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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) GRÜNE Feuchtgebiete ... (Gelesen: 7.067 mal)
bom
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ProHausrecht

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GRÜNE Feuchtgebiete ...
01.10.08 um 09:19:00
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... noch in dieser Legislaturperiode die Änderung der Arbeitsstättenverordnung in Angriff zu nehmen.

Wie sonst sollte man den nachfolgenden Entschließungsantrag werten, der keine Folgen hätte, wenn er angenommen würde?

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610338.pdf

Die Antis sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
  
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perle
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #1 - 01.10.08 um 10:09:00
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bom schrieb on 01.10.08 um 09:19:34:
... noch in dieser Legislaturperiode die Änderung der Arbeitsstättenverordnung in Angriff zu nehmen.

Wie sonst sollte man den nachfolgenden Entschließungsantrag werten, der keine Folgen hätte, wenn er angenommen würde?

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610338.pdf

Die Antis sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.



entschuldigung, das sehe ich aber genau anders herum. oder aber ich bin heute etwas schwach im oberstübchen.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Javaanse
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #2 - 01.10.08 um 10:25:00
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bom schrieb on 01.10.08 um 09:19:34:
Wie sonst sollte man den nachfolgenden Entschließungsantrag werten, der keine Folgen hätte, wenn er angenommen würde?


Als das was er ist: Ein erbärmliches Zeugnis des diktatorischen Größenwahns einer Handvoll verkommener, machtkorrumpierter Gartenzwergfaschos!

Jürgen

  

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Ingo
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #3 - 01.10.08 um 10:34:00
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Da haben nur die üblichen paar Hanseln der Grünen unterschrieben, noch nicht einmal die gesamte Fraktion...

CDU/CSU und eventuell auch die SPD werden nach den Erfahrungen in Bayern wohl abwinken, die FDP wird feixen..

Gaststättenerecht ist nach der Förderalisreform Ländersache, das kapieren die halt nicht.


Ich habe den Traum, das diese Grünen hoffentlich aus dem Parlament fliegen, und mit ihrem Pamphelt können sie sich den Hintern abwischen, zu meht taugt es nichts...

Gruß

Ingo



  
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Tegel
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #4 - 01.10.08 um 10:46:00
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Habe den Schrott soeben auch gelesen.
Die haben die Signale auch nicht verstanden. Will den keiner mit einem "linken Hirn" verstehen, was z.Zt. abgeht ?
Ich bin sehr neugierig, wie Yps in Hessen mit diesem grün / purpurroten Taliban die Gesetzesänderung gestaltet.
(http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_268/03.html)
  

Gib " links" keine Chance.
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perle
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #5 - 01.10.08 um 10:51:00
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Tegel schrieb on 01.10.08 um 10:46:33:
Habe den Schrott soeben auch gelesen.
Die haben die Signale auch nicht verstanden. Will den keiner mit einem "linken Hirn" verstehen, was z.Zt. abgeht ?
Ich bin sehr neugierig, wie Yps in Hessen mit diesem grün / purpurroten Taliban die Gesetzesänderung gestaltet.
(http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_268/03.html)



nun, vermutlich ähnlich wie die grünen in hamburg. hauptsache man sitzt mit am regierungstisch, und wenn es auf  dem katzenbänkchen ist.

das schlimme ist nur, daß die grünen da in der besseren position sind, als diejenigen die auf den richtigen stühlen sitzen. denn die grünen können z.b. strikte rauchverbote fordern, mit der drohung notfalls die koaltition wieder platzen zu lassen. da frau ypsilanti aber unbedingt regieren will, und vor allem muß, um die zahl der spd-geführten länder zu steigern, dürften die grünen mit solchen forderungen m.m. äußerst gute karten haben.
  

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xila
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... hat meistens recht
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #6 - 01.10.08 um 10:51:00
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perle schrieb on 01.10.08 um 10:09:59:
entschuldigung, das sehe ich aber genau anders herum. oder aber ich bin heute etwas schwach im oberstübchen.



Die Sache ist folgende: Dieser Antrag hat keinerlei praktische Auswirkungen, wie bom richtig feststellt. Die Bundesregierung wird aufgefordert, auf die Länder einzuwirken. Das Gaststättenrecht ist keine Bundesangelegenheit, mehr geht auf diesem Weg also nicht.

Die einzige Möglichkeit einer Regelung auf Bundesebene mit Gesetzeskraft wäre über die Arbeitsstättenverordnung.

Frage: Wenn die Grünen so scharf auf ein bundeseinheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen sind, wieso haben sie diesen Wischiwaschi-Antrag gestellt anstelle des anderen?
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Baden1848
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Ich fordere Lothar Binding
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #7 - 01.10.08 um 10:56:00
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Hallo Mitstreiter
In der Begründung finden wir wieder die 3.300 Scheintoten
und die 4.800 gefährlichen Inhaltsstoffe des Rauches. Diese
Liste ist nirgends aufzufinden. Zwei Möglichkeiten können zur
Erklärung herangezogen werden:
1. Die Grünen sind nicht fähig, die kritische Lieratur zu lesen
und zu verarbeiten.
2.Die Grünen halten die Mitglieder des Bundestages für leicht
hereinzulegende Deppen.
Beides nicht schmeichelhaft-aber ein sicherer Weg,langjährige
Wähler wie mich loszuwerden.
Baden1848
  
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Javaanse
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #8 - 01.10.08 um 11:01:00
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Ingo schrieb on 01.10.08 um 10:34:33:
Da haben nur die üblichen paar Hanseln der Grünen unterschrieben, noch nicht einmal die gesamte Fraktion...


Naja, die üblichen Hanseln haben aber vorsorglich gleich für die ganze Fraktion MIT-unterschrieben. Da steht nämlich ausdrücklich "... und der Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN" drüber.

Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich bei dem Gedanken kotzen könnt, 20 Jahre meines Lebens durch Mitgliedschaft bei diesen Gesundheitsfaschos verplempert zu haben.

Jürgen

  

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Ingo
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #9 - 01.10.08 um 11:16:00
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Beim zweiten Hinschauen ist mir aufgefallen, dass hier nur von "Antrag" gesprochen wird und nicht von "Entschließungsantrag", wie ansonsten üblich. Also ist das noch weniger wert...

Zum Begriff des Entschließungsantrages:


Ein Entschließungsantrag kann nicht selbstständig beim Bundestag eingebracht werden. Er muss sich immer auf eine bereits vorliegende Initiative wie etwa einen Gesetzentwurf oder eine Rechtsverordnung, eine Unterrichtung, eine Regierungserklärung, eine Große Anfrage oder Entschließungen des Europäischen Parlaments oder Vorlagen der Europäischen Union beziehen. Entschließungsanträge können einem Ausschuss nur überwiesen werden, wenn die Antragsteller nicht widersprechen. Über Entschließungsanträge kann der Bundestag erst abstimmen, wenn über die zugrunde liegende Vorlage durch Schlussabstimmung entschieden ist.


Also ist das Ding noch nicht einmal eine Erschließung, sondern dummes, wertloses Geschwätz...

Gruß

Ingo
  
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perle
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #10 - 01.10.08 um 11:17:00
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xila schrieb on 01.10.08 um 10:51:39:
Die Sache ist folgende: Dieser Antrag hat keinerlei praktische Auswirkungen, wie bom richtig feststellt. Die Bundesregierung wird aufgefordert, auf die Länder einzuwirken. Das Gaststättenrecht ist keine Bundesangelegenheit, mehr geht auf diesem Weg also nicht.

Die einzige Möglichkeit einer Regelung auf Bundesebene mit Gesetzeskraft wäre über die Arbeitsstättenverordnung.

Frage: Wenn die Grünen so scharf auf ein bundeseinheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen sind, wieso haben sie diesen Wischiwaschi-Antrag gestellt anstelle des anderen?


ah, danke jetzt ist der groschen gefallen, wenn auch in pfennigen............ :-D

vermutlich ein zeichen von "aktionismus", der bestimmten lobbykreisen signalisieren soll, wenn noch etwas "unterstützung", gerne in form von zusätzlichen geldern, benötigt wird.

oder sie sind vielleicht ja nur scharf auf ein rauchverbot in gaststätten. denn für besonders verdienste genossen, hätte ich jetzt beinahe gesagt, also besonderst verdiente mitmenschen gelten doch die rauchverbote sowieso nicht. oder glaubt jemand allen ernstes herr trittin rauche seine zigarren vo dem "borchardt", oder dem "vau" draussen auf der straße? oder glaubt jemand im ernst, frau künast hätte, als sie noch selber geraucht hat, sich für 5 minuten gedanken um irgendwelche nichtraucher gemacht hat. angeblich hat sie ja auch noch lange nachdem sie aufgehört hatte mit dem rauchen, immer eine schachtel in der handtasche. vielleicht hat sie das heute ja immer noch.

ein rauchverbot über die arbeitsstättenverordnung bezöge aber alle arbeitsstätten mit ein, auch die raucher-refugien, die in so mancher amtstube immer noch bestehen. inkusive bundestag. und sollte dann herauskommen, daß dann trotz dieser verordnung munter weitergeraucht würde, würde das schon medial ordentlich "aufbearbeitet" werden. dafür würde ich meinen neuen hut verwetten.........

  

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xila
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #11 - 01.10.08 um 11:39:00
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perle,

ich denke auch, dieser Antrag ist "symbolisch für ihr Ringen gegen die Realität".

  

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bom
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ProHausrecht

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #12 - 01.10.08 um 12:08:00
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Ingo schrieb on 01.10.08 um 11:16:48:
Beim zweiten Hinschauen ist mir aufgefallen, dass hier nur von "Antrag" gesprochen wird und nicht von "Entschließungsantrag", wie ansonsten üblich. Also ist das noch weniger wert...


Richtig, hab ich auch übersehen. Das entscheidende ist aber:

Statt - wie Künast es noch vor wenigen Wochen lauthals ankündigte - die Verschärfung der ArbeitsstättenVO in Angriff zu nehmen, erschöpft man sich in symbolischen Anträgen.
Meine These: Auch die Bundes-Grünen haben Schiß, vor der Bundestagswahl das Thema ArbeitsstättenVO anzufassen.
  
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robin
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robin

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #13 - 01.10.08 um 12:40:00
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Jungejunge:

"...ausnahmsloses Raucherverbot... !

LOL, da haben sie sich aber übel entlarvt!
  
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #14 - 01.10.08 um 12:48:00
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Javaanse schrieb on 01.10.08 um 11:01:29:
Naja, die üblichen Hanseln haben aber vorsorglich gleich für die ganze Fraktion MIT-unterschrieben. Da steht nämlich ausdrücklich "... und der Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN" drüber.

Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich bei dem Gedanken kotzen könnt, 20 Jahre meines Lebens durch Mitgliedschaft bei diesen Gesundheitsfaschos verplempert zu haben.

Jürgen



Wieso? Ich war zwar nie Mitglied, habe Anno dazumal aber auch grün gewählt. Früher war ihr Programm ein anderes, und Niemand konnte die Entwicklung in diese negative Richtung voraussehen.

Viel wichtiger ist doch, daß Du heute nicht mehr bei diesem Haufen dabei bist, und ihr keine Wahlstimme verschenkst.

Ich hoffe aber auch, daß diese grün-braune Brut bald weg vom Fenster sein wird.

Grüßlis aus dem Ländle  Smiley
  
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Dionys
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #15 - 01.10.08 um 13:21:00
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Ich würde diese Initiative der Grünen nicht so leicht abtun. Dieser Antrag ist nämlich weniger an den Bundestag als an SPD und Linkspartei gerichtet. In Hessen versucht ja Frau Ypsilanti, eine Koalition mit Grünen und Linkspartei aufzubauen. Der SPD wiederum ist durchaus klar, daß dieses Modell richtungsweisend für die Bundesebene sein kann, denn ansonsten hat die SPD sicherlich keine Regierungsmöglichkeit mehr. Die Grünen signalisieren nun, zu welchem Preis sie zu haben sind. Und dies genau zu einer Zeit, wo sich langsam Entspannung an dieser Front breitmacht ( Entscheidung des BVerfG, CSU-Niederlage in Bayern, Kompromißsuche in den Ländern usw. ).

Es zeigt sich deutlich, daß die Grünen die schlimmsten Hardliner bei den Rauchverboten sind. Und genau dann, wenn sich die Lage beruhigt, muss von dieser Seite sofort ein Querschuß erfolgen.

  
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shadu
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MaryLong I smoke you

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #16 - 01.10.08 um 13:26:00
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Und hoffentlich „wenn's dann moderate Rauchergesetzte gibt“ sehen viele Bürger das sie mit dem Stimmzettel eben doch etwas bewirken können In Bayern dem Rest der BRD und bei uns in der Schweiz eben so.
  
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perle
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #17 - 01.10.08 um 13:40:00
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Dionys schrieb on 01.10.08 um 13:21:08:
Ich würde diese Initiative der Grünen nicht so leicht abtun. Dieser Antrag ist nämlich weniger an den Bundestag als an SPD und Linkspartei gerichtet. In Hessen versucht ja Frau Ypsilanti, eine Koalition mit Grünen und Linkspartei aufzubauen. Der SPD wiederum ist durchaus klar, daß dieses Modell richtungsweisend für die Bundesebene sein kann, denn ansonsten hat die SPD sicherlich keine Regierungsmöglichkeit mehr. Die Grünen signalisieren nun, zu welchem Preis sie zu haben sind. Und dies genau zu einer Zeit, wo sich langsam Entspannung an dieser Front breitmacht ( Entscheidung des BVerfG, CSU-Niederlage in Bayern, Kompromißsuche in den Ländern usw. ).

