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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Verabschiedung (Gelesen: 1.316 mal)
cookinsland
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Re: Verabschiedung
Antwort #41 - 09.06.09 um 11:57:35
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CoF schrieb on 07.06.09 um 10:28:52:
Nun lieber Cookinsland, laß uns nochmal von vorne anfangen. Es scheint mir eines dieser Mißverständnisse vorzulegen, die man überall in unserer heutigen Gesellschaft finden kann. 


Natürlich fangen wir von vorn an. Uns bleibt ja gar nichts anderes übrig.
Mir ist klar, dass in einer neuen und damit noch kleinen Partei die Arbeit auf nur wenigen Schultern ruht.
Jedenfalls will ich dazu beitragen, dass der Unsinn der Prohibition beendet wird, bevor sie vollends durchschlägt.
Dies geht, wie wir hier im Forum an der Analyse der Parteien sehr gut sehen, nur mit einer neuen politischen Kraft.
Und zum BmB gibt es für uns Raucher keine Alternative.
Deshalb möchte ich alle Mitforisten aufrufen, sich in den BmB einzubringen.

Ich gehe davon aus, dass die Mitgliederbetreuung nun besser geregelt wird.
Dies war ja mein Anliegen, wenn auch hier etwas unglücklich vorgetragen.

  
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Re: Verabschiedung
Antwort #40 - 08.06.09 um 13:46:14
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Berlin-Mindplayer schrieb on 07.06.09 um 20:00:28:
freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.


Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll bei dieser Diskussion in die Tiefe zu gehen....es liegt mir im Übrigen auch fern hier über BmB zu urteilen, den Besserwisser zu geben oder sonst was.

Ich schätze die Vielfalt politischer Einschätzungen hier im Forum sehr, allerdings glaube ich dass eben das der Grund ist, dass die Unterstützung für den BmB deutlich geringer ist als erwartet. Den Grund dafür zu suchen, dass Parteien generell nicht sehr hoch im Kurs stehen, halte ich für Zweckoptimismus.

Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass eine Parteiengründung ohne gewachsene Protestkultur recht aussichtslos ist. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich es deutlich mehr befürwortet das Engagement ins Netzwerk einzubringen und zu gegebenem Zeitpunkt über die geeigenten politischen Aktivitäten nachzudenken (die weder kategorische Einzelkandidaten noch Parteiengründungen ausgeschlossen hätte)....allerdings eben wie der Australier so schön sagt: Any time got its place.
Im Grunde genommen haben wir jetzt zwei halbe Sachen, die eben in Summe weniger als das Ganze ausmachen.
Dass ich den BmB bislang nicht unterstütze liegt im Moment eher an den inhaltlichen Fragezeichen. Da sind inhaltlich deutliche Widersprüche drin, vieles einfach leere Hülsen. Natürlich kann man sich wünschen, dass im Sommer immer schönes Wetter ist, oder Freibier für alle herrscht, die Frage nach dem wie darf da nicht unbedingt fehlen. Dass ich mich mit dem Programm nnicht auseinandergesetzt hätte, ist natürlich Humbug, ich habe mittlerweile auch einigen Mitgliedern meine Sichtweise erläutert.
So maches im Programm könnte nach meinem Dafürhalten auch aus der Feder der Republikaner sein....zumindest ist das für mich noch nicht ausgeräumt.

Ich vertrete durchaus die Haltung, dass sich der Wert einer Idee an ihrem Erfolg ablesen. Vor diesem Hintergrund muss man durchaus die aktuellen Entwicklungen beachten und sich ggf darauf einstellen. Fakt ist natürlich dass der mediale Rauchverbotshype erstmal vorbei ist. Logischerweise sind die Rauchverbote noch da. Grund genug sich strategisch auszurichten, man kann natürlich immer so weitermachen wie bisher und die Überzeugten nochmal überzeugen.....



@Berlin-Mindplayers

jetzt wird es allerdings geradezu obszön.

Leere Worthülsen und aus der Feder eines Republikaners sind die Worte, die Du für unser Programm übrig hast.

Mit Verlaub - Du hast sie nicht mehr alle -.

Gerade Dir hatte ich das Angebot unterbreitet mal bei uns an einer Sitzung teilzunehmen und zwar schon vor über einem Jahr. Du übst zwar heftig Kritik, bist aber nicht einmal im Jahr in der Lage 2 Stunden nach Mannheim zu kommen, wobei das geografisch für Dich in Minuten zu erreichen wäre.





