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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Heidelberg (Gelesen: 3.828 mal)
CoF
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Es lebe die Freiheit

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Heidelberg
24.08.08 um 14:18:00
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http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20080822085300_Heidelberger_Alkoholverbot_liegt...

Es wird zu einem Verbot kommen, diese Wette würde ich halten. Verschärft wird und wurde die Situation noch mit dem Rauchverbot, weil sich dadurch nun Hunderte, wenn nicht Tausende von Menschen auf der Straße mehr aufhalten. Natürlich wird das in diesem Bericht nicht erwähnt, man pinkelt sich ja nicht selbst an Bein. Ich bin wirklich gespannt, ob sich die Gastronomie erfolgreich wehrt, wenn nicht, werden wir bald ab 22Uhr eine tote Altstadt haben.

PS. Übrigens ist das Bild der unteren Straße mit Sicherheit morgens um 9Uhr aufgenommen. Das müßtet ihr mal abends sehen, da kann man manchmal nicht mal mehr durchlaufen.

Das ist die Zukunft der dortigen Gastronomen:

Die Wirte sollen für das Verhalten ihrer Gäste auch im Umfeld der Gaststätten verantwortlich gemacht werden.



  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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xila
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Re: Heidelberg
Antwort #1 - 24.08.08 um 14:45:00
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Das im Zeitungsbericht erwähnte "Projekt der Bundesdrogenbeauftragten" mit dem schönen Namen "Nichtsaufen ist cool" ist über Google nicht zu finden und wohl eine Verwechslung mit einem Projekt, bei dem es um Nichtrauchen ging.

Aber ist das nicht bezeichnend für die Kombination aus Unwissen und Heuchelei, die hier mit im Spiel ist?
  

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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Heidelberg
Antwort #2 - 24.08.08 um 15:17:00
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xila schrieb on 24.08.08 um 14:45:01:
Das im Zeitungsbericht erwähnte "Projekt der Bundesdrogenbeauftragten" mit dem schönen Namen "Nichtsaufen ist cool" ist über Google nicht zu finden und wohl eine Verwechslung mit einem Projekt, bei dem es um Nichtrauchen ging.

Aber ist das nicht bezeichnend für die Kombination aus Unwissen und Heuchelei, die hier mit im Spiel ist?


Ja richtig Xila. Einfach Sätze oder Slogans ein bißchen umbenennen. Hier wird vorbereitet, da bin ich mir ganz sicher.

Ich kenne die Heidelberger Altstadt seit den 70er Jahren. Das Bild, aus diesem Bericht, zeigt die untere Straße mit Sicherheit früh morgens um 9Uhr. Das mußt Du Dir mal abends anschauen. Ich habe schon Abende nach Einführung des Rauchverbots erlebt, da kannst Du vor Leuten nicht durch die Straße laufen. Da diese Situtation den "besorgten" Stadtvätern ein Dorn im Auge ist wird auch ein Verbot folgen.

Ein Beispiel nur einer Kneipe, die ich ganz gut kenne: Da passen vielleicht 60-70 Leute rein. Bei meinem letzten Altstadtbesuch standen mindestens 70-80 Personen direkt draußen vor dem Eingang. Es gibt dort keine Sitzmöglichkeiten und die Straße ist höchstens 4-5 Meter breit. Vorher waren die allermeisten drin und jetzt stehen die meisten draußen und weil draußen mehr Platz als in der Kneipe ist noch ein paar mehr dazu.
Und das ist nur eine Kneipe von mindestens 10-12 Kneipen innerhalb von 150-200 Metern in der "unteren Straße".
Jeder, wirklich jeder hätte voraussagen können, daß diese Situation eskalieren wird, wenn das Rauchverbot durchgesetzt wird.   
Nur unsere liebsten Heidelberger Kinder, Lothar Binding und Pötschke-Lügner sind davon natürlich nicht betroffen. Die sind abends nicht in der Heidelberger Altstadt unterwegs.

  

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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Heidelberg
Antwort #3 - 24.08.08 um 15:27:00
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CoF schrieb on 24.08.08 um 14:18:12:
http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20080822085300_Heidelberger_Alkoholverbot_liegt...

Es wird zu einem Verbot kommen, diese Wette würde ich halten. Verschärft wird und wurde die Situation noch mit dem Rauchverbot, weil sich dadurch nun Hunderte, wenn nicht Tausende von Menschen auf der Straße mehr aufhalten. Natürlich wird das in diesem Bericht nicht erwähnt, man pinkelt sich ja nicht selbst an Bein. Ich bin wirklich gespannt, ob sich die Gastronomie erfolgreich wehrt, wenn nicht, werden wir bald ab 22Uhr eine tote Altstadt haben.

PS. Übrigens ist das Bild der unteren Straße mit Sicherheit morgens um 9Uhr aufgenommen. Das müßtet ihr mal abends sehen, da kann man manchmal nicht mal mehr durchlaufen.

Das ist die Zukunft der dortigen Gastronomen:

Die Wirte sollen für das Verhalten ihrer Gäste auch im Umfeld der Gaststätten verantwortlich gemacht werden.





Einige beispiel sind in Italien zu beobachten, langsam versuchen die Faschisten des Heutige Regierung alles zu Verbieten, manche kleine Dorfer in die Region Val D'Aosta mòchten eine ausgang sperre fùr Jugendliche einfùhren, unter 18 Jahre sollen ab 21.00 Uhr  zu haus bleiben-

Wie mehrmals berichtet habe, die faschisten alle Nationen sind am zuschlagen...von Bloomberg(Psykophate Kriminelle bis zu Berlusconi ) -

Mit der sogenannte "Terroristen bekàmpfung" werden von mehrer Europaische Lànder !"Illegales Einwanderer " in bistimmt zahlen nach Europa eingeholt damit die bevolkerung das gefùhle am "Sicherheit "bekommt, bis heute wurde keine einzige Terroristiche anschlag verùbt gegen Politiker oder Staatliches einrichtung, (Komisch) -

Wir haben schòn die Soldaten auf die strassen(Nord Italien) normalweise die soldaten gehòren einfach an die Grenze, alsò...diese ganze Antis Politik wird von WHO Bùro in Europa gesteuert,...die WHO ist der Zweite Aussenministerium Amerika/England-

Der Rassismus in Italien ist um 80% gestiegen (Nord gegen Sud) die Treiber sind die Politiker selbst, egal ob Frauen oder Mànner sind, weil wir zu Tolerant sind gegenseitig-

grùsse
  
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xila
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Re: Heidelberg
Antwort #4 - 24.08.08 um 15:30:00
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Ich nehme an, die Verschiebung hat auch etwas damit zu tun, daß man erst mal abwarten will, ob sich mit dem neuen Gesetz, das in BW ja bereits für diesen Herbst angekündigt wurde (mal sehen, ob es dann wirklich so schnell kommen wird), die Situation wieder entspannt.

So schlecht stehen die Chancen dafür dann ja auch wieder nicht. Über Monika Stolz wird neuerdings spekuliert, ihre fehlende Anpassungsbereitschaft, wenn der Wind sich dreht, könne sie unter Umständen sogar das Amt kosten.
  

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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Heidelberg
Antwort #5 - 24.08.08 um 15:33:00
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CoF schrieb on 24.08.08 um 14:18:12:
http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20080822085300_Heidelberger_Alkoholverbot_liegt...

Es wird zu einem Verbot kommen, diese Wette würde ich halten. Verschärft wird und wurde die Situation noch mit dem Rauchverbot, weil sich dadurch nun Hunderte, wenn nicht Tausende von Menschen auf der Straße mehr aufhalten. Natürlich wird das in diesem Bericht nicht erwähnt, man pinkelt sich ja nicht selbst an Bein. Ich bin wirklich gespannt, ob sich die Gastronomie erfolgreich wehrt, wenn nicht, werden wir bald ab 22Uhr eine tote Altstadt haben.

PS. Übrigens ist das Bild der unteren Straße mit Sicherheit morgens um 9Uhr aufgenommen. Das müßtet ihr mal abends sehen, da kann man manchmal nicht mal mehr durchlaufen.

