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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den Sack! (Gelesen: 2.255 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den Sack!
Antwort #34 - 23.09.13 um 15:48:52
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Hessische Landtagswahl 2013 vom gestrigen Tage

Die Wahlempfehlung von Netzwerk Rauchen war gewesen:

Quote:
Hier empfehlen wir eine Wahl der FDP: um Rot-Grün zu verhindern und um deren erfolgreiches Eintreten für eine liberale Raucherpolitk zu würdigen.


Das hat funktioniert: Keine rot-grüne Mehrheit, Rot-Grün schwächer im Landtag vertreten als Schwarz-Gelb. Weil die FDP doch noch so gerade mit 5,0 Prozent es wieder in den Landtag geschafft hat, obwohl die Hochrechnungen sie noch unter der Hürde sahen.
Für den Bund haben wir die FDP-Wahl zurecht nicht empfohlen, den Unterschied sieht man jetzt.

Die grünen Volkserzieher haben schmerzhafte Einbußen gegenüber ihrem letzten Ergebnis und allen zwischenzeitlichen Umfragen zu erleiden, eine gute Quitting für ihre Bevormundungspolitik.

Welche Koalition in Hessen rauskommt, wird sich noch zeigen müssen, da auch die Linken drin sind. Rot-rot-grün in Hessen war 2008 noch von Rauchern verhindert worden (mindestens drei der vier SPD-Abweichler waren Raucher).
« Zuletzt geändert: 23.09.13 um 15:51:07 von ChristophL »  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #33 - 04.02.09 um 03:20:00
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Auch nicht mehr tagesaktuell, aus smokersnews.de von kurz nach der Wahl:


"Wie im Vorfeld der Hessen-Wahl berichtet, hat die MUT-Gruppe (Mittelständische Unternehmen Tabakwaren) über ihre Kanäle den Wahlakt für den Wiesbadener Landtag mit 500.000 Flyern und einer eindeutigen Wahlaussage unterstützt. Mit Erfolg, wie die Ergebnisse vom Sonntag dokumentieren.
MUT-Geschäftsführer Frank Hidien im Gespräch mit smokernsnews.de: '16,2 Prozent für die hessische FDP, das ist eine deutliche Sprache. Dieses Ergebnis hat historische Ausmaße und eine Signalwirkung auf die weiteren Landtagswahlen sowie die Bundestags- und Europa-Wahl'. 'Jetzt sehen wir gespannt nach Wiesbaden und erwarten das eindeutige Engagement der FDP für unsere gemeinsamen Ziele, die Entschärfung der Nichtrauchergesetze', fügte Hidien hinzu."


  
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evarix
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #32 - 29.01.09 um 14:14:00
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Zwar nicht mehr ganz tagesaktuell, aber dennoch recht interessant:

Kommentar des Mitherausgebers der FAZ Werner D' Inka vom 19.01.2009 zur Hessen-Wahl:

Unter der Überschrift "Der Wähler irrt sich nicht" schreibt D' Inka mit Blick auf das Ergebnis der FDP u. a.:

"...als Korrektiv gegen den um sich greifenden Etatismus hat die Partei von Jörg-Uwe Hahn durchaus Profil gewonnen. Und nicht erst seit der Bayern-Wahl weiß man, welche Leidenschaften politische Großtaten wie das Rauchverbot wecken."

http://www.faz.net/s/RubEDCD3360E08E4F728A4426D0E1CC3E88/Doc~EB0C2222F79364B2F97...

EBEN!

Und es wird Zeit, daß diejenigen, die von den Wählerwanderungen profitieren, sich ihres daraus resultierenden Wählerauftrages bewußt werden und diesen in die Tat umsetzen.

Gruß

evarix
  
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Tegel
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #31 - 28.01.09 um 20:30:00
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Danke Dir !  Zwinkernd
  

Gib " links" keine Chance.
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nowhere
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #30 - 28.01.09 um 19:25:00
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Zurzeit besteht unter dem folgenden Link beim HR die Möglichkeit, zu artikulieren, was die Hessinnen und Hessen von schwarz-gelb erwarten.


http://www.hr-online.de/website/specials/ltw2009/index.jsp?rubrik=40252&key=stan...

Also sagt/schreibt, was Ihr erwartet.
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #29 - 21.01.09 um 16:19:00
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evarix schrieb on 21.01.09 um 16:02:59:
Doch doch, die gibt es (vereinzelt), jedenfalls in Berlin.

