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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Raucher-Razzia in Köln (Gelesen: 4.865 mal)
Tegel
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Raucher-Razzia in Köln
18.12.08 um 16:15:00
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Der Weg zur Binde am Arm ist nicht mehr weit........... Schockiert/Erstaunt


http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/raucher-razzia-in-den-koeln-arcad...
  

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Protestraucher
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #1 - 18.12.08 um 16:28:00
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Tegel schrieb on 18.12.08 um 16:15:24:
Der Weg zur Binde am Arm ist nicht mehr weit........... Schockiert/Erstaunt



... oder zu griechischen Verhältnissen
  
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archimede
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #2 - 18.12.08 um 16:42:00
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Protestraucher schrieb on 18.12.08 um 16:28:10:
... oder zu griechischen Verhältnissen


...und das ist was die Antis suchen, die direkt konfrontation damit der Staat seine letze wort hat.....das habe ich oft gesagt, - Ärgerlich
  
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sargnagel
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #3 - 18.12.08 um 16:51:00
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Quote:
oder zu griechischen Verhältnissen


Je schneller, desto besser. Immerhin scheint die Schergerei ja durchaus mit Widerstand zu rechnen...

PS: Und selbst, wenn man Geld dabeihätte: CASH JEBT ET NIT. JANZ BESTIMMT NIT.

PPS: Für liebe Weihnachtsgrüße:

Amt für öffentliche Ordnung
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Postfach 10 35 64
50475 Köln

Telefon: 0221 / 221-35099  Fax: 0221 / 221-26146
ordnungsamt@stadt-koeln.de
http://www.stadt-koeln.de/aemter/32/index.html
Amtsleiter: Robert Kilp, Stellvertreter: Hubertus Tempski
  

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Motorhead
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #4 - 18.12.08 um 17:34:00
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Ich bin gespannt, wie eine gerichtliche Auseinandersetzung enden würde...

  
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robin
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robin

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #5 - 19.12.08 um 06:32:00
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Soso, jetzt müssen sie also schon Sturmtruppen zusammenstellen.

Was ist, wenn dort morgen aber 50 oder 100 Raucher stehen?

Warum ist auch mir sofort das Wort 'Griechenland' in den Sinn gekommen?
  
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papa_baer66
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #6 - 19.12.08 um 07:37:00
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Dieser Beitrag ist schon etwas älter.

http://pressemitteilung.ws/node/102892

Hier geht es zwar ums Falschparken, aber das System" Strafzettel nach Norm" könnte damit in Zusammenhang stehen.
Gerade Köln ist ja nahezu verrufen, die schärfsten Kontrollen in Sachen Falschparken und sonstige Knöllchenverteilung zu haben. Es gibt vielleicht immer weniger Falschparker in Köln, so daß die Politessen ihre vorgegebenen Normen nicht mehr erfüllen können, ohne das Gehaltsverlust droht. Aber Raucher, die an Orten rauchen, wo Rauchverbot gilt, gibt es anscheinend noch genügend.

Wie gesagt:

Das Geld liegt auf der Straße...


...und sitzt in Gaststätten und Kneipen


mfg
  
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archimede
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #7 - 19.12.08 um 08:57:00
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robin schrieb on 19.12.08 um 06:32:05:
Soso, jetzt müssen sie also schon Sturmtruppen zusammenstellen.

Was ist, wenn dort morgen aber 50 oder 100 Raucher stehen?

Warum ist auch mir sofort das Wort 'Griechenland' in den Sinn gekommen?



Weil die gleiche Methoden des "Sturmtruppen" von Herr Kilp..wurden in griecheland verwendet,nun..in Athen ist anders mentalitàt und die leute haben die schnauze voll von "Verbote und Prohibition" des vergangen Regierungen und EU Politik, dorthin herrscht die Anarchie total,..was in deutschland fehlt-
  
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Tegel
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #8 - 19.12.08 um 09:19:00
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Nun, wenn im Sommer Herr Avramopoulos mit seinem "totalen Rauchverbot" kommt, so kann die Party ja weiter gehen.

Auszug aus dem Artikel:
"Wir werden diesmal hart durchgreifen", kündigte Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos an.

http://www.kurier.at/nachrichten/276898.php
  

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Raucherhusten
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #9 - 19.12.08 um 09:59:00
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Ich glaube, das griechische Volk wird hart zurückschlagen 8)
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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archimede
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #10 - 19.12.08 um 13:21:00
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Tegel schrieb on 19.12.08 um 09:19:29:
Nun, wenn im Sommer Herr Avramopoulos mit seinem "totalen Rauchverbot" kommt, so kann die Party ja weiter gehen.

Auszug aus dem Artikel:
"Wir werden diesmal hart durchgreifen", kündigte Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos an.

http://www.kurier.at/nachrichten/276898.php



..der gesundheit minister griechland sollte besser an seine gesundheit denken, wenn in Sommer das verbot in kraft antreten sollte....dann werden die wunsche des WHO erfùllen, Burgerkrieg ist angesagt-
8)
  
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Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #11 - 19.12.08 um 17:33:00
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Nun kommt doch die Raucherpolizei... Krank...

Raucherpolizei in Köln
  

Die Schnittmenge zweier Mengen "Statistikkenntnisse" und "medizinische Forscher" ist eine leere Menge.
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Mr.Marple
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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #12 - 19.12.08 um 18:15:00
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Hurra, die SS ist wieder da. Smoking Security...
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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sargnagel
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #13 - 19.12.08 um 21:38:00
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Zeitweise gab's sogar schon die Triple-S: Sicherheit-Sauberkeit-Service als Bezeichnung von Onkel Hartmuts Rottkäppchentruppe
(Securitate der Tali-Bahn-AG). Die entsprechenden Aushänge waren damals aber ziemlich schnell wieder weg...
  

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Raucher
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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #14 - 19.12.08 um 21:45:00
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Quote:
Nun kommt doch die Raucherpolizei... Krank...

[urlhttp://www.express.de/nachrichten/region/koeln/raucher-razzia-in-den-koeln-arcaden_artikel_1225960031399.html]Raucherpolizei in Köln[/url]


Wahnsinn! Bin sehr enttäuscht, aber leider gibt es offensichtlich auch in Köln fanatische Ordnungswüter, die die aktuelle Gesetzeslage nicht kennen!

Hier ein Auszug aus: "Nichtraucherschutz - Antworten auf häufig gestellte Fragen", gefunden auf der Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, http://tinyurl.com/yuhjj7 :

<< Was gilt für Gaststätten innerhalb von Einkaufszentren?

Einkaufszentren als solche unterliegen -wie Kaufhäuser generell- keinem gesetzlichen Rauchverbot.

Wenn innerhalb von Einkaufszentren allerdings Restaurants, Imbissstände, Eiscafés oder Bäckereien mit Verzehrangebot an Ort und Stelle betrieben werden, gelten für diese die Regelungen wie sie für Gaststätten bestehen.

Das bedeutet, dass das Rauchen in dem gesamten der Gaststätte zugehörigen Bereich, grundsätzlich verboten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es einen umschlossenen Gastraum gibt oder die Gastfläche sich frei innerhalb des Einkaufszentrums befindet.

In Abgrenzung dazu wird die nicht zur Gaststätte gehörige allgemeine Lauffläche des Einkaufszentrums nicht vom Geltungsbereich des Gesetzes erfasst. Hier obliegt es dem Hausrechtsinhaber ein Rauchverbot festzulegen.
>> (Zitat Ende, Hervorhebung von mir)

Vor diesem Hintergrund ist es mehr als ungeheuerlich, von rauchenden Gästen 35 Euro zu verlangen! Hoffentlich wird dies ein juristisches Nachspiel haben.
  
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Tegel
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #15 - 19.12.08 um 22:24:00
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Ich kann hier nur nochmals meine Haltung betonen:....es wird höchste Zeit ,die Binde am Ärmel zu montieren ! Was hier stattfindet, wäre vor Deutschland vor 15 Jahren undenkbar gewesen ! ,Was hier praktiziert wird schlägt dem Fass dem Boden aus !
  

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robin
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robin

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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #16 - 19.12.08 um 22:44:00
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Raucher schrieb on 19.12.08 um 21:45:33:

In Abgrenzung dazu wird die nicht zur Gaststätte gehörige allgemeine Lauffläche des Einkaufszentrums nicht vom Geltungsbereich des Gesetzes erfasst. Hier obliegt es dem Hausrechtsinhaber ein Rauchverbot festzulegen.


Ohooo!

Das riecht nach Rechtsbeugung, Amtsmissbrauch und NÖTIGUNG!

Wäre schön, wenn daraus ein netter Prozess entsteht, denn noch müssen die Büttel die Gerichte fürchten!
  
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Raucher
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #17 - 19.12.08 um 23:35:00
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Tegel schrieb on 19.12.08 um 22:24:42:
Ich kann hier nur nochmals meine Haltung betonen:....es wird höchste Zeit ,die Binde am Ärmel zu montieren ! Was hier stattfindet, wäre vor Deutschland vor 15 Jahren undenkbar gewesen ! ,Was hier praktiziert wird schlägt dem Fass dem Boden aus !


Es wäre auch vor 10 oder fünf Jahren undenkbar gewesen. Schlimm finde ich insbesondere, daß sich kaum jemand empört und dieser Fall den regionalen und örtlichen Zeitungen in NRW bislang keine Zeile wert ist. Mal sehen, was in den nächsten Tagen zu vernehmen ist.
  
