Normales Thema Hamburg gründet Clubs (Gelesen: 645 mal)
Mygner
Full Member
***
Offline


272

Beiträge: 291
Mitglied seit: 15.03.08
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #6 - 04.07.08 um 19:49:00
Beitrag drucken  
50 Kultur-Begegnungsstätten als Raucherclubgemeinschaft

http://tinyurl.com/5j3b8k

Die Rettung sah Ulli Schweer in "Aion". Der gemeinnützige Verein hat sich der Förderung von Kunst, Kultur, Bildung, Erziehung sowie der Völkerverständigung, sprich dem multikulturellen Miteinander, verschieben. Ziele, die auch die Kulturkneipe mit Lesungen, Konzerten, Theateraufführungen und künstlerischer Talentförderung verfolgt. Ulli Schweer macht keinen Hehl daraus: "Wir sind dem Verein beigetreten, um das Rauchverbot zu umgehen."

Das an den Öffnungstagen nun immer wieder stattfindende Ritual verursacht nicht nur bei Kneipengängern Kopfschütteln. Ulli Schweer erklärt: "Wir können entscheiden, ob wir ,Consortium' sind, das dem Nichtraucherschutzgesetz unterliegt, oder ob wir Begegnungsstätte sind. Das heißt für uns: Der Betrieb öffnet um 18 Uhr und läuft dann als Kneipe mit Rauchverbot circa eine Stunde lang. Um 18.50 Uhr läutet der Tresenmann die letzte Bestellung (last order) ein und fordert die Gäste auf, auszutrinken. Um 19 Uhr wird die Eingangstür abgeschlossen. Eine Minute später wird sie wieder aufgeschlossen.

Dann ist das "Consortium" eine Begegnungsstätte. Die Gäste, die nach 19 Uhr reinkommen, müssen allerdings "Aion"-Mitglieder sein. Eine Mitgliedskarte, die am Tresen zu kaufen ist, kostet fünf Euro. Sie ist zeitlich unbegrenzt und gilt für alle "Aion"-Begegnungsstätten. Es gibt keine Tagesausweise. "Wenn jemand reinkommt, der nicht Mitglied ist, wird er freundlich wieder rausgebeten. Bisher ist das nur etwa zehnmal passiert. Dagegen haben wir allein im ersten Monat 570 Mitglieder bekommen", so Ulli Schweer.

Nach Angaben von Claus Severin, dem Zweiten Vorsitzenden von "Aion", gibt es in ganz Hamburg etwa 50 Kultur-Begegnungsstätten des Vereins. Severin stellt allerdings klar: ",Aion' ist als kultureller Förderverein gegründet worden und nicht, um das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz zu umgehen. Der Verein existiert seit 2001, wurde also lange vor dem Gesetz gegründet." Solche Begegnungsstätten wie das "Consortium" würden allerdings Künstlern ein gutes öffentliches Forum bieten, so Severin.

Wer mehr über den Verein erfahren möchte,
kann sich über die Telefonnummer
0 40/20 00 63 02
an die "Aion"-Mitarbeiter wenden.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
archimede
Advanced Member
*****
Offline


Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

Beiträge: 3.509
Mitglied seit: 28.06.07
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #5 - 28.04.08 um 19:26:00
Beitrag drucken  
Schwarz-Grùn- die farbe des Venezianische Pest  8)
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Carolus Magnus
Senior Member
*****
Offline


Ich rauche und trinke
aus politischen Gründen.

Beiträge: 1.979
Standort: Schweiz
Mitglied seit: 09.06.07
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #4 - 28.04.08 um 18:14:00
Beitrag drucken  
Schwarz-Grün ?! - Taliban-Ökofreaks ?!

(Man schaue mal das Parteiprogramm der CDU bis 2020 der Angela Dorothea Merkel an !!!)

Dient dies bloß dem Erhalt der Politikerklasse mit ihren Diäten?


Handelsblatt:

Nach den Grünen hat auch die CDU in Hamburg der gemeinsamen Koalition zugestimmt. Durch die einstimmige Entscheidung kommt in der Bundesrepublik die erste schwarz-grüne Regierung auf Landesebene zustande.

Schwarz-Grüne Regierung perfekt

  

www.sackstark.info - heute schon gelesen?
Zum Seitenanfang
IP gespeichert
 
Caschny
Full Member
***
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 385
Mitglied seit: 14.06.07
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #3 - 18.04.08 um 17:12:00
Beitrag drucken  
robin schrieb on 18.04.08 um 07:12:21:
Dachte ich mir. Nach dieser wohlwollenden Berichterstattung und kostenlosen werbung dürfte es ganz spontan zu einer deutlichen Erhöhung gekommen sein, nehme ich an?


