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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Verabschiedung (Gelesen: 895 mal)
ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Verabschiedung
Antwort #56 - 12.06.09 um 17:59:12
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Zum BmB:
Nie ein offizielles Projekt des NWR, aber bei uns wohl überwiegend mit Wohlwollen betrachtet.
Ob die Detailauseinandersetzungen dieses Threads alle so sinnvoll waren, lasse ich mal dahingestellt. Aber jede Partei, egal wie jung oder klein, hat mit Kritik von außen und internen Unzufriedenheiten zu tun. Das ist Alltagsgeschäft.

Zum NWR:
Hier unterstütze ich Freirauchers Antwort auf Mindplayers Aussagen zur Verzettelung bzw. Horizonterweiterung.
Wir haben ein Kerngeschäft, für das wir mehr Ressourcen brauchen. Das ändert nichts daran, dass wir uns als Teil einer breiten Freiheitsrechtsbewegung sehen, was wir etwa im letzten Jahr durch die - auch finanzielle - Unterstützung der Demo "Freiheit statt Angst" kundgetan haben.

Zu Misserfolgen:
Nicht alles klappt auf Anhieb, und man kann für sich, für die eigene Organisation, für die Bewegung als Ganzes immer was lernen.
Außerdem spielen externe Faktoren eine große Rolle, die Genussini hat ja nicht zu Unrecht darauf hingewiesen, dass die Hürde bei dieser Stufe des Unterschriftensammelns undemokratisch hoch angesetzt ist, so hoch, dass die etablierten Parteien bei der Europawahl sie nicht hätten nehmen können.
« Zuletzt geändert: 12.06.09 um 18:00:30 von ChristophL »  
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Baden1848
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Ich fordere Lothar Binding
Raucherzimmer überall

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Re: Verabschiedung
Antwort #55 - 11.06.09 um 01:00:01
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Ich stimme dem Smokingträger gerne zu.
Nur möchte ich die Erfolge nicht unterm Tisch verschwinden sehen.
Wir haben  erreicht, daß das Verfassungsgericht ein beschlossenes
Gesetz gekippt hat. Wir haben erreicht, daß andere Kampagnen
im Keim ersticken.Wir werden dafür sorgen, daß die Passivrauchlüge
platzt. Jeder Sieg eines einzelnen ist auch ein Sieg von uns
Baden1848
  
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cookinsland
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Ich trage gern Smoking

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Re: Verabschiedung
Antwort #54 - 11.06.09 um 00:18:31
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CoF schrieb on 10.06.09 um 16:38:24:
Cookinsland hat nur gemeint, daß bei Unterschriftensammlungen mehr Tätige auch den Erfolg gebracht hätten...


Danke für die Übersetzung.  Smiley

Aber ich habe noch etwas mehr gemeint:
Die Frage ist doch nicht, ob hier wer was tut.
Denn hier sind viele, ich denke, fast alle aktiv.
Die Frage ist, was er tut.
Wir haben einen gemeinsamen Feind und ein gemeinsames Ziel.
Und als Einzelkämpfer gehen wir unter.

"Die Genussinitiative Berlin hat ihr Ziel nicht erreicht"
oder "der BmB hat die paar Unterschriften nicht zusammen bekommen".
"Raucher XY hat vor Gericht verloren."
Diese Sätze sind falsch.
Wir haben unser Ziel nicht erreicht.
und
Wir haben die paar Unterschriften nicht zusammen bekommen.
Wir haben vor Gericht verloren.
So muss es lauten.
Jede Niederlage von jedem Einzelnen hier ist meine Niederlage, ist unsere Niederlage.

Das habe ich gemeint.

Mr.Marple schrieb on 10.06.09 um 11:14:06:
Es reicht jetzt langsam.


einverstanden


  
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Dirk
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Re: Verabschiedung
Antwort #53 - 10.06.09 um 20:06:22
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Die Diskussion zur EU setze ich mal hier fort:
http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1244664340/0
  

Dirk
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Verabschiedung
Antwort #52 - 10.06.09 um 17:00:33
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Quote:
Nochmals: Der Gegner sitzt woanders!


Genau, sehe ich auch so. Ich bin z.Zt. nicht ganz auf dem Laufenden, da aus mir unerklärlichen Gründen meine Hotmail-Adresse gesperrt ist - und ich auf privater Ebene sehr eingespannt war.

Kürzlich las ich folgendes

http://www.blogspan.net/presse/prsident-des-europischen-parlaments-gegen-eu-weit...

von einem EU-Abgeordneten. Sind damit die RV endgültig unterm Tisch in Deutschland?  Durchgedreht
  
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evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Verabschiedung
Antwort #51 - 10.06.09 um 16:52:53
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Ich habe bereits in meinem vorletzten Beitrag darauf hingewiesen, daß ich kein Interesse an derartigen kleinlichen Streitereien über einen BmB hier im Forum habe (und auch keine Zeit hierfür).

Nochmals: Der Gegner sitzt woanders!

Ich verabschiede mich daher jetzt aus diesem Themenstrang.

Gruß

evarix
  
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Re: Verabschiedung
Antwort #50 - 10.06.09 um 16:38:24
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Werner R. Niedermeier schrieb on 10.06.09 um 10:14:47:
cookinsland schrieb on 10.06.09 um 01:38:43:
Wenn wir mehr Tätige wie CoF oder Muna hätten, wäre die Tabakkontrolle schon bald Geschichte und jeder könnte bis ans Lebensende ruhig weiterdenken.

Ich denke, dass so eine Aussage ein Schlag ins Gesicht all jener ist, die gegen Verbotswahn und Tabakkontrolle arbeiten. Niemand von uns hat es nötig, sich - und jetzt werde ich polemisch - von einer Partei, die nicht mal 4.000 Unterstützungsstimmen zusammenbekommen hat, vorwerfen zu lassen man würde nichts tun.

Ob sich der BmB durch derartige Äußerungen Freunde macht, wage ich zu bezweifeln. Und ganz ehrlich: Hätte ich sowas vor einigen Wochen gelesen, hätte ich meine Unterschrift nicht auf das Unterstützungsformular des BmB gesetzt.

Ich hoffe mal, dass ich deinen Rundumschlag gegen Menschen, die ähnliches wollen wie ihr, nur falsch verstanden habe.



Mr. Marple hat recht, wir sollten das hier und jetzt beenden, obwohl nach wie vor einige Mißverständnisse nicht ausgeräumt sind.

Cookinsland hat nur gemeint, daß bei Unterschriftensammlungen mehr Tätige auch den Erfolg gebracht hätten und da hat er vollkommen recht.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


Philosoph Descartes
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Verabschiedung
Antwort #49 - 10.06.09 um 16:15:01
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Einige Aphorismen meinerseits:

Quote:
Und zum BmB gibt es für uns Raucher keine Alternative.
Deshalb möchte ich alle Mitforisten aufrufen, sich in den BmB einzubringen.


Richtig, Cookinsland. Die Piratenpartei wäre wohl die einzige Alternative gewesen, allerdings gibt es von ihr keinerlei Aussagen über die Prohibitionspolitik, also für Raucher(innen) keine wirkliche Alternative. Die FDP oder auch die Freien Wähler ziehen bzl. der Thematik ihr Programm nur halbherzig durch, rechte Partei profilieren sich als Rauchverbotsgegner nur zum Zweck der Wahlpropaganda – und die etablierten Parteien von CDU angefangen bis hin zu den Linken betätigen sich mehr oder weniger als Prohibitionsbefürworter. Deshalb wählte ich bei der EU-Wahl auch ungültig.

Quote:
Nur: Ich sah hier in Berlin halt keinen Zettel.


Aber Du bist ein aktiver Leser von dieser Seite – Netzwerk-Rauchen. Es erschien hier permanent vor der Wahl im laufenden Banner "Unterstützungsunterschriften für den BmB". Ein Klick auf den Banner hätte genügt, um auf die BmB-Seite zu gelangen – die nicht nur das Thema ausführlich behandelte, sondern auch die Möglichkeit bot, die Formulare runterzuladen. Also ein wenig Eigeninitiative kann man von mündigen Bürgern doch noch erwarten. Ich kann ja nicht jedem mir Unbekannten die Formulare zusenden, zumal ich im Netzwerk-Rauchen schon davon ausging, daß jene Leser und Schreiber hier mühelos die Seiten finden.

Wenn wir mehr Tätige wie CoF oder Muna hätten, wäre die Tabakkontrolle schon bald Geschichte und jeder könnte bis ans Lebensende ruhig weiterdenken.

Danke Cookinsland. Smiley Aber es gibt schon noch einige andere aus unseren Kreisen, die außer CoF und ich aktiv sind, nämlich die Gründer vom BmB, und auch die meisten jener, die ich damals für den BmB gewonnen hatte. Außerdem hat auch die Arbeit von raucherbewegung.eu und z.Bsp. Werner Paul sehr viel geleistet, denn von ihren Seiten habe ich viele Informationen, u.a. die sog. Passivrauchlügen lokal verbreitet, insbesondere bei meinen Wirten im Umkreis.

