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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den Sack! (Gelesen: 2.645 mal)
Javaanse
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Sterne rauchen "Kosmos"

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Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den Sack!
18.01.09 um 17:13:00
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Erste Hochrechnng:

FDP     16,1  große Gewinne - einzige Partei mit klarer Position GEGEN die Rauchverbote!  Zwinkernd

CDU     37,4  in absoluten Zahlen kleines Minus
SPD     23,5  wohlverdientes RIESEN-Minus
GRÜNE 13,9  Sammelbecken der Gesundheitsfaschos halt

LINKE    5,1  verdient schwach mangels Positionierung gegen RV

ANDERE 4,0  Da dürften die Ungültigwähler stark vertreten sein

Wahlbeteiligung: Minusrekord mit nur rund 60 Prozent!

Leider haben sie nicht gesagt, wieviele Stimmen die von mir gewählten Parteien BMB und APPD erhalten haben. Zwinkernd

Jürgen
  

"Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen."

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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #1 - 18.01.09 um 17:20:00
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Javaanse schrieb on 18.01.09 um 17:13:48:


Wahlbeteiligung: Minusrekord mitnur rund 60 Prozent!



Und jetzt muss man noch die ungültigen Stimmen zu den Nichtwählern dazuzählen!
Dann hat man die richtigen Werte  ;-D

lg
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Tu felix Austria fume
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Martella
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #2 - 18.01.09 um 17:29:00
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Javaanse schrieb on 18.01.09 um 17:13:48:
Erste Hochrechnng:

FDP     16,1  große Gewinne - einzige Partei mit klarer Pos. zu RV

CDU     37,4  in absoluten Zahlen kleines Minus
SPD     23,5  wohlverdientes RIESEN-Minus
GRÜNE 13,9  Sammelbecken der Gesundheitsfaschos halt

LINKE    5,1  verdient schwach mangels Positionierung gegen RV

Wahlbeteiligung: Minusrekord mit nur rund 60 Prozent!

Leider haben sie nicht gesagt, wieviele Stimmen der von mir gewählte BMB und die APPD erhalten hat. Zwinkernd

Jürgen

Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.
  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #3 - 18.01.09 um 17:39:00
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Koch ist auf ARD gerade stolz auf die CDU und kündigt schwarz-gelb an, nona.

Jetzt schaun wir uns an, wie's mit dem RV weitergeht.

Ansonsten schaut das Ergebnis so aus, als würden sich die Parteien stimmenmäßig einander immer mehr annähern. Wer sehr ähnlich ist, kriegt auch ähnliche Ergebnisse.

lg
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Tu felix Austria fume
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #4 - 18.01.09 um 17:41:00
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Quote:
Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.


Die CDU hat stagniert und ihre Niederlage vom letztem Mal wiederholt. Gewonnen würde ich das nicht nennen.

Generell ist die Tendenz: Die Parteien der Großen Koalition auf Bundesebene verlieren, die kleineren werden mittelgroß.

In der Tat gibt es eine gewisse Polarisierung zwischen FDP und Grünen.

  
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xila
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #5 - 18.01.09 um 17:52:00
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Martella schrieb on 18.01.09 um 17:29:43:
Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.


Ich lese daraus vor allem, daß den Wählern das Angebot, unter dem sie auszuwählen hatten, nicht gefallen hat. Die größte Fraktion war heute die der Nichtwähler mit 40 %, also noch vor der CDU. Das hat's in Hessen noch nicht gegeben.

Und Javaanse hat recht: in absoluten Zahlen hat die CDU deshalb sogar noch weniger Wählerstimmen als vor einem Jahr bekommen. Und das, obwohl man ein volles Jahr lang kaum Grund hatte, sich über jemand anderen als die SPD aufzuregen. Das ist schon bemerkenswert, denn den Wählern wird normalerweise ja ein kurzes Gedächtnis nachgesagt.

Positiv an diesem Ergebnis ist sicherlich, daß die FDP in der nun zu erwartenden Koalition ein viel größeres Gewicht haben wird, als sie vor einem Jahr gehabt hätte.

Positiv finde ich aber auch, daß die Grünen ein bißchen weniger als die FDP hinzugewonnen haben. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Denn eigentlich hätte ich mit einer erheblich stärkeren Wanderung enttäuschter SPD-Wähler zu den Grünen gerechnet als ausgerechnet zur FDP.



  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #6 - 18.01.09 um 18:21:00
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Ich denke, die FDP hat deutliche Zugewinne gemacht, weil sie als einzige Partei immer wieder mit dem Wort Bevormundung und staatlich Eingriffe, in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Die SPD ist sowieso nirgends wählbar, die Linken versprechen mehr als der BmB und die Grünen haben leider sowas wie eine Stammwählerschaft, bestehend aus Oberlehrern, Umweltaktivisten und Gesundheitshysterikern.
Allerdings kommt die Zeit auch noch wo die Grünen Stimmen verlieren werden, weil sie derzeit nichts anderes als irgendwelche Einschränkungen und weitere Verbote präsentieren, von Innovationen oder zukunftsfähiger Politik keine Spur.


