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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Zwiespalt (Gelesen: 1.653 mal)
Hausmann
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Zwiespalt
10.02.09 um 21:42:00
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Hallo!

Mit Interesse habe ich einige Veröffentlichungen des Vereins "Netzwerk Rauchen" gelesen (insbesondere zur Prohibition und dem "Passivrauchen" ). Als alter und wissenschaftlich interessierter Nichtraucher (auch im weiteren Familien-, Bekannten- oder Kollegenkreis gibt es kaum Raucher) möchte ich dazu meine - zwiespältigen - Eindrücke mitteilen.

Tabakqualm ist mir sehr lästig (wobei es durchaus Unterschiede zwischen Zigaretten-, Zigarren- und Pfeifentabak gibt). Selbst an windigen Stellen im Freien versuche ich dem auszuweichen. Nach früheren Betriebsfeiern (in verqualmten Gaststätten) zog ich daheim Schuhe und Gürtel  aus - alles andere kam in die Wäsche. Ich wache nachts auf, wenn in der Nähe geraucht wird. Bei einem spätherbstlichen Urlaub an der Adria konnten wir keine der kleinen Dorfkneipen besuchen - der Qualm kam teilweise schon aus dem Schlüsselloch. Übrigens erlebten wir in einer größeren Gaststätte eine gut funktionierende Belüftung: Selbst die Zigarette nebenan wurde kaum bemerkt. Bei manchen Schriftstücken aus Raucher-Haushalten überlege ich händeringend, wohin damit - möglichst irgendwie ins Freie.

Und trotzdem gefällt die weitreichende staatliche "Fürsorge" nicht; vielleicht aus ewiglanger DDR - Erfahrung heraus. Hier  werden m.E. neue "Religionkriege" induziert - weit über das Thema Tabak hinaus, z.B. zur Kernenergie, Gentechnik, Rechtschreibung, Klimarettung, Mülltrennung, Tierschutz ...

Wo bleiben die grundlegenden Werte: Freiheit und Selbstbestimmung?

mfG
  
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #1 - 11.02.09 um 08:23:00
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Ich glaub' Ihnen gern, dass Sie da empfindlich sind.
Etwa so, wie Millionen Allergiker, denen geht's sogar oft noch viel schlechter, die werden richtig krank.

Eine der Hauptallergen-Quellen ist die Birke.

Aber niemand denkt an ein Birken-Verbot, obwohl das leicht machbar wäre: Fichtenmoped anwerfen, ratsch.
Und Birken sind ja nun wirklich unnötig, oder?

Und das zeigt: Mit 'Schutz' haben die Rauchverbote überhaupt nichts zu tun.
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Zwiespalt
Antwort #2 - 11.02.09 um 09:14:00
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Herr Hausmann,

ich habe eine Bekannte, der von (zuviel) Deodorants schlecht wird, sie bekommt Kopf-schmerzen, etc. Aber sie kommt nicht auf den Gedanken ein Verbot zu fordern.

Mir selbst geht es so, dass ich an meinen Arbeitsplatz gezogen bin und nicht mehr auf mein Auto angewiesen bin. Seitdem bin ich als Radfahrer fast dreimal niedergefahren worden, außerdem stört mich der ständige Lärm von der Straße und der nahen Bahnlinie. Aber von einer Verbotsforderung oder einschränkenden Maßnahmen bin ich weit weg, da ich liberal denke.

Das gleiche Problem habe ich mit Hunden, von denen ich bereits körperlichen Schaden er-halten habe: dreimal gebissen inkl. Krankenhaus, kaputte Kleidung, etc. Aber ich weit davon entfernt, ein Hundeverbot zu fordern. Leben und Leben lassen.

Eine Kollegin hat eine Glutenunverträglichkeit, sie bringt auf Feten jetzt ihr eigenes Bier mit oder trinkt Wasser (in Restaurants). Sie fordert keine entsprechenden Getränkeangebote in der Gastronomie, warum sollte sich alles nach ihr richten?

Mein Nachbar ist letztes Jahr von einem alkoholisierten Passanten in unserer Straße nieder-geschlagen worden, er fordert kein Alkoholverbot. Er sagt: Pech gehabt.

Ich kann Ihre Position durchaus verstehen, aber wo Menschen miteinander Leben ist immer wieder Toleranz gefragt.
  
