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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Rauchen ist gesund (Gelesen: 2.221 mal)
Raucheraktivist
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Ex-NR

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Rauchen ist gesund
01.02.08 um 23:20:00
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Die Passivrauchlüge ist entlarvt. Damit kann allen, die von "Körperverletzung" schwafeln, der Wind aus den Segeln genommen werden. Doch solange nicht auch die Aktivrauchlüge bloßgestellt ist, können wir nicht gewinnen!

Leider glauben fast alle Raucher, daß Rauchen gesundheitsschädlich ist, und haben insgeheim ein schlechtes Gewissen deswegen. Damit sind sie in einer schwachen Position, die bloß fordert: "Ich will mir selbst schaden dürfen", was von jedermann - nicht nur von den Antis - leicht angegriffen werden kann.

Schluß damit! Wir brauchen ein neues Raucherselbstbewußtsein! Und das Gute ist: Dafür sind keine rhetorischen Tricks nötig. Die Wahrheit ist mit uns! Sie lautet:

Tabakgenuß ist gesund!

Wohlgemerkt: Hier ist von "Tabakgenuß" und nicht "Tabakmißbrauch" die Rede. Es kommt hier wie anderswo immer darauf an, wie man welche Menge konsumiert.

Studien, die Rauchen als Ursache dieser oder jener Krankheit ausgemacht haben wollen oder die angeblich einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Rauchen und einer kürzeren Lebenserwartung "beweisen", halte ich allesamt genauso für Wissenschaftsbetrug, "Junk Science", wie die "Passivrauchbeweise".

Ich rege an, daß wir hier Material über die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung des Tabakgenusses sammeln.

Übrigens könnte man auch formulieren:
Genuß ist gesund!
Und da Genuß glücklich macht:
Glücklichsein ist gesund!



Für den Anfang habe ich das hier gefunden:

Doch mehr als drei Jahrhunderte lang galt der Tabak auch unter berühmten Medizinern als Heilmittel.
http://www.geschichte-des-rauchens.de/Frame-Set10.htm

Libera schrieb on 19.01.08 um 10:33:26:
Ein Genußmittel mit so vielen Vorteilen:
-macht nicht besoffen
-macht nicht aggressiv
-macht nicht schläfrig
-muß man öffentlich konsumieren
und zusätzlich:
-schafft soziale Kontakte, macht gesellig
-dient zur Entspannung und ist anregend
-beugt Alterskrankeheiten (Demenz, Alzheimer usw.) vor
-rettet unsere Gastronomie
-schafft ideale Feindbilder für Frustrierte
-verschafft dem Staat hohe Steuereinnahmen
-sichert die Existenzberechtigung von Institutionen (WHO, DKFZ)
...
Rauchen für die Gesundheit




A propos Raucherselbstbewußtsein:

zappanatic schrieb on 16.01.08 um 19:05:32:
Der 70/30 Schwachsinn ist eine unreale Hochrechnung.

Wenn Kneipengänger zu 80-90% Raucher sind... Unterscheiden sich Kneipengänger so sehr vom Bevölkerungsdurchschnitt? Wie paßt die Mär von den 30% Rauchern / 70% Nichtrauchern ins Bild? Ich glaube, das ist ganz einfach gelogen. Wir sind viel mehr!



Und zum guten Schluß... Immer dran denken:

Leben ist tödlich
Rauchen kann Ihnen dabei helfen, es zu überstehen

  
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ChristophL
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #1 - 02.02.08 um 00:35:00
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Quote:
Doch solange nicht auch die Aktivrauchlüge bloßgestellt ist, können wir nicht gewinnen!


