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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Verabschiedung (Gelesen: 1.315 mal)
evarix
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Den Dingen auf den Grund
gehen...

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Re: Verabschiedung
Antwort #26 - 04.06.09 um 11:40:16
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Zig Parteien mit zum Teil völlig abstrusen Programmen haben es geschafft, zur Europawahl zugelassen zu werden. Wenn man sich fragt, warum man selbst es nicht geschafft hat, sollte man zu allererst bei sich anfangen und nicht bei anderen. Das meinte ich mit meinem Einwurf. [/quote]

Danke, Aranita:

Volle Zustimmung!

Und, liebe Muna Sat Ananda, nochmal speziell, was die Genußinitiative anbelangt:

Mithilfe vieler Kiezpaten ist es immerhin gelungen, zigtausende Unterschriften in der zweiten Stufe des Volksbegehrens zusammenzubekommen, auch wenn die erforderlichen ca. 170.000 Stimmen leider nicht erreicht werden konnten.

Allein ein Kiezpatenehepaar aus Spandau hat meiner Kenntnis nach weit über 4.000 Stimmen gesammelt.

Zu den Gründen, warum das Ziel letztlich doch nicht erreicht werden konnte, möchte ich auf die Pressemitteilung der Genußinitiative vom 28.05. verweisen:

http://www.genussinitiative-berlin.de

Ich teile diese Einschätzung, insbesondere hinsichtlich der fehlenden pekuniären Mittel als Hauptgrund für das Scheitern in der zweiten Stufe. "Tempelhof" und "Pro-Reli", die ja bekanntlich erst in der dritten Stufe scheiterten, waren finanziell ganz anders ausgestattet und hatten im übrigen auch breite Unterstützung in den Medien.

Das Anliegen der Genußinitiative wurde dagegen in den Medien eher als "Schmuddelkampagne" angesehen; vgl. z. B. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0202/berl...

Zitat: "Mit sechs Gleichgesinnten hat er die "Initiative für Genuß Berlin" gegründet. Ein seltsamer Name für ein Suchtmittel, das neben Teer vor allem Ruß, Arsen und Zyanid absondert."

Und schließlich: Gar nicht nachvollziehen kann ich Deinen Unmut, Muna Sat Ananda, daß die Genußinitiative nicht auch in bezug auf den BmB initiativ geworden ist.

Die "Genussis" waren und sind strikt überparteilich und haben sich von Anfang an erklärtermaßen auf das Volksbegehren konzentriert, womit sie schon genug ausgelastet waren. Schließlich hat ja jeder von ihnen noch einen "Hauptberuf" - die Kiezpaten übrigens auch.

Im übrigen gebe ich auch Christoph1978 recht, wonach es zu respektieren ist, daß die Genußinitiative offenbar nicht zugleich auch mit einer bestimmten Partei - gleich welcher Couleur - in Verbindung gebracht werden möchte.

Gruß

evarix







  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Verabschiedung
Antwort #25 - 03.06.09 um 06:35:42
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Quote:
meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.


Das ist ein wichtiges Thema.
Manche Unterschiede sollten einer Zusammenarbeit nicht entgegenstehen (und tun dies auch oft nicht), an deren Stellen wird es schon schwieriger, wenn ganz andere Interessen dahinterstehen.


Quote:
Und warum bekamen wir sie nicht? Weil hier Jeder sein eigenes Süppchen kocht. Von einem BmB- Mitglied, welches zu  der Berliner Genußinitiative Kontakt aufnahm, erfuhr ich auch, daß eben gerade diese Initiative sich NICHT bereiterklärte, auch die Unterschriften für unseren BmB zu leisten. Ich hätte für die Berliner Initiative in jedem Fall unterschrieben, wenn es keine regional begrenzte Aktion gewesen wäre.


Viele Organisationen sind überparteilich und achten peinlich genau drauf, das auch zu bleiben. Was das genau beinhaltet, ist Geschmackssache. Wenn die Berliner Genussini nicht nicht einer Partei speziell in Verbindung gebracht werden will, ist das zu respektieren.

Der VEBWK (zu trennen von der Organisation, von der Aranita spricht) ist noch mal ein ganz eigener Fall, die sind ja ohnehin kein wirklicher Mitstreiter in unserem Sinne (mehr).


Die Bundesversammlung Genuss, Selbstbestimmung und Freiheit hat seit letztem Herbst gute Vernetzungsarbeit zwischen zahlreichen Organisationen geleistet. Man merkt aber natürlich auch immer wieder, wie die Interessen divergieren.