  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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Re: Verabschiedung
Antwort #39 - 07.06.09 um 20:00:28
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freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.


Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll bei dieser Diskussion in die Tiefe zu gehen....es liegt mir im Übrigen auch fern hier über BmB zu urteilen, den Besserwisser zu geben oder sonst was.

Ich schätze die Vielfalt politischer Einschätzungen hier im Forum sehr, allerdings glaube ich dass eben das der Grund ist, dass die Unterstützung für den BmB deutlich geringer ist als erwartet. Den Grund dafür zu suchen, dass Parteien generell nicht sehr hoch im Kurs stehen, halte ich für Zweckoptimismus.

Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass eine Parteiengründung ohne gewachsene Protestkultur recht aussichtslos ist. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich es deutlich mehr befürwortet das Engagement ins Netzwerk einzubringen und zu gegebenem Zeitpunkt über die geeigenten politischen Aktivitäten nachzudenken (die weder kategorische Einzelkandidaten noch Parteiengründungen ausgeschlossen hätte)....allerdings eben wie der Australier so schön sagt: Any time got its place.
Im Grunde genommen haben wir jetzt zwei halbe Sachen, die eben in Summe weniger als das Ganze ausmachen.
Dass ich den BmB bislang nicht unterstütze liegt im Moment eher an den inhaltlichen Fragezeichen. Da sind inhaltlich deutliche Widersprüche drin, vieles einfach leere Hülsen. Natürlich kann man sich wünschen, dass im Sommer immer schönes Wetter ist, oder Freibier für alle herrscht, die Frage nach dem wie darf da nicht unbedingt fehlen. Dass ich mich mit dem Programm nnicht auseinandergesetzt hätte, ist natürlich Humbug, ich habe mittlerweile auch einigen Mitgliedern meine Sichtweise erläutert.
So maches im Programm könnte nach meinem Dafürhalten auch aus der Feder der Republikaner sein....zumindest ist das für mich noch nicht ausgeräumt.

Ich vertrete durchaus die Haltung, dass sich der Wert einer Idee an ihrem Erfolg ablesen. Vor diesem Hintergrund muss man durchaus die aktuellen Entwicklungen beachten und sich ggf darauf einstellen. Fakt ist natürlich dass der mediale Rauchverbotshype erstmal vorbei ist. Logischerweise sind die Rauchverbote noch da. Grund genug sich strategisch auszurichten, man kann natürlich immer so weitermachen wie bisher und die Überzeugten nochmal überzeugen.....

  
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Re: Verabschiedung
Antwort #38 - 07.06.09 um 10:28:52
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cookinsland schrieb on 07.06.09 um 01:36:01:
CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt.


Leider falsch.
Ich bin Mitglied des BmB. Nach meiner Kenntnis das einzige Mitglied in Brandenburg.
Ich habe nicht "angefragt" sondern per Fax und per Post zwei Mitgliedsanräge an den BmB gesandt für zwei von mir aktiv geworbene Interessenten.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten.


Richig. Aber das war vor meiner Aktion der Mitgliederwerbung.
Allerdings habe ich tatsächlich zwei Emails unterschlagen. Und zwar zwei meiner Emails.
Einmal habe ich angefragt, was mit den Mitgliedsanträgen ist.
Und einmal habe ich angefragt, ob man mir ein Gründungsprotokoll zur Ansicht zusenden kann.
( Vielleicht war es auch in einer Email zusammen gefaßt, ist ja aber egal )
Rate mal, welche Reaktion vom BmB kam ?
Antwort: KEINE

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar.


Es sind keine Fragen aufgetaucht. Es sind zwei Interessenten für den BmB geworben worden.
Und s.o.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt.


Darum geht es gar nicht, auch wenn ich Dich gern bei mir begrüßen würde.
Es geht um die verdammten Mitgliedsanträge, die irgendwo beim BmB rumliegen.
Wären die beiden Interessenten aufgenommen worden, gäbe es bereits ein Landesverband Brandenburg. Das bekommen wir auch allein hin, auch wenn wir aus Ostdeutschland sind. Aber ohne Aufnahmebestätigung vom BmB für die beiden Antragsteller bin ich hier allein.
Zur Gründung eines Landesverbandes fehlt mir leider der zweite und dritte im Bunde hier im Land Bandenburg.
Oder bedarf es der Mitgliedsschaft im BmB nicht, um einen Landesverband des BmB zu gründen ¿

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt.