Nebst dem Netzwerk-Rauchen begann der erste Widerstand ja in Baden-Württ., und zwar von 'Sammelklage', welcher hierzulande eine Kettenreaktion auslöste. Somit ist auch die Aussage falsch, daß es im Vorfeld keine Bewegung gab, bevor der BmB entstand. Zahlreiche Nichtraucher beteiligten sich sowohl an der damaligen Sammelklage, als auch bei meinen Unterschriftenaktionen, weil sie auf keinen Fall mit den Gesundheitsfaschisten in einen Topf geworfen werden wollten. Ganz sachlich weise ich auch darauf hin, daß es bei uns keine Pro-Rauchfrei-Aspiranten gab und gibt, die sich in niederträchtigster Manier durch Denunziationen hervorheben, oder gar noch für die Abschaffung von Raucher-Clubs plädieren. Hätte es solcherlei bei uns gegeben, wäre dieser flächendeckende Gesetzes-Boykott der RV in den Lokalitäten in Baden-Württ. nicht möglich gewesen.

Wenn Ihr auf die Seite http://www.eu-nein-danke.de/ (glücklicherweise wieder online) geht, werdet Ihr den überproportionalen Anteil der Stuttgarter und Ludwigsburger sehen, der dieser EU ablehnend gegenübersteht, worauf wir nicht ganz unstolz sind. Baden-Württ. scheint auch heute noch avantgardistisch im Kampf gegen den Überwachungs- und Kontrollstaat zu sein.

Ansonsten bringen diese völlig unnötigen Streitereien hier nichts, es sei denn, sie dienten zur Volksbelustigung der Antiraucher. Wollt Ihr das?

Grüßlis aus dem Ländle, von

Muna  Smiley
  
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Mr.Marple
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Re: Verabschiedung
Antwort #48 - 10.06.09 um 11:14:06
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@ Aranita, CoF, Cookinsland, Berlin-Mindplayer:

Es reicht jetzt langsam.

Gruß, Mr.Marple
  

Ich habe noch nie gehört, dass einer seine Frau verprügelt hat, weil er zuviel geraucht hatte.
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Werner R. Niedermeier
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Re: Verabschiedung
Antwort #47 - 10.06.09 um 10:14:47
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cookinsland schrieb on 10.06.09 um 01:38:43:
Wenn wir mehr Tätige wie CoF oder Muna hätten, wäre die Tabakkontrolle schon bald Geschichte und jeder könnte bis ans Lebensende ruhig weiterdenken.

Ich denke, dass so eine Aussage ein Schlag ins Gesicht all jener ist, die gegen Verbotswahn und Tabakkontrolle arbeiten. Niemand von uns hat es nötig, sich - und jetzt werde ich polemisch - von einer Partei, die nicht mal 4.000 Unterstützungsstimmen zusammenbekommen hat, vorwerfen zu lassen man würde nichts tun.

Ob sich der BmB durch derartige Äußerungen Freunde macht, wage ich zu bezweifeln. Und ganz ehrlich: Hätte ich sowas vor einigen Wochen gelesen, hätte ich meine Unterschrift nicht auf das Unterstützungsformular des BmB gesetzt.

Ich hoffe mal, dass ich deinen Rundumschlag gegen Menschen, die ähnliches wollen wie ihr, nur falsch verstanden habe.
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Verabschiedung
Antwort #46 - 10.06.09 um 04:57:03
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cookinsland schrieb on 10.06.09 um 01:38:43:
evarix schrieb on 10.06.09 um 01:10:49:
ich bin ein politisch denkender Mensch


Dann wollen wir mal hoffen, dass Du und alle anderen politisch denkenden Menschen nicht von der politisch tätigen Tabakkontrolle  erschlagen werdet.

Wenn wir mehr Tätige wie CoF oder Muna hätten, wäre die Tabakkontrolle schon bald Geschichte und jeder könnte bis ans Lebensende ruhig weiterdenken.



???? !

Warst Du, lieber "Cookinsland", auch nur ein einziges Mal bei unseren regionalen Treffen, zu denen Du regelmäßig eingeladen wurdest?

Gruß

evarix

P.S: Wir - bom und ich - waren "tätig", nämlich als Kiezpaten für die "Genußinitiative" - und darüber hinaus auch für "Rauchen in Rixdorf".

Wir haben Zeit darauf verwendet, und zwar nicht zu knapp: Was also soll Deine Kritik jetzt bezwecken?

Sehr ratlose, trotzdem freundliche Grüße

evarix
  
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cookinsland
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Ich trage gern Smoking

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Re: Verabschiedung
Antwort #45 - 10.06.09 um 01:38:43
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evarix schrieb on 10.06.09 um 01:10:49:
ich bin ein politisch denkender Mensch


Dann wollen wir mal hoffen, dass Du und alle anderen politisch denkenden Menschen nicht von der politisch tätigen Tabakkontrolle  erschlagen werdet.

Wenn wir mehr Tätige wie CoF oder Muna hätten, wäre die Tabakkontrolle schon bald Geschichte und jeder könnte bis ans Lebensende ruhig weiterdenken.
  
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evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Verabschiedung
Antwort #44 - 10.06.09 um 01:10:49
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Hallo CoF,
hallo Muna Sat-Ananda,

ich bin ein politisch denkender Mensch und werde daher auch künftig meine Meinung kundtun - nicht zuletzt eben auch in bezug auf Parteien und sonstige politische Gruppierungen, die ja immerhin auch um Wählerunterstützung werben sollen und nach ihrem Selbstverständnis dies auch tun müssen.

Daß ich meine Sicht der Dinge, wenn ich es für erforderlich halte, äußere, gilt für mich im Hinblick auf die sog. etablierten Parteien ebenso wie für die "Neuerscheinungen". Und, was - nur einmal nebenbeibemerkt - den BmB anbelangt, hätte ich auch im Hinblick auf die Zulassung zur Europawahl unterschrieben.

Nur: Ich sah hier in Berlin halt keinen Zettel.

Und ich erlaube mir aber halt dennoch (halten zu Gnaden) eine (persönliche!) Einschätzung bezüglich des BmB, dessen Programm ich übrigens, entgegen anderslautenden Vermutungen , gelesen habe, zu treffen; ebenso, wie ich das eine oder andere Parteiprogramm anderer Mitbewerber auch gelesen habe, was hier ja seitens CoF ebenfalls infrage gestellt worden ist.

So oft habe ich hier schon, zugegebenermaßen sehr harsche, Kritik an Parteien geäußert. Wird jetzt mit zweierlei Maß gemessen? Doch eventuell "Majestätsbeleidigung", wenn ich es wage, meine - wie gesagt - lediglich meine persönliche Auffassung zu diesem Thema kundzutun?

Nun ja,

Im übrigen halte ich folgendes fest:

1. Weder habe ich, wie CoFs Beitrag doch ein wenig anmuten ließ, den Eindruck erweckt, "die Weisheit gepachtet zu haben"; noch möchte ich sie pachten, und demzufolge rede ich hier im Forum eigentlich auch nur über Dinge, von denen ich meine, etwas zu verstehen.

2. Zur Piratenpartei (deren Programm ich im übrigen - nur mal so zur Kenntnis -  auch gelesen hatte) habe ich mich in diesem Forum (und in anderen schreibe ich ja nicht) niemals geäußert. Folglich geht auch diese Schelte, jedenfalls mich betreffend, ins Leere.

3. Ich gehe nach wie vor davon aus, daß  (Stand Spätsommer 2008) NWR einerseits und der BmB andererseits nicht nur formal voneinander getrennt sind, sondern die Pluralität der politischen Diskussionskultur auch künftig das hiesige Forum bestimmen und beleben sollte.

Muna Sat-Amanda und CoF, ich möchte mit Euch keinen kleinlichen Streit haben; der Gegner sitzt woanders, und da gilt es, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

In diesem Sinne und mit herzlichem Gruß

evarix
« Zuletzt geändert: 10.06.09 um 05:57:54 von evarix »  
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Es lebe die Freiheit

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Re: Verabschiedung
Antwort #43 - 09.06.09 um 21:40:27
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Berlin-Mindplayer schrieb on 09.06.09 um 21:22:21:
"@Berlin-Mindplayers
jetzt wird es allerdings geradezu obszön.

Leere Worthülsen und aus der Feder eines Republikaners sind die Worte, die Du für unser Programm übrig hast.


Mit Verlaub - Du hast sie nicht mehr alle -."



vielen Dank für den Hinweis..vielleicht hast Du Recht...wer weiß das schon Smiley

Anyway ich hab Dir/Euch mit einer Engelsgeduld versucht zu erklären, aus welchen Gründen keine Energie in Eure Partei investieren kann und möchte. Aber die Euch eigene Art mit Kritik umzugehen, bringt offenbar auch taube Ohren mitsich.
Im Gegensatz zu einigen anderen hier, bin ich kein bedingungsloser Verfechter des olypischen Gedankens.
Ich würde ja auch nicht mit Begeisterung versuchen Kugeln aufeinander zu stapeln, nur um "überhaupt etwas gemacht zu haben."
Natürlich bin ich gerne dazu bereit nochmal ausführlich darzulegen, woran ich es festmache, dass ich das BmB Programm ein Widerspruch zwischen Liberalismus und nationalem Protektionismus halte, warum ich einige Punkte für gehaltlose Phrasen halte, die innerhalb der Parteienlandschaft beliebig austauschbar sind, warum nichts -sieht man von der Passage des Grundeinkommens ab- für wirklich innovativ halte. Warum das Programm eigentlich kaum mehr als ein politischer illusionärer Denkzettel für die Regierung ist..........aber ich befürchte, dass Du kaum Wert auf meine eitle Sicht der Dinge legst Zwinkernd
Wie dem auch sei, ich werd Dich hier im Forum vermissen ! 


