Normales Thema wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im radio (Gelesen: 250 mal)
andrax
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wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im radio
31.01.08 um 13:48:00
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heute um 17:15 auf bayern 1 hörfunk streitgespräch 8)

63 % der bayern sind der ansicht, nichtraucherbereiche oder raucherecken gereicht hätten.

32 Prozent gehen davon aus, dass die CSU als treibende Kraft hinter dem absoluten Rauchverbot bei der Wahl Stimmen verlieren wird

3,8 Prozent der Befragten wollen der CSU aufgrund der Einführung des Gesetzes ihre Stimme diesmal nicht geben, obwohl sie 2003 noch CSU gewählt hatten.


http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/rauchverbot/b1-studie.xml



  
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robin
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robin

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Re: wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im rad
Antwort #1 - 31.01.08 um 13:57:00
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3,8% wäre heftig, 50% MINUS x!

Glaub' ich auch nicht, dass es so kommt, aber 1-2% sind durchaus realistisch.
  
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Mr.Marple
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Re: wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im rad
Antwort #2 - 31.01.08 um 17:39:00
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Bin kurz nach 5 in Heilsbronn losgefahren und habe das ganze Gespräch durch Zufall mitgehört.

Ich muss gleich sagen, dass es Herrn Hagn natürlich hoch anzurechnen ist, dass er sich immer wieder in die Diskussions-Höhle des bayerischen Löwen wagt, aber gegen einen rhetorisch bewanderten Herrn Schmid sieht er halt nun mal alt aus.
Die ständigen Wiederholungen "Ich halte das Gesetz für einen Schmarrn" laufen sich mit der Zeit auch tot, er müsste viel konkreter auf Prognosen Schmids a la "Ich bin zuversichtlich, dass sich das einpendeln wird" eingehen, und diese anmaßende Bevormundung durch die Politik anprangern.

Und die Argumentation "3300 Passivrauchtote weniger, dafür 5000 Lungenentzündungstote" sollte doch auch unterlassen werden, stattdessen wäre es doch angebrachter, bei jeder Gelegenheit die 3301 argumentativ in Frage zu stellen.

Eine Dreistigkeit war die Bemerhung Herrn Schmids, dass er eine Entwicklung begrüßt, wenn mehr Leute schön zum Essen in Restaurants gehen und weniger in kleinere Kneipen. Auch hier fehlte mir ein Kontra von Herrn Hagen in der Weise, dass sich Schmid doch nicht als Ausgeh-Erzieher der Bevölkerung aufzuspielen hätte.

Beim Thema "Bierzelte" hieß es, dass die Wiesn-Wirte bereits ausgefeilte Konzepte hätten, wie sie die Raucher-Wanderungen in Bahnen lenken könnten, konkretes ist jedoch nicht verraten worden. Es steht jedoch fest, dass die Bedienungen die Verantwortungen für ihre Tische hätten, bei renitenten Rauchern solle dies den Sicherheitsbehörden gemeldet werden, und diese könnten dann die Polizei rufen.
Hagn betonte, dass man sich strikt an das Gesetz halten werde.

Schmid sagte, er halte es angesichts der vielen Raucher, die sich beklagten, dass sie immer vor die Tür gehen müssten, für unverständlich, dass man nicht mal zwei Stunden auf die Zigarette verzichten könnte, gerade im Hinblick auf den Schutz der anderen Mitmenschen.

Interessant war jedoch, dass die Raucherclubs von ihm in ihrer jetzigen Form so offenbar akzeptiert würden; Hagn meinte, so wie er die CSU kenne, werde sie schnell den Clubs auch noch einen Riegel vorschieben, wohingegen Schmid entgegnete, dass Hagn die CSU wohl doch nicht so gut kenne.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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andrax
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Re: wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im rad
Antwort #3 - 31.01.08 um 18:35:00
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danke für den bericht, mr.marple. hab`s selbst nicht gehört.

  
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Mr.Marple
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Re: wiggerl hagn vs. schüttelschorsch 17:15 im rad
Antwort #4 - 31.01.08 um 18:47:00
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Ich muss noch dazu sagen, dass die Moderatorin (Ulla Müller, Maier, irgendsowas  ???) sehr neutral das Gespräch zwischen den beiden Herrn leitete.
Gut war, dass sie (wenn es Hagn schon nicht gemacht hat) dem Schmid genau auf den Zahn fühlte, wie denn die Umsetzung und die Kontrolle des Gesetzes überhaupt funktionieren soll.

Eine weitere Sache war, dass Schmid immer von ein bis zwei Leuten gesprochen hat, die bei Gaststätten außen vor der Tür stehen und rauchen würden, dass es also das Problem von lärmenden Menschentrauben in den Straßen eigentlich gar nicht gebe.

Interessant in diesem Kontext finde ich daher die meldung, die ich kurz danach im Radio vernommen habe, dass nun eine Ausdehnung der Sperrstunde geprüft werden soll:

Quote:
Proteste beim Party-Volk sind so gut wie sicher: Der Bayerische Städtetag fordert längere Sperrzeiten für bayerische Gaststätten und Discos. Konkret würde das bedeuten, dass nach zwei Uhr Schluss ist mit Feiern. Bisher ist nur die Zeit zwischen fünf und sechs Uhr Sperrstunde.

"Wir wollen keineswegs jeder Diskothek im Gewerbegebiet das Geschäft kaputt machen oder den Jugendlichen die Partys verderben", stellte Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU), in seiner Funktion als Städtetags-Chef klar.
(...)
Der "Heimgehlärm" habe sich deutlich in die Morgenstunden verlagert, auch Alkoholmissbrauch und Vandalismus hätten erheblich zugenommen seit der Verkürzung der Sperrzeit auf die "Putzstunde" in der Frühe, erläuterte Schaidinger.

Ein Knebelvertrag soll die Vereinbarung aber nicht werden. Ausnahmen, zum Beispiel für Discos in Gewerbegebieten, sollen durch einfache Verfahren ermöglicht werden. Vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer für alle Nachtschwärmer.
Quelle: http://www.tvaktuell.com/default.aspx?ID=1055&showNews=178856

Mit den Rauchverboten hat das alles selbstverständlich überhaupt nix zu tun.


Gruß, Mr.Marple

  

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