Normales Thema Tabak-Kulturfest (Gelesen: 216 mal)
sargnagel
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #9 - 24.07.08 um 07:57:00
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:-D

Aber, bitte: Was sind oder stellen Elwetritschen dar?


Sorry.

Quote:
Die Elwetritsch (auch Elwedritsch, Ilwedritsch u. ä., Plural Elwetritsche oder Elwetritschen, in pseudowissenschaftlichem Latein bestia palatinensis) ist ein vogelähnliches Fabelwesen, von dem in Südwestdeutschland und hier vor allem in der Pfalz berichtet wird. Man könnte sie als lokale Entsprechung zum Thüringer Rasselbock oder zum bayerischen Wolpertinger ansehen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Elwetritsche
  

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Dirk
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #8 - 23.07.08 um 20:19:00
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:-D

Aber, bitte: Was sind oder stellen Elwetritschen dar?
  

Dirk
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sargnagel
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #7 - 23.07.08 um 14:28:00
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Ein bisschen Off Topic, aber immerhin in Bezug auf PFALZ, KULTUR und TABAK:


      

  

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ChristophL
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #6 - 21.07.08 um 21:55:00
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In Herxheim-Hayna in der schönen Pfalz findet am 12. und 13. Juli das Tabak-Kulturfest statt.

Wäre dies nicht eine Erwähnung auf der Startseite wert?



War dort immer wieder zu sehen, über den rauchen-bayern.de-Newsticker.


Hier ein Bericht von smokersnews.de:


"Laue Lüftchen und zarte Düftchen rund um die Tabakkultur in der Südpfalz

Das TabakKultur-Fest in Herxheim-Hayna war ein voller Erfolg

Trotz schlechter Wettervorhersagen für das Wochenende am 12. und 13. Juli zeigt sich der Wettergott von seiner besten Seite – mit genau passenden Temperaturen verwöhnte er Südpfälzer Tabakfreunde: nicht zu heiß, nicht zu kühl; aber vor allem wurde Hayna vom Regen verschont.

Deshalb strömten die Besucher aus Nah und Fern mit Fahrrädern und Autos nach Herxheim-Hayna zum dritten „TabakKultur-Fest“. Am Samstag wurde das Fest um 15.00 Uhr mit vielen Schaulustigen eröffnet. Eine Pferdekutsche brachte die regionale Prominenz, begleitet von Klängen der Kulturkapelle Hayna. Bürgermeister Franz-Ludwig Trauth, Ortsbürgermeister Elmar Weiller und Ortsvorsteherin Rita Axtmann eröffneten das Fest. Jutta Hartmann stellte das umfangreiche Festprogramm vor. Anschließend folgten Grußworte vom Ersten Kreisbeigeordneten Nicolai Schenk, Tabakkönigin Linda I und Hermann-Josef Pfanger, Präsident des Verbandes europäischer Tabakpflanzer.

Das Programm während der beiden Tage war umfangreich und vielfältig entlang der Tabakmeile. Am Infostand des Vereins Südliche Weinstrasse Herxheim e.V. konnten Interessenten alles rund um das Festprogramm erfahren und zudem viele Tipps zum Radfahren und Wandern in der schönen Südpfalz mit nach Hause nehmen. Für die kleinen Gäste waren die Pferdekutschfahrten rund um das Tabakdorf sowie die Hüpfburg ein wahrer Magnet.

Auf sehr starke Resonanz stieß die jeweils einstündige Führung durch die Tabakfermentationsanlage des Betriebes Metz. Stündlich wurden Führungen angeboten, auf Grund des starken Andrangs mussten die Gruppen mit ca. 150 Teilnehmern auf mehrere Führer verteilt werden. Hier erfuhr der Gast alles über die Aussaat, Aufzucht, Ernte, Trocknung und Fermentation. Die anschließende Weiterverarbeitung des Tabaks bis hin zur handgerollten Cigarre konnte im Kunst- und Kulturschuppen bestaunt werden. Flinke, weibliche Finger rollten die Cigarren, die auf so große Nachfrage stießen, dass sie schon rasch ausverkauft waren. Fragen rund um das Thema Tabak und Anbau wurden durch den Pfälzer Tabakbauverband aus Speyer erläutert. Des Weiteren wurden Einlese-Wettbewerbe durchgeführt, organisiert von Hermann-Josef Pfanger. Unter Beifall wurden die Teilnehmer angefeuert noch schneller die einzelnen Tabakblätter einzufädeln.

Im Kunst- und Kulturschuppen fand auch die Kunstausstellung mit Werken zum Tabak statt mit den fünf Künstlern: Gunter Klag, der die Ausstellung koordinierte, Gunter Gaubatz, Marc Reibel, Jens Wagner und Dietrich Gondosch. Vor der Fermentationsanlage stellte ein weiterer Künstler seine Figuren aus.