Ich habe keine tauben Ohren, ich weiß nur nicht, was Du mit der Kritik eigentlich genau meinst. Du sprichst das alles sehr allgemein an und mir fällt es schwer zu erahnen, was Dir so gar nicht reingeht. Daher biete ich Dir nochmals ein Gespräch mit dem Vorstand an, dort wirst Du auf alle Fragen eine Antwort bekommen und vielleicht ändert sich Deine Meinung ein bißchen.
Den Ort des Treffens teile ich Dir natürlich mit, sobald Du zu erkennen gibst, ob ein persönliches Treffen möglich wäre. Tut auch gar nicht weh, ganz im Gegenteil. Ich möchte Dich auch nicht für den BmB werben oder sonstwas (das ist das einzige was ich aus Deinen Äußerungen problemlos rauslesen kann).

Das lag mir noch am Herzen. Ansonsten Danke ich allen, die mehr oder weniger verstehen, daß ich eine Auszeit nehme.
  

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Re: Verabschiedung
Antwort #42 - 09.06.09 um 21:22:21
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"@Berlin-Mindplayers
jetzt wird es allerdings geradezu obszön.

Leere Worthülsen und aus der Feder eines Republikaners sind die Worte, die Du für unser Programm übrig hast.


Mit Verlaub - Du hast sie nicht mehr alle -."



vielen Dank für den Hinweis..vielleicht hast Du Recht...wer weiß das schon Smiley

Anyway ich hab Dir/Euch mit einer Engelsgeduld versucht zu erklären, aus welchen Gründen keine Energie in Eure Partei investieren kann und möchte. Aber die Euch eigene Art mit Kritik umzugehen, bringt offenbar auch taube Ohren mitsich.
Im Gegensatz zu einigen anderen hier, bin ich kein bedingungsloser Verfechter des olypischen Gedankens.
Ich würde ja auch nicht mit Begeisterung versuchen Kugeln aufeinander zu stapeln, nur um "überhaupt etwas gemacht zu haben."
Natürlich bin ich gerne dazu bereit nochmal ausführlich darzulegen, woran ich es festmache, dass ich das BmB Programm ein Widerspruch zwischen Liberalismus und nationalem Protektionismus halte, warum ich einige Punkte für gehaltlose Phrasen halte, die innerhalb der Parteienlandschaft beliebig austauschbar sind, warum nichts -sieht man von der Passage des Grundeinkommens ab- für wirklich innovativ halte. Warum das Programm eigentlich kaum mehr als ein politischer illusionärer Denkzettel für die Regierung ist..........aber ich befürchte, dass Du kaum Wert auf meine eitle Sicht der Dinge legst Zwinkernd
Wie dem auch sei, ich werd Dich hier im Forum vermissen ! 
« Zuletzt geändert: 09.06.09 um 21:24:01 von Berlin-Mindplayer »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #41 - 09.06.09 um 11:57:35
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CoF schrieb on 07.06.09 um 10:28:52:
Nun lieber Cookinsland, laß uns nochmal von vorne anfangen. Es scheint mir eines dieser Mißverständnisse vorzulegen, die man überall in unserer heutigen Gesellschaft finden kann. 


Natürlich fangen wir von vorn an. Uns bleibt ja gar nichts anderes übrig.
Mir ist klar, dass in einer neuen und damit noch kleinen Partei die Arbeit auf nur wenigen Schultern ruht.
Jedenfalls will ich dazu beitragen, dass der Unsinn der Prohibition beendet wird, bevor sie vollends durchschlägt.
Dies geht, wie wir hier im Forum an der Analyse der Parteien sehr gut sehen, nur mit einer neuen politischen Kraft.
Und zum BmB gibt es für uns Raucher keine Alternative.
Deshalb möchte ich alle Mitforisten aufrufen, sich in den BmB einzubringen.

Ich gehe davon aus, dass die Mitgliederbetreuung nun besser geregelt wird.
Dies war ja mein Anliegen, wenn auch hier etwas unglücklich vorgetragen.

  
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Es lebe die Freiheit

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Re: Verabschiedung
Antwort #40 - 08.06.09 um 13:46:14
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Berlin-Mindplayer schrieb on 07.06.09 um 20:00:28:
freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.


Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll bei dieser Diskussion in die Tiefe zu gehen....es liegt mir im Übrigen auch fern hier über BmB zu urteilen, den Besserwisser zu geben oder sonst was.

Ich schätze die Vielfalt politischer Einschätzungen hier im Forum sehr, allerdings glaube ich dass eben das der Grund ist, dass die Unterstützung für den BmB deutlich geringer ist als erwartet. Den Grund dafür zu suchen, dass Parteien generell nicht sehr hoch im Kurs stehen, halte ich für Zweckoptimismus.

Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass eine Parteiengründung ohne gewachsene Protestkultur recht aussichtslos ist. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich es deutlich mehr befürwortet das Engagement ins Netzwerk einzubringen und zu gegebenem Zeitpunkt über die geeigenten politischen Aktivitäten nachzudenken (die weder kategorische Einzelkandidaten noch Parteiengründungen ausgeschlossen hätte)....allerdings eben wie der Australier so schön sagt: Any time got its place.
Im Grunde genommen haben wir jetzt zwei halbe Sachen, die eben in Summe weniger als das Ganze ausmachen.
Dass ich den BmB bislang nicht unterstütze liegt im Moment eher an den inhaltlichen Fragezeichen. Da sind inhaltlich deutliche Widersprüche drin, vieles einfach leere Hülsen. Natürlich kann man sich wünschen, dass im Sommer immer schönes Wetter ist, oder Freibier für alle herrscht, die Frage nach dem wie darf da nicht unbedingt fehlen. Dass ich mich mit dem Programm nnicht auseinandergesetzt hätte, ist natürlich Humbug, ich habe mittlerweile auch einigen Mitgliedern meine Sichtweise erläutert.
So maches im Programm könnte nach meinem Dafürhalten auch aus der Feder der Republikaner sein....zumindest ist das für mich noch nicht ausgeräumt.

Ich vertrete durchaus die Haltung, dass sich der Wert einer Idee an ihrem Erfolg ablesen. Vor diesem Hintergrund muss man durchaus die aktuellen Entwicklungen beachten und sich ggf darauf einstellen. Fakt ist natürlich dass der mediale Rauchverbotshype erstmal vorbei ist. Logischerweise sind die Rauchverbote noch da. Grund genug sich strategisch auszurichten, man kann natürlich immer so weitermachen wie bisher und die Überzeugten nochmal überzeugen.....



@Berlin-Mindplayers

jetzt wird es allerdings geradezu obszön.

Leere Worthülsen und aus der Feder eines Republikaners sind die Worte, die Du für unser Programm übrig hast.

Mit Verlaub - Du hast sie nicht mehr alle -.

Gerade Dir hatte ich das Angebot unterbreitet mal bei uns an einer Sitzung teilzunehmen und zwar schon vor über einem Jahr. Du übst zwar heftig Kritik, bist aber nicht einmal im Jahr in der Lage 2 Stunden nach Mannheim zu kommen, wobei das geografisch für Dich in Minuten zu erreichen wäre.





  

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Re: Verabschiedung
Antwort #39 - 07.06.09 um 20:00:28
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freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.


Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll bei dieser Diskussion in die Tiefe zu gehen....es liegt mir im Übrigen auch fern hier über BmB zu urteilen, den Besserwisser zu geben oder sonst was.

Ich schätze die Vielfalt politischer Einschätzungen hier im Forum sehr, allerdings glaube ich dass eben das der Grund ist, dass die Unterstützung für den BmB deutlich geringer ist als erwartet. Den Grund dafür zu suchen, dass Parteien generell nicht sehr hoch im Kurs stehen, halte ich für Zweckoptimismus.

Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass eine Parteiengründung ohne gewachsene Protestkultur recht aussichtslos ist. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich es deutlich mehr befürwortet das Engagement ins Netzwerk einzubringen und zu gegebenem Zeitpunkt über die geeigenten politischen Aktivitäten nachzudenken (die weder kategorische Einzelkandidaten noch Parteiengründungen ausgeschlossen hätte)....allerdings eben wie der Australier so schön sagt: Any time got its place.
Im Grunde genommen haben wir jetzt zwei halbe Sachen, die eben in Summe weniger als das Ganze ausmachen.
Dass ich den BmB bislang nicht unterstütze liegt im Moment eher an den inhaltlichen Fragezeichen. Da sind inhaltlich deutliche Widersprüche drin, vieles einfach leere Hülsen. Natürlich kann man sich wünschen, dass im Sommer immer schönes Wetter ist, oder Freibier für alle herrscht, die Frage nach dem wie darf da nicht unbedingt fehlen. Dass ich mich mit dem Programm nnicht auseinandergesetzt hätte, ist natürlich Humbug, ich habe mittlerweile auch einigen Mitgliedern meine Sichtweise erläutert.
So maches im Programm könnte nach meinem Dafürhalten auch aus der Feder der Republikaner sein....zumindest ist das für mich noch nicht ausgeräumt.

Ich vertrete durchaus die Haltung, dass sich der Wert einer Idee an ihrem Erfolg ablesen. Vor diesem Hintergrund muss man durchaus die aktuellen Entwicklungen beachten und sich ggf darauf einstellen. Fakt ist natürlich dass der mediale Rauchverbotshype erstmal vorbei ist. Logischerweise sind die Rauchverbote noch da. Grund genug sich strategisch auszurichten, man kann natürlich immer so weitermachen wie bisher und die Überzeugten nochmal überzeugen.....