Ist ein schwierigeres, aber ähnliches Feld wie Passivrauch und sehr lohnend.
Unser internationaler Dachverband Forces arbeitet seit Jahren auch zu beidem:

http://www.forces.org/evidence/index.htm

  
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Bonnie
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #2 - 02.02.08 um 17:22:00
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Rauchen schützt vor Parkinson

http://www.seniorentreff.de/diskussion/threads3/thread892.php

http://www.parkinson-spektrum.de/ps_1997-3/ps_Schuetzt_rauchen_vor_Parkinson.htm

Achtung, Ex-Raucher sind nicht mehr geschützt !

http://www.zns-spektrum.com/1999-3/ZNS_Rauchen_als_Parkinson_Prophylaxe.htm

http://www.parkinson-web.de/news/news.php?k=43

Sie sieht es aus, wenn man Parkinson hat:
http://de.youtube.com/watch?v=a9WB_PXjTBo

Das ist jetzt keine Schadenfreude meinerseits.. Ich mag Michael Fox sehr. Und ich habe auch schon gehört, daß Parkinson anders aussehen soll und daß er Chorea haben soll ..
Augenrollen
  
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Llarian
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #3 - 02.02.08 um 17:46:00
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Bonnie schrieb on 02.02.08 um 17:22:16:
Sie sieht es aus, wenn man Parkinson hat:
http://de.youtube.com/watch?v=a9WB_PXjTBo

Das ist jetzt keine Schadenfreude meinerseits.. Ich mag Michael Fox sehr. Und ich habe auch schon gehört, daß Parkinson anders aussehen soll und daß er Chorea haben soll ..
Augenrollen


Das ist Chorea, aber künstlich erzeugt - eine Nebenwirkung von L-Dopa, oder genauer gesagt, ein Effekt, der bei Nachlassen der Wirkdosis auftritt, wenn ein Patient schon über Jahre mit L-Dopa behandelt wird. L-Dopa hat nur eine Wirkdauer von wenigen Stunden. Man bezeichnet diese Bewegungen in dem Fall als "Fluktuationen".
  
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Bonnie
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #4 - 02.02.08 um 17:52:00
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Aber er macht Werbung für die Pharmaindustrie Griesgrämig
  
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Llarian
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #5 - 02.02.08 um 17:58:00
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Bonnie schrieb on 02.02.08 um 17:52:02:
Aber er macht Werbung für die Pharmaindustrie Griesgrämig

Ich dachte, für Stammzellenforschung?
Da sehen Wissenschaftler zumindest eine Chance einer Heilung für Parkinson. Wenn es gelingt, Stammzellen in die betroffenen Gehirnteile einzupflanzen und zur Herstellung von Dopamin anzuregen, könnte das Parkinson tatsächlich heilen. Pures Eigeninteresse, aber wer will es ihm verdenken?
Übrigens wäre das für die Pharmaindustrie kontraproduktiv; ein geheilter Patient kauft keine Medikamente mehr.  Laut lachend
  
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Llarian
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #6 - 02.02.08 um 18:17:00
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Man braucht übrigens gar keine "Für dies und jenes ist Tabak positiv"-Nachweise, sondern lediglich beweisen, daß Raucher bei ansonsten identischen Lebensverhältnissen im Durchschnitt genauso lange leben wie Nichtraucher (kein Nettoschaden durch Rauchen) oder sogar länger leben als Nichtraucher (Nettonutzen durch Rauchen).

Was dazu benötigt wird, ist der Urtext des Surgeon General Report von 1964 - darin enthalten sind die Studien, aus denen die Behauptung abgeleitet wird, daß Rauchen das Leben verkürzt. (Die wirkliche Ursache sind die Folgen eines niedrigeren Einkommens - in den unteren Einkommensgruppen rauchen in % wesentlich mehr Menschen als in den höheren Einkommensgruppen. Diese Folgen wurden jedoch völlig ausgeklammert und einzig Rauchen als Ursache hingestellt)
  
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Bonnie
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #7 - 02.02.08 um 18:36:00
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Hallo Llarian, alles super interessant, was du schreibst.
Also diese Studie von 1964 sagt aus, daß Raucher kürzer leben ? Wieviel ? Aber auch gleichzeitig, daß die unteren Einkommenschichten mehr rauchen ?
Gibt es da irgendeine Zusammenfassung ? Deutscher Text ?
Wurde das jemals wiederholt ?
Du hast recht, der Nettoeffekt ist  am interessantesten.
LG, Bonnie

PS Pharmaindustrie ist für mich Pharmaindustrie, ich differenziere da nicht sehr, weil ich da keinen großartigen Fortschritt sehen kann Zwinkernd
Aber andere können das gerne machen..
  
