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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern (Gelesen: 1.717 mal)
Mygner
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Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
17.05.08 um 20:45:00
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http://tinyurl.com/42sdh8

Immer mehr Krankenhäuser bewerben sich um das Zertifikat für eine "Rauchfreie Gesundheitseinrichtung" in Bronze, Silber und Gold. Ab 30 Punkten gibt es das bronzene Zertifikat, ab 126 Punkten in Silber. Erst wenn ein Unternehmen jeglichen blauen Dunst von seinem Gelände verbannt, alle Punkte des Audits erfüllt und das mindestens drei Jahre durchgehalten hat, gibt es das Zertifikat in Gold.
Informationen dazu findet man unter
http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de.

Bronze Zertifikat
Mit dem Bronze Zertifikat werden Sie ausgezeichnet, wenn eine Arbeitsgruppe für das Projekt Rauchfreies Krankenhaus besteht, Sie eine Strategie für die Umsetzung entwickelt haben und Ihre Mitarbeiter ausführlich über das Vorhaben informiert sind.
Auf Basis der Selbsteinschätzung beinhaltet das die Umsetzung der Punkte 1 und 2 des Europäischen Kodex zu mehr als 75% (mind. 30 Punkte).

Das Silber Zertifikat
setzt die Umsetzung der Standards 1 bis 10 des Europäischen Kodex zu 75% voraus (mind.126 Punkte).
Es wird besonderer Wert auf die Qualität der Umsetzung der Standards 4 Tabakentwöhnung und 5 Schutz vor Tabakrauch gelegt. Das bedeutet, dass das Krankenhausgebäude rauchfrei und Rauchen ausschließlich in gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt ist. Ausnahmen (z.B. für spezielle Psychiatriebereiche, Palliativstation) müssen erläutert werden. Raucherberatung und Angebote der Tabakentwöhnung müssen fest in den Behandlungsplan der PatientInnen integriert sein.

Das Gold Zertifikat
setzt die vollständige Umsetzung der Europäischen Standards 1-10, ein Gesamtergebnis von 168 Punkten (100%), über drei Jahre in Folge voraus und gewährleistet eine komplette Rauchfreiheit (im Gebäude sowie auf dem Gelände), ein systematisches Programm zur Tabakentwöhnung und eine regelmäßige Überwachung der Strategie.

aus der Befragung Silber-zertifizierter Krankenhäuser im
Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser:
http://tinyurl.com/48j54w

Der öffentlich geäußerte politische Wille, das Rauchen weiter einzugrenzen und als Krankheitsbild zu sehen, hat mit dazu beigetragen als Unterstützung die Klinik zertifizieren zu lassen. Anerkennung der Tabakabhängigkeit als weiter behandlungsbedürftige Suchterkrankung

In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
• Belehrung-Ermahnung - Abreise vorzeitig
• zuerst "gelbe Karte" ,dann ggf. Entlassung
  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #1 - 17.05.08 um 21:47:00
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Mygner schrieb on 17.05.08 um 20:45:24:
http://tinyurl.com/42sdh8

Immer mehr Krankenhäuser bewerben sich um das Zertifikat für eine "Rauchfreie Gesundheitseinrichtung" in Bronze, Silber und Gold. Ab 30 Punkten gibt es das bronzene Zertifikat, ab 126 Punkten in Silber. Erst wenn ein Unternehmen jeglichen blauen Dunst von seinem Gelände verbannt, alle Punkte des Audits erfüllt und das mindestens drei Jahre durchgehalten hat, gibt es das Zertifikat in Gold.
Informationen dazu findet man unter
http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de.

Bronze Zertifikat
Mit dem Bronze Zertifikat werden Sie ausgezeichnet, wenn eine Arbeitsgruppe für das Projekt Rauchfreies Krankenhaus besteht, Sie eine Strategie für die Umsetzung entwickelt haben und Ihre Mitarbeiter ausführlich über das Vorhaben informiert sind.
Auf Basis der Selbsteinschätzung beinhaltet das die Umsetzung der Punkte 1 und 2 des Europäischen Kodex zu mehr als 75% (mind. 30 Punkte).