Zahlreiche Vereine sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Auch die örtliche Musikkapelle heizte am Samstagabend mit ihrer Musik so richtig ein. Die wahren Cigarrenliebhaber konnten in der urgemütlichen Arnold André–Cigarlounge in bequemen Sesseln ihre Cigarren bei Mojito und allerlei anderen Cocktails genießen.

Viele begeisterte Festbesucher aus der Umgebung aber auch Weitgereiste zum Teil aus Ulm, Stuttgart, Karlsruhe, Saarlouis, Saarbrücken, Mannheim, Ludwigshafen, Frankfurt und Mainz genossen das Fest in vollen Zügen, wobei sie bedauerten, dass es erst in drei Jahren wiederholt werden soll. Die Stimmung war ausgelassen und friedvoll. Tische und Bänke waren alle besetzt, das laue Lüftchen lud zum Verweilen ein. Eine gelungene Mischung aus Kultur und Fest – Informationen und Kulinarischem, das es zu erhalten gilt. "


Es gibt also auch eine Tabakkönigin.

  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
die Welt mir..

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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #5 - 30.06.08 um 18:09:00
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robin schrieb on 30.06.08 um 13:09:47:
Der Anbau ist NICHT verboten, genau so wenig wie das Rauchen  Zwinkernd , aber er ist an so heftige Auflagen geknüpft, daß die Bauern dankend abwinken.

Die beste Besuchszeit ist dann deiner Beschreibung nach der August, da sind die Kapseln grün und geben den besten Kick  Zwinkernd

(Wenn die Sorte stimmt, genügt es, eine davon auszupressen und den Opium-Saft 'runterzuwürgen.



...slurp...slurp... Augenrollen
  
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robin
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robin

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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #4 - 30.06.08 um 13:09:00
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Der Anbau ist NICHT verboten, genau so wenig wie das Rauchen  Zwinkernd , aber er ist an so heftige Auflagen geknüpft, daß die Bauern dankend abwinken.

Die beste Besuchszeit ist dann deiner Beschreibung nach der August, da sind die Kapseln grün und geben den besten Kick  Zwinkernd

(Wenn die Sorte stimmt, genügt es, eine davon auszupressen und den Opium-Saft 'runterzuwürgen.
  
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Martella
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Reality.sys is corrupted!
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #3 - 30.06.08 um 12:55:00
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robin schrieb on 30.06.08 um 10:38:05:
Ergebnisse der 'Drogenbekämpfugsmaßnahme' sind also:

1. Ruin einer hochwertigen landwirtschaftlichen Sparte
2. Bessere Versorgung der Drogenszene.

Es wär' zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre!!!

Das hat mich schon sehr verblüfft, dass in Deutschland der Mohnanbau verboten ist. In Österreich lebt nämlich eine ganze Region, das Waldviertel, davon. Angeblich hat er zwar wenig Alkaloide, aber dafür gibt es gleich 3 Sorten, die durchaus unterschiedlich schmecken.

Übrigens beginnt jetzt im Juli die Mohnblüte. Falls also wer ein Urlaubsziel braucht... Noch besser ist natürlich die Zeit der Mohnernte im September, da kann man gleich verkosten, wie er geworden ist. :-D
  
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robin
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robin

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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #2 - 30.06.08 um 10:38:00
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Als ob Anbau und Konsum-Menge etwas miteinander zu tun hätten!  Wir denn auch nur EINE Zigarette weniger geraucht, wenn in D kein Tabak mehr angebaut wird ???

Hier ein schönes Beispiel, wie Gutmenschen und EU mit Entscheidungen aus dem Bauch, wie oben, weiteren Unsinn anstellen:

Es geht um Mohn.
Auch da hat man bestimmte Konsumenten im Visier, die keine Mohnbrötchen, sondern Morphin wollen.
Damit die unter keinen Umständen von einem Schlafmohnfeld unreife Kapseln klauen können, müssen Mohnkulturen gemeldet, amtlich genehmigt, eingezäunt werden.
Der Aufwand ist so groß, dass der Mohnanbau in D zum Erliegen kam. Mohnsamen werden nun importiert.

Doch dieser Importmohn hat, wegen anderer Sortenwahl und anderer Erntemethoden, einen sehr viel höheren Morphingehalt als der einheimische.

Die Folge: Niemand muss mehr unreife Kapseln von Feldern stehlen, es genügt, den abgepackten Mohnsamen im Supermarkt um die Ecke zu kaufen; bei einigermassen grossen Mengen und einer einfachen Extraktion, für die Rezepte im Netz kursieren (man braucht dazu schlicht etwas Zitronensaft), kann man sich seinen Opium-Kick ganz leicht holen.