  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Verabschiedung
Antwort #24 - 03.06.09 um 00:08:31
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 02.06.09 um 14:20:09:
Dieselben (in dem Fall persönlichen) Erfahrungen machte ich mit einer Untergruppierung des VEBWK bei einem unserer Treffen in Stuttgart. Sie legten ein großes Engagement an den Tag, um Werbung für ihren Verein zu betreiben, lehnten aber die Teilnahme an unserer Aktion dezent – also höflich – aber bestimmt ab.

So entstehen Mißverständnisse. Erstens sind diejenigen, mit denen du gesprochen hast keine "Untergruppe des VEBWK", sondern ein eigenständiger Verein und zweitens kann dieser Verein nicht, wie gefordert, allen VEBWK-Mitgliedern irgend etwas schicken, da sie, wie erwähnt, mit dem VEBWK nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.

Zig Parteien mit zum Teil völlig abstrusen Programmen haben es geschafft, zur Europawahl zugelassen zu werden. Wenn man sich fragt, warum man selbst es nicht geschafft hat, sollte man zu allererst bei sich anfangen und nicht bei anderen. Das meinte ich mit meinem Einwurf.
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
http://www.rauchernews.de
http://www.aranita.de
http://www.bvgg.eu
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Verabschiedung
Antwort #23 - 02.06.09 um 14:20:09
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Anhang zu meinem Text:

Auch der Betreiber jener sog. Raucherflüge hat es bislang nicht auf die Reihe bekommen, sein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Ihr erinnert Euch sicher noch an die Seite

http://raucherflug.fremerey.com/

durch die ich ja erst zum Netzwerk kam.

Okay Aranita, reden wir darüber. Nach Rücksprache mit einigen anderen BmB- Mitgliedern lege ich folgendes offen:

Quote:
Die Genussinitiative Berlin hat zigtausende von Unterschriften geschafft. Der BmB nicht mal 4.000. Vielleicht sollte man die Schuld nicht immer bei anderen suchen


Und warum bekamen wir sie nicht? Weil hier Jeder sein eigenes Süppchen kocht. Von einem BmB- Mitglied, welches zu  der Berliner Genußinitiative Kontakt aufnahm, erfuhr ich auch, daß eben gerade diese Initiative sich NICHT bereiterklärte, auch die Unterschriften für unseren BmB zu leisten. Ich hätte für die Berliner Initiative in jedem Fall unterschrieben, wenn es keine regional begrenzte Aktion gewesen wäre.

Dieselben (in dem Fall persönlichen) Erfahrungen machte ich mit einer Untergruppierung des VEBWK bei einem unserer Treffen in Stuttgart. Sie legten ein großes Engagement an den Tag, um Werbung für ihren Verein zu betreiben, lehnten aber die Teilnahme an unserer Aktion dezent – also höflich – aber bestimmt ab.

Genau dieses meinte ich mit meiner Aussage:

Quote:
Zum anderen – und diesen Grund möchte ich Euch nicht vorenthalten – ist es meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.


oder

Quote:
wenn ich von einigen Seiten wahrnehme, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht



Nein Leute, solange sich die Gruppen in separatistischem Lokalpatriotismus üben, anstatt sich zu solidarisieren, bekommen wir keinen Fuß auf den Boden. Die Genußinitiative wäre die Genußinitiative und der VEBWK auch der VEBWK geblieben, wenn sie mit uns gearbeitet hätten - aber wir hätten durch die Zusammenarbeit ein höheres Kraftpotential, und somit auch mehr politischen Einfluß gewonnen. Mir scheint manchmal, daß außer dem BmB nur das Netzwerk-Rauchen den Ernst der Lage begriffen hat, denn letzteres arbeitet breitflächiger mit vielen Gruppen zusammen.

Quote:
P.S.: Ich bleibe bei meiner Meinung, dass der „große“ Aufschrei und Protest der Raucher nicht erfolgt ist, da es zu viele Ausnahmen vom ‚Rauchverbot gibt (nicht falsch verstehen) und man sich sehr oft mit den Gegebenheiten arrangieren kann.


