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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Zwiespalt (Gelesen: 1.996 mal)
Hausmann
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Zwiespalt
10.02.09 um 21:42:00
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Hallo!

Mit Interesse habe ich einige Veröffentlichungen des Vereins "Netzwerk Rauchen" gelesen (insbesondere zur Prohibition und dem "Passivrauchen" ). Als alter und wissenschaftlich interessierter Nichtraucher (auch im weiteren Familien-, Bekannten- oder Kollegenkreis gibt es kaum Raucher) möchte ich dazu meine - zwiespältigen - Eindrücke mitteilen.

Tabakqualm ist mir sehr lästig (wobei es durchaus Unterschiede zwischen Zigaretten-, Zigarren- und Pfeifentabak gibt). Selbst an windigen Stellen im Freien versuche ich dem auszuweichen. Nach früheren Betriebsfeiern (in verqualmten Gaststätten) zog ich daheim Schuhe und Gürtel  aus - alles andere kam in die Wäsche. Ich wache nachts auf, wenn in der Nähe geraucht wird. Bei einem spätherbstlichen Urlaub an der Adria konnten wir keine der kleinen Dorfkneipen besuchen - der Qualm kam teilweise schon aus dem Schlüsselloch. Übrigens erlebten wir in einer größeren Gaststätte eine gut funktionierende Belüftung: Selbst die Zigarette nebenan wurde kaum bemerkt. Bei manchen Schriftstücken aus Raucher-Haushalten überlege ich händeringend, wohin damit - möglichst irgendwie ins Freie.

Und trotzdem gefällt die weitreichende staatliche "Fürsorge" nicht; vielleicht aus ewiglanger DDR - Erfahrung heraus. Hier  werden m.E. neue "Religionkriege" induziert - weit über das Thema Tabak hinaus, z.B. zur Kernenergie, Gentechnik, Rechtschreibung, Klimarettung, Mülltrennung, Tierschutz ...

Wo bleiben die grundlegenden Werte: Freiheit und Selbstbestimmung?

mfG
  
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #1 - 11.02.09 um 08:23:00
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Ich glaub' Ihnen gern, dass Sie da empfindlich sind.
Etwa so, wie Millionen Allergiker, denen geht's sogar oft noch viel schlechter, die werden richtig krank.

Eine der Hauptallergen-Quellen ist die Birke.

Aber niemand denkt an ein Birken-Verbot, obwohl das leicht machbar wäre: Fichtenmoped anwerfen, ratsch.
Und Birken sind ja nun wirklich unnötig, oder?

Und das zeigt: Mit 'Schutz' haben die Rauchverbote überhaupt nichts zu tun.
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Zwiespalt
Antwort #2 - 11.02.09 um 09:14:00
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Herr Hausmann,

ich habe eine Bekannte, der von (zuviel) Deodorants schlecht wird, sie bekommt Kopf-schmerzen, etc. Aber sie kommt nicht auf den Gedanken ein Verbot zu fordern.

Mir selbst geht es so, dass ich an meinen Arbeitsplatz gezogen bin und nicht mehr auf mein Auto angewiesen bin. Seitdem bin ich als Radfahrer fast dreimal niedergefahren worden, außerdem stört mich der ständige Lärm von der Straße und der nahen Bahnlinie. Aber von einer Verbotsforderung oder einschränkenden Maßnahmen bin ich weit weg, da ich liberal denke.

Das gleiche Problem habe ich mit Hunden, von denen ich bereits körperlichen Schaden er-halten habe: dreimal gebissen inkl. Krankenhaus, kaputte Kleidung, etc. Aber ich weit davon entfernt, ein Hundeverbot zu fordern. Leben und Leben lassen.

Eine Kollegin hat eine Glutenunverträglichkeit, sie bringt auf Feten jetzt ihr eigenes Bier mit oder trinkt Wasser (in Restaurants). Sie fordert keine entsprechenden Getränkeangebote in der Gastronomie, warum sollte sich alles nach ihr richten?

Mein Nachbar ist letztes Jahr von einem alkoholisierten Passanten in unserer Straße nieder-geschlagen worden, er fordert kein Alkoholverbot. Er sagt: Pech gehabt.

Ich kann Ihre Position durchaus verstehen, aber wo Menschen miteinander Leben ist immer wieder Toleranz gefragt.
  
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Zwiespalt
Antwort #3 - 11.02.09 um 09:43:00
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Robin und Motorhead,

wenn ich Hausmanns Beitrag richtig verstehe, rennt ihr bei ihm offene Türen ein, was Verbote betrifft. Überzeugungsarbeit ist in diesem Punkt sicherlich nicht mehr nötig. Er hat nicht für Verbot plädiert, im Gegenteil: Er hat seinem Unbehagen an dem Verbotswahn deutlich Ausdruck verliehen.

