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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Hamburger News (Gelesen: 3.677 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Hamburger News
16.02.08 um 19:19:00
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andrax
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Schokolade ist gut gegen
Zähne!

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Re: Hamburger News
Antwort #1 - 19.02.08 um 10:56:00
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20.000 Unterschriften in 10 Tagen gesammelt

http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/rauchverbot74.html
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

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Re: Hamburger News
Antwort #2 - 19.02.08 um 14:37:00
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ChristophL schrieb on 16.02.08 um 19:19:46:


"Better a smoking freedom than a non-smoking tyranny." Prof. Antonio Martino ...mit Recht...der Einzige des Berlusconi Regierung die gegen seine Partei mitglieder(Sirchia) in Parlament Gebàude geraucht hat- Typisch Sizilianer, -Sirchia,der Ehemalige gesundheit Minister die das Rauchverbot eingefùrth hat ist auch mit <Sizilianisch abstammung.(Vater)und ehemalige raucher,aber hat nicht gelernt wie eine Sizilianer sich verhaltet beim solche gesetze, in Sizilianisch Parlament(Palermo) rauchen alle und keine sagt was-

grùsse
  
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Geri70
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Re: Hamburger News
Antwort #3 - 19.02.08 um 16:50:00
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Nach dem Gerichtsurteil von Rheinland-Pfalz
1. Hamburger Restaurant kippt das Rauchverbot
Von OLAF SCHIEL und TIM THORER
City – Das Nichtraucherschutzgesetz treibt Hamburgs Gastronomie an den Rand des Ruins. Besonders kleine Kneipen melden laut Gaststättenverband Umsatz-Rückgänge von bis zu 35 Prozent.

Jetzt bricht das erste Hamburger Lokal mit dem Gesetz: „Uns fehlen einfach die Raucher. Deshalb stehen bei uns die Aschenbecher wieder auf den Tischen“, sagt Karl-Arvid Wendering (40), Wirt des Restaurants „Lilienthal“ in der Kaiser-Wilhelm-Straße 71–73.


Auslöser des mutigen Protests: Die gerichtliche Aufhebung des Rauchverbots in kleinen Kneipen in Rheinland-Pfalz. „Wenn die sich gegen das Rauchgesetz auflehnen können, dann können wir Nordlichter das ja wohl schon lange“, sagt der Wirt.

Bislang herrscht in Hamburgs Gastro-Branche Unsicherheit im Umgang mit dem Kippen-Verbot: Manche gründen Raucherclubs, andere sammeln Unterschriften, wieder andere halten sich ganz brav ans Gesetz.

Selbst auf dem Kiez will man sich noch nicht so recht mit den Behörden anlegen: „Wir werden abwarten, was passiert. Aber natürlich wünschen wir uns, dass kleine Kneipen wie unsere selbst entscheiden dürfen, ob wir Raucher zulassen oder nicht“, sagt Nicole Römmling (41), Barfrau in „Karins Treff“ in der Simon-von-Utrecht-Straße 89.

Kommenden Sonntag geht die FDP auf St. Pauli auf Stimmenfang, demonstriert mit Kiez-Wirten gegen das Rauchverbot. In der City zeigt das „Lilienthal“ schon jetzt, wie Protest funktionieren kann ...

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/02/14/rauchverbot/kneipe-pfeift-auf...
  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Abgeordnetenwatch/Hamburg eingestellt
Antwort #4 - 10.03.08 um 21:16:00
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http://www.abgeordnetenwatch.de/hamburg-917-0.html
abgeordnetenwatch.de für Hamburg wird vorübergehend eingestellt
Nach dreieinhalb Jahren müssen wir abgeordnetenwatch.de für die Bürgerschaft und die Bezirksversammlungen zum 12. März schweren Herzens vorübergehend einstellen. Das Projekt war in der Vergangenheit weitgehend ehrenamtlich betreut worden - dies ist nun nicht mehr möglich. Mit einer Spende oder einer Fördermitgliedschaft können Sie helfen, dass die neuen Bürgerschaftsabgeordneten schon bald wieder über abgeordnetenwatch.de befragt werden können.