Hallo ?
Durchgedreht

Müde, ich bin müde.



Lieber Cookinsland,

wir reden hier ganz sicher aneinander vorbei. Unser 1.Vorsitzender sagte Dir telefonisch, nach seiner Aussage, alles klar ihr (damit meinte er die beiden neuen Mitstreiter aus Deiner Region und Dich natürlich als bereits bestehendes BmB-Mitglied) seid aufgenommen, das schriftliche folgt noch. Er sagte auch, daß ihr anfangen könnt einen LV zu gründen. Er bat um Rückmeldung damit er das Formular ordentlich fertig machen kann. Das ist mein Kenntnisstand nach Rücksprache. Diese anscheinenden Mißverständnisse gilt es zukünftig zu unterbinden. Wir haben die Aufgaben innerhalb des BmB, gerade deshalb, inzwischen nochmals neu verteilt. Das wird besser, mein Wort drauf.

Unser Besuch in Brandenburg ist für mich ein absolutes Muß. Wir werden das noch nachholen.

Selbst wenn einige meinen, wir haben den Zenit bereits überschritten, lächerlich, wir fangen gerade erst richtig an. Auch wenn auf unserer Homepage wenig Bewegung zu erkennen ist, kann ich jedoch mitteilen, daß wir aktiver sind als viele glauben.
Aus unterschiedlichen Gründen können diese Aktivitäten nicht öffentlich dargelegt werden, sobald das aus unserer Sicht möglich ist werden wir das ändern. Ebenso haben wir unser Parteiprogramm in wesentlichen Punkten verfeinert und verbessert. Nachdem hier von verschiedenen Seiten Kritik aufkam, bin ich der festen Überzeugung, daß unser Programm, gerade von diesen Kritikern nie gelesen wurde. Wenn ich im nachhinein sehe, wie die Grünen entstanden sind, eigentlich nur mit einem einzigen Punkt, so kann ich nicht nachvollziehen, wie man uns fehlende Substanz unterjubeln kann.

Wenn ich ein Resümee ziehen darf.

Meine Enttäuschung nicht zur EU-Wahl aufgestellt zu sein war anfangs genauso groß wie bei vielen. Inzwischen bin ich allerdings froh, daß das nicht geklappt hat. Es war und ist, trotz der günstigen Zeit, viel zu früh. Selbst wenn kleinere Parteien die Unterschriften geschafft haben (hat eigentlich jemals einer nachgefragt wie die zu ihren Unterschriften kamen) werden sie im "Reich" der EU untergehen bzw. nicht wahrgenommen werden. Die Piratenpartei hatte uns eindeutig eins voraus, sie hatten wesentlich mehr Mitglieder, jedoch nicht aus politischer Sicht sondern Mitstreiter aus ganz anderen Bereichen, nämlich aus den Bereichen, aus der die Partei dann letzten Endes entstanden ist. Ich finde gut was die Jungs machen, aber es gibt viele offenen Fragen, zumindest mehr als beim BmB.

Nun lieber Cookinsland, laß uns nochmal von vorne anfangen. Es scheint mir eines dieser Mißverständnisse vorzulegen, die man überall in unserer heutigen Gesellschaft finden kann.

Um nochmals auf Munas Ausführungen zu kommen, die ich für wichtig halte und die hier leider falsch wahrgenommen werden.

Natürlich kann jede Iniative, die sich gegen diese Bevormundung wehrt, ihr Ding durchziehen wie sie will, was mir persönlich nicht in den Kopf geht ist einfach zu erklären:

Der BmB hatte von Anfang an und als einzige Partei die Punkte in seinem Programm stehen, die z.B. von der Genussini in Berlin gefordert wurden (Wahlfreiheit und Entscheidung durch die Wirte selbst). Beide hatten das gleiche Ziel, gingen unterschiedliche Wege und sind beide nicht am Ziel angekommen. Ich respektiere selbstverständlich die Meinung anderer, am Ergebnis kann man jedoch erkennen, daß es bessere Wege gibt, diesen Irrsinn aufzuhalten. Ich bleibe dabei, auch wenn das viele anders sehen. Das ist nur politisch zu ändern. Nun haben wir die Situation, die es unbedingt zu vermeiden galt. Leider wird diese Geschichte in nächster Zeit einschlafen und nicht am köcheln gehalten werden können, weil sich die meisten bereits damit arrangiert haben. Aus Sicht des BmB gibt es jetzt halt die Graswurzelbewegung.



