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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern (Gelesen: 1.366 mal)
CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #34 - 22.11.09 um 18:59:22
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el3ktro-Idiot schrieb on 22.11.09 um 17:00:44:
tesla schrieb on 15.03.09 um 19:17:10:
Auch im Franziskus-Hospital schickt man seine Patienten zum Rauchen bei 7 °C und Nieselregen ins Freie.. Ärgerlich


Findet es hier niemand ein etwas seltsames Verhalten, wenn sich ein Mensch freiwillig bei 7° und Nieselregeln ins Freie stellt, um drogengetränkten und krebserregenden Rauch inhalieren zu dürfen? Bin ich wirklich der einzige, dem dieses Verhalten zumindest ziemlich seltsam, wenn nicht hochgradig absurd erscheint?

Ist euch wirklich nicht klar, zu was für bescheuerten Aktionen euch eure Sucht treibt? Welcher vernünftige Mensch würde so etwas denn freiwillig machen? Niemand! Ihr macht es ja auch nicht freiwillig, ihr werdet dazu gezwungen, von eurem drogenmanipulierten Gehirn, das verzweifelt nach seiner Dosis Nikotin verlangt und euch dann, wenn es diese Dosis endlich bekommt, vorgaukelt, dieser beißende, krebserregende, hochgiftige und eklig schmeckende Rauch wäre tatsächlich ein "Genuss". Ihr tut mir echt leid!


Und wieder hat einer den Weg hierher gefunden.

Zu Deinen Äußerungen obwohl es bei Dir nichts hilft.

Stell Dir vor, sogenannte Freizeitsportler rennen bei Wind und Wetter (man würde keinen Hund vor die Tür schicken), bei Minusgraden draußen rum, joggen durch den Wald, verletzen sich manchmal usw.
Wie süchtig muß man sein, daß man sich das tagtäglich antut?
« Zuletzt geändert: 22.11.09 um 21:01:48 von CoF »  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #33 - 22.11.09 um 18:11:23
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Das hilft:
  

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #32 - 22.11.09 um 17:05:07
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Javaanse schrieb on 27.06.09 um 20:54:25:
War heute im Krankenhaus Muttern besuchen. Rauchverbot auf allen (übrigens gegen Regen perfekt überdachten) Balkonen der edlen Anstalt und auch draußen vorm ebenfalls überdachten Eingangsbereich. 30 m entfernt am Rande des Parkplatzes unter einem Plastikdach auf Betonboden gabs einen kleinen, so richtig schön ungemütlichen "Raucher"-Verschlag bis zu dem die rauchenden Patienten teils sogar ihre rollenden Infusionsständer über den Asphalt gekarrt hatten. - Eine absolut würdelose und entwürdigende Zur-Schau-Stellung!

Dann kam der schon seit geraumer Zeit dahergrummelnde Gewittersturm in Fahrt ...

Ich rauchte selbstverständlich vorm stabil überdachten, trockenen Haupteingang und bald machtens mir noch ein paar Leutchens nach, - Besucher wie Patienten. Danach war der Patienten-Balkon im fünften Stock an der Reihe, auf dem ich seltsamerweise eine ganze Reihe merkwürdiger, kleiner, schwarzer Flecken auf dem Boden vorfand und 15 Meter tiefer war alles voll Kippen.

Tja, - kommt davon, wenn man die Aschenbecher weg packt, jetzt leert die eben der Gärtner aus  ... Zwinkernd

Naja, wie dem auch sei: Ich mach das jetzt immer so. Letzte Woche hatte ich einen Vortrag bei der Uni und dort prompt das gleiche Diskriminierungsspielchen: Es herrschte ein rein schikanöses Rauchverbot auf dem gesamten Umlaufbalkon! Selbstverständlich habe ich auch dort direkt vor meinem Vortrag geraucht und demonstrativ auch die Tür mit dem idiotischen Verbotsschild dran offen gelassen, so lange ich draußen war.

Der Vortrag kam trotzdem gut an.

Jürgen


Boah du bist ja so richtig krass rebellisch, wow, so ein richtiger Kämpfer für die Gerechtigkeit! Das kommt bei den rauchenden Weibern sicher gut an, du mit deiner rebellischen, kämpferischen Art, man ich bin total beeindruckt!
  