  
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Re: Verabschiedung
Antwort #38 - 07.06.09 um 10:28:52
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cookinsland schrieb on 07.06.09 um 01:36:01:
CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt.


Leider falsch.
Ich bin Mitglied des BmB. Nach meiner Kenntnis das einzige Mitglied in Brandenburg.
Ich habe nicht "angefragt" sondern per Fax und per Post zwei Mitgliedsanräge an den BmB gesandt für zwei von mir aktiv geworbene Interessenten.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten.


Richig. Aber das war vor meiner Aktion der Mitgliederwerbung.
Allerdings habe ich tatsächlich zwei Emails unterschlagen. Und zwar zwei meiner Emails.
Einmal habe ich angefragt, was mit den Mitgliedsanträgen ist.
Und einmal habe ich angefragt, ob man mir ein Gründungsprotokoll zur Ansicht zusenden kann.
( Vielleicht war es auch in einer Email zusammen gefaßt, ist ja aber egal )
Rate mal, welche Reaktion vom BmB kam ?
Antwort: KEINE

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar.


Es sind keine Fragen aufgetaucht. Es sind zwei Interessenten für den BmB geworben worden.
Und s.o.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt.


Darum geht es gar nicht, auch wenn ich Dich gern bei mir begrüßen würde.
Es geht um die verdammten Mitgliedsanträge, die irgendwo beim BmB rumliegen.
Wären die beiden Interessenten aufgenommen worden, gäbe es bereits ein Landesverband Brandenburg. Das bekommen wir auch allein hin, auch wenn wir aus Ostdeutschland sind. Aber ohne Aufnahmebestätigung vom BmB für die beiden Antragsteller bin ich hier allein.
Zur Gründung eines Landesverbandes fehlt mir leider der zweite und dritte im Bunde hier im Land Bandenburg.
Oder bedarf es der Mitgliedsschaft im BmB nicht, um einen Landesverband des BmB zu gründen ¿

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt.


Hallo ?
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Müde, ich bin müde.



Lieber Cookinsland,

wir reden hier ganz sicher aneinander vorbei. Unser 1.Vorsitzender sagte Dir telefonisch, nach seiner Aussage, alles klar ihr (damit meinte er die beiden neuen Mitstreiter aus Deiner Region und Dich natürlich als bereits bestehendes BmB-Mitglied) seid aufgenommen, das schriftliche folgt noch. Er sagte auch, daß ihr anfangen könnt einen LV zu gründen. Er bat um Rückmeldung damit er das Formular ordentlich fertig machen kann. Das ist mein Kenntnisstand nach Rücksprache. Diese anscheinenden Mißverständnisse gilt es zukünftig zu unterbinden. Wir haben die Aufgaben innerhalb des BmB, gerade deshalb, inzwischen nochmals neu verteilt. Das wird besser, mein Wort drauf.

Unser Besuch in Brandenburg ist für mich ein absolutes Muß. Wir werden das noch nachholen.

Selbst wenn einige meinen, wir haben den Zenit bereits überschritten, lächerlich, wir fangen gerade erst richtig an. Auch wenn auf unserer Homepage wenig Bewegung zu erkennen ist, kann ich jedoch mitteilen, daß wir aktiver sind als viele glauben.
Aus unterschiedlichen Gründen können diese Aktivitäten nicht öffentlich dargelegt werden, sobald das aus unserer Sicht möglich ist werden wir das ändern. Ebenso haben wir unser Parteiprogramm in wesentlichen Punkten verfeinert und verbessert. Nachdem hier von verschiedenen Seiten Kritik aufkam, bin ich der festen Überzeugung, daß unser Programm, gerade von diesen Kritikern nie gelesen wurde. Wenn ich im nachhinein sehe, wie die Grünen entstanden sind, eigentlich nur mit einem einzigen Punkt, so kann ich nicht nachvollziehen, wie man uns fehlende Substanz unterjubeln kann.

Wenn ich ein Resümee ziehen darf.

Meine Enttäuschung nicht zur EU-Wahl aufgestellt zu sein war anfangs genauso groß wie bei vielen. Inzwischen bin ich allerdings froh, daß das nicht geklappt hat. Es war und ist, trotz der günstigen Zeit, viel zu früh. Selbst wenn kleinere Parteien die Unterschriften geschafft haben (hat eigentlich jemals einer nachgefragt wie die zu ihren Unterschriften kamen) werden sie im "Reich" der EU untergehen bzw. nicht wahrgenommen werden. Die Piratenpartei hatte uns eindeutig eins voraus, sie hatten wesentlich mehr Mitglieder, jedoch nicht aus politischer Sicht sondern Mitstreiter aus ganz anderen Bereichen, nämlich aus den Bereichen, aus der die Partei dann letzten Endes entstanden ist. Ich finde gut was die Jungs machen, aber es gibt viele offenen Fragen, zumindest mehr als beim BmB.

Nun lieber Cookinsland, laß uns nochmal von vorne anfangen. Es scheint mir eines dieser Mißverständnisse vorzulegen, die man überall in unserer heutigen Gesellschaft finden kann.

Um nochmals auf Munas Ausführungen zu kommen, die ich für wichtig halte und die hier leider falsch wahrgenommen werden.

Natürlich kann jede Iniative, die sich gegen diese Bevormundung wehrt, ihr Ding durchziehen wie sie will, was mir persönlich nicht in den Kopf geht ist einfach zu erklären:

Der BmB hatte von Anfang an und als einzige Partei die Punkte in seinem Programm stehen, die z.B. von der Genussini in Berlin gefordert wurden (Wahlfreiheit und Entscheidung durch die Wirte selbst). Beide hatten das gleiche Ziel, gingen unterschiedliche Wege und sind beide nicht am Ziel angekommen. Ich respektiere selbstverständlich die Meinung anderer, am Ergebnis kann man jedoch erkennen, daß es bessere Wege gibt, diesen Irrsinn aufzuhalten. Ich bleibe dabei, auch wenn das viele anders sehen. Das ist nur politisch zu ändern. Nun haben wir die Situation, die es unbedingt zu vermeiden galt. Leider wird diese Geschichte in nächster Zeit einschlafen und nicht am köcheln gehalten werden können, weil sich die meisten bereits damit arrangiert haben. Aus Sicht des BmB gibt es jetzt halt die Graswurzelbewegung.



  

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Re: Verabschiedung
Antwort #37 - 07.06.09 um 01:36:01
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CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt.


Leider falsch.
Ich bin Mitglied des BmB. Nach meiner Kenntnis das einzige Mitglied in Brandenburg.
Ich habe nicht "angefragt" sondern per Fax und per Post zwei Mitgliedsanräge an den BmB gesandt für zwei von mir aktiv geworbene Interessenten.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten.


Richig. Aber das war vor meiner Aktion der Mitgliederwerbung.
Allerdings habe ich tatsächlich zwei Emails unterschlagen. Und zwar zwei meiner Emails.
Einmal habe ich angefragt, was mit den Mitgliedsanträgen ist.
Und einmal habe ich angefragt, ob man mir ein Gründungsprotokoll zur Ansicht zusenden kann.
( Vielleicht war es auch in einer Email zusammen gefaßt, ist ja aber egal )
Rate mal, welche Reaktion vom BmB kam ?
Antwort: KEINE

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar.


Es sind keine Fragen aufgetaucht. Es sind zwei Interessenten für den BmB geworben worden.
Und s.o.

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt.


Darum geht es gar nicht, auch wenn ich Dich gern bei mir begrüßen würde.
Es geht um die verdammten Mitgliedsanträge, die irgendwo beim BmB rumliegen.
Wären die beiden Interessenten aufgenommen worden, gäbe es bereits ein Landesverband Brandenburg. Das bekommen wir auch allein hin, auch wenn wir aus Ostdeutschland sind. Aber ohne Aufnahmebestätigung vom BmB für die beiden Antragsteller bin ich hier allein.
Zur Gründung eines Landesverbandes fehlt mir leider der zweite und dritte im Bunde hier im Land Bandenburg.
Oder bedarf es der Mitgliedsschaft im BmB nicht, um einen Landesverband des BmB zu gründen ¿

CoF schrieb on 06.06.09 um 12:17:50:
Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt.


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Re: Verabschiedung
Antwort #36 - 06.06.09 um 17:45:45
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Wir leben halt in einem Land mit außergewöhnlicher Servicehaltung. Nicht nur
im Lokal, sondern auch von Parteien möchte man bedient werden.Zu 100%,
sonst gibt es kein Trinkgeld. Sorry, kann der BmB nicht dienen, er ist eine
Partei zum Mitmachen, ein Platz, um seine eigenen Ideale zu vertreten , um
Ideen voranzubringen. Vergleiche erübrigen sich.Kommentare von außen
sind überflüssig. Das Verlangen nach einer Erfolgsgarantie sogar lächerlich.
Wir sind mündige Bürger, sehen die Risiken und Chancen und tun was.
Gut, wenn wir etwas verändern können. Wenn nicht, kann uns keiner vor-
werfen, wir hätten es nicht probiert. Wie z.B. bei der Europawahl. Wir
haben es nicht geschafft, na und, wir haben es wenigstens probiert.
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Re: Verabschiedung
Antwort #35 - 06.06.09 um 13:09:16
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Danke CoF. Smiley

Mal abgesehen davon, daß ich meine Kritik nicht nur an verschiedene Interessenverbände richtete, sondern durchaus auch die Faulheit und diffusen Ängste der Bevölkerung im Ländle ansprach, empfinde ich es, gelinde ausgedrückt, als Unverschämtheit, ausgerechnet uns Untätigkeit vorzuwerfen. Wir waren ja die treibende Kraft - in Baden-Württ. von der Tabak-Prohibition auch zuerst betroffen - die erst eine Widerstandsbewegung ins Rollen brachte, angefangen bei unserer Sammelklagen-Aktion bis hin zur Parteigründung, also in unserem Umfeld garantiert nicht untätig.