  

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cookinsland
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Re: Verabschiedung
Antwort #37 - 07.06.09 um 01:36:01
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CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt.


Leider falsch.
Ich bin Mitglied des BmB. Nach meiner Kenntnis das einzige Mitglied in Brandenburg.
Ich habe nicht "angefragt" sondern per Fax und per Post zwei Mitgliedsanräge an den BmB gesandt für zwei von mir aktiv geworbene Interessenten.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten.


Richig. Aber das war vor meiner Aktion der Mitgliederwerbung.
Allerdings habe ich tatsächlich zwei Emails unterschlagen. Und zwar zwei meiner Emails.
Einmal habe ich angefragt, was mit den Mitgliedsanträgen ist.
Und einmal habe ich angefragt, ob man mir ein Gründungsprotokoll zur Ansicht zusenden kann.
( Vielleicht war es auch in einer Email zusammen gefaßt, ist ja aber egal )
Rate mal, welche Reaktion vom BmB kam ?
Antwort: KEINE

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar.


Es sind keine Fragen aufgetaucht. Es sind zwei Interessenten für den BmB geworben worden.
Und s.o.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt.


Darum geht es gar nicht, auch wenn ich Dich gern bei mir begrüßen würde.
Es geht um die verdammten Mitgliedsanträge, die irgendwo beim BmB rumliegen.
Wären die beiden Interessenten aufgenommen worden, gäbe es bereits ein Landesverband Brandenburg. Das bekommen wir auch allein hin, auch wenn wir aus Ostdeutschland sind. Aber ohne Aufnahmebestätigung vom BmB für die beiden Antragsteller bin ich hier allein.
Zur Gründung eines Landesverbandes fehlt mir leider der zweite und dritte im Bunde hier im Land Bandenburg.
Oder bedarf es der Mitgliedsschaft im BmB nicht, um einen Landesverband des BmB zu gründen ¿

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt.


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Ich fordere Lothar Binding
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Re: Verabschiedung
Antwort #36 - 06.06.09 um 17:45:45
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Wir leben halt in einem Land mit außergewöhnlicher Servicehaltung. Nicht nur
im Lokal, sondern auch von Parteien möchte man bedient werden.Zu 100%,
sonst gibt es kein Trinkgeld. Sorry, kann der BmB nicht dienen, er ist eine
Partei zum Mitmachen, ein Platz, um seine eigenen Ideale zu vertreten , um
Ideen voranzubringen. Vergleiche erübrigen sich.Kommentare von außen
sind überflüssig. Das Verlangen nach einer Erfolgsgarantie sogar lächerlich.
Wir sind mündige Bürger, sehen die Risiken und Chancen und tun was.
Gut, wenn wir etwas verändern können. Wenn nicht, kann uns keiner vor-
werfen, wir hätten es nicht probiert. Wie z.B. bei der Europawahl. Wir
haben es nicht geschafft, na und, wir haben es wenigstens probiert.
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Re: Verabschiedung
Antwort #35 - 06.06.09 um 13:09:16
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Danke CoF. Smiley

Mal abgesehen davon, daß ich meine Kritik nicht nur an verschiedene Interessenverbände richtete, sondern durchaus auch die Faulheit und diffusen Ängste der Bevölkerung im Ländle ansprach, empfinde ich es, gelinde ausgedrückt, als Unverschämtheit, ausgerechnet uns Untätigkeit vorzuwerfen. Wir waren ja die treibende Kraft - in Baden-Württ. von der Tabak-Prohibition auch zuerst betroffen - die erst eine Widerstandsbewegung ins Rollen brachte, angefangen bei unserer Sammelklagen-Aktion bis hin zur Parteigründung, also in unserem Umfeld garantiert nicht untätig.

Mit dem Netzwerk bin auch ich verbunden, zumal dieses sich für alle Aktionen (auch an den Bannern ersichtlich) einsetzte. Ich finde es aber traurig, daß hier jetzt von einigen Forumsteilnehmern schmutzige Wäsche gewaschen wird, zumal ich den Aktionen des VEBWK und auch der Genußinitiative immer wohlwollend gegenüberstand und ihre Arbeit in ihrem Bereich durchaus würdige. Daß sich der VEBWK von seinen einstigen Idealen entfernte, ist zwar bedauerlich, mindert aber nicht seine Leistungen in der Anfangsphase.