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Zwiespalt
Antwort #3 - 11.02.09 um 09:43:00
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Robin und Motorhead,

wenn ich Hausmanns Beitrag richtig verstehe, rennt ihr bei ihm offene Türen ein, was Verbote betrifft. Überzeugungsarbeit ist in diesem Punkt sicherlich nicht mehr nötig. Er hat nicht für Verbot plädiert, im Gegenteil: Er hat seinem Unbehagen an dem Verbotswahn deutlich Ausdruck verliehen.

Bei jemandem, der tatsächlich physisch empfindlich auf Tabakrauch reagiert, ist das sicherlich keine Selbstverständlichkeit, denn seinen persönlichen Bedürfnissen in Bezug auf das Rauchen käme ein Verbot ja entgegen.

Hausmann,

den Gesamtzusammenhang sehe ich ganz genauso: die fürsorgliche Belagerung durch Rauchverbote, Klimarettung und all dieser Kram liegen irgendwie gerade im Trend, gleichzeitig wird uns immer weniger zugetraut, uns selbst um unsere Angelegenheiten zu kümmern. Das Schlimme ist: Je mehr einem dabei aus der Hand genommen wird, desto mehr verliert man auch die Fähigkeit, seine Angelegenheiten alleine zu regeln, es ist also eine Art selbsterfüllender Prophezeiung.

Beim Rauchen läßt sich diese Sorte Psychokram sehr gut beobachten: Es war wirklich verblüffend, wie viele Nichtraucher NACH Einführung des Rauchverbots plötzlich behaupteten, vorher dem "Terror der Raucher" hilflos ausgeliefert gewesen zu sein - Leute, von denen man zwanzig Jahre oder länger nie auch nur den kleinsten Pieps davon gehört hatte, daß sie das Rauchen als störend empfinden. Der staatliche Schutz wird offenbar von vielen vor allem dann als notwendig empfunden, wenn der Staat selbst ihn durch Gesetze für notwendig erklärt, und das scheint auch nicht nur beim Rauchen so zu sein. Daß die Leute so leicht manipulierbar sind, macht mir schon ein bißchen eine Gänsehaut.
  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #4 - 11.02.09 um 19:09:00
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Herr Hausmann,

hätten wir beim Passivrauch, dem Tabak und dem Rauchen allgemein nicht diese mit Absicht aufgebauschte Hysterie sondern würden technische Innovationen nutzen, die es gibt und mit denen Sie als empfindlicher Mensch wunderbar leben könnten, dann hätten wir wirklich etwas für alle Menschen getan.

Zum Pudels Kern: Lt. Gutachten des TÜV und verschiedenen Lüftungstechnikern vernachlässigen wir die Innenraumluft, die mit oder ohne Rauchen voll gespickt ist mit krebserregenden Stoffen (in der gesamten Natur gibt es krebserregende und hochgiftige Stoffe). Eben diese absichtlich aufgebauschte Hysterie und der allgemeine Glaube, daß es ohne Passivrauch "gesunde" Luft im Innenbereich gibt, ist geradezu fahrlässig. Jetzt wäre die Chance da die Innenraumluft für alle so zu verbessern, daß jeder was davon hat ohne jegliches Verbot.

Aber das ist nicht das erklärte Ziel.
  

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Dirk
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Re: Zwiespalt
Antwort #5 - 11.02.09 um 19:39:00
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Warum steht das in der »Meckerecke«?
Die oben stehenden fünf Texte hätten einen besseren Platz verdient ...
  

Dirk
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Hausmann
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Re: Zwiespalt
Antwort #6 - 11.02.09 um 20:55:00
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Hallo

und danke für Ihre Bekräftigung, xila!

Auch mir drängt sich gelegentlich ein beunruhigendes Gefühl zunehmender staatlicher Gängelung auf - in immer privatere Bereiche hinein. Wer das unvergeßliche "Ich habe Euch doch alle lieb!" aus der Volkskammer '89 im DFF gesehen hat, wird diese Gänsehaut verstehen.

Bin als Nichtraucher gegen das Rauchen - in Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme. Ich möchte z.B. nicht "mitrauchen" in Räumlichkeiten, in denen ich mich aufhalten muß.

Auch bei den Kindern strebten wir zwanglos eine solche Orientierung an durch
a) eigenes Vorleben,
b) Vermittlung anderer Interessen (meinetwegen Mathematik oder Sport); sie mußten sich nirgends durch Rauchen hervortun,
c) Rauchen wurde uninteressant gemacht: Im passenden Alter (10/11?) kriegten sie daheim eine Zigarette, die sie in Ruhe rauchen konnten. Kein Kommentar, kein Zeigefinger, nix "Gesundheit". Nur so als kleine persönliche Entscheidungshilfe. Hat völlig gereicht.