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Raucher
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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #18 - 19.12.08 um 23:38:00
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robin schrieb on 19.12.08 um 22:44:36:
Ohooo!

Das riecht nach Rechtsbeugung, Amtsmissbrauch und NÖTIGUNG!

Wäre schön, wenn daraus ein netter Prozess entsteht, denn noch müssen die Büttel die Gerichte fürchten!


Daran habe ich auch schon gedacht. Wäre interessant, von einem unserer Juristen dazu etwas zu lesen.

Grüße Zwinkernd

Raucher
  
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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #19 - 19.12.08 um 23:52:00
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Raucher schrieb on 19.12.08 um 23:38:27:
Daran habe ich auch schon gedacht. Wäre interessant, von einem unserer Juristen dazu etwas zu lesen.

Grüße Zwinkernd

Raucher


Genau, wäre es übrigens möglich/nötig, dass NWR in diesem Fall aktiv wird und eine Anzeige wegen des Amtsmißbrauchs stellt?!
  

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archimede
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Tabak und Bier..dann gehòrt
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #20 - 20.12.08 um 12:19:00
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Hallo leute, eine Anzeige gegen die DKFZ/Baetzing/Binding und alle andere Radikaler Antiraucher muss zusammen gestellt werden wegen anstiftung zum gewalt , was in Koeln passiert ist..ist eine Antiraucher initiavive die das gleich mit nazi methoden vergleichbar ist...die haben auch sò begonnen..mit provokationen und drohungen, kurz zeit spàter sind an die Macht gekommen-

Es muss auch klar gesagt an die EU Burokraten das England hat nicht zu suchen in Europa und schnell wie mòglich diese Kultur lose Staat aus der Europaische festland zu verbannen, diese barbaren haben schòn mehrer Volks Kultur vernichtet in die ganz Welt...jetz versuchen  auch in ganze Europa ihre Perverse Lebenstyl einzufùhren-

grùsse
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #21 - 20.12.08 um 12:48:00
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Raucher schrieb on 19.12.08 um 23:35:23:
Es wäre auch vor 10 oder fünf Jahren undenkbar gewesen. Schlimm finde ich insbesondere, daß sich kaum jemand empört und dieser Fall den regionalen und örtlichen Zeitungen in NRW bislang keine Zeile wert ist. Mal sehen, was in den nächsten Tagen zu vernehmen ist.


Das sich kein Medium empört, ist im Grunde richtig!!! Aber nicht, weil die gültige Rechtslage nicht beachtet wird oder weil es übertriebener "Ordnungsfanatismus" ist, sonder weil

es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit handelt!

Das sollten sich viele Menschen, die mich auf Rauchverbote hinweisen mal vor Augen führen! Wieviele Antiraucher sind wohl auf dem Weg z. B. zu diesem Einkaufszentrum 15 km/h zu schnell gefahren??? Auch eine Ordnungswidrigkeit! Gleicher Fall!

Mir wäre es wichtig, hier die Realitäten mal wider zurecht zu rücken!
  
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Raucher
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #22 - 21.12.08 um 01:36:00
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Terrx
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Einheit in Vielfalt war
bis zur FCTC-Konvention

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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #23 - 25.12.08 um 21:05:00
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Quote:
... die SS ist wieder da. Smoking Security...

Leider.Die 400€-Jobber können ja wenig dafür. Die werden nur losgelassen - wie damals...unentschlossen
Quote:
Tali-Bahn ...Die entsprechenden Aushänge waren damals aber ziemlich schnell wieder weg...

Tali-Bahn gibts noch.

Rauchen ist erlaubt, solange der Ober- Bahner noch nachlädt....
  
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robin
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robin

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Nachspiel:
Antwort #24 - 30.12.08 um 10:56:00
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Wer rauchte, bekam ein Knöllchen. Das war vor zwei Wochen. Aber die Gäste qualmen munter weiter. ...
Wenn es nach Arcaden-Chef Christoph Assenmacher geht, soll das Rauchen aber weiter erlaubt sein....

.... in der Segafredo-Bar und auch zwei Etagen höher im Woyton wird weiter geraucht.
Roberto de Palma von der Segafredo-Bar erklärt: „Die Knöllchen von der Razzia übernehmen wir. “


http://tinyurl.com/7f9kmn

;-D ;-D ;-D

Ich glaube nicht, daß das Ordnungsamt noch mal seine Sturmtruppen schickt. Da liegt nämlich ganz schön was in der Luft...
  
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Gizeh
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be happy

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Re: Raucher-Razzia in den Köln Arcaden
Antwort #25 - 30.12.08 um 12:31:00
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Raucher schrieb on 19.12.08 um 21:45:33:
Einkaufszentren als solche unterliegen -wie Kaufhäuser generell- keinem gesetzlichen Rauchverbot.


In Abgrenzung dazu wird die nicht zur Gaststätte gehörige allgemeine Lauffläche des Einkaufszentrums nicht vom Geltungsbereich des Gesetzes erfasst. Hier obliegt es dem Hausrechtsinhaber ein Rauchverbot festzulegen.[/b]>> (Zitat Ende, Hervorhebung von mir)

Vor diesem Hintergrund ist es mehr als ungeheuerlich, von rauchenden Gästen 35 Euro zu verlangen! Hoffentlich wird dies ein juristisches Nachspiel haben.


Du hast recht, die sitzen nicht in dem Cafe, sondern mitten in der Lauffläche, damit kommt die Arbeitsstättenverordnung, hier insbesondere der §5 (In Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr hat der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen nach Absatz 1 nur insoweit zu treffen, als die Natur des Betriebes und die Art der Beschäftigung es zulassen) zum tragen.

Das Ordnungsamt sollte lieber ganz stillhalten, geht das vor Gericht, verlieren sie haushoch.


  

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Das Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. (Oscar Wilde)
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tesla
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Köln Arcaden
Antwort #26 - 06.01.09 um 11:30:00
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robin schrieb on 30.12.08 um 10:56:19:

Wer rauchte, bekam ein Knöllchen. Das war vor zwei Wochen. Aber die Gäste qualmen munter weiter. ...
Wenn es nach Arcaden-Chef Christoph Assenmacher geht, soll das Rauchen aber weiter erlaubt sein....

.... in der Segafredo-Bar und auch zwei Etagen höher im Woyton wird weiter geraucht.
Roberto de Palma von der Segafredo-Bar erklärt: „Die Knöllchen von der Razzia übernehmen wir. “


http://tinyurl.com/7f9kmn

;-D ;-D ;-D

Ich glaube nicht, daß das Ordnungsamt noch mal seine Sturmtruppen schickt. Da liegt nämlich ganz schön was in der Luft...


Und der Wahnsinn geht weiter:

Köln Arcaden Rauchen im Stehen ist erlaubt

Quote:
Erst die Raucher-Razzia, dann eine Raucher-Rebellion in den Köln-Arcaden. Im Kalker Einkaufszentrum herrscht das große Qualm-Chaos. Neuester Irrsinn: Zigarette im Sitzen verboten, im Stehen und Gehen erlaubt.
  
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Re: Köln Arcaden
Antwort #27 - 06.01.09 um 12:01:00
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tesla schrieb on 06.01.09 um 11:30:55:
Und der Wahnsinn geht weiter:

Köln Arcaden Rauchen im Stehen ist erlaubt



;-D ;-D ;-D

Bei uns in Basel wäre das ein Fasnachtssujet wert.

Bei euch ist ja auch bald Karneval das wäre doch eine gelungene Lachnummer.

Mein Vorschlag bei Besuch der Arcaden schnallt euch alle ein Melkerstuhl um, das ist fast wie stehen.



;-D ;-D ;-D
  
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Re: Köln Arcaden
Antwort #28 - 06.01.09 um 17:28:00
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tesla schrieb on 06.01.09 um 11:30:55:

Höchst unvollkommene Information: Was ist im a) Liegen b) an-der-Wand-Lehnen c) Kopfstehen d) Schweben?

Und zum Sitzen: Gilt das Verbot nur, wenn ich auf einem Sitzmöbel sitze, oder auch auf dem Boden? Umschließt die Raucherlaubnis auch das Rauchen im schnellen Gehen, also Laufen? Da fehlt noch Einiges...  Zwinkernd

Nachtrag: Interessant finde ich aber, dass der Eigentümer des Gebäudes entscheiden darf, ob geraucht wird oder nicht, und zwar mit der Begründungen, dass das Gebäude in Privatbesitz und damit nicht öffentlich ist. Ich stimme natürlich zu, aber warum gilt dieses Argument nicht für Gastrobetriebe?
  
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Mr.Marple
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Re: Köln Arcaden
Antwort #29 - 06.01.09 um 18:28:00
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tesla schrieb on 06.01.09 um 11:30:55:
Und der Wahnsinn geht weiter:

Köln Arcaden Rauchen im Stehen ist erlaubt



Gilt die Regelung auch für den Herrn Schäuble?
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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HeidiPeter
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #30 - 06.01.09 um 20:38:00
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unglaublich, was dort passiert. die würden mich kennen lernen. ein glück, dass ich dort nicht hinkomme...
  
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ChristophL
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #31 - 06.01.09 um 21:26:00
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Ob für die Cafés dort überhaupt ein Rauchverbot gilt, ist Auslegungssache.