Mein einziger Kritikpunkt war der, daß sich die verschiedenen Vereine mit gleicher, oder zumindest ähnlicher Zielsetzung nicht genügend solidarisierten, denn eine lose Zusammenarbeit wäre sicher auch ohne Identitätsentäußerung der jeweiligen Vereine möglich gewesen. Bezogen auf die 'Überparteilichkeit' beinhaltete eine Unterstützungsunterschrift weder eine Wahl des BmB, noch ein Parteibeitritt. In meinem sozialen Umfeld haben SPD- Grün- und FDP- Wähler (sogar einige Mitglieder jener Parteien) unterzeichnet, nachdem sie das Partei-Programm auf unseren Flyern gelesen haben. Ob die sog. Freien Wähler oder auch die FDP sich wirklich so konsequent gegen den Überwachungsstaat engagieren, wie wir das tun, wage ich dezent zu bezweifeln.

Ich bin generell der Meinung, mit der ich aufgrund einiger Zitate von einigen Forumsteilnehmern wohl auch nicht allein stehe, daß es dem Volk anscheinend noch zu gut geht, bzw. der Druck noch nicht stark genug ist, um endlich aufzustehen. Nur habe ich jene Befürchtung, daß der Aufstand zu einem späteren Zeitpunkt - eben dann wirklich zu spät sein kann.

Quote:
Ich habe persönlich die Zeichen der Zeit falsch interpretiert, weil ich dachte, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Menschen aufraffen. Ich erkenne zwar einen gewissen Trend, aber um ein Stop oder eine Veränderung dieses ganzen Irrsinns herbeizuführen, bedarf es wesentlich mehr Engagement als bisher.


Ja, dieses war auch immer meine Hoffnung, aber der Irrsinn ist anscheinend im Bevölkerungsdurchschnitt noch nicht prekär genug, um ihn auch als solchen zu erkennen.

Grüßlis aus dem Ländle, von

Muna
« Zuletzt geändert: 06.06.09 um 13:16:55 von Muna_Sat-Ananda »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #34 - 06.06.09 um 12:17:50
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evarix schrieb on 05.06.09 um 11:18:21:
Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.


Ich sehe das ganz genau wie Du, Berlin-Mindplayer, wobei es egal ist, ob die Gründung nun per "Beschluß" erfolgte oder nicht.

Sog. Einthemen-Parteien halte ich für weitgehend chancenlos, und bei dem Programm des BmB vermag ich eben, genau wie Du, hinsichtlich der übrigen Politikfelder keine hinreichende inhaltliche Positionierung zu erkennen. Dem Programm fehlt es aus meiner Sicht, jedenfalls derzeit, insgesamt an Substanz.

Wenn Baden1848 hierzu einwendet, der BmB stehe "für ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft", so handelt es sich genau hierbei um eine reine Worthülse - eine Floskel, die letztlich nichts darüber aussagt, welche konkreten Positionen diese Partei, gerade auch in anderen Politikfeldern, vertritt.

Für ein "soziales Miteinander" wirbt letzlich jede politische Gruppierung - keine Partei wird von sich behaupten, das Gegenteil anzustreben.

Ebenso wie Du, Berlin-Mindplayer, teilte ich diese Skepsis gegenüber dem BmB schon von Anbeginn und begründete meine diesbezügliche ablehnende Position einer etwaigen Mitgliedschaft auch gegenüber einigen Vorstandsmitgliedern bei einem persönlichen Treffen in Berlin im vergangenen Frühherbst, als wohl ein Vorstoß unternommen werden sollte, in Berlin neue Mitglieder zu werben bzw. möglicherweise sogar einen Landesverband zu gründen.

Daß jetzt, worauf auch Aranita meiner Meinung nach zutreffend hinweist, es noch nicht einmal gelungen ist, die für die Europawahl relativ geringe Hürde von rund 4.000 Unterstützerstimmen zu erreichen, paßt für mich ins Bild - ebenso wie der heutige Beitrag von Cookinsland, an dessen Richtigkeit ich bisher keinen Anlaß zu zweifeln habe.

Gruß

evarix






@Aranita, @Evarix, @Berlin-Mindplayer @ Cooksinland

über verschiedene Ecken habe ich erfahren, daß dieser Thread so langsam aber sicher aus den Fugen gerät. Daher habe ich mich entschlossen, nochmals was zu schreiben.