Mit dem Netzwerk bin auch ich verbunden, zumal dieses sich für alle Aktionen (auch an den Bannern ersichtlich) einsetzte. Ich finde es aber traurig, daß hier jetzt von einigen Forumsteilnehmern schmutzige Wäsche gewaschen wird, zumal ich den Aktionen des VEBWK und auch der Genußinitiative immer wohlwollend gegenüberstand und ihre Arbeit in ihrem Bereich durchaus würdige. Daß sich der VEBWK von seinen einstigen Idealen entfernte, ist zwar bedauerlich, mindert aber nicht seine Leistungen in der Anfangsphase.

Mein einziger Kritikpunkt war der, daß sich die verschiedenen Vereine mit gleicher, oder zumindest ähnlicher Zielsetzung nicht genügend solidarisierten, denn eine lose Zusammenarbeit wäre sicher auch ohne Identitätsentäußerung der jeweiligen Vereine möglich gewesen. Bezogen auf die 'Überparteilichkeit' beinhaltete eine Unterstützungsunterschrift weder eine Wahl des BmB, noch ein Parteibeitritt. In meinem sozialen Umfeld haben SPD- Grün- und FDP- Wähler (sogar einige Mitglieder jener Parteien) unterzeichnet, nachdem sie das Partei-Programm auf unseren Flyern gelesen haben. Ob die sog. Freien Wähler oder auch die FDP sich wirklich so konsequent gegen den Überwachungsstaat engagieren, wie wir das tun, wage ich dezent zu bezweifeln.

Ich bin generell der Meinung, mit der ich aufgrund einiger Zitate von einigen Forumsteilnehmern wohl auch nicht allein stehe, daß es dem Volk anscheinend noch zu gut geht, bzw. der Druck noch nicht stark genug ist, um endlich aufzustehen. Nur habe ich jene Befürchtung, daß der Aufstand zu einem späteren Zeitpunkt - eben dann wirklich zu spät sein kann.

Quote:
Ich habe persönlich die Zeichen der Zeit falsch interpretiert, weil ich dachte, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Menschen aufraffen. Ich erkenne zwar einen gewissen Trend, aber um ein Stop oder eine Veränderung dieses ganzen Irrsinns herbeizuführen, bedarf es wesentlich mehr Engagement als bisher.


Ja, dieses war auch immer meine Hoffnung, aber der Irrsinn ist anscheinend im Bevölkerungsdurchschnitt noch nicht prekär genug, um ihn auch als solchen zu erkennen.

Grüßlis aus dem Ländle, von

Muna
« Zuletzt geändert: 06.06.09 um 13:16:55 von Muna_Sat-Ananda »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #34 - 06.06.09 um 12:17:50
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evarix schrieb on 05.06.09 um 11:18:21:
Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.


Ich sehe das ganz genau wie Du, Berlin-Mindplayer, wobei es egal ist, ob die Gründung nun per "Beschluß" erfolgte oder nicht.

Sog. Einthemen-Parteien halte ich für weitgehend chancenlos, und bei dem Programm des BmB vermag ich eben, genau wie Du, hinsichtlich der übrigen Politikfelder keine hinreichende inhaltliche Positionierung zu erkennen. Dem Programm fehlt es aus meiner Sicht, jedenfalls derzeit, insgesamt an Substanz.

Wenn Baden1848 hierzu einwendet, der BmB stehe "für ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft", so handelt es sich genau hierbei um eine reine Worthülse - eine Floskel, die letztlich nichts darüber aussagt, welche konkreten Positionen diese Partei, gerade auch in anderen Politikfeldern, vertritt.

Für ein "soziales Miteinander" wirbt letzlich jede politische Gruppierung - keine Partei wird von sich behaupten, das Gegenteil anzustreben.

Ebenso wie Du, Berlin-Mindplayer, teilte ich diese Skepsis gegenüber dem BmB schon von Anbeginn und begründete meine diesbezügliche ablehnende Position einer etwaigen Mitgliedschaft auch gegenüber einigen Vorstandsmitgliedern bei einem persönlichen Treffen in Berlin im vergangenen Frühherbst, als wohl ein Vorstoß unternommen werden sollte, in Berlin neue Mitglieder zu werben bzw. möglicherweise sogar einen Landesverband zu gründen.

Daß jetzt, worauf auch Aranita meiner Meinung nach zutreffend hinweist, es noch nicht einmal gelungen ist, die für die Europawahl relativ geringe Hürde von rund 4.000 Unterstützerstimmen zu erreichen, paßt für mich ins Bild - ebenso wie der heutige Beitrag von Cookinsland, an dessen Richtigkeit ich bisher keinen Anlaß zu zweifeln habe.

Gruß

evarix






@Aranita, @Evarix, @Berlin-Mindplayer @ Cooksinland

über verschiedene Ecken habe ich erfahren, daß dieser Thread so langsam aber sicher aus den Fugen gerät. Daher habe ich mich entschlossen, nochmals was zu schreiben.

Was hier an Halbwahrheiten geschrieben wird schlägt für mich so ziemlich alles. Es ist richtig schwierig hier eine gewisse Chronologie reinzubekommen was alles nicht stimmt oder eben falsch interpretiert wird.

1. Mich stört ungemein, daß gerade die Mitstreiter, die dem BmB von Anfang an kritisch gegenüber standen, jetzt ihre Meinung hier öffentlich breittreten, vor allem mit sehr viel Mutmaßungen aber nicht mit Detailwissen.

2. Als BmB haben wir einen Fehler gemacht. Wir haben uns auf Mithelfer verlassen, die nicht geholfen haben, obwohl sie zusagten und auch mehrfach informiert wurden. Ich suche keine Schuld, wenn man davon überhaupt sprechen kann, bei anderen. Ihr bezieht eure diesbezügliche Kritik an Munas Posting. Da das jetzt eh schon ünglücklicherweise breit getreten wurde, muß man auch Munas Sichtweise erst mal kennen, bevor man meint, sich ein Statemant erlauben zu können. Ich nenne hier den VEBWK, der unparteiisch agieren wollte, uns eine freundliche Absage zur kleinen Zusammenarbeit erteilte, dann jedoch mit der FDP, den freien Wählern  zusammen arbeitete. Im nachhinein gesehen bin ich sogar froh, daß es keine Zusammenarbeit gab.

3. Ich mußte feststellen (ich vertrete hier meine eigene Meinung), daß die Unmündigkeit doch weiter verbreitet ist als ich es auch nur vermuten konnte. Kurz und knapp gesagt meine ich damit, sehr viele nicht in der Lage sind sich selbst zu bewegen. Ganz im Gegenteil, Sie erwarten, daß man sie zu dieser "Bewegung" hin führt.

4. Wir haben eine Telefonnummer, wir haben eine E-Mail-Anschrift, wir sind täglich erreichbar.

5. Zum inhaltlichen Programm des BmB: Natürlich kann hier jeder seine Meinung haben, aber habt ihr Kritiker jemals Programme anderer Parteien überhaupt gelesen. Ich bin jetzt zynisch, ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Nachdem sich jedoch der ein oder andere mit der Piratenpartei auseinandersetzt, bei denen man ja nun Gott sei Dank weiß, daß sie viel Substanz haben, gradlinige Formulierungen und eigentlich gar kein Programm, bin ich letzten Endes erleichtert, daß ihr, bis auf eine Ausnahme, nicht bei uns dabei seid.

speziell zu Cookinsland

Du hast in Deiner Unmutsäußerung leider entscheidende Dinge unterschlagen. Richtig ist, daß Du und zwei andere Mitstreiter aus Brandenburg bei uns angefragt habt. Richtig ist aber auch, zwar leider verspätet, daß unser 1. Vorsitzender mit Dir lt . seinen Aussagen zwei mal telefoniert und Dir auch ein Mail geschickt hat, mit der Bitte in Aktion zu treten. Falls da Fragen aufgetaucht sind, kann ich nur sagen, wir haben E-Mail, Telefonnummer und sind immer erreichbar. Ich habe zwar versucht ein Treffen in Brandenburg noch irgendwie unterzubekommen (ist ja schließlich nicht um die Ecke), ist mir aber leider aus zeitgründen nicht mehr gelungen. Wir können hier nicht in ganz Deutschland erscheinen auch unsere Zeit, vor allem unsere finanziellen Mittel, sind begrenzt. Scheinbar gibt es hier sehr viele die meinen, die müssen das machen. Wer bei uns mitmachen will, sollte so mündig sein, daß er sich auch mal selbst bewegt. Trotzdem hoffe ich, daß Du weiterhin bei uns mitmachen möchtest.

zu Evarix:

Dir eine Meinung von Berlin aus zum BmB zu erlauben, obwohl Du keine einzige Aktion, kein einziges Gespräch hier bei uns jemals mitbekommen hast, ist schon faszinierend. Das ist so ähnlich wie wenn ich etwas über Dich verbreiten würde, obwohl ich mich eigentlich mit Dir noch überhaupt nie richtig unterhalten habe. Ich tu mich schwer mit Menschen, die nur die halbe Wahrheit kennen, aber meinen sich jederzeit ein Urteil bilden zu können.