Bei jemandem, der tatsächlich physisch empfindlich auf Tabakrauch reagiert, ist das sicherlich keine Selbstverständlichkeit, denn seinen persönlichen Bedürfnissen in Bezug auf das Rauchen käme ein Verbot ja entgegen.

Hausmann,

den Gesamtzusammenhang sehe ich ganz genauso: die fürsorgliche Belagerung durch Rauchverbote, Klimarettung und all dieser Kram liegen irgendwie gerade im Trend, gleichzeitig wird uns immer weniger zugetraut, uns selbst um unsere Angelegenheiten zu kümmern. Das Schlimme ist: Je mehr einem dabei aus der Hand genommen wird, desto mehr verliert man auch die Fähigkeit, seine Angelegenheiten alleine zu regeln, es ist also eine Art selbsterfüllender Prophezeiung.

Beim Rauchen läßt sich diese Sorte Psychokram sehr gut beobachten: Es war wirklich verblüffend, wie viele Nichtraucher NACH Einführung des Rauchverbots plötzlich behaupteten, vorher dem "Terror der Raucher" hilflos ausgeliefert gewesen zu sein - Leute, von denen man zwanzig Jahre oder länger nie auch nur den kleinsten Pieps davon gehört hatte, daß sie das Rauchen als störend empfinden. Der staatliche Schutz wird offenbar von vielen vor allem dann als notwendig empfunden, wenn der Staat selbst ihn durch Gesetze für notwendig erklärt, und das scheint auch nicht nur beim Rauchen so zu sein. Daß die Leute so leicht manipulierbar sind, macht mir schon ein bißchen eine Gänsehaut.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #4 - 11.02.09 um 19:09:00
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Herr Hausmann,

hätten wir beim Passivrauch, dem Tabak und dem Rauchen allgemein nicht diese mit Absicht aufgebauschte Hysterie sondern würden technische Innovationen nutzen, die es gibt und mit denen Sie als empfindlicher Mensch wunderbar leben könnten, dann hätten wir wirklich etwas für alle Menschen getan.

Zum Pudels Kern: Lt. Gutachten des TÜV und verschiedenen Lüftungstechnikern vernachlässigen wir die Innenraumluft, die mit oder ohne Rauchen voll gespickt ist mit krebserregenden Stoffen (in der gesamten Natur gibt es krebserregende und hochgiftige Stoffe). Eben diese absichtlich aufgebauschte Hysterie und der allgemeine Glaube, daß es ohne Passivrauch "gesunde" Luft im Innenbereich gibt, ist geradezu fahrlässig. Jetzt wäre die Chance da die Innenraumluft für alle so zu verbessern, daß jeder was davon hat ohne jegliches Verbot.

Aber das ist nicht das erklärte Ziel.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Dirk
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Re: Zwiespalt
Antwort #5 - 11.02.09 um 19:39:00
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Warum steht das in der »Meckerecke«?
Die oben stehenden fünf Texte hätten einen besseren Platz verdient ...
  

Dirk
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Hausmann
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Re: Zwiespalt
Antwort #6 - 11.02.09 um 20:55:00
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Hallo

und danke für Ihre Bekräftigung, xila!

Auch mir drängt sich gelegentlich ein beunruhigendes Gefühl zunehmender staatlicher Gängelung auf - in immer privatere Bereiche hinein. Wer das unvergeßliche "Ich habe Euch doch alle lieb!" aus der Volkskammer '89 im DFF gesehen hat, wird diese Gänsehaut verstehen.

Bin als Nichtraucher gegen das Rauchen - in Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme. Ich möchte z.B. nicht "mitrauchen" in Räumlichkeiten, in denen ich mich aufhalten muß.

Auch bei den Kindern strebten wir zwanglos eine solche Orientierung an durch
a) eigenes Vorleben,
b) Vermittlung anderer Interessen (meinetwegen Mathematik oder Sport); sie mußten sich nirgends durch Rauchen hervortun,
c) Rauchen wurde uninteressant gemacht: Im passenden Alter (10/11?) kriegten sie daheim eine Zigarette, die sie in Ruhe rauchen konnten. Kein Kommentar, kein Zeigefinger, nix "Gesundheit". Nur so als kleine persönliche Entscheidungshilfe. Hat völlig gereicht.

Mit freundlichen + rauchlosen Grüßen
  
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #7 - 11.02.09 um 20:58:00
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xila schrieb on 11.02.09 um 09:43:29:
Robin und Motorhead,

wenn ich Hausmanns Beitrag richtig verstehe, rennt ihr bei ihm offene Türen ein, was Verbote betrifft. Überzeugungsarbeit ist in diesem Punkt sicherlich nicht mehr nötig.

