard_pfaff-243-14177.html


ahahahah..die kenn ich sehr gut,sie frisst immer Tortellini alla Panna....,,Vergiss, keine Limburger und keine Hùnfelder wird sie wiederwahlen,- 8)
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #5 - 29.12.07 um 14:10:00
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eine direkt verbindung: hildegard.pfaff@t-online.de

  
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Dirk
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Re: Hildegard Pfaff
Antwort #6 - 29.12.07 um 19:02:00
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Quote:
Interessant, was es in Deutschland alles für Berufe gibt  

... und sicher wird es bald auch den Diplom-Nichtraucher geben ... – promovieren zum »Dr.nira« kann man dann in Heidelberg ...
Laut lachend
  

Dirk
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