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Llarian
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #8 - 02.02.08 um 19:07:00
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Hallo Bonnie,

ja, es ist dieser Report, der besagt, daß Zigarettenraucher 4- 7 Jahre weniger leben als Nichtraucher, und Zigarren- und Pfeifenraucher 1/2 Jahr länger (Zigarren und Pfeifen sind teuer, Zigarren- und Pfeifenraucher findet man daher eher in den oberen Einkommensschichten).

Der Report ist die Zusammenfassung mehrerer Studien; einen deutschen Text gibt es meines Wissens nach nicht, und auch an den Report selbst heranzukommen, ist extrem schwierig.
Der Report ist wiederum verarbeitet in mehreren Metastudien.

Wenn ich mich recht erinnere, waren in den unteren Einkommensschichten in USA im Zeitraum der Untersuchungen bis zu 60% der Männer Raucher, aber nur 20% in den oberen Einkommensschichten.

Bei den tatsächlichen, durch niedrigeres Einkommen verursachten, Risiken muß man außerdem den Zeitraum in Betracht ziehen, als die Studien angestellt wurden.
Ende der 50er bis Anfang der 60er bedeutete ein niedrigeres Einkommen in den USA noch:

- Schlechtere Hygiene:
Billige Wohnungen hatten oft noch nicht einmal ein eigenes Bad; "Klo auf dem Gang" war noch häufig anzutreffen, und ist eine excellente Quelle für Darminfektionen. Kein Problem für gesunde Erwachsene, aber schnell lebensgefährlich für sehr kleine Kinder und ältere Leute (Dehydration bei Durchfall).

- Schlechtere Ernährung:
Gefriertruhen waren noch lange kein Standard im privaten Bereich, und selbst ein Kühlschrank war für Bezieher unterer Einkommen nicht selbstverständlich. Im Sommer bedeutete das häufigere Lebensmittelvergiftungen, im Winter Vitaminmangel (kein Gefriergemüse, Frischobst war zu teuer!).

- Mehr tödliche Arbeitsunfälle:
Ist auch heute noch gegeben; körperliche Arbeit wird weniger gut bezahlt und trägt eher das Risiko von  Unfällen mit Todesfolge als ein weniger risikobehafteter Bürojob.

- Höhere körperliche Belastungen, die zu frühzeitigem Verschleiß führen:
Schwere Arbeiten, Schichtarbeit, langes Stehen z. B. im Verkauf, sowie ungünstige Arbeitszeiten. Mediziner machen da keine Ausnahme: Die einzigen Mediziner, die ungünstige Schichtarbeitszeiten und dabei hohe Belastungen hatten und noch haben, sind gleichzeitig die am schlechtesten bezahlten ihres Berufsstandes, nämlich Assistenzärzte im Krankenhaus.

- Schlechtere Medizinische Versorgung:
Die meisten verwendeten Studien stammen aus den USA, d. h. keine gesetzliche Krankenversicherung. Menschen mit niedrigem Einkommen konnten und können sich eine medizinische Behandlung oft schlicht nicht leisten.
Die Kindersterblichkeit war in den unteren Einkommen
dadurch natürlich auch höher.

- Mehr Depressionen:
Klar, durch Geldsorgen. Bevor Depressionen "chique" wurden, kam sie noch viel mehr als heute verstärkt in den unteren Einkommensschichten vor. Dadurch bedingt natürlich eine höhere Selbstmordrate.

Alle diese Folgen zusammengenommen verkürzen die durchschnittliche Lebenserwartung in den unteren Einkommensschichten gegenüber den hohen Einkommen, aber die gesamte Verkürzung wurde auf Rauchen als Ursache abgewälzt.
  
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Bonnie
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #9 - 02.02.08 um 19:58:00
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Danke, Danke Smiley
Aber eine solche Untersuchung wurde nie wiederholt ?

Im übrigen kann man auch so erklären, daß Vegetarier länger leben. Es hängt nicht mit der Ernährungsweise zusammen, sondern mit der Schicht. Den Luxus einer vegetarischen Lebensweise leisten sich eben nur höhere Einkommensschichten und vor allem die gebildete Schicht. Außerdem rauchen Vegetarier auch weniger  Zwinkernd  Laut lachend  8)
Ehrlich, eigentlich weiß man ja wohl gar nix..
Ich würde auch schlechte Arbeitsbedingungen, Belastungen am Arbeitsplatz durch Chemikalien in die unteren Einkommensklassen rechnen. Und das ist wahrscheinlich einer der schlimmsten Faktoren.
  
