Normales Thema Rauchfreie Einkaufs-Passagen (Gelesen: 131 mal)
archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Rauchfreie Einkaufs-Passagen
Antwort #4 - 13.12.08 um 12:31:00
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Warte mal ab wenn  Frauen Parfùm verboten wird...dann gibt viellllllllllllllll zum lachen  und zum riechen...... 8)
  
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cookinsland
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Ich trage gern Smoking

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Re: Rauchfreie Einkaufs-Passagen
Antwort #3 - 13.12.08 um 05:24:00
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Ich geh nur kurz mal zum Kotzen in den öffentlichen Raum, bin gleich wieder hier draußen zum Rauchen !!
  
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RaucherHB
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UMFRAGE AM NORDAUSGANG DES HAUPTBAHNHOFS
Antwort #2 - 12.12.08 um 09:55:00
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Raucher in den Passagen vor die Tür setzen

Ab dem Jahreswechsel ist in Bremen das Rauchen in geschlossenen Einkaufspassagen verboten. Die Regelung betrifft auch die Halle am Nordausgang des Bremer Hauptbahnhofs, die bisher nicht unter das Rauchverbot fiel. In unserer Wochen-Umfrage wollten wir wissen, wie das endgültige Aus für blauen Dunst im Bahnhof aufgenommen wird.

Hier kann man bald nicht mehr rauchen? Das finde ich mal richtig gut. Als Nichtraucherin fühle ich mich von den vorbeiwehenden Qualmwolken wirklich belästigt. Es stinkt mir schlicht und ergreifend. Richtig ätzend wird die Situation, wenn ich auch noch beim Essen von Rauch belästigt werde. Das ist ja auch hier zwischen den ganzen Imbissbuden der Fall - schrecklich. Ich denke, es kann für niemanden eine allzu große Belastung sein, ein paar Meter weiter zu gehen und die Zigarette eben vor der Tür zu rauchen. Mir tun auch die vielen Bahnangestellten nicht wirklich leid, die hier ihre Pausenkippe qualmen. Auch die müssen dann eben vor die Tür, anstatt die warme Halle vollzurauchen.

Die ganze Rauchfrei-Diskussion verfolge ich seit langem interessiert. Aber in diesem Fall muss ich schon sagen, das ist einfach nur Quatsch. Wieso soll ich denn hier nicht mehr rauchen dürfen? Gerade hier, wo sich am Wochenende und zur Freimarktszeit die Leute mit Alkohol zuschütten wie nix Gutes, soll das Rauchen keinen Platz mehr haben? Wer kontrolliert die Alkoholtrinker? Da fühle ich mich schon bevormundet. Als Taxifahrer habe ich öfter mal kurze Pausen am Bahnhof, in denen ich hier prima mal eben eine rauchen kann - demnächst muss ich dazu wohl in die Kälte. Ganz unbekannt ist mir diese Situation allerdings nicht, denn zu Hause rauche ich auch nicht in der Wohnung.

Ich bin überzeugter Nichtraucher und finde es großartig, dass im gesamten Bahnhof nicht mehr geraucht werden soll. Beim Laufen durch diese Halle merkt man doch sofort, dass hier ordentlich geraucht wird - und das ist richtig unangenehm. Und für schlichtweg rücksichtslos halte ich die Tatsache, dass hier geraucht wird, während andere Menschen gerade beim Essen sind. Ist das nicht auch richtig unhygienisch? Unappetitlich ist es allemal. Am schlimmsten an dem ganzen Thema ist ja nicht das aktive, sondern das passive Rauchen. Ich finde es einfach aus Prinzip nicht geil, wenn andere darunter leiden müssen, dass sich da einer mit Zigaretten seine Gesundheit versauen will.

Unter freiem Himmel wäre es mir ehrlich gesagt egal, ob geraucht wird oder nicht. Aber hier in der Halle ist es eben nicht so, dass der Rauch sich sofort verziehen würde - und das rieche ich als Nichtraucherin sofort. Und als ob der Qualmgestank nicht genug wäre, mischt er sich hier auch noch mit dem Friteusengeruch. Rauch allein ist schon nicht angenehm, aber Rauch beim Essen geht garnicht. Ich bin dafür, dass Qualm grundsätzlich aus öffentlichen Räumen verbannt werden sollte. Die Entwicklungen in diese Richtung kann ich nur begrüßen. In Restaurants oder in Diskotheken sind die Raucherräume sicher eine passable Lösung, hier kann jeder Raucher auch mal kurz vor die Tür.