Es zeigt sich deutlich, daß die Grünen die schlimmsten Hardliner bei den Rauchverboten sind. Und genau dann, wenn sich die Lage beruhigt, muss von dieser Seite sofort ein Querschuß erfolgen.



ich kann mir auch vorstellen, daß dieser antrag einer reinen zeitablaufschiene im "aktionsplan tabakkontrolle" geschuldet ist. wenn ich mich recht erinnere, gibt es bei diesen unterschiedlichen aktionsplänen zeitvorgaben seitens der EU oder WHO (oder GAIA?) denen die unterschiedlichen regierungen folgen müssen.

das ist aber ein solche komplexes thema mit den zeitabläufen, da habe ich mich noch nicht so sehr mit befasst.
  

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CoF
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #18 - 01.10.08 um 13:47:00
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 01.10.08 um 12:48:07:
Ich hoffe aber auch, daß diese grün-braune Brut bald weg vom Fenster sein wird.

Grüßlis aus dem Ländle  Smiley


Mal ehrlich, die Grünen werden kaum nennenswerte Verluste bekommen. Deren Klientel bewegt sich eben zwischen 8-11%.
Die fordern doch schon die ganze Zeit über konsequente Rauchverbote und haben keine Stimmen verloren (siehe Bayern).
Eher müßte den anderen Parteien, die eventuell mit den Grünen koalieren wollen, klar gemacht werden, daß sie dann nicht gewählt werden.

  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #19 - 01.10.08 um 13:55:00
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Da haben wir uns wohl zu früh gefreut:

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_269/03.html
Grünen-Vorstoß für Rauchverbot über das Arbeitsschutzgesetz

Text hier:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610337.pdf

*****

Aber, ehrlich gesagt, ich freu mich immer noch. Denn dieser Vorstoß kommt für uns zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Ich bezweifle sehr, daß sich im Moment irgendwer an dieser Sache die Finger verbrennen will - außer natürlich echten Hardcore-Überzeugungstätern. Und ohne die große parteienübergreifende Fraktion der Schleimer, Radfahrer und Karrieristen hat ein solcher Gesetzentwurf derzeit schlechtere Chancen als die ganzen zwei Jahre vorher.

Das ist also ein Fall von: Echte Helden pinkeln gegen den Wind.
  

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perle
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #20 - 01.10.08 um 14:21:00
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xila schrieb on 01.10.08 um 13:55:13:
Da haben wir uns wohl zu früh gefreut:

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_269/03.html
Grünen-Vorstoß für Rauchverbot über das Arbeitsschutzgesetz

Text hier:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610337.pdf

*****

Aber, ehrlich gesagt, ich freu mich immer noch. Denn dieser Vorstoß kommt für uns zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Ich bezweifle sehr, daß sich im Moment irgendwer an dieser Sache die Finger verbrennen will - außer natürlich echten Hardcore-Überzeugungstätern. Und ohne die große parteienübergreifende Fraktion der Schleimer, Radfahrer und Karrieristen hat ein solcher Gesetzentwurf derzeit schlechtere Chancen als die ganzen zwei Jahre vorher.

Das ist also ein Fall von: Echte Helden pinkeln gegen den Wind.



was mich jetzt verwundert ist, daß dieser antrag die endnummer 10337 geträgt, der aber, den bom heute früh eingestellt hat die endnummer 10338.

stellt sich die frage, warum der antrag zu der arbeitstättenVO vor dem anderen antrag eingreicht wurde. beide sind ja vom 24.09.2008.

das macht alles nur noch unsinniger.
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #21 - 01.10.08 um 14:37:00
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perle schrieb on 01.10.08 um 14:21:02:
was mich jetzt verwundert ist, daß dieser antrag die endnummer 10337 geträgt, der aber, den bom heute früh eingestellt hat die endnummer 10338.

stellt sich die frage, warum der antrag zu der arbeitstättenVO vor dem anderen antrag eingreicht wurde. beide sind ja vom 24.09.2008.

das macht alles nur noch unsinniger.


Der Antrag 10338 ist vermutlich hilfweise gemeint, falls man mit Nr. 10337 - wie zu erwarten - abblitzt.  ;-D
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #22 - 01.10.08 um 14:56:00
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Quote:
Die fordern doch schon die ganze Zeit über konsequente Rauchverbote und haben keine Stimmen verloren (siehe Bayern).
Eher müßte den anderen Parteien, die eventuell mit den Grünen koalieren wollen, klar gemacht werden, daß sie dann nicht gewählt werden.

Jetzt trifftst du genau meine Meinung. Das einzigste was die bisher damit wollten, war ihre Meinung durchzusetzen und zusätzlich noch zu versuchen der SPD Schaden zuzufügen. Das war schon während der Zeit von Rot-Grün so. Der einzige bisschen Vernünftige war der Fischer. Dem haben sie inzwischen einen Tritt gegeben.
  

Kultivierte bedauern nie einen Genuß Unkultivierte wissen überhaupt nicht, was ein Genuß ist. (Oscar Wilde)
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #23 - 01.10.08 um 15:03:00
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mueller1965 schrieb on 01.10.08 um 14:56:04:
Jetzt trifftst du genau meine Meinung. Das einzigste was die bisher damit wollten, war ihre Meinung durchzusetzen und zusätzlich noch zu versuchen der SPD Schaden zuzufügen. Das war schon während der Zeit von Rot-Grün so. Der einzige bisschen Vernünftige war der Fischer. Dem haben sie inzwischen einen Tritt gegeben.


nein, fischer war nur an seinem eigenen persönlichen fortkommen interessiert. ich finde er war der bester außenminister-darsteller, den wir je hatten. denn um der wahrheit die ehre zu geben, arbeiten tun minister nicht wirklich, dafür gibt es staatssekretäre und anderes fußvolk.

nicht vergessen, herr fischer hat keine abgeschlossene berufsausbildung, kein abgeschlossenes studium. seinen lebensunterhalt in seinen frühen jahren hat er als taxifahrer bestritten. erst als sich abgezeichnet hat, daß mit und über die grünen "was großes" gehen würde, hat er sich dieser partei zugewandt. vorher war er hauptsächlich in der sponti-szene aktiv und an partei-arbeit nicht wirklich interssiert.
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #24 - 01.10.08 um 15:17:00
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Quote:
Die Grünen haben Schiß
?

Wie die Gallier bei Asterix haben die Grünen nur vor einem Schiß:
Davor, daß ihnen der (ideologische) Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Ansonsten fürchten sie sich leider vor überhaupt nix mehr.

Nicht vor dem Unmut der großen Mehrheit der Bevölkerung.
Oder vor dem Groll einer großen Minderheit derselben.

Mehrheiten waren nie die Klientel der Grünen.

Vielmehr eine Minderheit, die sich mittlerweile zu einer "feinen" Minderheit gewandelt hat. Mit nachhaltig pädagogischem Ansatz, versteht sich.

Die Befindlichkeiten des gemeinen Normalverbrauchers und Wählers, "überholte" Freiheitsrechte, soziale und wirtschaftliche Probleme ?

Allesamt Pippifax angesichts der "wahren Probleme", deren Definition natürlich alleine durch den "Orden Jener, die Es Besser Wissen" erfolgen kann.

Und für zehn bis fünfzehn Prozent wird's ja allemal reichen.
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #25 - 01.10.08 um 15:31:00
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perle schrieb on 01.10.08 um 15:03:02:
nein, fischer war nur an seinem eigenen persönlichen fortkommen interessiert. ich finde er war der bester außenminister-darsteller, den wir je hatten. denn um der wahrheit die ehre zu geben, arbeiten tun minister nicht wirklich, dafür gibt es staatssekretäre und anderes fußvolk.

nicht vergessen, herr fischer hat keine abgeschlossene berufsausbildung, kein abgeschlossenes studium. seinen lebensunterhalt in seinen frühen jahren hat er als taxifahrer bestritten. erst als sich abgezeichnet hat, daß mit und über die grünen "was großes" gehen würde, hat er sich dieser partei zugewandt. vorher war er hauptsächlich in der sponti-szene aktiv und an partei-arbeit nicht wirklich interssiert.


Der Joschka. Ja, der war eine schillernde Figur - aber genau das, daß er auch innerhalb der Grünen nicht zum Mainstream gehörte, hat mir an ihm, trotz allem, gut gefallen. Abgesehen davon ist er mit seiner Bildungsvorgeschichte in mancher Hinsicht mein Vorbild gewesen: Wenn einer mit abgebrochenem Gymi Außenminister werden kann, dann muß mir beruflich doch eigentlich auch alles offen stehen.  8)

Was mir zu dem außerdem noch einfällt, betrifft sein überaus erfolgreiches Buch: Mein langer Lauf zu mir selbst

http://www.amazon.de/Mein-langer-Lauf-mir-selbst/dp/3462027948

Hier das Cover. Lest aber bitte auch unter dem Link die Hymne auf die Veränderung des Lebensstils als ultimative Methode, um auf sein Idealgewicht zu kommen.



Heute sieht der Joschka freilich wieder so aus:



Sollte jemals dem Jojo-Effekt ein Denkmal gesetzt werden, dann sollte man ihm seine Gesichtszüge verleihen.

Oder sollte man ihn - ihm zu Ehren - lieber gleich umbenennen in "Joschka-Effekt"?
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #26 - 01.10.08 um 15:52:00
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CoF schrieb on 01.10.08 um 13:47:00:
Eher müßte den anderen Parteien, die eventuell mit den Grünen koalieren wollen, klar gemacht werden, daß sie dann nicht gewählt werden.


Exakt so ist es. Wenn bei diesen mulchfarbenen Ökotaliban das wohlverdiente Projekt 4,9 - x schon nicht greift, dann muss eben potenziellen Koalitionären nachdrücklich der ungebremste Sturzflug der CSU vor Augen geführt werden, bevor sie sich auf etwaige Abenteuer mit der Sonnenblumensekte einlassen.

Und was Hessen betrifft: Lieber heut' Neuwahlen als morgen, dann wird auch dieses unsägliche Ypsilon endlich das Fliegen lernen!

Jürgen
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #27 - 01.10.08 um 16:57:00
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Dionys schrieb on 01.10.08 um 13:21:08:
Ich würde diese Initiative der Grünen nicht so leicht abtun. Dieser Antrag ist nämlich weniger an den Bundestag als an SPD und Linkspartei gerichtet. In Hessen versucht ja Frau Ypsilanti, eine Koalition mit Grünen und Linkspartei aufzubauen. Der SPD wiederum ist durchaus klar, daß dieses Modell richtungsweisend für die Bundesebene sein kann, denn ansonsten hat die SPD sicherlich keine Regierungsmöglichkeit mehr. Die Grünen signalisieren nun, zu welchem Preis sie zu haben sind. Und dies genau zu einer Zeit, wo sich langsam Entspannung an dieser Front breitmacht ( Entscheidung des BVerfG, CSU-Niederlage in Bayern, Kompromißsuche in den Ländern usw. ).

Es zeigt sich deutlich, daß die Grünen die schlimmsten Hardliner bei den Rauchverboten sind. Und genau dann, wenn sich die Lage beruhigt, muss von dieser Seite sofort ein Querschuß erfolgen.



So sehe ich das auch. Der Antrag trägt das Datum 24.9. ergo vier Tage vor der Bayernwahl. Sie dachten sich eben, damit hätten sie sich als idealer Partner der Verbotspartei CSU platziert, falls diese einen Koalitionspartner braucht.

Aber es ist dann anders gekommen: über Bayern steht Pulverdampf und niemand ruft aus dem Kanonendonner nach den Grünen. 

<Zynismus>
Hihi
</Zynismus>

Gruß Meinrad

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #28 - 01.10.08 um 18:40:00
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Auszug aus der hib-Meldung des Bundestages:

Quote:
Die Grünen verfolgen die Absicht, in das Arbeitsschutzgesetz folgenden Passus einzufügen: "In umschlossenen Räumen von Arbeitsstätten ist das Rauchen verboten."


DAS wolln wir dochmal sehn: Bevor ich an meinem - selbstverständlich umschlossenen - Arbeitsplatz auch nur eine einzige Ziggi weniger rauchen werde, als es einzig und allein MIR selbst beliebt, werden Hohn und Konsorten vom Vatikan selig gesprochen und der Papst ihnen als Messdiener beigestellt!

Jürgen
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #29 - 01.10.08 um 19:00:00
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Die Grünen in Österreich haben jedenfalls allen Grund für Schiss:
In der Wählergruppe der 16-30jährigen haben sie 10% Stimmenanteil erreicht, genau den Bundesdurchschnitt.

Vor einigen Jahren galten die Jungen noch als die Hoffnungsträger der Grünen. Mittlerweile hat sich diese Generation von allen Nanny-Parteien massiv abgewendet. Die jungen Menschen sind nicht willig, sich von den professionellen Gutmenschen dauer-bevormunden zu lassen, und das noch dazu im Namen der Demokratie!

