Normales Thema Acht Millionen Verlust für das Land BW (Gelesen: 610 mal)
perle
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #9 - 03.01.12 um 16:26:12
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xila schrieb on 03.01.12 um 12:39:51:
2006 lagen die Bruttospielerträge bei 106 Mio. Euro und laut StZ von heute flossen davon am Ende um die 80 Mio. Euro in die Staatskasse. Der Einbruch hat sich seit 2007, dem Jahr, in dem das Rauchverbot in Kraft trat, stetig fortgesetzt. Für 2011 kalkulierte das Staatssäckel noch mit 37,7 Mio. Euro - was recht optimistisch ist, denn das wären immerhin 5 Mio. mehr als in den beiden Jahren zuvor.

Wenn man annimmt, daß die durchschnittlichen Einbußen im Vergleich zu 2006 pro Jahr in BW seit 2008 im Durchschnitt 40 Mio. Euro betragen haben, hat das Rauchverbot damit den Staat nur darauf bezogen bislang 160 Mio. Euro gekostet. Wie hoch sind die Verluste wohl auf Bundesebene hochgerechnet ausgefallen? Eine halbe Milliarde war das mindestens. 


es gab auch mal eine veröffentlichung zu den erträgen aus den spielcasinos in berlin, nachdem die rauchverbote in kraft traten.

soweit ich mich erinnere, hat der damalige finanzsenator sarrazin in der abendschau mit einem seitenhieb auf das rauchverbot verkündet, daß nun eben an die 25mio € in der berliner kasse fehlen würden.

da dürfte sich gut und gerne eine dreistellige zahl im millionenbereich (oder kumuliert was einstelliges im milliardenbereich seit 2006) aufsummieren, die man bundesweit nicht eingenommen hat.
« Zuletzt geändert: 03.01.12 um 16:27:08 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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xila
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #8 - 03.01.12 um 15:54:42
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shadu schrieb on 03.01.12 um 15:25:55:
xila schrieb on 03.01.12 um 12:39:51:
2006 lagen die Bruttospielerträge bei 106 Mio. Euro und laut StZ von heute flossen davon am Ende um die 80 Mio. Euro in die Staatskasse. Der Einbruch hat sich seit 2007, dem Jahr, in dem das Rauchverbot in Kraft trat, stetig fortgesetzt. Für 2011 kalkulierte das Staatssäckel noch mit 37,7 Mio. Euro - was recht optimistisch ist, denn das wären immerhin 5 Mio. mehr als in den beiden Jahren zuvor.

Wenn man annimmt, daß die durchschnittlichen Einbußen im Vergleich zu 2006 pro Jahr in BW seit 2008 im Durchschnitt 40 Mio. Euro betragen haben, hat das Rauchverbot damit den Staat nur darauf bezogen bislang 160 Mio. Euro gekostet. Wie hoch sind die Verluste wohl auf Bundesebene hochgerechnet ausgefallen? Eine halbe Milliarde war das mindestens.


Interessant in diesem Zusammenhang wäre auch zu wissen, wie gross der Kollateralschaden wegen den Rauchverboten in der Gastronomie und somit für den Staat ist. In gesamt Deutschland.


In der Tat. Aber daß das beziffert wird, darauf können wir vermutlich lange warten.

  

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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #7 - 03.01.12 um 15:25:55
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xila schrieb on 03.01.12 um 12:39:51:
2006 lagen die Bruttospielerträge bei 106 Mio. Euro und laut StZ von heute flossen davon am Ende um die 80 Mio. Euro in die Staatskasse. Der Einbruch hat sich seit 2007, dem Jahr, in dem das Rauchverbot in Kraft trat, stetig fortgesetzt. Für 2011 kalkulierte das Staatssäckel noch mit 37,7 Mio. Euro - was recht optimistisch ist, denn das wären immerhin 5 Mio. mehr als in den beiden Jahren zuvor.

Wenn man annimmt, daß die durchschnittlichen Einbußen im Vergleich zu 2006 pro Jahr in BW seit 2008 im Durchschnitt 40 Mio. Euro betragen haben, hat das Rauchverbot damit den Staat nur darauf bezogen bislang 160 Mio. Euro gekostet. Wie hoch sind die Verluste wohl auf Bundesebene hochgerechnet ausgefallen? Eine halbe Milliarde war das mindestens.