Was hier an Halbwahrheiten geschrieben wird schlägt für mich so ziemlich alles. Es ist richtig schwierig hier eine gewisse Chronologie reinzubekommen was alles nicht stimmt oder eben falsch interpretiert wird.

1. Mich stört ungemein, daß gerade die Mitstreiter, die dem BmB von Anfang an kritisch gegenüber standen, jetzt ihre Meinung hier öffentlich breittreten, vor allem mit sehr viel Mutmaßungen aber nicht mit Detailwissen.

2. Als BmB haben wir einen Fehler gemacht. Wir haben uns auf Mithelfer verlassen, die nicht geholfen haben, obwohl sie zusagten und auch mehrfach informiert wurden. Ich suche keine Schuld, wenn man davon überhaupt sprechen kann, bei anderen. Ihr bezieht eure diesbezügliche Kritik an Munas Posting. Da das jetzt eh schon ünglücklicherweise breit getreten wurde, muß man auch Munas Sichtweise erst mal kennen, bevor man meint, sich ein Statemant erlauben zu können. Ich nenne hier den VEBWK, der unparteiisch agieren wollte, uns eine freundliche Absage zur kleinen Zusammenarbeit erteilte, dann jedoch mit der FDP, den freien Wählern  zusammen arbeitete. Im nachhinein gesehen bin ich sogar froh, daß es keine Zusammenarbeit gab.

3. Ich mußte feststellen (ich vertrete hier meine eigene Meinung), daß die Unmündigkeit doch weiter verbreitet ist als ich es auch nur vermuten konnte. Kurz und knapp gesagt meine ich damit, sehr viele nicht in der Lage sind sich selbst zu bewegen. Ganz im Gegenteil, Sie erwarten, daß man sie zu dieser "Bewegung" hin führt.

4. Wir haben eine Telefonnummer, wir haben eine E-Mail-Anschrift, wir sind täglich erreichbar.

5. Zum inhaltlichen Programm des BmB: Natürlich kann hier jeder seine Meinung haben, aber habt ihr Kritiker jemals Programme anderer Parteien überhaupt gelesen. Ich bin jetzt zynisch, ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Nachdem sich jedoch der ein oder andere mit der Piratenpartei auseinandersetzt, bei denen man ja nun Gott sei Dank weiß, daß sie viel Substanz haben, gradlinige Formulierungen und eigentlich gar kein Programm, bin ich letzten Endes erleichtert, daß ihr, bis auf eine Ausnahme, nicht bei uns dabei seid.

speziell zu Cookinsland

Du hast in Deiner Unmutsäußerung leider entscheidende Dinge unterschlagen. Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt. Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten. Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar. Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt. Scheinbar gibt es hier sehr viele die meinen, die müssen das machen. Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt. Trotzdem hoffe ich, daß Du weiterhin bei uns mitmachen möchtest.

zu Evarix:

Dir eine Meinung von Berlin aus zum BmB zu erlauben, obwohl Du keine einzige Aktion, kein einziges Gespräch hier bei uns jemals mitbekommen hast, ist schon faszinierend. Das ist so ähnlich wie wenn ich etwas über Dich verbreiten würde, obwohl ich mich eigentlich mit Dir noch überhaupt nie richtig unterhalten habe. Ich tu mich schwer mit Menschen, die nur die halbe Wahrheit kennen, aber meinen sich jederzeit ein Urteil bilden zu können.

Mal sehen, ob ihr auch Kritik ertragen könnt.

Dabei hatte ich mich lediglich vom Netzwerk verabschiedet, dem ich nach wie vor sehr verbunden bin. Ich war an einem Punkt angekommen, wo mir die anhaltende Negativberichterstattung hier und die zum Teil ellenlange Statemants zu viel geworden sind und ich hatte den Eindruck, daß man diese wertvolle Zeit, gerade jetzt, durch aktives Handeln, sinnvoller einsetzen kann. Leider muß ich immer wieder schmerzlich erkennen, daß viele zwar eine große "Klappe" haben, wenn es aber darauf ankommt, nichts aber auch gar nichts machen. Ich habe persönlich die Zeichen der Zeit falsch interpretiert, weil ich dachte, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Menschen aufraffen. Ich erkenne zwar einen gewissen Trend, aber um ein Stop oder eine Veränderung dieses ganzen Irrsinns herbeizuführen, bedarf es wesentlich mehr Engagement als bisher.