Unsere Erziehungsarbeit trägt Früchte: Die Jungen durchschauen das!

lg
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Dionys
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #30 - 01.10.08 um 19:48:00
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Obwohl sie konsequent für absolute Rauchverbote eintreten und sich damit als Hardliner outen, haben die Grünen bislang keine Stimmen verloren, sondern wie die Bayernwahl zeigt, sogar leicht zugelegt. Die Grünen werden also diesen Kurs weiterhin unbeirrt verfolgen. Und die Altersgruppe ihrer Wähler dürfte den Grünen langsam auch egal sein. Eine Jugendpartei sind die Grünen schon lange nicht mehr.

In SPD und Linkspartei, den potentiellen Koalitionspartnern, sind dagegen absolute Rauchverbote durchaus umstritten. Auch aus der Linkspartei hat man zwischenzeitlich ernste Kritik vernommen.

Die Grünen üben deshalb massiven Druck auf diese Parteien aus. Und da eben liegt die ganze Gefährlichkeit. SPD und Linkspartei können durch absolute Rauchverbote zwar keine Stimmen gewinnen, sondern nur Stimmen verlieren ( wie ja auch die Bayernwahl gezeigt hat ). Beide brauchen aber die Grünen, und zwar nicht nur in Hessen, sondern auch auf Bundesebene, wenn die SPD jemals wieder die Regierungsmacht anstreben will. SPD und Linkspartei kommen deshalb nicht umhin, sich diesem Druck der Grünen zu beugen, wenn ein entsprechendes Bündnis angestrebt werden soll. Und dies ist gefährlich, weil damit ein ganzer Block absolute Rauchverbote anstrebt.

Der Trick über das Arbeitsschutzgesetz ist auch gefährlich, weil eben dann nur noch die rein inhabergeführten Kneipen das Rauchen gestatten können. Die Rauchverbote werden dann gleich auf mehreren gesetzlichen Ebenen verankert und "wasserdicht" gemacht.

  
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #31 - 01.10.08 um 20:04:00
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Dionys,

eine Wähleranalyse der Grünen brachte für Berlin das Ergebnis, daß sie 2006 zwar im Vergleich zu 2001 Stimmen hinzugewonnen hatte, aber überdurchschnittlich viele ihrer Wähler von 2001 verloren hatte. Der Anteil der Stammwähler sei bei den Grünen auffallend niedrig.

Siehe hier: http://gruene-berlin.de/site/uploads/media/Stachlige_05_06.pdf

Wie weit das auf andere Bundesländer übertragbar ist, weiß ich nicht. Sicher ist: Die Grünen haben ihr Protestpotential weitgehend eingebüßt, und sie sind auch keine wirklich "junge" Partei mehr, sondern ihre Anhänger sind mit ihnen gealtert. Sie sind etabliert und leben derzeit vorwiegend von ihrem Umweltimage. Wer sie wählt, hat relativ hohe ideelle Ansprüche und mag auch als Raucher das Rauchen als eine unbedeutende Nebensache im Vergleich zu dem betrachten, was er für "wirklich wichtig" hält.

Ich glaube, die Grünen bewegen sich derzeit auf extrem dünnem Eis. Ihr Friedensimage haben sie sich schon ruiniert, und der Versuch, auf der Gesundheitsschiene ihren Leutchen ein zusätzliches ideelles Ziel zu bieten, wird ihnen wenig neuen Zulauf bringen und kann, wenn sie einmal das falsche Thema erwischen, ziemlich schnell zu erdrutschartigen Verlusten führen.

Sehr gespannt bin ich deshalb vor allem auf die nächsten Kommunalwahlen in der Grünen-Hochburg Freiburg.
  

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Dionys
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #32 - 01.10.08 um 20:38:00
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Hi Xila,

die Grünen sind schon lange keine Protestpartei mehr und legen darauf auch keinen Wert mehr. Auch die Verschiebung in der Wählerschaft von jung zu alt ist den Grünen ziemlich egal. Die Grünen haben sich in den letzten Jahren zu einer richtigen etablierten Partei entwickelt. Auch scheinen sich die Grünen damit abgefunden zu haben, bei 8 - 10 % herum zu pendeln.

Man kann diese Entwicklung in Ba-Wue recht deutlich verfolgen. Mich hat schon vor Jahren erstaunt, wie schnell sich die Grünen auf die Seite von Oettinger gestellt haben, als dieser seinen bisherigen Sozialminister wegen eines Streits mit einem Bischof entließ. Früher waren die Grünen nicht so klerikal. Und wer sieht, wie sehr sich die Landtagsfraktion der Grünen ständig der CDU als Koalitionspartner fast weinerlich anbiedert, kann dies eigentlich nur noch mit Ekelgefühlen verfolgen.

Mit dem Weggang von Joschka Fischer hat sich eine spießbürgerliche konservative Elite etabliert, denen es ausschließlich um Macht und Regierungsbeteiligung geht. Die neue Zielgruppe scheint das Großbürgertum zu sein, für die Ökologie und Gesundheit "in" sind. Soziale Gedankengänge findet man nicht mehr. Darauf beruht ja auch der Erfolg der Linkspartei, die fast ungehindert die soziale Problematik besetzen konnte ( Hartz IV usw. ).

Die Gefährlichkeit der Grünen besteht aber darin, daß sie einen konstanten Wähleranteil von 8 - 10 % halten und als potentieller Koalitionspartner von SPD und Linkspartei diese Parteien beeinflussen.

Absolute Rauchverbote kosten den Staat im Gegensatz zu einer Erhöhung der Regelsätze von Hartz IV nichts. Die Schädigung von Gastronomie, Brauereien usw. ist denen doch egal. Und deswegen ist dieser Druck von den Grünen so bedeutsam. Mir ist bei einer Diskussionssendung im Fernsehen schon aufgefallen, daß Andrea Nahles jedem Diskutanten, der die Rauchverbote anspricht, sofort ins Wort fällt und das Thema abblockt. Auch bei den Diskussionen nach der Bayernwahl versuchte man krampfhaft, dieses Thema auszublenden.

  
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #33 - 01.10.08 um 22:51:00
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Quote:
Der Trick über das Arbeitsschutzgesetz ist auch gefährlich, weil eben dann nur noch die rein inhabergeführten Kneipen das Rauchen gestatten können. Die Rauchverbote werden dann gleich auf mehreren gesetzlichen Ebenen verankert und "wasserdicht" gemacht.


Die größte Gefahr in diese Richtung (für Deutschland) geht m.E. von der EU-Ebene aus.


Quote:
Mir ist bei einer Diskussionssendung im Fernsehen schon aufgefallen, daß Andrea Nahles jedem Diskutanten, der die Rauchverbote anspricht, sofort ins Wort fällt und das Thema abblockt.


Die ist nun keine Grüne...


Quote:
ie neue Zielgruppe scheint das Großbürgertum zu sein, für die Ökologie und Gesundheit "in" sind. Soziale Gedankengänge findet man nicht mehr.


Naja, die "sozialistisch" angehauchten Tendenzen innerhalb der Grünen sind in den letzten 3 Jahren durchaus stärker geworden, bürgerrechtliche hingegen eher schwächer. Auch pseudo-linkes "Gutmenschentum" abseits gewisser von dir genannter Wählerklientele ist für Gesundheitsfaschismus durchaus empfänglich.


Sargnagel hat es nach meinem Insiderverständnis direkter auf den Kopf getroffen:

Quote:
Mehrheiten waren nie die Klientel der Grünen. 

Vielmehr eine Minderheit, die sich mittlerweile zu einer "feinen" Minderheit gewandelt hat. Mit nachhaltig pädagogischem Ansatz, versteht sich.





  
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #34 - 01.10.08 um 23:37:00
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Hallo Mitstreiter
Der Hund wedelt mit dem Schwanz-nicht umgekehrt.Und
die Grünen sitzen auf dem absteigenden Ast und sägen auch
noch fleissig daran.Was den Antrag betrifft: Hier wird nur
Verhandlungsmasse aufgebaut, die gegen Posten eingetauscht
werden soll. Wenn es das Wahlergebnis zuläßt. Siehe das
Kraftwerk in Hamburg! Die Grünen sind eine ganz normale
Partei geworden, besetzt von Pöstchenjägern ohne eigene
Überzeugungen,wie alle anderen auch.Ich denke, die
brachliegende Aufgabe ist die Wiederherstellung und der
Schutz von Bürgerrechten vor Staat,Experten, Wirtschaft
und religiös Wahnsinnigen.Da liegt die Arbeit und ehrlich,
die Grünen sind mir inzwischen wurscht.
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #35 - 02.10.08 um 07:49:00
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Dionys schrieb on 01.10.08 um 20:38:09:
Hi Xila,

die Grünen sind schon lange keine Protestpartei mehr und legen darauf auch keinen Wert mehr. Auch die Verschiebung in der Wählerschaft von jung zu alt ist den Grünen ziemlich egal. Die Grünen haben sich in den letzten Jahren zu einer richtigen etablierten Partei entwickelt. Auch scheinen sich die Grünen damit abgefunden zu haben, bei 8 - 10 % herum zu pendeln.

Man kann diese Entwicklung in Ba-Wue recht deutlich verfolgen. Mich hat schon vor Jahren erstaunt, wie schnell sich die Grünen auf die Seite von Oettinger gestellt haben, als dieser seinen bisherigen Sozialminister wegen eines Streits mit einem Bischof entließ. Früher waren die Grünen nicht so klerikal. Und wer sieht, wie sehr sich die Landtagsfraktion der Grünen ständig der CDU als Koalitionspartner fast weinerlich anbiedert, kann dies eigentlich nur noch mit Ekelgefühlen verfolgen.

Mit dem Weggang von Joschka Fischer hat sich eine spießbürgerliche konservative Elite etabliert, denen es ausschließlich um Macht und Regierungsbeteiligung geht. Die neue Zielgruppe scheint das Großbürgertum zu sein, für die Ökologie und Gesundheit "in" sind. Soziale Gedankengänge findet man nicht mehr. Darauf beruht ja auch der Erfolg der Linkspartei, die fast ungehindert die soziale Problematik besetzen konnte ( Hartz IV usw. ).

Die Gefährlichkeit der Grünen besteht aber darin, daß sie einen konstanten Wähleranteil von 8 - 10 % halten und als potentieller Koalitionspartner von SPD und Linkspartei diese Parteien beeinflussen.



Daß die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl wieder auf einen Stimmenanteil in dieser Höhe kommen können, ergibt sich aus der Natur der Sache: Jede große Koalition hat einen Aufschwung bei den kleineren Parteien zur Folge. Die Frage ist, ob und in welcher Weise sich ihre Wählerstruktur gegenüber früher verändert und welchen Parteien sie Stimmen entziehen werden.

Die Grünen waren immer in "jungen" Städten bzw. Stadtteilen besonders erfolgreich: Hochschulstandorten wie Freiburg, Heidelberg und Tübingen, in meinem Stadtbezirk in Stuttgart - der zwar auch "altert" (und damit mit den Grünen mitaltert), aber immer noch einen vergleichsweise hohen Anteil von Studenten hat.

Deswegen bin ich auch höchst gespannt auf die nächsten Wahlen - auf Bundes-, Landes- wie kommunaler Ebene. Ich bezweifle, daß die Grünen in diesen Städten und Stadtteilen ihre Erfolge fortsetzen können, und genau die sind die eigentliche Grundlage für die konstanten 8 bis 10 Prozent.

Ich tippe darauf, daß es bei der Bundestagswahl einen erheblichen Anteil "neuer" Grünen-Wähler geben wird, und zwar solcher Wähler, die vor allem der SPD fehlen werden. Das Liebeswerben um die Schwarzen wird von den Wählern nämlich bislang noch nicht so richtig gewürdigt. Wer grün wählt, fühlt sich nach wie vor tendenziell eher "links". Die Linkspartei-Wähler wiederum sind vorwiegend ehemalige Grünen- oder SPD-Wähler.

Zugewinne sehe ich für dieses Lager nicht, das sind nur Verschiebe-Spielchen innerhalb ein- und derselben Wählerklientel. Das Wählerpotential dieses Spektrums - wie auch immer es sich intern verteilt - ist m.E. derzeit aber deutlich kleiner als von CDU und FDP.

Deswegen spielen meiner Meinung nach die acht bis zehn Prozent Grünen-Wähler von 2009 keine so große Rolle wie die in einer mittelfristigen Perspektive zu erwartende Schrumpfung ihrer Zielgruppe.

  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #36 - 02.10.08 um 08:55:00
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xila schrieb on 01.10.08 um 15:31:11:
Der Joschka. Ja, der war eine schillernde Figur - aber genau das, daß er auch innerhalb der Grünen nicht zum Mainstream gehörte, hat mir an ihm, trotz allem, gut gefallen. Abgesehen davon ist er mit seiner Bildungsvorgeschichte in mancher Hinsicht mein Vorbild gewesen: Wenn einer mit abgebrochenem Gymi Außenminister werden kann, dann muß mir beruflich doch eigentlich auch alles offen stehen.  8)

Was mir zu dem außerdem noch einfällt, betrifft sein überaus erfolgreiches Buch: Mein langer Lauf zu mir selbst

http://www.amazon.de/Mein-langer-Lauf-mir-selbst/dp/3462027948

Hier das Cover. Lest aber bitte auch unter dem Link die Hymne auf die Veränderung des Lebensstils als ultimative Methode, um auf sein Idealgewicht zu kommen.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/71XEA44C47L._SL500_AA240_.gif

Heute sieht der Joschka freilich wieder so aus:

http://www.imagearchiv.com/bilder/thumb/4a5cb54ac0f38bf477af.jpg

Sollte jemals dem Jojo-Effekt ein Denkmal gesetzt werden, dann sollte man ihm seine Gesichtszüge verleihen.

