Normales Thema Deutsches Kinderhilfswerk (Gelesen: 398 mal)
Mygner
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Deutsches Kinderhilfswerk
13.02.09 um 20:03:00
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Derzeit geht das Deutsche Kinderhilfswerk mit Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit und fordert mit dem Argument "Nichtraucherschutz für Kinder und Jugendliche muss umgehend verbessert werden" eine weitere Ausdehnung der Rauchverbote auf Spielplätze, Freibäder, Freizeitparks, Vereinsgaststätten, Autos und Wohnungen
http://tinyurl.com/at44sy
http://www.dkhw.de

Vorausgegangen war ein Befragung aller Landesregierungen; die in einem Bericht/Analyse von Uwe Kamp (zumindest geistig verwandt mit unserem Dr. Kamp) vorgestellt wird.
http://www.dkhw.de/download/Nichtraucherschutzbroschuere_08.pdf

Unter Berufung auf Artikel 24 Abs. 1 der UN-Kinderrechtskonvention.

Artikel 24 Gesundheitsvorsorge
(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit an sowie auf Inanspruchnahme von Einrichtungen zur Behandlung von Krankheiten und zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Vertragsstaaten bemühen sich sicherzustellen, daß keinem Kind das Recht auf Zugang zu derartigen Gesundheitsdiensten vorenthalten wird.
.

werden weitergehende Rauchverbote gefordert.
Punkt für Punkt werden alle Örtlichkeiten, zu denen Kinder Zugang haben, abgearbeitet um danach für diese Orte ein Rauchverbot zu fordern. Dabei beruft sich dieser Kamp z.B. auch ungeniert auf die Nichtraucheraktivisten Spatz und Konsorten:
Quote:
Inner­halb von vier Wochen haben zwei Mitarbeiterinnen vom Projekt "Rauchfrei in Friedrichshain-Kreuzberg" zweimal im Sandkasten, an Bänken und auf dem Bolzplatz Zigarettenstummel aufgesammelt. Beim ersten Besuch im August 2006 fanden sie 4581, beim zweiten Besuch nach vier Wochen erneut 2814 Kippen. Geraucht haben diese Zigaretten vor allem die El­tern, die auf ihre Kinder aufpassen ...
"Man muss davon ausgehen, dass ein Kleinkind an den Folgen des Verschluckens von drei Kippen sterben kann", sagt Johannes Spatz, Leiter des Projekts "Rauchfrei in Friedrichshain-Kreuzberg"


Desweiteren wird im Kapitel über Rauchverbot in Freibädern offen damit argumentiert, dass es nicht mehr um Gesundheitsschutz, sondern um Umerziehung geht:
Quote:
Dabei sollte es beim Nichtraucherschutz nicht nur um den Schutz vor Passivrauchen gehen, sondern auch dar­um, dass ein Paradigmenwechsel stattfindet: Nichtrauchen muss zukünftig in der Öffent­lichkeit als der Normalfall angesehen werden. Erwachsene müssen eine Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendliche einnehmen. Kinder und Jugendliche sind die Bevöl­kerungsgruppe, bei der einerseits gesundheitsgefährdende, andererseits aber auch ge­sundheitsfördernde Verhaltensweisen am tiefsten und dauerhaftesten geprägt werden.


Da Kinder nun mal nicht nur auf Kinderspielplätzen und Freibäder anzutreffen sind sollte die Forderung des Deutschen Kinderhilfswerks konsquenterweise sein:

Wer in Sichtweite von Kindern raucht, macht sich strafbar
  
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hardl
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Re: Deutsches Kinderhilfswerk
Antwort #1 - 13.02.09 um 22:53:00
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Das habe ich heute auch im Radio (B5) gehört.
Trotz Finanzkrise scheint wohl doch noch Geld für PR vorhanden zu sein.

Und was soll man davon halten?
http://www.kinderschutzbund-kreisunna.de/resources/Kinderzimmerordnung.pdf

Darf man als Erziehungsberechtigter seinem Nachwuchs nicht mal mehr díe Leviten lesen bzw. zum, Aufräumen des Kinderzimmers auffordern? Was will dieser Verein?

Staatlich kontrollierte Aufzuchtststionen?

PS:Klar müssen die nachziehen wenn schon die Haustiere am Passivrauch verrecken...
  
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Baden1848
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Ich fordere Lothar Binding
Raucherzimmer überall

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Re: Deutsches Kinderhilfswerk
Antwort #2 - 14.02.09 um 01:08:00
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Klares Ziel der Bande ist:
Zurück in die DDR. Zurück zum Einheitsnormmenschen,
der von Experten festgelegt wird.
Natürlich hat die WHO bei befreundeten UN-Organisationen
für Linientreue gesorgt.Das ist so üblich in den Kreisen.

Baden1848
  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Deutsches Kinderhilfswerk
Antwort #3 - 14.02.09 um 02:03:00
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Mygner schrieb on 13.02.09 um 20:03:19:
Derzeit geht das Deutsche Kinderhilfswerk mit Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit und fordert mit dem Argument "Nichtraucherschutz für Kinder und Jugendliche muss umgehend verbessert werden" eine weitere [b]Ausdehnung der Rauchverbote auf Spielplätze, Freibäder, Freizeitparks, Vereinsgaststätten, Autos und Wohnungen

Die Pressemitteilung des Kinderhilfswerkes ist vom November 2008. Es haben nur ein paar Zeitungen den Müll recycled, weil sie anscheinend sonst nichts gefunden haben um auf rauchende Menschen loszugehen.
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
http://www.rauchernews.de
http://www.aranita.de
http://www.bvgg.eu
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Deutsches Kinderhilfswerk
Antwort #4 - 14.02.09 um 03:01:00
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Wir haben schon einen aktuellen Thread zum sog."Kinderhelfswerk":

http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/yabbserver/foren/F_1858/YaBB.cgi?board=...

Bitte dort weiterdiskutieren.
  
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