Das ist jetzt natürlich noch nicht wirklich feststellbar, denn der Artikel erschien ja erst vorgestern. Aber vorstellen kann ich mir das schon. Vor allem darf man ja auch nicht die Mundpropaganda vergessen. Vor einigen Monaten wusste ja noch kaum jemand, dass in Hamburg überhaupt Raucherklubs zugelassen sind. Jedenfalls stimmt die Richtung in Hamburg!


robin schrieb on 18.04.08 um 07:12:21:
Auch die sehr positive Entwicklung in BY ist ja Ansporn.
Es wird in der Tat Zeit, das zu exportieren:

Widerstand ist machbar, Herr Nachbar!

In dem Sinn:  :-D


Ja, logo! Ich sehe in Bayern ebenfalls einen gewissen Vorbildcharakter. Die Medien greifen das immer stärker auf und auch die Kommunalwahlen dort hat man natürlich auch hier zur Kenntnis genommen. Die nächste spannende Frage wird sein, wie die neue schwarz/Grüne Regierung damit umgehen wird. Hier sehe ich allerdings eher einen Nachteil: Für die Grünen hätte es besser die F.D.P. geschafft, in die Bürgerschaft bzw. an die Regierung zu kommen. In jedem Falle bleibt es interessant...  :-D.

Selbst habe ich monatelang versucht, meinem Stammwirt die Vereinsgeschichte schmackhaft zu machen - jetzt endlich mit Erfolg, Mittwoch habe ich meinen Ausweis bekommen 8).

Caschny.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
robin
Senior Member
*****
Offline


robin

Beiträge: 1.742
Mitglied seit: 30.06.06
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #2 - 18.04.08 um 07:12:00
Beitrag drucken  
Caschny schrieb on 17.04.08 um 22:49:50:
Die tatsächliche Anzahl der Raucherklubs in Hamburg (im Artikel sind 40 aufgeführt) dürfte deutlich höher liegen.

Dachte ich mir. Nach dieser wohlwollenden Berichterstattung und kostenlosen werbung dürfte es ganz spontan zu einer deutlichen Erhöhung gekommen sein, nehme ich an?

Auch die sehr positive Entwicklung in BY  ist ja Ansporn.
Es wird in der Tat Zeit, das zu exportieren:

Widerstand ist machbar, Herr Nachbar!

In dem Sinn:  :-D
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Caschny
Full Member
***
Offline


I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 385
Mitglied seit: 14.06.07
Re: Hamburg gründet Clubs
Antwort #1 - 17.04.08 um 22:49:00
Beitrag drucken  
Die tatsächliche Anzahl der Raucherklubs in Hamburg (im Artikel sind 40 aufgeführt) dürfte deutlich höher liegen.

Viele Kneipen haben einen Raucherklub im Alleingang gegründet. Ferner weiß ich von weiteren Klubgründungen, die auf die Initiative von dem Gastgewerbe nahe stehenden Wirtschaftszweigen zurückzuführen sind und kneipenübergreifend wirken.

Wenn mir auch die Klublösung aus Bayern (VEBWK) wegen ihrer Bündelung der Aktivitäten (höhere Effezienz) lieber wäre, so betrachte ich die Entwichlung doch mit größter Genugtuung und einer guten Portion Optimismus.

Caschny.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
robin
Senior Member
*****
Offline


robin

Beiträge: 1.742
Mitglied seit: 30.06.06
Hamburg gründet Clubs
16.04.08 um 12:17:00
Beitrag drucken  
http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/04/16/raucher-clubs/in-hamburg-list...

Netter Artikel:

...Und sie gehen auf die Straße. Nächsten Mittwoch wollen sie mit einer Demo in der City ihrer Wut Luft machen. Und immer mehr Wirte machen ihre Kneipen zu Raucherclubs und umgehen so das Verbot – mittlerweile sind es schon mehr als 40 „Club-Kneipen“ in der ganzen Stadt, in denen fröhlich geraucht wird. Organisiert sind die Qualm-Gastronomen in Vereinen wie „Wirtshauskultur e.V.“ und „Club For Happy Life & Smoking“.

Für die Gastronomen geht es um die nackte Existenz. Denn seit das Nichtraucherschutzgesetz zum 1. Januar in Kraft trat, geht es mit ihren Umsätzen steil bergab.



Übrigens, schon gemerkt: Der Ton der Presse ändert sich mehr und mehr.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
 
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.    Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz OK