Oder sollte man ihn - ihm zu Ehren - lieber gleich umbenennen in "Joschka-Effekt"?



und das ist für mich ein recht eindeutiger beweis, daß er ein gewiefter taktiker und opportunist ist, und war. als der jogging-hype auf dem höchsten stand bei der ".com"-und anderen "eliten" war, und besonders in den "eliten" diese sportart ein muß war, ist joschka auch gelaufen.

und als sich zu dieser zeit ebenfalls abzeichnete, daß diese "eliten" nicht rauchen, hat er auch das rauchen aufgegeben, zumindest in der öffentlichkeit. ich meine mich aber zu erinneren, daß es bilder von fischer (mit schröder) bei irgendwelchen events gab, die ihn mit einer dicken zigarre zeigten. so wie schröder auch.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #37 - 02.10.08 um 11:37:00
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Also, da muß ich wohl zugeben, daß ich mit meiner Einschätzung falsch lag. Als ich den Link auf den Antrag der Grünen hier ins Forum stellte, hatte ich zuvor noch die Pardok vergeblich abgesucht, ob sich da ein Gesetzentwurf zur Änderung der Arbeitsstättenverordnung fände.

Offenbar fahren die Bundes-Grünen zweigleisig:

Ein Antrag, dem alle Prohibitionsparteien zustimmen können, weil er folgenlos bliebe, und ein Gesetzentwurf, der weit über Gastronomierauchverbote hinausgeht und alle Arbeitsplätze betrifft.

Die von den Grünen beabsichtigte Änderung der Arbeitsstättenverordnung würde vermutlich zu folgendem führen:

In Kleinbetrieben, also auch in vielen Kneipen, würden aus Arbeitnehmern Teilhaber werden, die im Innenverhältnis zum "Chef" freilich in ihren Gesellschafterrechten stark eingeschränkt wären. Das wird dann vielleicht die Grünen, die SPD und die Linkspartei im nächsten Schritt anstacheln, das Scheinselbständigengesetz, das in der praktischen Handhabung mittlerweile entschärft ist, auch auf Fälle auszudehnen, die mit Sozialabgabenpflicht nichts zu tun haben.

In größeren Betrieben, die keinen Umgehungsweg wählen, wird - sofern das nicht sowieso schon der Fall ist - die Frage noch relevanter, ob Raucherpausen zur Arbeitszeit rechnen. Die Prohibitionsparteien (einschließlich CDU) werden das vermutlich gesetzlich (bejahend) klarstellen.

Wie sollten wir hierauf politisch reagieren?

1.) Ich meine, daß viorwiegend der CDU klargemacht werden muß, worauf sie sich einläßt. Bei den üblichen Fensterreden sind auch CDU-Politiker häufig dafür eingetreten, die Wirtschaft zu entbürokratisieren. Die Änderung der Arbeitsstättenverordnung würde aber genau das Gegenteil bewirken. Man stelle sich einmal den Kontrollapparat vor, der erforderlich würde.

2.) In der Gastronomie schienen sich die Restaurants mit abtrennbarem Raucherraum bislang einigermaßen mit den gesetzlichen Rauchverboten zu arrangieren. Die Änderung der Arbeitsstättenverordnung, also das Rauchverbot auch an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr, würde dazu führen, daß in abgetrennten Raucherräumen nicht mehr von angestellten Kellnern und Kellnerinnen bedient werden darf mit der Folge, daß (mit Ausnahme von Selbstbedienungslokalen) dort Raucher, nachdem sie im Speisesaal gegessen haben, bestenfalls noch einen kurzen Abtrunk zu sich nehmen, wenn sie bereit sind, sich das Bier selbst vom Tresen zu holen.

M.a.W.: Die Restaurantbetreiber, deren Widerstand gegen gesetzliche Rauchverbote nie allzu groß war, könnten jetzt unter Umständen gut mobilisiert werden, wenn es darum geht, die Änderung der Arbeitsstättenverordnung zu verhindern!

3.) Damit die von den Grünen angestrebte Änderung der Arbeitsstättenverordnung nicht unbemerkt nebenbei beschlossen wird, sollte sie von uns zum Hauptthema des Bundestagswahlkampfs 2009 gemacht werden und jede Partei befragt werden, wie sie sich hierzu positioniert.

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #38 - 02.10.08 um 12:01:00
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Nur noch einmal so nebenbei:

Wenn die Grünen die Änderung der Arbeitsstättenverordnung durchsetzen, sind die Rauchverbotsgesetze der Länder nicht mehr besonders bedeutsam. Die regeln dann praktisch nur noch, wo in der Gastronomie es Wärmehallen für Raucher geben darf, ohne daß dort bedient werden dürfte.
  
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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #39 - 02.10.08 um 12:25:00
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bom schrieb on 02.10.08 um 11:37:06:


M.a.W.: Die Restaurantbetreiber, deren Widerstand gegen gesetzliche Rauchverbote nie allzu groß war, könnten jetzt unter Umständen gut mobilisiert werden, wenn es darum geht, die Änderung der Arbeitsstättenverordnung zu verhindern!



und nicht nur die. sollte das mit der änderung durchkommen, hätte das aber noch viel weitereichendere folgen. freiberufler, die in ihrer wohnung arbeiten und die zumindest hin und wieder aushilfen beschäftigen. auch wenn alle beteiligten raucher sind, fiele es wohl unter das verbot.

und, alle privaten haushalte, in denen geraucht wird, und die z.b. eine putzfrau oder eine pflegekraaft auf minijob-basis beschäftigen, dürften dann auch nicht mehr in ihrer wohnung rauchen, weil es gleichzeitig ja der arbeitsplatz der putzhilfe bzw. der pflegekraft wäre. selbst wenn diese sich dort nur stundenweise aufhalten würden.
  

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Re: Die Grünen haben Schiß,
Antwort #40 - 02.10.08 um 12:50:00
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Noch was interessantes.

Auf der Homepage der Grünen Bundestagfraktion

http://tinyurl.com/458kyj

sind für den 24. September 6 Innitiativen aufgeführt. Die beiden Eingaben wegen den Rauchverboten sind aber nicht dabei. Ich habe das Gefühl das die Grünen auch langsam bemerken, das sich sich mit diesem Vorgehen mehr Feinde als Freunde machen und ihre Aktionen in dieser Richtung, lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchziehen.

  
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Antwort #41 - 02.10.08 um 12:52:00
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Und klar: Hauptstoßrichtung ist natürlich die Gastronomie, um auf diesem Umweg das sich abzeichnende, klägliche Scheitern des Vernichtungswerks durch die Hintertür doch noch vollenden zu können, das die Rauchverbotsgesetzgebungsversuche nicht durchzusetzen vermochten.

Aber dieses Ding geht noch viel weiter: Die geplanten Vorschriften würden nämlich neben der Gastronomie auch viele andere Arbeitsplätze betreffen. So z.B. etwa Kurier- und Lieferservices (auch ohne Personenbeförderung ist das Lieferfahrzeug eines Kurier- oder Zustelldienstes ein "umschlossener" Arbeitsplatz), JEDEN Bürojob (also auch Telefonvermittlungs-, Agentur- oder Beratungsdienste) sowie - streng ausgelegt - etwa auch die finanzamtlich anerkannten Arbeitsstätten von Freiberuflern.

Damit würde eine solche Regelung dem staatlichen Eingriffsbegehren in die Gestaltungsfreiheit der Arbeitswelt und ganz nebenbei auch in noch verbliebene, private Spielräume Tür und Tor öffnen und dem totalen Überwachungsstaat äußerst nachhaltige Machtinstrumente an die Hand geben!

Die Durchsetzung solcher GRÜNEN Fantasien wäre m.E. nichts Geringeres, als der finale Aufbruchsbefehl in Orwells vielbeschworenes 1984!

Es gilt, den GRÜNEN Faschismus zu stoppen, bevor es zu spät sein wird!

Jürgen

P.S.: Ich rege hiermit an, diesen Thread von "Die Grünen haben Schiss" in "GRÜNE Feuchtgebiete" oder Ähnliches umzubenennen. Wenn niemand was dagegen hat, würde ich das Präfix gerne ändern.
  

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Re: Grüne Feuchtgebiete ...
Antwort #42 - 02.10.08 um 13:57:00
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Javaanse schrieb on 02.10.08 um 12:52:29:
P.S.: Ich rege hiermit an, diesen Thread von "Die Grünen haben Schiss" in "GRÜNE Feuchtgebiete" oder Ähnliches umzubenennen. Wenn niemand was dagegen hat, würde ich das Präfix gerne ändern.


Na, klar!
  
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Re: Grüne Feuchtgebiete ...
Antwort #43 - 02.10.08 um 14:13:00
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Javaanse schrieb on 02.10.08 um 12:52:29:
Damit würde eine solche Regelung dem staatlichen Eingriffsbegehren in die Gestaltungsfreiheit der Arbeitswelt und ganz nebenbei auch in noch verbliebene, private Spielräume Tür und Tor öffnen und dem totalen Überwachungsstaat äußerst nachhaltige Machtinstrumente an die Hand geben!

Die Durchsetzung solcher GRÜNEN Fantasien wäre m.E. nichts Geringeres, als der finale Aufbruchsbefehl in Orwells vielbeschworenes 1984!



Dies exakt ist die Wirkung und der Beweis, dass wir uns das hier nicht einfach so ausdenken ist schon anderswo geliefert worden: gerade da, wo die Rauchverbote am schärfsten sind, beginnt gleichzeitig der Ausbau eines nie für möglich gehaltenen Überwachungsstates. Die angelsächsiscchen Länder, insbesondere Großbritanien, sind das beste Beispiel. Aber auch in Italien wachen nun schon Soldaten an der Straßenecke über das Tun und Lassen unseres zurecht aufgebrachten Archimede.

Es ist ganz einfach unmöglich, dass die Grünen nicht wissen, was sie da tun. Und das ist die Partei, die vor 25 Jahren meinte, sich über eine eher harmlose Volkszählung fürchterlich aufregen zu müssen und sie tatsächlich zu Fall brachte.

Andererseits: So etwas eröffnet such Chancen. Wir vom Netzwerk eignen uns in diesem Fall ausgezeichnet zu einem Staatsstreich. Wir könnten einfach den Reichstag stürmen und weder Polizei, noch Bundeswehr noch GSG9 dürfen uns dort wieder hinaus werfen. Der Passivrauchbelastung wegen. Und die wird, so viel darf ich vorwegnehmen, erheblich sein.

Gut, dann bleiben wir eben drin und regieren weiter.

Manches wird auch einfacher dadurch.

Gruß Meinrad
  
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Re: Grüne Feuchtgebiete ...
Antwort #44 - 02.10.08 um 14:34:00
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Javaanse schrieb on 02.10.08 um 12:52:29:
P.S.: Ich rege hiermit an, diesen Thread von "Die Grünen haben Schiss" in "GRÜNE Feuchtgebiete" oder Ähnliches umzubenennen. Wenn niemand was dagegen hat, würde ich das Präfix gerne ändern.


"Grüne Feuchtgebiete"

Ja gerne, das trifft' s - knorke!

Gruß

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #45 - 02.10.08 um 15:16:00
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Auch die Arbeitsstättenschutzverordnung verlangt zwingend
den begründeten Nachweis der Gefahr.An dieser Stelle müssen
wir einhaken. Die 3.301 Scheintoten müssen ins Licht der
Öffentlichkeit. In Bayern haben sie schon gute Dienste geleistet.MP-Lügner bemüht sich verzweifelt um neue
"Erkenntnisse", findet aber nichts, was ihr paßt. Durch Leserbriefe u.ä. kann jeder ihre Glaubwürdigkeit weiter
untergraben.
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Grüne fordern Rauchverbot im Arbeitsschutzgesetz
Antwort #46 - 06.10.08 um 21:13:00
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Grüne fordern Rauchverbot im Arbeitsschutzgesetz

Eine neue Variante in der Debatte um das Rachverbot: Die Grünen im Bundestag wollen ein umfassendes, bundeseinheitliches Rauchverbot im Arbeitsschutzgesetz verankern.  

Ihr Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/10337) sieht vor, folgenden Passus einzufügen: &#8222;In umschlossenen Räumen von Arbeitsstätten ist das Rauchen verboten.&#8220; Damit wollen sie Arbeitnehmer vor zwangsweisem Passivrauchen und den damit einhergehenden Schädigungen schützen. Zur Begründung führte die Grünen-Fraktion aus, das Selbstbestimmungsrecht der Raucher fände angesichts der Gefährdung anderer seine Grenze. Da das Grundgesetz dem Bund die Kompetenz zuweist, den Arbeitsschutz für alle abhängig Beschäftigten zu regeln, sei er ermächtigt, für Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr ein Rauchverbot zu erlassen. Eine solche Vorschrift hätte dann auch Auswirkungen auf gastronomische Einrichtungen, wenn nicht ausschließlich die Inhaber oder Familienangehörige sie betreiben.