Mit freundlichen + rauchlosen Grüßen
  
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #7 - 11.02.09 um 20:58:00
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xila schrieb on 11.02.09 um 09:43:29:
Robin und Motorhead,

wenn ich Hausmanns Beitrag richtig verstehe, rennt ihr bei ihm offene Türen ein, was Verbote betrifft. Überzeugungsarbeit ist in diesem Punkt sicherlich nicht mehr nötig.

Der selben Meinung bin ich auch. Ich bestätigte nur die Meinung durch einen Analogschluss.
Denn es ist eben nicht nur eine Meinung, sondern eine logische Konsequenz der realen Beobachtungen, wenn man so denkt.
Oder kurz: Es ist eine Tatsache.
  
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Hausmann
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Re: Zwiespalt
Antwort #8 - 12.02.09 um 18:08:00
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Hallo robin! Hallo Motorhead!

Was meine Empfindlichkeit und Ihre Beispiele angeht: Ich bin nicht der einzige, dem intensiver Tabakrauch unangenehm ist. Manche Leute zum Beispiel können ihr Schlafzimmer nachts nicht nach Bedarf lüften, weil in der Wohnung darunter stark geraucht wird. Tabakrauch ist kein Naturereignis (Birkenpollen) und Gewaltbereitschaft meines Erachtens keine Folge von Alkoholgenuß.

Trotz vieler schlechter Erfahrungen gibt es nach meiner Ansicht in einer zivilen Gesellschaft nur die Möglichkeit persönlicher Kompromisse und Rücksichtnahmen (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) - von beiden Seiten! Das gilt auch für Sie, liebe Raucher.

Ich habe beispielsweise einen (hervorragenden) Zahnarzt, der raucht. Das habe ich jedoch erst nach Jahrzehnten mitbekommen - Hochachtung!

Freundliche Grüße
  
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Motorhead
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Am Anfang war das Am...

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Re: Zwiespalt
Antwort #9 - 12.02.09 um 20:12:00
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Hallo Herr Hausmann,

was das Lüften des nachts (oder auch bei Tage) bei mir angeht: außer der Bahnlinie in direkter Nähe meiner Wohnung gibt es da noch die 9-köpfige Kosovarenfamilie. Glabuen Sie mir, allzuviel Ruhe kommt da nicht auf!

Und ich bleibe dabei, daß Alkohol Aggressionen steigert, habe ich selbst oft genug (als Passivbetrunkener Smiley) erlebt.

Ansonsten kann ich Ihre Probleme und auch die anderer absolut verstehen.

Ich wäre eigentlich gar nicht in diesem Forum, wenn mit den Rauchverboten nicht so übertrieben worden wäre:

als da wären Rauchverbote im Freien (z. B. Bahnhöfe, Jugendzentren, Fährschiffe) oder auch die absoluten Verbote wie in Bayern oder bei der Deutschen Bahn.

Ich denke es müssen Kompromisse gefunden werden, diese allerdings wennmöglich ohne gesetzliche Regelungen.


  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #10 - 12.02.09 um 21:44:00
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Ich möchte mal in eine andere Richtung.
Seit vielen Jahrzehnten gab es frei zugängliche Zigarettenautomaten, aber es haben im Laufe der Jahre weniger Menschen geraucht, auch Jugendliche. Der Trend ging ohne Rauchverbot genau in die Richtung, die im Prinzip gewünscht war. Nur ging es der Politik zu langsam. Inzwischen würde ich eher sagen, daß der Trend zum Rauchen wieder steigt bzw. stagniert. Seltsam was Verbote bewirken können.

Noch ein Gedanke. Herr Hausmann, sie "beklagen" sich über Rauch bei offenem Fenster. Stört sie der Grillrauch, der tausendmal schädlicher ist genauso? War das schon immer so oder hat sie erst die Passivrauchhysterie in ihrem Glauben bestärkt. Das würde mich wirklich interessieren. Es ist auch nicht polemisch gemeint.
Meine Erfahrung ist die, daß NR erst seit dieser Propaganda spüren, daß sie eigentlich immer dagegen waren.

Das Beispiel mit ihren Kindern finde ich insofern ok, wenn die selbst kommen und nicht gezwungen werden. Ich kenne das auch aus meiner Umgebung. Im Alter zwischen 8-10 Jahren z.B.eine Roth-Händle ohne Filter rauchen lassen.
  

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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Zwiespalt
Antwort #11 - 12.02.09 um 23:30:00
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Quote:
Und ich bleibe dabei, daß Alkohol Aggressionen steigert, habe ich selbst oft genug (als Passivbetrunkener Smiley) erlebt.