Klaus Lederer, der Landeschef der Linkspartei in Berlin, ist Raucher und hält die Gesetzgebung in dieser Form für "Erziehungsdiktatur". Nachzulesen hier, allerdings schon etwas älter:

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/genussraucher-sein-waere-sch...

Katrin Lompscher dagegen, ebenfalls Linkspartei und Gesundheitssenateuse in Berlin, gehört zum Typus der verklemmten und offensichtlich in dieser Frage masochistisch veranlagten Raucher, die sich von ihrem eigenen Prohibitionsgesetz auch für sich selbst erhofft, weniger zu rauchen; sie fordert ein Totalverbot in Gaststätten:

http://www.morgenpost.de/berlin/article868539/Senatorin_fordert_totales_Rauchver...

Gruß

evarix


Interessantes Beispiel unterschiedlicher Meinungen. Allerdings ist die Sache mit dem Rauchverbot vielleicht doch ein Bereich, wo innerhalb der Parteien noch (?) Abweichler geduldet werden  Zwinkernd
Gerade auch in Österreich.

Mein Sager bezog sich jedoch nicht nur darauf, war eher "allgemein" gedacht  Zwinkernd

lg
m

P.S.: Die Senatorin ist genau wieder der Typ "gesunde teutsche Frau" (nicht nur auf Deutschland bezogen, vielleicht besser "gesunde arische Frau"), der den Mainstream der weiblichen Anti-Bewegung ausmacht.

  

Tu felix Austria fume
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evarix
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #28 - 21.01.09 um 16:02:00
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Matrix schrieb on 21.01.09 um 08:17:25:
Das wäre einmal was Neues, wenn hier (offiziell) Unterschiede bestünden  ;


Doch doch, die gibt es (vereinzelt), jedenfalls in Berlin.

Klaus Lederer, der Landeschef der Linkspartei in Berlin, ist Raucher und hält die Gesetzgebung in dieser Form für "Erziehungsdiktatur". Nachzulesen hier, allerdings schon etwas älter:

http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/genussraucher-sein-waere-sch...

Katrin Lompscher dagegen, ebenfalls Linkspartei und Gesundheitssenateuse in Berlin, gehört zum Typus der verklemmten und offensichtlich in dieser Frage masochistisch veranlagten Raucher, die sich von ihrem eigenen Prohibitionsgesetz auch für sich selbst erhofft, weniger zu rauchen; sie fordert ein Totalverbot in Gaststätten:

http://www.morgenpost.de/berlin/article868539/Senatorin_fordert_totales_Rauchver...

Gruß

evarix
  
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Javaanse
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #27 - 21.01.09 um 12:16:00
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xila schrieb on 21.01.09 um 12:04:36:
Übrigens gefiel auch mir die Antwort des Nichtrauchers besser als die des Rauchers, weil sie aufrichtiger wirkte.


Mir auch, keine Frage. Dennoch bleibt bei allem Verständnis für die Zwickmühle, in die ich die beiden mit meiner Frage gebracht habe Fakt, dass keiner der beiden eine konkrete und ehrliche Antwort auf meine klare Frage gegeben hat.

Dass ich dieses auch kaum anders erwartet hatte steht auf einem ganz anderen Blatt.

Jürgen
  

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xila
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... hat meistens recht
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #26 - 21.01.09 um 12:04:00
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Javaanse,

ich bin, anders als Caschny, so weit von Sympathien mit der Linkspartei entfernt, wie man sich das nur vorstellen könnte, und bevor ich auch nur in einer Gedankenspielerei in Erwägung ziehe, sie zu wählen, müssen noch viele bislang ungeschehene Dinge passieren, aber hier muß ich die beiden Abgeordneten schon in Schutz nehmen.

Die richtige Antwort auf deine Frage lautete natürlich: "Nichts." Warum sollte man sich eine etwaige nächste Chance auf eine Tolerierung oder dergleichen durch stures Auftreten bei einer solchen vermeintlichen Petitesse gefährden? Aus Blickwinkel der Linkspartei ergäbe das überhaupt keinen Sinn.

Daß so etwas dann nicht so klar ausgesprochen wird, sondern man versucht, sich irgendwie drum herumzuwinden, ist ihnen das zu verdenken? Übrigens gefiel auch mir die Antwort des Nichtrauchers besser als die des Rauchers, weil sie aufrichtiger wirkte.
  

As the mathematician Ian Stewart points out in “Do Dice Play God?” (Basic), the average person has one breast and one testicle.
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Matrix
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #25 - 21.01.09 um 08:17:00
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Caschny schrieb on 20.01.09 um 22:51:57:
Wie gesagt, die Begründung verstehe ich nicht. Im Medium 'Kandidatenwatch' ist doch sicherlich die persönliche Stellungnahme von Abgeordneten gefragt, nicht eine allgemeinverbindliche Aussage der gesamten Bundespartei... .