Ödp-Volksbegehren muss scheitern und es wird!
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el3ktro-Idiot
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Idiot

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #31 - 22.11.09 um 17:00:44
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tesla schrieb on 15.03.09 um 19:17:10:
Auch im Franziskus-Hospital schickt man seine Patienten zum Rauchen bei 7 °C und Nieselregen ins Freie.. Ärgerlich


Findet es hier niemand ein etwas seltsames Verhalten, wenn sich ein Mensch freiwillig bei 7° und Nieselregeln ins Freie stellt, um drogengetränkten und krebserregenden Rauch inhalieren zu dürfen? Bin ich wirklich der einzige, dem dieses Verhalten zumindest ziemlich seltsam, wenn nicht hochgradig absurd erscheint?

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papa_baer66
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Wessen Geist nicht blitzt,
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #30 - 27.06.09 um 22:21:27
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Ja, fast so ähnlich ist es auch bei uns an der Uni. Die Raucher stehen alle vor dem Eingangsbereich und die Tür steht meterweit offen. (besonders jetzt im Sommer) In der Zeit vor dem Rauchverbot wurde drinnen im Flur geraucht, doch es riecht jetzt im Flur durch die offene Tür genauso wie früher. Und komischerweise hat das noch niemanden gestört.
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Javaanse
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #29 - 27.06.09 um 20:54:25
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War heute im Krankenhaus Muttern besuchen. Rauchverbot auf allen (übrigens gegen Regen perfekt überdachten) Balkonen der edlen Anstalt und auch draußen vorm ebenfalls überdachten Eingangsbereich. 30 m entfernt am Rande des Parkplatzes unter einem Plastikdach auf Betonboden gabs einen kleinen, so richtig schön ungemütlichen "Raucher"-Verschlag bis zu dem die rauchenden Patienten teils sogar ihre rollenden Infusionsständer über den Asphalt gekarrt hatten. - Eine absolut würdelose und entwürdigende Zur-Schau-Stellung!

Dann kam der schon seit geraumer Zeit dahergrummelnde Gewittersturm in Fahrt ...

Ich rauchte selbstverständlich vorm stabil überdachten, trockenen Haupteingang und bald machtens mir noch ein paar Leutchens nach, - Besucher wie Patienten. Danach war der Patienten-Balkon im fünften Stock an der Reihe, auf dem ich seltsamerweise eine ganze Reihe merkwürdiger, kleiner, schwarzer Flecken auf dem Boden vorfand und 15 Meter tiefer war alles voll Kippen.

Tja, - kommt davon, wenn man die Aschenbecher weg packt, jetzt leert die eben der Gärtner aus  ... Zwinkernd

Naja, wie dem auch sei: Ich mach das jetzt immer so. Letzte Woche hatte ich einen Vortrag bei der Uni und dort prompt das gleiche Diskriminierungsspielchen: Es herrschte ein rein schikanöses Rauchverbot auf dem gesamten Umlaufbalkon! Selbstverständlich habe ich auch dort direkt vor meinem Vortrag geraucht und demonstrativ auch die Tür mit dem idiotischen Verbotsschild dran offen gelassen, so lange ich draußen war.

Der Vortrag kam trotzdem gut an.

Jürgen
« Zuletzt geändert: 27.06.09 um 20:59:16 von Javaanse »  

"Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen."

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shadu
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #28 - 17.03.09 um 21:57:51
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Tschuldigung wenn ich noch mal auf unsere kleinen Nerver zurück komme.

Es würde mich überhaupt nicht wundern wenn "bernadette", "christina", "patrizia" männlich ist.
Und Rauchen spielt bei diesen Stalker überhaupt keine Rolle, das könnte auch ein anderes artfremdes Forum sein. Die brauchen diese Plattform nur um ihre krankhafte Geltungssucht zu befriedigen.

  
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Zora
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fumar es un placer

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #27 - 17.03.09 um 21:42:21
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schön. wenn sich dieser weibliche tripletroll dann endlich wieder vom acker gemacht hat, können wir ja zum thema zurückkommen.

jürgen, ist zwar schön und gut auch im krankenhaus die stacheldrahtstrumpfhosen anziehen zu wollen, meistens stecken die beine aber schon in trombosestrümpfen. will sagen: gerade wenn man krank ist und sich ausgeliefert fühlt, hat man nicht unbedingt noch die kraft zu rebellieren. von daher teile ich gizes ansicht voll und ganz, sich eine rauchmöglichkeit via recht zu verschaffen. außerdem wird auf diesem wege auch eine chance für öffentlichkeit via medien genutzt (ja, einigen lokalen zeitungen und privatsendern flutscht immer noch eine meldung durch die rauchzensur, wenn es um die unmittelbare nachbarschaft geht).