Das NRW-Gesetz sagt nämlich, dass Rauchverbote in vollständig umschlossenen Räumen bzw. Gebäuden gelten (also i.d.R. nicht für Außenflächen). Und es sagt, dass in Gaststätten ein Rauchverbot gilt.

In diesem Fall sind die Gaststätten aber keine vollständig umschlossenen Räume. Man könnte sie also rechtlich so behandeln wie Außengastronomie.

Der Gesetzgeber hat keine offensichtliche Regeglung für diese Fälle getroffen, daher bleibt Interpretationsspielraum.


  
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ChristophL
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #32 - 14.02.09 um 02:35:00
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Genau dieser Punkt hat jetzt auch vor dem Kölner Verwaltungsgericht eine Rolle gespielt, Hervorhebung von mir:


"In der Gastwirtschaft "Treffpunkt" im HUMA- Einkaufszentrum in St. Augustin darf vorerst weiter geraucht werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln mit einem heute den Beteiligten zugestellten Beschluss vom 4. Februar 2009 entschieden.

Die in der 1. Etage des Einkaufszentrums gelegene Gaststätte besteht aus einem Thekenbereich sowie weiteren Tischen und Stühlen auf der Lauffläche des Einkaufszentrums. Sie ist von allen Seiten frei zugänglich und nicht durch Wände oder sonstige Absperrungen von den Laufflächen getrennt. Mit Ordnungsverfügung vom 3. November 2008 hatte der Bürgermeister von St. Augustin der Betreiberin der Gaststätte aufgegeben, das Lokal ab sofort rauchfrei zu führen und ihr für jeden Verstoß dagegen ein Zwangsgeld in Höhe von 250,00 Euro angedroht. Dagegen hat die Betreiberin Klage erhoben und zugleich beantragt, die aufschiebende Wirkung ihrer Klage anzuordnen. Mit diesem Antrag wollte sie erreichen, dass in der Gaststätte vorerst – d.h. bis zur Entscheidung über ihre noch anhängige Klage – weiter geraucht werden darf.

Diesem Antrag gab das Gericht nunmehr statt. Die Rechtslage – so die Richter – sei bislang ungeklärt. Zwar handele es sich beim „Treffpunkt“ um eine Gaststätte, in der nach dem Nichtraucherschutzgesetz grundsätzlich ein Rauchverbot gelte. Andererseits sei diese Gaststätte aber kein abgetrennter Raum, sondern Teil des Einkaufszentrums, in dem das Rauchen nach dem Gesetz nicht verboten sei. Die sich daraus ergebenden rechtlichen Konsequenzen müssten in dem noch anhängigen Klageverfahren geklärt werden. Bis zum Abschluss dieses Verfahrens überwiege das wirtschaftliche Interesse der Gastwirtin daran, dass im Bereich der Gaststätte weiter geraucht werden könne. Sie habe nämlich glaubhaft gemacht, dass ihr Betrieb bei der sofortigen Durchsetzung des Rauchverbots wirtschaftlich bedroht sei. Demgegenüber sei die Belastung durch Tabakrauch wegen der offenen Gestaltung deutlich geringer als in geschlossenen Räumen.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegt werden."


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Re: Köln Arcaden
Antwort #33 - 14.02.09 um 12:25:00
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Mr.Marple schrieb on 06.01.09 um 18:28:28:
Gilt die Regelung auch für den Herrn Schäuble?



..nur wenn in Knast Sitz.......
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #34 - 22.11.09 um 17:10:09
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Tegel schrieb on 18.12.08 um 16:15:00:
Der Weg zur Binde am Arm ist nicht mehr weit........... Schockiert/Erstaunt


Meint ihr nicht dass ihr euch mit den immer wieder zu lesenden Vergleichen des Rauchverbots mit dem Dritten Reich irgendwie lächerlich macht? Bleibt mal auf dem Boden hier ...
  

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fitzcarraldo
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #35 - 22.11.09 um 17:13:58
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el3ktro-Idiot schrieb on 22.11.09 um 17:10:09:
Tegel schrieb on 18.12.08 um 16:15:00:
Der Weg zur Binde am Arm ist nicht mehr weit........... Schockiert/Erstaunt


Meint ihr nicht dass ihr euch mit den immer wieder zu lesenden Vergleichen des Rauchverbots mit dem Dritten Reich irgendwie lächerlich macht? Bleibt mal auf dem Boden hier ...


Ziemlich dämlicher Nick, findest Du nicht?  Laut lachend  Laut lachend  Laut lachend
« Zuletzt geändert: 22.11.09 um 17:14:13 von fitzcarraldo »  

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Zora
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #36 - 22.11.09 um 17:16:16
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passt aber. sowieso komisch, dass sich dieser trottel bei uns herumtrollt, um seine verbale inkontinenz auszuleben. eigentlich sollte er doch bei seinen kumpeln von der ödp sein, um ein bißchen an den umfrageergebnissen zu manipulieren.
  

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Christoph Suter
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #37 - 22.11.09 um 17:25:28
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Zora schrieb on 22.11.09 um 17:16:16:
passt aber. sowieso komisch, dass sich dieser trottel bei uns herumtrollt, um seine verbale inkontinenz auszuleben. eigentlich sollte er doch bei seinen kumpeln von der ödp sein, um ein bißchen an den umfrageergebnissen zu manipulieren.

Nun ja, es kommt leider sporadisch immer wieder vor, dass sich solche Spinner zu uns verirren.
  
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Appletree
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #38 - 22.11.09 um 18:25:52
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el3ktro-Idiot schrieb on 22.11.09 um 17:10:09:
Tegel schrieb on 18.12.08 um 16:15:00:
Der Weg zur Binde am Arm ist nicht mehr weit........... Schockiert/Erstaunt


Meint ihr nicht dass ihr euch mit den immer wieder zu lesenden Vergleichen des Rauchverbots mit dem Dritten Reich irgendwie lächerlich macht? Bleibt mal auf dem Boden hier ...


gut, das es einer mal sagt. ich bin gegen rauchverbote. aber die nazivergleiche sind unterste schublade. damit liefert man der gegenseite nur die munition, die die nicht haben darf. also, cool bleiben und bitte sachlich argumentieren. drittes reich geht schon mal gar nicht.
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #39 - 22.11.09 um 18:38:41
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Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
drittes reich geht schon mal gar nicht.


Warum nicht? Sollte man aus der Geschichte keine Lehren ziehen? Warum sollte das Dritte Reich denn tabu sein?
  

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Matrix
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #40 - 22.11.09 um 18:47:28
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Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
drittes reich geht schon mal gar nicht.


Kannst du das begründen? Oder ist diese Frage auch verboten?
  

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Christoph Suter
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #41 - 22.11.09 um 19:09:05
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Matrix schrieb on 22.11.09 um 18:47:28:
Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
drittes reich geht schon mal gar nicht.


Kannst du das begründen? Oder ist diese Frage auch verboten?

@Appeltree: Wenn alleine schon Matrix dir diese Frage stellt, dann würde ich dir empfehlen, diese unbedingt zu beantworten.
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #42 - 22.11.09 um 19:48:39
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Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
aber die nazivergleiche sind unterste schublade. damit liefert man der gegenseite nur die munition, die die nicht haben darf. also, cool bleiben und bitte sachlich argumentieren. drittes reich geht schon mal gar nicht.


Die Nazivergleiche sind nicht unterste Schublade, sondern sie sind sachlich und historisch korrekt.

Adolf Hitler hat eine beträchtliche Summe aus seinem Privatvermögen investiert, damit an der Universität Jena "Studien" durchgeführt werden, um die Schädlichkeit des sogenannten Passivrauchens nachzuweisen.

Das ist die Geburtsstunde des Passivrauchs.

Sein Ziel war es, die deutsche Bevölkerung vom indianischen Tabak zu entwöhnen. Zu diesem Zweck mussten pseudo-wissenschaftliche Studien her. Noch 1943, als es Bomben hagelte, erließen die Nazis Rauchverbote, so wie sie die ÖDP heute haben will.

Alles zum Schutze der Volksgesundheit, versteht sich. Basierend auf Theorien, die der Nazi-Ideologie entstammen. Hintergrund war freilich nur der Raucher-Hass, den Hitler selbst verspürte. Genauso wie diverse Anti-Raucher heutzutage. Und um das zu verschleiern, sprechen sie vom "Schutz" der Nichtraucher.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #43 - 23.11.09 um 02:50:22
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Christoph Suter schrieb on 22.11.09 um 19:09:05:
Matrix schrieb on 22.11.09 um 18:47:28:
Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
drittes reich geht schon mal gar nicht.


Kannst du das begründen? Oder ist diese Frage auch verboten?

@Appeltree: Wenn alleine schon Matrix dir diese Frage stellt, dann würde ich dir empfehlen, diese unbedingt zu beantworten.
Ärgerlich

Hallo Christopher,

es geht nicht um Matrix (der mir sehr sympathisch ist), es geht um uns alle. Wenn Faschismus nicht mehr als solcher benannt werden darf, ist das ein untrügliches Zeigen dafür, daß sich jener bereits manifestiert hat.

Mein Vater hat ja in jenen Zeiten (worüber ich bislang in der Öffentlichkeit nicht sprach) viel durchgemacht. Wußtest Du, daß es im dritten Reich absolut tabu war, NS-Größen als Nazis oder Faschisten zu titulieren? Dieses war in der Tat ein Grund, des Nachts von der Gestapo abgeholt zu werden.  Ärgerlich

Heute stehen wir vor einer ähnlichen Situation - selbst dann, wenn sie sich noch in den Anfängen befindet - Faschisten dürfen nicht mehr als solche benannt werden, geschieht es dennoch in den öffentlichen Medien, werden Kritiker des Faschismus rigoros zensiert. 
  