Das wäre einmal was Neues, wenn hier (offiziell) Unterschiede bestünden  ;-D

lg
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Caschny
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #24 - 21.01.09 um 00:22:00
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@ nowhere und Javaanse

Danke zunächst für Eure Erläuterungen.

Klar, die Positionen der Gesamtpartei sind natürlich das ausschlaggebende Element. Ich habe offensichtlich diesbezüglich zu wenig vom Informationsgehalt des Kandidatenwatch erwartet.

Noch kurz zur LINKEN: Ich denke, eine feste und einheitliche Position zur Raucherfrage gibt es in der Programmatik noch gar nicht, was natürlich niemand gern eingesteht. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur daran, dass einerseits vor einiger Zeit sogar ein Bundestagsabgeordneter bei uns eingetreten ist, andererseits aber auch Hardcore-Antis (Berlin!) zu finden sind.

Selbstverständlich respektiere ich aber Eure Bewertungen und Entscheidungen!

Caschny.
  
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Javaanse
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #23 - 21.01.09 um 00:02:00
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Lieber Caschny,

Caschny schrieb on 20.01.09 um 22:51:57:
Im Medium 'Kandidatenwatch' ist doch sicherlich die persönliche Stellungnahme von Abgeordneten gefragt, nicht eine allgemeinverbindliche Aussage der gesamten Bundespartei...


Wieso? - Wenn dort tatsächlich schon vorgegeben sein sollte, was "gefragt" ist oder gefragt werden darf, bräuchte man auch kein Formular für die Fragen mehr.

Ich habe klar und deutlich nicht nach der Privatmeinung der Kandidaten zum Thema gefragt, sondern nach den Rezepten ihrer Partei.

Die Antwort von Herrn Zeller bestand zu 10 Prozent aus seiner Privatmeinung zum angefragten Thema und zu 90 Prozent aus allgemeinen Ausführungen darüber, weshalb seine Partei so unverzichtbar für eine segensreiche Entwicklung unserer Gesellschaft sei.

Die Antwort von Herrn van Ooyen beschränkte sich immerhin wenigstens nur auf die Privatmeinung zum angefragten Thema. Aber meine eigentlichen Fragen danach, was die Hessen-LINKE gegen die Rauchverbote zu unternehmen gedenke, wurde von beiden Herrschaften schlichtweg ignoriert und blieb komplett unbeantwortet.

Hier nochmal meine konkrete Fragestellung:

"gedenkt die LINKE irgend etwas gegen die unerträgliche Gängelung und Bevormundung von Rauchern zu unternehmen, mittels der Unternehmer eines Teils ihrer Freiheits- und Gestaltungsrechte beraubt und Bürger entmündigt, Bürgerrechte von den Parteien GRÜNE, SPD und CDU demontiert worden sind?

Falls ja: WAS genau beabsichtigt Ihre Partei in Sachen Rauchverbote zu unternehmen, das auch für mich, als rauchendem Wähler und EX-Grünen-Mitglied, das diese Partei des Bürgerrechte-Abbaus nach 20 Jahren u.a. der Rauchverbote wegen verlassen hat, eine Stimmabgabe für die LINKE gerechtfertigt erscheinen lassen könnte?"


Statt diese sehr präzise Frage zu beantworten nutzte Herr Zeller die Gelegenheit zur Verkündigung von allgemeinen Parteipositionen, nach denen ihn niemand gefragt hatte.

Sowas nenn' ich Verarsche! Es ist Politrhetorik und Ignoranz wie ich sie schon mehr als zur Genüge von den anderen Parteien erfahren und erlebt habe, aber keine klare Antwort auf eine einfache und klar gestellte Frage.

Und ich hatte meine Frage gestellt, weil ich eine klare Position der Partei zum Thema Rauchverbote hören wollte, so es diese überhaupt gibt. Aber genau DIE hat man ganz offensichtlich parteiintern gar nicht, also wird rumgeeiert, statt offen und ehrlich einzuräumen, dass es keine parteigetragene Position und damit auch keine erklärten Ziele in dieser Thematik gibt.

Sorry, aber ein solches Drumrumgeschwafel kann ich nicht brauchen und daher wird auch diese Partei künftig ohne meine Stimme auskommen müssen.

