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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei (Gelesen: 884 mal)
Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #23 - 23.04.09 um 07:22:42
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Achim schrieb on 23.04.09 um 07:10:52:
Ich war am Wochenende in Bremen und habe von mehreren Seiten dort erzählt bekommen, daß dieser Blues-Club wegen übler Denunzianten schließen mußte. Interessanterweise wußte jeder der Erzählenden, daß da eine Nichtraucherinitative dahintersteckt, selbst Nichtraucher sind sauer auf diese kranken Typen.
So stellen sich diese Idioten immer mehr auch im öffentlichen Bewußtsein ins Abseits.


Der Club sollte ab 21. April 2009 wieder geöffnet sein. Mit einem neuen Besitzer und rauchfrei. Mal sehen, was daraus wird.
  
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Achim
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #22 - 23.04.09 um 07:10:52
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Ich war am Wochenende in Bremen und habe von mehreren Seiten dort erzählt bekommen, daß dieser Blues-Club wegen übler Denunzianten schließen mußte. Interessanterweise wußte jeder der Erzählenden, daß da eine Nichtraucherinitative dahintersteckt, selbst Nichtraucher sind sauer auf diese kranken Typen.
So stellen sich diese Idioten immer mehr auch im öffentlichen Bewußtsein ins Abseits.
  
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Martella
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #21 - 18.04.09 um 19:12:06
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Christoph Suter schrieb on 18.04.09 um 15:21:40:
Da sich bei mir - mit zunehmendem Alter - meine Libido langsam, aber sicher, verabschiedet, bin ich in der komfortablen Lage, eine Geschlechtsverkehrssteuer zu fordern. Ich schlage hierfür eine Sündensteuer von € 0,50 vor. Pro Stoss, versteht sich natürlich  Durchgedreht

Nur zu, als Frau bleibt mir dann noch immer die Alternative lesbisch zu werden und weiterhin steuerfrei zu schnackseln.  Zwinkernd

Im übrigen stünde es den Nichtrauchern doch frei, das Meisenfrei zu kaufen und rauchfrei zu Sensationsumsätzen zu führen. Bloß,warum findet sich da nie wer?
  
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Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #20 - 18.04.09 um 15:21:40
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Werner Paul schrieb on 18.04.09 um 15:08:46:
Ich habs nun auch gelesen, wenn auch alle Beiträge ziemlich langatmig sind. Am besten gefiel mir der einleitende Absatz von Sascha Tamm auf Seite 106:

Sündensteuern

Du sollst nicht rauchen, du sollst dich nicht an Glücksspielen
beteiligen, du sollst dich nicht an alkoholischen Getränken
berauschen. Sicher ließen sich noch einige andere Sünden
nennen, die von vielen Menschen als schädlich angesehen
werden – vielleicht sogar von einigen derjenigen, die sie selber
begehen. Heute qualifi zieren sich bestimmte Handlungen
nicht mehr hauptsächlich aus religiösen Gründen als
Sünden, wie es früher der Fall war. Heute sind es eher Wissenschaftler
und Politiker, die bestimmte Handlungen als gefährlich
oder schädlich defi nieren. Und die Sanktionen sind
andere als in der Welt von Glauben und Religion: Um die
potentiellen Sünder an ihren Handlungen zu hindern – oder
doch wenigstens die Häufi gkeit ihrer Verstöße zu verringern –,
erhebt der Staat zusätzlich zum Verbot bestimmter Handlungen
so genannte „Sündensteuern“. Allerdings ist damit die
Sünde in den meisten Fällen noch nicht vergeben, Raucher
müssen z.B. zusätzlich zu den Tabaksteuern noch oft bizarre
Warnaufdrucke auf Zigarettenschachteln über sich ergehen
lassen
. Alle Sünder sind zudem staatlich finanzierten
Aufklärungskampagnen über die negativen Folgen ihres Handelns
ausgesetzt.



Da sich bei mir - mit zunehmendem Alter - meine Libido langsam, aber sicher, verabschiedet, bin ich in der komfortablen Lage, eine Geschlechtsverkehrssteuer zu fordern. Ich schlage hierfür eine Sündensteuer von € 0,50 vor. Pro Stoss, versteht sich natürlich  Durchgedreht
  
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Werner Paul
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #19 - 18.04.09 um 15:08:46
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Ich habs nun auch gelesen, wenn auch alle Beiträge ziemlich langatmig sind. Am besten gefiel mir der einleitende Absatz von Sascha Tamm auf Seite 106:

