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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei (Gelesen: 576 mal)
hardl
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #38 - 26.04.09 um 15:49:24
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RaucherHB schrieb on 26.04.09 um 12:50:48:
perle schrieb on 26.04.09 um 10:52:15:
drei fässer bier? schade, daß ich jetzt nicht weiß, wieviel liter in so einem faß drin sind.

ich kenne die räumlichkeiten des meisenfrei nicht, und auch nicht die zahlen, wieviele gäste ansonsten im takt der musik wippen.

eines gebe ich aber zu bedenken. neueröffnungen locken immer kunden, oder gäste an. meistens weil dann die preise etwas "sonderer" sind, als normalerweise.

In der Regel sind 50 Liter Bier im Faß. Es gab aber auch Freibier

Zum Auftakt jetzt Freitag (Supervoss!) gibt’s einen kleinen Willkommens-Drink (kleines Alster ohne Sprudel im Halb-Liter-Glas) für alle, die sich unsere Preise nicht leisten können.

(oder im Gegenzug ein wenig Werbung für uns machen möchten)


Gästezahlen: Wir haben in den letzten 10
Jahren mit über 1300 Konzerten und über 140.000 Besuchern


Macht einen Schnitt von ca 108 Gästen pro Konzert.

Toll fand ich auch diesen Gästebucheintrag. Wer von Euch war das?  Durchgedreht   lol

Alex schrieb am 26.04.2009 - 08:16 Uhr :
Klasse endlich rauchfrei!!! Regulierungsbedürftig ist m.E. noch Abgabe von Alkohol. Ich habe keine Lust zwischen angetrunkenen Leuten die Musik zu hören. Tut was!


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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #37 - 26.04.09 um 12:50:48
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perle schrieb on 26.04.09 um 10:52:15:
drei fässer bier? schade, daß ich jetzt nicht weiß, wieviel liter in so einem faß drin sind.

ich kenne die räumlichkeiten des meisenfrei nicht, und auch nicht die zahlen, wieviele gäste ansonsten im takt der musik wippen.

eines gebe ich aber zu bedenken. neueröffnungen locken immer kunden, oder gäste an. meistens weil dann die preise etwas "sonderer" sind, als normalerweise.

In der Regel sind 50 Liter Bier im Faß. Es gab aber auch Freibier

Zum Auftakt jetzt Freitag (Supervoss!) gibt’s einen kleinen Willkommens-Drink (kleines Alster ohne Sprudel im Halb-Liter-Glas) für alle, die sich unsere Preise nicht leisten können.

(oder im Gegenzug ein wenig Werbung für uns machen möchten)


Gästezahlen: Wir haben in den letzten 10
Jahren mit über 1300 Konzerten und über 140.000 Besuchern


Macht einen Schnitt von ca 108 Gästen pro Konzert.

Toll fand ich auch diesen Gästebucheintrag. Wer von Euch war das?  Durchgedreht   lol

Alex schrieb am 26.04.2009 - 08:16 Uhr :
Klasse endlich rauchfrei!!! Regulierungsbedürftig ist m.E. noch Abgabe von Alkohol. Ich habe keine Lust zwischen angetrunkenen Leuten die Musik zu hören. Tut was!
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #36 - 26.04.09 um 12:44:16
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Danke RaucherHB

für die schnelle Antwort - ich weiß nun aber sowieso, welche Stätte ich in Bremen garantiert NICHT aufsuchen werde, sollte ich einmal dorthin reisen.

Gruß

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #35 - 26.04.09 um 12:06:19
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Hier noch ein wenig mehr zum schmökern

Der Standpunkt von Max:

http://www.meisenfrei.de/Nichtraucherbrief.txt

Bericht aus der TAZ

Spätestens ab elf Uhr abends war die Luft hier drin meist stickig, der Laden mit manchmal 70 Menschen hoffnungslos überfüllt. Und völlig verraucht. Bis zur vergangenen Woche.

Nun stehen sie vor der offenen Tür, benutzen den "großen Aschenbecher" auf dem Gehweg. An manch einem Abend sind fast 30 Menschen vor, aber keine 20 in der Kneipe versammelt. Ihr Bier haben sie mit nach draußen genommen, und nebenan, vor dem "Römer", dem "Urlaub", da stehen sie auch. Wer sich innen drin eine Zigarette anstecken will, der wird vertrieben. Notfalls mit freundlichem Nachdruck. Da gibt es kein Pardon mehr.

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ra&d...
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #34 - 26.04.09 um 11:24:51
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evarix schrieb on 26.04.09 um 10:30:19:
Hallo RaucherHB,

da soll, wohl Samstag vor einer Woche, ein größerer Beitrag über das "Meisenfrei" im "Weserkurier" gewesen sein. Hast Du Link?

Gruß

evarix


Leider gab es keinen Bericht in der Onlineausgabe. Und links funktionieren nur einen Tag. Ein Archiv habe ich noch nicht gefunden. Ich versuche aber mal noch ein Exemplar zu bekommen.

Hier nur der allgemeine link zum Weser Kurier.

http://weser-kurier.de/20090426/btag.php?
  