auf der anderen seite hätte ich natürlich auch nichts dagegen dich einmal im stacheldrahthosen in der krankenhauslobby rauchen zu sehen  Laut lachend

grüße, zora
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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Javaanse
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #26 - 17.03.09 um 21:09:34
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rizzo schrieb on 17.03.09 um 20:52:21:
und Du bist soeben rausgefallen, herzchen.  


hihihi

Zwinkernd

  

"Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen."

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #25 - 17.03.09 um 20:52:21
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bernadette schrieb on 17.03.09 um 20:47:14:
herzchen, wenn du mich kennen würdest, dann würdest du gern bei mir deine fantasien ausleben.... aber ich bin da seeeeeeeehr wählerisch und du bist soeben durchgefallen.... hihihi.....


und Du bist soeben rausgefallen, herzchen.
  

I'd rather have a full bottle in front of me, than a full frontal lobotomie.
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #24 - 17.03.09 um 20:47:14
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cookinsland schrieb on 17.03.09 um 17:19:31:
"bernadette", "christina", "patrizia"...
Lebt da ein Hirnfreier seine Phantasien aus ?

Ist ja auch nicht einfach für die Jungs. Bei der Suche nach dem rauchfreien Puff kann man schon verzweifeln.
Tja lieber Bernadette,
auch auf der Bahnhofstoilett
sind die Leute Dir nicht nett
und rauchen Zigarett auf Zigarett.

Aber zumindest, lieber Anti, kannst Du daraus etwas lernen:
So wie Du Dich fühlst, Sex ohne Partner zu haben
so fühlen wir Raucher uns, wenn wir zum Kaffee keine rauchen dürfen.



herzchen, wenn du mich kennen würdest, dann würdest du gern bei mir deine fantasien ausleben.... aber ich bin da seeeeeeeehr wählerisch und du bist soeben durchgefallen.... hihihi.....
  
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bernadette
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #23 - 17.03.09 um 20:45:15
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Mr.Marple schrieb on 17.03.09 um 13:38:45:
bernadette schrieb on 17.03.09 um 08:37:47:
ey, wie geht ihr denn hier mit den ladies um? so bekommt ihr nie ne tolle frau ab.... hihi....


Beim Netzwerk Rauchen gibt es genug tolle Frauen, Bernadette Nicorette.

Gruß, Mr.Marple


das find ich schon mal gut.... stehe dann nicht so alleine da.... hihi....
  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #22 - 17.03.09 um 17:45:08
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cookinsland schrieb on 17.03.09 um 17:19:31:
"bernadette", "christina", "patrizia"...
Lebt da ein Hirnfreier seine Phantasien aus ?

Ist ja auch nicht einfach für die Jungs. Bei der Suche nach dem rauchfreien Puff kann man schon verzweifeln.
Tja lieber Bernadette,
auch auf der Bahnhofstoilett
sind die Leute Dir nicht nett
und rauchen Zigarett auf Zigarett.

Aber zumindest, lieber Anti, kannst Du daraus etwas lernen:
So wie Du Dich fühlst, Sex ohne Partner zu haben
so fühlen wir Raucher uns, wenn wir zum Kaffee keine rauchen dürfen.



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cookinsland
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #21 - 17.03.09 um 17:19:31
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"bernadette", "christina", "patrizia"...
Lebt da ein Hirnfreier seine Phantasien aus ?

Ist ja auch nicht einfach für die Jungs. Bei der Suche nach dem rauchfreien Puff kann man schon verzweifeln.
Tja lieber Bernadette,
auch auf der Bahnhofstoilett
sind die Leute Dir nicht nett
und rauchen Zigarett auf Zigarett.

Aber zumindest, lieber Anti, kannst Du daraus etwas lernen:
So wie Du Dich fühlst, Sex ohne Partner zu haben
so fühlen wir Raucher uns, wenn wir zum Kaffee keine rauchen dürfen.

  
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evarix
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #20 - 17.03.09 um 15:43:08
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perle schrieb on 17.03.09 um 15:09:19:
@bernadette,

och, keine sorge, die tollen ladies hat man entweder schon, oder nicht nötig, weil man stattdessen einen tollen typ hat. da sind wir hier in der eigentlich ganz entspannt........... Durchgedreht


Seeehr entspannt sogar.