Das Silber Zertifikat
setzt die Umsetzung der Standards 1 bis 10 des Europäischen Kodex zu 75% voraus (mind.126 Punkte).
Es wird besonderer Wert auf die Qualität der Umsetzung der Standards 4 Tabakentwöhnung und 5 Schutz vor Tabakrauch gelegt. Das bedeutet, dass das Krankenhausgebäude rauchfrei und Rauchen ausschließlich in gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt ist. Ausnahmen (z.B. für spezielle Psychiatriebereiche, Palliativstation) müssen erläutert werden. Raucherberatung und Angebote der Tabakentwöhnung müssen fest in den Behandlungsplan der PatientInnen integriert sein.

Das Gold Zertifikat
setzt die vollständige Umsetzung der Europäischen Standards 1-10, ein Gesamtergebnis von 168 Punkten (100%), über drei Jahre in Folge voraus und gewährleistet eine komplette Rauchfreiheit (im Gebäude sowie auf dem Gelände), ein systematisches Programm zur Tabakentwöhnung und eine regelmäßige Überwachung der Strategie.

aus der Befragung Silber-zertifizierter Krankenhäuser im
Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser:
http://tinyurl.com/48j54w

Der öffentlich geäußerte politische Wille, das Rauchen weiter einzugrenzen und als Krankheitsbild zu sehen, hat mit dazu beigetragen als Unterstützung die Klinik zertifizieren zu lassen. Anerkennung der Tabakabhängigkeit als weiter behandlungsbedürftige Suchterkrankung

In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
• Belehrung-Ermahnung - Abreise vorzeitig
• zuerst "gelbe Karte" ,dann ggf. Entlassung


Steht am Eingangstor „Arbeit macht frei“ ?

und noch was

Wenn ich ins Krankenhaus muss bin ich ein sehr sehr gut zahlender Kunde das darf man nicht vergessen.

Krankenhäuser sind heutzutage Profitcenter, sie müssen wirtschaftlich denken.

So !  und jetzt wollen die mich rauswerfen.



  
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Mygner
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #2 - 16.07.08 um 23:20:00
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aus einem Bericht über die Neusser Palliativstation:
http://tinyurl.com/64y9wu

Vielmehr dreht sich alles darum, die Würde der Erkrankten zu bewahren.
Im Wintergarten dürfen die Patienten sogar rauchen
Zum Beispiel können die Patienten selbst bestimmen, wie lange sie schlafen und wie sie den Tag verbringen wollen. „Auch das Rauchen im Wintergarten kann man diesen Patienten nicht mehr verbieten“, sagt Dr. Werner Moser.


Erst im Endstadium des Lebens wird also die Würde des Erkrankten wieder berücksichtigt.
Bis dahin darf die Würde des erkrankten Rauchers mit Füßen getreten werden..

Im letzten Winter musste ich bei einem Besuch im Krankenhaus miterleben wie eine 84jährige Frau, nur mit einem Bademantel bekleidet, in ihrem Rollstuhl vor der Eingangstür des Krankenhauses stand. Bei minus 9 Grad Celsius rauchte sie dort eine Zigarette.

  
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robin
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robin

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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #3 - 17.07.08 um 07:45:00
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shadu schrieb on 17.05.08 um 21:47:27:
Krankenhäuser sind heutzutage Profitcenter, sie müssen wirtschaftlich denken.

So !  und jetzt wollen die mich rauswerfen.


Denkst  du etwa, das sei ein Widerspruch?

Ganz im Gegenteil!
In den letzten Jahren gab es im gesundheitswesen eine sehr einschneidende Veränderung, die Einführung der Fallpauschale.

Das heisst nichts anderes, als dass keine Einzelleistungen (OP, Bett, Röntgen etc.) mehr abgerechnet werden, sondern ein Fixbetrag für eine komplette Behandlung.
In einer Blinddarm-OP ist also die Eingangsuntersuchung, die OP, das Bett und die Nachsorge mit einem Betrag abgedeckt.

Das hat erst mal gewisse Vorteile: Je besser die Behandlung, desto schneller ist der Patient draussen. Braucht er das Bett einen Tag weniger, ist das ein Reingewinn für's Krankenhaus.
Natürlich ist die Zweischneidigkeit offensichtlich: Die Versuchung, den Patienten vorzeitig 'raus zu werfen, ist groß.