Das ist die Zukunft der dortigen Gastronomen:

Die Wirte sollen für das Verhalten ihrer Gäste auch im Umfeld der Gaststätten verantwortlich gemacht werden.



In diesem Jahr habe die Stadt bereits gegen 90 Personen Ordnungsgelder verhängt, die an Hauswände, in Briefkästen oder auf öffentliche Plätze pinkelten

Stehen in Heidelberg die Briefkästen am Boden oder nehmen die Pinkler eine Leiter mit ?
;-D
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Heidelberg
Antwort #6 - 24.08.08 um 15:43:00
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shadu schrieb on 24.08.08 um 15:33:57:
In diesem Jahr habe die Stadt bereits gegen 90 Personen Ordnungsgelder verhängt, die an Hauswände, in Briefkästen oder auf öffentliche Plätze pinkelten

Stehen in Heidelberg die Briefkästen am Boden oder nehmen die Pinkler eine Leiter mit ?
;-D



..nein ,aber in Heidelberg sind bistimmt mehrer leute wie der Mann Links in Bild....


  
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romeo
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Auf in den Kampf!

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Re: Heidelberg
Antwort #7 - 24.08.08 um 20:53:00
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....Super, archimede,

Du hast echt wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen mit Deinem Bild!
Da ich kein Italienisch kann, würde mich gelegentlich interessieren, wie die Übersetzung lautet.............

Vielen Dank im voraus............

:-D Smiley Smiley
  
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Mr.Marple
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Re: Heidelberg
Antwort #8 - 24.08.08 um 21:11:00
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Hmm...Übersetzungsversuch:

Sagt sofort irgendetwas, damit mein...faccia eccitare?

Keine Ahnung, was darunter wohl zu verstehen ist.  Zwinkernd

Gruß, Mr.Marple

PS: Der in der Mitte sieht aus wie ein Spatz ohne Brille.. ;-D

  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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robin
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robin

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Re: Heidelberg
Antwort #9 - 24.08.08 um 21:24:00
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Mr.Marple schrieb on 24.08.08 um 21:11:24:
Hmm...Übersetzungsversuch:

Sagt sofort irgendetwas, damit mein...faccia eccitare?

Keine Ahnung, was darunter wohl zu verstehen ist.  Zwinkernd


...Freund steht - ist doch wohl offensichtlich, oder (übrigens hilft auch das bisschen Apothekerlatein: Exzitation= Erregung/ Anregung)
  
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romeo
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Auf in den Kampf!

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Re: Heidelberg
Antwort #10 - 24.08.08 um 22:08:00
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....Vielen Dank - ich glaube, ich hab's kapiert.................

:-D  ;-D Smiley
  
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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Heidelberg
Antwort #11 - 25.08.08 um 08:06:00
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..der mann sagte..bitte..bitte sagt euch was  mich erregt und das ding nach oben geht.... 8) Augenrollen
  
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Deregulus
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Re: Heidelberg
Antwort #12 - 25.08.08 um 20:13:00
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CoF schrieb on 24.08.08 um 14:18:12:
Es wird zu einem Verbot kommen, diese Wette würde ich halten.


Und ich mit.

Ich sehe mich immer fassungsloser ob dieser Abgründe, die sich hier "in diesem unserem Lande" auftun... ???

Manchmal bin ich perverserweise froh darüber, dass ich mich in schon "fortgeschrittenerem" Alter bewege....

Aber siehe links....... Griesgrämig Griesgrämig

  
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Dominik
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liberté toujours!

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Re: Heidelberg
Antwort #13 - 25.08.08 um 20:45:00
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Bei allem, was ich in letzter Zeit so aus Heidelberg höre, würde das hier wohl auch nicht mehr negativ auffallen:

http://www.welt.de/welt_print/article2048882/Kreationisten_wollen_Freizeitpark_i...

http://www.heise.de/tp/blogs/6/108843

Das passt doch 1:1 zu den sonstigen wissenschaftlichen Ergüssen, die so aus Heidelberg kommen ;-D
  
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Dionys
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Re: Heidelberg
Antwort #14 - 26.08.08 um 23:02:00
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Wobei man eben in Heidelberg ganz deutlich unterscheiden muß zwischen dem Bild, das die Antis und WHO-KZ von dieser Stadt vermitteln, und andererseits der seriösen Wissenschaft. Heidelberg ist nämlich durchaus ein Zentrum der Wissenschaft. Es gibt dort eine hervorragende Chirurgie ( Prof.Büchler etc. ), die einen weltweiten Vergleich nicht zu scheuen braucht, und auch die anderen Bereiche des Uniklinikums sind führend ( innere Medizin, Augenklinik usw. ). Auch viele der dortigen Krankenhäuser ( z.B. Salem-Krankenhaus ) arbeiten auf hohem Niveau. Nur findet all dies wenig Widerhall in den Medien. Die Antis und Hetzkampagnler bestimmen schon länger über die Medien das Bild dieser Stadt. Und das ist sehr bedauerlich.

  
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Coma_Black
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F*** the Smoking-Ban!

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Re: Heidelberg
Antwort #15 - 27.08.08 um 07:09:00
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Heidelberg ist doch aber auch eine Studentenhochburg, wie "funktioniert" denn in den Studentenkneipen eigentlich der Nichtraucherschutz? Oder wird dort eine neue Generation Mustermediziner ausgebrütet?
  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Heidelberg
Antwort #16 - 27.08.08 um 10:54:00
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Coma_Black schrieb on 27.08.08 um 07:09:35:
Heidelberg ist doch aber auch eine Studentenhochburg, wie "funktioniert" denn in den Studentenkneipen eigentlich der Nichtraucherschutz? Oder wird dort eine neue Generation Mustermediziner ausgebrütet?


Studenten, ich weiß gar nicht ob die überhaupt noch da sind Traurig
In allen Mensen mußten Zigarettenautomaten abgebaut werden, alles ist komplett rauchfrei, zum Teil auch auf dem Gelände.
Von Studenten oder deren Verband habe ich seit 2 Jahren noch nicht ein einziges Mal irgendwas gehört. Die Kneipen, wir sprechen hier hauptsächtlich von denen im Altstadtbereich, haben sich m. W. alle ans Rauchverbot gehalten und ihre rauchenden Kunden vor die Tür gestellt. Jetzt muß man auch unterscheiden, daß sich einerseits ein Großteil des Lebens an wärmeren Tagen sowieso draußen abspielt, allerdings nie in dieser Intensität. Ich hatte das zuvor schon beschrieben, wo vorher 200 Mann draußen saßen oder standen, stehen jetzt Hunderte mehr.
Ich war zudem vor kurzem an einem sonnigen Tag in der Altstadt unterwegs und hatte Gelegenheit mit Wirten zu sprechen. Die hatten alle nach dem Rauchverbot zum Teil starke Umsatzrückgänge und vor allem haben sie nun fast alle massive Probleme mit der Nachbarschaft wegen Lärmbelästigung.
Den Stadtoberen wird gar nichts anderes übrig bleiben als weitere Verbote auszusprechen (Ironie), nach fadenscheinigen Gründen wird ja bereits gesucht bzw. berichtet.

  

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Dirk
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Re: Heidelberg
Antwort #17 - 27.08.08 um 15:30:00
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CoF schrieb on 27.08.08 um 10:54:41:
... Die Kneipen, wir sprechen hier hauptsächtlich von denen im Altstadtbereich, haben sich m. W. alle ans Rauchverbot gehalten und ihre rauchenden Kunden vor die Tür gestellt.  ... hatte Gelegenheit mit Wirten zu sprechen. Die hatten alle nach dem Rauchverbot zum Teil starke Umsatzrückgänge und vor allem haben sie nun fast alle massive Probleme mit der Nachbarschaft wegen Lärmbelästigung. ...


Der Herbst steht vo der Tür, der Winter ist nicht weit.
Dann werden die »massiven Probleme« zu »existenziellen Problemen«.
  