Ich habe dazu mal Tests gemacht und diverses Mohngebäck an Probanden verteilt, danach wurde der Urin auf Opiate geprüft. Rekordhalter war ein Mohnkuchen, von dem 1 Stück genügte, um den Esser mit einer therapeutischen(!) Dosis Morphin zu versorgen!
Das heisst unter anderem, dass eine Person, die so was nichtsahnend isst, fahruntüchig wird - auf jeden Fall aber einen richtig guten Tag hat! ;-D
Und ALLE Probanden waren im Drogentest positiv!

Die inoffizielle Aussage eines Beamten des LKA dazu: "Eigentlich müssten wir den gesamten Importmohn konfiszieren, da er die Bedingungen eines illegalen Betäubungsmittels erfüllt."

Ergebnisse der 'Drogenbekämpfugsmaßnahme' sind also:

1. Ruin einer hochwertigen landwirtschaftlichen Sparte
2. Bessere Versorgung der Drogenszene.

Es wär' zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre!!!
  
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magnitubel
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Re: Tabak-Kulturfest
Antwort #1 - 30.06.08 um 10:01:00
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Auch wenn das Interesse an diesem Thema überschaubar zu sein scheint  ;-D, erlaube ich mir, noch einmal darauf zurück zu kommen. Ich habe nämlich unter dem Stichwort Tabakkulturfest folgendes Dokument über eine Sitzung des rheinlandpfälzischen Landtags gefunden, in welcher eben jene Veranstaltung Erwähnung findet.
siehe Seiten 72-76

Hier geht es um die Zukunft der Tabakbauern in der Pfalz und die Scheinheiligkeit der versammelten Redner treibt einem wahrhaftig den Schweiss auf die Stirn.

Einige kleine Kostproben gefällig?

Abg. Schweitzer, Alexander, SPD:

Tabak gehört bei uns in die Region, zu den Menschen.
Er hat eine touristische Bedeutung. Es gibt im Landkreis
Südliche Weinstraße einen Tabakradweg. Es gibt in
Herxheim, der Gemeinde mit der größten Tabakanbaufläche
Deutschlands, einen Tabakbrunnen. Es gibt ein
Tabakkulturfest. Es gibt in Hatzenbühl, Landkreis Germersheim
– vor wenigen Wochen wurde sie erneut gekürt
–, eine Tabakkönigin.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, Sie sehen, der
Tabak gehört bei uns zu den regionalen Traditionen, und
er ist auch Bestandteil unserer kulturellen Identität.


Wohl nur noch im Museum oder wie soll man das verstehen?

Aber nicht doch, die Auflösung des Problems folgt wenig später:

Abg. Schmitt, CDU:

Neben der Hilfe für den Großteil der Tabakbauern, aus
dem Anbau auszusteigen, muss aber auch versucht
werden, den Tabakanbau zum Erhalt der Kulturlandschaft
zu erhalten. Nicht der Produktionsumfang von
heute, aber gewinnbringende Nischenproduktionen
können auch den Tabak in Rheinland-Pfalz erhalten. So
wird insbesondere in der Pharmaindustrie in der Zukunft
mit höherer Nachfrage gerechnet.


Als hätte man's geahnt...

Es wird aber noch besser.

Für mich der Gipfel des Zynismus in diesem Zusammenhang folgende Aussage.

Erst gestern hat das von der SPD eingebrachte Nichtraucherschutzgesetz
einen Baustein auf den Weg gebracht,
der die Zukunft der Tabakbauern infrage stellt.
Abnehmender Zigarettenkonsum und weitere rechtliche
Einschränkungen des Rauchens haben außerdem Auswirkungen
auf die Tabakwirtschaft in Rheinland-Pfalz
.


Wer hätte das gedacht.

Und schliesslich noch der Chef.

Hering, Minister für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau:

Deswegen ist es einfach nicht redlich, die gestrige Abstimmung
zum Nichtraucherschutzgesetz mit dieser
Problemstellung in Zusammenhang zu bringen. Diese
hat damit nichts zu tun. Nicht diese ist das Problem der
Tabakanbauer in Deutschland, sondern die Änderung
der Agrarpolitik auf europäischer Ebene.


Da haben wir's wieder, das alte "wir würden ja gerne, aber die EU..."-Lied. Oder glaubt er am selbst daran, wenn er sagt

Wir wären die Letzten,
die dagegen wären, wenn die Europäische Kommission
von ihren Beschlüssen Abstand nehmen und zukünftig
Prämien zahlen würde.
Wir müssen allerdings realistisch zur Kenntnis nehmen,
dass es von der Europäischen Kommission eine Strategie
im Gesundheitsbereich gibt, für eine Reduzierung
des Tabakverbrauchs zu sorgen. Das ist eine klare Zielsetzung
der Europäischen Kommission.


Ich glaube, mir wird schlecht... Zunge
  
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magnitubel
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Tabak-Kulturfest
29.06.08 um 11:20:00
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In Herxheim-Hayna in der schönen Pfalz findet am 12. und 13. Juli das Tabak-Kulturfest statt.

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