  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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xila
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #7 - 18.01.09 um 18:37:00
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CoF schrieb on 18.01.09 um 18:21:47:
Ich denke, die FDP hat deutliche Zugewinne gemacht, weil sie als einzige Partei immer wieder mit dem Wort Bevormundung und staatlich Eingriffe, in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Die SPD ist sowieso nirgends wählbar, die Linken versprechen mehr als der BmB und die Grünen haben leider sowas wie eine Stammwählerschaft, bestehend aus Oberlehrern, Umweltaktivisten und Gesundheitshysterikern.
Allerdings kommt die Zeit auch noch wo die Grünen Stimmen verlieren werden, weil sie derzeit nichts anderes als irgendwelche Einschränkungen und weitere Verbote präsentieren, von Innovationen oder zukunftsfähiger Politik keine Spur.




Es würde mich überraschen, wenn der Kampf gegen staatliche Bevormundung in Zeiten, in denen unter allgemeinem Applaus der Bevölkerung Banken teilverstaatlicht werden, eine besonders herausgehobene Rolle gespielt hätte. So sehr ich mich über den Erfolg der FDP freue, der sicherlich positiv für uns ist, aber ich fürchte, die Leute haben im Moment ganz andere Sorgen als den Nanny-Staat, jedenfalls dann, wenn sie nicht gerade zu den Hauptbetroffenen gehören, also vor allem Leute, die von der Gastronomie leben.
  

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Werner Paul
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #8 - 18.01.09 um 19:18:00
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Ich teile den hier teilweise geäusserten Pessimismus, dass die Bevormunder bei dieser Wahl eher mehr gewonnen haben, als deren Gegner
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #9 - 18.01.09 um 20:06:00
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Werner Paul schrieb on 18.01.09 um 19:18:44:
Ich teile den hier teilweise geäusserten Pessimismus, dass die Bevormunder bei dieser Wahl eher mehr gewonnen haben, als deren Gegner


Die Bevormunder sind ja auch die mit den "Rezepten" (gegen die Wirtschaftskrise, für ewige Gesundheit, ein besseres Pisa-Ergebnis, eine gesunde Umwelt etc)

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Tu felix Austria fume
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Baden1848
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #10 - 18.01.09 um 21:49:00
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Hallo Mitstreiter
im allgemeinen Trubel wurde vergessen ,auf die Verdienste
von Baetzing und Binding hinzuweisen. Sie haben die SPD
in der Öffentlichkeit als Nannypartei kenntlich gemacht und
damit den verfehlten Sieg vor einem Jahr und das Desaster
von heute erst ermöglicht. Vielleicht ermannt sich ja die
alte Tante SPD und dankt die Parteischädigung mit ent-
sprechenden Maßnahmen.
Baden1848
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #11 - 19.01.09 um 09:38:00
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Die Wählerwanderungen:

http://www.hr-online.de/website/specials/ltw2009/index.jsp?rubrik=40252&key=stan...

Wie von mir vermutet: Die Zugewinne der Grünen (136.000 Stimmen) stammen zu 90 % von bisherigen SPD-Wählern, aber daneben sind noch beträchtlich mehr ehemalige SPD-Wähler (203.000) diesmal nicht zur Wahl gegangen.

Die Gewinne der FDP (145.000 Stimmen) stammen hingegen aus verschiedenen Quellen

1) von der CDU (88.000 Stimmen)
2) von der SPD (29.000 Stimmen)
3) von den Nichtwählern (22.000 Stimmen)
4) von den "sonstigen Parteien" (7000 Stimmen)

Bei 4,4 Mio. Wahlberechtigten verteilen sich die absoluten Zahlen übrigens wie folgt:

Etwa 1,7 Mio. Wahlberechtigte (39 %) haben nicht gewählt; ca. 2,7 Mio. sind zur Wahl gegangen.

Von diesem 2,7 Mio haben gewählt:

knapp 1 Mio CDU
ca. 640.000 SPD
ca. 437.000 FDP
ca. 370.000 Grüne
ca. 146.000 Linkspartei

Das Desaster ist also noch weit größer als gedacht, denn damit gibt es mehr Nichtwähler als die Stimmen von CDU und SPD zusammengenommen ausmachen.

