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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Hamburger News (Gelesen: 3.292 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hamburger News
Antwort #51 - 08.04.15 um 18:37:48
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Rot-grüner Koalitionsvertrag vom heutigen Tage: keine Erwähnung des Tabakrauchens, Fortführung des Alkoholverbots im öffentlichen Nahverkehrs
  
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sargnagel
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Don't tread on me!

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Re: Hamburger News
Antwort #50 - 14.06.12 um 20:09:36
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Sollen sie doch in Rauchhallen ein Spielverbot einführen!

PS: Ohne hier jemandem etwas verbieten zu wollen: Das IMMER-ALLES-VORHERIGE-ALS-ZITAT-VORZUSCHALTEN, um dann einen knappen Halbsatz zu schreiben, fördert die Übersichtlichkeit des Forums nicht wirklich.

Aber das hatten wir -glaube ich- schon mal.
  

Prohibitionisten aller Länder verpfeift Euch!
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Hamburger News
Antwort #49 - 14.06.12 um 14:51:51
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Destruktor schrieb on 14.06.12 um 14:42:02:
ChristophL schrieb on 13.06.12 um 18:12:37:
Heute nun hat das Abgeordnetenhaus seine Entscheidung getroffen:

Quote:
Die nun mit den Stimmen von SPD, Linken und Teilen der CDU beschlossene neue Variante ist nach Aussage von SPD-Fraktionschef Andreas Dressel ein "vernünftiger Kompromiss". Er sieht vor, dass Restaurants wieder separate Raucherräume einrichten können. Voraussetzung ist, dass diese Räume "baulich so wirksam abgetrennt werden, dass eine Gefährdung anderer durch Passivrauchen ausgeschlossen wird und die Raucherräume belüftet werden".
Außerdem müssen sie kleiner sein als die übrige Gastfläche, und Minderjährigen muss der Zugang verwehrt werden. Der Senat soll strikte technische Vorgaben für die Einrichtung in einer Rechtsverordnung festschreiben.

In der SPD geht man davon aus, dass die Anforderungen etwa an die Belüftungsanlagen darin so streng sind, dass sich kaum ein Gastronom einen dementsprechend teuren Raum einrichten wird. Schwarz-Grün hatte die Raucherräume 2009 abgeschafft.

Erlaubt bleibt das Rauchen auch weiterhin in kleinen Eckkneipen mit nur einem Gastraum und einer Fläche von weniger als 75 Quadratmetern. Voraussetzung ist, dass keine zubereiteten Speisen angeboten werden und Minderjährige keinen Zugang haben.

Grüne und FDP befürchten Verfassungswidrigkeit

Auf Wunsch der Linken wird auch in Spielhallen ein absolutes Rauchverbot eingeführt. Die SPD hatte trotz ihrer absoluten Mehrheit versucht, einen möglichst großen Konsens in der Bürgerschaft herzustellen. Die Linken schlossen sich an, die CDU gab die Abstimmung frei, sodass ein großer Teil ihrer Abgeordneten dem SPD-Entwurf zustimmen konnte.
[...]
Das nun beschlossene Gesetz tritt am 1. September in Kraft. Die ersten Klagen wurden bereits angedroht. Sollte auch dieser dritte Versuch von den Verfassungsrichtern kassiert werden, bliebe der Bürgerschaft wohl nur noch eines: ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, das laut Verfassungsgericht auf jeden Fall verfassungsgemäß ist.


http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106588520/Neue-Raucherverbote-fuer-...







Zitat :

Auf Wunsch der Linken wird auch in Spielhallen ein absolutes Rauchverbot eingeführt.



Absolutes Rauchverbot in Spielhallen ? Essen und jetzt auch Spielen für Raucher verboten ?        hä? Augenrollen Schockiert/Erstaunt



http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106588520/Neue-Rauchverbote-fuer-Ha...