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Meinrad
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Re: Heidelberg
Antwort #18 - 27.08.08 um 19:48:00
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Dionys schrieb on 26.08.08 um 23:02:50:
Wobei man eben in Heidelberg ganz deutlich unterscheiden muß zwischen dem Bild, das die Antis und WHO-KZ von dieser Stadt vermitteln, und andererseits der seriösen Wissenschaft. Heidelberg ist nämlich durchaus ein Zentrum der Wissenschaft. Es gibt dort eine hervorragende Chirurgie ( Prof.Büchler etc. ), die einen weltweiten Vergleich nicht zu scheuen braucht, und auch die anderen Bereiche des Uniklinikums sind führend ( innere Medizin, Augenklinik usw. ). Auch viele der dortigen Krankenhäuser ( z.B. Salem-Krankenhaus ) arbeiten auf hohem Niveau. Nur findet all dies wenig Widerhall in den Medien. Die Antis und Hetzkampagnler bestimmen schon länger über die Medien das Bild dieser Stadt. Und das ist sehr bedauerlich.



Und dort sitzt auch "Spektrum der Wissenschaft", ein ausgezeichnetes Magazin, welches für den Zeitgeit wenig anfällig zu sein scheint.

http://www.spektrum.de/artikel/798888

Mal bei "Suchbegriff" "DKFZ" eingeben. Man sieht, dass die Rada früher gern den Fußmarsch in Kauf nahm, um das DKFZ aufzusuchen.

Eine Serie, die im Jahre 2004 plötzlich abbricht. Ich glaube, wir haben da eine Erklärung für dieses seltsame Phänomen...

Gruß Meinrad
  
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CoF
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Re: Heidelberg
Antwort #19 - 22.09.11 um 18:30:54
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shadu
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Re: Heidelberg
Antwort #20 - 22.09.11 um 19:06:08
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CoF schrieb on 22.09.11 um 18:30:54:


In dem gesamten Bericht sowie bei den Leserkommentaren lese ich nichts vom Rauchverbot. Um das geht es doch schlussendlich. Wenn die Raucher wieder innen paffen können ist das Problem gelöst.
  
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Raucherhusten
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Re: Heidelberg
Antwort #21 - 22.09.11 um 19:11:28
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Während in anderen südlichen Ländern das Leben um diese Uhrzeit erstmal beginnt, zieht sich der gehorsame Deutsche in seine 4 Wände zurück und lässt sich vom Mainstream berieseln.

Vielleicht auch ein Grund, warum in südlichen Ländern gegen Zustände demonstriert wird, die hier von den Gutmenschen sogar gutgeheißen werden.

Was für eine verkehrte Welt
  

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Re: Heidelberg
Antwort #22 - 22.09.11 um 19:14:58
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shadu schrieb on 22.09.11 um 19:06:08:
CoF schrieb on 22.09.11 um 18:30:54:


In dem gesamten Bericht sowie bei den Leserkommentaren lese ich nichts vom Rauchverbot. Um das geht es doch schlussendlich. Wenn die Raucher wieder innen paffen können ist das Problem gelöst.


Stimmt so nicht. Hier gehts um den Alkohol. Beide Wirte haben ein Raucherlokal, aber es ist schlicht unmöglich die Leute bei warmen Temperaturen daran zu hindern draußen zu verweilen. Das kenn ich seit mehr als 30 Jahren nicht anders.
Es wird auf eine Sperrzeitverlängerung hinaus laufen, da würde ich fast jede Wette eingehen.
Kleine Schritte.
« Zuletzt geändert: 22.09.11 um 19:29:14 von CoF »  

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Re: Heidelberg
Antwort #23 - 22.09.11 um 19:25:32
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Raucherhusten schrieb on 22.09.11 um 19:11:28:
Während in anderen südlichen Ländern das Leben um diese Uhrzeit erstmal beginnt, zieht sich der gehorsame Deutsche in seine 4 Wände zurück und lässt sich vom Mainstream berieseln.

Vielleicht auch ein Grund, warum in südlichen Ländern gegen Zustände demonstriert wird, die hier von den Gutmenschen sogar gutgeheißen werden.

Was für eine verkehrte Welt 



Im Vergleich zu lateineuropäischen Ländern sieht Deutschland so schlecht  nicht aus, eher gut. Italiener nicken alles ab, Franzosen demonstrieren aus Ritual und nicht aus Engagement. Überhaupt Frankreich: immer mehr Verbotsschilder und während der Schweingrippen-Hysterie ständig diesbezügliche Durchsagen an Bahnhöfen. Spanien mit seiner noch frischeren Diktatur-Erinnerung ist vielleicht noch mal was anderes.
Und Griechenland, naja, das ist vielleicht insofern ein Vorbild, als dass alle Deutschen mal in den Süden ziehen sollten statt zu arbeiten, damit den Regierigen das Steuerblut ausgeht...

« Zuletzt geändert: 22.09.11 um 19:29:56 von ChristophL »  
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Antwort #24 - 22.09.11 um 22:53:36
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shadu schrieb on 22.09.11 um 19:06:08:
In dem gesamten Bericht sowie bei den Leserkommentaren lese ich nichts vom Rauchverbot. Um das geht es doch schlussendlich. Wenn die Raucher wieder innen paffen können ist das Problem gelöst.


Wie CoF schon richtig schrieb: "Kleine Schritte".
Hier verbieten wir das rauchen drinne, dort verbieten wir das feiern draußen...
Es formt sich ein Bild.
  

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Antwort #25 - 23.09.11 um 06:45:22
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ChristophL schrieb on 22.09.11 um 19:25:32:
Raucherhusten schrieb on 22.09.11 um 19:11:28:
Während in anderen südlichen Ländern das Leben um diese Uhrzeit erstmal beginnt, zieht sich der gehorsame Deutsche in seine 4 Wände zurück und lässt sich vom Mainstream berieseln.

Vielleicht auch ein Grund, warum in südlichen Ländern gegen Zustände demonstriert wird, die hier von den Gutmenschen sogar gutgeheißen werden.

Was für eine verkehrte Welt 



Im Vergleich zu lateineuropäischen Ländern sieht Deutschland so schlecht  nicht aus, eher gut. Italiener nicken alles ab, Franzosen demonstrieren aus Ritual und nicht aus Engagement. Überhaupt Frankreich: immer mehr Verbotsschilder und während der Schweingrippen-Hysterie ständig diesbezügliche Durchsagen an Bahnhöfen. Spanien mit seiner noch frischeren Diktatur-Erinnerung ist vielleicht noch mal was anderes.
Und Griechenland, naja, das ist vielleicht insofern ein Vorbild, als dass alle Deutschen mal in den Süden ziehen sollten statt zu arbeiten, damit den Regierigen das Steuerblut ausgeht...



Ich könnte mir gut vorstellen dass das einfüllen von Verboten in den Bevölkerungstopf solange gut geht bis der Deckel drauf geschraubt wird und das Feuer nicht zurück genommen wird. Die Explosion wird nicht zu verhindern sein.
  
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Re: Heidelberg
Antwort #26 - 15.11.11 um 18:56:33
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http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/dkfz-pm-11-61a.php

Mit der Plakat-Kampagne „Rauchfreie Haltestellen“ ruft die Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) dazu auf, auf das Rauchen in überdachten Wartehäuschen zu verzichten. Unterstützt wird die Kampagne von der Deutschen Gesellschaft für Stadtverkehrsanlagen mbH (DEGESTA), der Vermarktungsfirma für die Werbeflächen an den Wartehäuschen. Bei einem Pressetermin am 15. November wurde die Kampagne am Heidelberger Bismarckplatz vorgestellt.


  

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Antwort #27 - 15.11.11 um 19:58:14
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Quote:
Mit der Plakat-Kampagne „Rauchfreie Haltestellen“ ruft die Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) dazu auf, auf das Rauchen in überdachten Wartehäuschen zu verzichten. Unterstützt wird die Kampagne von der Deutschen Gesellschaft für Stadtverkehrsanlagen mbH (DEGESTA), der Vermarktungsfirma für die Werbeflächen an den Wartehäuschen. Bei einem Pressetermin am 15. November wurde die Kampagne am Heidelberger Bismarckplatz vorgestellt.