Gruß,

Jürgen

P.S.: Ich hatte nach meinem Austritt bei den GRÜNEN sogar mal ernstlich eine Mitarbeit bei den LINKEN erwogen, aber mit einem derartigen Rumgeeiere bei Elementarfragen werd ich nicht warm. Und so bin ich denn also BMB-Mitglied geworden. Zwinkernd
  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #22 - 20.01.09 um 23:24:00
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@Caschy

Eine fast gleichlautende Aussage habe ich vor nun über einem Jahr von Herrn Wilken bekommen, obwohl ich nicht seine persönliche Meinung sondern die Meinung der Partei in Hessen wissen wollte.

Herr Zeller ist mir persönlich bekannt und es war nicht möglich eine mündliche oder schriftliche Aussage zu bekommen, die eine Parteimeinung wiedergegeben hätte. Auch immer nur persönliche Meinungsäußerungen.

Damit kann man leider nicht viel anfangen, ich jedenfalls nicht. Das sehe ich genauso wie Javaanse. Entweder ich habe als Gesamtpartei eine klare Position oder ich halte mich als Gesamtpartei bedeckt. Und das tun sie ja zumindest hier in Hessen zu dieser Frage.
  
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Caschny
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #21 - 20.01.09 um 22:51:00
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Javaanse schrieb on 20.01.09 um 17:19:23:
Nur der Vollständigkeit halber hier mal noch die Antworten, die mir seitens der LINKEN Hessen zum Thema Rauchverbote über das Portal "Kandidatenwatch" gegeben wurden.

Gefragt hatte ich meinen Wahlkreisabgeordneten (Zeller) und den Landesvorsitzenden Willi van Ooyen.

Die erste Antwort von Zeller war alles andere als befriedigend und machte eine Nachfrage nötig, die dann allerdings komplett ignoriert wurde und ganz einfach unbeantwortet blieb. Auch war sie (die Nachfrage) erst mal gar nicht veröffentlicht worden, so dass ich nach 5 Tagen schließlich auch gar nicht mehr mit ihrer Veröffentlichung gerechnet habe. Keine Ahnung also, WANN die Nachfrage überhaupt übernommen worden ist. Gut möglich, dass dies erst unmittelbar vor der Wahl geschehen ist. - Ist aber auch egal, weil sich eh keine neuen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier die Fragen und Antworten (soweit gegeben):

http://www.kandidatenwatch.de/hans_joachim_zeller-316-19746--f157902.html#frage1...


So ganz kann ich Deine Bewertung in diesem Falle nicht nachvollziehen. Ich darf Herrn Zeller zitieren:
"Das Rauchen in Gaststätten ist ein gesondertes Problemfeld. Ich befürworte eine Lösung, wonach jeder Gastwirt das Recht hat, sein Lokal als Raucher- oder Nichtraucherlokal zu deklarieren und zu kennzeichnen. Gast und Gastwirt haben dann die freie Wahl."

Ist das nicht genau das, was wir wollten und wollen?



Javaanse schrieb on 20.01.09 um 17:19:23:
Und hier meine Frage an van Ooyen, der immerhin eine ehrliche, wenngleich ebenfalls nur sehr unbefriedigende Antwort gegeben hat.

http://www.kandidatenwatch.de/willi_van_ooyen-316-19767--f157903.html#frage15790...


Willi van Ooyen sagt prinzipiell das Gleiche, Zitat:
"... Damit meine ich zum Beispiel auch, dass es einem Gastwirt eben durchaus erlaubt sein müsste, sein Lokal als Raucher- oder als Nichtraucheretablissement zu betreiben. ..."


Javaanse schrieb on 20.01.09 um 17:19:23:
Beide LINKE-Vertreter haben es akribisch vermieden, irgendeine Aussage über die erfagte Parteiposition zu treffen.

Nach alledem bleibt anzumerken, dass die UNGÜLTIGWAHL die für mich einzig richtige Konsequenz gewesen ist.

Jürgen



Wie gesagt, die Begründung verstehe ich nicht. Im Medium 'Kandidatenwatch' ist doch sicherlich die persönliche Stellungnahme von Abgeordneten gefragt, nicht eine allgemeinverbindliche Aussage der gesamten Bundespartei... .

Caschny.
  
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Javaanse
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #20 - 20.01.09 um 17:19:00
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Nur der Vollständigkeit halber hier mal noch die Antworten, die mir seitens der LINKEN Hessen zum Thema Rauchverbote über das Portal "Kandidatenwatch" gegeben wurden.

Gefragt hatte ich meinen Wahlkreisabgeordneten (Zeller) und den Landesvorsitzenden Willi van Ooyen.