[edited]Habs hierher geholt. Zwinkernd - Jürgen[/edited]
  
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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #47 - 08.10.08 um 14:49:00
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und noch ein grünes feuchtbiotop:

Auskunft zu Risiken von Elektrostrahlung verlangt

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=515306

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/104/1610437.pdf

wenn man das liest bekommt man wahrlich angst um seine gesundheit, vor allem weiß man ja gar nicht wer alles mit so einem herzschrittmacher unerkannt durch die gegend streift und unwissende in gefahr bringt. interessant finde ich im zusammenhang mit schrittmachern persönlich jetzt die punkte 11 und 14 weil hier wieder die armen kinder (geborene und ungeborene) ins spiel gebracht werden.

und selbst wenn die strahlung von herzschrittmachern höher sein sollte als der richtwert vorschreibt, woher weiß man denn, daß dies vielleicht nicht daß ausschlaggebende argument für den herzschrittmacher ist, wegen einer höheren leistungsfähigkeit die er bringen muß, um den betroffenen am leben zu erhalten. und überdies wird so etwas unter der haut getragen, die strahlung nach außen dürfte sich vermutlich wieder an die grenzwerte richten.

und auch die üblichen verdächtigen (WHO/EU. u.a.) fehlen nicht, besteht doch möglicherweise die möglichkeit, daß so etwas krebs auslösen könnte.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #48 - 08.10.08 um 18:27:00
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Nix Neues zwar, aber doch immer wieder erstaunlich, mit welch' unbeirrbarem Eifer das Faschopack unter den GRÜNEN die Anti-Raucherhetze fortsetzt.

http://www.mvregio.de/show/154013.html

Möge der Kerl baldmöglichst in der politischen Versenkung verschwinden.

Jürgen

  

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robin
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #50 - 17.10.08 um 07:19:00
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Ein völliges Abgleiten in den extremistischen Fundamentalismus.
Völlige Realitätsverleugnung inclusive.
Wann Fusionieren die Grünen mit pro Hirnfrei?
  
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Dionys
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #51 - 17.10.08 um 10:03:00
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Logischerweise müssen die Grünen doch jetzt auch die Ausrottung giftiger Pflanzen und die endgültige Beseitigung gefährlicher Tiere fordern. Nicht auszudenken, was alles passieren kann, wenn ein kleines Kind von einem reißwütigen Goldhamster angefallen und schwer verletzt wird. In der Medizin wartet man schon lange auf das überfällige Verbot pathogener Bakterien und Viren.

Natur ist viel zu gefährlich, um sie ungehindert zulassen zu können. In letzter Konsequenz werden wir gezwungen sein, den Planeten Erde in die Luft zu sprengen. Erst damit werden wir den ungeheuerlichen Gefahren Herr werden.

  
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archimede
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #52 - 17.10.08 um 10:29:00
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Vorschlag:
die Grùne als NSLPD (Nazional Sozialistische Lùgner Partei Deutschland)deklarieren , aus alle Politische szene verbieten und als Hòchste gefàrliche elementen die gegen der Deutsche Bevolkerung komploktiert zum gùnsten des Pharmalobby und andere Kriminelle Organisationen die der ganz Welt in schreck und Angst versetz- 8)
  
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robin

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #53 - 17.10.08 um 10:47:00
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Dionys schrieb on 17.10.08 um 10:03:57:
Logischerweise müssen die Grünen doch jetzt auch die Ausrottung giftiger Pflanzen und die endgültige Beseitigung gefährlicher Tiere fordern.

Gerade die Gefahren der Natur werden unterschätzt.
Pflanzen hatten Millonen jahre Zeit, sich gegen Freßfeinde zu wappnen.
Wenn du dir Nahrungsmittel genau anschaust, bleiben nicht viele übrig, die den anforderungen genügen - Interessanterweise sind gerade die am höchsten 'raffinierten' (Zucker, Fett, Stärkemehl) diejenigen, die den grünen Ansprüchen am ehesten genügen.
  
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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #54 - 17.10.08 um 12:48:00
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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #55 - 17.10.08 um 12:53:00
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Quote:
Logischerweise müssen die Grünen doch jetzt auch die Ausrottung giftiger Pflanzen und die endgültige Beseitigung gefährlicher Tiere fordern.


Noch ist dieser Parteitagsantrag nicht beschlossen. Mal schauen.


Quote:
auch dieser antrag der grünen spricht bände über die geisteshaltung und mangelnden sachverstand:

"Stand der Förderung des Stillens von Säuglingen und Kleinkindern"


Ja, die grüne Bundestagsfraktion. Leute wie Bender und Terpe kann man sowas von in der Pfeife rauchen.

  
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Deregulus
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #56 - 17.10.08 um 13:58:00
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Langsam wird mir auch klar, weshalb der Joschka ausgestiegen ist...

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!
  
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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #57 - 16.11.08 um 13:29:00
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Quote:
  Antrag für den kommenden Bundesparteitag der Grünen:

Wir GRÜNE akzeptieren keine gesundheitsschädlichen Gifte im Umfeld von Kindern, dies muss auch für den Schutz vor giftigem Tabakrauch gelten. Sich dabei ausschließlich auf die Vernunft der Eltern zu verlassen, bedeutet für die Kinder unvernünftiger Eltern die erhöhte Gefahr der Erkrankung an Lungenkrebs, Bronchitis, Kehlkopfkrebs, Nierenkrebs, Leukämie und zahlreichen weiteren Krankheiten.   Tabakrauch während der Schwangerschaft, im PKW oder auch in geschlossenen Räumen stellt für die Gesundheit von dort anwesenden Kindern ein erhebliches Problem dar. Wir GRÜNE setzen uns selbstverständlich dagegen ein, dass Kinder "grün und blau" bzw. überhaupt geschlagen werden. Der Schutzanspruch gegenüber Kindern muss allerdings auch für innere Verletzungen, z.B. hervorgerufen durch den intensiven Kontakt mit Zigarettenrauch, gelten. Nur weil man letzteres nicht spontan und äußerlich erkennen kann, birgt der Kontakt zum Rauch doch zumindest in späteren Lebensjahren erhebliche Gesundheitsgefahren. Die weitere Begründung erfolgt mündlich durch Philipp Schmagold, den Sprecher des Kreisvorstandes im Werra-Meißner-Kreis.


Der Antrag wurde an die Bundestagsfraktion verwiesen.
Hier könnt ihr diesen Antragsteller-Schwachmaten sehen und hören.


  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #58 - 16.11.08 um 15:58:00
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Grün als Symobl für politische Langeweile

(aus aktueller WiWo)

http://blog.wiwo.de/berlin-intern/2008/11/15/grun-als-symbol-fur-politische-lang...


Besonders interessant der Satz:

"Die Reformer haben längst frustriert der Politik den Rücken gekehrt, und verknitterte, das Leid der Welt tragende Gesichter bestimmen wieder das Bild der Partei"
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #59 - 16.11.08 um 17:09:00
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Habe einen kleinen Kommentar hinterlassen.

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Dirk
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #60 - 16.11.08 um 21:20:00
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Quote:
Antrag für den kommenden Bundesparteitag der Grünen:   
Wir GRÜNE akzeptieren keine gesundheitsschädlichen Gifte im Umfeld von Kindern, dies muss auch für den Schutz vor giftigem Tabakrauch gelten. ...

Wer auf anderen Politikfeldern keine Erfolge hat – spielt mit den »Ängsten« seiner Wählerinnen/Wähler.
Beschämend.
  

Dirk
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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #61 - 17.11.08 um 10:32:00
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ChristophL schrieb on 16.11.08 um 13:29:29:
Der Antrag wurde an die Bundestagsfraktion verwiesen.
Hier könnt ihr diesen Antragsteller-Schwachmaten sehen und hören.





schmagold ist noch student, und hat vermutlich selbst noch keine kinder.

und wie es am wochenende in erfurt bei den grünen aussah (so rein sponsoringmäßig) sieht man hier:

http://gesundheit.blogger.de/topics/Pharmamarketing

und hier:

http://www.flickr.com/photos/erlan/3031991680/
  

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archimede
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #62 - 17.11.08 um 18:22:00
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http://www.corriere.it/esteri/08_novembre_17/wikipedia_germania_chiuso_8b34e31e-...

Der nachricht ùber die schliessung von Wikipedia (kurz) ist auch in die italienische medien zu finden, komisch ist ..das der Corriere ist auch eine radikaler zeitung die gegen die Raucher disinformationen verbreitet- (..steht eine verbindung ?) 8)

  
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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #63 - 18.11.08 um 14:32:00
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Antrag der grünen Bundestagsfraktion: "Wirksamen Schutz vor Glücksspielsucht gewährleisten"

Der übliche Dreck. Diverse Regulierungen und die Forderung nach Studien.



  
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shadu
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #64 - 18.11.08 um 15:35:00
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ChristophL schrieb on 18.11.08 um 14:32:09:
Antrag der grünen Bundestagsfraktion: "Wirksamen Schutz vor Glücksspielsucht gewährleisten"

Der übliche Dreck. Diverser Regulierungen und die Forderung nach Studien.


Begründung: In der Bundesrepublik Deutschland gibt es Schätzungen zufolge 80.000 – 400.000 behandlungsbedürftige
Glücksspielabhängige.

und in der Bundesrepublik Deutschland gibt es 44.700 behandlungsbedürftige Grüne
  
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shadu
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #65 - 18.11.08 um 15:43:00
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Weitere Auszüge aus dem Papier der Verbotspartei.

Warnhinweise auf die Frontscheiben der Automaten zu setzen

Die Mehrheit der SpielerInnen haben deshalb Schulden, nach Erhebungen von Suchthilfeeinrichtungen durchschnittlich in Höhe von 85.000 Euro.


Schwachsinn
  
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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #66 - 18.11.08 um 15:50:00
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shadu schrieb on 18.11.08 um 15:43:53:
Weitere Auszüge aus dem Papier der Verbotspartei.

Warnhinweise auf die Frontscheiben der Automaten zu setzen

Die Mehrheit der SpielerInnen haben deshalb Schulden, nach Erhebungen von Suchthilfeeinrichtungen durchschnittlich in Höhe von 85.000 Euro.


Schwachsinn



aber auch außerparteilich blüht der wahnsinn, so hat einer eine petition beim bundestag eingereicht, daß jeder, der ein tier halten möchte, dazu einen tierführerschein bestehen muss. geprüft werden soll auch die psychische und räumliche befähigung zur tierhaltung. wohlgemerkt es geht hier nicht nur um gewerbliche tierhaltung, sondern auch um private tierhaltung.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29117/1.html
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #67 - 18.11.08 um 15:54:00
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Was dann passiert, sollte ja auf der Hand liegen. Die illegalen Glücksspiele werden immer mehr zunehmen. (Der Trend geht ja jetzt schon dahin).
Genau wie in den USA zu Zeiten der Prohibition. Im Hinterzimmer mit Alkohol und Tabak beim Poker, 17 und 4 oder Würfeln usw.usf.
In der DDR war ja Glücksspiel generell verboten (außer Lotto), aber das hat uns als Jugendliche nicht davon abgehalten, selbst in der Kneipe 17 und 4, oder Poker oder ähnliches zu spielen. Meistens aber nur um Minibeträge. Kontrollen gab es auf den Dörfern so gut wie keine. Am meisten wurde aber bei der NVA gezockt. Da kamen auch schon mal stattlichere Beträge zusammen. So war es keine Seltenheit, daß mal 200 oder 300, manchmal auch sogar bis zu 1000 Mark im Pott lagen. Und auch viele der Offiziere zockten kräftig mit, wenn sie Dienst hatten.

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #68 - 18.11.08 um 15:59:00
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papa_baer66 schrieb on 18.11.08 um 15:54:51:
Was dann passiert, sollte ja auf der Hand liegen. Die illegalen Glücksspiele werden immer mehr zunehmen. (Der Trend geht ja jetzt schon dahin).
Genau wie in den USA zu Zeiten der Prohibition. Im Hinterzimmer mit Alkohol und Tabak beim Poker, 17 und 4 oder Würfeln usw.usf.
In der DDR war ja Glücksspiel generell verboten (außer Lotto), aber das hat uns als Jugendliche nicht davon abgehalten, selbst in der Kneipe 17 und 4, oder Poker oder ähnliches zu spielen. Meistens aber nur um Minibeträge. Kontrollen gab es auf den Dörfern so gut wie keine. Am meisten wurde aber bei der NVA gezockt. Da kamen auch schon mal stattlichere Beträge zusammen. So war es keine Seltenheit, daß mal 200 oder 300, manchmal auch sogar bis zu 1000 Mark im Pott lagen. Und auch viele der Offiziere zockten kräftig mit, wenn sie Dienst hatten.

mfg


jetzt fehlt nur noch eine studie, die beweist, daß honecker und genossen auch gezockt haben, und deshalb war die ddr eines tages pleite, so daß die brüder und schwestern aus dem westen kommen mussten, auf daß sie die armen zocker auslösen mussten............ ;-D

  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #69 - 18.11.08 um 16:05:00
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Vielleicht könnte dazu noch etwas in alten Stasi-Akten stehen...

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #70 - 18.11.08 um 16:06:00
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Abgründe der Spielsucht.

Millionen Bürger nehmen alle n Jahre an einem gigantischen Glücksspiel teil, das sie keinesfalls gewinnen können.

Wie dieses Spiel heißt?
Dieses teuflische Glücksspiel ist unter verschiedenen Bezeichnungen auf dem Markt, die aber meistens den Begriff "Wahlen" enthalten (Bundestagswahlen, Kommunalwahlen, etc.).

