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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Impressionen aus Berlin (Gelesen: 1.604 mal)
evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #6 - 22.07.08 um 09:41:00
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Quote:
Wieso?
Keine/Keiner konnte mir bislang die Stelle im Berliner »Nichtrraucherschutzgesetz« zeigen, mit der das vorgeschrieben wird!


Lieber Dirk,

nochmals: Die "Stelle" wird Dir auch künftig niemand zeigen können, weil es sie nicht gibt. Und Lompscher weiß das ganz genau!

Das Land Berlin hat insoweit keine Gesetzgebungskompetenz. Gegenteilige Behauptungen der SenVerw. Gesundheit zielen ausschließlich darauf ab, die Wirte zu verunsichern und sie davon abzuhalten, Raucherräume einzurichten, die in der Tat unattraktiv wären, wenn dort nicht bedient werden dürfte.

Würdest Du dir rechtlichen Rat bei Deinem Gegner holen?

Sicher nicht. Viele Wirte jedoch fühlen sich dort, nämlich auf der Internetseite der Sen.Verw. Gesundheit, aber offenbar rechtlich gut beraten.

Gruß

evarix
  
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robin
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robin

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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #5 - 22.07.08 um 01:59:00
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Nein.
Sondern als profitable Tatsachenverdrehung, durch die der Wirt eine Bedienung spart.
Für deren zukünftigen Lebensunterhalt ist nun der Staat, mit Harz IV, verantwortlich und die Gäste machen deren Arbeit.
Solche Lumpen wie dieser Wirt sollten an allererster Stelle konsequent boykottiert werden!
  
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papa_baer66
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Wessen Geist nicht blitzt,
dessen Stimme donnert.

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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #4 - 21.07.08 um 19:31:00
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Quote:
– nicht mehr als 20 Prozent der Gesamtbestuhlung – ist abgeschlossen, und die Gäste müssen sich ihre Getränke selber holen.


Ich denke, dieser Satz dient wieder mal nur als Einschüchterung und Panikmache.

mfg
  
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Dirk
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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #3 - 21.07.08 um 19:27:00
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Mygner schrieb on 21.07.08 um 17:55:29:
... und die Gäste müssen sich ihre Getränke selber holen.  ...

Wieso?
Keine/Keiner konnte mir bislang die Stelle im Berliner »Nichtrraucherschutzgesetz« zeigen, mit der das vorgeschrieben wird!
  

Dirk
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Mygner
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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #2 - 21.07.08 um 17:55:00
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Der Rauchmelder
http://tinyurl.com/5ctv3q ;  aus tagesspiegel

Burghard von Nell ist einer von drei Mitarbeitern im „Interventionsteam Jugend- und Nichtraucherschutz“ – zuständig für rund 4000 Kneipen, Restaurants und Imbissbetriebe im Bezirk. Der Umgang mit den Wirten sei bislang „mehr als entspannt“. Rauchende Gäste sprechen die Kontrolleure selten direkt an. „Dann könnte es einen Solidarisierungseffekt geben.“ Viel zu gefährlich.

Zwei Verstöße in einer halben Stunde, das ist viel. Von Nell hat in seinen Acht-Stunden-Schichten bisher selten mehr als vier Raucher ertappt. Rund zehn werden es heute bis zum Dienstschluss sein. Und das, obwohl er verqualmte Einraumkneipen konsequent ignoriert. „Das ist Berliner Linie. Wir wollen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten.“

In der „Tagesbar 69“, Warschauer Straße, stößt von Nell auf einen schwer entscheidbaren Grenzfall. Ein junger Raucher sitzt in der Kneipe, aber direkt an der frischen Luft, weil die Fensterfront komplett geöffnet ist. Von Nell bittet die Wirtin, den Raucher nach draußen zu schicken. „Setz dich bitte einen Stuhl weiter.“ Der Raucher ist irritiert, aber folgsam.

In der „Jägerklause“, einer szenigen Biergartenkneipe, lässt sich von Nell das Raucherzimmer zeigen und ist hoch zufrieden. Der Raum hat die richtige Größe – nicht mehr als 20 Prozent der Gesamtbestuhlung – ist abgeschlossen, und die Gäste müssen sich ihre Getränke selber holen. 4000 Euro plus viel Eigenleistung habe das Zimmer gekostet, sagt Geschäftsführer Tino. Jetzt sitzen alle Raucher draußen im Garten. „Die große Bewährungsprobe kommt ja erst im Winter.“

  
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evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Impressionen aus Berlin
Antwort #1 - 21.07.08 um 15:53:00
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Gestern abend, irgendwo in Berlin:

bom und ich besuchten ein gepflegtes Speiserestaurant unseres Vertrauens. Da es uns draußen sehr bald zu kühl wurde, gingen wir nach drinnen und setzten uns neben den Tisch, an dem der Wirt mit einigen weiteren Gästen saß und an dem genüßlich gequarzt wurde.

Dies taten wir dann nach Beendigung des sehr leckeren Essens den weiteren Abend ebenso und kamen dann auch noch in regen Gesprächskontakt mit einer der Besucherinnen, die am Nachbartisch des Wirtes saß.

Fazit:

Es war ein ausgesprochen netter und gemütlicher Abend. Kein Ordnungsamtsmitarbeiter ließ sich blicken, und keiner der nichtrauchenden Gäste meckerte oder drohte gar die Denunziation an.

Das ist Hauptstadtniveau!

Interessierten Mitforisten nenne ich das wirklich empfehlenswerte Lokal gerne über Kurznachricht.

Gruß

evarix

  
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bom
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ProHausrecht

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Impressionen aus Berlin
03.07.08 um 14:05:00
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Nach Einführung der Bußgeldpflicht bei Rauchverbotsverstößen beschreibt die Taz das Verhalten einiger Kneipen so:

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2008%2F07%2F03%2Fa0204&cH...
  
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