Ach, das ist so ein altes Anti-Alkohol-Argument. Diese Kausalität halte ich für konstruiert. Vielmehr neigen Menschen mit einer bestimmten Form von Aggressivität zum Konsum von Alkohol, um diese besser zur Geltung kommen zu lassen. Bei den meisten kommt es nach meiner Beobachtung nicht zur Steigerung von Aggression durch Alkohol.


Quote:
Das Beispiel mit ihren Kindern hat mir dagegen gut gefallen. Ich kenne das auch. Im Alter zwischen 8-10 Jahren eine Roth-Händle ohne Filter (die sollte es schon sein) rauchen lassen und noch erklären wie man das richtig inhaliert und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Rauchen kein Thema mehr.


Sowohl dieses Aufdrängen des Konsums als auch die dahinterliegende Motivation der Konsumverhinderung lehne ich ab, ich würde Kindern, an deren Erziehung ich beteiligt bin, nicht in die Entwicklung pfuschen.


Quote:
Trotz vieler schlechter Erfahrungen gibt es nach meiner Ansicht in einer zivilen Gesellschaft nur die Möglichkeit persönlicher Kompromisse und Rücksichtnahmen (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) - von beiden Seiten! Das gilt auch für Sie, liebe Raucher.


In der jetzigen Situation kann das leider nicht immer gelten, weil man sich dagegen wehren muss, dass die eigene Existenz (als Raucher, als Ketzer der Gesundheitsreligion usw.) zur Disposition gestellt wird.
Allerdings haben Raucher in den jüngeren Vergangenheit ziemlich Terrain kampflos aufgegeben. Früher hat ein nichtrauchender Gastgeber selbstverständlich Rauchern Rauchwaren angeboten, heute lassen sich die Leute auf den Balkon oder vor die Straße schicken. Manche Leute lassen sich das Rauchen in der eigenen Wohnung komplett verbieten.
Der Vorwurf mangelnder Rücksichtnahme kann sich daher allenfalls auf bestimmte Einzelfälle oder auf Strukturen von vor vielen Jahrzehnten beziehen.



  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Zwiespalt
Antwort #12 - 13.02.09 um 08:35:00
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CoF schrieb on 12.02.09 um 21:44:34:
Das Beispiel mit ihren Kindern hat mir dagegen gut gefallen. Ich kenne das auch. Im Alter zwischen 8-10 Jahren eine Roth-Händle ohne Filter (die sollte es schon sein) rauchen lassen und noch erklären wie man das richtig inhaliert und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Rauchen kein Thema mehr.


Mir gefällt dieses Beispiel keineswegs.
Was soll dieses sadistische Ekeltraining?

Mit ähnlichen "edlen" Motiven könnte man Kinder sich einen Rausch antrinken lassen. Auch eine pädagogisch wertvolle Realbegegnung mit Unfallopfern, Aidskranken und anderen Personen könnte stattfinden.

Lasst die Kinder in Ruhe, lebt ihnen Glück vor, bringt ihnen Werte bei und schickt sie und gute Schulen. Den Rest bringen sich die Jugendlichen ohnedies bei, so wie einst auch wir.

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Tu felix Austria fume
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Raucherhusten
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Gott sei Dank bin ich
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Re: Zwiespalt
Antwort #13 - 13.02.09 um 08:43:00
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Matrix schrieb on 13.02.09 um 08:35:48:
Mir gefällt dieses Beispiel keineswegs.
Was soll dieses sadistische Ekeltraining?

Mit ähnlichen "edlen" Motiven könnte man Kinder sich einen Rausch antrinken lassen. Auch eine pädagogisch wertvolle Realbegegnung mit Unfallopfern, Aidskranken und anderen Personen könnte stattfinden.

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Stimmt, so köntte man sein Kind auch zum Veganer erziehen. Einfach Steaks essen lassen bis zum ko....n. Erfahrung machen die Kurzen alle selber. Ich glaube, die wollen das gar nicht von uns "Erwachsenen" beigebracht bekommen
  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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robin
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robin

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Re: Zwiespalt
Antwort #14 - 13.02.09 um 08:47:00
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Quote:
Was meine Empfindlichkeit und Ihre Beispiele angeht: Ich bin nicht der einzige, dem intensiver Tabakrauch unangenehm ist. Manche Leute zum Beispiel können ihr Schlafzimmer nachts nicht nach Bedarf lüften, weil in der Wohnung darunter stark geraucht wird.


Wissen Sie, ich hab' ein faible für Outdoor.