Die erste Antwort von Zeller war alles andere als befriedigend und machte eine Nachfrage nötig, die dann allerdings komplett ignoriert wurde und ganz einfach unbeantwortet blieb. Auch war sie (die Nachfrage) erst mal gar nicht veröffentlicht worden, so dass ich nach 5 Tagen schließlich auch gar nicht mehr mit ihrer Veröffentlichung gerechnet habe. Keine Ahnung also, WANN die Nachfrage überhaupt übernommen worden ist. Gut möglich, dass dies erst unmittelbar vor der Wahl geschehen ist. - Ist aber auch egal, weil sich eh keine neuen Erkenntnisse ergeben haben.

Hier die Fragen und Antworten (soweit gegeben):

http://www.kandidatenwatch.de/hans_joachim_zeller-316-19746--f157902.html#frage1...

Und hier meine Frage an van Ooyen, der immerhin eine ehrliche, wenngleich ebenfalls nur sehr unbefriedigende Antwort gegeben hat.

http://www.kandidatenwatch.de/willi_van_ooyen-316-19767--f157903.html#frage15790...

Beide LINKE-Vertreter haben es akribisch vermieden, irgendeine Aussage über die erfagte Parteiposition zu treffen.

Nach alledem bleibt anzumerken, dass die UNGÜLTIGWAHL die für mich einzig richtige Konsequenz gewesen ist.

Jürgen

  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #19 - 20.01.09 um 14:02:00
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Quote:
Hallo evarix Smiley

Meinst Du den Link:

Analyse


Genau!

Danke mickls!

Gruß

evarix
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #18 - 19.01.09 um 18:59:00
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Unter "Wahlentscheidende Themen" steht aber nix über das Rauchverbot. Hat Infratest dimap diese Antwort nicht vorgesehen oder hat sie der Wahlanalyst der FNSt untern Tisch fallen lassen? Sollte das wirklich niemand der "representativ" befrageten geantwortet haben?

Naja, bin mal gespannt, ob sie wirklich Wort halten, wie sie's auf Ihren Plakaten versprochen haben.

Prinzipiell sollte man einem Politiker nie weiter trauen, als man ihn schmeißen kann.
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #17 - 19.01.09 um 16:44:00
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Hallo evarix Smiley

Meinst Du den Link:

Analyse
  

Die Schnittmenge zweier Mengen "Statistikkenntnisse" und "medizinische Forscher" ist eine leere Menge.
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #16 - 19.01.09 um 15:42:00
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Hier für diejenigen, die es interessiert, eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse der Hessenwahl nebst Analyse aus Sicht der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung; zu finden ganz unten auf der Eingangsseite des Hessen-FDPlers Rentsch:

http://www.florian-rentsch.de/webcom/show_rentsch_start.php/_c-350/i.html

Einen direkten Link auf die Analyse konnte ich leider nicht setzen; vielleicht deshalb, weil es sich um eine PDF-Datei handelt.

Gruß

evarix

Nachtrag:

Mist, beim erneuten Anklicken der Rentsch-Seite habe ich diesen Link zu der Analyse nicht mehr gefunden. Die Internetanschrift dieser PFD-Datei hab' ich aber noch; sie lautet:

http://www3.liberale.de/files/593/analysebericht_180109.pdf

Vielleicht kann ja jemand von Euch damit etwas anfangen.

evarix

  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #15 - 19.01.09 um 13:28:00
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Bemerkenswert finde ich, daß 12 % der Arbeiter die FDP gewählt haben.

Völker, hört die Signale: Tut sich da etwa eine neue, nunmehr gelbe Arbeiterbewegung auf???

Gruß

evarix
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #14 - 19.01.09 um 13:21:00
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Caschny schrieb on 19.01.09 um 13:11:17:
Es wird interessant werden, welche Lehren die einzelnen Parteien aus diesem Ergebnis hinsichtlich unseres Themas ziehen. Vielleicht sollten sie sich einmal im Nachbarland Bayern umschauen... .


Höchst erstaunlich, ist doch immerhin dem faznet - Kommentator aufgefallen, dass auch die Rauchverbote in Hessen eine Rolle gespielt haben.