Wie es funktioniert?
Die Kandidaten diverser Spielvereinigungen erzählen den Glücksspielern,
welche tollen Überraschungen sie in der Zukunft für sie planen, und wie toll sie ihre Interessen in Zukunft vertreten würden.

Die Spieler machen sodann Kreuzchen, um Parteien und/oder Kandidaten
ins Spielcasino zu schicken, wo sie dann den Rest des Volksvermögens verzocken können.

Natürlich gibt es in diesem Spiel Gewinner.
Aber diese findet man nur in den allerextremsten Ausnahmefällen
in der Gruppe der sog. Wähler.

In den allermeisten Fällen nämlich müssen selbige nachher feststellen,
daß die von ihnen Gewählten nicht daran denken, die Interessen ihrer Wähler zu vertreten.

Man sollte meinen, eine derartig ernüchternde Erfahrung würde spätestens bei der nächsten Ziehung zu einer deutlichen Verhaltensänderung der Mitspieler führen?

Weit gefehlt. Obwohl sie erkennen, daß sie in diesem Spiel nicht gewinnen können, nehmen MILLIONEN von Spielern auch weiterhin geradezu willenlos an den Ziehungen teil.  Und dies, OBWOHL sie permanent immense Kosten für diese Veranstaltung zu zahlen haben...

WENN DAS KEIN SUCHTVERHALTEN IST.





  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #71 - 18.11.08 um 16:29:00
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sargnagel schrieb on 18.11.08 um 16:06:23:
Abgründe der Spielsucht.

Millionen Bürger nehmen alle n Jahre an einem gigantischen Glücksspiel teil, das sie keinesfalls gewinnen können.

Wie dieses Spiel heißt?
Dieses teuflische Glücksspiel ist unter verschiedenen Bezeichnungen auf dem Markt, die aber meistens den Begriff "Wahlen" enthalten (Bundestagswahlen, Kommunalwahlen, etc.).

Wie es funktioniert?
Die Kandidaten diverser Spielvereinigungen erzählen den Glücksspielern,
welche tollen Überraschungen sie in der Zukunft für sie planen, und wie toll sie ihre Interessen in Zukunft vertreten würden.

Die Spieler machen sodann Kreuzchen, um Parteien und/oder Kandidaten
ins Spielcasino zu schicken, wo sie dann den Rest des Volksvermögens verzocken können.

Natürlich gibt es in diesem Spiel Gewinner.
Aber diese findet man nur in den allerextremsten Ausnahmefällen
in der Gruppe der sog. Wähler.

In den allermeisten Fällen nämlich müssen selbige nachher feststellen,
daß die von ihnen Gewählten nicht daran denken, die Interessen ihrer Wähler zu vertreten.

Man sollte meinen, eine derartig ernüchternde Erfahrung würde spätestens bei der nächsten Ziehung zu einer deutlichen Verhaltensänderung der Mitspieler führen?

Weit gefehlt. Obwohl sie erkennen, daß sie in diesem Spiel nicht gewinnen können, nehmen MILLIONEN von Spielern auch weiterhin geradezu willenlos an den Ziehungen teil.  Und dies, OBWOHL sie permanent immense Kosten für diese Veranstaltung zu zahlen haben...

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mann, bring hier bloß keinen auf dumme gedanken, sonst gibt's demnächst eine EU-richtlinie, und das war es dann mit dem suchtverhalten der wähler.......
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #72 - 18.11.08 um 16:45:00
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Darum gibt es nur eins, der Bürger muss die Abstinenz anstreben. Der Mensch ist ja Abstinenz geboren worden. Okay, Luft und Milch  ;-D hat er schon gebraucht, aber sonst war er ganz grün ( hinter denn Ohren ) und das muss er wieder werden.

Darum müssen wir alle Grün wählen, ähh spielen dann haben wir das Paradies auf Erden.

  
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Mr.Marple
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #73 - 18.11.08 um 17:31:00
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Die Grünen sind auf dem besten Wege, sich zu einer Partei des Klassenkampfes zu entwickeln; jedoch nicht mit der Richtung von unten nach oben, sondern von oben nach unten.

In ihrer Neudefinition als Elitepartei, Partei der Besserverdiener und Bessergebildeten, treffen sie nur noch Maßnahmen, die dem kleinen Mann, den Arbeiter der Unterschicht das Leben schwer machen, um nicht zu sagen, jegliche Lebensfreude nehmen:

Der kleine Mann darf nicht mehr mit seinem Gebrauchtwagen in die Innenstädte hineinfahren, er kann den Sprit nicht mehr bezahlen, er darf nach der Arbeit nicht mehr in seine Stammkneipe gehen und dort rauchen, ebensowenig darf er dort nicht mehr am Spielautomaten ein paar Minuten verbringen, er darf bald keinen Alkohol mehr trinken, seinen Kindern keine Schokolade mehr kaufen, keine ungesunden, und daher bald extrem besteuerten Lebensmittel mehr konsumieren, er darf nicht mehr mit Billigfliegern in den Urlaub jetten...

All das sind Machtspielchen mit dem Zweck, die Frustanfälle der Oberschicht zu lindern, indem sie der Unterschicht das Leben zur Hölle macht. Der Herr Akademiker und seine Frau Doktor, ihres Zeichens Grünen-Wähler, brauchen freilich nicht auf den geldbeutel zu achten, wenn sie sich einen Umwelt-verträglichen Wagen kaufen, einen schönen (ökologischen) Urlaub gönnen, teure Bio-Lebensmittel leisten, usw.

Doch sie erheben den impliziten Anspruch, dass diese Vergnügungen und Luxusgüter nur ihnen selbst zur Verfügung stehen sollen, um sich von der Unter- und Mittelschicht abzugrenzen. Alleine das Wissen, im Gegensatz zu anderen vermeintlich ökologisch zu handeln und zu leben, reicht nicht mehr aus.
Dem Herrn Akademiker und seiner Frau Doktor geht es nicht weit genug, wenn sie an der roten Ampel stehen neben einem verachtungswürdigen Unterschichtler in einem gebrauchten, alten Auto. Dieser Mensch hat gefälligst zu Fuß zu laufen oder sich in die öffentlichen Verkehrsmittel zu setzen - selbstverständlich rauch- und genußfrei. Und ihm soll schon gar nicht die Möglichkeit gegeben werden, durch Glücksspiel unverhofft zu einem kleinen Vermögen zu kommen, wodurch er sich ein Häuschen neben Herrn Akademiker und Frau Doktor im Villenviertel kaufen könnte; nicht einmal die Hoffnung hierauf soll ihm bleiben.

Diese Marktlücke der Diskriminierung und Menschenverachtung haben die Grünen für sich erkannt - und nutzen diese auch, unter dem Vorwand der Begrifflichkeiten Ökologie; Schutz und Prävention.

Gruß, Mr.Marple

  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #74 - 18.11.08 um 17:39:00
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Ich glaube, in diesem Jahr wird es mehrere "Unwörter" geben.

PRÄVENTION!

Ich kann dieses Wort nicht mehr hören!!

Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #75 - 19.11.08 um 09:03:00
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Mr.Marple schrieb on 18.11.08 um 17:31:58:
Die Grünen sind auf dem besten Wege, sich zu einer Partei des Klassenkampfes zu entwickeln; jedoch nicht mit der Richtung von unten nach oben, sondern von oben nach unten.

In ihrer Neudefinition als Elitepartei, Partei der Besserverdiener und Bessergebildeten, treffen sie nur noch Maßnahmen, die dem kleinen Mann, den Arbeiter der Unterschicht das Leben schwer machen, um nicht zu sagen, jegliche Lebensfreude nehmen:

Der kleine Mann darf nicht mehr mit seinem Gebrauchtwagen in die Innenstädte hineinfahren, er kann den Sprit nicht mehr bezahlen, er darf nach der Arbeit nicht mehr in seine Stammkneipe gehen und dort rauchen, ebensowenig darf er dort nicht mehr am Spielautomaten ein paar Minuten verbringen, er darf bald keinen Alkohol mehr trinken, seinen Kindern keine Schokolade mehr kaufen, keine ungesunden, und daher bald extrem besteuerten Lebensmittel mehr konsumieren, er darf nicht mehr mit Billigfliegern in den Urlaub jetten...

All das sind Machtspielchen mit dem Zweck, die Frustanfälle der Oberschicht zu lindern, indem sie der Unterschicht das Leben zur Hölle macht. Der Herr Akademiker und seine Frau Doktor, ihres Zeichens Grünen-Wähler, brauchen freilich nicht auf den geldbeutel zu achten, wenn sie sich einen Umwelt-verträglichen Wagen kaufen, einen schönen (ökologischen) Urlaub gönnen, teure Bio-Lebensmittel leisten, usw.

Doch sie erheben den impliziten Anspruch, dass diese Vergnügungen und Luxusgüter nur ihnen selbst zur Verfügung stehen sollen, um sich von der Unter- und Mittelschicht abzugrenzen. Alleine das Wissen, im Gegensatz zu anderen vermeintlich ökologisch zu handeln und zu leben, reicht nicht mehr aus.
Dem Herrn Akademiker und seiner Frau Doktor geht es nicht weit genug, wenn sie an der roten Ampel stehen neben einem verachtungswürdigen Unterschichtler in einem gebrauchten, alten Auto. Dieser Mensch hat gefälligst zu Fuß zu laufen oder sich in die öffentlichen Verkehrsmittel zu setzen - selbstverständlich rauch- und genußfrei. Und ihm soll schon gar nicht die Möglichkeit gegeben werden, durch Glücksspiel unverhofft zu einem kleinen Vermögen zu kommen, wodurch er sich ein Häuschen neben Herrn Akademiker und Frau Doktor im Villenviertel kaufen könnte; nicht einmal die Hoffnung hierauf soll ihm bleiben.

Diese Marktlücke der Diskriminierung und Menschenverachtung haben die Grünen für sich erkannt - und nutzen diese auch, unter dem Vorwand der Begrifflichkeiten Ökologie; Schutz und Prävention.

Gruß, Mr.Marple




vielleicht würde sich das einmal lohnen tiefenpsychologisch zu betrachten. vielleicht ist es nichts weiter als die "späte rache" am "kleinen mann", weil der sich während der 68er demonstrationen nicht auf die seite der "klassenkämpfer" wie joschka fischer und konsorten geschlagen haben, und statt dessen an der werkbank geblieben sind.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #76 - 19.11.08 um 11:09:00
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Quote:
vielleicht würde sich das einmal lohnen tiefenpsychologisch zu betrachten. vielleicht ist es nichts weiter als die "späte rache" am "kleinen mann", weil der sich während der 68er demonstrationen nicht auf die seite der "klassenkämpfer" wie joschka fischer und konsorten geschlagen haben, und statt dessen an der werkbank geblieben sind.


Würde das weniger psychologisch als vielmehr vom sozialen Selbstverständnis her sehen. Die kleine gesellschaftliche Avantgarde, sozusagen als moralische Elite, vs. die breite Massen von Spießern mit falschem Bewusstsein und BILD-Zeitung.

Dieser Gedanke ist natürlich nur noch eine bittere Ironie. Die Masse von manipulierten Spießern sind heute die SPIEGEL-lesenden grün-wählenden "LOHAS".

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #77 - 19.11.08 um 11:37:00
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ChristophL schrieb on 19.11.08 um 11:09:07:
Würde das weniger psychologisch als vielmehr vom sozialen Selbstverständnis her sehen. Die kleine gesellschaftliche Avantgarde, sozusagen als moralische Elite, vs. die breite Massen von Spießern mit falschem Bewusstsein und BILD-Zeitung.

Dieser Gedanke ist natürlich nur noch eine bittere Ironie. Die Masse von manipulierten Spießern sind heute die SPIEGEL-lesenden grün-wählenden "LOHAS".




vielleicht ist es ja eine mischung aus beidem. was ich persönlich allerdings echt ätzend finde, ist die tatsache, daß bei den grünen reichlich leute in gehobenen vertreten sind, die noch nie in ihrem leben gearbeitet haben. die haben tatsächlich unter den pflastersteinen sand gefunden. goldenen sand.........
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #78 - 19.11.08 um 12:19:00
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Quote:
was ich persönlich allerdings echt ätzend finde, ist die tatsache, daß bei den grünen reichlich leute in gehobenen vertreten sind, die noch nie in ihrem leben gearbeitet haben.


Das kann ich so nicht bestätigen. Wie kommst du darauf?

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #79 - 19.11.08 um 12:36:00
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ChristophL schrieb on 19.11.08 um 12:19:31:
Das kann ich so nicht bestätigen. Wie kommst du darauf?




also auf anhieb fallen mir zwei personen ein, die m.w. nicht über nennenswerte berufserfahrungen, bzw. berufliche laufbahnen verfügen. herr fischer und frau roth.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #80 - 19.11.08 um 14:21:00
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Aha, also wieder einmal die typischen Spießervorurteile.

Wer einen "exotischen" Lebenslauf vorzuweisen hat, beim Theater, im künstlerischen oder Musikbereich oder gar zeitweise als Taxifahrer tätig war, hat also noch " nie gearbeitet " bzw. keine " berufliche Laufbahn ". Was macht man eigentlich beim Theater, in der Kunst oder als Taxifahrer ? Den ganzen Tag schlafen und warten, bis das Geld angeflogen kommt ?