Die Aktivisten dort waren, dem Vernehmen nach, vielfach Leute von "Mehr Demokratie". Das ist die Truppe, die den Volksentscheid vereinfachen wollte/will, im ersten Anlauf scheiterte und gerade den zweiten Versuch beginnt...
  
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Hamburger News
Antwort #5 - 11.03.08 um 17:04:00
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Geri70 schrieb on 19.02.08 um 16:50:37:
Nach dem Gerichtsurteil von Rheinland-Pfalz
1. Hamburger Restaurant kippt das Rauchverbot
Von OLAF SCHIEL und TIM THORER
City – Das Nichtraucherschutzgesetz treibt Hamburgs Gastronomie an den Rand des Ruins. Besonders kleine Kneipen melden laut Gaststättenverband Umsatz-Rückgänge von bis zu 35 Prozent.

Jetzt bricht das erste Hamburger Lokal mit dem Gesetz: „Uns fehlen einfach die Raucher. Deshalb stehen bei uns die Aschenbecher wieder auf den Tischen“, sagt Karl-Arvid Wendering (40), Wirt des Restaurants „Lilienthal“ in der Kaiser-Wilhelm-Straße 71–73.


Auslöser des mutigen Protests: Die gerichtliche Aufhebung des Rauchverbots in kleinen Kneipen in Rheinland-Pfalz. „Wenn die sich gegen das Rauchgesetz auflehnen können, dann können wir Nordlichter das ja wohl schon lange“, sagt der Wirt.

Bislang herrscht in Hamburgs Gastro-Branche Unsicherheit im Umgang mit dem Kippen-Verbot: Manche gründen Raucherclubs, andere sammeln Unterschriften, wieder andere halten sich ganz brav ans Gesetz.

Selbst auf dem Kiez will man sich noch nicht so recht mit den Behörden anlegen: „Wir werden abwarten, was passiert. Aber natürlich wünschen wir uns, dass kleine Kneipen wie unsere selbst entscheiden dürfen, ob wir Raucher zulassen oder nicht“, sagt Nicole Römmling (41), Barfrau in „Karins Treff“ in der Simon-von-Utrecht-Straße 89.

Kommenden Sonntag geht die FDP auf St. Pauli auf Stimmenfang, demonstriert mit Kiez-Wirten gegen das Rauchverbot. In der City zeigt das „Lilienthal“ schon jetzt, wie Protest funktionieren kann ...

http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/02/14/rauchverbot/kneipe-pfeift-auf...


Ich verstehe nicht, warum die Wirte nicht einfach weiterrauchen lassen - ist zwar dann nur ein passiver Protest, aber so wird das bei uns in Baden-Württ. in Einraum-Lokalen zumeist gehandhabt.  Besser wäre es natürlich, wenn sich alle Wirte zusammentun, und einen offenen Gesetzes-Boykott verhängen, welches zwar leider bei uns auch nicht funktioniert hat, mangels Zusammenhalt der Wirte - am Anfang soll doch der Kiez auch offen rebelliert haben - und jetzt plötzlich will er sich mit den Behörden nicht anlegen ??? Ist den Baden-Württ. wirklich das einzige Bundesland, das sich nicht scheut, illegal weiterrauchen zu lassen? Sind wir im Süden vielleicht einfach praktischer veranlagt?  Zwinkernd

Zudem habt Ihr ja die Club-Lösung - warum nutzen die Hamburger Wirte denn nicht wenigstens jene legale Möglichkeit? - die ja bei uns leider nicht zur Verfügung steht. Eine Verfassungsklage wäre ja auch erfolgversprechend, siehe mein letzter Beitrag im Thread 'Sammelklage.'
  
