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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) NEUES vom DKFZ (Gelesen: 1.907 mal)
Carolus Magnus
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NEUES vom DKFZ
27.04.09 um 17:49:57
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[b]Krebsinformationsdienst wird zu nationalem Referenzzentrum ausgebaut
[/b]
Berlin - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Ausbau des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg zu einem "Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation. Ziel ist es, ...

[url=http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36325/Krebsinformationsdienst_wird_zu_nationalem_Referenzzentrum_ausgebaut.htm] mehr[/url]

« Zuletzt geändert: 27.04.09 um 18:36:19 von Carolus Magnus »  

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Raucherhusten
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #1 - 27.04.09 um 17:55:08
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„Mit dem Ausbau des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen wir sicher, dass aktuelle Entwicklungen und Daten rund um das Thema Krebs allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert werden und Krebskranke individuelle Informationen und Hilfestellungen erhalten",

Im Grunde wieder nichts anderes, als eine Werbeplattform für Pfizer. Und nebenbei werden 3,3 Mio Euro verbrannt. Cool
« Zuletzt geändert: 27.04.09 um 17:55:46 von Raucherhusten »  

"Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird." (Le Bon, Psychologie der Massen)
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robin
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robin

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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #2 - 27.04.09 um 19:36:30
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Nein, das heisst: "Wir haben nun ein letztinstanzliches Sprachrohr  geschaffen, dessen Aussagen zu bindendem, allgemeingültigen Recht erklärt werden."
  
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Carolus Magnus
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #3 - 27.04.09 um 19:37:40
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[quote author=0D3E2A3C373A2D372A2C2B3A315F0 link=1240854597/1#1 date=1240854908][i]„Mit dem Ausbau des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen wir sicher, daß aktuelle Entwicklungen und Daten rund um das Thema Krebs allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert werden und Krebskranke individuelle Informationen und Hilfestellungen erhalten",[/i]

[color=#0000ff]Wie lange laßt ihr euch denn diese Geldvernichtung noch gefallen - Schreibt mal Steinbrück, er solle den Haushalt massiv kürzen, nicht aber auf dem Rücken der Hartz IV-Empfänger, sondern besser in Afghanistan, beim Helmut Kohl-mäßig aufgeblähten Beamtenapparat auf Lebenszeit, etc...!

[hr]

OT - Freiheit - Überwachung - Abzocke - Doppelbesteuerung

In D gibt es keine Vermögenssteuer wie in der Schweiz!

In D werden Arbeitnehmern die Steuern bei jeder Lohnzahlung monatlich/wöchentlich oder wie auch immer direkt vom Arbeitgeber abgezogen und dem Finanzamt überwiesen! - Monatlich, nicht etwa jährlich, was dem Staat einen ungerechten Zinsvorteil gibt. (Hier kenne ich die dt. Gesetzgebung zuwenig).

Deswegen will die SPD, daß in D jährlich 300 € Prämie bezahlt werden für diejenigen, die KEINE STEUERERKLÄRUNG einreichen! (So schön möcht ich das auch mal haben...)

Und dennoch will Steinbrück INFORMATIONEN über Vermögen dt. Bürger!!?? Das ist ein eklatanter Eingriff in die Privatsphäre eines jeden Deutschen! Kein Schweizer würde sich das gefallen lassen! Hier geht es eindeutig um die Geldflußkontrolle und den Überwachungsstaat. Der dt. Staat will wissen, was mit dem bereits versteuerten Geld geschieht. - Es geht nur um persönliche Kontrolle!

Es geht nicht um Steuern, sondern um den gläsernen Deutschen - und niemand wehrt sich in D dagegen. Im Gegenteil. Die Mehrheit findet, Steinbrück hätte recht, der Schweiz, einem souveränen Staat, SEINE Gesetze zu oktroyieren.

Daß unser Bundesrat bereits halb dement ist, ist für uns Schweizer sehr beschämend, aber unser ureigenes Problem. Dennoch liegt Peitschen-Steinbrück falsch.

Die CH macht sogar als Butler Deutschlands das Inksso des Einkommens aus Vermögen dt. Landsmänner, nimmt ihm also die Arbeit ab und die CH bezahlt 35% Verrechnungssteuer (VST) jährlich sämtlicher Einkommen dt. Staatsbürger, die ein Konto in der CH haben an den dt. Fiskus in der Höhe von (variabel!) ca. 80 Mio. Euro jährlich zurück. Doch das scheint dem Fort-Yuma-Kavalleristen Steinbrück noch immer nicht zu genügen - er will 200 Mrd. - Ist der Größenwahnsinnige eigentlich bei euch noch zu stoppen?!