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ChristophL
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #10 - 03.02.08 um 00:44:00
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Quote:
Was dazu benötigt wird, ist der Urtext des Surgeon General Report von 1964


Dicker Brocken:
http://profiles.nlm.nih.gov/NN/B/B/M/Q/_/nnbbmq.pdf

  
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Carolus Magnus
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Ich rauche und trinke
aus politischen Gründen.

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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #11 - 03.02.08 um 10:39:00
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Llarian schrieb on 02.02.08 um 17:58:16:
Ich dachte, für Stammzellenforschung?
Da sehen Wissenschaftler zumindest eine Chance einer Heilung für Parkinson. Wenn es gelingt, Stammzellen in die betroffenen Gehirnteile einzupflanzen und zur Herstellung von Dopamin anzuregen, könnte das Parkinson tatsächlich heilen. Pures Eigeninteresse, aber wer will es ihm verdenken?
Übrigens wäre das für die Pharmaindustrie kontraproduktiv; ein geheilter Patient kauft keine Medikamente mehr.  Laut lachend


Auch als Mann werd ich überflüssig.

Gehts nach diesem Typen hier, brauchts bald für die Fortpflanzung keine Männer mehr. Der xxxPiepxxx will künstlich Spermienzellen herstellen. Aus Frauen.

Quelle
  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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Carolus Magnus
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Ich rauche und trinke
aus politischen Gründen.

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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #12 - 03.02.08 um 10:43:00
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Llarian schrieb on 02.02.08 um 17:58:16:
Ich dachte, für Stammzellenforschung?
Da sehen Wissenschaftler zumindest eine Chance einer Heilung für Parkinson. Wenn es gelingt, Stammzellen in die betroffenen Gehirnteile einzupflanzen und zur Herstellung von Dopamin anzuregen, könnte das Parkinson tatsächlich heilen. Pures Eigeninteresse, aber wer will es ihm verdenken?
Übrigens wäre das für die Pharmaindustrie kontraproduktiv; ein geheilter Patient kauft keine Medikamente mehr.  Laut lachend


Deshalb nimmt er weiterhin Pramipexol - verkauft unter dem Namen Sifrol
  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
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Bonnie
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Wer jetzt noch raucht,
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #13 - 03.02.08 um 11:26:00
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Quote:
Auch als Mann werd ich überflüssig.

Keine Sorge, bisher haben sie sowas nicht geschafft und werden es auch nicht schaffen.
Die Natur ist perfekt. Und saukompliziert. Immer, wenn man in die Tiefe geht, tun sich weitere Universen auf.
Wir sind viel zu grobmotorisch für die Natur.
Seit x Jahrzehnten erzählen sie, alles wird besser und toller und angenehmer und moderner. Und was ist ? Wenn ich zum Zahnarzt gehe, bohrt der immer noch, genauso wie vor 40 Jahren. Dabei haben sie vor 20 Jahren erzählt, es soll irgendwann so eine Art Spray geben, das den Bohrer ersetzen soll.
Alles Marketing, das Allermeiste nur heisse Luft.
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #14 - 03.02.08 um 11:32:00
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,,der einzig was geschaft haben ist...das die Gesundheitwahnssiniger..ihre eigene Kot fressen und ihre eigene piss trinken... 8)
  
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magnitubel
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #15 - 13.03.10 um 09:31:18
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Nichts Neues hier, der Vollständigkeit halber trotzdem kurz vorgestellt:

Schützender Tabakrauch

Quote:
Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Rauchen vor Parkinson schützt. Dabei ist nicht die Menge der Zigaretten entscheidend, sondern wie lange jemand geraucht hat.


Die Studie untersuchte über 305 468 Mitglieder der Amerikanischen Vereinigung der Ruheständler (American Association of Retired People, AARP) im Alter zwischen 50 und 71 Jahren. Sie hatten im zehnjährigen Abstand an Umfragen zu ihrer Ernährung und ihrem Lebensstil teilgenommen. Während dieser Zeit entwickelten 1662 von ihnen Parkinson. Gegenüber den Ruheständlern, die nie geraucht hatten, bestand für regelmäßige Raucher ein um 44 Prozent geringeres Risiko, an der Schüttellähmung zu erkranken. Für Studienteilnehmer, die früher geraucht und dann aufgehört hatten, war das Risiko um 22 Prozent niedriger.