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Hamburger News
Antwort #6 - 14.03.08 um 13:54:00
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Ich glaube, dieses Video ist hier bislang noch nicht aufgetaucht:

http://www.youtube.com/watch?v=hf_vPti6bhI

Satire Clip von extra3 (10.01.2008).
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Caschny
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Re: Hamburger News
Antwort #7 - 23.03.08 um 11:19:00
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 11.03.08 um 17:04:35:
Ich verstehe nicht, warum die Wirte nicht einfach weiterrauchen lassen - ist zwar dann nur ein passiver Protest, aber so wird das bei uns in Baden-Württ. in Einraum-Lokalen zumeist gehandhabt.  Besser wäre es natürlich, wenn sich alle Wirte zusammentun, und einen offenen Gesetzes-Boykott verhängen, welches zwar leider bei uns auch nicht funktioniert hat, mangels Zusammenhalt der Wirte - am Anfang soll doch der Kiez auch offen rebelliert haben - und jetzt plötzlich will er sich mit den Behörden nicht anlegen ??? Ist den Baden-Württ. wirklich das einzige Bundesland, das sich nicht scheut, illegal weiterrauchen zu lassen? Sind wir im Süden vielleicht einfach praktischer veranlagt?  Zwinkernd

Zudem habt Ihr ja die Club-Lösung - warum nutzen die Hamburger Wirte denn nicht wenigstens jene legale Möglichkeit? - die ja bei uns leider nicht zur Verfügung steht. Eine Verfassungsklage wäre ja auch erfolgversprechend, siehe mein letzter Beitrag im Thread 'Sammelklage.'


Hallo Muna,

aus gegebenem Anlass möchte ich noch etwas dazu sagen. Die Clublösung ist zwar, wie in Bayern, auch in Hamburg grundsätzlich möglich, doch in Bayern ist man damit durch den VEBWK schon erheblich weiter, was die Organisation betrifft. Das mag erklären, weshalb der Eindruck entsteht, dass sich in Hamburg 'nichts tut'.

Der reine zivile Ungehorsam (einfach weiterrauchen lassen), von dem Du sprichst, wäre auch für mich (in Gegensatz zur DEHOGA!) das Mittel der Wahl - es ist jedoch kaum umsetzbar, weil es nur wirkt, wenn sich alle oder zumindest fast alle Wirte einig wären und auch den Mut dazu aufbringen würden. Vereinzelte Wirte haben dennoch Gebrauch davon gemacht. Hinzu kommt die schon sprichwörtliche deutsche Obrigkeitshörigkeit. Auch glaube ich nicht, dass man die einzelnen Bundesländer so einfach miteinander vergleichen kann - jedes hat seine eigenen Besonderheiten.

Jetzt zum Stand der Vereinsgründungen: Dies werden kontinuierlich mehr, wenn auch nicht in diesem rasanten Tempo wie in Bayern. Derzeit sieht es so aus, dass die beiden Marktführer in Sachen Automatenindustrie (Zigiautomaten, Spielautomaten, Musikboxen) den kleinen Unternehmen helfen, diesen Weg zu gehen. Gestern habe ich zu meiner großen Freude erfahren, dass nun auch meine Stammkneipe diesen Weg gehen wird - ich habe bereits das Beitrittsformular ausgefült.

Mein Wunsch wäre es, wenn die Organisation, ähnlich wie beim VEBWK, noch ausgereifter, also effektiver, werden wird - dann wären wir auch in Hamburg auf einem guten Weg.

Gruß aus dem hohen Norden,
Caschny.
  
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Muna_Sat-Ananda
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Re: Hamburger News
Antwort #8 - 27.03.08 um 09:39:00
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xila schrieb on 14.03.08 um 13:54:10:
Ich glaube, dieses Video ist hier bislang noch nicht aufgetaucht:

http://www.youtube.com/watch?v=hf_vPti6bhI

Satire Clip von extra3 (10.01.2008).


Wirklich nur reine Satire? ;-D - oder wird doch in manchen Kneipen geraucht? Das kann doch nicht wahr sein, daß es nur in Baden-Württ. noch möglich ist, - will auch mal wieder andere Bundesländer besuchen. Zwinkernd - Achja, am Bodensee wird auch in Kneipen weitergeraucht - nun, der gehört aber auch zu Baden-Württ. :-D
  
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Muna_Sat-Ananda
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Re: Hamburger News
Antwort #9 - 27.03.08 um 10:02:00
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Caschny schrieb on 23.03.08 um 11:19:59:
Hallo Muna,

aus gegebenem Anlass möchte ich noch etwas dazu sagen. Die Clublösung ist zwar, wie in Bayern, auch in Hamburg grundsätzlich möglich, doch in Bayern ist man damit durch den VEBWK schon erheblich weiter, was die Organisation betrifft. Das mag erklären, weshalb der Eindruck entsteht, dass sich in Hamburg 'nichts tut'.