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Matrix
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #44 - 23.11.09 um 08:35:03
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Danke Muna, für diese Zeilen:

Quote:
Wenn Faschismus nicht mehr als solcher benannt werden darf, ist das ein untrügliches Zeigen dafür, daß sich jener bereits manifestiert hat.


Das ist nämlich ein Problem, dass für manche Menschen Faschismus und Nazitum nur als die historischen Ausformungen denkbar ist.
Um Nazi zu sein,bedarf es nach dieser Auslegung IMMER gewisser Versatzstücke (Hitler, Hakenkreuz, 3.Reich, KZs, usw). Liegen diese nicht vor, "darf" keiner "Faschist" sagen!

Dass Faschismus eine viel allgemeinere HALTUNG ist, die auch ohne diese Accessoirs auskommt, dafür heute "modernen" Ersatz gefunden hat, wird hartnäckig geleugnet. Somit macht man es sich leicht: Man kann sich noch so gebärden, als "Nazi" "darf" man nicht bezeichnet werden!

Und allein, dass manche Menschen Denkverbote ausrufen, macht sie für mich schon extrem verdächtig. Genau das wäre bereits ein Kennzeichen von Totalitarismus. Kommt noch eine antiegalitäre Herrenmenschenattitüde hinzu - nun, was ist denn das in deinen Augen, Appletree?

lg
m

PS: @ Appletree:
Ich warte noch immer auf deine Ausführungen. Wenn du schon solche Zurechtweisungen postest, solltest du schon Zeit und Schneid haben, sie inhaltlich hier zu verteidigen.
  

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Wettereule
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #45 - 23.11.09 um 11:13:44
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Appletree schrieb on 22.11.09 um 18:25:52:
drittes reich geht schon mal gar nicht.


Stimmt, die träumen vom "vierten" Reich.

Jürgen

« Zuletzt geändert: 29.12.14 um 14:55:51 von Javaanse »  

Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommts an.
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #46 - 08.11.11 um 05:29:23
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Wer über die Raucher-Razzia in Köln lesen möchte und mehr darüber erfahren möchte was danach passiert ist und wie der Prozess weitergegangen ist, dem kann ich nur das Buch ''Rauchverbot - Die Abgrenzung einer rauchenden Gesellschaft und die Zerstörung der deutschen Gastronomie'' empfehlen, das in Kürze erscheinen wird und gerade über diesen Fall erzählen wird. Kein Ratgeber, um aufzuhören, sondern ein Sachbuch über das Nichtraucherschutzgesetz und einer unglaublichen REALEN Justizgeschichte in der 'Raucher?/Nichtraucher?-Gastronomie Deutschland.
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #47 - 08.11.11 um 09:00:20
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Gesetzesfolgerin schrieb on 08.11.11 um 05:29:23:
Wer über die Raucher-Razzia in Köln lesen möchte und mehr darüber erfahren möchte was danach passiert ist und wie der Prozess weitergegangen ist, dem kann ich nur das Buch ''Rauchverbot - Die Abgrenzung einer rauchenden Gesellschaft und die Zerstörung der deutschen Gastronomie'' empfehlen, das in Kürze erscheinen wird und gerade über diesen Fall erzählen wird. Kein Ratgeber, um aufzuhören, sondern ein Sachbuch über das Nichtraucherschutzgesetz und einer unglaublichen REALEN Justizgeschichte in der 'Raucher?/Nichtraucher?-Gastronomie Deutschland.


Immer diese Amateure.  Ärgerlich Das hast du neulich schon einmal hier im Forum erwähnt, aber immer noch hast du nicht verraten, wo und ab wann man dieses Buch überhaupt kaufen kann. Besonders hilfreich ist das deinem Anliegen natürlich nicht.

  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #48 - 09.11.11 um 18:29:52
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Das Buch kommt voraussichtlich in diesem Monat heraus: Die ISBN-Nr. gebe ich heraus, wenn der Wagner - Verlag, welches mein Buch veröffentlicht, den Druck fertig hat.  Zwinkernd
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #49 - 12.11.11 um 08:15:00
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Gesetzesfolgerin,

alles Gute für dein Buchprojekt! Schade, daß ich nicht früher davon erfahren habe, dann hätte ich dir ganz bestimmt eine bessere Publikationslösung organisieren können als ausgerechnet den Wagner-Verlag. Das Thema ist wichtig genug, um einem solchen Buch eine möglichst weite Verbreitung zu wünschen.

  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #50 - 12.11.11 um 20:52:15
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ja, das Thema ist immer noch aktuell und da es noch kein solches Buch gibt (welches alle Gesetze zum Nichtraucherschutzgesetz zusammenfasst, alle Ausnahmen benennt und das Gesetz kritisch hinterfragt) hat der Autor versucht damit eine wichtige Informationslücke im Markt zu schliessen

aber was spricht gegen den Wagner - Verlag?
« Zuletzt geändert: 13.11.11 um 18:26:20 von Gesetzesfolgerin »  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #51 - 02.12.11 um 15:37:52
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ich habe vor 2 Tagen bei bild.de über die Berliner Wirtin gelesen, die ihre Kneipe zu machen musste, das ist ein Beispiel dafür, dass auch wenn man hart kämpft, am Ende gewinnt immer das Gesetz

übrigens: das Buch 'Rauchverbot' von dem ich erzählt habe ist erschienen. es ist seit ein paar Tagen unter der Homepage des Wagner-Verlags zu finden und man kann ihn dort ohne zusätzliche Versandkosten bestellen. schaut mal rein! Smiley
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #52 - 02.12.11 um 16:16:21
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Das erwähnte Buch findet ihr unter diesem Link: http://www.wagner-verlag.de/Giuseppe_Cellura/RAUCHVERBOT
  

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Werner Paul
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #53 - 03.12.11 um 13:31:03
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xila schrieb on 02.12.11 um 16:16:21:
Das erwähnte Buch findet ihr unter diesem Link: http://www.wagner-verlag.de/Giuseppe_Cellura/RAUCHVERBOT


Zitat "Ohne Zweifel haben die in den deutschen Bundesländern erlassenen Nichtraucherschutzgesetze ihre Berechtigung."

Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #54 - 03.12.11 um 14:58:38
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Werner Paul schrieb on 03.12.11 um 13:31:03:
xila schrieb on 02.12.11 um 16:16:21:
Das erwähnte Buch findet ihr unter diesem Link: http://www.wagner-verlag.de/Giuseppe_Cellura/RAUCHVERBOT


Zitat "Ohne Zweifel haben die in den deutschen Bundesländern erlassenen Nichtraucherschutzgesetze ihre Berechtigung."

Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich


... schreibt nicht der Autor, sondern die Lektorin Marianne Glaßer.  Zwinkernd

Mich stört eher der Preis des Buches, der zum großen Teil dem Umfang (485 Seiten) geschuldet ist. Das Buch scheint den kompletten Schriftverkehr mit Behörden und Justiz zu enthalten, anders läßt sich eine solche Seitenzahl nicht erklären. Das ist für den kleinen Kreis, der sich mit dem Thema ernsthaft und in die Tiefe gehend befaßt, sicherlich eine hochinteressante Dokumentation eines Einzelfalls, aber als normaler Leser wird man davon vermutlich eher abgeschreckt. Es ist die Frage, ob weniger in diesem Fall nicht mehr gewesen wäre.

Die Frage ist außerdem, worauf seine Argumentation jetzt eigentlich hinausläuft. Fände er ein ausnahmsloses Rauchverbot womöglich besser als die Ausnahmeregelungen? Manches in der Zusammenfassung läßt sich so deuten.
« Zuletzt geändert: 03.12.11 um 15:00:31 von xila »  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #55 - 03.12.11 um 21:34:35
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ich denke es sind eher die Ausnahmeregelungen, die in Deutschland zu vielen Prozessen gegen das NiSchG geführt haben
ein absolutes Rauchverbot ist eindeutig und hat keine Schlupflöcher und hätte somit gleiche Rechte und Pflichten für alle Wirte mit sich gebracht

es sind die Ausnahmen, die zudem ungenau und unvollständig sind, die in die Irre führen und Probleme und Konkurrenz mit sich bringen
« Zuletzt geändert: 03.12.11 um 21:35:24 von Gesetzesfolgerin »  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #56 - 03.12.11 um 21:43:00
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Gesetzesfolgerin schrieb on 03.12.11 um 21:34:35:
ich denke es sind eher die Ausnahmeregelungen, die in Deutschland zu vielen Prozessen gegen das NiSchG geführt haben
ein absolutes Rauchverbot ist eindeutig und hat keine Schlupflöcher und hätte somit gleiche Rechte und Pflichten für alle Wirte mit sich gebracht ... blablabla


Jo, gleiches Unrecht für alle würde Dir ein geschätzter Mitstreiter jetzt wohl um die Ohren hauen.
Aber schön, dass Du jetzt endlich mal das Röckchen runtergelassen hast.
« Zuletzt geändert: 03.12.11 um 21:43:51 von fitzcarraldo »  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #57 - 03.12.11 um 23:11:24
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Die „ganzen Ausnahmeregelungen in Deutschland“ zeigen eines: Mit der Akzeptanz all dieser unnötigen „Nichtraucherschutz“-Gesetze in Deutschland ist es nicht weit her.