Wer 40 Jahre und länger Zigaretten konsumiert hatte, bekam mit 46 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit Parkinson. Wer zwischen 30 und 39 Jahren geraucht hatte, war mit 35 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit von der Krankheit betroffen. Wer ein bis neun Jahre geraucht hatte, bekam sie mit um acht Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit.

Dabei war es jeweils egal, wie viele Zigaretten jemand täglich konsumiert hatte.


Soweit, soschön.

Was dann natürlich nicht fehlen darf, ist die Aussage, dass die Gefahren, die vom Rauchen ausgehen, viel zu hoch seien, um es potenziellen Parkinsonpatienten zur Vorbeugung zu empfehlen.

Fassen wir zusammen.
Man weiss (und gibt auch endlich offen zu), dass Rauchen vor Parkinson schützt. Man weiss ausserdem (gibt dies jedoch offen noch nicht zu), dass die meisten Raucher keineswegs wie die Fliegen wegsterben, sondern ganz im Gegenteil zum Teil ein überdurchschnittlich hohes Alter erreichen (siehe Japan, etc.), weiterhin hat man bis heute keinerlei therapeutischen Ansätze zur Parkinson-Prophilaxe und dennoch wird einfach mal so, generell und grundsätzlich, vom Tabakkonsum abgeraten.

Gäbe es analog zur unterlassenen Hilfeleistung den Straftatbestand der unterlassenen Beratungsleistung, mir scheint, er wäre hier erfüllt.
  
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
!

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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #16 - 14.03.10 um 07:37:56
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Wir sollten uns, glaube ich, auch einmal einen Blick aufs Große und Ganze genehmigen, um die Sache über längere Zeiträume betrachten zu können. Wir sind dabei doch nicht auf irgendwelche Studien angewiesen, man kann vielmehr n den USA (wo das Ganze herkommt) inzwischen auf 40 Jahre Prohibitionspolitik zurückschauen und natürlich auch Bilanz über die Erfolge ziehen.

Um 1970 herum hatten die USA einen Raucheranteil von ca. 60 Prozent, in den Städten 80. Ab dann wurde, hauptsächlich wegen der damaligen Drogenwelle, Personal eingestellt, das nach unseren Maßstäben zu den Prohibitionisten zu zählen ist. Unsummen wurden u.a. zur "Aufklärung" über die Folgen des Tabakkonsums ausgegeben und die Amerikaner folgten brav: heute liegt der Raucheranteil (offiziell) unter 20 Prozent.

Wie hat sich das nun auf die Lebenserwartung ausgewirkt? Kein Ruhmesblatt für die Antis: die Amerikaner hatten damals die mit Abstand höchste Lebenserwartung weltweit, Platz 1 mit Abstand, heute liegen sie diesbezüglich auf Platz 43. Diese Feststellung ist schon einmal wichtig: ein Land, das auf Prohibition setzt, verbessert sich diesbezüglich nicht im Vergleich zu anderen Ländern, im Gegenteil, die Lebenserwartung relativ zu anderen Staaten sinkt.
 
Wie sieht es mit den Gesundheitskosten aus? Wenigstens die müssen doch gefallen sein, will man den Studien glauben. Nun, 1970, auf dem Höhepunkt des Vietnam-Krieges, gaben USA gerade mal 6,9 Prozent eines BIP für Gesundheit aus, heute sind es 17,2 Prozent.

http://www.oecd.org/document/6/0,3343,en_2649_34631_16662342_1_1_1_1,00.html

(Zweiter Abschnitt)

Eigentlich ist das ja schon das Wesentliche: Ein so tiefer Einschnitt in die Privatsphäre der Bürger sowie das Hausrecht der Wirte muss deutliche, für jedermann sichtbare Ergebnisse haben, die Lebenserwartung muss signifikant steigen und die Gesundheitskosten müssen sichtbar abnehmen. Erst dann wären diese Einschnitte überhaupt diskutabel. Zu sehen ist aber seit 40 Jahren das exakte Gegenteil. Das Abstinenzlertum ist nur mit einer masssiven Angstkultur durchzusetzen und das macht die Menschen offenbar wesentlch kränker als alle Zigaretten zusammen.

