Normales Thema Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshauskultu (Gelesen: 296 mal)
Caschny
Full Member
***
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 385
Mitglied seit: 14.06.07
Re: Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshausku
Antwort #4 - 15.02.08 um 16:21:00
Beitrag drucken  
bom schrieb on 15.02.08 um 10:47:52:
Einverstanden, Caschny! Ich korrigiere mich. Hatte das hamburgische Gesetz nicht so präsent. Die Super-Vereinslösung müßte auch in Hamburg rechtlich machbar sein.

Daß eine Super-Vereinslösung, wenn sie rechtlich machbar ist, einer Vielzahl einzelner Kneipenvereine vorzuziehen ist, ist selbstverständlich unstreitig.


Puuhhhh - mir fällt ein tonnenschwerer Stein vom Herzen...  Smiley.

Caschny.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
bom
Full Member
***
Offline


ProHausrecht

Beiträge: 288
Mitglied seit: 26.11.07
Re: Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshausku
Antwort #3 - 15.02.08 um 10:47:00
Beitrag drucken  
Einverstanden, Caschny! Ich korrigiere mich. Hatte das hamburgische Gesetz nicht so präsent. Die Super-Vereinslösung müßte auch in Hamburg rechtlich machbar sein.

Daß eine Super-Vereinslösung, wenn sie rechtlich machbar ist, einer Vielzahl einzelner Kneipenvereine vorzuziehen ist, ist selbstverständlich unstreitig.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Caschny
Full Member
***
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 385
Mitglied seit: 14.06.07
Re: Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshausku
Antwort #2 - 14.02.08 um 18:02:00
Beitrag drucken  
bom schrieb on 14.02.08 um 11:50:52:
Vorsicht mit solchen Schnellschüssen!
Die Möglichkeit der Supervereinslösung beruht auf der spezifischen Regelung im bayrischen Rauchverbotsgesetz, die ich an anderer Stelle ausführlich kommentiert habe.
Das VEBWK-Modell ist in der Form nicht auf andere Bundesländer übertragbar!


Sicherlich wird es Abweichungen geben, aber der entscheidende Punkt, dass in Hamburg (anders als beispielsweise in Niedersachsen) Raucherklubs ausdrücklich im Gesetz als zulässige Ausnahme aufgeführt sind, scheint mir zunächst gegeben zu sein (§ 2, Absatz 4).

Die praktische Frage lautet doch für die meisten Wirte von Einraumgaststätten, nachdem nach der Bürgerschaftswahl am 24.Februar das Ende der 'Schonfrist' angekündigt ist, wie sich er sich ganz konkret verhält:

1. Umsatzeinbußen hinnehmen mit dem Risiko, schließen zu müssen;
2. Selbst einen Raucherklub gründen (wie Tine Wittler in ihrer Kneipe Parallelwelt);
3. Diesem Verein zur Pflege der Hamburgischen Wirtshauskultur e. V. beizutreten;
4. Kostspielige bauliche Veränderungen vorzunehmen, um aus einer Einraum- eine Zweiraumkneipe zu machen (was gar nicht immer möglich sein wird).
5. Das Gesetz ignorieren mit dem Risiko hoher Bußgelder bis hin zum Konzessionsentzug.

Ich denke, dieser Vergleich sagt alles aus: Das Risiko für die Variante 3. ist noch relativ gering. Beim Vergleich zwischen 2. und 3. gefällt mir bei 3. besser, dass es eine komprimierte Organsiation gibt. Gäste mit Ausweis hätten damit Zugang zu jeder diesem Verein angeschlossenen Kneipe. Darüber sagt das Gesetz selbst nichts aus.

Viele Hamburger Kneipen sind dieser Variante auch bereits gefolgt.

Caschny.    
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
bom
Full Member
***
Offline


ProHausrecht

Beiträge: 288
Mitglied seit: 26.11.07
Re: Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshausku
Antwort #1 - 14.02.08 um 11:50:00
Beitrag drucken  
Vorsicht mit solchen Schnellschüssen!
Die Möglichkeit der Supervereinslösung beruht auf der spezifischen Regelung im bayrischen Rauchverbotsgesetz, die ich an anderer Stelle ausführlich kommentiert habe.
Das VEBWK-Modell ist in der Form nicht auf andere Bundesländer übertragbar!
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Caschny
Full Member
***
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 385
Mitglied seit: 14.06.07
Verein z. Pflege der Hamburgischen Wirtshauskultu
14.02.08 um 02:00:00
Beitrag drucken  
Offenbar nach bayerischem Vorbild wird auch in Hamburg der Versuch unternommen, auf breiter Ebene die so genannte 'Vereinslösung' zu praktizieren. Der Verein nennt sich Verein zur Pflege der Hamburgischen Wirtshauskultur e. V., hat eine qualifizierte Satzung und nimmt bereits Mitglieder auf, entweder als ordentliches Mitglied, als Probemitglied oder als Förderungsmitglied. Für ein ordentlilches Mitgllied beträgt der Jahresbeitrag 10,--€. Das Gütezeichen des Vereins mit dem Namen der Gaststätte wird an gut sichtbarer Stelle vor dem Haupteingang des Hauses angebracht.

Eine Internetpräsenz existiert leider noch nicht. Fragen können aber über die folgende E-Mail-Adresse beantwortet werden:

wirtshauskultur@t-online.de

Möge dieser Verein ähnlich erfolgreich agieren wie in Bayern der VEBWK !

Caschny.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
 
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.    Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz OK