...In diesem Ausmaß ebenfalls nicht unbedingt erwartet war das fast triumphale Abschneiden der FDP. Das Ergebnis, mit dem die hessischen Wähler sie ausgestattet haben, lässt wenig Raum für die Annahme, die FDP sei nur und vorübergehend Nutznießer des Unbehagens über eine gelegentlich bräsig und selbstgerecht agierende CDU. In der Schulpolitik, in Sachen Energieversorgung und als Korrektiv gegen den um sich greifenden Etatismus hat die Partei von Jörg-Uwe Hahn durchaus Profil gewonnen. Und nicht erst seit der Bayern-Wahl weiß man, welche Leidenschaften politische Großtaten wie das Rauchverbot wecken...

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #13 - 19.01.09 um 13:11:00
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Es ist nicht gerade einfach, dieses Wahlergebnis aus der Sicht eines Raucherfreundes bzw. Prohibitionsgegners zu kommentieren. Ich versuche es dennoch einmal:

Eigentlich war kaum etwas anders zu erwarten. Die SPD hat sich selbst zerrieben, weil sie einerseits die Ablehner einer Zusammenarbeit mit DEN LINKEN verprellt haben und andererseits die Freunde derselben Konstellation über ihre vier Abweichler verraten hat. Ypsillantis Wortbruch war weniger skandalös als medial dargestellt (das ist bereits Usus, seltsam schon diese Doppelmoral) strategisch allerdings äußerst ungeschickt. Sie hätte sich nicht vorher festlegen dürfen. Für uns ist das desaströse Abschneiden der SPD natürlich ein Grund zur Freude.

MP Koch von der CDU hat insofern doppelt Glück gehabt, trotz, absolut betrachtet, schlechten Wahlergebnisses wieder regulär im Amt zu sein. Der zweite Punkt war, dass ihm die FDP dabei mächtig geholfen hat. Stolz kann er auf das Ergebnis jedenfalls nicht sein, allenfalls erleichtert.

Die FDP ist für uns die interessanteste Partei, weil es von ihr maßgeblich abhängen wird, wie die unsäglichen Diskriminierungsgesetze modifiziert werden. Wir müssen die FDP daran messen.

Die grünen Verbotsfetischisten und Öko-Diktatoren haben stark hinzugewonnen, was eigentlich die für uns bitterste Erkennntnis bedeutet. Aber glücklicherweise regieren sie nicht mit, auch wenn ich mit anderen Positionen der Grünofanten durchaus sympathisieren kann. Der Mensch kann nicht alles haben... .

Eine Regierungsbeteiligung ist nun auch DER LINKEN nicht gelungen, aber als Anhänger und Mitglied dieser Partei freut es mich natürlich, dass sie es trotz der internen Querelen erneut geschafft haben, in den Wiesbadener Landtag einzuziehen. Ich sehe DIE LINKE programmatisch in der Raucherfrage noch längst nicht ausgereift. Überhaupt steckt sie in den alten Bundesländern noch immer in der Phase, sich ganz allmählich zu etablieren, aber das wird, davon bin ich überzeugt.

Die Wahlbeteiligung war gewohnt niedrig, aber mittlerweile stört das keinen Politiker mehr wirklich. Weshalb auch? Ihre Pfründe können sie auch über das Verhältnisprinzip wahren. Es bleibt jedoch ein untrügliches Zeichen wachsender Politikverdrossenheit und hier wären wir wieder bei unserem ureigenen Thema: Der Kreis schließt sich.

Es wird interessant werden, welche Lehren die einzelnen Parteien aus diesem Ergebnis hinsichtlich unseres Themas ziehen. Vielleicht sollten sie sich einmal im Nachbarland Bayern umschauen... .


Caschny.
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #12 - 19.01.09 um 12:17:00
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Vielen Dank, Xila, für den Wahlbericht  Smiley

42% der Wähler haben nicht oder ungültig gewählt.

Das nähert sich schön langsam der 50%-Marke.

Ob die Kasperliade-Politiker daraus lernen werden?

lg
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #11 - 19.01.09 um 09:38:00
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Die Wählerwanderungen:

http://www.hr-online.de/website/specials/ltw2009/index.jsp?rubrik=40252&key=stan...

Wie von mir vermutet: Die Zugewinne der Grünen (136.000 Stimmen) stammen zu 90 % von bisherigen SPD-Wählern, aber daneben sind noch beträchtlich mehr ehemalige SPD-Wähler (203.000) diesmal nicht zur Wahl gegangen.

Die Gewinne der FDP (145.000 Stimmen) stammen hingegen aus verschiedenen Quellen

1) von der CDU (88.000 Stimmen)
2) von der SPD (29.000 Stimmen)
3) von den Nichtwählern (22.000 Stimmen)
4) von den "sonstigen Parteien" (7000 Stimmen)

Bei 4,4 Mio. Wahlberechtigten verteilen sich die absoluten Zahlen übrigens wie folgt:

Etwa 1,7 Mio. Wahlberechtigte (39 %) haben nicht gewählt; ca. 2,7 Mio. sind zur Wahl gegangen.