Wenn ich mal ein paar Tage draussen bin und komme in die Nähe einer Stadt, dann STINKT die erbärmlich - und das kommt nicht von den Rauchern.

Quote:
Tabakrauch ist kein Naturereignis (Birkenpollen)

Tabakrauch ist ein Kulturereignis. Birken in Parks und Gärten auch.


  
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Zwiespalt
Antwort #15 - 13.02.09 um 09:10:00
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Quote:
Meine Erfahrung ist die, daß NR erst seit dieser Propaganda spüren, daß sie eigentlich immer dagegen waren.


Lieber CoF,

obiges Zitat unterstreiche ich ganz fett.

Die gleiche Erfahrung hatte ich bei meiner nichtrauchenden Verwandtschaft (ca. 50%). Früher war dieses alles kein Problem - und heute hat sich eine meiner Cousinen (Berlin) als fanatische Antiraucherin entpuppt.

Glücklicherweise gibt es in meinem Umfeld keine Antis. Es gibt sie natürlich auch hier, ja, aber in geringer Anzahl - und nicht in meinem Bekanntenkreis.

Verwandte kann man sich üblicherweise nicht aussuchen, nicht wahr?  Zwinkernd

Bzl. dem "Zigarettentest" vertrete ich eher die Meinung von Matrix. In meinem Freundeskreis gibt es auch Mütter mit Kindern, sie halten Tabakwaren von ihren (kleinen) Kindern fern - und lassen sie ab einem gewissen Alter selber entscheiden.

Bin schon wieder auf dem Sprung, und grüße alle

Muna  Smiley
  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #16 - 13.02.09 um 16:06:00
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Matrix schrieb on 13.02.09 um 08:35:48:
Mir gefällt dieses Beispiel keineswegs.
Was soll dieses sadistische Ekeltraining?

Mit ähnlichen "edlen" Motiven könnte man Kinder sich einen Rausch antrinken lassen. Auch eine pädagogisch wertvolle Realbegegnung mit Unfallopfern, Aidskranken und anderen Personen könnte stattfinden.

Lasst die Kinder in Ruhe, lebt ihnen Glück vor, bringt ihnen Werte bei und schickt sie und gute Schulen. Den Rest bringen sich die Jugendlichen ohnedies bei, so wie einst auch wir.

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Oha. Das war nur ein Beispiel und es war so nicht gemeint, daß ich das gezielt machen würde. Vielleicht ist das falsch rüber gekommen. Ich habe meinen Kindern das Rauchen nie verboten, hätten sie aber in sehr jungen Jahren danach gefragt, hätte ich sie z.B. Roth-Händle (habe ich zu dieser Zeit selbst geraucht) rauchen lassen.

Ab der Pubertät habe ich sowieso keinen Einfluß mehr darauf, außer ich sperre sie den ganzen Tag ein.

Ich bin allerdings, so wie ihr auch, in einer Zeit groß geworden, da hat es keine Sau gejuckt ob einer raucht, trinkt oder sonstwas macht. Heute ist das zum Teil grenzwertiger, weil einige Kids diese Erlebnisse sehr viel früher machen als wir zu unserer Zeit.

Ansonsten ist Dein erzieherischer Ansatz aller Ehren wert, ich habe, solange ich Einfluß hatte, das auch so gemacht, zuumindest habe ich mir alle Mühe gegeben. Heute sind meine Kinder erwachsen, wären sie noch kleiner, wäre es deutlich schwerer als früher, weil sie von allen Seiten mit Panik zugedröhnt werden und Eltern ganz allgemein wesentlich weniger Zeit für ihre Kinder haben oder sich weniger Zeit nehmen.


  

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Re: Zwiespalt
Antwort #17 - 13.02.09 um 18:34:00
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CoF schrieb on 13.02.09 um 16:06:34:
Oha. Das war nur ein Beispiel und es war so nicht gemeint, daß ich das gezielt machen würde. Vielleicht ist das falsch rüber gekommen.


@ CoF

Ja, ich denke, das war (für einige von uns) missverständlich formuliert.
Danke für deine zusätzlichen Erklärungen. Jetzt kenn ich mich aus   Smiley

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Re: Zwiespalt
Antwort #18 - 14.02.09 um 12:17:00
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Matrix schrieb on 13.02.09 um 18:34:05:
@ CoF

Ja, ich denke, das war (für einige von uns) missverständlich formuliert.
Danke für deine zusätzlichen Erklärungen. Jetzt kenn ich mich aus   Smiley

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@Matrix

ich habe den Fehler gemacht, mein Posting nicht noch mal durchzulesen. Dazu stehe ich. Ich habe es inzwischen auch entsprechend geändert. Ehrlich, nachdem ich es nochmals gelesen hatte war ich erschrocken, weil u.a. das Wörtchen freiwillig fehlte.