Warum bezahlt Steinbrück der Schweiz nicht jedem schweizansäßigen Dt., der ein Konto in der CH hat, ebenfalls die 300 Euro?

Warum bezahlt er nicht der CH die Inkassogebühren?

Warum wird das Doppelbesteuerungsabkommen von D, mit dem Grundsatz, daß niemand doppelt besteuert werden darf, nicht eingehalten?

Warum will er saubere, ehrliche Doppelbesteuerungsabkommen neu verhandeln?

Wohlgemerkt, mir als Schweizer ist das egal, nicht aber als Verfechter der Freiheit! Den Deutschen sollte doch diese Abzocke auch nicht egal sein - Privatsphäre und Menschenrechte müssen mit allen Mitteln verteidigt werden.

Steinbrück läßt in der CH niedergelassene dt. Ärzte in D zusätzlich zu den CH-Steuern nochmals blechen- und keiner muckt auf... Interessanterweise lassen sich dt. Ärzte in der CH nun gruppenweise in der Schweiz zu juristischen Vereinen in Gemeinschaftspraxen oder Kleinkliniken zusammenfinden und sparen somit unserem Gesundheitssystem mittels Synergie viel Geld. Hier darf man Steinbrück danken, obwohl das nicht seine Absicht war.

Steinbrück verlangt von Dt. in CH, daß diese Steuern zahlen, obwohl diese in der Schweiz wohnen und bereits von der CH besteuert werden, und er tut dies schon seit Jahren. Er bricht also den Grundsatz des Doppelbesteuerungsabkommen zu Lasten der Deutschen, indem er doppelt besteuert.

[b][i]Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche![/i][/b]

D verliert keinen Cent an Steuergeldern - im Gegenteil - sie werden noch von der CH mit kostenlosem Inkasso bedient und greifen zum Dank noch aus D in die CH Gesetzgebung ein. Wann wird die Schweiz militärisch angegriffen, wie es ein Politiker formulierte: "Früher wäre das ein Grund für eine Kriegserklärung gewesen". Wie sicher ist die Schweiz vor einem dt. Angriff?

Wie sowas in der dt. Bevölkerung eine mehrheitliche Zustimmung finden kann, ist mir schlicht schleierhaft.

Vielleicht hilft mir einer auf die Sprünge...

Ich habe in dieser Sache dasselbe schlimme Gefühl, wie ich es vor 2 Jahren mit dem Rauchverbot hatte, wodurch ich zu diesem Forum stieß.

Liebe Grüße
Carolus Magnus
[/color]
« Zuletzt geändert: 28.04.09 um 09:29:03 von Carolus Magnus »  

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humboldt
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #4 - 28.04.09 um 03:36:35
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robin schrieb on 27.04.09 um 19:36:30:
Nein, das heisst: "Wir haben nun ein letztinstanzliches Sprachrohr  geschaffen, dessen Aussagen zu bindendem, allgemeingültigen Recht erklärt werden."


Ja, hier liegt offensichtlich der Versuch vor die "Experten/Forscher/Wissenschaftler" aus der Schusslinie der Öffentlichkeit zu nehmen.

Das DKFZ leistet im Allgemeinen sehr gute Arbeit in der Krebsforschung, auch bei der Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. Gerade wenn es darum geht Fragestellungen von Pharmafirmen im Rahmen der Grundlagenforschung zu beantworten.

Aber mit einem KID kann jetzt auch "Politik" gemacht werden und MPL wird aufatmen, dass sie öffentlich nicht länger mit ihrem Namen auftreten braucht, sondern ein Stückweit anonymisiert wird.

Man wird in der Zukunft sehen was vom KID kommt....
  
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ChristophL
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #5 - 28.04.09 um 06:22:04
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Quote:
Das DKFZ leistet im Allgemeinen sehr gute Arbeit in der Krebsforschung, auch bei der Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. Gerade wenn es darum geht Fragestellungen von Pharmafirmen im Rahmen der Grundlagenforschung zu beantworten.


Es scheint ja Zweifel zu geben, ob man in der Krebsbekämpfung in der jüngeren Vergangenheit überhaupt nennenswert vorangekommen ist.
Und schön, dass unsere Steuergelder dafür ausgegeben werden, den Pharmakonzernen Hilfestellungen zu leisten...

  
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humboldt
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #6 - 28.04.09 um 07:23:35
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ChristophL schrieb on 28.04.09 um 06:22:04:
Quote:
Das DKFZ leistet im Allgemeinen sehr gute Arbeit in der Krebsforschung, auch bei der Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. Gerade wenn es darum geht Fragestellungen von Pharmafirmen im Rahmen der Grundlagenforschung zu beantworten.