Übrigens,  es gab diesmal 90.000 Ungültig-Wähler, 10.000 mehr als letztes Jahr: http://www.wahlrecht.de/news/2009/he-2009.htm

Nur zum Vergleich: Die 5-%-Hürde lag bei dieser niedrigen Wahlbeteiligung bei einem Anteil von ca. 135.000 Stimmen. Die Ungültig-Stimmen repräsentieren mehr als 3 % der Wähler.
  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #12 - 19.01.09 um 12:17:00
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Vielen Dank, Xila, für den Wahlbericht  Smiley

42% der Wähler haben nicht oder ungültig gewählt.

Das nähert sich schön langsam der 50%-Marke.

Ob die Kasperliade-Politiker daraus lernen werden?

lg
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Caschny
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #13 - 19.01.09 um 13:11:00
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Es ist nicht gerade einfach, dieses Wahlergebnis aus der Sicht eines Raucherfreundes bzw. Prohibitionsgegners zu kommentieren. Ich versuche es dennoch einmal:

Eigentlich war kaum etwas anders zu erwarten. Die SPD hat sich selbst zerrieben, weil sie einerseits die Ablehner einer Zusammenarbeit mit DEN LINKEN verprellt haben und andererseits die Freunde derselben Konstellation über ihre vier Abweichler verraten hat. Ypsillantis Wortbruch war weniger skandalös als medial dargestellt (das ist bereits Usus, seltsam schon diese Doppelmoral) strategisch allerdings äußerst ungeschickt. Sie hätte sich nicht vorher festlegen dürfen. Für uns ist das desaströse Abschneiden der SPD natürlich ein Grund zur Freude.

MP Koch von der CDU hat insofern doppelt Glück gehabt, trotz, absolut betrachtet, schlechten Wahlergebnisses wieder regulär im Amt zu sein. Der zweite Punkt war, dass ihm die FDP dabei mächtig geholfen hat. Stolz kann er auf das Ergebnis jedenfalls nicht sein, allenfalls erleichtert.

Die FDP ist für uns die interessanteste Partei, weil es von ihr maßgeblich abhängen wird, wie die unsäglichen Diskriminierungsgesetze modifiziert werden. Wir müssen die FDP daran messen.

Die grünen Verbotsfetischisten und Öko-Diktatoren haben stark hinzugewonnen, was eigentlich die für uns bitterste Erkennntnis bedeutet. Aber glücklicherweise regieren sie nicht mit, auch wenn ich mit anderen Positionen der Grünofanten durchaus sympathisieren kann. Der Mensch kann nicht alles haben... .

Eine Regierungsbeteiligung ist nun auch DER LINKEN nicht gelungen, aber als Anhänger und Mitglied dieser Partei freut es mich natürlich, dass sie es trotz der internen Querelen erneut geschafft haben, in den Wiesbadener Landtag einzuziehen. Ich sehe DIE LINKE programmatisch in der Raucherfrage noch längst nicht ausgereift. Überhaupt steckt sie in den alten Bundesländern noch immer in der Phase, sich ganz allmählich zu etablieren, aber das wird, davon bin ich überzeugt.

Die Wahlbeteiligung war gewohnt niedrig, aber mittlerweile stört das keinen Politiker mehr wirklich. Weshalb auch? Ihre Pfründe können sie auch über das Verhältnisprinzip wahren. Es bleibt jedoch ein untrügliches Zeichen wachsender Politikverdrossenheit und hier wären wir wieder bei unserem ureigenen Thema: Der Kreis schließt sich.

Es wird interessant werden, welche Lehren die einzelnen Parteien aus diesem Ergebnis hinsichtlich unseres Themas ziehen. Vielleicht sollten sie sich einmal im Nachbarland Bayern umschauen... .


Caschny.
  
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freiraucher
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #14 - 19.01.09 um 13:21:00
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Caschny schrieb on 19.01.09 um 13:11:17:
Es wird interessant werden, welche Lehren die einzelnen Parteien aus diesem Ergebnis hinsichtlich unseres Themas ziehen. Vielleicht sollten sie sich einmal im Nachbarland Bayern umschauen... .


Höchst erstaunlich, ist doch immerhin dem faznet - Kommentator aufgefallen, dass auch die Rauchverbote in Hessen eine Rolle gespielt haben.

...In diesem Ausmaß ebenfalls nicht unbedingt erwartet war das fast triumphale Abschneiden der FDP. Das Ergebnis, mit dem die hessischen Wähler sie ausgestattet haben, lässt wenig Raum für die Annahme, die FDP sei nur und vorübergehend Nutznießer des Unbehagens über eine gelegentlich bräsig und selbstgerecht agierende CDU. In der Schulpolitik, in Sachen Energieversorgung und als Korrektiv gegen den um sich greifenden Etatismus hat die Partei von Jörg-Uwe Hahn durchaus Profil gewonnen. Und nicht erst seit der Bayern-Wahl weiß man, welche Leidenschaften politische Großtaten wie das Rauchverbot wecken...

http://tinyurl.com/764rgc
  
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