Der reine zivile Ungehorsam (einfach weiterrauchen lassen), von dem Du sprichst, wäre auch für mich (in Gegensatz zur DEHOGA!) das Mittel der Wahl - es ist jedoch kaum umsetzbar, weil es nur wirkt, wenn sich alle oder zumindest fast alle Wirte einig wären und auch den Mut dazu aufbringen würden. Vereinzelte Wirte haben dennoch Gebrauch davon gemacht. Hinzu kommt die schon sprichwörtliche deutsche Obrigkeitshörigkeit. Auch glaube ich nicht, dass man die einzelnen Bundesländer so einfach miteinander vergleichen kann - jedes hat seine eigenen Besonderheiten.

Jetzt zum Stand der Vereinsgründungen: Dies werden kontinuierlich mehr, wenn auch nicht in diesem rasanten Tempo wie in Bayern. Derzeit sieht es so aus, dass die beiden Marktführer in Sachen Automatenindustrie (Zigiautomaten, Spielautomaten, Musikboxen) den kleinen Unternehmen helfen, diesen Weg zu gehen. Gestern habe ich zu meiner großen Freude erfahren, dass nun auch meine Stammkneipe diesen Weg gehen wird - ich habe bereits das Beitrittsformular ausgefült.

Mein Wunsch wäre es, wenn die Organisation, ähnlich wie beim VEBWK, noch ausgereifter, also effektiver, werden wird - dann wären wir auch in Hamburg auf einem guten Weg.

Gruß aus dem hohen Norden,
Caschny.


Hallo Cashny,

also in dem Punkt sind ja dann unsere Wirte tatsächlich mutiger - die sich im übrigen nicht extra absprechen, bzl. des Rauchens sind sich alle auch ohne Absprache einig. Zwinkernd Aber Du hast recht, die Bundesländer haben natürlich ihre Besonderheiten, die ich ihnen auch nicht absprechen möchte, wobei in puncto Obrigkeitshörigkeit dann wohl Baden-Württ. am wenigsten 'deutsch' ist, worüber ich nicht gerade unglücklich bin. :-D

Warum ich gerade an der Entwicklung in Hamburg reges Interesse zeige, liegt darin begründet, daß ich dort einen Freundeskreis habe, (auch Raucher) - und im Juni noch gedenke, Hamburg und meine Freunde zu besuchen. Smiley Sie erklärten mir, daß es bei Euch tatsächlich nicht mehr so einfach ist, denn es finden wohl doch wiederkehrend Kontrollen statt, welches bei uns sehr selten der Fall ist. Die Clublösung ist dann schon noch ein gangbarer Weg, der uns wiederum in Baden-Württ. abgeschnitten ist - weshalb den Wirtsleuten gar keine andere Möglichkeit bleibt, als illegal rauchen zu lassen.

Wenn die dann so gehandhabt wird, daß auch Auswärtige, bzw. Nicht-Hamburger kurzzeitig eine Mitgliedschaft beantragen könnten, so wie in Bayern, wäre ja das Problem erstmal gelöst. Hierüber konnten mir meine Freunde keine Auskunft erteilen, weil sie sich seit der Prohibition vom geselligen Leben etwas zurückgezogen haben.

Eigentlich bin ich ja auch ein großer Freund von der Außengastronomie, die ich überall, insofern das Wetter mitspielt, ausgiebig nutze, aber im oftmals regnerischen Hamburg ist dies nicht immer möglich.