Sehr richtig, ist auch meine Rede. Nur ein RV ohne Ausnahme hätte eine Revolution ausgelöst. Auch ich wurde in dem Punkt oft mißverstanden. Ich glaube aber, daß unsere Machthaber eben darum wußten, und zur Verhinderung einer Revolution auch die RV lockerten. In Stuttgart schert sich kein Sch… mehr darum, wir haben R-Internet-Café’s, bestimmte soziale Einrichtungsstätten haben Raucherräume, oder sind gar komplett auf Raucher eingestellt, Raucherfriseure (heute gegen Aufpreis), in unseren Einkaufszentren wird weitergequalmt wie eh und je, und auf Bahnsteigen das bestehende RV eh ignoriert, wenn sogar schon Polizeibeamte dort weiterrauchen… - um jetzt mal von der Gastronomie abzusehen. Mit den RV in Speiselokalen hat sich die Bevölkerung arrangiert, denn entweder hat man auch dort Raucherräume, oder es wird ein RV nur während der Essenszeiten (12-14h, 18-20h) verhängt, für kleinere Kneipen existieren ja die Zulieferer, womit fast jeder Wirt einverstanden ist. Ergo hat sich mit Ausnahme der RV im Zug, an Flughäfen oder in Bankenzentren nicht viel geändert. Auch in so manchen Büroräumen wird weitergeraucht, insofern der Chef Raucher ist. Dasselbe gilt für Taxi-Unternehmen, ist der Chauffeur selber Raucher, dürfen auch die Fahrgäste rauchen, auch wenn dieses nicht offiziell geschieht. Diese Beispiele nur mal, um die Situation bei uns zu verdeutlichen.

Ein absolutes RV wäre vonnöten – wobei es dann zwei Möglichkeiten gegeben hätte, entweder das Volk steht auf – oder es hat die Zustände dann auch nicht besser verdient. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre es aufgestanden, denn eine 500-jährige Tabakkultur läßt sich in Deutschland nicht einfach eliminieren.

Quote:
Diese ganzen Verbotsmaßnahmen erzeugen immer mehr Widerwillen im Volk.


Du scheinst ja aus Stuttgart zu sein – ja der Widerwillen im Volk ist stark, habe ich auch festgestellt – aber leider wird bei uns in Politkneipen wesentlich mehr darüber diskutiert, als aktiv am Widerstand teilzunehmen, schon an so kleinen Unternehmen wie Unterschriften-Aktionen ersichtlich, obwohl man ja mit den Zuständen ganz und gar nicht einverstanden ist, bla bla bla… Der einzige Vorteil an dieser Lethargie oder an den (unbegründeten) Ängsten, seinen Namen preiszugeben, ist der, daß das Volk hier ebenso auf der anderen Seite NICHT bereit ist, Unterschriften FÜR ein RV zu leisten. Von jeder Seite besteht die Angst, in irgendeiner Form registriert zu werden. Deshalb besagen Unterschriften hierzulande gar nichts. Es wird in Berlin, oder in jedem anderen Bundesland nicht anders sein, als hier in Baden-Württ.

So, ziehe mich mal in die stille Mitleserschaft wieder zurück – meine zwei Gärten warten,

Grüßlis von Muna Cool
  
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Baden1848
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Re: Verabschiedung
Antwort #22 - 02.06.09 um 13:47:22
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Danke für das Max Weber Zitat., Christoph.
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ChristophL
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Re: Verabschiedung
Antwort #21 - 02.06.09 um 13:05:57
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Quote:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.



Ich schließe mich der hier bereits geäußerten Einladung an, dich nach einer Auszeit wieder begrüßen zu dürfen.


Quote:
An diesem dicken Brett werden wir lange zu bohren haben. Kein Wunder,daß CoF sich eine Auszeit nimmt.


Es lohnt sich, die Bretterbohr-Metapher in ihrem originalen Kontext bei Max Weber zu zitieren, Hervorhebung von mir:

Quote:
Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, dass man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre. Aber der, der das tun kann, muss ein Führer und nicht nur das, sondern auch - in einem sehr schlichten Wortsinn - ein Held sein. Und auch die, welche beides nicht sind, müssen sich wappnen mit jener Festigkeit des Herzens, die auch dem Scheitern aller Hoffnungen gewachsen ist, jetzt schon, sonst werden sie nicht imstande sein, auch nur durchzusetzen, was heute möglich ist. Nur wer sicher ist, dass er daran nicht zerbricht, wenn die Welt, von seinem Standpunkt aus gesehen, zu dumm oder zu gemein ist für das, was er ihr bieten will, dass er all dem gegenüber: »dennoch!«, zu sagen vermag, nur der hat den »Beruf« zur Politik.