Sündensteuern

Du sollst nicht rauchen, du sollst dich nicht an Glücksspielen
beteiligen, du sollst dich nicht an alkoholischen Getränken
berauschen. Sicher ließen sich noch einige andere Sünden
nennen, die von vielen Menschen als schädlich angesehen
werden – vielleicht sogar von einigen derjenigen, die sie selber
begehen. Heute qualifi zieren sich bestimmte Handlungen
nicht mehr hauptsächlich aus religiösen Gründen als
Sünden, wie es früher der Fall war. Heute sind es eher Wissenschaftler
und Politiker, die bestimmte Handlungen als gefährlich
oder schädlich defi nieren. Und die Sanktionen sind
andere als in der Welt von Glauben und Religion: Um die
potentiellen Sünder an ihren Handlungen zu hindern – oder
doch wenigstens die Häufi gkeit ihrer Verstöße zu verringern –,
erhebt der Staat zusätzlich zum Verbot bestimmter Handlungen
so genannte „Sündensteuern“. Allerdings ist damit die
Sünde in den meisten Fällen noch nicht vergeben, Raucher
müssen z.B. zusätzlich zu den Tabaksteuern noch oft bizarre
Warnaufdrucke auf Zigarettenschachteln über sich ergehen
lassen
. Alle Sünder sind zudem staatlich finanzierten
Aufklärungskampagnen über die negativen Folgen ihres Handelns
ausgesetzt.

  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Dirk
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #18 - 18.04.09 um 06:54:32
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evarix schrieb on 16.04.09 um 16:39:31:
Da ist er in Reinkultur: Der "fürsorgliche" Nannystaat!

Eine gute Gelegenheit, noch einmal auf diese Publikation der Friedrich-Naumann-Stuftung hinzuweisen:
Quote:
Der Staat als Super Super Nanny
Er nimmt uns zuviel Steuern ab. Schlimmstenfalls foltert und misshandelt er uns. Der Staat ist nicht selten eine böse Bedrohung für die Freiheit. Es gibt aber auch die nette und wohlmeinende Beschränkung der Freiheit. Sie kommt schleichend, unmerklich und so gar nicht bedrohlich her. Was wir essen, rauchen, trinken dürfen, um nur ja gesund zu bleiben. Darum kümmert sich der Staat. Was Unternehmensziele zu sein haben, davon überzeugt er Firmen schon. Dass wir alle Gutmenschen sein sollen, und niemanden diskriminieren, ist Ziel seiner erzieherischen Bemühungen. Und dass kleine Sünden am besten besteuert werden sollten, ist eigentlich sowieso selbstverständlich. Das Falsche zu denken, ist schlecht, weshalb es seines Rates in Sachen „political correctness“ bedarf.


Ich lese es gerade mit bitterem schmunzeln ...
Kann hier kostenlos bestellt oder als pdf-Datei geladen werden:
http://tinyurl.com/c5d573
  

Dirk
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Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #17 - 17.04.09 um 18:29:31
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Kein Wunder wurde der Club Meisenfrei in Bremen von Pro Hirnfrei verzeigt, wenn man sich die Fotoaufnahme anschaut, welche draussen vor dem Lokal gemacht wurde.  Durchgedreht

Wie wird es wohl drinnen aussehen?  Laut lachend



http://www.meisenfrei.de/Fotos/broe200703/broe110.jpg
  
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evarix
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #16 - 16.04.09 um 16:39:31
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Ein Leserbriefschreiber namens "Thor" (Name ist offenbar Programm) kommentiert die offzielle Stellungnahme von Pro-Denuncia e.V. in Sachen "Meisenfrei" u. a. wie folgt:

"Hier ist der gesetzgeber verpflichtet, ab kenntnis der gefährdungslage, einzugreifen. Einerseits um die grundrechte der betroffenen zu schützen (ja, auch gegen deren willen, da eine einwilligung unter bestimmten umständen gar nicht rechtlich möglich ist ) und andererseits hat der gesetzgeber auch die pflicht, eine interessenabwägung durchzuführen, bei die rechtsgüter und der sachverhalt gegeneinander abgewogen werden. Dabei ist dann noch die verfassungskonformität zu beachten."

Man lasse sich diese Passage einmal auf der Zunge zergehen:

"Hier ist der Gesetzgeber verpflichtet, ab Kenntnis der Gefährdungslage, einzugreifen. Einerseits, um die Grundrechte der Betroffenen zu schützen (JA, AUCH GEGEN DEREN WILLEN...)..." (Hervorhebung von mir).

Bei den Grundrechten, von denen der Schreiberling offenbar reden möchte, handelt es sich um Freiheitsrechte, also die klassischen Abwehrrechte des Bürgers gegenüber staatlichen Eingriffen.

Diese haben eben genau nicht die Funktion, daß der Staat darüber zu bestimmen hat, was er für den Bürger für gut oder für schlecht hält. Ausfluß dessen und juristisch (noch) unumstritten ist daher auch das sog. Recht auf Selbstgefährdung, etwa durch Ausübung von sog. Gefahrensportarten oder eben auch Genußmittelgebrauch.