Da man ja das Spielen auch verbieten will, passt  das. Zwei Fliegen auf einen Streich
  
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Destruktor
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Re: Hamburger News
Antwort #48 - 14.06.12 um 14:42:02
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ChristophL schrieb on 13.06.12 um 18:12:37:
Heute nun hat das Abgeordnetenhaus seine Entscheidung getroffen:

Quote:
Die nun mit den Stimmen von SPD, Linken und Teilen der CDU beschlossene neue Variante ist nach Aussage von SPD-Fraktionschef Andreas Dressel ein "vernünftiger Kompromiss". Er sieht vor, dass Restaurants wieder separate Raucherräume einrichten können. Voraussetzung ist, dass diese Räume "baulich so wirksam abgetrennt werden, dass eine Gefährdung anderer durch Passivrauchen ausgeschlossen wird und die Raucherräume belüftet werden".
Außerdem müssen sie kleiner sein als die übrige Gastfläche, und Minderjährigen muss der Zugang verwehrt werden. Der Senat soll strikte technische Vorgaben für die Einrichtung in einer Rechtsverordnung festschreiben.

In der SPD geht man davon aus, dass die Anforderungen etwa an die Belüftungsanlagen darin so streng sind, dass sich kaum ein Gastronom einen dementsprechend teuren Raum einrichten wird. Schwarz-Grün hatte die Raucherräume 2009 abgeschafft.

Erlaubt bleibt das Rauchen auch weiterhin in kleinen Eckkneipen mit nur einem Gastraum und einer Fläche von weniger als 75 Quadratmetern. Voraussetzung ist, dass keine zubereiteten Speisen angeboten werden und Minderjährige keinen Zugang haben.

Grüne und FDP befürchten Verfassungswidrigkeit

Auf Wunsch der Linken wird auch in Spielhallen ein absolutes Rauchverbot eingeführt. Die SPD hatte trotz ihrer absoluten Mehrheit versucht, einen möglichst großen Konsens in der Bürgerschaft herzustellen. Die Linken schlossen sich an, die CDU gab die Abstimmung frei, sodass ein großer Teil ihrer Abgeordneten dem SPD-Entwurf zustimmen konnte.
[...]
Das nun beschlossene Gesetz tritt am 1. September in Kraft. Die ersten Klagen wurden bereits angedroht. Sollte auch dieser dritte Versuch von den Verfassungsrichtern kassiert werden, bliebe der Bürgerschaft wohl nur noch eines: ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, das laut Verfassungsgericht auf jeden Fall verfassungsgemäß ist.


http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106588520/Neue-Raucherverbote-fuer-...







Zitat :

Auf Wunsch der Linken wird auch in Spielhallen ein absolutes Rauchverbot eingeführt.



Absolutes Rauchverbot in Spielhallen ? Essen und jetzt auch Spielen für Raucher verboten ?        hä? Augenrollen Schockiert/Erstaunt



http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106588520/Neue-Rauchverbote-fuer-Ha...
« Zuletzt geändert: 14.06.12 um 14:44:01 von Destruktor »  
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perle
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Re: Hamburger News
Antwort #47 - 13.06.12 um 20:36:44
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etwas off topic, aber im tagesspiegel habe ich diesen artikel hier gefunden:


Quote:


interessant erscheint mir dieser hinweis aus dem artikel (hervorhebung von mir):

Quote:
Doch verbieten lassen sich „Adults-only-Hotels“ nicht. Man kann sie lediglich boykottieren. Ein privater Betreiber darf frei darüber entscheiden, wen er als Gast aufnimmt. Das Prinzip des Grundgesetzes und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), wonach niemand aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden darf, gilt nicht unmittelbar zwischen Privatpersonen und Unternehmen. Das hat zuletzt der Bundesgerichtshof im Fall des Ex-NPD-Chefs Udo Voigt bekräftigt, dem in Bad Saarow Hausverbot erteilt worden war.


kann es sein, daß man über dieses vehikel die rauchverbote in der form wie sie bestehen kippen könnte?
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hamburger News
Antwort #46 - 13.06.12 um 18:12:37
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Heute nun hat das Abgeordnetenhaus seine Entscheidung getroffen:

Quote:
Die nun mit den Stimmen von SPD, Linken und Teilen der CDU beschlossene neue Variante ist nach Aussage von SPD-Fraktionschef Andreas Dressel ein "vernünftiger Kompromiss". Er sieht vor, dass Restaurants wieder separate Raucherräume einrichten können. Voraussetzung ist, dass diese Räume "baulich so wirksam abgetrennt werden, dass eine Gefährdung anderer durch Passivrauchen ausgeschlossen wird und die Raucherräume belüftet werden".
Außerdem müssen sie kleiner sein als die übrige Gastfläche, und Minderjährigen muss der Zugang verwehrt werden. Der Senat soll strikte technische Vorgaben für die Einrichtung in einer Rechtsverordnung festschreiben.