Aber der Krebs ! Tja, wenn man nach Fallzahlen sucht, findet man zwar unendlich viel Anti-Geschwätz, eine simple Zeitreihe über die Entwicklung der Fallzahlen seit 1970, insbesondere des Lungenkrebses, findet man nicht, jedenfalls nicht für die USA. Wohl aber für Baden-Württemberg, auf die wir wohl notgedrungen zurückgreifen müssen. Auch hier beobachten wir seit 60 Jahren eine fallende Raucherrate. Die Zahlen finden sich auf Seite 27:

Die Zahl der Krebsfälle bei "Luftröhre, Bronchien, Lunge" ist nicht etwa gefallen, sondern von 2194 auf 3843 gestiegen. Anti-Behauptungen, wonach das Rauchen der Hauptauslöser des Lungenkrebses seien, sind damit schlichtweg als Fälschung entlarvt. Dieser Schwindel wird seit 40 Jahren ständig wiederholt und ist damit kaum mehr aus den Köpfen heraus zu bekommen. Nur: der Blick aufs Große und Ganze gibt auch hier exakt das Gegenteil wider.

Man darf doch einmal fragen: findet sich denn da niemand, der einmal klipp und -klar feststellt, dass die Prohibition seit 40 Jahren exakt des Gegenteil des Versprochenen bewirkt? Es ist doch nun wirklich genügend Zahlenmaterial beisammen, um die Antis mit einem finalen Tritt aus ihren Pöstchen zu entfernen.

Gruß Meinrad
  
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Matrix
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #17 - 15.03.10 um 09:41:13
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@ Meinrad:
Interessantes, wichtiges Statement!
Danke fürs Posten  Smiley

lg
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magnitubel
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #18 - 21.05.10 um 06:55:43
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Und nochmal Parkinson:

Parkinson: Schützt Rauchen die Nervenzellen?

Quote:
...Nikotin wirke "neuroprotektiv" und könne so vor Parkinson schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Akademie Bozen und der Mayo Klinik Rochester (USA)...

...Die Studie wurde auf dem Jahreskongress der American Academy of Neurology in Toronto vorgestellt und als eine der besten fünf Prozent von insgesamt 2000 Studien ausgezeichnet.


Wäre schön, es würden noch mehr seriöse Studien dieser Art veröffentlicht.
Zwinkernd
« Zuletzt geändert: 21.05.10 um 06:56:39 von magnitubel »  
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #19 - 21.05.10 um 14:01:29
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magnitubel
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #20 - 13.06.17 um 07:55:19
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War schon öfter Thema in diesem Thread, daher der Vollständigkeit halber
(und weil man es lange nicht mehr lesen durfte Smiley), Folgendes:

Quote:
Die Ursachen des Morbus Parkinson, der durch den allmählichen Untergang von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in den Basalganglien ausgelöst wird, liegen weitgehend im Dunkeln. Umso intensiver wird in epidemiologischen Studien nach Faktoren gesucht, die das Erkrankungsrisiko beeinflussen.

Neben Umweltfaktoren (Schwermetalle), einem ungesunden Lebensstil (Adipositas), Genussmitteln (Kaffee und Rauchen sollen schützen) könnte auch die Ernährung das Erkrankungsrisiko beeinflussen. Frühere Untersuchungen haben Milchprodukte mit einer erhöhten Erkrankungsrate in Verbindung gebracht. Eine neue Analyse der Nurses' Health Study und der Health Professionals Follow-up Study grenzt das Risiko jetzt auf fettarme Milchprodukte ein.


Wird wohl nicht lange online sein...
« Zuletzt geändert: 13.06.17 um 07:56:03 von magnitubel »  
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ChristophL
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Re: Rauchen ist gesund
Antwort #21 - 13.06.17 um 20:34:18
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Sehr schön. Menschen mit "einem ungesunden Lebensstil" müssen also zum Ausgleich rauchen, damit das Risikosaldo wieder stimmt.  Smiley
  
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