Das Forum hier ist definitiv NICHT der Club der einsamen Herzen.

Gruß

evarix
  
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perle
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #19 - 17.03.09 um 15:09:19
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@bernadette,

och, keine sorge, die tollen ladies hat man entweder schon, oder nicht nötig, weil man stattdessen einen tollen typ hat. da sind wir hier in der eigentlich ganz entspannt........... Durchgedreht
« Zuletzt geändert: 17.03.09 um 15:09:41 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Mr.Marple
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #18 - 17.03.09 um 13:38:45
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bernadette schrieb on 17.03.09 um 08:37:47:
ey, wie geht ihr denn hier mit den ladies um? so bekommt ihr nie ne tolle frau ab.... hihi....


Beim Netzwerk Rauchen gibt es genug tolle Frauen, Bernadette Nicorette.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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bernadette
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Hallo

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #17 - 17.03.09 um 08:37:47
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christina schrieb on 16.03.09 um 08:17:30:
Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…




ähem, entschuldigung, wofür gibt es taschenascher? wir dürfen uns über die rauchverbote nicht wundern, wenn sich viele von uns aufführen wie im schweinestall.....


Anmerkung der Administration: Und tschüss! Dumpfbacke!

ey, wie geht ihr denn hier mit den ladies um? so bekommt ihr nie ne tolle frau ab.... hihi....
« Zuletzt geändert: 17.03.09 um 08:38:29 von bernadette »  
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #16 - 16.03.09 um 13:29:22
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Javaanse schrieb on 16.03.09 um 11:45:34:
Was heißt da "müssen"? Wenn man schon so feist dazu genötigt wird, sollte man die Kippen nicht einfach WEG-werfen, sondern sie z.B. in den Klinik-Briefkasten oder auf die Parkplätze der Kliniksleitung entsorgen.



Jürgen


Natürlich "muss" niemand seinen Müll gleich welcher Art durch einfaches Fallenlassen "entsorgen". Mit Rauchen oder Nichtrauchen hat das erstmal gar nichts zu tun.
Die Idee mit dem Briefkasten gefällt mir. Das werde ich auf der ebenso inoffiziellen wie illegalen Raucherekke auf dem Schulhof anregen. Ein hübscher Briefumschlag jeden Freitag an das Direktorat, Herrn Dr. XY, Absender: Ihre ergebenen Schüler, Inhalt 200 alte Kokelkippen. Da würde sogar ich mal eine mitrauchen.

  
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Javaanse
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #15 - 16.03.09 um 11:45:34
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Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…


Was heißt da "müssen"? Wenn man schon so feist dazu genötigt wird, sollte man die Kippen nicht einfach WEG-werfen, sondern sie z.B. in den Klinik-Briefkasten oder auf die Parkplätze der Kliniksleitung entsorgen.

Und was heißt da "schlechtes Gewissen"? Wir haben Krieg und es geht hier allein um Notwehr!

Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Ich persönlich würde darauf bestehen, dass das Rauchverbot für mich aufgehoben wird – habe aber gehört (in den mir bekannten Abteilungen), dass noch niemand davon gebrauch gemacht hat. Solange die Patienten nicht gegen die Rauchverbote rebellieren und ihre Rechte fordern, wird keiner die Notwendigkeit sehen, diesen Gesetzestext wieder zu ändern


Eine solche Forderung käme allerdings auch der Anerkenntnis dieses faschistoiden Gesetzes gleich, weil man sich ja auf eine Teilregelung desselben beriefe.

Nein letztlich bleibt uns nur die offensive "Gesetzes"-Übertretung. Unrecht bedarf keiner Akzeptanz und schon gar nicht der Befolgung. Ziviler Ungehorsam ist da gefragt.

Mittlerweile würde ich daher aus Protest sogar in der Lobby rauchen, wenn ich in dieser Klinik notgedrungenermaßen Patient wäre - und zwar genau so lange, bis man mir einen angemessenen Raucherbereich nebst Ascher zur Verfügung stellen würde.

So einfach ist das. Zwinkernd

Jürgen
« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 11:48:30 von Javaanse »  

"Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen."