Denn sonst müsste sich die Prohibitionistenmafia nicht derartigen Verrenkungen unterziehen.

Jeder Widerspruch in der Systematik ist ein Triumph für uns. Beispielsweise das irrwitzige ESSVERBOT in getränkegeprägter Kleingastronomie.

Jeder, der derartige Gesetze ignoriert, ein hochgeschätzter Mitstreiter.

Wird das Unrecht zur Norm, gilt es zu dieser widerstehen. 

Jegliche Ausnahme muss mit Zähnen und Klauen verteidigt werden, denn sie ist ein Riss
in der Betonwand, der dazu verwendet werden kann, diese zum Einsturz zu bringen.

Denn, um es ganz klar zu sagen: Mit staatlichen Rauchverboten abfinden werden wir uns nimmermehr. Nötigenfalls wird eben die Gastronomie der Leidtragende sein.
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #58 - 04.12.11 um 07:24:15
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Die Gastronomie IST bereits Leidtragender. Ich denke dabei all die Postings über das Pubsterben in IRL & GB und alle diesbezüglichen Artikel über Bayern oder unlängst Berlin.
Manchen spielt es keine Rolle, aber manchen anderen bricht die Existenzgrundlage weg.

Vorgestern sprach ich in meinem Stammlokal wieder länger mit dem Chef. Er sagte, so sei es immer:
Situation: Ca.19:00, Raucherbereich komplett voll, NR-Bereich beinahe voll. Leute kommen, kriegen noch NR-Plätze angeboten, sind alle wieder gegangen.
20:00 Uhr: Raucherbereich 1 Tisch leer, nach paar Minuten wieder vergeben. NR-Bereich komplett leer, bleibt so für den Rest des Abends.
Der Chef: in den NR-Bereich kommen sie nur essen, da bleibt keiner sitzen. Viele sind auch Touristen, die nicht bestellt haben und nur dort Platz kriegen. Und tlw. das NR in Lokalen eh schon gewohnt sind.
Der Umsatzverlust sei unbedeutend, da sich der Abend ohnedies immer nur am Tresen und an den Schanktischen abgespielt hat.
Aber nicht auszudenken, wenn das Lokal zwangsweise als Ganzes NR werden müsste!
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #59 - 04.12.11 um 10:35:56
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Matrix schrieb on 04.12.11 um 07:24:15:
Die Gastronomie IST bereits Leidtragender. Ich denke dabei all die Postings über das Pubsterben in IRL & GB und alle diesbezüglichen Artikel über Bayern oder unlängst Berlin.
Manchen spielt es keine Rolle, aber manchen anderen bricht die Existenzgrundlage weg.

Vorgestern sprach ich in meinem Stammlokal wieder länger mit dem Chef. Er sagte, so sei es immer:
Situation: Ca.19:00, Raucherbereich komplett voll, NR-Bereich beinahe voll. Leute kommen, kriegen noch NR-Plätze angeboten, sind alle wieder gegangen.
20:00 Uhr: Raucherbereich 1 Tisch leer, nach paar Minuten wieder vergeben. NR-Bereich komplett leer, bleibt so für den Rest des Abends.
Der Chef: in den NR-Bereich kommen sie nur essen, da bleibt keiner sitzen. Viele sind auch Touristen, die nicht bestellt haben und nur dort Platz kriegen. Und tlw. das NR in Lokalen eh schon gewohnt sind.
Der Umsatzverlust sei unbedeutend, da sich der Abend ohnedies immer nur am Tresen und an den Schanktischen abgespielt hat.
Aber nicht auszudenken, wenn das Lokal zwangsweise als Ganzes NR werden müsste!


Eines haben die Prohibitionisten, Sanitaristen und deren Gefolge bald geschafft. Die Eckkneipe wird auf Dauer sterben. Diesen Satz konnte ich gestern (ist übrigens auch meine Meinung) von einem in unserer Region bedeutenden Bierhersteller hören. Übrig wird wohl das bleiben, was die meisten hier ablehnen, die Systemgastronomie.
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #60 - 04.12.11 um 11:14:50
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CoF schrieb on 04.12.11 um 10:35:56:
Die Eckkneipe wird auf Dauer sterben. [...] Übrig wird wohl das bleiben, was die meisten hier ablehnen, die Systemgastronomie. 


Teile den Eckkneipen-Pessimismus. Was die Systemgastronomie angeht, muss man differenzieren: Kaum jemand hier dürfte die Existenz von systemgastronomischen Lokalen (ohne totales Rauchverbot und staatliche Speisenregulierung) als Teil eines vielfältigen Angebots ablehnen. Die Negativision besteht vielmehr in einer insgesamt gleichgeschaltet und steril wirkenden Staatsgastronomie. Die kann dann ein Starbucks gut symbolisieren.
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #61 - 04.12.11 um 11:32:20
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Gesetzesfolgerin schrieb on 03.12.11 um 21:34:35:
ich denke es sind eher die Ausnahmeregelungen, die in Deutschland zu vielen Prozessen gegen das NiSchG geführt haben
ein absolutes Rauchverbot ist eindeutig und hat keine Schlupflöcher und hätte somit gleiche Rechte und Pflichten für alle Wirte mit sich gebracht

es sind die Ausnahmen, die zudem ungenau und unvollständig sind, die in die Irre führen und Probleme und Konkurrenz mit sich bringen


Denken ist eben Glückssache. Im Zweifelsfall wäre es stattdessen immer noch möglich gewesen, sich bei Kneipenwirten in Bayern zu erkundigen. Die haben inzwischen knapp anderthalb Jahre Erfahrung mit dem totalen Rauchverbot. Es GIBT Kneipen, die keine Probleme haben. Anderen geht es mit Umsatzeinbußen von 20 Prozent und mehr aber an die Existenz. Ich war neulich in München und hatte Gelegenheit, mich mit mehreren Wirten darüber zu unterhalten.

Das "gefühlte St.-Florians-Prinzip", daß nämlich ein Wirt glaubt, ihm selbst würde es mit einem totalen Rauchverbot ganz bestimmt besser ergehen, und zum Teufel mit den anderen, bei denen es nicht so ist, liegt bis zu einem gewissen Punkt in der menschlichen Natur (ganz normaler Futterneid). Warum irgendwer in diesem Forum ausgerechnet die Pinte deines Auftraggebers (du wirst ja sicher nicht der Autor selbst sein?) für maßgeblich halten sollte, erschließt sich mir aber nicht.

Daneben kann sich diese Einschätzung, selbst von einem totalen Rauchverbot zu profitieren, aber auch als falsch erweisen, sollte der Wunsch in Erfüllung gehen.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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djac
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #62 - 04.12.11 um 12:30:42
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Matrix schrieb on 04.12.11 um 07:24:15:
Die Gastronomie IST bereits Leidtragender. Ich denke dabei all die Postings über das Pubsterben in IRL & GB und alle diesbezüglichen Artikel über Bayern oder unlängst Berlin.
Manchen spielt es keine Rolle, aber manchen anderen bricht die Existenzgrundlage weg.

Vorgestern sprach ich in meinem Stammlokal wieder länger mit dem Chef. Er sagte, so sei es immer:
Situation: Ca.19:00, Raucherbereich komplett voll, NR-Bereich beinahe voll. Leute kommen, kriegen noch NR-Plätze angeboten, sind alle wieder gegangen.
20:00 Uhr: Raucherbereich 1 Tisch leer, nach paar Minuten wieder vergeben. NR-Bereich komplett leer, bleibt so für den Rest des Abends.
Der Chef: in den NR-Bereich kommen sie nur essen, da bleibt keiner sitzen. Viele sind auch Touristen, die nicht bestellt haben und nur dort Platz kriegen. Und tlw. das NR in Lokalen eh schon gewohnt sind.
Der Umsatzverlust sei unbedeutend, da sich der Abend ohnedies immer nur am Tresen und an den Schanktischen abgespielt hat.
Aber nicht auszudenken, wenn das Lokal zwangsweise als Ganzes NR werden müsste!


Ich kann das aus eigener Anschauung aus Aachen nur bestätigen. Wir, ein Grüppchen alter Freunde, gehen regelmäßig seit Jahrzehnten schon alle 2-3 Wochen in die Sauna und anschließend in ein Restaurant etwas Essen und auf ein paar Bier. Wir wechseln dabei regelmäßig die Gaststätten und vorzugsweise gehen wir dabei ins Studentenviertel oder aber ins Frankenberger Viertel, ein durch die Mittelklasse geprägtes Wohnviertel, wo ziemlich viel los ist.

Die meisten größeren Kneipen mit Speiseangebot haben mittlerweile getrennte Raucher- und Nichtraucherräume und immer ergibt sich das fast gleiche Bild: Die Nichtraucherräume sind fast nicht frequentiert und wenn doch, kann man das rot im Kalender anstreichen. In den Raucherräumen hingegen spielt sich das Leben ab. Besonderes deutlich wird das in der kälteren Jahreszeit, wo die Freiluftplätze ja ausfallen.