Der selben Meinung bin ich auch. Ich bestätigte nur die Meinung durch einen Analogschluss.
Denn es ist eben nicht nur eine Meinung, sondern eine logische Konsequenz der realen Beobachtungen, wenn man so denkt.
Oder kurz: Es ist eine Tatsache.
  
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Hausmann
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Re: Zwiespalt
Antwort #8 - 12.02.09 um 18:08:00
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Hallo robin! Hallo Motorhead!

Was meine Empfindlichkeit und Ihre Beispiele angeht: Ich bin nicht der einzige, dem intensiver Tabakrauch unangenehm ist. Manche Leute zum Beispiel können ihr Schlafzimmer nachts nicht nach Bedarf lüften, weil in der Wohnung darunter stark geraucht wird. Tabakrauch ist kein Naturereignis (Birkenpollen) und Gewaltbereitschaft meines Erachtens keine Folge von Alkoholgenuß.

Trotz vieler schlechter Erfahrungen gibt es nach meiner Ansicht in einer zivilen Gesellschaft nur die Möglichkeit persönlicher Kompromisse und Rücksichtnahmen (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) - von beiden Seiten! Das gilt auch für Sie, liebe Raucher.

Ich habe beispielsweise einen (hervorragenden) Zahnarzt, der raucht. Das habe ich jedoch erst nach Jahrzehnten mitbekommen - Hochachtung!

Freundliche Grüße
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Zwiespalt
Antwort #9 - 12.02.09 um 20:12:00
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Hallo Herr Hausmann,

was das Lüften des nachts (oder auch bei Tage) bei mir angeht: außer der Bahnlinie in direkter Nähe meiner Wohnung gibt es da noch die 9-köpfige Kosovarenfamilie. Glabuen Sie mir, allzuviel Ruhe kommt da nicht auf!

Und ich bleibe dabei, daß Alkohol Aggressionen steigert, habe ich selbst oft genug (als Passivbetrunkener Smiley) erlebt.

Ansonsten kann ich Ihre Probleme und auch die anderer absolut verstehen.

Ich wäre eigentlich gar nicht in diesem Forum, wenn mit den Rauchverboten nicht so übertrieben worden wäre:

als da wären Rauchverbote im Freien (z. B. Bahnhöfe, Jugendzentren, Fährschiffe) oder auch die absoluten Verbote wie in Bayern oder bei der Deutschen Bahn.

Ich denke es müssen Kompromisse gefunden werden, diese allerdings wennmöglich ohne gesetzliche Regelungen.


  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #10 - 12.02.09 um 21:44:00
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Ich möchte mal in eine andere Richtung.
Seit vielen Jahrzehnten gab es frei zugängliche Zigarettenautomaten, aber es haben im Laufe der Jahre weniger Menschen geraucht, auch Jugendliche. Der Trend ging ohne Rauchverbot genau in die Richtung, die im Prinzip gewünscht war. Nur ging es der Politik zu langsam. Inzwischen würde ich eher sagen, daß der Trend zum Rauchen wieder steigt bzw. stagniert. Seltsam was Verbote bewirken können.

Noch ein Gedanke. Herr Hausmann, sie "beklagen" sich über Rauch bei offenem Fenster. Stört sie der Grillrauch, der tausendmal schädlicher ist genauso? War das schon immer so oder hat sie erst die Passivrauchhysterie in ihrem Glauben bestärkt. Das würde mich wirklich interessieren. Es ist auch nicht polemisch gemeint.
Meine Erfahrung ist die, daß NR erst seit dieser Propaganda spüren, daß sie eigentlich immer dagegen waren.

Das Beispiel mit ihren Kindern finde ich insofern ok, wenn die selbst kommen und nicht gezwungen werden. Ich kenne das auch aus meiner Umgebung. Im Alter zwischen 8-10 Jahren z.B.eine Roth-Händle ohne Filter rauchen lassen.
  

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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Zwiespalt
Antwort #11 - 12.02.09 um 23:30:00
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Quote:
Und ich bleibe dabei, daß Alkohol Aggressionen steigert, habe ich selbst oft genug (als Passivbetrunkener Smiley) erlebt.


Ach, das ist so ein altes Anti-Alkohol-Argument. Diese Kausalität halte ich für konstruiert. Vielmehr neigen Menschen mit einer bestimmten Form von Aggressivität zum Konsum von Alkohol, um diese besser zur Geltung kommen zu lassen. Bei den meisten kommt es nach meiner Beobachtung nicht zur Steigerung von Aggression durch Alkohol.