Von diesem 2,7 Mio haben gewählt:

knapp 1 Mio CDU
ca. 640.000 SPD
ca. 437.000 FDP
ca. 370.000 Grüne
ca. 146.000 Linkspartei

Das Desaster ist also noch weit größer als gedacht, denn damit gibt es mehr Nichtwähler als die Stimmen von CDU und SPD zusammengenommen ausmachen.

Übrigens,  es gab diesmal 90.000 Ungültig-Wähler, 10.000 mehr als letztes Jahr: http://www.wahlrecht.de/news/2009/he-2009.htm

Nur zum Vergleich: Die 5-%-Hürde lag bei dieser niedrigen Wahlbeteiligung bei einem Anteil von ca. 135.000 Stimmen. Die Ungültig-Stimmen repräsentieren mehr als 3 % der Wähler.
  

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Baden1848
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #10 - 18.01.09 um 21:49:00
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Hallo Mitstreiter
im allgemeinen Trubel wurde vergessen ,auf die Verdienste
von Baetzing und Binding hinzuweisen. Sie haben die SPD
in der Öffentlichkeit als Nannypartei kenntlich gemacht und
damit den verfehlten Sieg vor einem Jahr und das Desaster
von heute erst ermöglicht. Vielleicht ermannt sich ja die
alte Tante SPD und dankt die Parteischädigung mit ent-
sprechenden Maßnahmen.
Baden1848
  
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Matrix
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #9 - 18.01.09 um 20:06:00
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Werner Paul schrieb on 18.01.09 um 19:18:44:
Ich teile den hier teilweise geäusserten Pessimismus, dass die Bevormunder bei dieser Wahl eher mehr gewonnen haben, als deren Gegner


Die Bevormunder sind ja auch die mit den "Rezepten" (gegen die Wirtschaftskrise, für ewige Gesundheit, ein besseres Pisa-Ergebnis, eine gesunde Umwelt etc)

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Werner Paul
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #8 - 18.01.09 um 19:18:00
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Ich teile den hier teilweise geäusserten Pessimismus, dass die Bevormunder bei dieser Wahl eher mehr gewonnen haben, als deren Gegner
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #7 - 18.01.09 um 18:37:00
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CoF schrieb on 18.01.09 um 18:21:47:
Ich denke, die FDP hat deutliche Zugewinne gemacht, weil sie als einzige Partei immer wieder mit dem Wort Bevormundung und staatlich Eingriffe, in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Die SPD ist sowieso nirgends wählbar, die Linken versprechen mehr als der BmB und die Grünen haben leider sowas wie eine Stammwählerschaft, bestehend aus Oberlehrern, Umweltaktivisten und Gesundheitshysterikern.
Allerdings kommt die Zeit auch noch wo die Grünen Stimmen verlieren werden, weil sie derzeit nichts anderes als irgendwelche Einschränkungen und weitere Verbote präsentieren, von Innovationen oder zukunftsfähiger Politik keine Spur.




Es würde mich überraschen, wenn der Kampf gegen staatliche Bevormundung in Zeiten, in denen unter allgemeinem Applaus der Bevölkerung Banken teilverstaatlicht werden, eine besonders herausgehobene Rolle gespielt hätte. So sehr ich mich über den Erfolg der FDP freue, der sicherlich positiv für uns ist, aber ich fürchte, die Leute haben im Moment ganz andere Sorgen als den Nanny-Staat, jedenfalls dann, wenn sie nicht gerade zu den Hauptbetroffenen gehören, also vor allem Leute, die von der Gastronomie leben.
  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #6 - 18.01.09 um 18:21:00
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Ich denke, die FDP hat deutliche Zugewinne gemacht, weil sie als einzige Partei immer wieder mit dem Wort Bevormundung und staatlich Eingriffe, in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Die SPD ist sowieso nirgends wählbar, die Linken versprechen mehr als der BmB und die Grünen haben leider sowas wie eine Stammwählerschaft, bestehend aus Oberlehrern, Umweltaktivisten und Gesundheitshysterikern.
Allerdings kommt die Zeit auch noch wo die Grünen Stimmen verlieren werden, weil sie derzeit nichts anderes als irgendwelche Einschränkungen und weitere Verbote präsentieren, von Innovationen oder zukunftsfähiger Politik keine Spur.