Das zeigt folgendes:
1. Jeder, der Probleme mit Zigarettenrauch hat, findet eine mehr als reichliche Auswahl an Nichtraucherplätzen vor. Es ist also reine Propaganda, wenn von staatlichen Stellen oder den Nichtraucherorganisationen behauptet wird, ein Nichtraucherschutz in den Gaststätten in NRW sei völlig aufgeweicht.
2. Das Volk, ja selbst die Mittelklasse, von der ja immer behauptet wird, daß sie in der Mehrheit die Rauchverbote begrüßen würde, nimmt im praktischen Leben dieses vielfältige Angebot an Nichtraucherplätzen überhaupt nicht an.

Gruß Dieter
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #63 - 05.12.11 um 21:03:35
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xila schrieb on 04.12.11 um 11:32:20:
Gesetzesfolgerin schrieb on 03.12.11 um 21:34:35:
ich denke es sind eher die Ausnahmeregelungen, die in Deutschland zu vielen Prozessen gegen das NiSchG geführt haben
ein absolutes Rauchverbot ist eindeutig und hat keine Schlupflöcher und hätte somit gleiche Rechte und Pflichten für alle Wirte mit sich gebracht

es sind die Ausnahmen, die zudem ungenau und unvollständig sind, die in die Irre führen und Probleme und Konkurrenz mit sich bringen


Denken ist eben Glückssache. Im Zweifelsfall wäre es stattdessen immer noch möglich gewesen, sich bei Kneipenwirten in Bayern zu erkundigen. Die haben inzwischen knapp anderthalb Jahre Erfahrung mit dem totalen Rauchverbot. Es GIBT Kneipen, die keine Probleme haben. Anderen geht es mit Umsatzeinbußen von 20 Prozent und mehr aber an die Existenz. Ich war neulich in München und hatte Gelegenheit, mich mit mehreren Wirten darüber zu unterhalten.

Das "gefühlte St.-Florians-Prinzip", daß nämlich ein Wirt glaubt, ihm selbst würde es mit einem totalen Rauchverbot ganz bestimmt besser ergehen, und zum Teufel mit den anderen, bei denen es nicht so ist, liegt bis zu einem gewissen Punkt in der menschlichen Natur (ganz normaler Futterneid). Warum irgendwer in diesem Forum ausgerechnet die Pinte deines Auftraggebers (du wirst ja sicher nicht der Autor selbst sein?) für maßgeblich halten sollte, erschließt sich mir aber nicht.

Daneben kann sich diese Einschätzung, selbst von einem totalen Rauchverbot zu profitieren, aber auch als falsch erweisen, sollte der Wunsch in Erfüllung gehen.


das buch plädiert nicht für ein rauchverbot ohne ausnahmen für alle...es geht vielmehr darum sich gegenüberstellend zu fragen, was ein rauchverbot OHNE ausnahmen für alle mit sich bringen könnte, gegenüber eines Rauchverbots MIT ausnahmen für alle

bezüglich der situation in münchen, da sie sich über die gesetzliche lage im gastronomiebereich in bayern kundig gemacht haben: das buch schildert im umfangreichem maße die situation in bayern und stellt das rauchverbotgesetz vor und nach dem volksentscheid klar dar

schlussendlich, zur aussage 'die pinte deines auftraggebers': ich schreibe in diesem Forum nicht, um werbung zu betreiben, sondern um über ein thema zu diskutieren, das in deutschland immer noch heiß debattiert wird und das mich persönlich interessiert und berührt... ich habe auf das buch 'Rauchverbot' aufmerksam gemacht, weil es vor kurzem erst veröffentlicht wurde (und es gibt zu diesem Thema geradezu fast 0 Literatur, es sind mehr ratgeber anzutreffen, um mit dem rauchen aufzuhören!) und weil ich den gastronomiebetrieb, über das im buch gesprochen wird, sehr gut kenne und weiß, was dort genau geschehen ist... da ich die ganze hintergrundgeschichte kenne, weiß ich wovon ich rede - der prozess ist immer noch im vollem gange, und noch nicht abgeschlossen und ich weiß, dass der betreiber des betriebes nicht einknicken wird, weil er sich im recht fühlt, mit hoher wahrscheinlichkeit wird es bis zum bundesverfassungsgericht gehen... es sei denn, der richter würde erkennen, dass das vorgehen der stadt dem betreiber gegenüber, rechtswidrig gewesen ist

  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #64 - 06.12.11 um 08:51:22
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Gesetzesfolgerin schrieb on 05.12.11 um 21:03:35:
xila schrieb on 04.12.11 um 11:32:20:
Gesetzesfolgerin schrieb on 03.12.11 um 21:34:35:
ich denke es sind eher die Ausnahmeregelungen, die in Deutschland zu vielen Prozessen gegen das NiSchG geführt haben
ein absolutes Rauchverbot ist eindeutig und hat keine Schlupflöcher und hätte somit gleiche Rechte und Pflichten für alle Wirte mit sich gebracht

es sind die Ausnahmen, die zudem ungenau und unvollständig sind, die in die Irre führen und Probleme und Konkurrenz mit sich bringen


Denken ist eben Glückssache. Im Zweifelsfall wäre es stattdessen immer noch möglich gewesen, sich bei Kneipenwirten in Bayern zu erkundigen. Die haben inzwischen knapp anderthalb Jahre Erfahrung mit dem totalen Rauchverbot. Es GIBT Kneipen, die keine Probleme haben. Anderen geht es mit Umsatzeinbußen von 20 Prozent und mehr aber an die Existenz. Ich war neulich in München und hatte Gelegenheit, mich mit mehreren Wirten darüber zu unterhalten.

Das "gefühlte St.-Florians-Prinzip", daß nämlich ein Wirt glaubt, ihm selbst würde es mit einem totalen Rauchverbot ganz bestimmt besser ergehen, und zum Teufel mit den anderen, bei denen es nicht so ist, liegt bis zu einem gewissen Punkt in der menschlichen Natur (ganz normaler Futterneid). Warum irgendwer in diesem Forum ausgerechnet die Pinte deines Auftraggebers (du wirst ja sicher nicht der Autor selbst sein?) für maßgeblich halten sollte, erschließt sich mir aber nicht.

Daneben kann sich diese Einschätzung, selbst von einem totalen Rauchverbot zu profitieren, aber auch als falsch erweisen, sollte der Wunsch in Erfüllung gehen.


das buch plädiert nicht für ein rauchverbot ohne ausnahmen für alle...es geht vielmehr darum sich gegenüberstellend zu fragen, was ein rauchverbot OHNE ausnahmen für alle mit sich bringen könnte, gegenüber eines Rauchverbots MIT ausnahmen für alle

bezüglich der situation in münchen, da sie sich über die gesetzliche lage im gastronomiebereich in bayern kundig gemacht haben: das buch schildert im umfangreichem maße die situation in bayern und stellt das rauchverbotgesetz vor und nach dem volksentscheid klar dar

schlussendlich, zur aussage 'die pinte deines auftraggebers': ich schreibe in diesem Forum nicht, um werbung zu betreiben, sondern um über ein thema zu diskutieren, das in deutschland immer noch heiß debattiert wird und das mich persönlich interessiert und berührt... ich habe auf das buch 'Rauchverbot' aufmerksam gemacht, weil es vor kurzem erst veröffentlicht wurde (und es gibt zu diesem Thema geradezu fast 0 Literatur, es sind mehr ratgeber anzutreffen, um mit dem rauchen aufzuhören!) und weil ich den gastronomiebetrieb, über das im buch gesprochen wird, sehr gut kenne und weiß, was dort genau geschehen ist... da ich die ganze hintergrundgeschichte kenne, weiß ich wovon ich rede - der prozess ist immer noch im vollem gange, und noch nicht abgeschlossen und ich weiß, dass der betreiber des betriebes nicht einknicken wird, weil er sich im recht fühlt, mit hoher wahrscheinlichkeit wird es bis zum bundesverfassungsgericht gehen... es sei denn, der richter würde erkennen, dass das vorgehen der stadt dem betreiber gegenüber, rechtswidrig gewesen ist



Ich schrieb nichts davon, daß ich mich über die Rechtslage in Bayern kundig gemacht habe, sondern wie es um die tatsächliche Situation der Kneipen in Bayern nach Einführung eines totalen Rauchverbots bestellt ist. Über Sinn und Unsinn und innere Widersprüchlichkeiten der bestehenden Ausnahmeregelungen könnte ich auch ganze Opern grölen, aber eines ist sicher: Sie sichern der deutlichen Mehrheit der am stärksten wirtschaftlich gefährdeten Lokalen die Existenz. Das siehst du ausweislich deines vorherigen Beitrags ja offenbar anders, anscheinend unter dem Eindruck des im Buch beschriebenen Falles.

Was ganz anderes: Ich hatte mir neulich eine ganze Menge Zeit genommen, um dir eine sachbezogene private Nachricht als Antwort auf eine Frage von dir zu schreiben. Eine Reaktion darauf zu erwarten, war aber anscheinend schon wieder zu viel verlangt.
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #65 - 06.12.11 um 14:23:16
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djac schrieb on 04.12.11 um 12:30:42:
.... oder aber ins Frankenberger Viertel....


Oh Gott, dieses Viertel wäre in Bayern sicherlich schon dem Erdboden gleich gemacht worden !  Zwinkernd
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #66 - 06.12.11 um 14:39:55
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humboldt schrieb on 06.12.11 um 14:23:16:
djac schrieb on 04.12.11 um 12:30:42:
.... oder aber ins Frankenberger Viertel....