Auf jeden Fall drücke ich Euch ganz feste die Daumen, denn für das Flair einer Welt- und Hafenstadt sind Prohibitionen eigentlich undenkbar. unentschlossen

Grüßlis aus dem heiteren Ländle, von

Muna Smiley
  
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Caschny
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Re: Hamburger News
Antwort #10 - 27.03.08 um 13:23:00
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Hallo Muna,

ja, die Unterschiede in Mentalität und Gesetzesinhalten zwischen den Bundesländern sind wohl tatsächlich nicht zu unterschätzen. Für Hamburg rechne ich, wie bereits gesagt, mit einer vergleichbaren Entwicklung wie in Bayern.

Vor zwei Jahren war im ich zum ersten Male selbst im schönen Schwabenland (Nordrand der Alb zwischen Reutlingen und Tübingen). Besonders letztere Stadt ist mir auf Grund des studentischen Hintergrundes und natürlich auch auf Grund des historischen Stadtbildes sehr sympathisch. Ob die Menschen bei Euch nun weniger obrigkeitshörig sind, vermag ich nicht so zu beurteilen. Ich kann mich aber auch durchaus auch an leidvolle Erfahrungen Deinerseits in diesem Zusammenhang erinnern. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass es überall solche und solche gibt... . Natürlich muss man auch berücksichtigen, dass die Frage der Insolvenz unterschiedlich stark die Sache überschattet. Wer hat was zu verlieren?

Klar, dass der zivile Ungehorsam je mehr an Bedeutung gewinnt, desto weniger Schlupflöcher ein Gesetz bietet. Aber ihr habt ja auch noch eine Verfassungsklage eines Tübinger Wirtes laufen. Ich denke, dass man in dieser Richtung auch aus Hamburg und einigen Bundesländern mehr noch etwas hören wird. Schau Dir besipielsweise nur Berlin an - dagegen ist Hamburg fast schon eine Provinz... .

Außengastronomie ist etwas Herrliches, wenn das Wetter schön ist, aber eben nur dann. In Hamburg ist das, selbst im Sommer, eher selten der Fall und vor allem: Im Hinterstübchen zu haben, dass man das nur macht, um Rauchen zu dürfen, nimmt auch einen großen Teil der Motivation, so geht es mir jedenfalls.

Es ist und bleibt ein Trauerspiel und wir können - für uns alle- nur hoffen, dass das Pendel weiterhin endlich wieder in eine menschliche und aufgeklärte Richtung ausschlagen wird.

Schöne Grüße aus dem windigen, kalten und ungemütlichen Hamburg,

Caschny.
  
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Dirk
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Re: Hamburger News
Antwort #11 - 04.06.08 um 18:55:00
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Umfrage

Rauchverbot – Wirte bangen um ihre Existenz

Laut einer Umfrage beklagen Hamburger Wirte nach in-Kraft-Treten des Nichtraucherschutzgesetzes durchschnittlich rund 30 Prozent Umsatzeinbrüche. Bei der besten Lösung für einen effektiven Nichtraucherschutz sind sich die Gastronomen relativ einig: Ihrer Ansicht nach könnte Spanien als Vorbild dienen. ...

So beginnt ein Bericht in der WELT-online am 3. Juni 2008,
siehe http://tinyurl.com/6fojjh

Interessant eventuell daraus:
Relativ eindeutig ist die Meinung der Branche bei der besten Lösung für einen effektiven Nichtraucherschutz. 89 Prozent der Gastronomen erachten etwa Spanien als Vorbild. Das Land hat im Gegensatz zu seinen europäischen Nachbarn gerade für Kleinbetriebe wesentlich liberalere Regeln aufgestellt. Die Betreiber von Lokalen mit bis zu 100 Quadratmetern Fläche entscheiden dort selbst, ob innen gequalmt werden darf oder nicht. Sie müssen keine Raucherzone einrichten, wohl aber den Qualm-Status außen mit einem Schild kennzeichnen.
Immer öfter wird diese »spanische Lösung« in letzter Zeit von Medien zur Diskussion gestellt.