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perle
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #33 - 26.04.09 um 10:52:15
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drei fässer bier? schade, daß ich jetzt nicht weiß, wieviel liter in so einem faß drin sind.

ich kenne die räumlichkeiten des meisenfrei nicht, und auch nicht die zahlen, wieviele gäste ansonsten im takt der musik wippen.

eines gebe ich aber zu bedenken. neueröffnungen locken immer kunden, oder gäste an. meistens weil dann die preise etwas "sonderer" sind, als normalerweise.
« Zuletzt geändert: 26.04.09 um 10:57:53 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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evarix
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #32 - 26.04.09 um 10:30:19
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Hallo RaucherHB,

da soll, wohl Samstag vor einer Woche, ein größerer Beitrag über das "Meisenfrei" im "Weserkurier" gewesen sein. Hast Du Link?

Gruß

evarix
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #31 - 26.04.09 um 10:07:52
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Geschickt eingefädelt: Nach dieser (bis jetzt) geglückten PR-Aktion hat das Meisenfrei wieder geöffnet. Hier der Bericht aus der Presse. (Hervorhebungen von mir). Immerhin zeigt der WK auch andere Meinungen auf, die con anderen Zeitungen bewußt weggelassen werde. In anderen Medieien hätte die Überschrift bestimmt anders gelautet.

Meisenfrei Blues-Club feiert Neuanfang
Die frischgebackenen Inhaber Ettje und Peter Kucharski wollen rauchfreien Musik-Treff in Bremen etablieren
Von Uwe Wichert

Bremen. Etwas nervös sind sie schon, jetzt wo sich zeigen wird, ob die Bremer auch einen rauchfreien Meisenfrei Blues-Club besuchen. Für Ettje und Peter Kucharski war der Freitagabend Probelauf und doppelte Premiere in einem - zum ersten Mal dürfen Gäste hier nicht mehr rauchen, und zum ersten Mal sind sie die Chefs im Laden. Es ist 21 Uhr, gleich geht es los, gleich werden sie wissen, ob das neue Geschäftskonzept angenommen wird.

Mit einem routinierten Handgriff stöpselt der Bassist von "Nowaday" sein Instrument an den Verstärker. Die Band spielt als Vorgruppe und soll die Besucher mit Rockmusik in Stimmung bringen. Etwa 50 Gäste stehen um die Bistro-Tische vor der Bühne, andere sitzen vor ihrem Bier an der langgezogenen Holztheke auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes, wo Betreiberin Ettje Kucharski Tresendienst hat. Auf einem Schild, das hinter ihr an einem Regal angebracht ist, steht: "Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten. Aber es hilft ungemein."

Sie lacht, ja, irgendwie müsse sie sich erst noch daran gewöhnen, dass der Blues-Club jetzt ihr und ihrem Mann gehöre. Und verrückt komme ihr das alles auch oft vor. "Wir hatten ja nur zwei Tage, um uns zu entscheiden, ob wir den Laden übernehmen oder ob er geschlossen wird." Hauptberuflich arbeitet die dunkelhaarige Barkeeperin in einem Reisebüro, ihr Erspartes legt sie mit dem Geld ihres Mannes zusammen und finanziert so die Übernahme des Clubs. "Da mussten wir tief in die Tasche greifen, aber das ist es wert."

Immer wieder kommen Gäste zu Ettje Kucharski, umarmen sie, bedanken sich und stoßen auf eine erfolgreiche Zukunft an. "Seit heute morgen um acht Uhr bekomme ich Kurznachrichten auf mein Handy geschickt, von Freunden und Bekannten, die uns zu diesem Schritt gratulieren." Vielen Stammkunden sei ein Stein vom Herzen gefallen, als sie gelesen hätten, dass der Blues-Club doch weitermacht. Und egal wie es läuft, bis Ende des Jahres will das Paar mindestens durchhalten. "Jetzt zur wärmeren Jahreszeit ist es eh schwieriger, die Leute zu locken, viele wollen draußen sitzen." Ab Herbst, wenn die Veranstaltungen besser besucht würden, zeige sich dann in vollem Umfang, ob der rauchfreie Club funktioniere.

Doch auch heute kommen die Besucher, einige sogar zum ersten Mal, sie hätten von den aktuellen Entwicklungen in der Zeitung gelesen und würden mit dem Besuch ihre Solidarität zum Ausdruck bringen wollen. In diesen Momenten ist er deutlich zu spüren, der Zusammenhalt in der Szene, der Zusammenhalt unter den Live-Musik-Fans. Wer Lust auf eine Zigarette verspürt, geht vor die Tür, die Besucher halten sich an das Rauchverbot, niemand möchte "Ettje und Peter", wie sie hier alle nennen, Ärger machen.

Draußen vor dem Club beteuern die Musik-Fans, dass es ihnen nichts ausmache, an der frischen Luft zu qualmen. Andere Besucher hingegen feixen, das stimme nicht, man wolle schon gerne drinnen rauchen, doch man sei froh, auf diese Weise den Veranstaltungsort bewahren zu können. Deshalb akzeptiere man die Einschränkung. "Ach!", winkt Stammgast Holger Herter ab, "wenn ich im Kino bin, darf ich ja auch nicht rauchen, und wenn, dann gehe ich eben kurz nach draußen, kein Problem". Neben ihm steht Thorsten Fritz und zieht genüßlich an seinem Glimmstängel: "Wir sind alle glücklich, dass der Club nicht schließen muss, denn den meisten ist die Musik hier wichtiger als alles andere."