  

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Re: Verabschiedung
Antwort #33 - 05.06.09 um 11:18:21
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.


Ich sehe das ganz genau wie Du, Berlin-Mindplayer, wobei es egal ist, ob die Gründung nun per "Beschluß" erfolgte oder nicht.

Sog. Einthemen-Parteien halte ich für weitgehend chancenlos, und bei dem Programm des BmB vermag ich eben, genau wie Du, hinsichtlich der übrigen Politikfelder keine hinreichende inhaltliche Positionierung zu erkennen. Dem Programm fehlt es aus meiner Sicht, jedenfalls derzeit, insgesamt an Substanz.

Wenn Baden1848 hierzu einwendet, der BmB stehe "für ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft", so handelt es sich genau hierbei um eine reine Worthülse - eine Floskel, die letztlich nichts darüber aussagt, welche konkreten Positionen diese Partei, gerade auch in anderen Politikfeldern, vertritt.

Für ein "soziales Miteinander" wirbt letzlich jede politische Gruppierung - keine Partei wird von sich behaupten, das Gegenteil anzustreben.

Ebenso wie Du, Berlin-Mindplayer, teilte ich diese Skepsis gegenüber dem BmB schon von Anbeginn und begründete meine diesbezügliche ablehnende Position einer etwaigen Mitgliedschaft auch gegenüber einigen Vorstandsmitgliedern bei einem persönlichen Treffen in Berlin im vergangenen Frühherbst, als wohl ein Vorstoß unternommen werden sollte, in Berlin neue Mitglieder zu werben bzw. möglicherweise sogar einen Landesverband zu gründen.

Daß jetzt, worauf auch Aranita meiner Meinung nach zutreffend hinweist, es noch nicht einmal gelungen ist, die für die Europawahl relativ geringe Hürde von rund 4.000 Unterstützerstimmen zu erreichen, paßt für mich ins Bild - ebenso wie der heutige Beitrag von Cookinsland, an dessen Richtigkeit ich bisher keinen Anlaß zu zweifeln habe.

Gruß

evarix



« Zuletzt geändert: 05.06.09 um 11:27:55 von evarix »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #32 - 05.06.09 um 01:35:40
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@ CoF
schade
Jeder Gehende bringt die Bleibenden ins Tief.

@ BmB
lebst Du noch ?

freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird. 


Angenommen, ein Mitglied, nicht in Süddeutschland lebend, wirbt zwei weitere Mitglieder. Die Mitgliedsanträge werden, sagen wir mal, im Dezember zur Parteizentrale per Fax übermittelt, danach folgt im Januar die postalische Zusendung.
Alles mit der Idee, einen neuen Landesverband zu gründen. Könnte ja sein, dass ein neuer Landesverband ein wenig Auftrieb der Gesamtpartei bringt.
Die Antragsteller fragen beim Mitglied nach. Im Januar, im Februar. Das Mitglied fragt bei den Antragstellern nach, im März: Habt Ihr Eure Mitgliedschaft ?
Im April wird auch noch nachgefragt.
Und dann ist es still. Keiner fragt mehr.
Tja, schade.
Und sage mir keiner, er könne wegen seines Hauptberufes keine Mitgliedsanträge bearbeiten.
Wenn viel Arbeit zu leisten ist, dann sollte man zusehen, dass die Arbeit verteilt werden kann.
Dies geht nur mit mehr Mitgliedern.
Der Schwerpunkt muss also auf Mitgliederwerbung liegen.
Aber so wie das abgelaufen ist, schlichtweg peinlich.
Aber dafür gabs eine Mitteilung der Partei zum  1. April. Super !  weinend

« Zuletzt geändert: 05.06.09 um 01:37:27 von cookinsland »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #31 - 05.06.09 um 00:19:23
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.
Wenn man sich hier im Forum umsieht und das Potpurri aufeinander treffender politischer Überzeugungen realisiert, scheint es doch nahezu nnaiv zu glauben man könne die Leute unter einen Hut kriegen.
Ich teile Euren Optimismus leider nicht, dass der BmB noch wachsen wird, sondern gehe davon aus, dass er seinen Zenit bereits überschritten hat. Ich denke auch, dass in der Verabschiedungs Cofs auch ein kleiner Teil Enttäuschung eine Rolle spielt.
Ohne Pessimismus verbreiten zu wollen, auch das Thema Rauchverbot hat seinen Hype verloren, das NWR verzettelt sich derweil in zu vielen  Aktionen, die meist nur halbherzig angepackt werden....was natürlich immer die Summe der Aktivitäten des Einzelnen (mich eingeschlossen) symbolisiert.
Auch ich war hier läängere Zeit nicht aktiv, freilich ohne mich vorher verabschiedet zu haben, und im Grunde genommen aus denselben Gründen, die COF recht treffend beschreibt.
Nach kleiner Auszeit wiidme ich mich wieder jenen bekannten Themen, die zugegebenermaßen das Spektrum Rauchverbot längst überschritten haben und sich mit jeglicher Form von Gängelung, Verboten und Überwachung beschäftigen...
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............

Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.
  
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Re: Verabschiedung
Antwort #30 - 04.06.09 um 23:22:58
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Natürlich kennt der BmB seine Wurzeln. Gegen Gängelung und
gegen Verbote. Und für ein soziales Miteinander in unserer
Gesellschaft. Heute fährt der Vorstand nach Karlsruhe, um sich
im Institut von Prof. Götz Werner intensiv mit dem Bürgergeld
zu beschäftigen. Zugegebenermassen hat uns die Nichtunter-
stützung aus dem Raucherbereich enttäuscht. Die Unterstützung
einer Wahlzulassung verpflichtet nicht zur Wahl. Die Adressen
landen missbrauchsicher beim Bundeswahlleiter. Wo war das
Problem? Wir haben getan, was uns möglich war. Mehr kann
man von uns nicht erwarten. Weniger werden wir auch in Zukunft
nicht tun.
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Re: Verabschiedung
Antwort #29 - 04.06.09 um 22:04:57
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Quote:
Berlin-Mindplayer schrieb am Gestern um 22:56:
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............

perle:
keine schlechte idee, nur sollte nicht vergessen werden, daß die kritik an der immer mehr zunehmenden gängelei, durch die rauchverbote erst richtig angefacht wurde.

und wer weiß, vielleicht hat der BmB seinen zenit gar nicht überschritten, sondern war nur zu früh da, und mit einer breiteren fächerung gibt es wieder neuen auftrieb.


gegen eine erweiterung/weitere interessensfächerung und konzenration des bmb hin zu allem, was mit verbotspolitik zu tun hat, ist so lange nichts einzuwenden, wie er seine wurzeln, die rauchverbote, als seine wurzeln und von daher elementaren bestandteil seiner politik beibehält (und seine page gelegentlich mal wieder aktualisiert)
  

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Re: Verabschiedung
Antwort #28 - 04.06.09 um 21:10:38
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............


keine schlechte idee, nur sollte nicht vergessen werden, daß die kritik an der immer mehr zunehmenden gängelei, durch die rauchverbote erst richtig angefacht wurde.

und wer weiß, vielleicht hat der BmB seinen zenit gar nicht überschritten, sondern war nur zu früh da, und mit einer breiteren fächerung gibt es wieder neuen auftrieb.
  

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Re: Verabschiedung
Antwort #27 - 04.06.09 um 20:56:29
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Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.
Wenn man sich hier im Forum umsieht und das Potpurri aufeinander treffender politischer Überzeugungen realisiert, scheint es doch nahezu nnaiv zu glauben man könne die Leute unter einen Hut kriegen.
Ich teile Euren Optimismus leider nicht, dass der BmB noch wachsen wird, sondern gehe davon aus, dass er seinen Zenit bereits überschritten hat. Ich denke auch, dass in der Verabschiedungs Cofs auch ein kleiner Teil Enttäuschung eine Rolle spielt.
Ohne Pessimismus verbreiten zu wollen, auch das Thema Rauchverbot hat seinen Hype verloren, das NWR verzettelt sich derweil in zu vielen  Aktionen, die meist nur halbherzig angepackt werden....was natürlich immer die Summe der Aktivitäten des Einzelnen (mich eingeschlossen) symbolisiert.
Auch ich war hier läängere Zeit nicht aktiv, freilich ohne mich vorher verabschiedet zu haben, und im Grunde genommen aus denselben Gründen, die COF recht treffend beschreibt.
Nach kleiner Auszeit wiidme ich mich wieder jenen bekannten Themen, die zugegebenermaßen das Spektrum Rauchverbot längst überschritten haben und sich mit jeglicher Form von Gängelung, Verboten und Überwachung beschäftigen...
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............
  
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