« Zuletzt geändert: 02.06.09 um 13:06:45 von ChristophL »  
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Baden1848
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Re: Verabschiedung
Antwort #20 - 27.05.09 um 12:59:54
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Der FCTC-Vertrag hat seine Gültigkeit nur im Rahmen der
jeweils geltenden nationalen Verfassung. Durch diesen Vertrags-
passus haben sich die Initiatoren raffniert vor Klagen in 192
Ländern der Erde geschützt. Aber der Vertrag ist kündbar und das
muss auf dem politischen Weg durchgesetzt werden. An diesem
dicken Brett werden wir lange zu bohren haben. Kein Wunder,daß
CoF sich eine Auszeit nimmt.
Anders sieht es mit den staatlich finanzierten NGO aus. Da könnte
eine Normenkontrollklage eine Mauer zum Einsturz bringen. Das
eigenmächtige Gestalten von Politik durch untergeordnete staatliche
oder staatlich finanzierte Gremien unterläuft ganz eindeutig das
Primat der Politik und entmachtet die Parlamente. Da liegt die
Chance, den Weltverbesserern aller Art einen Riegel vorzuschieben,
ihnen die Steuergelder wegzunehmen und die Beamten unter
ihnen daran zu gewöhnen, wie der Dienstweg einzuhalten ist.
Baden1848
  
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perle
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Re: Verabschiedung
Antwort #19 - 27.05.09 um 08:22:30
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@ Destruktor,

ich weiß es ehrlich gesagt momentan auch nicht, versuche aber mal was 'rauszukriegen.

aber solche verträge, wie das FCTC, werden ja nicht nur für nichtraucherschutzgesetze, genutzt. es gibt ja auch abkommen, in denen die bundeseregierung sich z.b. verpflichtet hat, daß sie bis zu einem gewissen datum dafür sorgen wird, daß die bevölkerung schlanker wird, weniger alkohol trinkt, etc.
« Zuletzt geändert: 27.05.09 um 08:22:56 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Destruktor
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Re: Verabschiedung
Antwort #18 - 26.05.09 um 21:08:09
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perle schrieb on 26.05.09 um 20:54:14:
Destruktor schrieb on 26.05.09 um 15:59:52:
Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts !  


über das nichtraucherschutzgesetz dürfte das nicht mehr gehen, der weg ist erstmal versperrt durch das BVerfG selbst.

was aber bisher noch nie zur debatte stand, ist die tatsache inwiefern solche abkommen wie z.b. die FCTC überhaupt GG konform sind. da dies bindende verträge, im grunde genommen an den gremien von bundestag und bundesrat vorbei. in der FCTC wird zwar auf das völkerrecht verwiesen (wenn ich das jetzt richtig im kopf habe) aber kann es nicht trotzdem sein, daß ein solcher vertrag nicht mit unserem GG vereinbar ist.

ebenfalls fraglich könnte es sein, ob die aktivitäten verschiedenster NGOs mit unserem GG vereinbar sind.

das GG schützt zwar den bürger vor staatlicher willkür, einen schutz vor nichtstaatlicher willkür (NGO=non govermental organisation) gibt es aber nicht, sicherlich auch deshalb, weil es zur zeit als das GG verabschiedet wurde, nicht absehbar war, welche macht eben nichtstaatliche organisationen einmal haben werden.

und so wie das BVerfG auch das recht über die selbstbestimmung der eigenen daten erst kürzlich hervorgehoben hat, könnte es ja sein, daß es auch dem wilden treiben der NGOs einhalt gebieten könnte. das trifft ja auch nicht nur auf den nichtraucherschutz zu, sondern auch auf andere bereiche, z.b. klimaschutz mit all seinen blüten, die er treibt.

ich bin juristisch ein laie, aber wie nennt man solche klagen? normenkontrollklage? wer weiß, vielleicht wäre das ja ein ansatz.



Gute Idee.

Man müßte mal die Verfassungsmäßigkeit der FCTC durch das BVG überprüfen lassen.

Wer könnte hierfür als Kläger in Frage kommen ?
« Zuletzt geändert: 26.05.09 um 21:14:16 von Destruktor »  
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perle
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Re: Verabschiedung
Antwort #17 - 26.05.09 um 20:54:14
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Destruktor schrieb on 26.05.09 um 15:59:52:
Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts ! 