Drinnen spielt jetzt die Hauptband "Supervoss" aus Bremen. Es ist 22.30 Uhr. Mehr als 100 Besucher drängen sich vor der Bühne, Füße wippen, Hände klatschen, einige Gäste tanzen ausgelassen zur schnellen Rockmusik, werfen ihre Körper gegeneinander und grölen den Refrain zum Song "Society Smells", der frei übersetzt ,Gesellschaft stinkt’ bedeutet. Ein Song gegen allzu viele Regeln und Beschneidungen der individuellen Freiheit - wie gut er heute Abend passt. "Eigentlich war die Band heute bereits von einem anderen Veranstalter gebucht", sagt Inhaber Peter Kucharski, "doch als sie gehört haben, dass wir weitermachen, haben sie abgesagt und sind zu uns gekommen".

Kurz nach Mitternacht endet das Konzert, zufriedene Gesichter, wo man hinblickt. "Das Meisenfrei lebt", ruft einer beim Herausgehen, andere verabschieden sich ausführlich, umarmen die neuen Besitzer, klopfen auf ihre Schultern. Und wie war’s? "Besser als gedacht", sagt Ettje Kucharski. "Drei Fässer Bier sind leer geworden, das ist doch wirklich gut für den Anfang."
  

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shadu
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #30 - 26.04.09 um 09:20:06
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[quote author=262836450 link=1239724612/28#28 date=1240697004]Meisenfrei macht wieder auf und die Gäste freuen sich:

[url]http://meisenfrei.cusp.de/__guestbook/cu_gb_meisenfrei.php[/url]

Von vielen Beiträgen, welche echte Freude und Erleichterung ausstrahlen, erkennt man diejenigen von Pro Hirnfrei sofort an deren Diktion:

[i][b]Jens schrieb am 24.04.2009 - 19:58 Uhr :
Super, daß es weitergeht!!!!! Freu mich total auf einen rauchfreien BluesClub :) Danke an Pro Rauchfrei :) Tolle Arbeit! :) Endlich kann man hingehen, ohne daß man sich von den Rauchern vergiften lassen muß...EINFACH TOLL!!!!

Sophie schrieb am 24.04.2009 - 20:20 Uhr :
Ich freue mich schon auf den rauchfreien BluesClub Seit ich schwanger bin, bin ich nicht mehr rein, weil ich mein Kind nicht gefährden wollte...jetzt freue ich mich total und ich trinke/esse jetzt für zwei :) Fast hätte es Max geschafft, den Club zu ruinieren Danke an Peter+Ettje, die den Blues Club weiterführen!! :)

Willy schrieb am 24.04.2009 - 20:38 Uhr :
Super endlich Musik und Bier ohne Rauch. Toll keine brennenden Augen, keine Kopfschmerzen, keine stinkende Kleidung. Ich Komme !!![/b][/i][/quote]

Jens, Sophie, Willy ist das in Zukunft das Stammpublikum  ;D

kommen mir irgend wie vor wie die Wilmersdorfer Witwen

http://tinyurl.com/da5tnr
  
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Raucherhusten
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #29 - 26.04.09 um 06:41:11
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[quote author=373927540 link=1239724612/28#28 date=1240697004]Meisenfrei macht wieder auf und die Gäste freuen sich:

[url]http://meisenfrei.cusp.de/__guestbook/cu_gb_meisenfrei.php[/url]

Von vielen Beiträgen, welche echte Freude und Erleichterung ausstrahlen, erkennt man diejenigen von Pro Hirnfrei sofort an deren Diktion:

keine Kopfschmerzen, keine stinkende Kleidung. Ich Komme !!![/b][/i][/quote]

Klingt wie der Orgasmus einer Emanze:

Keine Kopfschmerzen, jaaaaaaaa... ich komme :D :D
  

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Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #28 - 25.04.09 um 22:03:24
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Meisenfrei macht wieder auf und die Gäste freuen sich:

[url]http://meisenfrei.cusp.de/__guestbook/cu_gb_meisenfrei.php[/url]

Von vielen Beiträgen, welche echte Freude und Erleichterung ausstrahlen, erkennt man diejenigen von Pro Hirnfrei sofort an deren Diktion:

[i][b]Jens schrieb am 24.04.2009 - 19:58 Uhr :
Super, daß es weitergeht!!!!! Freu mich total auf einen rauchfreien BluesClub :) Danke an Pro Rauchfrei :) Tolle Arbeit! :) Endlich kann man hingehen, ohne daß man sich von den Rauchern vergiften lassen muß...EINFACH TOLL!!!!

Sophie schrieb am 24.04.2009 - 20:20 Uhr :
Ich freue mich schon auf den rauchfreien BluesClub Seit ich schwanger bin, bin ich nicht mehr rein, weil ich mein Kind nicht gefährden wollte...jetzt freue ich mich total und ich trinke/esse jetzt für zwei :) Fast hätte es Max geschafft, den Club zu ruinieren Danke an Peter+Ettje, die den Blues Club weiterführen!! :)

Willy schrieb am 24.04.2009 - 20:38 Uhr :
Super endlich Musik und Bier ohne Rauch. Toll keine brennenden Augen, keine Kopfschmerzen, keine stinkende Kleidung. Ich Komme !!![/b][/i]
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #27 - 23.04.09 um 11:11:34
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Immerhin zwei sympathische und fröhliche Gesichter. Ich wünschen denen viel Glück. Und das ist ehrlich gemeint!

http://meisenfrei.de/
  
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perle
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #26 - 23.04.09 um 10:38:00
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da hast du wohl recht. und es bleibt tatsächlich abzuwarten was passiert.
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #25 - 23.04.09 um 08:52:29
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perle schrieb on 23.04.09 um 08:33:16:
Christoph Suter schrieb on 23.04.09 um 07:22:42:
Der Club sollte ab 21. April 2009 wieder geöffnet sein. Mit einem neuen Besitzer und rauchfrei. Mal sehen, was daraus wird.


das habe ich von anfang an als propaganda (=oder besser verleumdung?) seitens der "freien" angesehen.