Gibt es in Nürnberg schon lange. Bloß Mist, wenn der VAG (Busbetrieb) die Haltestelle halt nicht gehört, da öffentlicher Grund
  

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Antwort #28 - 16.11.11 um 16:11:05
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Raucherhusten schrieb on 15.11.11 um 19:58:14:
Quote:
Mit der Plakat-Kampagne „Rauchfreie Haltestellen“ ruft die Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) dazu auf, auf das Rauchen in überdachten Wartehäuschen zu verzichten. Unterstützt wird die Kampagne von der Deutschen Gesellschaft für Stadtverkehrsanlagen mbH (DEGESTA), der Vermarktungsfirma für die Werbeflächen an den Wartehäuschen. Bei einem Pressetermin am 15. November wurde die Kampagne am Heidelberger Bismarckplatz vorgestellt.

Gibt es in Nürnberg schon lange. Bloß Mist, wenn der VAG (Busbetrieb) die Haltestelle halt nicht gehört, da öffentlicher Grund


Was mich ärgert ist, daß so getan wird als sei Pötschke-Langer vom DKFZ und nicht von der Tabakkontrolle.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Antwort #29 - 16.11.11 um 16:47:10
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Quote:
Was mich ärgert ist, daß so getan wird als sei Pötschke-Langer vom DKFZ und nicht von der Tabakkontrolle.


Mich auch, hatte sie nicht bei Bayer einziehen können?
Vielleicht könnte NWR noch ein Büro am DKFZ anmieten das wäre doch was Smiley
  

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ChristophL
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Antwort #30 - 16.11.11 um 17:20:46
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Quote:
Was mich ärgert ist, daß so getan wird als sei Pötschke-Langer vom DKFZ und nicht von der Tabakkontrolle.


Sie ist ja auch vom DKFZ, dort Stabsstellenleiterin. Das ist eben der Clou dieses Arrangements, die Verzahnung von Tabakkontrolle und DKFZ. Dass sie keine Krebsforschung betreibt, sondern Propaganda, dass das WHO-KZ keine Forschungsabteilung ist, sondern eine Lobbyklitsche, soll (und kann einer breiten, unkritischen Öffentlichkeit) dadurch verhüllt werden. Es fehlt ja auch ganz allgemein das Bewusstsein, dass irgendwelche politischen Forderungen, die jemand hinausschreit nicht Wissenschaft sein können, auch wenn sie ihre Urheber mit wissenschaftlichen Mäntelchen schmücken.


« Zuletzt geändert: 16.11.11 um 17:21:18 von ChristophL »  
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Antwort #31 - 16.11.11 um 21:43:02
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Quote:
ruft die Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) dazu auf, auf das Rauchen in überdachten Wartehäuschen zu verzichten.


sollen sie doch aufrufen, auf dem Ohr bin ich taub. Das Rauchverbot auf zugigen Bahnhöfen kann man auch getrost ignorieren. Ist halt nur eine Ordnungswidrigkeit. Um Bußgeldbescheide zuzustellen braucht man die Personalien. Da ich nie meinen Personalausweis mitführe, müsste man mich auf die Wache bringen. Etwas viel Aufwand für die völlig unterbesetzte Polizei. Smiley
Von daher ist die ganze Aktion zum scheitern verurteilt.
  

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Antwort #32 - 19.11.11 um 15:43:37
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CoF schrieb on 15.11.11 um 18:56:33:
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/dkfz-pm-11-61a.php

Mit der Plakat-Kampagne „Rauchfreie Haltestellen“ ruft die Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) dazu auf, auf das Rauchen in überdachten Wartehäuschen zu verzichten. Unterstützt wird die Kampagne von der Deutschen Gesellschaft für Stadtverkehrsanlagen mbH (DEGESTA), der Vermarktungsfirma für die Werbeflächen an den Wartehäuschen. Bei einem Pressetermin am 15. November wurde die Kampagne am Heidelberger Bismarckplatz vorgestellt.


Auch in Nü+rnberg und Erlangen  habe ich schon solche Haltestellen gesehen. Allerdings handelt es sich hier um eine Bitte und kein Verbot. Somit ist es auch keine Ordnungswidrigkeit, wenn man an diesen Stellen raucht.
  
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Antwort #33 - 19.11.11 um 18:14:39
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G-H-L schrieb on 19.11.11 um 15:43:37:
Auch in Nü+rnberg und Erlangen  habe ich schon solche Haltestellen gesehen. Allerdings handelt es sich hier um eine Bitte und kein Verbot. Somit ist es auch keine Ordnungswidrigkeit, wenn man an diesen Stellen raucht.

In Nürnberg ist es nur eine Bitte, da öffentlicher Grund. Rein zufällig war ich in den letzten Wochen öfter in Erlangen unterwegs und da ich mein Auto immer am Stadtrand abstelle und mit den Öffis in die Stadt reinfahre, in Erlangen sind da, wo ich gefahren bin, die Haltestellen ohne diese Bitte. Aber bis auf wenige Ausnahmen sind die Haltestellen meist rauchfrei, obwohl keine Aschenbecher aufgestellt sind, was ja das mindeste wäre.
  

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Re: Heidelberg
Antwort #34 - 01.12.11 um 12:08:12
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MPL Ist wieder auf Molekülsuche. Jezt sind die E-Ziggis dran. Obwohl noch nichts untersucht wurde wird schon wieder vermutet.
Quote:
"Es gibt den begründeten Verdacht, dass auch bedenkliche Substanzen enthalten sind", heißt es von Seiten des DKFZ. So enthält der freigesetzte Dampf ebenso wie Zigarettenrauch das Nervengift Nikotin, das körperlich und seelisch abhängig machen kann. Propylenglykol gilt zudem als atemwegreizend und möglicherweise allergieauslösend. US-Behörden fanden in E-Zigaretten sogar tabakspezifische Nitrosamine, die schon in geringen Mengen Krebs erzeugen können. Die Heidelberger Krebsforscher fordern daher aussagekräftige chemisch-toxikologische Untersuchungen von unabhängigen Labors.


Quote:
Sie haben an der Spitze sogar eine Leuchtdiode, die das Glimmen imitiert


So ein Teufelszeug aber auch. Vielleicht sendet diese auch noch krebseregende Strahlen aus Smiley


Quote:
Krebsforscherin Pötschke-Langer kann dies nicht beruhigen. Sie befürchtet, dass die Erfolge im Nichtraucherschutz durch E-Zigaretten zunichte gemacht werden könnten. Das DKFZ setzt sich nun dafür ein, dass elektrische Zigaretten nicht frei verkäuflich sein dürfen. Das entspricht einer Einschätzung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, das nikotinhaltige E-Zigaretten bereits im Juli 2009 als Arzneimittel eingestuft hat.


Gibt es dann was von Ratiopharm?

http://www.morgenweb.de/nachrichten/aus_aller_welt/20111201_mmm0000002553121.htm...
« Zuletzt geändert: 01.12.11 um 12:08:46 von RaucherHB »  

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Re: Heidelberg
Antwort #35 - 10.12.11 um 15:45:38
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Die Antis rechnen sich wieder einen Wolf.

Beispiel:
Man rechnet mit "Passivrauchbelastung in verschiedenen Altersgruppen (mind. einmal pro Woche)" ...oder Passivrauchbelastung nach Ort der Exposition (mind. einmal pro Woche)...

Wie hoch ist diese Belastung denn überhaupt?

http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkon...


und was noch auf uns zukommt:
Quote:
Bewusstsein der Schädlichkeit von Passivrauchen ist ein wichtiger Prädiktor für die Einführung von privaten Rauchverboten (möglicher Ansatzpunkt für Präventionsmaßnahmen und Kampagnen)



http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkon...



http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/9._Deutsche_Konferenz_fuer_Tabakkontrolle.h...