In der SPD geht man davon aus, dass die Anforderungen etwa an die Belüftungsanlagen darin so streng sind, dass sich kaum ein Gastronom einen dementsprechend teuren Raum einrichten wird. Schwarz-Grün hatte die Raucherräume 2009 abgeschafft.

Erlaubt bleibt das Rauchen auch weiterhin in kleinen Eckkneipen mit nur einem Gastraum und einer Fläche von weniger als 75 Quadratmetern. Voraussetzung ist, dass keine zubereiteten Speisen angeboten werden und Minderjährige keinen Zugang haben.

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Auf Wunsch der Linken wird auch in Spielhallen ein absolutes Rauchverbot eingeführt. Die SPD hatte trotz ihrer absoluten Mehrheit versucht, einen möglichst großen Konsens in der Bürgerschaft herzustellen. Die Linken schlossen sich an, die CDU gab die Abstimmung frei, sodass ein großer Teil ihrer Abgeordneten dem SPD-Entwurf zustimmen konnte.
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Das nun beschlossene Gesetz tritt am 1. September in Kraft. Die ersten Klagen wurden bereits angedroht. Sollte auch dieser dritte Versuch von den Verfassungsrichtern kassiert werden, bliebe der Bürgerschaft wohl nur noch eines: ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, das laut Verfassungsgericht auf jeden Fall verfassungsgemäß ist.


http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106588520/Neue-Raucherverbote-fuer-...
  
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ChristophL
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Re: Hamburger News
Antwort #45 - 10.06.12 um 23:07:42
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Laut taz sieht die Beschlusslage so aus:

Quote:
Die einzige strittige Debatte endete mit einem Kompromiss: Danach wird es in Hamburg kein grundsätzliches und ausnahmsloses Rauchverbot in der Gastronomie geben. Bei der Novellierung des Gesetzes solle die Fraktion stattdessen, so beschloss der Parteitag, das Qualmen in Eckkneipen und in Raucherräumen von Restaurants erlauben. "Es gibt nichts Sozialdemokratischeres", begründete Mitte-Bezirksamtsleiter Andy Grote diese Regelung, "als verrauchte Eckkneipen."


http://www.taz.de/SPD-Parteitag/!95067/
« Zuletzt geändert: 10.06.12 um 23:08:07 von ChristophL »  
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ChristophL
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Re: Hamburger News
Antwort #44 - 09.06.12 um 16:43:13
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Was zum Teufel hat der Parteitag nun entschieden? Ich werde daraus nicht ganz schlau...

Quote:
Beim Nichtraucherschutz entschieden sich die Genossen mehrheitlich gegen ein absolutes Rauchverbot in Gaststätten wie von der SPD Hamburg-Altona gefordert und plädierten für den bereits vorliegenden Gesetzentwurf der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Erst wenn sich dieser mit den anderen Fraktionen im Parlament nicht zu einem übergreifenden Kompromiss ausarbeiten lasse, solle die SPD mit ihrer Mehrheit ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie beschließen.


http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Olaf-Scholz-bleibt-Hamburger...



  
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Re: Hamburger News
Antwort #43 - 21.05.12 um 17:44:38
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für alle die meinten das Thema sei durch...

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article106355006/Genossen-bekommen-das-let...

Genossen bekommen das letzte Wort beim Rauchverbot

Der SPD-Parteitag am 9. Juni wird entscheiden, ob es ein generelles Verbot oder Ausnahmen gibt. Der CDU-Veto verhindert die Verabschiedung bereits in dieser Woche. Die SPD räumt eigene Mängel ein.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Re: Hamburger News
Antwort #42 - 21.05.12 um 15:55:42
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ChristophL schrieb on 16.05.12 um 22:54:29:
Quote:
Der neue Entwurf sieht vor, dass Rauchen in öffentlich zugänglichen Gebäuden generell untersagt ist. Allerdings: An einigen ausgewählten Orten sind aufwändig abgeschirmte Exilbereiche möglich. Unter anderem in Gefängnissen und Krankenhäusern, weil Insassen und Patienten dort nicht mal eben zum Schmöken vor die Tür können.