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #14 - 16.03.09 um 08:47:55
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christina schrieb on 16.03.09 um 08:17:30:
ähem, entschuldigung, wofür gibt es taschenascher? wir dürfen uns über die rauchverbote nicht wundern, wenn sich viele von uns aufführen wie im schweinestall.....

Netter Versuch, kleiner Troll. Es würde mich mal interessieren welche Mittelchen du nehmen musstest damit dir das "uns" in deinem Beitrag so problemlos von der Tastatur ging.

Ansonsten: Warum stellt man Abfalleimer auf? Könnte doch jeder seinen Taschenabfalleimer mitnehmen.

Und nun Husch-Husch wieder zu den Hirnfreien, wo du hingehörst.

  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #13 - 16.03.09 um 08:17:30
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Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…




ähem, entschuldigung, wofür gibt es taschenascher? wir dürfen uns über die rauchverbote nicht wundern, wenn sich viele von uns aufführen wie im schweinestall.....


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« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 10:51:45 von Javaanse »  
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #12 - 16.03.09 um 06:50:38
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Gizeh schrieb on 16.03.09 um 06:34:00:
Solange die Patienten nicht gegen die Rauchverbote rebellieren und ihre Rechte fordern, wird keiner die Notwendigkeit sehen, diesen Gesetzestext wieder zu ändern

Es gab durchaus schon eine Klage wegen Rauchverbote in einer hessischen Klinik, die gewonnen wurde. Wie die nächst höhere Instanz entschieden hat (wenn bereits entschieden wurde) weiß ich allerdings nicht. »Bei Rauchen-Bayern gabs dazu eine News.
« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 06:52:27 von Werner R. Niedermeier »  

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #11 - 16.03.09 um 06:34:00
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An unserem Klinikum haben sie radikal alle Aschenbecher abgehängt, die bis vor einigen Monaten im wettergeschützten Eingangsbereich hingen, ebenso an allen Parkbänken ringsherum – rauchfreie Klinik zu werden ist seit Jahren ein erklärtes Ziel.
Das hält die Raucher allerdings nicht ab, weiterhin zu rauchen. Sicher haben sie dabei ein „schlechteres“ Gewissen als früher, weil sie die Kippen nun auf den Boden werfen müssen…

Es gibt im hessischen Gesetz diesen Passus:
„In Krankenhäusern können aufgrund ärztlicher Entscheidung im Einzelfall Ausnahmen für solche Patientinnen und Patienten zugelassen werden, bei denen dies aus medizinischen oder sonstigen gewichtigen Gründen geboten erscheint, wenn gewährleistet ist, dass andere Personen durch den Rauch nicht beeinträchtigt werden.“

Ich persönlich würde darauf bestehen, dass das Rauchverbot für mich aufgehoben wird – habe aber gehört (in den mir bekannten Abteilungen), dass noch niemand davon gebrauch gemacht hat. Solange die Patienten nicht gegen die Rauchverbote rebellieren und ihre Rechte fordern, wird keiner die Notwendigkeit sehen, diesen Gesetzestext wieder zu ändern

« Zuletzt geändert: 16.03.09 um 06:35:27 von Gizeh »  

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Das Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. (Oscar Wilde)
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #10 - 16.03.09 um 02:26:33
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Jürgen du kamst mir wie schon öfter als ich was schreiben wollte, zuvor. Geb dir vollkommen recht!
  

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- Herbert Knebel
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #9 - 15.03.09 um 23:33:49
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Mr.Marple schrieb on 15.03.09 um 23:14:28:
Nürnberger Erler-Klinik im April 08; Das Schild steht noch mehrere meter vom Haupteingang entfernt. Raucher standen auf der anderen Straßenseite, d.h. Rollstuhlfahrer müssten über hohe Bordsteine rollen.


Die Zeit ist überreif, solche aberwitzigen Auswüche des Gesundheitsfaschismus zu beseitigen. Egal ob mit Spray, Pinsel, Überkleben oder Säge! - Solch' zynischer Dreck muss wech und zwar überall, wo er uns unter freiem Himmel begegnet!

Jürgen

« Zuletzt geändert: 15.03.09 um 23:57:06 von Javaanse »  

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #8 - 15.03.09 um 23:14:28
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Gut, dass Du das Thema wieder ausgegraben hast, Tesla.