Es scheint ja Zweifel zu geben, ob man in der Krebsbekämpfung in der jüngeren Vergangenheit überhaupt nennenswert vorangekommen ist.
Und schön, dass unsere Steuergelder dafür ausgegeben werden, den Pharmakonzernen Hilfestellungen zu leisten...



Da hast du sicher recht. Es ist auch mein Eindruck, dass bislang kaum Fortschritte in der Bekämpfung von Krebs gemacht wurden.
Ich frage mich eh, ob es überhaupt Sinn macht Krebs in dieser Art und Weise zu bekämpfen (eigentlich mag ich das Wort nicht). Die Forschung ist kaum über den Status lebensverlängerten Massnahmen hinausgekommen. Ob man das immer will ?

Die Steuergelder die im Rahmen der Grundlagenforschung ausgegeben werden sind meines Erachtens sinnvoll angelegt. Zumindest besser als in bevormundenden Präventionskampangen/-gesetzgebung. Es erscheint mir wichtig, dass Forschung und Lehre stärker mit der Wirtschaft verzahnt werden, auch um sich am Bedarf der Gesellschaft zu orientieren. Das das immer die Gefahr von Lobbyismus bzw. ungerechtfertigter Subventionen in sich trägt, mag ich nicht bestreiten. Es darf aber auch nicht sein, dass in Deutschland hochqualifizierte Grundlagenforschung betrieben wird, Spezialisten und Wissenschaftler ausgebildet werden, die dann von Unternehmen in anderen Ländern abgegriffen und zur Marktreife weiterentwickelt werden. Ein KnowHow-Abfluss sollte wo es geht verhindert werden. Dann werden die eingesetzten Subventionen und Steuergelder auch vermehrt zurückfliessen. Das ist jetzt nicht im speziellen auf die Krebsforschung gemeint.
  
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robin
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robin

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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #7 - 28.04.09 um 07:46:34
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humboldt schrieb on 28.04.09 um 07:23:35:
Es ist auch mein Eindruck, dass bislang kaum Fortschritte in der Bekämpfung von Krebs gemacht wurden.

Muss dabei nicht berücksichtigt werden, dass die Erfolge bei den Kreislauferkrankungen automatisch die Krebsrate erhöhen - an irgendwas müssen die Leute ja schliesslich sterben, und wenn sie dem Infarkt von der Schippe springen, bekommt der Krebs seine Chance?
  
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humboldt
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #8 - 28.04.09 um 08:24:10
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robin schrieb on 28.04.09 um 07:46:34:
humboldt schrieb on 28.04.09 um 07:23:35:
Es ist auch mein Eindruck, dass bislang kaum Fortschritte in der Bekämpfung von Krebs gemacht wurden.

Muss dabei nicht berücksichtigt werden, dass die Erfolge bei den Kreislauferkrankungen automatisch die Krebsrate erhöhen - an irgendwas müssen die Leute ja schliesslich sterben, und wenn sie dem Infarkt von der Schippe springen, bekommt der Krebs seine Chance?


Ja !

Multiple Apoptose, Nekrose oder Krebs ist eh schon wurscht. Krebszellen sind ja auf "Unsterblichkeit" programmiert. Irgendwann wird die Pharma soweit sein, dass an deinem Herz nur noch ein "entarteter" Zellhaufen hängt. Du also als riesige Amöbe weiterleben musst.
  
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Baden1848
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #9 - 28.04.09 um 09:15:54
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Zwei Möglichkeiten stehen offen:

1. Der KID hält jedem Interessenten  das ganze gesammelte
Material zur Verfügung und kooperiert mit allen.   - das ist ok.

2. Der KID filtert die Informationen nach den unbekannten
Kriterien und tritt als Abteilung des Wahrheitsministeriums nach
Orwell auf.
Dann kriegt er die Probleme, die er verdient. Wie das KZ der
WHO am DKFZ.

Baden1848
  
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cookinsland
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #10 - 28.04.09 um 19:12:03
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ChristophL schrieb on 28.04.09 um 06:22:04:
Es scheint ja Zweifel zu geben, ob man in der Krebsbekämpfung in der jüngeren Vergangenheit überhaupt nennenswert vorangekommen ist.