Das alte Spießerdenken scheint wirklich unausrottbar zu sein.

  
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Baden1848
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #81 - 19.11.08 um 14:25:00
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In diesem Zusammenhang besonders schlimm, die Grünen
die sich mit institutionalisiertem Gutmenschentum im
öffentlichen Dienst herumtreiben. Immer mit einem Projekt
beschäftigt, das äusserst "gut" und teuer ist.Und immer
bewaffnet mit neuen Forderungen an den Staat,von dem
sie blendend leben.
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #82 - 19.11.08 um 14:43:00
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Dionys schrieb on 19.11.08 um 14:21:07:
Aha, also wieder einmal die typischen Spießervorurteile.

Wer einen "exotischen" Lebenslauf vorzuweisen hat, beim Theater, im künstlerischen oder Musikbereich oder gar zeitweise als Taxifahrer tätig war, hat also noch " nie gearbeitet " bzw. keine " berufliche Laufbahn ". Was macht man eigentlich beim Theater, in der Kunst oder als Taxifahrer ? Den ganzen Tag schlafen und warten, bis das Geld angeflogen kommt ?

Das alte Spießerdenken scheint wirklich unausrottbar zu sein.




gut dann bin ich eben ein spießer. das hängt wahrscheinlich damit zuammen, daß ich seit meinem 15 lebensjahr arbeite, mein kind überwiegend alleine groß gezogen habe, und nebenher vollzeit gearbeitet habe, den kindsvater nich mit durchs studium geschleppt habe, und in meiner freizeit auch noch elternsprecherin, etc. war.

so ein leben ist natürlich so was von öde und scheiße, daß man einem den taxifahrerjob und die roadie-zeit bei einer rockband vermutlich neidet.
  

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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #83 - 19.11.08 um 15:39:00
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Quote:
In diesem Zusammenhang besonders schlimm, die Grünen
die sich mit institutionalisiertem Gutmenschentum im  
öffentlichen Dienst herumtreiben. Immer mit einem Projekt
beschäftigt, das äusserst "gut" und teuer ist.Und immer
bewaffnet mit neuen Forderungen an den Staat,von dem
sie blendend leben.


Dieses "Erfolgsmodell" haben sie von den roten Gutmenschen kopiert...



Quote:
gut dann bin ich eben ein spießer. das hängt wahrscheinlich damit zuammen, daß ich seit meinem 15 lebensjahr arbeite, mein kind überwiegend alleine groß gezogen habe, und nebenher vollzeit gearbeitet habe, den kindsvater nich mit durchs studium geschleppt habe, und in meiner freizeit auch noch elternsprecherin, etc. war.  

so ein leben ist natürlich so was von öde und scheiße, daß man einem den taxifahrerjob und die roadie-zeit bei einer rockband vermutlich neidet.


Selbstverständlich braucht es in der Politik auch Leute mit Biographien wie deiner. Allerdings ist eine gute Entwicklung, dass nach '68 auch Leuten eine berufspolitische Karriere möglich wurde, die Taxifahrer ohne Berufsabschluss (und Steinewerfer) waren oder als Geschäftführerin einer Kulturgruppe (mit Songs wie "Keine Macht wie niemand") unterwegs waren, während du brav deinen Pflichten als Werktätige und Mutter nachgegangen bist.

Joschka Fischer hatte übrigens früher/ in jüngerem Alter als die meisten heutigen Berufspolitiker für Frau(en) und Kinder zu sorgen, auch mit Taxi-Nachtschichten.





  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #84 - 19.11.08 um 16:28:00
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"Erfolgsmodell" - Es lebe der/die/das Beauftragte. Parteiübergreifend...

Frauenbeauftragte
Migrant(inn)enbeauftragte
Agenda-21-Beauftragte
Resozialisierungsbeauftragte für Vorbestrafte Parteipolitiker
Sonderbeauftragte für Gander Mainstreaming [kein Tippfehler, sondern purer Vorsatz]
Regionale Beauftragte für die Frosch-, Lurch- und Krötenpopulation
Beauftragtenbeauftragte
Beauftragte zur Bekämpfung des Beauftragtenunwesens
Bürokratiereduzierungsbeauftragte
Beauftragte für die Förderung der Akzeptanz von Beauftragten Unklarer Zuständigkeiten

...
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #85 - 19.11.08 um 17:28:00
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ChristophL schrieb on 19.11.08 um 15:39:26:
Selbstverständlich braucht es in der Politik auch Leute mit Biographien wie deiner. Allerdings ist eine gute Entwicklung, dass nach '68 auch Leuten eine berufspolitische Karriere möglich wurde, die Taxifahrer ohne Berufsabschluss (und Steinewerfer) waren oder als Geschäftführerin einer Kulturgruppe (mit Songs wie "Keine Macht wie niemand") unterwegs waren, während du brav deinen Pflichten als Werktätige und Mutter nachgegangen bist.

Joschka Fischer hatte übrigens früher/ in jüngerem Alter als die meisten heutigen Berufspolitiker für Frau(en) und Kinder zu sorgen, auch mit Taxi-Nachtschichten.




du hast recht, ich bin schon ein arger trottel, im übrigen, nur zur information "werktätige" gab es in der DDR. von da komme ich aber nicht. ich komme aus dem rheinland. sorry, wenn ich da jetzt ein weltbild zum bröckeln bringe...... :-D

und soo ein held, war joschka fischer auch wieder nicht. kann man in nichtdeutschen medien nachlesen:

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=5992&CategoryID=66

wußtest du, und die anderen übrigens auch, daß joschka fischers mutter in ungarn einen tabakwarenladen hatte.....
  

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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #86 - 19.11.08 um 19:02:00
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Quote:
du hast recht, ich bin schon ein arger trottel


Das hast du gesagt  ;-D Zunge


Quote:
im übrigen, nur zur information "werktätige" gab es in der DDR. von da komme ich aber nicht. ich komme aus dem rheinland. sorry, wenn ich da jetzt ein weltbild zum bröckeln bringe...... :-D


Aber das weiß ich doch, hast du doch alles schon geschrieben.



Quote:
und soo ein held, war joschka fischer auch wieder nicht. kann man in nichtdeutschen medien nachlesen:

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=5992&CategoryID=66


Kenn ich alles, nur das mit dem Tabakwarenladen hatte ich wieder vergessen, danke der Erinnerung. Immerhin hat er es vom Pflastermaler ohne Abitur bis ganz nach oben gebracht. Und bitte jetzt keine Analogien zu Hitlers Malkünsten Zwinkernd



  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #87 - 19.11.08 um 19:07:00
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@Perle

Du bist ne starke, tolle Frau und hast dein (soziales) Gewissen nicht verkauft. Weiter so!


ChristophL schrieb on 19.11.08 um 19:02:05:
Immerhin hat er es vom Pflastermaler ohne Abitur bis ganz nach oben gebracht.



Einigen würde ein Sturz von oben nach ganz unten gut tun.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #88 - 19.11.08 um 19:30:00
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Quote:
Einigen würde ein Sturz von oben nach ganz unten gut tun.


Jo, ein paar Banker und Opelianer sollten sich mal als Straßenmaler oder Taxifahrer versuchen müssen, finde ich. Aber da ist der Sozialismus vor. Und dessen Lauf kann ich nicht aufhalten, egal was für ein Ochs und Esel ich bin.



  
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Baden1848
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #89 - 20.11.08 um 01:01:00
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Ja,ja der homo sapiens sapiens ist ein Gruppenwesen mit
einem eingebauten,automatischen Rangordnungssystem.
Für mich sind Perle und Joschka gleich stark, nur an unter-
schiedlichen Orten. Perle kriegt noch einen Pluspunkt, weil
sie weniger rangordnungsorientiert zu sein scheint als
Joschka.
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #90 - 20.11.08 um 09:15:00
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Quote:
@Perle

Du bist ne starke, tolle Frau und hast dein (soziales) Gewissen nicht verkauft. Weiter so!



Einigen würde ein Sturz von oben nach ganz unten gut tun.



hallo gizeh,

ich bin nichts außergewöhnliches. so wie ich (und auch du) leben millionen von menschen, frauen und männer. und sie tun das trotz allem mit "spaß an dr freud'", wie der kölner zu sagen pflegt. und sie tun es, weil sie tagtäglich in ihren kleinen wirkungskreisen ihre verantwortung ernst nehmen, und auch ihren kopf hinhalten, wenn sie mal gepatzt haben, weil ihnen kein zacken aus der krone bricht, wenn sie mal was vermasselt haben.

ganz im gegensatz zu den eliten, die mit vorliebe zacken aus anderer leute kronen brechen, und verantwortung damit übersetzen, daß man dem geneigtem publikum, sprich dem pöbel, vorschriften bis ins kleinste und ins privatleben macht und weiter machen will.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #91 - 20.11.08 um 09:18:00
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Baden1848 schrieb on 20.11.08 um 01:01:45:
Ja,ja der homo sapiens sapiens ist ein Gruppenwesen mit
einem eingebauten,automatischen Rangordnungssystem.
Für mich sind Perle und Joschka gleich stark, nur an unter-
schiedlichen Orten. Perle kriegt noch einen Pluspunkt, weil
sie weniger rangordnungsorientiert zu sein scheint als
Joschka.
Baden1848


liegt vielleicht daran, daß ich nicht die gleiche unterstützung hatte wie joschka fischer.

wenn mich jemand vor 20 jahren gesponsert und unterstützt hätte, wer weiß, vielleicht würdet ihr euch heute das maul über mich zerreissen.......... Zwinkernd

  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #92 - 20.11.08 um 12:13:00
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Quote:
Perle kriegt noch einen Pluspunkt, weil
sie weniger rangordnungsorientiert zu sein scheint als
Joschka.


Perle kriegt von mir Punktabzug, weil sie sich für was Besseres hält als einen Pflastermaler/Taxifahrer/Opel(!)arbeiter.


Quote:
liegt vielleicht daran, daß ich nicht die gleiche unterstützung hatte wie joschka fischer.


Der ist nun wirklich ein politischer Selfmade-Man wie sonst kaum einer, der es im Staat bis sehr weit oben gebracht hat.

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #93 - 20.11.08 um 13:27:00
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ChristophL schrieb on 20.11.08 um 12:13:00:
Perle kriegt von mir Punktabzug, weil sie sich für was Besseres hält als einen Pflastermaler/Taxifahrer/Opel(!)arbeiter.



Der ist nun wirklich ein politischer Selfmade-Man wie sonst kaum einer, der es im Staat bis sehr weit oben gebracht hat.




mein lieber christoph, ich bin etwas besseres. ich bin schließlich eine frau. lt. grünem selbstverständnis hebt mich das automatisch über alles männliche weit hinaus.............[/ironie]
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #94 - 20.11.08 um 17:18:00
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perle schrieb on 20.11.08 um 13:27:11:
mein lieber christoph, ich bin etwas besseres. ich bin schließlich eine frau. lt. grünem selbstverständnis hebt mich das automatisch über alles männliche weit hinaus.............[/ironie]

;-D ;-D ;-D
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #95 - 21.11.08 um 20:02:00
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Zwinkernd
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #96 - 16.12.08 um 16:22:00
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Im Leitantrag (Entwurf) zum Europawahlprogramm der Grünen kein Hinweis auf die Bekämpfung des Tabaks.

Allerdings Forderung nach der Lebensmittel-Ampel.
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #97 - 25.12.08 um 17:24:00
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bom schrieb on 01.10.08 um 09:19:34:
... noch in dieser Legislaturperiode die Änderung der Arbeitsstättenverordnung in Angriff zu nehmen.

Wie sonst sollte man den nachfolgenden Entschließungsantrag werten, der keine Folgen hätte, wenn er angenommen würde?

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610338.pdf

Die Antis sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.


Die Erste Anwort von Detlef Parr, FDP, liegt vor - um mal wieder auf das Thema zu kommen.
Die Grünen und die Überregulierung
Fazit:
Die vorliegenden Regelungen sind umfassend, eine weitere Regulierung durch den Bund ist hier nicht nötig.
  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #98 - 25.12.08 um 17:58:00
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Immer die Grùne, ich mòchtet mal wissen wenn wird verboten diese kriminelle Organisation die nur gegen die menschenheit handelt....nicht zu vergessen der  DDT Affàre die Milionen von menschen das leben gekostet hat ..hauptsache der name Grùne als natur freundlich anerkannt wird....Typische Anglosasson kultur und Volk vernichtung Politik-

grùsse
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #99 - 26.01.09 um 05:35:00
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Quote:
Im Leitantrag (Entwurf) zum Europawahlprogramm der Grünen kein Hinweis auf die Bekämpfung des Tabaks.

Allerdings Forderung nach der Lebensmittel-Ampel.


Scheint so auch verabschiedet worden zu sein.


Mit Interesse zur Kenntnis genommen habe ich, dass die schlimme Nanny Hiltrud Breyer (auch bekannt aus einem gewissen RTL-Fernsehbeitrag) nicht auf einem sicheren Listenplatz gelandet ist und als einzige gewählte Kandidatin nicht die absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen auf sich vereinigen konnte.
Allerdings ist ein rekordmäßig hohes Ergebnis für die Grünen bei der Europawahl zu befürchten, so dass sie doch noch ins Parlament zurückkehren könnte.