  

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Re: Zwiespalt
Antwort #19 - 14.02.09 um 14:16:00
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CoF schrieb on 13.02.09 um 16:06:34:
..Heute ist das zum Teil grenzwertiger, weil einige Kids diese Erlebnisse sehr viel früher machen als wir zu unserer Zeit...



Das kann man so nicht sagen, ich erinnere mich da an andere Dinge: vor 40 Jahren hatte ich einen 11-jahrigen Mitschüler, der mit Alkoholvergiftung in die Klinik kam, mit 9 habe ich meine erste Zigarette geraucht, meine (noch älteren) Schwestern rauchten das erste Mal auch zwischen 6-9 Jahren, die Kinder damals sammelten einfach halbgerauchte Kippen – erzählte meine Schwester neulich.
Meine Generation hatte schon den Luxus von Zigarettenautomaten Zwinkernd
Auch ich musste die obligatorische (Ekel-) Zigarre rauchen, sie ist mir hervorragend bekommen und ich dürfte ab diesem Zeitpunkt rauchen soviel ich wollte.

Was mir nur auffiel, war die plötzliche Wandlung vieler Leute, wenn sie selbst Kinder hatten: auf einmal waren sie alle Musterschüler, haben nie getrunken oder geraucht… - so zumindest die Märchen, die sie ihren Kindern erzählen.
  

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Re: Zwiespalt
Antwort #20 - 14.02.09 um 14:59:00
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Quote:
Das kann man so nicht sagen, ich erinnere mich da an andere Dinge: vor 40 Jahren hatte ich einen 11-jahrigen Mitschüler, der mit Alkoholvergiftung in die Klinik kam, mit 9 habe ich meine erste Zigarette geraucht, meine (noch älteren) Schwestern rauchten das erste Mal auch zwischen 6-9 Jahren, die Kinder damals sammelten einfach halbgerauchte Kippen – erzählte meine Schwester neulich.
Meine Generation hatte schon den Luxus von Zigarettenautomaten Zwinkernd
Auch ich musste die obligatorische (Ekel-) Zigarre rauchen, sie ist mir hervorragend bekommen und ich dürfte ab diesem Zeitpunkt rauchen soviel ich wollte.

Was mir nur auffiel, war die plötzliche Wandlung vieler Leute, wenn sie selbst Kinder hatten: auf einmal waren sie alle Musterschüler, haben nie getrunken oder geraucht… - so zumindest die Märchen, die sie ihren Kindern erzählen.


Ich bin noch ein paar Jahre älter als Du, meine Erfahrung war eher, daß ab 15-16 Jahre alles mal probiert wurde. Ich empfinde es für mich persönlich grenzwertig, wenn 9 Jährige zur Zigarette oder zum Alkohol greifen. Dabei bleibe ich (übrigens haben wir deswegen teilweise diesen ganzen Verbotswahn). Was die in der Pubertät machen, darauf habe ich wenig Einfluß und ich würde auch nur Einfluß nehmen, wenn ich es für nötig halte.
Mein Beispiel mit den Zigarettenautomaten war so gedacht, daß die immer schon frei verfügbar waren und trotzdem haben nie alle geraucht.
  

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Re: Zwiespalt
Antwort #21 - 14.02.09 um 19:06:00
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CoF schrieb on 14.02.09 um 14:59:15:
Ich bin noch ein paar Jahre älter als Du, meine Erfahrung war eher, daß ab 15-16 Jahre alles mal probiert wurde. Ich empfinde es für mich persönlich grenzwertig, wenn 9 Jährige zur Zigarette oder zum Alkohol greifen.


Der wesentlichste Unterschied, der mir - auch nicht gerade jung -  auffällt, ist die ganz andere soziale Kontrolle.
Früher galt 16 als 'legales' Alter, aber Alkohol und Zigaretten wurden ohne weiteres an Kinder verkauft, man nahm an, dass sie im Auftrag von Erwachsenen kamen. Dir Besitzer der kleinen Läden kannten ihre Kundschaft auch persönlich, die konnten das einschätzen.
Kaufen war also sehr einfach. Aber unter dem erlaubten Alter konsumieren? Heimlich, sehr heimlich ging das., aber keinesfalls öffentlich, denn da fand sich sehr schnell ein Erwachsener, der einschritt.