Mal sehen, ob ihr auch Kritik ertragen könnt.

Dabei hatte ich mich lediglich vom Netzwerk verabschiedet, dem ich nach wie vor sehr verbunden bin. Ich war an einem Punkt angekommen, wo mir die anhaltende Negativberichterstattung hier und die zum Teil ellenlange Statemants zu viel geworden sind und ich hatte den Eindruck, daß man diese wertvolle Zeit, gerade jetzt, durch aktives Handeln, sinnvoller einsetzen kann. Leider muß ich immer wieder schmerzlich erkennen, daß viele zwar eine große "Klappe" haben, wenn es aber darauf ankommt, nichts aber auch gar nichts machen. Ich habe persönlich die Zeichen der Zeit falsch interpretiert, weil ich dachte, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Menschen aufraffen. Ich erkenne zwar einen gewissen Trend, aber um ein Stop oder eine Veränderung dieses ganzen Irrsinns herbeizuführen, bedarf es wesentlich mehr Engagement als bisher.







  

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Re: Verabschiedung
Antwort #33 - 05.06.09 um 11:18:21
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.


Ich sehe das ganz genau wie Du, Berlin-Mindplayer, wobei es egal ist, ob die Gründung nun per "Beschluß" erfolgte oder nicht.

Sog. Einthemen-Parteien halte ich für weitgehend chancenlos, und bei dem Programm des BmB vermag ich eben, genau wie Du, hinsichtlich der übrigen Politikfelder keine hinreichende inhaltliche Positionierung zu erkennen. Dem Programm fehlt es aus meiner Sicht, jedenfalls derzeit, insgesamt an Substanz.

Wenn Baden1848 hierzu einwendet, der BmB stehe "für ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft", so handelt es sich genau hierbei um eine reine Worthülse - eine Floskel, die letztlich nichts darüber aussagt, welche konkreten Positionen diese Partei, gerade auch in anderen Politikfeldern, vertritt.

Für ein "soziales Miteinander" wirbt letzlich jede politische Gruppierung - keine Partei wird von sich behaupten, das Gegenteil anzustreben.

Ebenso wie Du, Berlin-Mindplayer, teilte ich diese Skepsis gegenüber dem BmB schon von Anbeginn und begründete meine diesbezügliche ablehnende Position einer etwaigen Mitgliedschaft auch gegenüber einigen Vorstandsmitgliedern bei einem persönlichen Treffen in Berlin im vergangenen Frühherbst, als wohl ein Vorstoß unternommen werden sollte, in Berlin neue Mitglieder zu werben bzw. möglicherweise sogar einen Landesverband zu gründen.

Daß jetzt, worauf auch Aranita meiner Meinung nach zutreffend hinweist, es noch nicht einmal gelungen ist, die für die Europawahl relativ geringe Hürde von rund 4.000 Unterstützerstimmen zu erreichen, paßt für mich ins Bild - ebenso wie der heutige Beitrag von Cookinsland, an dessen Richtigkeit ich bisher keinen Anlaß zu zweifeln habe.

Gruß

evarix



« Zuletzt geändert: 05.06.09 um 11:27:55 von evarix »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #32 - 05.06.09 um 01:35:40
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@ CoF
schade
Jeder Gehende bringt die Bleibenden ins Tief.

@ BmB
lebst Du noch ?

freiraucher schrieb on 05.06.09 um 00:19:23:
Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird. 


Angenommen, ein Mitglied, nicht in Süddeutschland lebend, wirbt zwei weitere Mitglieder. Die Mitgliedsanträge werden, sagen wir mal, im Dezember zur Parteizentrale per Fax übermittelt, danach folgt im Januar die postalische Zusendung.
Alles mit der Idee, einen neuen Landesverband zu gründen. Könnte ja sein, dass ein neuer Landesverband ein wenig Auftrieb der Gesamtpartei bringt.
Die Antragsteller fragen beim Mitglied nach. Im Januar, im Februar. Das Mitglied fragt bei den Antragstellern nach, im März: Habt Ihr Eure Mitgliedschaft ?
Im April wird auch noch nachgefragt.
Und dann ist es still. Keiner fragt mehr.
Tja, schade.
Und sage mir keiner, er könne wegen seines Hauptberufes keine Mitgliedsanträge bearbeiten.
Wenn viel Arbeit zu leisten ist, dann sollte man zusehen, dass die Arbeit verteilt werden kann.
Dies geht nur mit mehr Mitgliedern.
Der Schwerpunkt muss also auf Mitgliederwerbung liegen.
Aber so wie das abgelaufen ist, schlichtweg peinlich.
Aber dafür gabs eine Mitteilung der Partei zum  1. April. Super !  weinend

« Zuletzt geändert: 05.06.09 um 01:37:27 von cookinsland »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #31 - 05.06.09 um 00:19:23
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.
Wenn man sich hier im Forum umsieht und das Potpurri aufeinander treffender politischer Überzeugungen realisiert, scheint es doch nahezu nnaiv zu glauben man könne die Leute unter einen Hut kriegen.
Ich teile Euren Optimismus leider nicht, dass der BmB noch wachsen wird, sondern gehe davon aus, dass er seinen Zenit bereits überschritten hat. Ich denke auch, dass in der Verabschiedungs Cofs auch ein kleiner Teil Enttäuschung eine Rolle spielt.
Ohne Pessimismus verbreiten zu wollen, auch das Thema Rauchverbot hat seinen Hype verloren, das NWR verzettelt sich derweil in zu vielen  Aktionen, die meist nur halbherzig angepackt werden....was natürlich immer die Summe der Aktivitäten des Einzelnen (mich eingeschlossen) symbolisiert.
Auch ich war hier läängere Zeit nicht aktiv, freilich ohne mich vorher verabschiedet zu haben, und im Grunde genommen aus denselben Gründen, die COF recht treffend beschreibt.
Nach kleiner Auszeit wiidme ich mich wieder jenen bekannten Themen, die zugegebenermaßen das Spektrum Rauchverbot längst überschritten haben und sich mit jeglicher Form von Gängelung, Verboten und Überwachung beschäftigen...
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............

Das politische Parteien im Augenblick generell nicht hoch im Kurs stehen hat vermutlich auch mit der teilweise pessimistischen Einschätzung der Chancen des BmB zu tun.
Der BmB wurde nicht per Beschluss gegründet, sondern hat in deinem Sinne eine geradezu klassische Entwicklung durchgemacht: Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältnissen, Kontaktaufnahme der davon betroffenen Personen, die allesamt schon zuvor in der einen oder anderen Weise aktiv waren. Der Kristallisationspunkt war die erste Verfassungsklage, der die Gründer zusammengebracht hat. Dass sich das ganze schneller abgespielt hat als beispielsweise bei der SPD (Verzeihung wegen des Vergleichs), hat nicht zuletzt mit den erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten zu tun, die uns heute zur Verfügung stehen und ohne die es nicht nur den BmB vermutlich nicht gäbe.
Die Definition dieses Zusammenschlusses fusst zwar sehr wohl auf den Rauchverboten, aber es ist ja wohl niemandem hier entgangen (hoffe ich), dass das Problem sehr viel tiefer liegt und sehr viel weiter reicht. Zweck ist die Verteidigung von Freiheitsrechten. Das ist heute schon für eine Partei beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Was du als Potpurrie bezeichnest ist eine Auswahl von Politikfeldern, auf denen Aktion geboten ist. Ob man damit die Mehrheit der Bevölkerung und das möglichst sofort hinter sich versammeln kann, das ist nicht die Frage. Die lautet: was kann man tun, um die permanent gefährdete Freiheit zu verteidigen. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen den 4-Jahres-Demokraten und denen, die wirklich welche sind. Naiv ist es zu glauben, dass andere dafür sorgen dass man stets sein Recht erhält und in Freiheit leben kann. Demokratie lebt davon, dass zu jeder Zeit möglichst jeder Bürger dazu seinen Teil beiträgt. Der Ist-Zustand ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Genau an diesem Engagement mangelt es, nicht zuletzt, weil sowohl die etablierten Parteien ganz zu schweigen von vielen anderen Interessengruppen ihren Teil beitragen es zu lähmen.
Weil wir nicht aus dem Stand perfekt sind und eine Massenbewegung hervorgebracht haben sagt nichts über die Zukunft aus, die bekanntlich oft ungewiss ist.
Da darf ich mir mal Kritik an deiner Positon erlauben: diese "Alles oder Nichts" Position, die weit verbreitet ist, lähmt jede Initative. Dächten alle so, herrschte Agonie. Nur weil man nicht sofort alles zu seine Gunsten ändern kann, ist das noch lange kein Grund gar nichts zu tun. Das man überhaupt etwas tut, darauf kommt es an. Ich verweise auf das Brecht-Zitat in diesem Thread.
Weil ein Thema wie die Raucherdiskriminierung nicht mehr Mainstream in den Medien ist, heisst das ja wohl gerade nicht, das die Sache erledigt wäre. Da bin ich ja sehr erstaunt so etwas von dir zu lesen. Auch hier wäre naiv zu glauben, dass man mit ein paar Monaten Aktivität, die sich dann idealerweise auf das Schreiben von Forumsbeiträgen beschränkt, die Welt verändert. Die Realität sieht da anders aus und auch hier verweise ich nochmal auf Brecht.
Ich bin auch kein Übermensch und auch ich habe Zeiten, in denen ich deprimiert bin und "durchhänge". Es mag Menschen geben die solche Phasen nicht haben, aber dazu braucht man wohl in der Regel einen guten Dealer Smiley
Die entscheidende Frage ist, ob man langfristig am Ball bleibt und bereit ist seine Rechte zu verteidigen. Die Gruppe derjenigen ist allerdings noch recht klein. Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.
Wo sich das NWR "verzettelt" sehe ich nicht. "Halbherzig" ist wohl eher ein Problem personeller und materieller Ressourcen, woran jeder hier leicht etwas ändern kann. Das Netzwerk hat seine "Kernkompetenz". Diese über Gebühr auszudehnen ist im Augenblick keine sinnvolle Option. Dafür stehen andere Gruppierungen bereit. Auch wenn, wie das hier ebenfalls kritisiert wurde, die unterschiedlichen Organisationen nicht in allen Bereichen lückenlos zusammenarbeiten, so existieren sie doch und leisten im Rahmen ihrer Zielsetzung ihren Beitrag. Hätten wir alle deckungsgleiche Ziele und Interessen, müssten wir uns zu einer Vereinigung zusammenschließen. Das würde der Vielfalt nicht gerecht, die allerorten herrscht. Es ist auf diese Weise vielleicht schwieriger schnelle "Erfolge" zu erzielen, aber diese Vielfalt zu akzeptieren gehört genau zu der Art Freiheit, für die wir hier kämpfen. Es geht uns nichts an, wenn z.B. die GenussIni ihre Energie in ihr bevorzugtes Projekt investiert und sich nicht verzettelt, auch nicht mit Unterschriftensammlungen für sympatisierende Orgas wie den BmB. Das schmälert weder den gegenseitigen Respekt vor der Arbeit der anderen noch schadet es langfristig der Sache, für die wie alle stehen. Wir wollen gerade keine im Gleichschritt marschierenden Massen, sondern Vielfalt. Die lässt sich nicht erst dann "befehlen", wenn man glaubt irgendwo angekommen zu sein. Die muss man von Anfang an "ertragen", sonst kann man gleich bei der Gegenseite mitmachen. Koordination von gemeinsamen Aktionen werden dadurch anspruchsvoller in der Umsetzung, aber sie sind möglich und sie werden gemacht.
  