Interessant in diesem Zusammenhang wäre auch zu wissen, wie gross der Kollateralschaden wegen den Rauchverboten in der Gastronomie und somit für den Staat ist. In gesamt Deutschland.
  
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #6 - 03.01.12 um 12:39:51
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2006 lagen die Bruttospielerträge bei 106 Mio. Euro und laut StZ von heute flossen davon am Ende um die 80 Mio. Euro in die Staatskasse. Der Einbruch hat sich seit 2007, dem Jahr, in dem das Rauchverbot in Kraft trat, stetig fortgesetzt. Für 2011 kalkulierte das Staatssäckel noch mit 37,7 Mio. Euro - was recht optimistisch ist, denn das wären immerhin 5 Mio. mehr als in den beiden Jahren zuvor.

Wenn man annimmt, daß die durchschnittlichen Einbußen im Vergleich zu 2006 pro Jahr in BW seit 2008 im Durchschnitt 40 Mio. Euro betragen haben, hat das Rauchverbot damit den Staat nur darauf bezogen bislang 160 Mio. Euro gekostet. Wie hoch sind die Verluste wohl auf Bundesebene hochgerechnet ausgefallen? Eine halbe Milliarde war das mindestens.
  

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Re: ca. 20 Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #5 - 24.05.08 um 18:34:00
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Der massive Ertragseinbruch der staatlichen Spielbanken in BW setzt sich fort.

http://www.badisches-tagblatt.de/html/content_baden_top/00_20080524003014_Konkur...

"Die Fußball-EM und Olympia werden uns weitere Rückgänge bescheren", sagt Wolf, "da können wir nur auf schlechtes Wetter im Sommer hoffen, damit das Ergebnis nicht ganz katastrophal wird." Dann lehnt er sich zurück und sagt: "Baden-Baden kann froh sein, dass es die Fortführung der BKV-Verträge schon in diesem Jahr unter Dach und Fach gebracht hat."

Damit spielt Wolf auf die Tatsache an, dass sinkende Umsätze in den Spielbanken auch einen deutlichen Rückgang bei der Spielbankabgabe zur Folge haben werden. "Sie wird um 19 bis 20 Millionen Euro niedriger ausfallen als 2007", meint Wolf. Die Spielbankabgabe geht ans Land und fließt zum Teil in den Topf, aus dem im Rahmen der sogenannten BKV-Veträge die Landesförderung der kulturellen und touristischen Aufgaben in Baden-Baden bezahlt wird.


  

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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #4 - 03.01.08 um 22:09:00
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MadMax schrieb on 03.01.08 um 21:06:01:
Das war doch so gewollt, oder ... Laut lachend
Wetten das demnächst die nächste Steuererhöhung zur Debatte steht  ???
Oder wird das auch ganz heimlich beschlossen ??

Gruß
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Automatenhalle hat neuerdings durch Glaswände abgetrennte Raucherbereiche
Das Grosse Spiel: Rauchen erlaubt beim American Roulette und Blackjack ansonsten muss der Raucher auf die Terasse
  
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #3 - 03.01.08 um 21:45:00
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Terrx schrieb on 03.01.08 um 21:20:41:
Vorbildliche Umsetzung der Rauchverbote und der Nichtraucherschutz "klappt"...


Und welche Nichtraucher frönen der "Sucht" des spielens?
Da fühle ich mich als "Nichtspieler" doch schon irgendwie belästigt wenn nicht sogar diskrimieniert  Laut lachend

Gruß
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #2 - 03.01.08 um 21:20:00
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Quote:
... aber die Umsetzung des Rauchverbots verlief auch in den Spielbanken ganz problemlos, nehme ich an.  Augenrollen

Vorbildliche Umsetzung der Rauchverbote und der Nichtraucherschutz "klappt"...
  