Da liegst du offenbar falsch, wie man hier nachlesen kann. Abwarten, ob die Raucher sich anpassen oder doch zu Hause bleiben.
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #24 - 23.04.09 um 08:33:16
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Christoph Suter schrieb on 23.04.09 um 07:22:42:
Der Club sollte ab 21. April 2009 wieder geöffnet sein. Mit einem neuen Besitzer und rauchfrei. Mal sehen, was daraus wird.


das habe ich von anfang an als propaganda (=oder besser verleumdung?) seitens der "freien" angesehen.
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #23 - 23.04.09 um 07:22:42
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Achim schrieb on 23.04.09 um 07:10:52:
Ich war am Wochenende in Bremen und habe von mehreren Seiten dort erzählt bekommen, daß dieser Blues-Club wegen übler Denunzianten schließen mußte. Interessanterweise wußte jeder der Erzählenden, daß da eine Nichtraucherinitative dahintersteckt, selbst Nichtraucher sind sauer auf diese kranken Typen.
So stellen sich diese Idioten immer mehr auch im öffentlichen Bewußtsein ins Abseits.


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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #22 - 23.04.09 um 07:10:52
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Ich war am Wochenende in Bremen und habe von mehreren Seiten dort erzählt bekommen, daß dieser Blues-Club wegen übler Denunzianten schließen mußte. Interessanterweise wußte jeder der Erzählenden, daß da eine Nichtraucherinitative dahintersteckt, selbst Nichtraucher sind sauer auf diese kranken Typen.
So stellen sich diese Idioten immer mehr auch im öffentlichen Bewußtsein ins Abseits.
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #21 - 18.04.09 um 19:12:06
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Christoph Suter schrieb on 18.04.09 um 15:21:40:
Da sich bei mir - mit zunehmendem Alter - meine Libido langsam, aber sicher, verabschiedet, bin ich in der komfortablen Lage, eine Geschlechtsverkehrssteuer zu fordern. Ich schlage hierfür eine Sündensteuer von € 0,50 vor. Pro Stoss, versteht sich natürlich  Durchgedreht

Nur zu, als Frau bleibt mir dann noch immer die Alternative lesbisch zu werden und weiterhin steuerfrei zu schnackseln.  Zwinkernd

Im übrigen stünde es den Nichtrauchern doch frei, das Meisenfrei zu kaufen und rauchfrei zu Sensationsumsätzen zu führen. Bloß,warum findet sich da nie wer?
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #20 - 18.04.09 um 15:21:40
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Werner Paul schrieb on 18.04.09 um 15:08:46:
Ich habs nun auch gelesen, wenn auch alle Beiträge ziemlich langatmig sind. Am besten gefiel mir der einleitende Absatz von Sascha Tamm auf Seite 106:

Sündensteuern

Du sollst nicht rauchen, du sollst dich nicht an Glücksspielen
beteiligen, du sollst dich nicht an alkoholischen Getränken
berauschen. Sicher ließen sich noch einige andere Sünden
nennen, die von vielen Menschen als schädlich angesehen
werden – vielleicht sogar von einigen derjenigen, die sie selber
begehen. Heute qualifi zieren sich bestimmte Handlungen
nicht mehr hauptsächlich aus religiösen Gründen als
Sünden, wie es früher der Fall war. Heute sind es eher Wissenschaftler
und Politiker, die bestimmte Handlungen als gefährlich
oder schädlich defi nieren. Und die Sanktionen sind
andere als in der Welt von Glauben und Religion: Um die
potentiellen Sünder an ihren Handlungen zu hindern – oder
doch wenigstens die Häufi gkeit ihrer Verstöße zu verringern –,
erhebt der Staat zusätzlich zum Verbot bestimmter Handlungen
so genannte „Sündensteuern“. Allerdings ist damit die
Sünde in den meisten Fällen noch nicht vergeben, Raucher
müssen z.B. zusätzlich zu den Tabaksteuern noch oft bizarre
Warnaufdrucke auf Zigarettenschachteln über sich ergehen
lassen
. Alle Sünder sind zudem staatlich finanzierten
Aufklärungskampagnen über die negativen Folgen ihres Handelns
ausgesetzt.



Da sich bei mir - mit zunehmendem Alter - meine Libido langsam, aber sicher, verabschiedet, bin ich in der komfortablen Lage, eine Geschlechtsverkehrssteuer zu fordern. Ich schlage hierfür eine Sündensteuer von € 0,50 vor. Pro Stoss, versteht sich natürlich  Durchgedreht
  
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Antwort #19 - 18.04.09 um 15:08:46
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Ich habs nun auch gelesen, wenn auch alle Beiträge ziemlich langatmig sind. Am besten gefiel mir der einleitende Absatz von Sascha Tamm auf Seite 106:

