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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Zur Lage in Thüringen (Gelesen: 3.204 mal)
Dirk
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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #7 - 20.06.10 um 19:53:39
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Und erneut stellt sich die Frage an unsere werten Politikerinnen/Politiker:

freiraucher schrieb on 17.06.10 um 18:16:47:
... Sie dürfen aber keine zubereiteten Speisen anbieten  ...

Warum?
  

Dirk
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freiraucher
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Wir sind der singende
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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #6 - 17.06.10 um 18:16:47
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Landtagsergebnis: In Eckkneipen und Festzelten darf geraucht werde

In Thüringens Bier-, Wein- und Festzelten ist das Rauchen in Zukunft wieder grundsätzlich erlaubt. Trotz scharfer Kritik der Opposition stimmte der Landtag am Donnerstag einem Gesetzentwurf der Landesregierung zu, welches das Rauchverbot endgültig aufhebt. Diesem Entwurf zufolge gibt es in kleinen Gaststätten bis 75 Quadratmetern kein Rauchverbot mehr. Sie dürfen aber keine zubereiteten Speisen anbieten und müssen als Rauchergaststätte gekennzeichnet sein. Zudem erhalten Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt. Die Änderung des zweieinhalb Jahre alten Nichtraucherschutzgesetzes wurde im Landtag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen beschlossen. Grüne und FDP kritisierten die Neufassung heftig.

Nahezu die gleiche Regelung gilt somit auch für Spielkasinos und Spielhallen. In Bier-, Wein- und Festzelten ist das Rauchen künftig ebenfalls grundsätzlich erlaubt. Nachdem das Bundesverfassungsgericht eine Neuregelung des Nichtrauchergesetzes gefordert hatte, galt eine Übergangsregelung.

http://www.mdr.de/thueringen/7420178.html
« Zuletzt geändert: 17.06.10 um 18:38:11 von freiraucher »  
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Martella
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Reality.sys is corrupted!
Reboot universe? (y/n)

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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #5 - 01.01.10 um 20:16:55
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Dirk schrieb on 16.12.09 um 19:37:11:
Sehr weise:
Ich habe schon lange keine Fußballer, Kegler, Sportler mehr gesehen, die mit einer Zigarette, Zigarre oder Pfeife im Mund ihrem Sport nachgehen.
Laut lachend

Immerhin gab es einen österreichischen Fußballer namens Scalicky in grauer Fußball-Vorzeit - also  so um 1900 -, der immer mit der brennenden Virginier im Mund das Spielfeld betrat, um sie erst mit Anpfiff beiseite zu legen.
  
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Dirk
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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #4 - 16.12.09 um 19:37:11
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Qualmverbot im Sportkomplex
überschreibt die Ostthüringer Zeitung einen Artikel am 16. Dezember 2009 – siehe http://tinyurl.com/ykacste

Ab sofort hat der Stadtrat das Rauchen auf dem Sportkomplex rund um die Werner-Seelenbinder-Halle in Hermsdorf auch amtlich verboten. Konkret bezieht sich das Rauchverbot auf sämtliche Sportflächen und die Sporthalle selbst mit Anbau und die Kegelhalle.
Ausnahme:
Quote:
... Besucher von Fußballspielen auf den Traversen auch weiterhin rauchen können. Zumindest so lange, wie sie keine Sportfläche betreten.


Sehr weise:
Ich habe schon lange keine Fußballer, Kegler, Sportler mehr gesehen, die mit einer Zigarette, Zigarre oder Pfeife im Mund ihrem Sport nachgehen.
Laut lachend
  

Dirk
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #3 - 11.09.09 um 19:18:29
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Siehe auch diesen Thread.
  
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Dirk
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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #2 - 08.09.09 um 18:07:41
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Ottfried Fischer, der bei den Meininger Kleinkunsttagen am Samstag den Begriff »Heimat« sezierte, vergleicht die Bayerischen mit den Thüringer Verhältnissen:

Quote:
... Mir ist nur eine Parallele aufgefallen zwischen bayerischem Kabarett und dem der DDR.

Wobei der Unterschied ist, dass unsere Großkopferten der Partei freiwillig in den nicht so nette Person gekrochen sind. Was in der DDR durch repressives Staatswesen erzwungen wurde, wurde in Bayern freiwillig und bereitwillig abgeleistet. Die tiefe Verehrung des Einparteiensystems.

Das es jetzt in Bayern auch nicht mehr gibt. Wenngleich es nicht die SPD war, die die CSU-Alleinherrschaft gebrochen hat.

Es waren die Raucher. Das Rauchen ist wirklich ein Phänomen. Für viele bayerische Menschen war das Antirauchergesetz der Schall, den sie gebraucht haben, gegen die CSU zu sein. Das hat die CSU völlig falsch eingeschätzt. Endlich hat jeder einen Grund gehabt, gegen die CSU zu sein.

Waren Sie in dem Fall ausnahmsweise für die CSU?

Ich bin ein Feind ständiger Reglementierung. Der Staat hat seit dem Absolutismus Macht eingebüßt. Die versucht er sich jetzt wieder zurückzuholen. Es ging los mit Gongs im Auto, wenn Sie den Gurt nicht angelegt haben. Und dann das Rauchverbot. Sie wollen beweisen, dass sie die Macht haben. Eine Sehnsucht nach Absolutismus, die sie an kleinen Kriegsschauplätzen ausleben.

In Sachen Rauchverbot sind sich die Parteien einig.

Aber die CSU wollte es besonders gut machen und hat das schärfste Nichtraucherschutzgesetz der Welt verabschiedet.

In Thüringen darf dafür wegen Arbeitsschutz nicht auf der Bühne geraucht werden.

Das ist eigentlich Zensur. Ich halte das für sehr bedenklich. Mein Kollege Jess Jochimsen, der in meinem ersten Schlachthof nach dem Rauchverbotsgesetz zu Gast war, hat sich eine Zigarette angezündet und über die Schönheit des Rauchens philosophiert.

Gab es Ärger?

Nein. Die Bühne ist der größte Freiraum der Gesellschaft und deswegen wird auf der Bühne, wenn's sein muss, geraucht werden.


Das gesamte Gespräch im Freien Wort vom 8. September 2009, siehe http://tinyurl.com/l34bze
  

Dirk
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Zur Lage in Thüringen
Antwort #1 - 07.02.09 um 08:59:00
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Unnötige Hochjubelung eines unnötigen Gesetzes   unentschlossen

lg
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Tu felix Austria fume
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Dirk
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Zur Lage in Thüringen
07.02.09 um 07:12:00
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Das Freie Wort bringt am 7. Februar 2009 eine ausführliche Schilderung zur Lage in Thüringen ein Jahr nach Inkrafttreten des »Nichtraucherschutzgesetzes« –
siehe: http://tinyurl.com/ab6jas

Rauchen: „Der Trend ändert sich“ – Bisher scheint es in der Region keine Probleme in den Gaststätten zu geben

Wobei es nur um Restaurants und größere Gastronomie geht – die Eckkneipen werden nur am Rande erwähnt ...
  

Dirk
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