Dieser Thor - Anführungszeichen dürften überflüssig geworden sein - will nun eben diese Abwehrrechte umfunktionieren in staatliche Eingriffsrechte zu Lasten des Bürgers im Sinne einer, wie auch immer gearteten, "Daseinsvorsorge".

Da ist er in Reinkultur: Der "fürsorgliche" Nannystaat!

Dem Bürger, ohne daß eventuelle konkurrierende Rechte Dritter überhaupt im Raum stehen, zu oktroyieren, wie er zu leben habe. Und genau das sind die Merkmale eines diktatorischen Systems.

Gruß

evarix  

« Zuletzt geändert: 16.04.09 um 16:44:55 von evarix »  
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Zora
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #15 - 15.04.09 um 22:19:28
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@ raucher hb
danke, daß du diesen artikel gepostet hast. er zeigt, daß erstens nicht alle journalisten gekauft oder verdummt sind, zweitens  macht er(dadurch) mut, wieder an den gesunden menschenverstand zu glauben.

grüße, zora

p.s. kleine schritte sind auch schritte  Smiley
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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RaucherHB
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #14 - 15.04.09 um 20:33:43
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Pressereaktionen:

Das sagt die lokale Presse dazu. Nachfolgend der Artikel aus dem Weser Kurier. (Link funktioniert am nächsten Tag nicht mehr)
Bremens letzter Blues-Club macht dicht
Nichtraucherschutzgesetz zwingt Meisenfrei-Inhaber zu einem radikalen Schritt / Alle Konzerte bereits abgesagt
Von Uwe Wichert

      
      
Mehr als zehn Jahre hat Werner Popken, genannt Max, seinen BLues-CLub Meisenfrei aufgebaut. Foto: Koch
        
Bremen. Es ist ein Ort, der gespenstisch wirkt, jetzt, wo alles ruhig ist. Stumm blicken Blues- und Rockstars von den Wänden, lebende wie tote. Musikinstrumente hängen unter der Decke, Ventilatoren, Bierfässer und alles, was man so braucht für einen guten Live-Musikabend. Auf der leeren Bühne stehen noch die Verstärker, sofort einsatzbereit, sobald jemand sein Instrument einstöpselt. Doch damit soll nun Schluss sein. Der letzte Blues-Club der Stadt, das Meisenfrei in der Hankenstraße, macht dicht - jedoch nicht freiwillig.

Die Zigarette ist fast runtergebrannt, die Augen sind starr. Auf einem der alten Holzbarhocker sitzt er jetzt und weiß noch nicht, wie es weitergehen soll. Werner Popken, den hier alle Max nennen, hat vor 25 Jahren erst die Kneipe und dann im Dezember 1997 auch die danebenliegenden Räume angemietet. "Wir haben hier alles selbst ausgebaut. Erst die Zwischenwände rausgehauen, dann den Club, die Theke, die Bühne, den Boden gemacht", sagt er. Vier Monate hat er geschuftet für seinen Traum, den Traum vom eigenen Blues-Club.

"Zehn Jahre, habe ich gerechnet, brauche ich, um den Laden in Schwung zu bringen." Zwischen 14 und 16 Stunden habe er täglich von Montag bis Sonntag gearbeitet - einkaufen, abrechnen, renovieren, planen, ausschenken, kassieren. "Seit Jahren liegt mein Bettgestell in Einzelteilen in meiner Wohnung, bis heute habe ich nicht die Zeit gefunden, es aufzubauen." Jede Minute steckte er in seinen Club, erst nach zehn Jahren, wenn der Laden sich etabliert hat, wollte er kürzer treten, mal wieder richtig Urlaub machen. Das wäre jetzt gewesen.

Doch dann kam Popken das Nichtraucherschutzgesetz in die Quere. Sein Club ist zu groß, um als Raucher-Etablissement durchgehen zu können - das geht nur bei kleineren Eckkneipen. Und ohne Raucherlaubnis würde schlicht ein großer Teil seiner Gäste nicht mehr kommen. "Bluesmusik ohne Zigarette geht einfach nicht", sagt Popken. "Und wie soll das auch gehen, wenn hier die Rocker stehen und gemütlich ’ne Kippe rauchen? Soll ich denen dann ihre Zigaretten wegnehmen?"