über das nichtraucherschutzgesetz dürfte das nicht mehr gehen, der weg ist erstmal versperrt durch das BVerfG selbst.

was aber bisher noch nie zur debatte stand, ist die tatsache inwiefern solche abkommen wie z.b. die FCTC überhaupt GG konform sind. da dies bindende verträge, im grunde genommen an den gremien von bundestag und bundesrat vorbei. in der FCTC wird zwar auf das völkerrecht verwiesen (wenn ich das jetzt richtig im kopf habe) aber kann es nicht trotzdem sein, daß ein solcher vertrag nicht mit unserem GG vereinbar ist.

ebenfalls fraglich könnte es sein, ob die aktivitäten verschiedenster NGOs mit unserem GG vereinbar sind.

das GG schützt zwar den bürger vor staatlicher willkür, einen schutz vor nichtstaatlicher willkür (NGO=non govermental organisation) gibt es aber nicht, sicherlich auch deshalb, weil es zur zeit als das GG verabschiedet wurde, nicht absehbar war, welche macht eben nichtstaatliche organisationen einmal haben werden.

und so wie das BVerfG auch das recht über die selbstbestimmung der eigenen daten erst kürzlich hervorgehoben hat, könnte es ja sein, daß es auch dem wilden treiben der NGOs einhalt gebieten könnte. das trifft ja auch nicht nur auf den nichtraucherschutz zu, sondern auch auf andere bereiche, z.b. klimaschutz mit all seinen blüten, die er treibt.

ich bin juristisch ein laie, aber wie nennt man solche klagen? normenkontrollklage? wer weiß, vielleicht wäre das ja ein ansatz.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Dirk
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Re: Verabschiedung
Antwort #16 - 26.05.09 um 17:42:11
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
Im Klartext: Wir werden erst ab dem Moment die Tabakprohibition erfolgreich überwinden, ab dem die Passivrauchlüge ans Tageslicht - und zwar auch in die Tagesmedien kommt.
Eigentlich sollte genau dieses unser Hauptziel sein.
Wenn wir es nicht schaffen, die radikale Medienzensur zu durchbrechen, wird jeder Kampf zur Beendigung der Tabakverbote zum Scheitern verurteilt sein.  

Ganz meine Meinung.
Und so gut ich kann, will ich dabei mitmachen.
  

Dirk
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xila
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... hat meistens recht
;)

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Re: Verabschiedung
Antwort #15 - 26.05.09 um 16:49:00
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Die Frage ist: In welchem Zusammenhang könnte man das vor Gericht bringen? Im Urteil des BVerfG wurde klar ausgesprochen, daß die Bundes- und Länderregierungen berechtigt sind, sich auf die "wissenschaftlichen Beweise" zu verlassen und auf dieser Basis Maßnahmen zu ergreifen.

Das, fürchte ich, verbaut die meisten denkbaren juristischen Ansätze von vornherein. Ich lasse mich natürlich jederzeit gerne eines Besseren belehren, aber ich persönlich halte diesen Ansatz nicht für sonderlich erfolgversprechend. Jedenfalls nicht jetzt.

Die Passivrauchlüge wird vermutlich eher als FOLGE der gekippten Stimmung bezüglich des Verbotswahns im allgemeineren Sinne aufgedeckt werden als umgekehrt. Und erfreulicherweise merke ich auch in meinem Umfeld immer mehr, daß der Unwille über die Verbieteritis zunimmt, ziemlich heftig sogar.

  

Have no respect whatsoever for authority; forget who said it and instead look what he starts with, where he ends up, and ask yourself, "Is it reasonable?" (Richard Feynman)
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Re: Verabschiedung
Antwort #14 - 26.05.09 um 15:59:52
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Werner R. Niedermeier schrieb on 26.05.09 um 12:42:43:
Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

Um hier unsinnige Gerüchte gleich im Keim zu ersticken: Der VEBWK ist nicht im Clinch mit irgendwem. Es gibt derzeit persönliche Auseinandersetzungen mit dem VEBWK, weil sich der VEBWK immer weiter von seiner ursprünglichen Klientel entfernt. So wird zum Beispiel das neue verschärfte(!) bayerische Rauchverbot vom VEBWK begrüßt, und Mitglieder des Vorstands finden es gar nicht so schlecht, wenn die Raucherclubs verboten werden.

Einige Mitglieder des VEBWK finden das nicht gut und äußern sich dazu bzw. haben etwas Eigenes gegründet. Ich selbst gehöre zu denen, die im VEBWK keine Heimat mehr sehen, einfach auf Grund der veränderten Zielsetzungen dieses Vereins.