  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #100 - 06.05.09 um 21:59:47
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Quote:
In der Debatte um den hohen Alkoholkonsum vieler Jugendlicher hat die Nachwuchsorganisation der Grünen die Einführung "staatlich kontrollierter Drogenfachgeschäfte" gefordert.

Demnach sollten Alkohol oder Tabak nur noch dort statt "an jeder Tankstelle" erhältlich sein, erklärte der Bundessprecher der Grünen Jugend, Max Löffler. Zudem verlangte er ein vollständiges Werbeverbot für "Drogen wie Alkohol und Tabak". Die Grüne Jugend wolle "endlich ein Umdenken in der Gesellschaft" erreichen, "weg von der Politik der Tabuisierung und der Kriminalisierung", erklärte Löffler. Daher mache sich die Organisation für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln stark, statt Verbote für Jugendliche zu fordern.[...]


Verkaufsverbote. Werbeverbote. Gute Mittel gegen "Tabuisierung und Kriminalisierung".

  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #101 - 06.05.09 um 22:10:15
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #102 - 06.05.09 um 22:52:05
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #103 - 07.05.09 um 07:40:02
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Quote:
  Die Grüne Jugend wolle "endlich ein Umdenken in der Gesellschaft" erreichen, "weg von der Politik der Tabuisierung und der Kriminalisierung"...

[/quote]

WIE BITTE???

WEG von der Tabuisierung und Kriminalisierung kommt man, indem man Produkte und Verhaltensweisen TABUISIERT und KRIMINALISIERT?

Das ist so perfekter Orwell-Neusprech, dass es schon fast wieder Satire ist.
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #104 - 07.05.09 um 07:47:40
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robin schrieb on 07.05.09 um 07:40:02:
WIE BITTE???

WEG von der Tabuisierung und Kriminalisierung kommt man, indem man Produkte und Verhaltensweisen TABUISIERT und KRIMINALISIERT?

Das ist so perfekter Orwell-Neusprech, dass es schon fast wieder Satire ist.

Ich halte das gar nicht für bewussten Neusprech. Hier sind einfach der traditionelle grüne Standpunkt der Legalisierung von Drogen mit dem neuen Verbotswahn ineinander geflossen. Dass sie widersprüchliches forden, dürfte ihnen gar nicht auffallen. Soviel zum Thema Intelligenz in der Politik.
  
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robin

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #105 - 07.05.09 um 10:01:18
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Martella schrieb on 07.05.09 um 07:47:40:
Ich halte das gar nicht für bewussten Neusprech. Hier sind einfach der traditionelle grüne Standpunkt der Legalisierung von Drogen mit dem neuen Verbotswahn ineinander geflossen. Dass sie widersprüchliches forden, dürfte ihnen gar nicht auffallen. Soviel zum Thema Intelligenz in der Politik.


geb' ich dir recht. Es ist wohl wirklich pure Dummheit und es ist ein neuer Rekord: Die inhaltslosesten Worthülsen, die mir je begegnet sind. Schwafeln in Reinkultur.
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #106 - 07.05.09 um 10:20:43
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robin schrieb on 07.05.09 um 07:40:02:
WEG von der Tabuisierung und Kriminalisierung kommt man, indem man Produkte und Verhaltensweisen TABUISIERT und KRIMINALISIERT?


Keine Sorge, die sehen da keinen Widerspruch.
Ob ihnen auch klar ist, das in ihr "Drogenfachgeschäft" konsequenterweise auch Kaffee, Schokolade und wahrscheinlich Paprika mit reinmüssten?
Tschuldigung, Salz und Zukker hab ich vergessen.
"Ein Fläschchen Heroin und ein Pfund Zukker bitte."
"Da muss ich zuerst ihren Ausweis sehen."
  
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #107 - 07.05.09 um 12:32:38
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Als Kinder hatten wir so kleine Kaufmannsläden mit winzigen Packungen "Presto"und "Henko" und Mini-Mini-Plastikwürsten und ähnlichem im Kleinstformat.
Wir spielten einkaufen mit großer Freude, Mädchen wie Buben, eine Wunderwelt des Wirtschaftswunders. Auch Erwachsene mussten immer wieder auch dabei sein.

Dann kam der Kaufmannsladen aus der Mode, denn Playmobilburgen und Barbievillen zogen in die Kinderzimmer ein.

Nun müssen Generationen Nachholarbeit leisten, und der Drogenkaufmannsladen wird zum integralen Bestandteil des Spiels der Erwachsenen  Durchgedreht

Hier könnten findige Konstrukteure viel Kohle machen: Fangt schon mal an, Koks und Salz in winzige Fläschchen abzufüllen. Vielleicht können Zigs dann auch wieder einzeln verkauft werden  Laut lachend

lg
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... hat meistens recht
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #108 - 07.05.09 um 12:46:43
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Franz Walters Meinung, die sich diesmal auch mit meiner eigenen weitgehend deckt: Die Grünen sind die Partei der Spießer von heute: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623422,00.html

Quote:
So zufrieden wie die grüne Klientel ist kein Milieu sonst in Deutschland.

Das ist ja auch ganz verständlich. Etliche sind verbeamtet. Das Einkommen ist ordentlich, nicht selten besser als ordentlich. Die Berufe sind meist interessant und selbstbestimmt. Der durchschnittliche Grünen-Anhänger hat wenig Grund zu klagen. Und er tut es auch nicht mehr.

Blickt er zurück, distanziert er sich ein wenig ironisch von den radikalen Flausen der achtziger Jahre, von den eigenen Flegeljahren des fundamentalistischen Protests. Aber er möchte das von anderen, gar Nachgeborenen keineswegs denunziert wissen.

Damals, so pflegt er (oder natürlich auch und erst sie) dann trotzig zu sagen, habe man wenigstens noch Ziele verfolgt, Ideale besessen, für eine Vision gekämpft. Jetzt aber - man geht schließlich auf die 50 und weiter zu - im fortgeschrittenen Alter, mit allerlei Zipperlein, sei man einfach gesetzter und ruhiger geworden. Aber auch vernünftiger!

[...]

Der Durchschnittsgrüne möchte es nicht mehr so radikal, so extrem. Er hält es jetzt wie diejenigen Bürger, die er vor 25 Jahren noch verächtlich als Spießer belächelt hat, lieber mit Maß und Mitte. Ganz bösartig ausgedrückt: Der gemeine Grüne ähnelt Helmut Kohl immer mehr. Jedenfalls will der durchschnittliche Wähler dieser Partei gar keinen grundlegenden ökologisch-sozialen Wechsel in der deutschen Gesellschaft.


  

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Matrix
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #109 - 07.05.09 um 13:22:57
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Quote:
Ganz bösartig ausgedrückt: Der gemeine Grüne ähnelt Helmut Kohl immer mehr. Jedenfalls will der durchschnittliche Wähler dieser Partei gar keinen grundlegenden ökologisch-sozialen Wechsel in der deutschen Gesellschaft.


Ein guter Sager, aber etwas ungenau: Den durchschnittlichen Grün-Wähler gibt es nämlich nicht: Diese Partei ist ein kurioses Sammelsurium von Hofratswitwen und Studenten, "entsorgten" Sozis und wohlsaturierten Bobos. Die einen wollen was gegen die armen Käfighendeln machen, die anderen wollen bloß einen neuen Radweg im Grätzel. Und die Wiese hinter unseren Reihenhäusern soll bleiben, weil noch mehr Reihenhäuser wollen wir nicht!

Gemein ist allen nur, dass sie der "besseren" Schicht angehören und die klassischen Repräsentanten der "Gutmenschen" sind: Weil es einem selber so gut geht, sollen auch "die Anderen" ein paar Brosamen kriegen, aber dafür sollen sie sich gefälligst "brav" verhalten.

Was den sogenannten "Liberalen" in Österreich passierte, droht jetzt gerade den Grünen: Aufgrund ihrer absoluten Überflüssigkeit und geistigen Ausdünnung dorthin zu verschwinden, wo sie begonnen haben: als Kleinstpartei, die an der Mindestprozentmarke scheitert.

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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #110 - 07.05.09 um 13:25:07
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Ganz bösartig ausgedrückt: Der gemeine Grüne ähnelt Helmut Kohl immer mehr.

das ist nicht bösartig, das ist noch geradezu freundlich und nett. mir fallen da ganz andere vergleiche ein, die wären dann bösartig.
  

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xila
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #111 - 07.05.09 um 13:35:06
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perle schrieb on 07.05.09 um 13:25:07:
Ganz bösartig ausgedrückt: Der gemeine Grüne ähnelt Helmut Kohl immer mehr.

das ist nicht bösartig, das ist noch geradezu freundlich und nett. mir fallen da ganz andere vergleiche ein, die wären dann bösartig.


Es ist auch nicht so bösartig wie manches, was mir schon in den Sinn gekommen ist. Aber für die "klassischen" Grünen-Wähler, diejenigen in unserem Alter, ist das vermutlich bis heute die bösartigste Beleidigung, die sie sich vorstellen können.
  

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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #112 - 07.05.09 um 23:22:32
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Quote:
Franz Walters Meinung, die sich diesmal auch mit meiner eigenen weitgehend deckt: Die Grünen sind die Partei der Spießer von heute:


Der Artikel enthält ja mehr als diese prägnante Aussage. Franz Walter verkörpert selbst den Typus des gestrigen, sozialromantischen SPD-Oberstudienrats.

  
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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #113 - 08.05.09 um 06:01:05
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xila schrieb on 07.05.09 um 13:35:06:
Aber für die "klassischen" Grünen-Wähler, diejenigen in unserem Alter, ist das vermutlich bis heute die bösartigste Beleidigung, die sie sich vorstellen können. 


ich glaube die noch größere beleidigung wäre ein vergleich mit wehner, oder willy brand, ohne die beiden jetzt vergleichen zu wollen.
  

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perle
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #114 - 25.05.09 um 20:40:09
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Was sind die Grünen? Eine liberale Partei, sagen manche. Sie seien links, behaupten andere. Eine Partei von liebenswerten Spinnern und kreativen Köpfen? Oder zutiefst bürgerlich? Wahrscheinlich alles zusammen. Aber in erster Linie sind sie ein Generationenprojekt. Sie repräsentieren ein Milieu, das in den späten 70er-Jahren herangewachsen ist und in den Achtzigern zur Massenbewegung wurde: die Generation Angst.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/970003/

  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #115 - 26.05.09 um 06:45:27
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Die Grünen schafften es nie, ein konstruktives ökologisches Denken zu entwickeln. Sie bleiben lieber beim Angstmachen. Durch immer mehr Vorschriften und Regulierungen wollen sie eine risikofreie Zukunft festschreiben.

Doch die Funktionäre der Grünen-Partei haben kein Interesse an Lösungen. Sie leben viel besser von den Problemen.


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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #116 - 27.05.09 um 08:31:41
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nettes fundstück bei achgut.com:

Auf dem Blog “Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie” wird beschrieben, wie die beliebte Internetplattform “abgeordnetenwatch.de” und die grüne EU-Abgeordnete Hiltrud Breyer mit den Jüngern Rudolf Steiners verbandelt sind.
Zitat:
Initiativen wie “Mehr Demokratie” und die Internetplattform “abgeordnetenwatch.de” gelten als vorbildliche Projekte für Partizipation, Bürgernähe und Transparenz. Die Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Hiltrud Breyer, präsentiert sich gern als mutige Streiterin gegen die Macht der “Pharma-Lobby”. Engagierte Bürger und Volksvertreter wirken aufklärend zum Wohle der Allgemeinheit und gegen unlautere Einflussnahmen auf die Gesetzgebung. Das hört sich gut an.


der artikel ist hier:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/interessengruppen_prangern_...


Die miteinander kooperierenden und personell mehr als eng verflochtenen Initiativen "Abgeordnetenwatch", "Kandidatenwatch" und "Mehr Demokratie" residieren gemeinsam mit anderen Gruppierungen im Hamburger Rudolf-Steiner-Haus, dem "Veranstaltungshaus für Anthroposophie, Kunst und Kultur im Herzen der Stadt Hamburg". In ihren vermeintlichen Kontrollorganen sitzen bekannte und weniger bekannte Anthroposophen wie Daniel Schily und Claudine Nierth, um die Unabhängigkeit der Moderatoren in dem anthroposophischen Veranstaltungshaus zu beaufsichtigen.

und hier:

http://rudolf-steiner.blogspot.com/2009/05/mehr-anthroposophie.html
  

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ChristophL
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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #117 - 07.06.09 um 00:08:19
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Der jüngst erschienenen Ausgabe der Parteizeitung der Grünen lagen WUMS-Kotztüten bei. Verschicke gerne ein Exemplar an einen Interessierten, dem sich bei Grün der Magen umdreht.


Und hier ein schönes Wahlplakat:
« Zuletzt geändert: 07.06.09 um 00:09:11 von ChristophL »  

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Re: GRÜNE Feuchtgebiete ...
Antwort #118 - 31.05.10 um 20:43:14
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Matthi Bolte (24), frischgewählter Landtagsabgeordneter der Grünen in NRW, teilt mit: er

Quote:
hat vom Lungenfacharzt die Erlaubnis, weiter zu rauchen. Cool oder?


  
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Lungenfachärzte aufgepasst!
Antwort #119 - 01.06.10 um 07:22:47
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Die Lizenz zum Rauchen: Für Lungenärzte tut sich ein enormer Markt für mögliche neue Nebeneinkünfte auf.

Cool

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