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Baden1848
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Ich fordere Lothar Binding
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Re: Verabschiedung
Antwort #30 - 04.06.09 um 23:22:58
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Natürlich kennt der BmB seine Wurzeln. Gegen Gängelung und
gegen Verbote. Und für ein soziales Miteinander in unserer
Gesellschaft. Heute fährt der Vorstand nach Karlsruhe, um sich
im Institut von Prof. Götz Werner intensiv mit dem Bürgergeld
zu beschäftigen. Zugegebenermassen hat uns die Nichtunter-
stützung aus dem Raucherbereich enttäuscht. Die Unterstützung
einer Wahlzulassung verpflichtet nicht zur Wahl. Die Adressen
landen missbrauchsicher beim Bundeswahlleiter. Wo war das
Problem? Wir haben getan, was uns möglich war. Mehr kann
man von uns nicht erwarten. Weniger werden wir auch in Zukunft
nicht tun.
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Re: Verabschiedung
Antwort #29 - 04.06.09 um 22:04:57
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Quote:
Berlin-Mindplayer schrieb am Gestern um 22:56:
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............

perle:
keine schlechte idee, nur sollte nicht vergessen werden, daß die kritik an der immer mehr zunehmenden gängelei, durch die rauchverbote erst richtig angefacht wurde.

und wer weiß, vielleicht hat der BmB seinen zenit gar nicht überschritten, sondern war nur zu früh da, und mit einer breiteren fächerung gibt es wieder neuen auftrieb.


gegen eine erweiterung/weitere interessensfächerung und konzenration des bmb hin zu allem, was mit verbotspolitik zu tun hat, ist so lange nichts einzuwenden, wie er seine wurzeln, die rauchverbote, als seine wurzeln und von daher elementaren bestandteil seiner politik beibehält (und seine page gelegentlich mal wieder aktualisiert)
  

"Puritaner sollten zwei Feigenblätter vor den Augen tragen." (Stanislaw Lec)
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perle
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Re: Verabschiedung
Antwort #28 - 04.06.09 um 21:10:38
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Berlin-Mindplayer schrieb on 04.06.09 um 20:56:29:
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............


keine schlechte idee, nur sollte nicht vergessen werden, daß die kritik an der immer mehr zunehmenden gängelei, durch die rauchverbote erst richtig angefacht wurde.

und wer weiß, vielleicht hat der BmB seinen zenit gar nicht überschritten, sondern war nur zu früh da, und mit einer breiteren fächerung gibt es wieder neuen auftrieb.
  

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Berlin-Mindplayer
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Re: Verabschiedung
Antwort #27 - 04.06.09 um 20:56:29
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Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass einer Parteigründung sehr verhalten gegenüber gestanden habe. Nicht zuletzt weil es meines Wissens keine (halbwegs funktionierende) Partei gab, die sich qua Beschluss einer Handvoll Leute gegründet hat, sondern im Regelfall einer teils langjährigen Protestbewegung hervorgeggangen ist. Im Falle des Bmb halte ich die Substanz (also das Definieren über den Punkt Rauchverbot) für viel zu gehaltlos. Die restlichen Inhalte scheinen mmir bis heute recht zusammengeflickt, bei vielem weiß ich -trotz einiger Diskussionen- noch immer nicht wo die Linie verläuft.
Wenn man sich hier im Forum umsieht und das Potpurri aufeinander treffender politischer Überzeugungen realisiert, scheint es doch nahezu nnaiv zu glauben man könne die Leute unter einen Hut kriegen.
Ich teile Euren Optimismus leider nicht, dass der BmB noch wachsen wird, sondern gehe davon aus, dass er seinen Zenit bereits überschritten hat. Ich denke auch, dass in der Verabschiedungs Cofs auch ein kleiner Teil Enttäuschung eine Rolle spielt.
Ohne Pessimismus verbreiten zu wollen, auch das Thema Rauchverbot hat seinen Hype verloren, das NWR verzettelt sich derweil in zu vielen  Aktionen, die meist nur halbherzig angepackt werden....was natürlich immer die Summe der Aktivitäten des Einzelnen (mich eingeschlossen) symbolisiert.
Auch ich war hier läängere Zeit nicht aktiv, freilich ohne mich vorher verabschiedet zu haben, und im Grunde genommen aus denselben Gründen, die COF recht treffend beschreibt.
Nach kleiner Auszeit wiidme ich mich wieder jenen bekannten Themen, die zugegebenermaßen das Spektrum Rauchverbot längst überschritten haben und sich mit jeglicher Form von Gängelung, Verboten und Überwachung beschäftigen...
Ich frage mich natürlich auch ob es nicht an der Zeit wäre, als Netzwerk die Horizonte deutlich zu erweitern. Vielleicht finden sich ja hier Allianzen in deutlich größeren Rahmen...............
  
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evarix
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Den Dingen auf den Grund
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Re: Verabschiedung
Antwort #26 - 04.06.09 um 11:40:16
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Zig Parteien mit zum Teil völlig abstrusen Programmen haben es geschafft, zur Europawahl zugelassen zu werden. Wenn man sich fragt, warum man selbst es nicht geschafft hat, sollte man zu allererst bei sich anfangen und nicht bei anderen. Das meinte ich mit meinem Einwurf. [/quote]

Danke, Aranita:

Volle Zustimmung!

Und, liebe Muna Sat Ananda, nochmal speziell, was die Genußinitiative anbelangt:

Mithilfe vieler Kiezpaten ist es immerhin gelungen, zigtausende Unterschriften in der zweiten Stufe des Volksbegehrens zusammenzubekommen, auch wenn die erforderlichen ca. 170.000 Stimmen leider nicht erreicht werden konnten.

Allein ein Kiezpatenehepaar aus Spandau hat meiner Kenntnis nach weit über 4.000 Stimmen gesammelt.

Zu den Gründen, warum das Ziel letztlich doch nicht erreicht werden konnte, möchte ich auf die Pressemitteilung der Genußinitiative vom 28.05. verweisen:

http://www.genussinitiative-berlin.de

Ich teile diese Einschätzung, insbesondere hinsichtlich der fehlenden pekuniären Mittel als Hauptgrund für das Scheitern in der zweiten Stufe. "Tempelhof" und "Pro-Reli", die ja bekanntlich erst in der dritten Stufe scheiterten, waren finanziell ganz anders ausgestattet und hatten im übrigen auch breite Unterstützung in den Medien.

Das Anliegen der Genußinitiative wurde dagegen in den Medien eher als "Schmuddelkampagne" angesehen; vgl. z. B. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0202/berl...

Zitat: "Mit sechs Gleichgesinnten hat er die "Initiative für Genuß Berlin" gegründet. Ein seltsamer Name für ein Suchtmittel, das neben Teer vor allem Ruß, Arsen und Zyanid absondert."

Und schließlich: Gar nicht nachvollziehen kann ich Deinen Unmut, Muna Sat Ananda, daß die Genußinitiative nicht auch in bezug auf den BmB initiativ geworden ist.

Die "Genussis" waren und sind strikt überparteilich und haben sich von Anfang an erklärtermaßen auf das Volksbegehren konzentriert, womit sie schon genug ausgelastet waren. Schließlich hat ja jeder von ihnen noch einen "Hauptberuf" - die Kiezpaten übrigens auch.