Habe auch was beizusteuern:

Nürnberger Erler-Klinik im April 08; Das Schild steht noch mehrere meter vom Haupteingang entfernt. Raucher standen auf der anderen Straßenseite, d.h. Rollstuhlfahrer müssten über hohe Bordsteine rollen.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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tesla
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Rauchen kann tödlich sein-
Nichtrauchen auch

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #7 - 15.03.09 um 19:17:10
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Heute nachmittag war ich auf Krankenbesuch im St. Franziskus-Hospital in Münster. Im Eingangsbereich fiel mir eine Glastür mit der Aufschrift "Ausgang zum Raucherraum" ins Auge, die in den Aussenbereich führte. Allein die Bezeichnung "Ausgang zum Raucherraum" erschien mir schon irgendwie fragwürdig, da man Räume ja i.d.R. durch einen Eingang betritt. Offensichtlich wird in Münster der Begriff "Raum" sehr weit gefasst..es handelt sich tatsächlich bei diesem "Raucherraum" lediglich um eine Raucherecke im Freien, d.h. kein Windschutz, geschweige denn ein Dach. Auch im Franziskus-Hospital schickt man seine Patienten zum Rauchen bei 7 °C und Nieselregen ins Freie.. Ärgerlich


"Raucherraum" des Franziskus-Hospitals in Münster, Sonntag, 15.03.09;
15.38 Uhr; 7 °C Aussentemperatur, leichter Nieselregen


  
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #6 - 18.07.08 um 22:38:00
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@robin and all: Gesundheitswesen -> Gesundheitswirtschaft Zwinkernd
  
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raucherdiskriminierung.eu
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I love YaBB 1G - SP1!

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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #5 - 18.07.08 um 20:10:00
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In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
• Belehrung-Ermahnung - Abreise vorzeitig
• zuerst "gelbe Karte" ,dann ggf. Entlassung [/quote]

Ich bin nicht aggressiv, wenn aber jemand z.B. meinen Vater  wegen des Verstoßes gegen das Rauchverbot raus schmeißt, dann... Na ja, lassen wir es lieber...

Im Prinzip müssen wir nur wissen, um welche Krankenhäuser es geht, und die unseren  lieben Antiraucher und DEREN Familien überlassen...
  

Die Schnittmenge zweier Mengen "Statistikkenntnisse" und "medizinische Forscher" ist eine leere Menge.
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perle
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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #4 - 18.07.08 um 14:42:00
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robin schrieb on 17.07.08 um 07:45:31:
Denn: Es ist ganz gleich, ob der Patient sich selbst entlässt oder dazu provoziert wird, sich hinauswerfen zu lassen: Stets erhält das Krankenhaus die volle Fallpauschale von der Krankenversicherung.



recht hast du.

die leidtragenden dieser verbesserung im gesundheitssystem sind übrigens die hausärzte und die patienten. bei denen schlagen nämlich alle diese patienten wieder auf. die nachsorge für solche patienten wird den ärzten aber nicht separat vergütet. im gegenteil, wenn sie patienten haben, die mit einer bestimmten voreinstellung von medikamenten vom hausarzt weiterhin mit diesen medikamenten versorgt werden müssen, laufen sie gefahr, die kosten entweder nicht erstattet zu bekommen, bzw. sogar noch in regreß genommen zu werden, da sie über den vergleichskosten anderer praxen liegen.

die patienten werden dann die leidtragenden im doppelten sinne sein, wenn zu ihrer erkrankung auch noch höhere kosten für die medikamente kommen.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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robin
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robin

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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #3 - 17.07.08 um 07:45:00
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shadu schrieb on 17.05.08 um 21:47:27:
Krankenhäuser sind heutzutage Profitcenter, sie müssen wirtschaftlich denken.

So !  und jetzt wollen die mich rauswerfen.


Denkst  du etwa, das sei ein Widerspruch?

Ganz im Gegenteil!
In den letzten Jahren gab es im gesundheitswesen eine sehr einschneidende Veränderung, die Einführung der Fallpauschale.

Das heisst nichts anderes, als dass keine Einzelleistungen (OP, Bett, Röntgen etc.) mehr abgerechnet werden, sondern ein Fixbetrag für eine komplette Behandlung.
In einer Blinddarm-OP ist also die Eingangsuntersuchung, die OP, das Bett und die Nachsorge mit einem Betrag abgedeckt.

Das hat erst mal gewisse Vorteile: Je besser die Behandlung, desto schneller ist der Patient draussen. Braucht er das Bett einen Tag weniger, ist das ein Reingewinn für's Krankenhaus.
Natürlich ist die Zweischneidigkeit offensichtlich: Die Versuchung, den Patienten vorzeitig 'raus zu werfen, ist groß.