Vor allem aber erlaubt Hamburg künftig wieder Raucherräume in Restaurants ab einer Größe von 75 Quadratmetern. Lassen Wirte entsprechende Spezialräume herrichten, dürfen ihre Gäste dort nach Herzenslust zum Glimmstängel greifen. Zudem soll das Rauchen, wie bisher schon, auch in kleinen Schankwirtschaften (nicht größer als 75 Quadratmeter) erlaubt sein, um das Eckkneipensterben zu stoppen. Im Gesundheitsausschuss hat der Entwurf eine breite Mehrheit gefunden; die Bürgerschaft soll vor der Sommerpause grünes Licht geben.

Nur die Grünen wollen weiterhin ein generelles Verbot. Landeschefin Katharina Fegebank kritisierte die Neuregelung als "technischen Schnickschnack und Konjunkturprogramm für Lüftungstechniker". Die SPD sei vor der Raucherlobby eingeknickt. Ähnlich sieht es Ärztekammer-Präsident Frank-Ulrich Montgomery.


http://www.a-beig.de/nachrichten/norddeutschland/artikeldetail/article/1751/feue...







Zitat :


Auch Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) war wenig begeistert. Sie plädierte kürzlich für ein absolutes Rauchverbot, musste sich aber dem Druck ihrer eigenen Fraktion beugen.




Es scheint so, daß diese Gesundheitsminister und Gesundheitssenatoren alle von der Tabakkkontrolle gekauft sind.

Vermutlich ein durch und durch korruptes Pack mit Ex - Gesundheitsminister bzw. - Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Seehofer an der Spitze !     Ärgerlich




http://www.a-beig.de/nachrichten/norddeutschland/artikeldetail/article/1751/feue...
« Zuletzt geändert: 21.05.12 um 15:58:24 von Destruktor »  
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ChristophL
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Re: Hamburger News
Antwort #41 - 16.05.12 um 22:54:29
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Quote:
Der neue Entwurf sieht vor, dass Rauchen in öffentlich zugänglichen Gebäuden generell untersagt ist. Allerdings: An einigen ausgewählten Orten sind aufwändig abgeschirmte Exilbereiche möglich. Unter anderem in Gefängnissen und Krankenhäusern, weil Insassen und Patienten dort nicht mal eben zum Schmöken vor die Tür können.

Vor allem aber erlaubt Hamburg künftig wieder Raucherräume in Restaurants ab einer Größe von 75 Quadratmetern. Lassen Wirte entsprechende Spezialräume herrichten, dürfen ihre Gäste dort nach Herzenslust zum Glimmstängel greifen. Zudem soll das Rauchen, wie bisher schon, auch in kleinen Schankwirtschaften (nicht größer als 75 Quadratmeter) erlaubt sein, um das Eckkneipensterben zu stoppen. Im Gesundheitsausschuss hat der Entwurf eine breite Mehrheit gefunden; die Bürgerschaft soll vor der Sommerpause grünes Licht geben.

Nur die Grünen wollen weiterhin ein generelles Verbot. Landeschefin Katharina Fegebank kritisierte die Neuregelung als "technischen Schnickschnack und Konjunkturprogramm für Lüftungstechniker". Die SPD sei vor der Raucherlobby eingeknickt. Ähnlich sieht es Ärztekammer-Präsident Frank-Ulrich Montgomery.


http://www.a-beig.de/nachrichten/norddeutschland/artikeldetail/article/1751/feue...

  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Hamburger News
Antwort #40 - 15.05.12 um 09:01:51
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http://www.abendblatt.de/hamburg/article2276983/SPD-will-Rauchen-in-Gaststaetten...

Jetzt darf man in Hamburg dann doch wieder essen und rauchen. Gibt es eigentlich Schadensersatz für solch überflüssige Gesetzgebungsverfahren?

Bei der Abstimmung habe ich mitgemacht, kanns ja ni cht lassen, aktuell: 68 % für rigides Rauchverbot

  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hamburger News
Antwort #39 - 10.04.12 um 14:13:03
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Kneipensterben in Hamburg:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2241817/Jetzt-auch-Dieze-jede-zweite-Kne...

Quote:
jede zweite Kneipe dicht
[...]
Eine Ursache: Rauchverbot.
[...]
Julius Wagner ist Rechtsanwalt. Er könnte genauso gut als Hellseher sein Geld verdienen. Als der Jurist aus Hessen vor gut drei Jahren in der Handelskammer bei der Hauptversammlung des Hamburger Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) ans Mikrofon trat, malte er den Mitgliedern in knappen Sätzen den Teufel an die Wand. Er erzählte Hamburgs Gastronomen, was auf sie zukomme. Schön war das nicht.