Dazu ein paar Zitate von Medizinern, teils auch älteren Datums:

"1946 schrieb Augustus Bier, daß alles was wir über Krebs wissen, auf eine Visitenkarte paßt!
Und bis heute ist dies unverändert der Fall.
Um das Jahr 1983 charakterisierte James Watson von der double helix fame die Krebsforschung als intellektuell bankrott, finanziell lukrativ und therapeutisch nutzlos. Und er sagte, daß das Krebs-Establishment eine große Scheiße sei. Das ist der Begriff, den er benutzte."

"Lassen Sie uns zunächst zu einem sehr wichtigen Buch zurückgehen, das von der Rockefeller Foundation im Jahr 1977 herausgegeben wurde. Sein Titel lautet: "Doing better and feeling worse, Health in the United States" (~ es geht uns besser, aber wir fühlen uns schlechter, Gesundheit in den Vereinigten Staaten).                                  
Nun, wem "geht es besser"?
Bis in die 60er-Jahre gaben die Vereinigten Staaten ungefähr 8 Milliarden Dollar pro Jahr für das Gesundheitswesen aus. Heute betragen die Ausgaben 1,25 Milliarden Dollar pro Tag.
Moral der Geschichte:
Ärzte, Krankenhäuser und (Pharma-)Produzenten leben wie Gott in Frankreich!                                                                      
Und wer "fühlt sich schlechter"?
Offensichtlich der Patient! Und die Schlußfolgerung von 1977, daß Patienten sich schlechter fühlen, bleibt heute, im Mai des Jahres 2000 anno domini, unverändert bestehen."

"Klare Aktionen haben in der Medizin mittlerweile Priorität, egal wie falsch sie sind."

aus Medizinische Unwissenheit & Die Demokratie des Intellekts
12. Juni 2000
von Professor Dr. Manu Kothari


"In einem in diesem Zusammenhang fast peinlichen Beispiel von Offenheit machte Dr. Carl E. Pochedly - den der ´Science Digest´ in seiner Januarausgabe 1980 als Onkologe (Krebsfachmann) bezeichnet, der sich auf Kinderkrebs spezialisiert hat - das folgende Geständnis: "Die große Menge chemotherapeutischer Arzneien, die jetzt im Handel sind, verbessert die Fähigkeit des Onkologen, es mit dem vom Krebs befallenen Kind aufzunehmen [!], dessen Krankheit sich jeder Behandlung widersetzt. Immer wieder ein neues Medikament zum Ausprobieren zur Verfügung zu haben, trägt in dieser Lage zur Gemütsruhe des Arztes bei. Denn eine große Auswahl von Präparaten bedeutet weniger Situationen, in welchen die resignierte Feststellung ´es gibt nichts was man tun kann´ vorherrscht."
-----------------------
„Es gibt heute wahrscheinlich ebensoviele Menschen, die von Krebs leben wie solche, die jedes Jahr daran sterben."

Aus: Hans Ruesch: Die Pharma-Story - DER GROSSE SCHWINDEL, 5. Auflage 1995, Hirthammer Verlag

  
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Werner Paul
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Leben und leben lassen

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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #11 - 28.04.09 um 21:15:13
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humboldt schrieb on 28.04.09 um 03:36:35:
Das DKFZ leistet im Allgemeinen sehr gute Arbeit in der Krebsforschung, auch bei der Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. Gerade wenn es darum geht Fragestellungen von Pharmafirmen im Rahmen der Grundlagenforschung zu beantworten.


Kannst du mir mal benennen, wo das DKFZ (wenn ich mich nicht irre über 2000 Mitarbeiter) schon "gute Arbeit" geleistet hat? Wenn ich die Fäden hier im Forum richtig verstehe, scheinen die Erfolge der "Krebsforschung" ja nicht besonders einschlagend zu sein, weder hierzulande, noch über dem grossen Teich.

« Zuletzt geändert: 28.04.09 um 21:18:15 von Werner Paul »  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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humboldt
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #12 - 29.04.09 um 04:18:55
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Werner Paul schrieb on 28.04.09 um 21:15:13:
humboldt schrieb on 28.04.09 um 03:36:35:
Das DKFZ leistet im Allgemeinen sehr gute Arbeit in der Krebsforschung, auch bei der Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten. Gerade wenn es darum geht Fragestellungen von Pharmafirmen im Rahmen der Grundlagenforschung zu beantworten.


Kannst du mir mal benennen, wo das DKFZ (wenn ich mich nicht irre über 2000 Mitarbeiter) schon "gute Arbeit" geleistet hat? Wenn ich die Fäden hier im Forum richtig verstehe, scheinen die Erfolge der "Krebsforschung" ja nicht besonders einschlagend zu sein, weder hierzulande, noch über dem grossen Teich.