Oh Gott, dieses Viertel wäre in Bayern sicherlich schon dem Erdboden gleich gemacht worden !  Zwinkernd

..oder wäre so geendet
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #67 - 07.12.11 um 21:26:11
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" Über Sinn und Unsinn und innere Widersprüchlichkeiten der bestehenden Ausnahmeregelungen könnte ich auch ganze Opern grölen, aber eines ist sicher: Sie sichern der deutlichen Mehrheit der am stärksten wirtschaftlich gefährdeten Lokalen die Existenz. "

die frage ist warum wurden ausnahmeregelungen ausgesprochen? wollte man wirklich ein einheitliches gesetz vermeiden? warum und für wen? 'der deutlichen mehrheit die existenz sichern', das habt ihr aber gut gemacht Smiley nicht allen gegenüber gerecht gewesen... aber jetzt fühlen wir uns ein wenig besser (hat so die politik argumentiert?)

habe die persönliche nachricht genau gelesen und beantwortet, danke für die zeit, die sie in den text investiert haben
« Zuletzt geändert: 07.12.11 um 21:27:06 von Gesetzesfolgerin »  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #68 - 08.12.11 um 07:41:37
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Gesetzesfolgerin schrieb on 07.12.11 um 21:26:11:
" Über Sinn und Unsinn und innere Widersprüchlichkeiten der bestehenden Ausnahmeregelungen könnte ich auch ganze Opern grölen, aber eines ist sicher: Sie sichern der deutlichen Mehrheit der am stärksten wirtschaftlich gefährdeten Lokalen die Existenz. "

die frage ist warum wurden ausnahmeregelungen ausgesprochen? wollte man wirklich ein einheitliches gesetz vermeiden? warum und für wen? 'der deutlichen mehrheit die existenz sichern', das habt ihr aber gut gemacht Smiley nicht allen gegenüber gerecht gewesen... aber jetzt fühlen wir uns ein wenig besser (hat so die politik argumentiert?)


Du stellst die falschen Fragen. Die richtigen lauten:

Warum haben sich diese Rauchverbote in den letzten paar Jahren über die ganze Welt ausgebreitet? Warum wurden sie in manchen Ländern sofort ausnahmslos und in anderen mit Ausnahmen eingeführt? Warum sind so viele Länder mit Ausnahmeregelungen innerhalb weniger Jahre zum totalen Rauchverbot "fortgeschritten"? Warum haben die Gerichte weltweit die Klagen der Gastronomie im Kern als unberechtigt abgeschmettert? "Handwerkliche Fehler" der Gesetzgeber führten in manchen Ländern zu Gesetzesänderungen, aber nirgends wurde ein totales Rauchverbot für mit der Verfassung unvereinbar erklärt.

Das Tragische ist, daß kaum ein Inhaber einer Kneipe über den Tellerrand seiner (berechtigten) eigenen Interessen hinausblickt. Sie beurteilen das Rauchverbot alle nur im Hinblick darauf, ob es ihnen persönlich voraussichtlich geschäftlich nützt oder schadet.

In den am weitesten "fortgeschrittenen" Ländern, etwa USA, Australien, aber auch schon Großbritannien, gehen die öffentlichen Debatten um Rauchverbote längst um das Rauchen im Freien. Das betrifft oft wieder die Kneipen, jedenfalls diejenigen, die die Möglichkeit hatten, im Freien gemütliche Raucherbereiche zu schaffen. Diejenigen, die diese Möglichkeit nicht hatten und mit den Folgen zurechtkommen mußten, finden das natürlich gut, wenn den anderen ihr Wettbewerbsvorteil wieder weggenommen wird. Zumal die anderen oft  relativ zufrieden mit dem totalen Rauchverbot drinnen gewesen waren, das ihnen selbst wiederum besonders stark zu schaffen gemacht hat.

Laßt euch nur weiter gegeneinander ausspielen, die Gegenseite lacht sich darüber ins Fäustchen.
« Zuletzt geändert: 08.12.11 um 10:59:04 von xila »  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #69 - 08.12.11 um 19:24:41
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xila schrieb on 08.12.11 um 07:41:37:
[quote author=12302630212F3026333A393230273C3B550 link=1229616925/67#67 date=1323293171]

Laßt euch nur weiter gegeneinander ausspielen, die Gegenseite lacht sich darüber ins Fäustchen.



Aber wie hätte man sich denn wehren können ? Die Antis haben es schon so durchdacht, dass Widerstand so gut wie ausgeschlossen ist.

Vielleicht eins : ein Tag im Monat wird zum "gastronomiefreien" erklärt, alle Gaststätten sind dicht. Hätte um 2007 herum klappen können, ist aber nie angedacht worden. Erfolg natürlich fraglich.

Das Beste, was ein Wirt tun kann, ist hier zu schreiben, was Sache ist. Wie war es früher, was hat das Rauchverbot bewirkt ? Wenn das im Dunkeln bleibt, dann hat die Gegenseite wirklich gewonnen.

  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #70 - 08.12.11 um 19:52:16
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Meinrad schrieb on 08.12.11 um 19:24:41:
xila schrieb on 08.12.11 um 07:41:37:
[quote author=12302630212F3026333A393230273C3B550 link=1229616925/67#67 date=1323293171]

Laßt euch nur weiter gegeneinander ausspielen, die Gegenseite lacht sich darüber ins Fäustchen.



Aber wie hätte man sich denn wehren können ? Die Antis haben es schon so durchdacht, dass Widerstand so gut wie ausgeschlossen ist.



Umso größer ist meine Hochachtung vor den Holländern, die das hingekriegt haben.
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #71 - 08.12.11 um 21:05:50
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Quote:
Laßt euch nur weiter gegeneinander ausspielen, die Gegenseite lacht sich darüber ins Fäustchen.


Das ist der springende Punkt, das gegeneinander Ausspielen.  "Divide and rule".

Die Fehler der Antiraucher (sowie die der Verbots-suechtigen) haeufen sich. 

In England hat das Rauchverbot im Freien (das wird wirklich von den Antirauchern gefordert!), sowie im EIGENEN Kraftfahrzeug bei der Bevoelkerung denen keine Unterstuetzung entgegengebracht. 

Weiterhin gabs bei der Daily Mail gestern dieses:

http://www.dailymail.co.uk/health/article-2070628/Turbo-Shandy-promo-team-slamme...
zu lesen.  Wie schon mal die Antiraucher mit den Organspendern bei der Bevoelkerung Entruestung ausloesen wollte, (Der Schuss ging in die Antiraucherunterhose) wollen die Bierverbotssuechtigen nun bei der Bevoelkerung Entruestung ausloesen.

Der beliebteste Kommentar:
-------------------
In the old days, blood donors were given a pint of Guinness in exchange for a pint of blood in order to replace the iron. Seems like an excellent idea to me!

- George, London, 6/12/2011 18:27
-------------------

Pech! -  auch fuer die Antiraucher, die sich gerne an andere Verbote mit dranhaengen. 
Leider haben diese Verbotssuechtler Themen aufgegriffen, von denen sie annahmen, dass diese nicht diskutiert werden, um die Bevoelkerung aufzuhetzen.  (Siehe Organspender; http://www.dailymail.co.uk/health/article-1286540/Cystic-fibrosis-woman-28-dies-...)
Wer auf "best rated" und "worst rated" klickt, kann sich ein Bild machen.

So etwas wird auch auf Euch zukommen.
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #72 - 09.12.11 um 21:35:52
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auch über die gesetzeslage in anderen ländern in europa wird im buch berichtet... und die tendenz zeigt: entweder von anfang an totaler rauchverbot oder es kommt nach unzähligen ausnahmeregelungen immer irgenwann zum absoluten rauchverbot

und dass über ein rauchverbot im freiem auch in deutschland irgendwann diskutiert wird ist sicherlich möglich... aber zuerst wird das absolute rauchverbot kommen Smiley

jaja, es neigt sich immer mehr einer staatlichen Bevormundung unserer Gesellschaft zu: Menschen werden diskriminiert, abgegrenzt... Verbote werden erteilt, die mit steigender Tendenz demonstrieren, wie uns nach und nach die Freiheit beraubt wird. Erst kürzlich sagte mir ein Bekannter:  !Der Nannystaat ist schon weit fortgeschrittenen!


  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #73 - 09.12.11 um 22:25:04
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Quote:
zeigt: entweder von anfang an totaler rauchverbot oder es kommt nach unzähligen ausnahmeregelungen immer irgenwann zum absoluten rauchverbot


Klar: Es steckt in all den Kampagnen ja auch genug (Pharma-)Geld drin. Und das Ziel ist die Prohibition ...
Siehe, was die Methodik des Wahnsinns betrifft, auch den Masterplan der FCTC (Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle).

Was nicht heißen soll, dass man dem keinen Widerstand entgegensetzen könnte (auf sog. „rauchfreie“ Gastronomie kann und werde ich dauerhaft verzichten [Totalboykott], ohne dabei die geringsten Schmerzen zu erleiden...).

Nadelstiche, die zum Tode führen, vergleichbar dem unauffällig unentsorgten Hundehaufen, der in seiner Vielzahl das System zum Ersticken bringt.

Wo ich früher durchaus Neigungen zu „Law & Order“ verspürte, neige ich heute ganz deutlich zum Anarchismus. Und wenn irgendein Politiker oder Fachmann irgendetwas fordert, werde ich mit Sicherheit (zumindest dort, wo ich dies mit mäßigen Konsequenzen tun kann) genau das Gegenteil des Geforderten tun. So sei, z.B., mein CO2-Fussabdruck einer, dessen Godzilla sich nicht schämen muß.