« Zuletzt geändert: 10.12.11 um 18:14:47 von RaucherHB »  

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Re: Heidelberg
Antwort #36 - 10.12.11 um 16:36:40
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In allen untersuchten Shisha-Bars wird geraucht.
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (2011) Nichtraucherschutz in der deutschen Gastronomie: Eine aktuelle Bestandsaufnahme in zehn Bundesländern Heidelberg

Was macht man sonst in einer Shisha Bar? Durchgedreht Durchgedreht
  

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Re: Heidelberg
Antwort #37 - 10.12.11 um 17:36:19
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Liebe Mitforisten,

wie soll man die angehängte Graphik interpretieren?

In Bremen darf in Bars unter 75 m² nach wie vor geraucht werden, von daher verstehe ich nicht warum die Luft 2009 wesentlich sauberer als 2005 sein soll.
Falls es sich um eine Nichtraucherbar handeln sollte, könnte die Luftreinheit aber auch mit weniger Gästen erklärbar sein.
Bin etwas ratlos hä?

http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkon...





  

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Re: Heidelberg
Antwort #38 - 10.12.11 um 18:20:05
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Nun war diese "Konferenz", auf der das vorgestellt wurde, ja schon im November. In diesem Monat lädt MPL die Prohibitionisten aller Länder zum verdrossenen Beisammensein.  Ein zum Anlass sehr passender Monat, muss man zugeben.

Und, hat irgend eine Zeitung einen Artikel daraus gemacht ? Nicht dass ich wüsste. Unter "Heidelberg" ist das Thema durchaus richtig angesiedelt.

Was aber muss ich statt dessen auf der Titelseite der "Süddeutschen" lesen ? Das ganze Streiflicht dreht sich nur um den Komponisten Bach und dass der Raucher gewesen sei und dass ihn das inspiriert habe und er diesen Umstand musikalisch umgesetzt habe. Schließend mit der Bemerkung, dass die einzig übrig gebliebene Wirtshausrechnung des Komponisten auf einen Bierkonsum schließen ließ, der das Prädikat "erstaunlich" verdient hat.

Und das in MPLs Hauspostille ! Undank ist der Welt Lohn !
  
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Re: Heidelberg
Antwort #39 - 10.12.11 um 19:06:27
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Quote:
Und das in MPLs Hauspostille ! Undank ist der Welt Lohn !

Laut lachend Laut lachend Laut lachend
  

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Re: Heidelberg
Antwort #40 - 10.12.11 um 22:02:24
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Hauspostille !....respekt, der Begriff ist so richtig stimmig. Unsere  " Freunde " in NRW haben ja auch ihr " DerWesten "
  

Gib " links" keine Chance.
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Re: Heidelberg
Antwort #41 - 09.02.12 um 06:34:59
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Mal meine eigenen Erfahrungen in Heidelberg :

vergangenen Sonntag habe ich von Westen kommend auf den Königstuhl bestiegen. Ein Herr mittleren Alters hat dann Hunger und Durst, denn das sind immer hin 410 Höhenmeter. Aber das Gipfelreataurant war geschlossen. Gibt's das, am zwntralen Aussichtspunkt von Deutschlands Touristenstadt Nummer 1 ? Gibt's, und zwar war da kein Ruhetag, es war dauerhaft geschlossen. Da auf der Rückseite war doch immer ein Imbiß ? Ebenfalls dauerhaft geschlossen.

Dann bin ich mit der Bergbahn hinabgefahren, an der Talstation rechter Hand ein Grieche. Völlig leer, ich wäre der einzige Gast gewesen, was ich ungern habe. Etwas weiter ein "gutbürgerliches" Restaurant linker Hand. Ebenfalls kein einziger Gast.

Dann etwas weiter eine Studentenkneipe. Ich muss sagen, die dortige Nicht-Atmosphäre hat mich fast erschlagen. Kein Vergleich, wenn man das von früher kennt. Die fünf anderen Gäste sahen das dann genau so und ab da saß ich wieder allein am Tisch. Das Essen aber war gut. Um auch mal etwas Nettes zu sagen.

Danach kam ich am "Perkeo" vorbei, ärgerlich, da hätte man rauchen dürfen. Dann aber : ein brechend volles "Starbucks". Dieser Tempel des postmodernen Kulturnihilismus ist also von Heidelbergs Attraktionen die größte.

Ein beispielloser Niedergang im Vergleich zu den frühen 80-ern, als ich dort als Student unterwegs war. Dort, wo Deutschland ausnahmsweise nicht von Autos und Maschinenbau lebt, sondern von Stil und Ambiente, ist das "Starbucks" die größte Attraktion. Das ist nun nicht mein subjektives Empfinden, sondern das Empfinden all derer, die da mit den Füßen abgestimmt haben.

Martina und Lothar beeindruckt das natürlich nicht. Die beiden vermissen nichts. Das Organ, das man dazu bräuchte, fehlt bei ihnen einfach. Da ist nichts zu machen.

  
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Re: Heidelberg
Antwort #42 - 15.02.12 um 23:04:40
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Die Heidelberger Propaganda läuft:

Rauchverbot wirkt zu Hause nach

Quote:
Vor Einführung von Rauchverboten in der Öffentlichkeit haben Gegner immer wieder gemutmaßt, dass Raucher infolge der Verbote wahrscheinlich mehr zu Hause rauchen würden.

Nichtrauchende Familienmitglieder und besonders Kinder seien dann noch stärker dem Passivrauch ausgesetzt als vorher.
Das Gegenteil ist aber offenbar der Fall, wie eine Analyse in vier europäischen Ländern von Wissenschaftlern um Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungsinstitut (DKFZ) ergeben hat


Die Tabakumsätze sind nicht wirklich gesunken.
Ja, wo rauchen sie denn?

Wer nicht in der Kneipe raucht, wird dann wohl an anderen Orten rauchen.
Gibt es etwa irgendwo noch geheime Orte?

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten...
  

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Christoph Suter
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Re: Heidelberg
Antwort #43 - 16.02.12 um 00:56:48
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Also wenn das Ute Mons M.A. behauptet, dann muss es ja stimmen  Zwinkernd

Sie hat ja auch - zusammen mit Frau Dr. med. Martina Pötschke-Langer, Leiterin des WHO Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, unsere Mitstreiter, Prof. Dr.-Ing. habil. em. Günter Ropohl und Werner Paul als «Holocaust- und Evolutionstheorieleugner» tituliert.
« Zuletzt geändert: 16.02.12 um 01:00:40 von Christoph Suter »  
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Re: Heidelberg
Antwort #44 - 16.02.12 um 08:04:47
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Die Dame hat auch einen wirklich ehrfurchtsgebietenden Lebenslauf. Mit dieser Vita bleibt dir auch nicht viel anderes übrig als in irgendeinem alimentierten Bereich unterzuschlüpfen. Möglich wäre natürlich auch noch die Genderforschung oder staatliche Antifaschismus-Projekte gewesen. Aber diese Jobs sind schon so überlaufen.
Und bei der "Krebsforschung" glaubt Dir jeder Journalist und jeder Politiker sofort jeden wissenschaftlich minderbemittelten Unfug aufs Wort. Kritische Nachfragen sind nicht zu erwarten.
Das ist doch ein Traum für jeden Wissenschaftler, selbst für die Richtigen.
  
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Re: Heidelberg
Antwort #45 - 26.06.13 um 07:18:09
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Forscher kontrollieren die Kneipen

http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/krebsforscher-nehmen-ni...
Quote:
Wie steht es mit dem Nichtraucherschutz in Baden-Württemberg? Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg stellt morgen (Mittwoch/11.00) in Stuttgart die Ergebnisse einer Studie dazu vor. Die Forscher wollten darin klären, wie effektiv die Menschen im Südwesten tatsächlich vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden. So wurde in rund 1500 Gaststätten in zwölf Städten überprüft, wie strikt das Nichtrauscherschutzgesetz umgesetzt wird. Auch in Diskotheken wurde die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert. Seit März 2009 gilt in Baden-Württemberg ein überarbeitetes Nichtraucherschutzgesetz.