Übrigens: Von einzelnen Vereinsmitgliedern auf einen ganzen Verein zu schließen ist meist falsch. Was "finanzielle Bereicherungen" betrifft, so kann ich dazu, den VEBWK betreffend, wenig sagen, da ich keinen Einblick in die Bücher dort habe. Ich weiß aber, dass zum Teil sehr viel Geld für ziemlichen Unsinn ausgegeben wurde.

Was die Klagen betrifft, so gebe ich dir vollkommen Recht. Ich wundere mich noch immer, warum noch niemand die Passivrauchlüge vor Gericht gezerrt hat. Aber hier muss ich auch den BmB ansprechen: Wie lange ist es her, dass die Klage gegen das DKFZ vorbereitet wird? Und ohne jemand zu Nahe treten zu wollen: Die Genussinitiative Berlin hat zigtausende von Unterschriften geschafft. Der BmB nicht mal 4.000. Vielleicht sollte man die Schuld nicht immer bei anderen suchen.

Ich bin mir für mich sicher, dass der Weg des Sich-Zurückziehens für mich der falsche Weg ist. Wer sich zurückzieht, überlässt dem Gegner das Feld. Aber selbstverständlich ist jeder Grund eines anderen zu respektieren, auch wenn er in einem selber nur unverständliches Kopfschütteln auslöst. Insofern, CoF, nimm dir die Auszeit die du brauchst, aber unsere Bewegung braucht auch dich.





Die Passivrauchlüge muß unbedingt vor Gericht !

Wer macht das ?

Höchst interessant wäre das Urteil des BVG und desen Begründung.

Ich habe Hans - Jürgen Papier bei der Urteilsbegründung zu den NRSG im Juli letztes Jahr im TV genau beobachtet :

Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts !
  
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Re: Verabschiedung
Antwort #13 - 26.05.09 um 15:44:39
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
CoF schrieb on 25.05.09 um 20:46:25:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.

Dem Netzwerk wünsche ich weiterhin Erfolg.

mit besten Grüßen an Alle

CoF



Auch ein Hallole in die Runde von mir, die ich ja mit längerer Abwesendheit glänzte.

Es ist wirklich schade, daß Du gehst, CoF, aber ich kann die Gründe durchaus nachvollziehen, da dieses auf der Stelle treten auch einer meiner Gründe war/ist, mich zurückzuziehen.

Aufgrund einiger Nachfragen möchte ich für mein Fernbleiben eine Stellungnahme abgeben. Zum einen sind es zahlreiche private Gründe, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit zur Konfliktbewältigung in Anspruch nahmen, u.a. zwei Todesfälle in meinem engeren sozialen Umfeld (um wilden Spekulationen der hier gastierenden Antiraucher vorzubeugen – die Todesursachen hatten nichts mit Tabakkonsum zu tun) über die ich hier auch nicht nähere Auskünfte geben möchte.

Zum anderen – und diesen Grund möchte ich Euch nicht vorenthalten – ist es meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.  

Dieser Vorwurf wendet sich jetzt nicht gegen das Netzwerk-Rauchen, dem ich ein Lob für die hervorragende Arbeit aussprechen möchte, und welches sich ja zumeist gegenüber verschiedenen anderen Vereinen oder Parteien neutral verhielt, er richtet sich auch nicht gegen die Forumsteilnehmer, zu denen mein Verhältnis im Gesamtbild positiv ist, sondern vielmehr gegen die Zersplitterung von Gruppen, die sich in letzter Zeit befehdeten. Ich habe manchmal das Gefühl, daß sich selbst innerhalb des Widerstandes viele Leute nicht über den Ernst der Lage im Klaren sind, nämlich, daß wir uns dieses aufkeimende Konkurrenzverhalten in Anbetracht der wirklich zahlreichen mächtigen und finanzstarken gegnerischen Organisationen gar nicht leisten können.

Ich habe nie ein Problem darin gesehen, daß es viele unabhängig voneinander arbeitende Vereine oder Gruppenbildungen im Widerstand gibt, im Gegenteil, sie zeigen auf, daß auf breiter Ebene ein Widerstand stattfindet.

Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –  im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

wenn ich höre, daß offensichtlich eine finanzielle Bereicherung anstelle dem Kampf gegen den Überwachungsstaat bei einigen Gruppierungen, im Vordergrund stehen,

wenn ich von einigen Seiten wahrnehme, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht, und eine Genußinitiative zwar eine wunderbare Aktion zum Volksbegehren gestartet hat, sich aber selber weigert, Wahlempfehlungen für eine Partei abzugeben, damit sie eine Chance erhält,  im EU-Parlament gegen den zunehmenden Kontrollstaat zu steuern – und diese Unterschriftenaktion mit Parteipolitik verwechselt,

wenn ich sehe, daß eine super Seite, die den Wahnsinn, der in Brüssel stattfindet, eingehend erläutert, und dieser EU eine Absage erteilt,  incl. einer Beteiligungsliste, kommentarlos aus dem Netz verschwindet – und ich in Erklärungsnöte den Personen gegenüber gerate, die ich im Umkreis Stuttgart und Ludwigsburg dazu ermutigte, sich namentlich dort einzutragen – es ist ja für mich bis zum heutigen Zeitpunkt nicht klar, warum diese Seite verschwand – fiel sie der Internetzensur zum Opfer? oder hat sich der Initiator anders entschieden?,

wenn ich zu guter Letzt die Faulheit und/oder das Desinteresse in der Mehrheit der Bevölkerung beobachte, eine kommende Diktatur abzuwenden, die mit einer der härtesten Prohibition, die wir vielleicht noch erleben werden, und mit einer lückenlosen Pressezensur aller öffentlichen Medien einhergeht, einer Diktatur, die uns geradewegs ins orwellsche Zeitalter hineinkatapultiert,

ja, liebe Leute, dann vergeht mir, um ehrlich zu sein, die Lust, überhaupt noch irgendwie weiterhin aktiv zu sein.

Das Netzwerk hier ist sicher ein hervorragender Informationsträger für Neuigkeiten aus aller Herren Länder, bzw. eine Quelle, um zu erfahren, wie weit der Verbotswahn schon in vielen anderen Ländern gediehen ist, aber zur Hebung meiner Stimmungslage trägt dieses nicht bei.

Die Empörung über die Rauchverbote in der Gastronomie ist groß, welches zwar einerseits verständlich ist, aber andererseits fehlen mir Zeit und Nerven, mich damit auseinanderzusetzen, warum nun z.Bsp. in Lokal A der Tabakgenuß erlaubt ist, und in Lokal B nicht. Für meine Person besuche ich einfach konsequent Lokal B nicht, sage es auch kurz dem Inhaber, warum nicht, verbeiße ich aber desweiteren nicht mehr ins 'warum'. Sicher ist es für mich auch etwas leichter als für manche Leute aus anderen Städten oder Regionen, weil es hier in meinem Umkreis zahlreiche (eigentlich mehrheitlich, ca. 80%) Möglichkeiten gibt, dem Tabakgenuß in der Gastronomie weiterhin zu frönen. Die reine Speisegastronomie nimmt bei uns ab, oder sie teilt in Raucher- und NR-Bereiche auf, oder aber sie ignoriert das Gesetz. Zulauf erhalten die kleinen Gaststätten, die einfach zuliefern lassen – es profitiert dabei der Wirt, Gast und der Pizza-Service. In geschlossenen Gesellschaften sind die Verbote eh außer Kraft gesetzt.

Ich weiß, daß es nicht überall in Deutschland so unkompliziert wie in meiner Region vonstatten geht.

Ich weiß aber auch, daß unser Ansatz im Kampf gegen die Tabakprohibition (denn die wird kommen, wenn wir es nicht schaffen, die Medienzensur, die Pharma-Industrie und die WHO zu durchbrechen – und wenn die Gleichgültigkeit im Volk weiterhin anhält) ganz anders gelagert sein müßte.

Die Grundlage der Mächtigen im Kampf gegen den Tabak – und vor allem in ihrem Kampf gegen unsere Freiheit, bzw. unsere freie Entscheidung, bildet die angebliche Passivrauchgefahr. Mit dieser pseudowissenschaftlichen Argumentation, die keine Widerrede in ihren Ausführungen duldet, und die in bislang keinem Medium hinterfragt werden darf, wurde ein Teil des Volkes gefangen, bzw. manipuliert. Solange wir aber den Durchbruch zu unseren Gegendarstellungen nicht in die öffentlichen Medien schaffen, wird nur der symptomatische Kleinkampf, wie z.Bsp. die "gnädige" Erlaubnis zum Rauchen in inhabergeführten Kneipen, in Einraumgaststätten, Festlegung der qm-Zahl, die Eßerlaubnis – und der ganze weitere Firlefanz, andauern. Damit haben wir ja Alle genug zu tun, um von den Ursachen abzulenken.