Weniger Interessant die sich wiederholenden Kommentare der fundamentalistischen Nichtraucher auf der Seite

• endlich muss ich meine Sachen nicht mehr waschen ...
... ich zumindest kenne Nichrraucher, die auch früher schon ihre Sachen ab und zu oder gar regelmäßig gewaschen und gereinigt haben!
• der Nichtraucherschutz muss im Vordergrund stehen ...
... und der Raucherschutz?
• will meine Gesundheit nicht mehr riskieren ...
... Wovor? Gehst Duch auch nicht auf eine Straße?

und besonders »hübsch«
• Außerdem gibt es doch Hartz IV für alle Kneipenbesitzer, wenn sie ihre Bude dicht machen müssen ... zuvor noch Arbeitslosengeld ... wenn sie denn geklebt haben ... oder?
... dann können ja ruhig 30 Prozent aller Kneipen dicht machen!
  

Dirk
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Raucher
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Re: Hamburger News
Antwort #12 - 07.06.08 um 01:04:00
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Hierzu auch:

"Neue Umfrage zeigt Kneipensterben durch Rauchverbote auf"

in: http://tinyurl.com/6g6gow

<< Hamburgs Dehoga-Präsidentin Rose Pauly bezeichnet das deutsche Nichtraucherschutzgesetz als "glatten Fehlschlag" und "bürokratischen Unsinn". Für sie überwiegen die negativen Erfahrungen von Gastronomen und Gästen. "Insgesamt decken sich die Ergebnisse unserer Umfrage mit denen in den anderen Bundesländern", sagt Pauly. Positive Erfahrungen oder gar Umsatzzuwächse gebe es allenfalls in bestimmten Segmenten, stellt Pauly fest. Nur sechs Betriebe (von 150, Ergänzung von mir) haben laut Dehoga-Umfrage bisher vom Rauchverbot profitiert. Bei den übrigen seien die Umsätze um 15 bis 45 Prozent geschrumpft.>>
(Zitat Ende, Hervorhebung von mir)

Grüße  Zwinkernd

Raucher
  
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dieblauen-berlin
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Forderung: Überwachungssta
atverhinderungs gesetz

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Re: Hamburger News
Antwort #13 - 25.07.08 um 21:42:00
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Habe hier leider noch nichts über den Hamburger Flughafen gefunden... deshalb setze ich meine Impressionen hier zu den news.

Ich war neulich mal eben verreist. Auf dem Rückweg nach Berlin musste ich leider feststellen, dass wir Berlin überflogen und eine Zwischenlandung in HH machten um dann wieder nach Berlin zu fliegen.
Die Zwischenlandung in HH war recht merkwürdig:
erstens wurde man komplett kontrolliert bevor man in den Check-in-Bereich kam (man war immer noch auf internationalem Terrain), dabei wurde der im Duty-Free-Shop erworbene und legal eingeführte Alkohol beschlagnahmt und man hatte keine Möglichkeit, diese Mittelgrosse Halle zu verlassen.
Aber zweitens roch es schon beim Betreten der Halle nach Rauch... ich wußte, dass es Tabakrauch ist, da meine Frau leuchtende Augen bekam.
In der Tat... am hinteren Ende der Halle war ein kleiner Stehtisch mit Schirm (Ganzmetallausführung) ohne Lüftung an dem man Rauchen durfte. Dies haben dann auch ca 30 Raucher intensivst getan, da sie ja dachten, dass der Flieger gleich weiter fliegt... tat er aber 90 Minuten nicht. Also war nach 90 Minuten und 30 Kettenrauchern die Halle dicht - und keine Lüftung - kein zu öffnendes Fenster - nur Nebel.
Gut... ich rauche seit über drei Jahren nicht mehr... und Rauch stört mich eigentlich überhaupt nicht... aber dieser Qualm war so dicht, dass normalerweise die Rauchmelder hätten reagieren müssen. Mir taten wirklich alle Anwesenden leid - egal ob Nichtraucher oder Raucher.

Soviel nun zum Rauchverbot öffentlichen Gebäuden.
  
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Terrx
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Re: Hamburger News
Antwort #14 - 25.07.08 um 23:15:00
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dieblauen-berlin schrieb on 25.07.08 um 21:42:21:
Habe hier leider noch nichts über den Hamburger Flughafen gefunden...

Der besteht auch nur aus Chaos. Das ist kaum zu beschreiben.
Zwinkernd
  
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