Damals verdunkelte das gerade in Kraft getretene Rauchverbot die Aussichten der Wirte und Kneipiers. "Knapp die Hälfte der Gastronomie ist negativ davon betroffen", sagte Julius Wagner vom Dehoga-Bundesverband. Bei durchschnittlichen Umsatzverlusten "von rund 30 Prozent" gehe es um die Existenz. Wagners Prophezeiung: "Viele Einraumkneipen werden vom Markt verschwinden."
Der Mann sollte recht behalten.
[...]
Dass in Hamburg im Vergleich zur Rest-Republik das Kneipensterben besonders heftig ist, hängt auch mit dem strikten Rauchverbot zusammen. "Das hatte gerade in den kleinen Kneipen drastische Umsatzeinbußen zur Folge", sagt Maihöfer.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar die verschärfte Hamburger Gesetzgebung gekippt hatte, laufen nun die Gespräche mit den Fraktionen. "Eine Weltstadt wie Hamburg muss den Wirten das Vertrauen einräumen, individuelle Lösungen für ihre Gäste zu finden", sagt Wittern.

Es geht auch um Arbeitsplätze. Bei 750 Kneipen kommt Gastro-Experte Maihöfer in einer "groben Schätzung" auf etwa 1000 Vollzeitarbeitsplätze und 2000 Stellen für geringfügig Beschäftigte. "Das bedeutet, dass in diesem Bereich in den letzten Jahren rund 3000 Stellen verloren gegangen sind."



Wie reagiert darauf Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD)?

Quote:
Ich selbst bin ganz klar für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie.


http://www.bild.de/regional/hamburg/interview/gesundheitssenatorin-will-absolute...
« Zuletzt geändert: 10.04.12 um 14:15:31 von ChristophL »  
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Re: Hamburger News
Antwort #38 - 21.02.12 um 14:05:14
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Tegel schrieb on 30.08.11 um 11:53:37:
Das Verwaltungsgericht Hamburg hält das Nichtraucherschutzgesetz für verfassungswidrig und will dies vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klären lassen. 



Fortsetzung in einem neuen Thread:

http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1329829008/0#0

  
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Tegel
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Re: Hamburger News
Antwort #37 - 30.08.11 um 11:53:37
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...und der Schwachsinn der einschlägigen Blätter findert wieder kein halten:

Rauch-Erlaubnis in Kneipen vor dem Aus

natürlich dürfen die " Klassiker " an Volksverblödung nicht fehlen und finden ihren Platz:

"Wir haben immer die Auffassung vertreten, dass ein absolutes Rauchverbot die rechtlich sauberste Lösung ist. Sollte Karlsruhe das Hamburger Gesetz beanstanden, würden wir für die Gastronomie ein absolutes Rauchverbot befürworten", sagte GAL-Gesundheitsexpertin Heidrun Schmidt. Besser sei dabei ein bundesweites Gesetz als eine Hamburger Insellösung. Andere EU-Staaten machten vor, dass dies problemlos funktioniert und akzeptiert werde, so Schmitt weiter. Auch Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Linkspartei, sprach sich für ein absolutes Rauchverbot aus. Dass es Umsatzrückgänge gibt, glaubt sie nicht: "Die wirtschaftlichen Probleme kleiner Gastsstätten haben nichts mit dem Rauchverbot zu tun." Vielmehr sei der seit Jahren zurückgehende Bierkonsum die Ursache. Artus: "Und viele Menschen können sich schlicht einen Kneipenbesuch nicht mehr leisten."

alles gekoppelt mit einer absolut unsinnigen Umfrage:

Das Verwaltungsgericht Hamburg hält das Nichtraucherschutzgesetz für verfassungswidrig und will dies vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klären lassen. Halten Sie die jetzige Regelung für gut?

Ja wie den nun, bin ich für mehr Freiheit für Raucher, so sage ich Nein. Bin ich für die " totale Anti Lösung " so sage ich auch Nein ?

Oder was ?

Durchgedreht

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article2008169/Rauch-Erlaubnis-in-Kn...
  

Gib " links" keine Chance.
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