Ich bin Raucherin und habe offen gesagt kein großes Problem damit, dass diese Halle demnächst rauchfrei sein soll. Wenn ich rauchen will, gehe ich eben kurz raus. Das sollte mir und allen anderen Rauchern keine Schwierigkeiten bereiten. Wenn ich meine nichtrauchende Freundin besuche, dann ziehe ich mich auch auf den Balkon zurück, wenn mir nach einer Zigarette ist. Dieses ganze Hin und Her in Sachen öffentliches Rauchen ist doch nicht mehr mit anzusehen. Da fände ich es konsequenter, wenn es einheitliche Regelungen gäbe. Wenn schon nicht mehr öffentlich geraucht werden darf, dann soll das doch bitte überall gelten. Da kennt sich doch sonst kein Mensch mehr aus.


http://weser-kurier.de/20081212/btag_1670.php?MeldungsID=2008121200808&;
  

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Quirinus
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Re: Rauchfreie Einkaufs-Passagen
Antwort #1 - 11.12.08 um 12:21:00
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Jaja, massive Beschwerden. Wie ich am Montag hörte, wird der Besitzer eines seit 1982 existierenden Bremer Künstlercafés besonders seit Beginn der Debatte über den sog. Nichtraucherschutz beinahe täglich drangsaliert: von einem später hinzugezogenen und inzwischen pensionierten Lehrer aus der Nachbarschaft.
  
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RaucherHB
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Rauchfreie Einkaufs-Passagen
11.12.08 um 08:28:00
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Die Passivrauchtoten sind verschwunden. Jetzt geht es um den Geruch. Kann man nicht gleich auch die Döner- und Pommesbuden verbieten? Man stinkt ja nach Frittenfett wenn man länger dort verweilt.  Griesgrämig


Weser-Kurier v. 11.12.08

Rauchfreie Einkaufs-Passagen
Bremisches Nichtraucherschutzgesetz wird zum 1. Januar geändert / Weserpark reagiert positiv
Von Volker Junck

BREMEN. Wer sich länger im Nordausgang des Bahnhofs aufhält, riecht nach Zigarettenqualm wie nach einem Zug durch Raucherkneipen. Damit ist Anfang des Jahres Schluss: Die Bürgerschaft verabschiedet heute - wahrscheinlich mit den Stimmen aller Fraktionen - die Novellierung des Bremischen Nichtraucherschutzgesetzes, das den Nikotingenuss in Einkaufspassagen und Einkaufszentren generell verbietet.

Die Änderung des Bremischen Gesetzes ist notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 30. Juli diesen Jahres die Nichtraucherschutzgesetze von Berlin und Baden-Württemberg mit dem totalen Rauchverbot in Gaststätten für ungültig erklärt hatte. Seitdem praktiziert Bremen eine Lockerung mit einigen Ausnahmeregelungen und schafft nun Rechtssicherheit für alle.

Offiziell geraucht werden darf ab 1. Januar in Einraum-Kneipen bis 75 Quadratmetern ohne Angebot zubereiteter Speisen. Diese Lokalitäten müssen deutlich als Raucher-Gaststätten gekennzeichnet sein und dürfen von Gästen unter 18 Jahren nicht betreten werden. Erlaubt ist auch das Rauchen in Festzelten auf festgesetzten Jahrmärkten und Volksfesten wie Osterwiese oder Freimarkt.

Neu im Gesetz ist nun das absolute Rauchverbot in geschlossenen Einkaufspassagen und Einkaufszentren. Offene Einkaufszonen wie etwa die Lloyd-Passage sind davon nicht betroffen. Bisher ist das Rauchen in geschlossenen Ladenzeilen eine Grauzone: Gastronomen stellen Aschenbecher auf die Tische vor ihren Betrieben und umgehen so das Rauchverbot in der Gaststätte oder Eisdiele selbst - wie am Nordausgang des Bahnhofs, der von einer privaten Gesellschaft bewirtschaftet wird und nicht zum rauchfreien Bahnhof der Bahn AG gehört. Obwohl außen "Rauchfreier Bahnhof" steht.

Kurioserweise stehen drei Meter vor dem Beginn des rauchfreien Bahn-Areals einige Tische mit randvollen Aschenbechern, an denen sich Zugbegleiter und Zugführer zur Rauchpause treffen. "Wo sollen wir denn hin? In den Zügen ist es ja auch verboten", argumentieren sie auf Nachfrage. Nun müssen sie sich ein neues Plätzchen suchen.

Geschäftsführer Karan vom "Le Café Rouge" hat sich mit einem abgetrennten Raucherraum in Inneren schon auf die neue Situation eingestellt. Gegenüber im Eissalon "Colosseum" sieht Silvia Krastanova schwarz für die Zukunft: "Geld verdienen wir nur mit den vier Rauchertischen vor der Türe". Unterstützung bekommt sie vom Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA, der gegen das Rauchverbot in Einkaufspassagen wettert: Damit gefährde der Senat weitere Existenzen und Arbeitsplätze im Gastgewerbe, heißt es in einer Presseerklärung.

Doch bei Einkaufszentren stößt die Regelung auf positive Resonanz. Pressesprecherin Monika Mehrtens vom Weserpark, wo noch vor Speisegaststätten und Eisdielen geraucht werden darf: "Wir begrüßen es eindeutig, wenn jetzt eine klare Regelung für alle gilt." Center-Managerin Kathrin Landsmann vom Roland-Center: "Bei uns wird generell nicht mehr geraucht. Ich finde die neue Regelung super." Bei der zwischenzeitlichen Aufhebung habe es massive Beschwerden gegeben. Center-Manager Michael Bruns vom Walle-Center: "Bei uns wird in den Ladenzeilen nicht geraucht. In einigen Gaststätten haben sich die Betreiber mit einem abgetrennten Raucherabteil auf den Nichtraucherschutz eingestellt."
  

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