DKFZ, hört sich doch toll und wissenschaflich an, oder?
Eine medizinische Forschungseinrichtung mutiert zum Gastronomieexperten und weder Politiker noch Medien merken wie sie verschaukelt werden.
HALLO! Seit wann sind denn "Wissenschaftler" für Kontrollmaßnahmen in Gaststätten und Gesetzentwürfe zuständig? Ist das nicht die Zuständigkeit der Ordnungsämter und der Politiker? Woher hat denn eine Krebsforschungseinrichtung das Personal und die Mittel um die ganzen Kneipen in der Republik zu untersuchen?

Das sollte einen doch schon stutzig machen!
Nicht überall wo DKFZ draufsteht ist auch wirklich DKFZ drin. Da zieht jemand anderes die Fäden! Ihr seid auf eine Mogelpackung und die Propaganda der Tabakkontrolle (WHO) hereingefallen. Die haben mit Forschung nichts zu tun, deren Ziel ist es die Welt „rauchfrei“ zu machen.

  

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Re: Heidelberg
Antwort #46 - 26.06.13 um 09:12:59
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Das bedeutet nichts weiter, als daß BW die nächste Kerbe auf MPLs Revolver sein soll (oder hat irgendwer Zweifel daran, daß das schockierende Ergebnis wie die Fliegen tot umfallende Nichtraucher enthalten wird), und von unserer Landesregierung verspreche ich mir da leider nicht viel. Da kann man nur hoffen, daß die immer noch mit S21 ausgelastet sind und keine neue Baustelle brauchen können.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Re: Heidelberg
Antwort #47 - 26.06.13 um 09:49:11
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Das ist ja wie in Bremen. Schon damals gab es nur die Aussage des dkfz, daß man "Mißstände" zu Hauf gefunden habe.

Hat das mal jemand nachkontrolliert, ob die vom dkfz tatsächlich in Bremen, oder jetzt in BaWü vor Ort waren?

Denn das dkfz hat noch nie eine Liste veröffentlicht, welche Lokalitäten das genau waren, in denen die "Verstöße" jeweils festgestellt wurden.

  

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Re: Heidelberg
Antwort #48 - 26.06.13 um 10:10:05
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xila schrieb on 26.06.13 um 09:12:59:
Das bedeutet nichts weiter, als daß BW die nächste Kerbe auf MPLs Revolver sein soll (oder hat irgendwer Zweifel daran, daß das schockierende Ergebnis wie die Fliegen tot umfallende Nichtraucher enthalten wird), und von unserer Landesregierung verspreche ich mir da leider nicht viel. Da kann man nur hoffen, daß die immer noch mit S21 ausgelastet sind und keine neue Baustelle brauchen können.


Genau das, liebe Xila, befürchte ich auch. Bzw., um ehrlich zu sein, habe ich schon lange damit gerechnet, ich habe mich sogar gewundert, dass MPL ausgerechnet in BW, sozusagen ihrem Stamm-Bundesland, so lange die Füsse stillgehalten hat.
Ist doch komisch, dass die Frau mit ihren Kontrollen durch die ganze Republik zieht und ihre Horror-Studien zu allen möglichen Bundesländern veröffentlicht, nur direkt vor ihrer Haustüre, wo sie ja ohne Mühe mal nen Blick durch ein Kneipenfenster werfen könnte, ohne gleich ihren ganzen Mitarbeiterstab auf Kneipentour zu schicken, läuft sie mit Scheuklappen durch die Welt.
Nun ja, nur sie weiss, was der Grund dafür ist.

Ich hoffe jedenfalls mit Dir, dass unsere Landesregierung momentan andere Sorgen als diesen Schmarrn hat und das BW verschont bleiben möge von MPLs Mission.
Immerhin hat sie ja in Bremen auch nicht gerade die grosse Revolution ausgelöst.
Man darf gespannt sein.
  
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Re: Heidelberg
Antwort #49 - 26.06.13 um 10:29:16
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magnitubel schrieb on 26.06.13 um 10:10:05:
xila schrieb on 26.06.13 um 09:12:59:
Das bedeutet nichts weiter, als daß BW die nächste Kerbe auf MPLs Revolver sein soll (oder hat irgendwer Zweifel daran, daß das schockierende Ergebnis wie die Fliegen tot umfallende Nichtraucher enthalten wird), und von unserer Landesregierung verspreche ich mir da leider nicht viel. Da kann man nur hoffen, daß die immer noch mit S21 ausgelastet sind und keine neue Baustelle brauchen können.


Genau das, liebe Xila, befürchte ich auch. Bzw., um ehrlich zu sein, habe ich schon lange damit gerechnet, ich habe mich sogar gewundert, dass MPL ausgerechnet in BW, sozusagen ihrem Stamm-Bundesland, so lange die Füsse stillgehalten hat.
Ist doch komisch, dass die Frau mit ihren Kontrollen durch die ganze Republik zieht und ihre Horror-Studien zu allen möglichen Bundesländern veröffentlicht, nur direkt vor ihrer Haustüre, wo sie ja ohne Mühe mal nen Blick durch ein Kneipenfenster werfen könnte, ohne gleich ihren ganzen Mitarbeiterstab auf Kneipentour zu schicken, läuft sie mit Scheuklappen durch die Welt.
Nun ja, nur sie weiss, was der Grund dafür ist.

Ich hoffe jedenfalls mit Dir, dass unsere Landesregierung momentan andere Sorgen als diesen Schmarrn hat und das BW verschont bleiben möge von MPLs Mission.
Immerhin hat sie ja in Bremen auch nicht gerade die grosse Revolution ausgelöst.
Man darf gespannt sein.


In Bremen gab es aber auch eine Verschärfung. Die ging bloß nicht so weit, wie es eigentlich gewollt gewesen wäre: http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/rauchen-auf-bremer-spielplaetzen-v...

  

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Antwort #50 - 26.06.13 um 16:12:37
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Hier der Stein, den die Pötschke-Langer in BW ins Wasser geworfen hat: http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Nichtrau...

Mal sehen, wie groß die Wellen sein werden, die sie damit erzeugt.

  

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Re: Heidelberg
Antwort #51 - 26.06.13 um 16:18:17
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xila schrieb on 26.06.13 um 10:29:16:
magnitubel schrieb on 26.06.13 um 10:10:05:
xila schrieb on 26.06.13 um 09:12:59:
Das bedeutet nichts weiter, als daß BW die nächste Kerbe auf MPLs Revolver sein soll (oder hat irgendwer Zweifel daran, daß das schockierende Ergebnis wie die Fliegen tot umfallende Nichtraucher enthalten wird), und von unserer Landesregierung verspreche ich mir da leider nicht viel. Da kann man nur hoffen, daß die immer noch mit S21 ausgelastet sind und keine neue Baustelle brauchen können.


Genau das, liebe Xila, befürchte ich auch. Bzw., um ehrlich zu sein, habe ich schon lange damit gerechnet, ich habe mich sogar gewundert, dass MPL ausgerechnet in BW, sozusagen ihrem Stamm-Bundesland, so lange die Füsse stillgehalten hat.
Ist doch komisch, dass die Frau mit ihren Kontrollen durch die ganze Republik zieht und ihre Horror-Studien zu allen möglichen Bundesländern veröffentlicht, nur direkt vor ihrer Haustüre, wo sie ja ohne Mühe mal nen Blick durch ein Kneipenfenster werfen könnte, ohne gleich ihren ganzen Mitarbeiterstab auf Kneipentour zu schicken, läuft sie mit Scheuklappen durch die Welt.
Nun ja, nur sie weiss, was der Grund dafür ist.

Ich hoffe jedenfalls mit Dir, dass unsere Landesregierung momentan andere Sorgen als diesen Schmarrn hat und das BW verschont bleiben möge von MPLs Mission.
Immerhin hat sie ja in Bremen auch nicht gerade die grosse Revolution ausgelöst.
Man darf gespannt sein.


In Bremen gab es aber auch eine Verschärfung. Die ging bloß nicht so weit, wie es eigentlich gewollt gewesen wäre: http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/rauchen-auf-bremer-spielplaetzen-v...