Und heute?
Alles ist verbotener, aber die Sozialkontrolle ist praktisch nicht mehr vorhanden. Wenn 12 jährige rauchen, gehen die Leute vorbei und sehen weg. (Seit der allgemeinen Raucherhatz mach' ich das auch. Vor 10 Jahren wäre das für mich noch ein Grund gewesen, etwas dagegen zu tun. Denn ich bin an sich keineswegs der Meinung, dass 12jährige so etwas tun sollten, auch wenn ich es als Erwachsener selbst tue)
Und die Beschaffung ist natürlich trotz aller Gesetze buchstäblich ein Kinderspiel.
Und so verpuffen alle Verbote.
Weil die Gesetze nicht mehr mit dem Rechtsempfinden der Menschen im Einklang sind!

  
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Re: Zwiespalt
Antwort #22 - 14.02.09 um 19:22:00
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robin schrieb on 14.02.09 um 19:06:47:
Der wesentlichste Unterschied, der mir - auch nicht gerade jung -  auffällt, ist die ganz andere soziale Kontrolle.
...
Und so verpuffen alle Verbote.
Weil die Gesetze nicht mehr mit dem Rechtsempfinden der Menschen im Einklang sind!



Ich seh das genauso, robin.
Einerseits trauen sich viele nicht mehr einzuschreiten, weil sie vor den "Übertretern" Angst haben.
Oder es ist ihnen die "Übertretung" egal.
Oder sie freuen sich klammheimlich über die "Übertretung".
Oder sie empfinden das Ganze gar nicht als "Übertretung".

So ist es heute in vielen Bereichen, da es vielfach einen gemeinsamen Wertekonsens nicht mehr gibt.
Prinzipiell halte ich dieses Fehlen für kein Problem.

Allerdings fassen andere das wieder so auf, einen neuen Wertekonsens auf der Basis des Gutmenschentums oder der "Wissenschaft" schaffen zu müssen. Die Folgen davon können wir bereits ganz deutlich erkennen!

lg
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Hausmann
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Re: Zwiespalt
Antwort #23 - 16.02.09 um 16:55:00
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Hallo CoF!

"Stört sie der Grillrauch, der tausendmal schädlicher ist genauso? War das schon immer so oder hat sie erst die
Passivrauchhysterie in ihrem Glauben bestärkt."

Vielleicht verstärken sich solche Empfindungen im Lauf der Jahrzehnte? (Als Kind mit dem Gesicht im Rußqualm der Lok; Rauchversuche Marke Eigenbau, Lagerfeuer ...) Bezüglich Zigarettenrauch fallen mir einzelne Begebenheiten von vor 30 Jahren ein; wurde damals unter Kollegen und kompromißbereit geregelt.
Gegrillt kann so und so werden; Asche und verbranntes Fleisch mag ich weniger, andere lieben es möglicherweise. Oder andersherum: Bei mir "verdampft" gelegentlich reichlich Knoblauch in der Küche, Fisch brutzelt... Will sagen: Alles Dinge, für die man eigentlich keinen fürsorglichen Staatseingriff braucht.

Hallo Raucherhusten

"so köntte man sein Kind auch zum Veganer erziehen. Einfach Steaks essen lassen bis zum ko....n. Erfahrung machen die Kurzen alle selber."

Eltern sollten ihren Kindern meines Erachtens vielfältige Erfahrungen zugänglich machen. Wer unmusikalisch ist, könnte mit den Kindern mal ein Konzert besuchen; der Konfessionslose mit den Kindern Kirchen von innen angucken; der Unsportliche sie in einem Sportklub anmelden (und zu den Wettkämpfen begleiten). Auch ein Veganer sollte den Kleinen mal eine Bockwurst zukommen lassen; der Flugängstliche ihnen einen Segelflug ermöglichen; Einzelkinder könnten früh mit anderen spielen usw. usf. - Egal, wie sich die Kinder entwickeln, an allererster Stelle sollte wohl die Liebe stehen; kein borniertes "Ideal".

Gruß
  
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Es lebe die Freiheit

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Re: Zwiespalt
Antwort #24 - 17.02.09 um 18:57:00
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Hallo CoF!

"Stört sie der Grillrauch, der tausendmal schädlicher ist genauso? War das schon immer so oder hat sie erst die
Passivrauchhysterie in ihrem Glauben bestärkt."