Die "gute Arbeit"  lieber Werner Paul liegt immer auch ein bißchen im Auge des Betrachters. Wenn ich mir anschaue was am DKFZ im Rahmen der Molekularbiologie oder der Entwicklungsbiologie alles untersucht wird und man aus dieser Ecke kommt, ist das schon toll.
Es ist halt so, dass in diesem Bereich, wie ich auch schon angemerkt habe, Grundlagenforschung z.B. an der Fruchtfliege oder dem Krallenfrosch betrieben wird. Wie weit man dann diese Untersuchungsergebnisse (es gibt unendlich viele Publikationen, zu finden z.B. in PubMed unter dem Namen der Forscher) der breiten Öffentlichkeit bzw. der Gesellschaft als Fortschritt in der Krebsforschung vermitteln kann, ist zugegebener Maßen schwierig.
Wie ich aus meinem Studium weiß, sind die Forscher (Professoren, Doktoren und Doktoranten) ihr Leben lang lediglich mit ganz kleinen Teilgebieten beschäftigt und es dauert "ewig" bis bestimmte Fragestellung sowohl positiv wie negativ beantwortet werden können.
Gut finde ich es zum Beispiel, dass Deutschland seine Krebsforschung zentralisiert hat und so Synergien, sei es in der apparativen Ausstattung, der Verwaltung oder durch kurze Kommunikationswege, nutzen will.
Wie die Ausgabe von so viel Steuer- und Industriegeld nach Aussen verkauft bzw. begründet wird ist eine andere Sache. Die Öffentlichkeit erwartet ja "Ergebnisse" und das in kürzester Zeit, was wohl auch durch "Hollywood Science" geschürt wird. Die Entwicklung eines "Krebsmedikaments" braucht in der Industrie 15 Jahre und kostet 150 bis 500 Mio Euro und hier sprechen wir nicht von der Zeit und dem Geld was bis dahin die Grundlagenforschung z.B. am DKFZ verbruzzelt hat.
Für mich ist es auf jeden Fall faszinierend, welche Möglichkeiten ein Wissenschaftler am DKFZ hat. Für mich ein Erfolg !

Viele Grüße

humboldt


  
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Meinrad
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Wider das tierische Abstinenzlertum
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #13 - 29.04.09 um 05:20:42
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Ich habe ja vom Thema keine Ahnung, bin aber langjähriger Leser von "Spektrum der Wissenschaft". Auf dessen Seite kann man ein interessantes Experiment machen:

http://www.spektrum.de/artikel/906806?gclid=COSR3r2olZoCFYwVzAod4DT8wg

Man gibt als Suchbegriff "DKFZ" ein und siehe da, es finden sich einige Einträge, allerdings nur bis ins Jahr 2004, dem Jahr des Auftauchens von MPL. Dass ab da der kurze Weg ins Neuenheimer Feld nicht mehr lohnt, das ist den Redakteuren durchaus aufgefallen, denn Spektrum sitzt ebenfalls in Heidelberg. Es wäre ja auch buchstäblich nichts zu erfahren gewesen: die Tabakkontrolle hat von den vielen tausend Fragen, die ihre Hetzparolen zwangsläufug aufwerfen, bisher nicht eine einzige beantwortet.

Dsd KID kann nun durchaus aus dieser Einsicht geboren sein, dass man so in Deutschland keine Wissenschaft betreiben kann. Obwohl natürlich hier eine Bombe vergraben ist: sobald es erlaubt wäre, MPL und Konsorten ein paar einfache Fragen zu stellen, kracht zwangsläufig deren ganzes Lügengebäude in sich zusammen. Was ja für die Politik eine Riesenblamage bedeutet, denn man hat sich von diesen Hetzern ein Rauchverbot aufschwatzen lassen.

Wie man aus dieser Lage ohne Eklat wieder herauskommt, dazu kann ich auch keine Tipps geben. Heraus kommt man schon irgendwie - aber mit Eklat. Und was für einem !

Gruß Meinrad
  
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Christoph Suter
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Corruptissima re publica
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Re: NEUES vom DKFZ
Antwort #14 - 29.04.09 um 10:09:02
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Meinrad schrieb on 29.04.09 um 05:20:42:
.. sobald es erlaubt wäre, MPL und Konsorten ein paar einfache Fragen zu stellen, kracht zwangsläufig deren ganzes Lügengebäude in sich zusammen.

Diese einfachen Fragen wurden MPL bereits am 17. August 2007, per Offenem Brief, durch unseren Werner gestellt

http://www.passiv-rauchen.de/OffenerBrief.pdf

Geantwortet hat die Dame jedoch bis heute nicht!  unentschlossen

  
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