Ja, eine immer weitergehende Verschärfung der " Nichtraucherschutzgesetze".

In BW scheint es jetzt auch loszugehen, vermutlich ist das alles zwischen MPL und der Landesregierung bereits im Vorfeld abgesprochen.

Ich gehe aber davon aus, daß hier in Stuttgart - Möhringen / - Fasanenhof auch weiterhin in Gaststätten geraucht werden wird, entweder in "geschlossenenen Gesellschaften", oder dann eben in Schwarzgastronomie.

« Zuletzt geändert: 26.06.13 um 16:19:35 von Destruktor »  
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Re: Heidelberg
Antwort #52 - 26.06.13 um 16:26:40
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Kann mir mal jemand erklären, wieso MPL 2011 in München noch 4 Rauchergaststätten, sowie 1 Gaststätte mit Raucherraum gefunden haben will?
  
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Antwort #53 - 26.06.13 um 17:52:04
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magnitubel schrieb on 26.06.13 um 16:26:40:
Kann mir mal jemand erklären, wieso MPL 2011 in München noch 4 Rauchergaststätten, sowie 1 Gaststätte mit Raucherraum gefunden haben will?


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Ingo
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Re: Heidelberg
Antwort #54 - 27.06.13 um 07:22:11
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xila schrieb on 26.06.13 um 16:12:37:
Hier der Stein, den die Pötschke-Langer in BW ins Wasser geworfen hat: http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Nichtrau...

Mal sehen, wie groß die Wellen sein werden, die sie damit erzeugt.



Das Ergebins stand doch schon vorher fest. Überall, wo die Anti-Raucher-Lobbyistin  ihre "Untersuchungen" veröffentlicht, ist es für den "Nichtraucherschutz" nicht zum "Besten" bestellt. In BW sieht sie bei der Grün-Roten Landesregierung Möglichkeiten, zum Erfolg zu kommen. Normalerweise sollte man ihre "Studien" sofort ungelesen in der großen Rundablage verschwinden lassen...

Gruß

Ingo
  
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Meinrad
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Re: Heidelberg
Antwort #55 - 27.06.13 um 08:07:13
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Na ja, mir ist schon klar, warum BaWü als letztes kommt: das ist mit Abstand der härteste Brocken. Schon zu Zeiten der Sammelklage hat es hier die mit Abstand größte Unterstützung und die meisten Unterschriften gegeben. Daran hat sich nichts geändert.

Mal eine grundsätzliche Klarstellung: der Schwabe ist weder geizig noch kleingeistig, wie stets von nichtsahnenden Randvölkern behauptet wird. Vielmehr ist er freigiebig, menschenfreundlich und ein Philosoph. Im Schwabenland mag nicht unbedingt die Wiege des Abendlandes stehen, wohl aber ist hier seine letzte Zuflucht. Dies an MPL als Warnung.

Natürlich gilt dasselbe mit kleinen Abstrichen für das Badener Land.

Also wer NRW im Quadrat erleben will, begebe sich nach Baden-Württemberg.  Stuttgart 21 war dagegen ein Geplänkel.

Quote:
HALLO! Seit wann sind denn "Wissenschaftler" für Kontrollmaßnahmen in Gaststätten und Gesetzentwürfe zuständig?
 

Nicht zu vergessen, der Auslands-Nachrichtendienst des DKFZ, der in der Lage war, festzustellen, dass es in 192 Ländern dieser Erde kein Kneipensterben gegeben hat. Außerdem das einzige zugelassene Umfrageinstitut zur Feststellung der Volksmeinung. Bundesweite Feststellung der Nichteinhaltung der Rauchverbote. Nebst, bekanntermaßen, der Feststellung von 3301 Passivrauchtoten pro Jahr. Und das alles von einer einzigen Fanatikerin, die sich nicht die geringste Mühe gibt, wissenschaftliche Neutralität an den Tag zu legen.

Ich denke schon, dass unsere Generation einmal gefragt wird, warum wir uns denn so ein absurdes Spektakel haben bieten lassen. Ob wir denn gar nichts gemerkt hätten ?

Wohl dem, der dann einen funktionierenden Account bei Netzwerk Rauchen hat.



« Zuletzt geändert: 27.06.13 um 08:11:12 von Meinrad »  
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xila
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Re: Heidelberg
Antwort #56 - 27.06.13 um 08:29:28
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Meinrad schrieb on 27.06.13 um 08:07:13:
Na ja, mir ist schon klar, warum BaWü als letztes kommt: das ist mit Abstand der härteste Brocken.


Wie kommst du darauf, daß BW als letztes drankommt? Was ist mit Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Berlin, MeckPomm, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg? Die haben alle fast haargenau dasselbe Rauchverbot, und das DKFZ hat sie bislang noch nicht gesondert aufs Korn genommen.

Außerdem ist BW garantiert nicht der härteste Bocken, sondern die aus DKFZ-Perspektive nächstleichteste Übung mit seiner grün-roten Regierung. Als ob irgendwer mit ernsthaften Protesten gegen Rauchverbote rechnen würde. Auch in NRW hat man damit nicht gerechnet. Was BW betrifft, kann man sowieso nur hoffen, daß der Aufstand in NRW solche Ausmaße annimmt, daß er bundesweit Aufmerksamkeit erlangt und damit ansteckend auch in BW wirkt. Bei S21 hat das ja auch gut funktioniert.

Die Aktionen in BW gegen das Rauchverbot von 2006/2007 habe ich seinerzeit übrigens überhaupt nicht mitbekommen. Ich habe damals nicht einmal so genau mitbekommen, daß da was im Busch ist mit Rauchverboten. Ich bin von dem Rauchverbot damals kalt erwischt worden, so wie die meisten. Erst diesmal wird es mich nicht mehr kalt erwischen, aber die meisten anderen halt leider doch.


  

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Re: Heidelberg
Antwort #57 - 27.06.13 um 08:49:37
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xila schrieb on 27.06.13 um 08:29:28:
[quote author=537B77706C7F7A1E0 link=1219587492/55#55 date=1372320433]
Wie kommst du darauf, daß BW als letztes drankommt? Was ist mit Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Berlin, MeckPomm, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg? Die haben alle fast haargenau dasselbe Rauchverbot, und das DKFZ hat sie bislang noch nicht gesondert aufs Korn genommen.


Für Schleswig-Holstein nehme ich das hiermit wieder zurück.

Es gab bislang folgende DKFZ-Pamphlete mit folgender Wirkung:

- NRW: totales Rauchverbot
- Bremen: Rauchverbotsverschärfung
- Schleswig-Holstein: will auf eine bundesweite Regelung hinwirken
- Hamburg: Rauchverbot mußte wg. verfassungsrechtlicher Probleme der alten Regelung das Rauchverbot lockern und Rauchernebenräume in Speiselokalen gestatten, hat aber erhebliche Hürden dabei eingebaut, so müssen solche Nebenräume über eine Lüftungsanlage verfügen.
  

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Re: Heidelberg
Antwort #58 - 27.06.13 um 13:13:51
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Das Gesundheitsministerium von BW wirkt auf mich nur mäßig begeistert über den Vorstoß vom DKFZ:

http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/299780.html?referer=82188&templ...

Es hat eine eigene Studie in Auftrag gegeben. Das spricht immerhin dafür, daß man sich ernsthaft mit der Sache auseinanderzusetzen gedenkt. Wäre es anders, hätte man sich ja, wie in anderen Bundesländern auch, einfach auf das DKFZ-Pamphlet berufen können.

Anfang nächstes Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Vorher, vermute ich, wird in keinem Fall etwas passieren.

  

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ChristophL
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Re: Heidelberg
Antwort #59 - 27.06.13 um 13:31:44
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xila schrieb on 27.06.13 um 13:13:51:
Anfang nächstes Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Vorher, vermute ich, wird in keinem Fall etwas passieren. 


