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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Gesundheitsgefahren per Fernverbindung (Gelesen: 2.010 mal)
Werner Paul
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Leben und leben lassen

Beiträge: 1.214
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Re: Gesundheitsgefahren per Fernverbindung
Antwort #30 - 08.03.09 um 16:40:18
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Hallo Werner_Paul,

einen angenehmen Sonntagabend wünsche ich Ihnen!

"Wer backt eigentlich die Brötchen, näht die Jeans zusammen und produziert die Handies, Computer und Autos, wenn sich immer mehr Menschen (Wissenschaftler, Medien, Politik) mit solcher Art von Suche nach Umfindbarem beschäftigen?"

Vielleicht denken wir jetzt an verschiedene Dinge; ich meine, daß noch viel zu wenig Geld ausgegeben wird für die mathematisch - naturwissenschaftliche Bildung der Kinder, für die Propagierung der Wissenschaften in den Medien, für Spitzenforschung (Kernphysik, Biotechnologie, Astronomie, Raumfahrt usw.). Und dieses Geld ist durchaus vorhanden. Stichwort Computer: Wenn das Zusammenschrauben andernorts (noch) billiger ist, müßen wir es halt mit Gehirmschmalz versuchen.

Das allgemeine Verständnis für Prozentrechnung, Wahrscheinlichkeit oder Statistik ist, sagen wir mal höflich, wenig ausgeprägt. Wenn meinetwegen im Fernsehen bedeutungsschwer vom Auffinden irgendwelcher Gefahrstoffe gefaselt wird, müßte der Journalist sofort fragen: Wie ist der gesetzliche Grenzwert? Oder "könnte Schäden verursachen..." - haben Sie dazu eine stichfeste Untersuchung? "Soundsoviel Prozent ist das Risiko gestiegen" - Prozent wovon?

Kurz: Panem et circenses.

Gruß


Was die Kinder und die Bildung angeht denke ich, dass wir dasselbe denken.

Meine Kritik bezieht sich auf das, was die sodann "Gebildeten" tun sollen. Mir scheint sie wollen sich zunehmend wichtg machen mit "Erkenntnissen" die nicht wirklich greifbar oder nützlich sind. Ich denke da neben der Suche nach Gefahren durch Umgebungsrauch auch an so Naturwissenschaften wie die Suche nach Urknall, schwarzen Löchern, weissen Zwergen und Quarks oder nach Erkenntnissen, was vor 10 Millionen Jahren war und an die Suche nach aktuell überall und allseits lauernden Gefahren. Das hört sich ja alles äusserst interessant an, aber der gesunde Menschenverstand scheint mittlerweile allzu oft restlos auf der Strecke zu bleiben.
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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