Sündensteuern

Du sollst nicht rauchen, du sollst dich nicht an Glücksspielen
beteiligen, du sollst dich nicht an alkoholischen Getränken
berauschen. Sicher ließen sich noch einige andere Sünden
nennen, die von vielen Menschen als schädlich angesehen
werden – vielleicht sogar von einigen derjenigen, die sie selber
begehen. Heute qualifi zieren sich bestimmte Handlungen
nicht mehr hauptsächlich aus religiösen Gründen als
Sünden, wie es früher der Fall war. Heute sind es eher Wissenschaftler
und Politiker, die bestimmte Handlungen als gefährlich
oder schädlich defi nieren. Und die Sanktionen sind
andere als in der Welt von Glauben und Religion: Um die
potentiellen Sünder an ihren Handlungen zu hindern – oder
doch wenigstens die Häufi gkeit ihrer Verstöße zu verringern –,
erhebt der Staat zusätzlich zum Verbot bestimmter Handlungen
so genannte „Sündensteuern“. Allerdings ist damit die
Sünde in den meisten Fällen noch nicht vergeben, Raucher
müssen z.B. zusätzlich zu den Tabaksteuern noch oft bizarre
Warnaufdrucke auf Zigarettenschachteln über sich ergehen
lassen
. Alle Sünder sind zudem staatlich finanzierten
Aufklärungskampagnen über die negativen Folgen ihres Handelns
ausgesetzt.

  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #18 - 18.04.09 um 06:54:32
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evarix schrieb on 16.04.09 um 16:39:31:
Da ist er in Reinkultur: Der "fürsorgliche" Nannystaat!

Eine gute Gelegenheit, noch einmal auf diese Publikation der Friedrich-Naumann-Stuftung hinzuweisen:
Quote:
Der Staat als Super Super Nanny
Er nimmt uns zuviel Steuern ab. Schlimmstenfalls foltert und misshandelt er uns. Der Staat ist nicht selten eine böse Bedrohung für die Freiheit. Es gibt aber auch die nette und wohlmeinende Beschränkung der Freiheit. Sie kommt schleichend, unmerklich und so gar nicht bedrohlich her. Was wir essen, rauchen, trinken dürfen, um nur ja gesund zu bleiben. Darum kümmert sich der Staat. Was Unternehmensziele zu sein haben, davon überzeugt er Firmen schon. Dass wir alle Gutmenschen sein sollen, und niemanden diskriminieren, ist Ziel seiner erzieherischen Bemühungen. Und dass kleine Sünden am besten besteuert werden sollten, ist eigentlich sowieso selbstverständlich. Das Falsche zu denken, ist schlecht, weshalb es seines Rates in Sachen „political correctness“ bedarf.


Ich lese es gerade mit bitterem schmunzeln ...
Kann hier kostenlos bestellt oder als pdf-Datei geladen werden:
http://tinyurl.com/c5d573
  

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Antwort #17 - 17.04.09 um 18:29:31
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Kein Wunder wurde der Club Meisenfrei in Bremen von Pro Hirnfrei verzeigt, wenn man sich die Fotoaufnahme anschaut, welche draussen vor dem Lokal gemacht wurde.  Durchgedreht

Wie wird es wohl drinnen aussehen?  Laut lachend



http://www.meisenfrei.de/Fotos/broe200703/broe110.jpg
  
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evarix
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #16 - 16.04.09 um 16:39:31
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Ein Leserbriefschreiber namens "Thor" (Name ist offenbar Programm) kommentiert die offzielle Stellungnahme von Pro-Denuncia e.V. in Sachen "Meisenfrei" u. a. wie folgt:

"Hier ist der gesetzgeber verpflichtet, ab kenntnis der gefährdungslage, einzugreifen. Einerseits um die grundrechte der betroffenen zu schützen (ja, auch gegen deren willen, da eine einwilligung unter bestimmten umständen gar nicht rechtlich möglich ist ) und andererseits hat der gesetzgeber auch die pflicht, eine interessenabwägung durchzuführen, bei die rechtsgüter und der sachverhalt gegeneinander abgewogen werden. Dabei ist dann noch die verfassungskonformität zu beachten."

Man lasse sich diese Passage einmal auf der Zunge zergehen:

"Hier ist der Gesetzgeber verpflichtet, ab Kenntnis der Gefährdungslage, einzugreifen. Einerseits, um die Grundrechte der Betroffenen zu schützen (JA, AUCH GEGEN DEREN WILLEN...)..." (Hervorhebung von mir).

Bei den Grundrechten, von denen der Schreiberling offenbar reden möchte, handelt es sich um Freiheitsrechte, also die klassischen Abwehrrechte des Bürgers gegenüber staatlichen Eingriffen.

Diese haben eben genau nicht die Funktion, daß der Staat darüber zu bestimmen hat, was er für den Bürger für gut oder für schlecht hält. Ausfluß dessen und juristisch (noch) unumstritten ist daher auch das sog. Recht auf Selbstgefährdung, etwa durch Ausübung von sog. Gefahrensportarten oder eben auch Genußmittelgebrauch.

Dieser Thor - Anführungszeichen dürften überflüssig geworden sein - will nun eben diese Abwehrrechte umfunktionieren in staatliche Eingriffsrechte zu Lasten des Bürgers im Sinne einer, wie auch immer gearteten, "Daseinsvorsorge".

Da ist er in Reinkultur: Der "fürsorgliche" Nannystaat!

Dem Bürger, ohne daß eventuelle konkurrierende Rechte Dritter überhaupt im Raum stehen, zu oktroyieren, wie er zu leben habe. Und genau das sind die Merkmale eines diktatorischen Systems.