Viele rot-grün/grün-rote Regierungen (BaWü, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, das von nicht-totalen Rauchverboten von allen Seiten umschlossene Schleswig-Holstein, künftig vielleicht auch Hessen) warten ab und schauen, was so passiert. Insbesondere geht der Blick nach NRW.
MPL versucht, den Druck zu erhöhen, und in der Tat passt das Land am eigenen Sitz mit dieser Regierungszusammensetzung ins Beuteschema.
« Zuletzt geändert: 27.06.13 um 13:32:06 von ChristophL »  
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Meinrad
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Re: Heidelberg
Antwort #60 - 27.06.13 um 20:15:35
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xila schrieb on 27.06.13 um 08:29:28:
Meinrad schrieb on 27.06.13 um 08:07:13:
Na ja, mir ist schon klar, warum BaWü als letztes kommt: das ist mit Abstand der härteste Brocken.


Wie kommst du darauf, daß BW als letztes drankommt?


Sagen wir mal als letztes von den schweren Brocken. Das war anfänglich Bayern, dann NRW, dann das Saarland und jetzt BW.

Quote:
Die Aktionen in BW gegen das Rauchverbot von 2006/2007 habe ich seinerzeit übrigens überhaupt nicht mitbekommen. Ich habe damals nicht einmal so genau mitbekommen, daß da was im Busch ist mit Rauchverboten. Ich bin von dem Rauchverbot damals kalt erwischt worden, so wie die meisten.


Genau so war es ja geplant. Niemand weiß, was los ist und plötzlich hagelt es Verbote. Eine bewusst von den Antis genutztes Durcheinander.

Also ich war ja früher dabei, und zwar ohne vom medizinischen Teil auch nur einen blassen Schimmer zu haben, rein aus politischen Erwägungen. Das war die klassische Inszenierung einer politisch motivierten Massenhysterie. Und im Kern einer Massenhysterie steckt immer eine Lüge. Sonst bräuchte man sie nicht.

So viel wusste ich.
  
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Re: Heidelberg
Antwort #61 - 27.06.13 um 20:22:57
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xila schrieb on 27.06.13 um 13:13:51:
Das Gesundheitsministerium von BW wirkt auf mich nur mäßig begeistert über den Vorstoß vom DKFZ:

http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/299780.html?referer=82188&templ...


Daraus:
Quote:
Nach einer Studie der Universität Münster kommen zudem jährlich 3.300 Nichtraucher durch die Folgen des Passivrauchens zu Tode.


Nein, nicht Münster, Frau Ministerin. Heidelberg, immer Heidelberg.

Dass bei diesem Thema immer wieder diese gravierenden Fehler passieren, kommt daher, dass eine offene Kommunikation nicht möglich ist. Fast die Hälfte des Artikels sind hingeworfene Fleischstücke für MPL, um sie zu besänftigen.

Was hülfe: die Lektüre unseres hervorragenden Forums hält einen stets auf dem Laufenden.

Quote:
Es hat eine eigene Studie in Auftrag gegeben. Das spricht immerhin dafür, daß man sich ernsthaft mit der Sache auseinanderzusetzen gedenkt. Wäre es anders, hätte man sich ja, wie in anderen Bundesländern auch, einfach auf das DKFZ-Pamphlet berufen können.


Richtig. Gleich vorneweg eine Ohrfeige für MPL. Das lässt hoffen.
  
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Re: Heidelberg
Antwort #62 - 27.06.13 um 22:29:01
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Meinrad schrieb on 27.06.13 um 20:22:57:
xila schrieb on 27.06.13 um 13:13:51:
Das Gesundheitsministerium von BW wirkt auf mich nur mäßig begeistert über den Vorstoß vom DKFZ:

http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/299780.html?referer=82188&templ...


Daraus:
Quote:
Nach einer Studie der Universität Münster kommen zudem jährlich 3.300 Nichtraucher durch die Folgen des Passivrauchens zu Tode.


Nein, nicht Münster, Frau Ministerin. Heidelberg, immer Heidelberg.

Dass bei diesem Thema immer wieder diese gravierenden Fehler passieren, kommt daher, dass eine offene Kommunikation nicht möglich ist. Fast die Hälfte des Artikels sind hingeworfene Fleischstücke für MPL, um sie zu besänftigen.

Was hülfe: die Lektüre unseres hervorragenden Forums hält einen stets auf dem Laufenden.

Quote:
Es hat eine eigene Studie in Auftrag gegeben. Das spricht immerhin dafür, daß man sich ernsthaft mit der Sache auseinanderzusetzen gedenkt. Wäre es anders, hätte man sich ja, wie in anderen Bundesländern auch, einfach auf das DKFZ-Pamphlet berufen können.


Richtig. Gleich vorneweg eine Ohrfeige für MPL. Das lässt hoffen.

Münster? Kommt mir als Schweizer bekannt vor. Nicht wegen meinem Berufskollegen «Wilsberg», sondern wegen Prof. Dr. med. U. Keil, von der Uni Münster.

Ist der etwa damit gemeint? Der hat doch auch an dieser Studie gearbeitet - oder?
  
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Re: Heidelberg
Antwort #63 - 28.06.13 um 07:38:59
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Aus aktuellem Anlass möchte ich noch einmal auf die Anfänge erinnern:


Quote:
WHO unter Industrieeinfluß
US-Firma sponsort Stelle bei Weltgesundheitsorganisation

Die US-Pharmafirma MSD bezahlt eine Mitarbeiterin im neuen Anti-Raucherprogramm der WHO. Dies deckte die Pharma-Kampagne auf. Jetzt protestierten mehrere internationale Organisationen anläßlich der Weltgesundheitsversammlung in Genf gegen dieses offensichtlich Interessenkonflikte auslösende Sponsoring.

http://www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/Phbf1999_04.htm


Vielleicht kann man das ja anlässlich der aktuellen Demos auch thematisieren. In Erinnerung rufen wäre wohl übertrieben, denn ich gehe mal davon aus, daß außerhalb des Forums noch nicht viele Menschen davon jemals gehört haben.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Re: Heidelberg
Antwort #64 - 28.06.13 um 13:33:17
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xila schrieb on 27.06.13 um 08:29:28:
Meinrad schrieb on 27.06.13 um 08:07:13:
Na ja, mir ist schon klar, warum BaWü als letztes kommt: das ist mit Abstand der härteste Brocken.


Wie kommst du darauf, daß BW als letztes drankommt? Was ist mit Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Berlin, MeckPomm, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg? Die haben alle fast haargenau dasselbe Rauchverbot, und das DKFZ hat sie bislang noch nicht gesondert aufs Korn genommen.

Außerdem ist BW garantiert nicht der härteste Bocken, sondern die aus DKFZ-Perspektive nächstleichteste Übung mit seiner grün-roten Regierung. Als ob irgendwer mit ernsthaften Protesten gegen Rauchverbote rechnen würde. Auch in NRW hat man damit nicht gerechnet. Was BW betrifft, kann man sowieso nur hoffen, daß der Aufstand in NRW solche Ausmaße annimmt, daß er bundesweit Aufmerksamkeit erlangt und damit ansteckend auch in BW wirkt. Bei S21 hat das ja auch gut funktioniert.

Die Aktionen in BW gegen das Rauchverbot von 2006/2007 habe ich seinerzeit übrigens überhaupt nicht mitbekommen. Ich habe damals nicht einmal so genau mitbekommen, daß da was im Busch ist mit Rauchverboten. Ich bin von dem Rauchverbot damals kalt erwischt worden, so wie die meisten. Erst diesmal wird es mich nicht mehr kalt erwischen, aber die meisten anderen halt leider doch.








Ich fürchte auch, daß BW jetzt drankommt, vermutlich gab es da bereits seit längerem eine Absprache zwischen MPL und der grün - roten Landesregierung.

Sollte in Stuttgart eine Demo dagegen stattfinden, werde ich dabei sein.


Mir persönlich war seit diesem Spiegel Artikel klar, was auf uns Raucher zukommt :



http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47209113.html



Kurz darauf die Reaktion von Merkel :



http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-rauchverbot-merkel-aufge...


« Zuletzt geändert: 28.06.13 um 13:34:03 von Destruktor »  
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