Vielleicht verstärken sich solche Empfindungen im Lauf der Jahrzehnte? (Als Kind mit dem Gesicht im Rußqualm der Lok; Rauchversuche Marke Eigenbau, Lagerfeuer ...) Bezüglich Zigarettenrauch fallen mir einzelne Begebenheiten von vor 30 Jahren ein; wurde damals unter Kollegen und kompromißbereit geregelt.
Gegrillt kann so und so werden; Asche und verbranntes Fleisch mag ich weniger, andere lieben es möglicherweise. Oder andersherum: Bei mir "verdampft" gelegentlich reichlich Knoblauch in der Küche, Fisch brutzelt... Will sagen: Alles Dinge, für die man eigentlich keinen fürsorglichen Staatseingriff braucht.

Hallo Raucherhusten

"so köntte man sein Kind auch zum Veganer erziehen. Einfach Steaks essen lassen bis zum ko....n. Erfahrung machen die Kurzen alle selber."

Eltern sollten ihren Kindern meines Erachtens vielfältige Erfahrungen zugänglich machen. Wer unmusikalisch ist, könnte mit den Kindern mal ein Konzert besuchen; der Konfessionslose mit den Kindern Kirchen von innen angucken; der Unsportliche sie in einem Sportklub anmelden (und zu den Wettkämpfen begleiten). Auch ein Veganer sollte den Kleinen mal eine Bockwurst zukommen lassen; der Flugängstliche ihnen einen Segelflug ermöglichen; Einzelkinder könnten früh mit anderen spielen usw. usf. - Egal, wie sich die Kinder entwickeln, an allererster Stelle sollte wohl die Liebe stehen; kein borniertes "Ideal".

Gruß


Es läßt mir keine Ruhe. Mein Problem mit der ganzen Passivrauchhysterie ist die Tatsache, daß es nicht stimmt. Es stimmt einfach nicht und es wird gelogen, daß sich die Balken biegen. Es ist eine seit Jahren angelegte Strategie und keine wissenschaftliche Studie. Inzwischen ist es sehr leicht zu durchschauen, vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit, mal hinter die Kulissen zu blicken. Es wird verleumdet, Internetforen werden mit Anti-Kommentaren überschüttet, Ministerpräsident Wulff aus Niedersachsen wurde übelst beschimpft und angezeigt, Wissenschaftler wurden und werden ruhig gestellt, Medien manipuliert, Milliarden verpulvert, Studien gefälscht, Veträge unterschrieben deren Grundlagen Lügen sind. Das ist die eigentliche Schande und es wird durchgezogen beim Tabak, beim Akohol, bei Übergewichtigen.
Und, es wird abgearbeitet wie ein Masterplan. Langsam bekommt die Bevölkerung mit was sich da abspielt und ab einem gewissen Zeitpunkt könnte es richtig böse werden.

Es geht doch letzten Endes darum, daß diese Art der Bevormundung, Verfälschung und Lügenpolitik nicht der Maßstab unseres Zusammenlebens sein darf.

Dabei wäre es denkbar einfach. Leben und leben lassen.

  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Re: Zwiespalt
Antwort #25 - 17.02.09 um 20:34:00
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CoF schrieb on 17.02.09 um 18:57:28:
Es wird verleumdet, Internetforen werden mit Anti-Kommentaren überschüttet, Ministerpräsident Wulff aus Niedersachsen wurde übelst beschimpft und angezeigt, Wissenschaftler wurden und werden ruhig gestellt, Medien manipuliert, Milliarden verpulvert, Studien gefälscht, Veträge unterschrieben deren Grundlagen Lügen sind. Das ist die eigentliche Schande und es wird durchgezogen beim Tabak, beim Akohol, bei Übergewichtigen.
Und, es wird abgearbeitet wie ein Masterplan. Langsam bekommt die Bevölkerung mit was sich da abspielt und ab einem gewissen Zeitpunkt könnte es richtig böse werden.

Es geht doch letzten Endes darum, daß diese Art der Bevormundung, Verfälschung und Lügenpolitik nicht der Maßstab unseres Zusammenlebens sein darf.

Dabei wäre es denkbar einfach. Leben und leben lassen.


Du sagst es! Leider kann ich nicht mehr daran glauben! Es wird nicht mehr so werden, wie es einmal war. Dazu ist die Saat der Angst mit all ihren Nebenerscheinungen (Intoleranz, Bevormundung, Lügen usw.) schon zu weit aufgegangen.

Die Unterdrückung von Freiheit und Genuß, die Gleichschaltung von Ansichten und Lebensweisen  wird irgendwann zur Explosion führen. Bis dahin ist es noch ein weiter, mühsamer und steiniger Weg!

Und dabei wäre es so einfach: Leben und leben lassen.
  
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