Und ich hoffe (und vermeine auch, dies im täglichen Leben zu sehen), dass mit jeder hinzukommenenden Schikane das stillschweigende Ignorieren solcher Gesslerhüte zunimmt.

Die EU wird die im Aufbau befindliche Anti-Riot-Gendarmerie wahrscheinlich früher brauchen, als ihr lieb ist ...

Unsinnigen Gesetzen folgt man am allerbesten, indem man ihre Worte fehlinterpretiert, und ihrem Geist scharf zuwiderhandelt.  Zwinkernd
  

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #74 - 10.12.11 um 02:43:20
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Quote:
entweder von anfang an totaler rauchverbot oder es kommt nach unzähligen ausnahmeregelungen immer irgenwann zum absoluten rauchverbot


Liberalisierungen, und seien es noch so kleine, treten aber öfters dort auf, wo das bestehende Verbot kein totales war. Und jedes Schlupfloch erlaubt Menschen, ihr Leben unsanitaristischer zu gestalten. Selbstmord aus Angst vor dem Tod (lasst uns mal ein Totalverbot fordern, es kommt sowieso) hat nun wirklich keinen Sinn.

sargnagel schrieb on 09.12.11 um 22:25:04:
Klar: Es steckt in all den Kampagnen ja auch genug (Pharma-)Geld drin. Und das Ziel ist die Prohibition ...
Siehe, was die Methodik des Wahnsinns betrifft, auch den Masterplan der FCTC (Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle).

Was nicht heißen soll, dass man dem keinen Widerstand entgegensetzen könnte (auf sog. „rauchfreie“ Gastronomie kann und werde ich dauerhaft verzichten [Totalboykott], ohne dabei die geringsten Schmerzen zu erleiden...).

Nadelstiche, die zum Tode führen, vergleichbar dem unauffällig unentsorgten Hundehaufen, der in seiner Vielzahl das System zum Ersticken bringt.

Wo ich früher durchaus Neigungen zu „Law & Order“ verspürte, neige ich heute ganz deutlich zum Anarchismus. Und wenn irgendein Politiker oder Fachmann irgendetwas fordert, werde ich mit Sicherheit (zumindest dort, wo ich dies mit mäßigen Konsequenzen tun kann) genau das Gegenteil des Geforderten tun. So sei, z.B., mein CO2-Fussabdruck einer, dessen Godzilla sich nicht schämen muß.

Und ich hoffe (und vermeine auch, dies im täglichen Leben zu sehen), dass mit jeder hinzukommenenden Schikane das stillschweigende Ignorieren solcher Gesslerhüte zunimmt.

Die EU wird die im Aufbau befindliche Anti-Riot-Gendarmerie wahrscheinlich früher brauchen, als ihr lieb ist ...

Unsinnigen Gesetzen folgt man am allerbesten, indem man ihre Worte fehlinterpretiert, und ihrem Geist scharf zuwiderhandelt.Wink


Weise gesprochen. Zur Vergrößerung eines CO2-Fußbabdrucks ist übrigens die Lektüre von papiernen Bücher den "E-Readern" vorzuziehen, da ab 10 Bücher/Jahr angeblich "klimaschädlicher".

http://www.xtme.de/2011/11/das-ebook-ist-grun-ereader-unterstutzen-klimaschutz/
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #75 - 15.12.11 um 20:25:25
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sargnagel schrieb on 09.12.11 um 22:25:04:
Unsinnigen Gesetzen folgt man am allerbesten, indem man ihre Worte fehlinterpretiert, und ihrem Geist scharf zuwiderhandelt.  


Laut lachend Laut lachend Laut lachend
da spricht mir jemand aus dem herzen
ich habe immer gedacht, das gesetze für den bürger gemacht sind
bei den ausnahmeregelungen und undurchsichtigen Möglichkeiten (die jedoch nicht jedem die gleichen chancen bieten)  blickt keiner mehr durch, aber man verlangt von jedem bürger die strikte einhaltung des gesetzes, auch wenn es kaum durchschaubar und in einigen vielen fällen unmöglich umzusetzen ist
und wenn durch ein solches gesetz eine wettbewerbsverzerrung entsteht, die einem in den Ruin treibt, muss man sich nicht wundern, wenn man anfängt das gesetz so zu interpretieren, wie es für einem am besten passt und dann kämpfen!
  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #76 - 22.12.11 um 20:36:51
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das Urteil vom Verwaltungsgericht Köln, bezüglich des Rauchverbots in den Kölner Arcaden, ist nun endlich da !

nachzulesen unter:

http://www.facebook.com/rauchverbot.buch

und/oder

http://www.report-k.de/content/view/47742/
« Zuletzt geändert: 22.12.11 um 20:48:40 von Gesetzesfolgerin »  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #77 - 23.12.11 um 08:43:27
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Glückwunsch ! Die Vernunft kehrt zurück.

  
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #78 - 23.12.11 um 11:14:58
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Quote:
Der Gastronom führt seit 2008 diesen Rauchverbots-Prozess. Inzwischen ist der auch Autor. Im Dezember veröffentlichte er sein Buch "RAUCHVERBOT  -Die Abgrenzung einer rauchenden Gesellschaft und die Zerstörung der deutschen Gastronomie". Darin schildert er das Verfahren und die Vorgehensweise der Stadt ihm gegenüber. Zudem vertritt er darin die These, dass das Rauchverbot-Gesetz zur Zerstörung vieler Gastronomie-Betriebe in Deutschland führt.


Ist das Buch schon erhaeltlich?

Ist die kollektive Erfahrung, dass ein Rauchverbot - Gesetz zur Zerstoerung vieler Gastronomie Betriebe in Deutschland fuehrt eine These?   
Wie man am Beispiel Bayern sieht, wiederholt sich dort genau das, was in England, Irland und Schottland passiert ist...
  
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Gesetzesfolgerin
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Hallo

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #79 - 23.12.11 um 21:00:14
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ja, das buch ist schon erhältlich:

http://www.amazon.de/RAUCHVERBOT-Abgrenzung-rauchenden-Gesellschaft-Gastronomie/...

ob es eine these ist, müsste man den autor fragen, oder im buch nach der antwort für diese frage suchen
aber wenn es eine ist, dann beweist die geschichte in diesem buch dass es so ist, 100 Prozent in dem dargestelltem fall
« Zuletzt geändert: 23.12.11 um 21:00:49 von Gesetzesfolgerin »  
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naomi
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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #80 - 28.02.12 um 08:28:54
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Wie kann man nur einen der besten Steuerzahler überhaupt so Frech verfolgen? Was kommt als nächstes ? Bier Razzias weil nach 21 Uhr kein Bier mehr getrunken werden darf...
Heftig !
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #81 - 16.03.12 um 11:43:55
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Ich habe das Buch "Rauchverbot - Abgrenzung..." jetzt zu zwei Dritteln durch. Vorweg gesagt: ich bin nicht begeistert. Vor allem, weil im Grunde nur die "Prozessakte" abgedruckt wurde (und das auch noch in stellenweise schlechter Qualität) und das Ganze dann noch für 25 €!

Zum Inhalt: Cafebar im Einkaufszentrum (ohne gesetzliches Rauchverbot) unterliegt aber nach Auffassung des Ordnungsamtes dem Rauchverbot und kann auch nicht die Ausnahmegenehmigung als Rauchergaststätte bekommen. Im Ergebnis wäre das Ordnungsamt der Ansicht, daß direkt neben den Stühlen des Cafes geraucht werden darf, direkt daneben im Bereich des Cafes aber nicht. Ein wahre Posse.

Das Problem kam aber erst durch das Engagement des Mitarbeiters des Ordnungsamtes zustande. Innerhalb von zwei Wochen wurden sieben Kontrollen durchgeführt. Da hätte sich eine Dienstaufsichtsbeschwerde angeboten.

Aber wie gesagt: das Buch als Solches halte ich nicht für empfehlenswert.
  
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #82 - 16.03.12 um 12:15:06
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Motorhead,

danke für die Zusammenfassung. Ich hatte schon gemutmaßt, daß das Buch bei einem Umfang von fast 500 Seiten den kompletten Schriftverkehr zu der Angelegenheit mitenthalten muß. Wenn du durch bist, dann beschreib doch bitte auch noch, was für einen Lösungsvorschlag der Autor anzubieten hat. Ich habe mir das Buch nämlich trotz grundsätzlichem Interesse nicht gekauft, weil mir der Verdacht kam, daß der Autor gegen ein Totalrauchverbot in Wirklichkeit gar keine Einwände hat.

  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Raucher-Razzia in Köln
Antwort #83 - 15.05.12 um 09:15:50
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Xila: das Buch habe ich jetzt schon länger durch.

Ich bleibe dabei, ist wie eine Gerichtsakte für 25 € zu kaufen. Der Gastwirt und Autor stellt Gesundheitsgefahr durch Passivrauchen nicht in Frage. Ihm geht es eigentlich nur um seine eigene Situation.

Ab und zu spricht er zwar von der Freiheit des Eigentümers, anderseits ist er aber auch für vollständige Verbote wegen des Wettbewerbs zu haben. Also irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch.

Ich denke, er wollte vor allem seiner Prozesskosten durch den Buchverkauf etwas gemildert sehen.

P.S.: Jetzt lese ich: Bilal - als Illegaler auf dem Weg nach Europa.
  
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