  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #5 - 18.01.09 um 17:52:00
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Martella schrieb on 18.01.09 um 17:29:43:
Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.


Ich lese daraus vor allem, daß den Wählern das Angebot, unter dem sie auszuwählen hatten, nicht gefallen hat. Die größte Fraktion war heute die der Nichtwähler mit 40 %, also noch vor der CDU. Das hat's in Hessen noch nicht gegeben.

Und Javaanse hat recht: in absoluten Zahlen hat die CDU deshalb sogar noch weniger Wählerstimmen als vor einem Jahr bekommen. Und das, obwohl man ein volles Jahr lang kaum Grund hatte, sich über jemand anderen als die SPD aufzuregen. Das ist schon bemerkenswert, denn den Wählern wird normalerweise ja ein kurzes Gedächtnis nachgesagt.

Positiv an diesem Ergebnis ist sicherlich, daß die FDP in der nun zu erwartenden Koalition ein viel größeres Gewicht haben wird, als sie vor einem Jahr gehabt hätte.

Positiv finde ich aber auch, daß die Grünen ein bißchen weniger als die FDP hinzugewonnen haben. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Denn eigentlich hätte ich mit einer erheblich stärkeren Wanderung enttäuschter SPD-Wähler zu den Grünen gerechnet als ausgerechnet zur FDP.



  

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #4 - 18.01.09 um 17:41:00
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Quote:
Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.


Die CDU hat stagniert und ihre Niederlage vom letztem Mal wiederholt. Gewonnen würde ich das nicht nennen.

Generell ist die Tendenz: Die Parteien der Großen Koalition auf Bundesebene verlieren, die kleineren werden mittelgroß.

In der Tat gibt es eine gewisse Polarisierung zwischen FDP und Grünen.

  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #3 - 18.01.09 um 17:39:00
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Koch ist auf ARD gerade stolz auf die CDU und kündigt schwarz-gelb an, nona.

Jetzt schaun wir uns an, wie's mit dem RV weitergeht.

Ansonsten schaut das Ergebnis so aus, als würden sich die Parteien stimmenmäßig einander immer mehr annähern. Wer sehr ähnlich ist, kriegt auch ähnliche Ergebnisse.

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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #2 - 18.01.09 um 17:29:00
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Javaanse schrieb on 18.01.09 um 17:13:48:
Erste Hochrechnng:

FDP     16,1  große Gewinne - einzige Partei mit klarer Pos. zu RV

CDU     37,4  in absoluten Zahlen kleines Minus
SPD     23,5  wohlverdientes RIESEN-Minus
GRÜNE 13,9  Sammelbecken der Gesundheitsfaschos halt

LINKE    5,1  verdient schwach mangels Positionierung gegen RV

Wahlbeteiligung: Minusrekord mit nur rund 60 Prozent!

Leider haben sie nicht gesagt, wieviele Stimmen der von mir gewählte BMB und die APPD erhalten hat. Zwinkernd

Jürgen

Tut mir leid, aber dieses Herumbiegen der Zahlen, bis es einem in die Wunschvorstellung hineinpasst ist lächerlich. Die CDU hat gewonnen, ebenso wie Grüne und FDP. Aus dem Ergebnis lese ich absolut keinen Absturz der Verbotsfanatiker an sich, sondern höchstens eine Tendenz zur Polarisierung.
  
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Re: Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den S
Antwort #1 - 18.01.09 um 17:20:00
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Javaanse schrieb on 18.01.09 um 17:13:48:


Wahlbeteiligung: Minusrekord mitnur rund 60 Prozent!



Und jetzt muss man noch die ungültigen Stimmen zu den Nichtwählern dazuzählen!
Dann hat man die richtigen Werte  ;-D

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Hessenwahl: Prohibitionisten kriegen auf den Sack!
18.01.09 um 17:13:00
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Erste Hochrechnng:

FDP     16,1  große Gewinne - einzige Partei mit klarer Position GEGEN die Rauchverbote!  Zwinkernd

CDU     37,4  in absoluten Zahlen kleines Minus
SPD     23,5  wohlverdientes RIESEN-Minus
GRÜNE 13,9  Sammelbecken der Gesundheitsfaschos halt

LINKE    5,1  verdient schwach mangels Positionierung gegen RV

ANDERE 4,0  Da dürften die Ungültigwähler stark vertreten sein

Wahlbeteiligung: Minusrekord mit nur rund 60 Prozent!

Leider haben sie nicht gesagt, wieviele Stimmen die von mir gewählten Parteien BMB und APPD erhalten haben. Zwinkernd

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