Gruß

evarix  

« Zuletzt geändert: 16.04.09 um 16:44:55 von evarix »  
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Zora
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #15 - 15.04.09 um 22:19:28
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@ raucher hb
danke, daß du diesen artikel gepostet hast. er zeigt, daß erstens nicht alle journalisten gekauft oder verdummt sind, zweitens  macht er(dadurch) mut, wieder an den gesunden menschenverstand zu glauben.

grüße, zora

p.s. kleine schritte sind auch schritte  Smiley
  

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RaucherHB
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #14 - 15.04.09 um 20:33:43
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Pressereaktionen:

Das sagt die lokale Presse dazu. Nachfolgend der Artikel aus dem Weser Kurier. (Link funktioniert am nächsten Tag nicht mehr)
Bremens letzter Blues-Club macht dicht
Nichtraucherschutzgesetz zwingt Meisenfrei-Inhaber zu einem radikalen Schritt / Alle Konzerte bereits abgesagt
Von Uwe Wichert

      
      
Mehr als zehn Jahre hat Werner Popken, genannt Max, seinen BLues-CLub Meisenfrei aufgebaut. Foto: Koch
        
Bremen. Es ist ein Ort, der gespenstisch wirkt, jetzt, wo alles ruhig ist. Stumm blicken Blues- und Rockstars von den Wänden, lebende wie tote. Musikinstrumente hängen unter der Decke, Ventilatoren, Bierfässer und alles, was man so braucht für einen guten Live-Musikabend. Auf der leeren Bühne stehen noch die Verstärker, sofort einsatzbereit, sobald jemand sein Instrument einstöpselt. Doch damit soll nun Schluss sein. Der letzte Blues-Club der Stadt, das Meisenfrei in der Hankenstraße, macht dicht - jedoch nicht freiwillig.

Die Zigarette ist fast runtergebrannt, die Augen sind starr. Auf einem der alten Holzbarhocker sitzt er jetzt und weiß noch nicht, wie es weitergehen soll. Werner Popken, den hier alle Max nennen, hat vor 25 Jahren erst die Kneipe und dann im Dezember 1997 auch die danebenliegenden Räume angemietet. "Wir haben hier alles selbst ausgebaut. Erst die Zwischenwände rausgehauen, dann den Club, die Theke, die Bühne, den Boden gemacht", sagt er. Vier Monate hat er geschuftet für seinen Traum, den Traum vom eigenen Blues-Club.

"Zehn Jahre, habe ich gerechnet, brauche ich, um den Laden in Schwung zu bringen." Zwischen 14 und 16 Stunden habe er täglich von Montag bis Sonntag gearbeitet - einkaufen, abrechnen, renovieren, planen, ausschenken, kassieren. "Seit Jahren liegt mein Bettgestell in Einzelteilen in meiner Wohnung, bis heute habe ich nicht die Zeit gefunden, es aufzubauen." Jede Minute steckte er in seinen Club, erst nach zehn Jahren, wenn der Laden sich etabliert hat, wollte er kürzer treten, mal wieder richtig Urlaub machen. Das wäre jetzt gewesen.

Doch dann kam Popken das Nichtraucherschutzgesetz in die Quere. Sein Club ist zu groß, um als Raucher-Etablissement durchgehen zu können - das geht nur bei kleineren Eckkneipen. Und ohne Raucherlaubnis würde schlicht ein großer Teil seiner Gäste nicht mehr kommen. "Bluesmusik ohne Zigarette geht einfach nicht", sagt Popken. "Und wie soll das auch gehen, wenn hier die Rocker stehen und gemütlich ’ne Kippe rauchen? Soll ich denen dann ihre Zigaretten wegnehmen?"

Er überlegte sich etwas anderes und pfiff auf das Verbot. Stattdessen hängte er überall Warnplakate an die Wände, an die Eingänge und im Club auf. "Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie ausgerechnet hier Ihrer Gesundheit schaden, sollten Sie diese Stätte nicht betreten", steht darauf. Und: "Bitte versuchen Sie, für Ihre Gesundheit selbst die Verantwortung zu übernehmen." Popken hoffte, auf diese Weise irgendwie einen Kompromiss gefunden zu haben, zwischen staatlichen Regelungen und wirtschaftlichem Überleben. Doch vor allem, sagt er, sei er Idealist. "Mir geht’s nicht vorrangig ums Rauchen oder Nichtrauchen, mir geht’s um die Freiheit der Leute, um die Freiheit, tun zu können, was man für richtig hält. Man hofft, mit Verboten alles regeln zu können. Das ist einfach falsch."

Seine Taktik ging nicht auf, schon bald kam dem Ordnungsamt zu Ohren, dass im Blues-Club geraucht wird. Erst blieb es bei Androhungen, doch weil sich der Wirt nicht beugte, wurden ihm kurz darauf zwei Anzeigen zugestellt. 350 Euro Strafe. "Ich habe Widerspruch eingelegt und das mit meinem Gewissen begründet. Und damit, dass doch schließlich jeder die Freiheit hat zu entscheiden, ob er rein will oder nicht." Noch hat er keine Antwort erhalten, doch ihm ist klar, er wird den Kürzeren ziehen. Deshalb gibt Max, der Blues-Club-Besitzer, jetzt auf: seinen Traum, seinen Kampf gegen die Stadt, seine Bühne, auf der über 1500 Konzerte gespielt wurden, und die Hoffnung auf einen Kompromiss, der das alles hier noch retten könnte. Die noch anstehenden 80 Konzerte sind bereits abgesagt, es ist vorbei. So schnell wird hier niemand mehr sein Instrument in einen der Verstärker stöpseln.
  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #13 - 15.04.09 um 16:12:01
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sargnagel schrieb on 15.04.09 um 14:49:11:
radikalen Münchner Bewegung, deren Name ich mir so schlecht merken kann...



Ich mir auch - bei den vielen Bewegungen.

München ist halt schon länger die "Hauptstadt der Bewegung".