Diese Raucher-Diskriminierung setzt nun das McDonalds-Prinzip in den Krankenhäusern um: Mache dem Kunden, nachdem er bezahlt hat, den Aufenthalt so unbequem wie möglich, damit er schnell geht und dem nächsten Platz macht.
Oder einfach und deutlich:
Je schneller der Patient hinausgeekelt wird, desto grösser ist der Profit!
Denn: Es ist ganz gleich, ob der Patient sich selbst entlässt oder dazu provoziert wird, sich hinauswerfen zu lassen: Stets erhält das Krankenhaus die volle Fallpauschale von der Krankenversicherung.
Der einzige Weg, dieses perfide Geschäftsmodell zu unterlaufen, ist die richtige Wahl eines geeigneten Krankenhauses VOR der Behandlung. Ist man mal drin, gibt es gegen die Klinik kein finanzielles Druckmittel mehr, sondern, ganz im Gegenteil, handelt man ganz im Sinn ihrer 'Wirtschaftlichkeit', wenn man gegen ein RV opponiert.
  
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Mygner
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Re: Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
Antwort #2 - 16.07.08 um 23:20:00
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aus einem Bericht über die Neusser Palliativstation:
http://tinyurl.com/64y9wu

Vielmehr dreht sich alles darum, die Würde der Erkrankten zu bewahren.
Im Wintergarten dürfen die Patienten sogar rauchen
Zum Beispiel können die Patienten selbst bestimmen, wie lange sie schlafen und wie sie den Tag verbringen wollen. „Auch das Rauchen im Wintergarten kann man diesen Patienten nicht mehr verbieten“, sagt Dr. Werner Moser.


Erst im Endstadium des Lebens wird also die Würde des Erkrankten wieder berücksichtigt.
Bis dahin darf die Würde des erkrankten Rauchers mit Füßen getreten werden..

Im letzten Winter musste ich bei einem Besuch im Krankenhaus miterleben wie eine 84jährige Frau, nur mit einem Bademantel bekleidet, in ihrem Rollstuhl vor der Eingangstür des Krankenhauses stand. Bei minus 9 Grad Celsius rauchte sie dort eine Zigarette.

  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Raucherdiskriminierung in Bronze, Silber und G
Antwort #1 - 17.05.08 um 21:47:00
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Mygner schrieb on 17.05.08 um 20:45:24:
http://tinyurl.com/42sdh8

Immer mehr Krankenhäuser bewerben sich um das Zertifikat für eine "Rauchfreie Gesundheitseinrichtung" in Bronze, Silber und Gold. Ab 30 Punkten gibt es das bronzene Zertifikat, ab 126 Punkten in Silber. Erst wenn ein Unternehmen jeglichen blauen Dunst von seinem Gelände verbannt, alle Punkte des Audits erfüllt und das mindestens drei Jahre durchgehalten hat, gibt es das Zertifikat in Gold.
Informationen dazu findet man unter
http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de.

Bronze Zertifikat
Mit dem Bronze Zertifikat werden Sie ausgezeichnet, wenn eine Arbeitsgruppe für das Projekt Rauchfreies Krankenhaus besteht, Sie eine Strategie für die Umsetzung entwickelt haben und Ihre Mitarbeiter ausführlich über das Vorhaben informiert sind.
Auf Basis der Selbsteinschätzung beinhaltet das die Umsetzung der Punkte 1 und 2 des Europäischen Kodex zu mehr als 75% (mind. 30 Punkte).

Das Silber Zertifikat
setzt die Umsetzung der Standards 1 bis 10 des Europäischen Kodex zu 75% voraus (mind.126 Punkte).
Es wird besonderer Wert auf die Qualität der Umsetzung der Standards 4 Tabakentwöhnung und 5 Schutz vor Tabakrauch gelegt. Das bedeutet, dass das Krankenhausgebäude rauchfrei und Rauchen ausschließlich in gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt ist. Ausnahmen (z.B. für spezielle Psychiatriebereiche, Palliativstation) müssen erläutert werden. Raucherberatung und Angebote der Tabakentwöhnung müssen fest in den Behandlungsplan der PatientInnen integriert sein.