Quote:
Das Beispiel mit ihren Kindern hat mir dagegen gut gefallen. Ich kenne das auch. Im Alter zwischen 8-10 Jahren eine Roth-Händle ohne Filter (die sollte es schon sein) rauchen lassen und noch erklären wie man das richtig inhaliert und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Rauchen kein Thema mehr.


Sowohl dieses Aufdrängen des Konsums als auch die dahinterliegende Motivation der Konsumverhinderung lehne ich ab, ich würde Kindern, an deren Erziehung ich beteiligt bin, nicht in die Entwicklung pfuschen.


Quote:
Trotz vieler schlechter Erfahrungen gibt es nach meiner Ansicht in einer zivilen Gesellschaft nur die Möglichkeit persönlicher Kompromisse und Rücksichtnahmen (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) - von beiden Seiten! Das gilt auch für Sie, liebe Raucher.


In der jetzigen Situation kann das leider nicht immer gelten, weil man sich dagegen wehren muss, dass die eigene Existenz (als Raucher, als Ketzer der Gesundheitsreligion usw.) zur Disposition gestellt wird.
Allerdings haben Raucher in den jüngeren Vergangenheit ziemlich Terrain kampflos aufgegeben. Früher hat ein nichtrauchender Gastgeber selbstverständlich Rauchern Rauchwaren angeboten, heute lassen sich die Leute auf den Balkon oder vor die Straße schicken. Manche Leute lassen sich das Rauchen in der eigenen Wohnung komplett verbieten.
Der Vorwurf mangelnder Rücksichtnahme kann sich daher allenfalls auf bestimmte Einzelfälle oder auf Strukturen von vor vielen Jahrzehnten beziehen.



  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Zwiespalt
Antwort #12 - 13.02.09 um 08:35:00
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CoF schrieb on 12.02.09 um 21:44:34:
Das Beispiel mit ihren Kindern hat mir dagegen gut gefallen. Ich kenne das auch. Im Alter zwischen 8-10 Jahren eine Roth-Händle ohne Filter (die sollte es schon sein) rauchen lassen und noch erklären wie man das richtig inhaliert und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Rauchen kein Thema mehr.


Mir gefällt dieses Beispiel keineswegs.
Was soll dieses sadistische Ekeltraining?

Mit ähnlichen "edlen" Motiven könnte man Kinder sich einen Rausch antrinken lassen. Auch eine pädagogisch wertvolle Realbegegnung mit Unfallopfern, Aidskranken und anderen Personen könnte stattfinden.

Lasst die Kinder in Ruhe, lebt ihnen Glück vor, bringt ihnen Werte bei und schickt sie und gute Schulen. Den Rest bringen sich die Jugendlichen ohnedies bei, so wie einst auch wir.

lg
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Tu felix Austria fume
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Raucherhusten
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Re: Zwiespalt
Antwort #13 - 13.02.09 um 08:43:00
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Matrix schrieb on 13.02.09 um 08:35:48:
Mir gefällt dieses Beispiel keineswegs.
Was soll dieses sadistische Ekeltraining?

Mit ähnlichen "edlen" Motiven könnte man Kinder sich einen Rausch antrinken lassen. Auch eine pädagogisch wertvolle Realbegegnung mit Unfallopfern, Aidskranken und anderen Personen könnte stattfinden.

Lasst die Kinder in Ruhe, lebt ihnen Glück vor, bringt ihnen Werte bei und schickt sie und gute Schulen. Den Rest bringen sich die Jugendlichen ohnedies bei, so wie einst auch wir.

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Stimmt, so köntte man sein Kind auch zum Veganer erziehen. Einfach Steaks essen lassen bis zum ko....n. Erfahrung machen die Kurzen alle selber. Ich glaube, die wollen das gar nicht von uns "Erwachsenen" beigebracht bekommen
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #14 - 13.02.09 um 08:47:00
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Quote:
Was meine Empfindlichkeit und Ihre Beispiele angeht: Ich bin nicht der einzige, dem intensiver Tabakrauch unangenehm ist. Manche Leute zum Beispiel können ihr Schlafzimmer nachts nicht nach Bedarf lüften, weil in der Wohnung darunter stark geraucht wird.


Wissen Sie, ich hab' ein faible für Outdoor.

Wenn ich mal ein paar Tage draussen bin und komme in die Nähe einer Stadt, dann STINKT die erbärmlich - und das kommt nicht von den Rauchern.

Quote:
Tabakrauch ist kein Naturereignis (Birkenpollen)

Tabakrauch ist ein Kulturereignis. Birken in Parks und Gärten auch.


  
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