Er überlegte sich etwas anderes und pfiff auf das Verbot. Stattdessen hängte er überall Warnplakate an die Wände, an die Eingänge und im Club auf. "Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie ausgerechnet hier Ihrer Gesundheit schaden, sollten Sie diese Stätte nicht betreten", steht darauf. Und: "Bitte versuchen Sie, für Ihre Gesundheit selbst die Verantwortung zu übernehmen." Popken hoffte, auf diese Weise irgendwie einen Kompromiss gefunden zu haben, zwischen staatlichen Regelungen und wirtschaftlichem Überleben. Doch vor allem, sagt er, sei er Idealist. "Mir geht’s nicht vorrangig ums Rauchen oder Nichtrauchen, mir geht’s um die Freiheit der Leute, um die Freiheit, tun zu können, was man für richtig hält. Man hofft, mit Verboten alles regeln zu können. Das ist einfach falsch."

Seine Taktik ging nicht auf, schon bald kam dem Ordnungsamt zu Ohren, dass im Blues-Club geraucht wird. Erst blieb es bei Androhungen, doch weil sich der Wirt nicht beugte, wurden ihm kurz darauf zwei Anzeigen zugestellt. 350 Euro Strafe. "Ich habe Widerspruch eingelegt und das mit meinem Gewissen begründet. Und damit, dass doch schließlich jeder die Freiheit hat zu entscheiden, ob er rein will oder nicht." Noch hat er keine Antwort erhalten, doch ihm ist klar, er wird den Kürzeren ziehen. Deshalb gibt Max, der Blues-Club-Besitzer, jetzt auf: seinen Traum, seinen Kampf gegen die Stadt, seine Bühne, auf der über 1500 Konzerte gespielt wurden, und die Hoffnung auf einen Kompromiss, der das alles hier noch retten könnte. Die noch anstehenden 80 Konzerte sind bereits abgesagt, es ist vorbei. So schnell wird hier niemand mehr sein Instrument in einen der Verstärker stöpseln.
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #13 - 15.04.09 um 16:12:01
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sargnagel schrieb on 15.04.09 um 14:49:11:
radikalen Münchner Bewegung, deren Name ich mir so schlecht merken kann...



Ich mir auch - bei den vielen Bewegungen.

München ist halt schon länger die "Hauptstadt der Bewegung".

Gruß

evarix
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #12 - 15.04.09 um 14:49:11
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Wir gründen eine Initiative ProMeisenfrei. Das ist dann gleichzeitig ein Konterpunkt zu dieser radikalen Münchner Bewegung, deren Name ich mir so schlecht merken kann...

ProMeisenfrei. Zutritt nur für Personen ohne solche.
« Zuletzt geändert: 15.04.09 um 14:49:45 von sargnagel »  

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Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #11 - 15.04.09 um 12:00:39
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evarix schrieb on 15.04.09 um 11:17:40:
Mr. Suter, Christoph Suter, übernehmen Sie? Zwinkernd

Gruß

evarix


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Wessen Geist nicht blitzt,
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #10 - 15.04.09 um 11:49:48
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Hallo in der Runde!

also erst mal Hut ab vor Max, dem Betreiber des "Meisenfrei" für seinen konsequenten Entschluß. Habe die Kommentare zwar noch nicht alle durchgelesen, aber z. B. schreibt da jemand, das Max pro-hirnfrei und der Politik einen großen Gefallen getan hat.
Ich sehe das völlig anders. Die Entscheidung von Max ist völlig richtig. Es müßten noch viel viel mehr Discos und Tanzbars schließen, damit die Gäste,  (auch die NR, die diese Läden bisher besucht hat und die sich durch den Rauch nicht gestört fühlen) endlich mal wach werden und sehen, was sie sich mit diesem schwachsinnigen "Gesetz" eingebrockt haben. Es waren auch dort bestimmt einige dabei, die noch 2006/2007 für ein RV geschrien haben. Aber wie überall in einem Gästebuch gibt es auch hier einige Vollidioten, die noch wirklich die Frechheit besitzen und die Schuld auf den Inhaber lenken. Das ist wirklich das allerletzte. Pfui Teufel!

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #9 - 15.04.09 um 11:17:40
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Wieder einmal kann das geistige Niveau der Hirnfreien im Gästebuch des "Meisenfrei" bestaunt werden:

Da setzen die Antis haufenweise geistigen Dünnschiß unter den Benutzernamen derjenigen ab, die engagiert und substantiiert gegen den staatlichen Verbotswahn argumentieren - auch Christoph Suter hat es getroffen:

Ein Hirnloser hat sich dort unter diesem Benutzernamen heute um 11:19 Uhr mit einem Beitrag verewigt, der an Dümmlichkeit kaum zu  überbieten ist.

http://meisenfrei.cusp.de/__guestbook/cu_gb_meisenfrei.php

Mr. Suter, Christoph Suter, übernehmen Sie? Zwinkernd

Gruß

evarix
« Zuletzt geändert: 15.04.09 um 11:20:21 von evarix »  
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