Im Klartext: Wir werden erst ab dem Moment die Tabakprohibition erfolgreich überwinden, ab dem die Passivrauchlüge ans Tageslicht - und zwar auch in die Tagesmedien kommt.

Eigentlich sollte genau dieses unser Hauptziel sein.

Wenn wir es nicht schaffen, die radikale Medienzensur zu durchbrechen, wird jeder Kampf zur Beendigung der Tabakverbote zum Scheitern verurteilt sein.

Mein Vorschlag:
Um überhaupt in der Angelegenheit weiterzukommen, sind Klagen von den Beweisführenden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe meines Erachtens, unumgänglich. Hierzu erfordert es Mut – und auch entsprechende finanzielle Mittel. Ergo wäre es für uns die erste Aufgabe, in Kontakt mit den Beweisführenden, die die Passivrauchlüge auch als solche entlarvten, in Kontakt zu treten, um in der Sache weiterzukommen.

Ich werde in immer wiederkehrenden Abständen mit den in Auftrag gegebenen Lügen der Prohibitionisten konfrontiert, denn zu meinem Leidwesen, konsumieren sogar Familienangehörige jene durch und durch manipulierten Gazetten – Gegendarstellungen erfolgten nie, Leserbriefe wurden zensiert. Eine undurchdringliche Zensur zieht sich nicht nur durch die überregionalen Zeitungsmedien, sondern durch sämtliche Ortsblätter, damit auch ja jede Hausfrau mit dem Thema konfrontiert wird. Das (momentan noch relativ offene Internet) wird hierzulande leider nicht als seriöses Medium anerkannt, welches ich in meinem Umkreis schmerzlich erfahren durfte. Der Widerstand ist gering – selbst 'Lieschen Maier', das sich zwar liberal gegen die Rauchverbote ausspricht, glaubt an die Schädlichkeit vom Passivrauch.

Wir vom Netzwerk sollten vielleicht weg vom Internet – dafür aber hinein ins Fernsehen und in die Zeitungen. Leider kann ich die Frage auch nicht beantworten, wie wir dieses schaffen.

Aber wenn in der Form wie momentan, weiterhin laboriert wird, sich anfänglich gute Vereinsgründungen sogar gegenseitig bekriegen, anstatt sich zu konsolidieren – und das schwöre ich Euch – dann bin ich nicht mehr dabei, denn für meine Beteiligung am Widerstand opferte ich meine Freizeit, die ich durchaus auch angenehmer in meinem rauchenden Freundeskreis verbringen kann, als mich in sinnbildlichen 'Stammes(Gruppen)fehden' zu verstricken. Dann werden aber auch eines Tages kalifornische Verhältnisse hier einziehen, dafür kann ich garantieren, denn nirgendwo haben Machthaber ein so leichtes Spiel, wie in heillos zerstrittenen Gesellschaften. Nur wird es noch geschätzte 20 Jahre dauern, bis wir den "glorreichen" US-Standard erreicht haben – dann gehe ich auf die 70 zu – und als Hausbesitzerin wird es mich dann auch nicht mehr jucken.

Dieses Statement wollte ich der Fairness halber zum besseren Verständnis abgeben, warum ich mich nebst meiner privaten Probleme im Netz rar gemacht habe.

Trotzdem, liebe Grüße, von

Muna





Leider alles zutreffend.

Aber so schwarz sehe ich noch nicht.

Diese ganzen Verbotsmaßnahmen erzeugen immer mehr Widerwillen im Volk.

Zur Zeit läuft offenbar eine Kampagne an, Fleisch durch Soja - Produkte zu ersetzen - das wird die Leute nicht begeistern.

Die Anti - Alkohol - Propaganda stößt auch an ihre Grenzen.

Aus meiner Sicht wäre es das Hauptziel, Europa von den USA und den von ihnen beherrschten internationalen Organisationen unabhängiger zu machen. Dann wäre es auch mit dem WHO - Spuk vorbei !


« Zuletzt geändert: 26.05.09 um 21:09:40 von Destruktor »  
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Am Anfang war das Am...

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Re: Verabschiedung
Antwort #12 - 26.05.09 um 14:46:01
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@Muna_Sat-Ananda:

Volle Zustimmung meinerseits!!!

P.S.: Ich bleibe bei meiner Meinung, dass der „große“ Aufschrei und Protest der Raucher nicht erfolgt ist, da es zu viele Ausnahmen vom ‚Rauchverbot gibt (nicht falsch verstehen) und man sich sehr oft mit den Gegebenheiten arrangieren kann.

@CoF: alles Gute!

  
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