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Re: Acht Millionen Verlust für das Land BW
Antwort #1 - 03.01.08 um 21:06:00
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xila schrieb on 03.01.08 um 19:29:02:
Spielbanken im Südwesten

Rauchverbot führt zu massiven Einnahmeverlusten
Stuttgart - Die drei Spielbanken in Baden-Württemberg müssen wegen des seit August geltenden Rauchverbots Einnahmerückgänge hinnehmen. „Allein im Automatenbereich haben wir Einbußen von 20 Prozent“, sagte der Geschäftsführer der staatlichen Spielbanken, Peter Wolf, gegenüber dieser Zeitung. Aber auch bei klassischen Spielformen wie Roulette sei der Trend seit August deutlich zu spüren: „Die Gäste sind einfach weg geblieben oder sind schneller als früher wieder gegangen.“ Die CDU-FDP-Landesregierung hatte zum 1. August das Rauchverbot erlassen.

Aufgrund der Entwicklung rechnen die drei Spielbanken in Stuttgart, Baden-Baden und Konstanz für dieses Jahr mit deutlichen Einnahmeverlusten. 2006 lagen die sogenannten Bruttospielerträge noch bei 104 Millionen Euro, für dieses Jahr wird ein Minus von gut sieben Prozent auf rund 96 Millionen Euro erwartet. 90 Prozent davon fließen, so sieht es das Gesetz vor, als Spielbankabgabe an das Land. Den Großteil der Spielbankeneinnahmen derzeit rund 75 Prozent kommen durch das Automatenspiel.

Neben der Belastung durch das Rauchverbot erwächst den Casinos zunehmende Konkurrenz durch die Spielhallen in den Städten und durch das Glücksspiel im Internet. Schätzungen zufolge gebe es derzeit rund 2600 Casinos im weltweiten Netz. „Wir kämpfen mit unserem verbesserten Angebot gegen das heimische Sofa. Dort darf man alles, auch rauchen“, sagte Wolf und kündigte an, die Spielbanken in Baden-Württemberg künftig mehr als bisher zum Schauplatz von Events zu machen: „Die Roulettekugel rollt in den Veranstaltungsbereich.“


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1598722

... aber die Umsetzung des Rauchverbots verlief auch in den Spielbanken ganz problemlos, nehme ich an.  Augenrollen


Das war doch so gewollt, oder ... Laut lachend
Wetten das demnächst die nächste Steuererhöhung zur Debatte steht  ???
Oder wird das auch ganz heimlich beschlossen ??

Gruß
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Acht Millionen Verlust für das Land BW
03.01.08 um 19:29:00
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Spielbanken im Südwesten

Rauchverbot führt zu massiven Einnahmeverlusten
Stuttgart - Die drei Spielbanken in Baden-Württemberg müssen wegen des seit August geltenden Rauchverbots Einnahmerückgänge hinnehmen. „Allein im Automatenbereich haben wir Einbußen von 20 Prozent“, sagte der Geschäftsführer der staatlichen Spielbanken, Peter Wolf, gegenüber dieser Zeitung. Aber auch bei klassischen Spielformen wie Roulette sei der Trend seit August deutlich zu spüren: „Die Gäste sind einfach weg geblieben oder sind schneller als früher wieder gegangen.“ Die CDU-FDP-Landesregierung hatte zum 1. August das Rauchverbot erlassen.

Aufgrund der Entwicklung rechnen die drei Spielbanken in Stuttgart, Baden-Baden und Konstanz für dieses Jahr mit deutlichen Einnahmeverlusten. 2006 lagen die sogenannten Bruttospielerträge noch bei 104 Millionen Euro, für dieses Jahr wird ein Minus von gut sieben Prozent auf rund 96 Millionen Euro erwartet. 90 Prozent davon fließen, so sieht es das Gesetz vor, als Spielbankabgabe an das Land. Den Großteil der Spielbankeneinnahmen derzeit rund 75 Prozent kommen durch das Automatenspiel.

Neben der Belastung durch das Rauchverbot erwächst den Casinos zunehmende Konkurrenz durch die Spielhallen in den Städten und durch das Glücksspiel im Internet. Schätzungen zufolge gebe es derzeit rund 2600 Casinos im weltweiten Netz. „Wir kämpfen mit unserem verbesserten Angebot gegen das heimische Sofa. Dort darf man alles, auch rauchen“, sagte Wolf und kündigte an, die Spielbanken in Baden-Württemberg künftig mehr als bisher zum Schauplatz von Events zu machen: „Die Roulettekugel rollt in den Veranstaltungsbereich.“


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1598722

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