Diese Raucher-Diskriminierung setzt nun das McDonalds-Prinzip in den Krankenhäusern um: Mache dem Kunden, nachdem er bezahlt hat, den Aufenthalt so unbequem wie möglich, damit er schnell geht und dem nächsten Platz macht.
Oder einfach und deutlich:
Je schneller der Patient hinausgeekelt wird, desto grösser ist der Profit!
Denn: Es ist ganz gleich, ob der Patient sich selbst entlässt oder dazu provoziert wird, sich hinauswerfen zu lassen: Stets erhält das Krankenhaus die volle Fallpauschale von der Krankenversicherung.
Der einzige Weg, dieses perfide Geschäftsmodell zu unterlaufen, ist die richtige Wahl eines geeigneten Krankenhauses VOR der Behandlung. Ist man mal drin, gibt es gegen die Klinik kein finanzielles Druckmittel mehr, sondern, ganz im Gegenteil, handelt man ganz im Sinn ihrer 'Wirtschaftlichkeit', wenn man gegen ein RV opponiert.
  
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perle
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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #4 - 18.07.08 um 14:42:00
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robin schrieb on 17.07.08 um 07:45:31:
Denn: Es ist ganz gleich, ob der Patient sich selbst entlässt oder dazu provoziert wird, sich hinauswerfen zu lassen: Stets erhält das Krankenhaus die volle Fallpauschale von der Krankenversicherung.



recht hast du.

die leidtragenden dieser verbesserung im gesundheitssystem sind übrigens die hausärzte und die patienten. bei denen schlagen nämlich alle diese patienten wieder auf. die nachsorge für solche patienten wird den ärzten aber nicht separat vergütet. im gegenteil, wenn sie patienten haben, die mit einer bestimmten voreinstellung von medikamenten vom hausarzt weiterhin mit diesen medikamenten versorgt werden müssen, laufen sie gefahr, die kosten entweder nicht erstattet zu bekommen, bzw. sogar noch in regreß genommen zu werden, da sie über den vergleichskosten anderer praxen liegen.

die patienten werden dann die leidtragenden im doppelten sinne sein, wenn zu ihrer erkrankung auch noch höhere kosten für die medikamente kommen.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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raucherdiskriminierung.eu
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I love YaBB 1G - SP1!

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #5 - 18.07.08 um 20:10:00
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In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
• Belehrung-Ermahnung - Abreise vorzeitig
• zuerst "gelbe Karte" ,dann ggf. Entlassung [/quote]

Ich bin nicht aggressiv, wenn aber jemand z.B. meinen Vater  wegen des Verstoßes gegen das Rauchverbot raus schmeißt, dann... Na ja, lassen wir es lieber...

Im Prinzip müssen wir nur wissen, um welche Krankenhäuser es geht, und die unseren  lieben Antiraucher und DEREN Familien überlassen...
  

Die Schnittmenge zweier Mengen "Statistikkenntnisse" und "medizinische Forscher" ist eine leere Menge.
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #6 - 18.07.08 um 22:38:00
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@robin and all: Gesundheitswesen -> Gesundheitswirtschaft Zwinkernd
  
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tesla
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Rauchen kann tödlich sein-
Nichtrauchen auch

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #7 - 15.03.09 um 19:17:10
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Heute nachmittag war ich auf Krankenbesuch im St. Franziskus-Hospital in Münster. Im Eingangsbereich fiel mir eine Glastür mit der Aufschrift "Ausgang zum Raucherraum" ins Auge, die in den Aussenbereich führte. Allein die Bezeichnung "Ausgang zum Raucherraum" erschien mir schon irgendwie fragwürdig, da man Räume ja i.d.R. durch einen Eingang betritt. Offensichtlich wird in Münster der Begriff "Raum" sehr weit gefasst..es handelt sich tatsächlich bei diesem "Raucherraum" lediglich um eine Raucherecke im Freien, d.h. kein Windschutz, geschweige denn ein Dach. Auch im Franziskus-Hospital schickt man seine Patienten zum Rauchen bei 7 °C und Nieselregen ins Freie.. Ärgerlich


"Raucherraum" des Franziskus-Hospitals in Münster, Sonntag, 15.03.09;
15.38 Uhr; 7 °C Aussentemperatur, leichter Nieselregen


  
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Mr.Marple
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YES, WE SMOKE!

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #8 - 15.03.09 um 23:14:28
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Gut, dass Du das Thema wieder ausgegraben hast, Tesla.