Gruß

evarix
  
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sargnagel
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #12 - 15.04.09 um 14:49:11
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Wir gründen eine Initiative ProMeisenfrei. Das ist dann gleichzeitig ein Konterpunkt zu dieser radikalen Münchner Bewegung, deren Name ich mir so schlecht merken kann...

ProMeisenfrei. Zutritt nur für Personen ohne solche.
« Zuletzt geändert: 15.04.09 um 14:49:45 von sargnagel »  

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Christoph Suter
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #11 - 15.04.09 um 12:00:39
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evarix schrieb on 15.04.09 um 11:17:40:
Mr. Suter, Christoph Suter, übernehmen Sie? Zwinkernd

Gruß

evarix


"Roger" - erledigt  Smiley
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #10 - 15.04.09 um 11:49:48
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Hallo in der Runde!

also erst mal Hut ab vor Max, dem Betreiber des "Meisenfrei" für seinen konsequenten Entschluß. Habe die Kommentare zwar noch nicht alle durchgelesen, aber z. B. schreibt da jemand, das Max pro-hirnfrei und der Politik einen großen Gefallen getan hat.
Ich sehe das völlig anders. Die Entscheidung von Max ist völlig richtig. Es müßten noch viel viel mehr Discos und Tanzbars schließen, damit die Gäste,  (auch die NR, die diese Läden bisher besucht hat und die sich durch den Rauch nicht gestört fühlen) endlich mal wach werden und sehen, was sie sich mit diesem schwachsinnigen "Gesetz" eingebrockt haben. Es waren auch dort bestimmt einige dabei, die noch 2006/2007 für ein RV geschrien haben. Aber wie überall in einem Gästebuch gibt es auch hier einige Vollidioten, die noch wirklich die Frechheit besitzen und die Schuld auf den Inhaber lenken. Das ist wirklich das allerletzte. Pfui Teufel!

mfg
  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #9 - 15.04.09 um 11:17:40
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Wieder einmal kann das geistige Niveau der Hirnfreien im Gästebuch des "Meisenfrei" bestaunt werden:

Da setzen die Antis haufenweise geistigen Dünnschiß unter den Benutzernamen derjenigen ab, die engagiert und substantiiert gegen den staatlichen Verbotswahn argumentieren - auch Christoph Suter hat es getroffen:

Ein Hirnloser hat sich dort unter diesem Benutzernamen heute um 11:19 Uhr mit einem Beitrag verewigt, der an Dümmlichkeit kaum zu  überbieten ist.

http://meisenfrei.cusp.de/__guestbook/cu_gb_meisenfrei.php

Mr. Suter, Christoph Suter, übernehmen Sie? Zwinkernd

Gruß

evarix
« Zuletzt geändert: 15.04.09 um 11:20:21 von evarix »  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #8 - 14.04.09 um 18:06:07
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evarix schrieb on 14.04.09 um 17:07:25:
Christoph Suter schrieb on 14.04.09 um 15:54:31:
sargnagel schrieb on 14.04.09 um 15:16:24:
Wir ziehen in Solidarität unseren Hut vor diesem AUFRECHTEN GASTRONOMEN!


Habe mich soeben im Gästebuch verewigt!


Ich auch - und zwar mit Hinweis auf die Dokumentation der weiteren "Höhenflüge" von Pro-Allesfrei hier im Forum.

Gruß

evarix


Super! Das habe ich vor lauter Ärger ganz vergessen.
« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 18:06:27 von Christoph Suter »  
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Antwort #7 - 14.04.09 um 17:07:25
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Christoph Suter schrieb on 14.04.09 um 15:54:31:
sargnagel schrieb on 14.04.09 um 15:16:24:
Wir ziehen in Solidarität unseren Hut vor diesem AUFRECHTEN GASTRONOMEN!


Habe mich soeben im Gästebuch verewigt!


Ich auch - und zwar mit Hinweis auf die Dokumentation der weiteren "Höhenflüge" von Pro-Allesfrei hier im Forum.

Gruß

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« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 17:13:03 von rizzo »  
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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #6 - 14.04.09 um 16:43:37
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Zora schrieb on 14.04.09 um 16:22:50:
seh ich das richtig - flatter das meisenfrei gleichzeitig in drei  verschiedenen fäden rum?   hä?

dann bin ich dafür, es auch noch in einen vierten zu setzen und zwar in den bayern thread, denn einige franken haben wir darin ja und erlangen liegt in franken  Cool


Wünschen Gnädigste noch ein Schleifchen drumrum  Zwinkernd .
« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 16:46:11 von rizzo »  

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Christoph Suter
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Antwort #5 - 14.04.09 um 15:54:31
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sargnagel schrieb on 14.04.09 um 15:16:24:
Wir ziehen in Solidarität unseren Hut vor diesem AUFRECHTEN GASTRONOMEN!


Habe mich soeben im Gästebuch verewigt!
« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 17:12:42 von rizzo »  
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Antwort #4 - 14.04.09 um 15:16:24
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Quote:
Na endlich! Es ist vollbracht.
Der Blues Club ist ab sofort rauchfrei.
Leider auch musikfrei.
Und publikumsfrei.
Und nun mit einer Luft gesegnet, die jeden gebeutelten Gletscher des Planeten wieder anschwellen lässt.
Frei von Arbeitsplätzen allerdings auch.
Aber auch frei von Lärmbelästigung über dem gesetzlich zulässigen Pegel.
Und frei von Gästerecht einfordernden Gästen.
Frei von Unfrieden.
Meisenfrei.
Der Club ist zu, die Kneipe auf.


http://www.meisenfrei.de/

Na darauf können sie aber STOLZ sein, die Kameraden von der Prostataliga.
Zuerst den Laden kaputtmachen, und dann noch dusselige Kommentare hinterherreichen:

http://tinyurl.com/d5zwhg

Wir ziehen in Solidarität unseren Hut vor diesem AUFRECHTEN GASTRONOMEN!


« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 17:12:23 von rizzo »  

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Re: "Meisenfrei" nun rauchfrei - musikfrei - publikumsfrei
Antwort #3 - 14.04.09 um 16:22:50
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seh ich das richtig - flatter das meisenfrei gleichzeitig in drei  verschiedenen fäden rum?   hä?

dann bin ich dafür, es auch noch in einen vierten zu setzen und zwar in den bayern thread, denn einige franken haben wir darin ja und erlangen liegt in franken  Cool
« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 16:24:57 von Zora »  

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Antwort #2 - 14.04.09 um 15:43:32
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Diese Worte des Betreibers sollen hier doch mal wörtlich zitiert werden:

Der Hintergrund:

Nach der letzten Anzeige des Pro Rauchfrei e.V. Erlangen folgte meine gerechte Geldstrafe dafür, dass ich den Besuchern des Clubs ihr Selbstbestimmungsrecht und ihre Freiheit ließ draußen zu bleiben oder rein zu kommen, zu rauchen oder nicht zu rauchen. Laut Gesetz darf ich das nicht. Aber ich kann nicht diesbezüglich das Verhalten von Gästen, Freunden, Bekannten und Verwandten verbieten oder gar zur Anzeige bringen. Bin ich einfach nicht der Typ für. Auch kann ich mich nicht damit anfreunden aus Habgier meine Grundsätze über Bord zu werfen, wie ich es in letzter Zeit von meinen Kollegen erleben durfte. So muss ich jetzt einsehen, dass ich mit Errichtung des Clubs (und seines Konzeptes) eine Art Volksschädling war, der es auf die Gesundheit meiner Mitbürger abgesehen hatte. Nach all den Entbehrungen der letzten elf Jahre, die der Aufbau eines solchen Clubs mit sich brachte, ist das nun doch ein harter Schlag.

Mich persönlich mit Strafen zu Dingen zwingen zu wollen die wider meines Gewissens und meiner Überzeugung sind, sind ein sinnloses Unterfangen. Ich bin für Freiheit, Frieden und Wahrheit. Das macht mich in der heutigen Zeit zu einem denkbar schlechten Bundesbürger. Das sehe ich ein. Aber ich gelobe Besserung. Ich werde mich mal nach Umerziehungsmöglichkeiten umsehen oder zumindest im Meisenfrei am Tresen mit einem Halben und einer Zigarette in mich gehen. Es muss doch möglich sein für die Menschen was Gutes zu tun ohne dabei mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.


Die Möglichkeit:

Sollte da draußen jemand sein, der glaubt einen erfolgreichen internationalen Blues Club übernehmen zu können, dann sollte er fix sein und Geld mitbringen. Ansonsten breche ich unser Zelt hier ab.


Der Fluch:

Allen anderen wünsche ich noch viel Spaß in einer schönen neuen und selbstverständlich freien Welt mit ihren herrschsüchtigen Politikern, habgierigen Kapitalisten und ihrer vergreisten Gesellschaft in der für den Club und Menschen meines Schlages kein Platz sein darf und möge Euch die Jugend nicht allzu früh die Laune verderben.

Max
« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 17:11:58 von rizzo »  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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Antwort #1 - 14.04.09 um 15:31:09
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Die Gutmenschen des obigen Vereins haben es endlich geschafft: Der Blues Club Meisenfrei ist endlich rauchfrei & geschlossen. 

http://www.meisenfrei.de/.

Wie viele Clubs aus der Livemusik-Szene werden noch folgen? Wann hört dieser Irrsinn endlich auf?

« Zuletzt geändert: 14.04.09 um 17:11:34 von rizzo »  
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14.04.09 um 15:56:52
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...und frei von Arbeitsplätzen allerdings auch:

Der Bremer Blues-Club "Meisenfrei" schließt nach mehrfachen Anzeigen seitens des selbsternannten Nichtraucherlobbyvereins namens "Pro-Rauchfrei" wegen Verstößen gegen das Rauchverbot, die offenbar Bußgeldzahlungen in einer Höhe nach sich zogen, die für die Betreiber den Fortbestand des Betriebes nicht mehr rentabel erscheinen ließen.

Dies teilte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Clubs gestern in seiner Danksagung an Pro-Allesfrei auf der Startseite seiner Homepage mit und gelobte zugleich für die Zukunft Besserung; zu diesem Behufe wolle er sich nach Umerziehungsmöglichkeiten umsehen.

http://www.meisenfrei.de

Die empörte Reaktion der Antis hierauf ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten und ist hier für diejenigen zu finden, die sich das antun wollen:

http://www.pro-rauchfrei.de/verbandsnachrichten/kurzmeldungen/bremer-betreiber-s...

Was bleibt?

Jedenfalls das allseits bekannte Zitat von Hoffmann von Fallersleben, dessen Aktualität sich auch in der heutigen Zeit  immer wieder aufs Neue erweist:

"DER GRÖSSTE LUMP IM GANZEN LAND, DAS IST UND BLEIBT DER DENUNZIANT."

Gruß

evarix
  
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