Das Gold Zertifikat
setzt die vollständige Umsetzung der Europäischen Standards 1-10, ein Gesamtergebnis von 168 Punkten (100%), über drei Jahre in Folge voraus und gewährleistet eine komplette Rauchfreiheit (im Gebäude sowie auf dem Gelände), ein systematisches Programm zur Tabakentwöhnung und eine regelmäßige Überwachung der Strategie.

aus der Befragung Silber-zertifizierter Krankenhäuser im
Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser:
http://tinyurl.com/48j54w

Der öffentlich geäußerte politische Wille, das Rauchen weiter einzugrenzen und als Krankheitsbild zu sehen, hat mit dazu beigetragen als Unterstützung die Klinik zertifizieren zu lassen. Anerkennung der Tabakabhängigkeit als weiter behandlungsbedürftige Suchterkrankung

In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
• Belehrung-Ermahnung - Abreise vorzeitig
• zuerst "gelbe Karte" ,dann ggf. Entlassung


Steht am Eingangstor „Arbeit macht frei“ ?

und noch was

Wenn ich ins Krankenhaus muss bin ich ein sehr sehr gut zahlender Kunde das darf man nicht vergessen.

Krankenhäuser sind heutzutage Profitcenter, sie müssen wirtschaftlich denken.

So !  und jetzt wollen die mich rauswerfen.



  
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Mygner
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Raucherdiskriminierung in Krankenhäusern
17.05.08 um 20:45:00
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http://tinyurl.com/42sdh8

Immer mehr Krankenhäuser bewerben sich um das Zertifikat für eine "Rauchfreie Gesundheitseinrichtung" in Bronze, Silber und Gold. Ab 30 Punkten gibt es das bronzene Zertifikat, ab 126 Punkten in Silber. Erst wenn ein Unternehmen jeglichen blauen Dunst von seinem Gelände verbannt, alle Punkte des Audits erfüllt und das mindestens drei Jahre durchgehalten hat, gibt es das Zertifikat in Gold.
Informationen dazu findet man unter
http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de.

Bronze Zertifikat
Mit dem Bronze Zertifikat werden Sie ausgezeichnet, wenn eine Arbeitsgruppe für das Projekt Rauchfreies Krankenhaus besteht, Sie eine Strategie für die Umsetzung entwickelt haben und Ihre Mitarbeiter ausführlich über das Vorhaben informiert sind.
Auf Basis der Selbsteinschätzung beinhaltet das die Umsetzung der Punkte 1 und 2 des Europäischen Kodex zu mehr als 75% (mind. 30 Punkte).

Das Silber Zertifikat
setzt die Umsetzung der Standards 1 bis 10 des Europäischen Kodex zu 75% voraus (mind.126 Punkte).
Es wird besonderer Wert auf die Qualität der Umsetzung der Standards 4 Tabakentwöhnung und 5 Schutz vor Tabakrauch gelegt. Das bedeutet, dass das Krankenhausgebäude rauchfrei und Rauchen ausschließlich in gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt ist. Ausnahmen (z.B. für spezielle Psychiatriebereiche, Palliativstation) müssen erläutert werden. Raucherberatung und Angebote der Tabakentwöhnung müssen fest in den Behandlungsplan der PatientInnen integriert sein.

Das Gold Zertifikat
setzt die vollständige Umsetzung der Europäischen Standards 1-10, ein Gesamtergebnis von 168 Punkten (100%), über drei Jahre in Folge voraus und gewährleistet eine komplette Rauchfreiheit (im Gebäude sowie auf dem Gelände), ein systematisches Programm zur Tabakentwöhnung und eine regelmäßige Überwachung der Strategie.

aus der Befragung Silber-zertifizierter Krankenhäuser im
Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser:
http://tinyurl.com/48j54w

Der öffentlich geäußerte politische Wille, das Rauchen weiter einzugrenzen und als Krankheitsbild zu sehen, hat mit dazu beigetragen als Unterstützung die Klinik zertifizieren zu lassen. Anerkennung der Tabakabhängigkeit als weiter behandlungsbedürftige Suchterkrankung

In sechs Klinken haben Verstöße von Patienten gegen die Rauchverbote noch weiter gehende Konsequenzen
• Verwarnung bis Entlassung
• erste und zweite Verwarnung, danach möglicherweise Entlassung
• schriftliche Verwarnung;
• Beendigung der Rehamaßnahme und Abreise nach einmaliger Verwarnung
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