Habe auch was beizusteuern:

Nürnberger Erler-Klinik im April 08; Das Schild steht noch mehrere meter vom Haupteingang entfernt. Raucher standen auf der anderen Straßenseite, d.h. Rollstuhlfahrer müssten über hohe Bordsteine rollen.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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Javaanse
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #9 - 15.03.09 um 23:33:49
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Mr.Marple schrieb on 15.03.09 um 23:14:28:
Nürnberger Erler-Klinik im April 08; Das Schild steht noch mehrere meter vom Haupteingang entfernt. Raucher standen auf der anderen Straßenseite, d.h. Rollstuhlfahrer müssten über hohe Bordsteine rollen.


Die Zeit ist überreif, solche aberwitzigen Auswüche des Gesundheitsfaschismus zu beseitigen. Egal ob mit Spray, Pinsel, Überkleben oder Säge! - Solch' zynischer Dreck muss wech und zwar überall, wo er uns unter freiem Himmel begegnet!

Jürgen

« Zuletzt geändert: 15.03.09 um 23:57:06 von Javaanse »  

"Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen."

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Doryen
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #10 - 16.03.09 um 02:26:33
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Jürgen du kamst mir wie schon öfter als ich was schreiben wollte, zuvor. Geb dir vollkommen recht!
  

Egal welche Marke, Hauptsache Starke!
- Herbert Knebel
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Gizeh
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #11 - 16.03.09 um 06:34:00
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An unserem Klinikum haben sie radikal alle Aschenbecher abgehängt, die bis vor einigen Monaten im wettergeschützten Eingangsbereich hingen, ebenso an allen Parkbänken ringsherum – rauchfreie Klinik zu werden ist seit Jahren ein erklärtes Ziel.
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…

Es gibt im hessischen Gesetz diesen Passus:
„In Krankenhäusern können aufgrund ärztlicher Entscheidung im Einzelfall Ausnahmen für solche Patientinnen und Patienten zugelassen werden, bei denen dies aus medizinischen oder sonstigen gewichtigen Gründen geboten erscheint, wenn gewährleistet ist, dass andere Personen durch den Rauch nicht beeinträchtigt werden.“

Ich persönlich würde darauf bestehen, dass das Rauchverbot für mich aufgehoben wird – habe aber gehört (in den mir bekannten Abteilungen), dass noch niemand davon gebrauch gemacht hat. Solange die Patienten nicht gegen die Rauchverbote rebellieren und ihre Rechte fordern, wird keiner die Notwendigkeit sehen, diesen Gesetzestext wieder zu ändern

« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 06:35:27 von Gizeh »  

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Das Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. (Oscar Wilde)
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Werner R. Niedermeier
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #12 - 16.03.09 um 06:50:38
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Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Solange die Patienten nicht gegen die Rauchverbote rebellieren und ihre Rechte fordern, wird keiner die Notwendigkeit sehen, diesen Gesetzestext wieder zu ändern

Es gab durchaus schon eine Klage wegen Rauchverbote in einer hessischen Klinik, die gewonnen wurde. Wie die nächst höhere Instanz entschieden hat (wenn bereits entschieden wurde) weiß ich allerdings nicht. »Bei Rauchen-Bayern gabs dazu eine News.
« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 06:52:27 von Werner R. Niedermeier »  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
http://www.rauchernews.de
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christina
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #13 - 16.03.09 um 08:17:30
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Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…




ähem, entschuldigung, wofür gibt es taschenascher? wir dürfen uns über die rauchverbote nicht wundern, wenn sich viele von uns aufführen wie im schweinestall.....


Anmerkung der Administration: Und tschüss! Dumpfbacke!
« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 10:51:45 von Javaanse »  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #14 - 16.03.09 um 08:47:55
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christina schrieb on 16.03.09 um 08:17:30:
ähem, entschuldigung, wofür gibt es taschenascher? wir dürfen uns über die rauchverbote nicht wundern, wenn sich viele von uns aufführen wie im schweinestall.....

Netter Versuch, kleiner Troll. Es würde mich mal interessieren welche Mittelchen du nehmen musstest damit dir das "uns" in deinem Beitrag so problemlos von der Tastatur ging.

Ansonsten: Warum stellt man Abfalleimer auf? Könnte doch jeder seinen Taschenabfalleimer mitnehmen.

Und nun Husch-Husch wieder zu den Hirnfreien, wo du hingehörst.

  

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