Im übrigen gebe ich auch Christoph1978 recht, wonach es zu respektieren ist, daß die Genußinitiative offenbar nicht zugleich auch mit einer bestimmten Partei - gleich welcher Couleur - in Verbindung gebracht werden möchte.

Gruß

evarix







  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Verabschiedung
Antwort #25 - 03.06.09 um 06:35:42
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Quote:
meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.


Das ist ein wichtiges Thema.
Manche Unterschiede sollten einer Zusammenarbeit nicht entgegenstehen (und tun dies auch oft nicht), an deren Stellen wird es schon schwieriger, wenn ganz andere Interessen dahinterstehen.


Quote:
Und warum bekamen wir sie nicht? Weil hier Jeder sein eigenes Süppchen kocht. Von einem BmB- Mitglied, welches zu  der Berliner Genußinitiative Kontakt aufnahm, erfuhr ich auch, daß eben gerade diese Initiative sich NICHT bereiterklärte, auch die Unterschriften für unseren BmB zu leisten. Ich hätte für die Berliner Initiative in jedem Fall unterschrieben, wenn es keine regional begrenzte Aktion gewesen wäre.


Viele Organisationen sind überparteilich und achten peinlich genau drauf, das auch zu bleiben. Was das genau beinhaltet, ist Geschmackssache. Wenn die Berliner Genussini nicht nicht einer Partei speziell in Verbindung gebracht werden will, ist das zu respektieren.

Der VEBWK (zu trennen von der Organisation, von der Aranita spricht) ist noch mal ein ganz eigener Fall, die sind ja ohnehin kein wirklicher Mitstreiter in unserem Sinne (mehr).


Die Bundesversammlung Genuss, Selbstbestimmung und Freiheit hat seit letztem Herbst gute Vernetzungsarbeit zwischen zahlreichen Organisationen geleistet. Man merkt aber natürlich auch immer wieder, wie die Interessen divergieren.


  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Verabschiedung
Antwort #24 - 03.06.09 um 00:08:31
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 02.06.09 um 14:20:09:
Dieselben (in dem Fall persönlichen) Erfahrungen machte ich mit einer Untergruppierung des VEBWK bei einem unserer Treffen in Stuttgart. Sie legten ein großes Engagement an den Tag, um Werbung für ihren Verein zu betreiben, lehnten aber die Teilnahme an unserer Aktion dezent – also höflich – aber bestimmt ab.

So entstehen Mißverständnisse. Erstens sind diejenigen, mit denen du gesprochen hast keine "Untergruppe des VEBWK", sondern ein eigenständiger Verein und zweitens kann dieser Verein nicht, wie gefordert, allen VEBWK-Mitgliedern irgend etwas schicken, da sie, wie erwähnt, mit dem VEBWK nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.

Zig Parteien mit zum Teil völlig abstrusen Programmen haben es geschafft, zur Europawahl zugelassen zu werden. Wenn man sich fragt, warum man selbst es nicht geschafft hat, sollte man zu allererst bei sich anfangen und nicht bei anderen. Das meinte ich mit meinem Einwurf.
  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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Muna_Sat-Ananda
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Kampf dem Verbotswahn!

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Re: Verabschiedung
Antwort #23 - 02.06.09 um 14:20:09
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Anhang zu meinem Text:

Auch der Betreiber jener sog. Raucherflüge hat es bislang nicht auf die Reihe bekommen, sein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Ihr erinnert Euch sicher noch an die Seite

http://raucherflug.fremerey.com/

durch die ich ja erst zum Netzwerk kam.

Okay Aranita, reden wir darüber. Nach Rücksprache mit einigen anderen BmB- Mitgliedern lege ich folgendes offen:

Quote:
Die Genussinitiative Berlin hat zigtausende von Unterschriften geschafft. Der BmB nicht mal 4.000. Vielleicht sollte man die Schuld nicht immer bei anderen suchen


Und warum bekamen wir sie nicht? Weil hier Jeder sein eigenes Süppchen kocht. Von einem BmB- Mitglied, welches zu  der Berliner Genußinitiative Kontakt aufnahm, erfuhr ich auch, daß eben gerade diese Initiative sich NICHT bereiterklärte, auch die Unterschriften für unseren BmB zu leisten. Ich hätte für die Berliner Initiative in jedem Fall unterschrieben, wenn es keine regional begrenzte Aktion gewesen wäre.

Dieselben (in dem Fall persönlichen) Erfahrungen machte ich mit einer Untergruppierung des VEBWK bei einem unserer Treffen in Stuttgart. Sie legten ein großes Engagement an den Tag, um Werbung für ihren Verein zu betreiben, lehnten aber die Teilnahme an unserer Aktion dezent – also höflich – aber bestimmt ab.

Genau dieses meinte ich mit meiner Aussage:

Quote:
Zum anderen – und diesen Grund möchte ich Euch nicht vorenthalten – ist es meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.


oder

Quote:
wenn ich von einigen Seiten wahrnehme, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht



Nein Leute, solange sich die Gruppen in separatistischem Lokalpatriotismus üben, anstatt sich zu solidarisieren, bekommen wir keinen Fuß auf den Boden. Die Genußinitiative wäre die Genußinitiative und der VEBWK auch der VEBWK geblieben, wenn sie mit uns gearbeitet hätten - aber wir hätten durch die Zusammenarbeit ein höheres Kraftpotential, und somit auch mehr politischen Einfluß gewonnen. Mir scheint manchmal, daß außer dem BmB nur das Netzwerk-Rauchen den Ernst der Lage begriffen hat, denn letzteres arbeitet breitflächiger mit vielen Gruppen zusammen.

Quote:
P.S.: Ich bleibe bei meiner Meinung, dass der „große“ Aufschrei und Protest der Raucher nicht erfolgt ist, da es zu viele Ausnahmen vom ‚Rauchverbot gibt (nicht falsch verstehen) und man sich sehr oft mit den Gegebenheiten arrangieren kann.


Sehr richtig, ist auch meine Rede. Nur ein RV ohne Ausnahme hätte eine Revolution ausgelöst. Auch ich wurde in dem Punkt oft mißverstanden. Ich glaube aber, daß unsere Machthaber eben darum wußten, und zur Verhinderung einer Revolution auch die RV lockerten. In Stuttgart schert sich kein Sch… mehr darum, wir haben R-Internet-Café’s, bestimmte soziale Einrichtungsstätten haben Raucherräume, oder sind gar komplett auf Raucher eingestellt, Raucherfriseure (heute gegen Aufpreis), in unseren Einkaufszentren wird weitergequalmt wie eh und je, und auf Bahnsteigen das bestehende RV eh ignoriert, wenn sogar schon Polizeibeamte dort weiterrauchen… - um jetzt mal von der Gastronomie abzusehen. Mit den RV in Speiselokalen hat sich die Bevölkerung arrangiert, denn entweder hat man auch dort Raucherräume, oder es wird ein RV nur während der Essenszeiten (12-14h, 18-20h) verhängt, für kleinere Kneipen existieren ja die Zulieferer, womit fast jeder Wirt einverstanden ist. Ergo hat sich mit Ausnahme der RV im Zug, an Flughäfen oder in Bankenzentren nicht viel geändert. Auch in so manchen Büroräumen wird weitergeraucht, insofern der Chef Raucher ist. Dasselbe gilt für Taxi-Unternehmen, ist der Chauffeur selber Raucher, dürfen auch die Fahrgäste rauchen, auch wenn dieses nicht offiziell geschieht. Diese Beispiele nur mal, um die Situation bei uns zu verdeutlichen.

Ein absolutes RV wäre vonnöten – wobei es dann zwei Möglichkeiten gegeben hätte, entweder das Volk steht auf – oder es hat die Zustände dann auch nicht besser verdient. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre es aufgestanden, denn eine 500-jährige Tabakkultur läßt sich in Deutschland nicht einfach eliminieren.

Quote:
Diese ganzen Verbotsmaßnahmen erzeugen immer mehr Widerwillen im Volk.


Du scheinst ja aus Stuttgart zu sein – ja der Widerwillen im Volk ist stark, habe ich auch festgestellt – aber leider wird bei uns in Politkneipen wesentlich mehr darüber diskutiert, als aktiv am Widerstand teilzunehmen, schon an so kleinen Unternehmen wie Unterschriften-Aktionen ersichtlich, obwohl man ja mit den Zuständen ganz und gar nicht einverstanden ist, bla bla bla… Der einzige Vorteil an dieser Lethargie oder an den (unbegründeten) Ängsten, seinen Namen preiszugeben, ist der, daß das Volk hier ebenso auf der anderen Seite NICHT bereit ist, Unterschriften FÜR ein RV zu leisten. Von jeder Seite besteht die Angst, in irgendeiner Form registriert zu werden. Deshalb besagen Unterschriften hierzulande gar nichts. Es wird in Berlin, oder in jedem anderen Bundesland nicht anders sein, als hier in Baden-Württ.

So, ziehe mich mal in die stille Mitleserschaft wieder zurück – meine zwei Gärten warten,

Grüßlis von Muna Cool
  
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Re: Verabschiedung
Antwort #22 - 02.06.09 um 13:47:22
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Danke für das Max Weber Zitat., Christoph.
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ChristophL
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Re: Verabschiedung
Antwort #21 - 02.06.09 um 13:05:57
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Quote:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.



Ich schließe mich der hier bereits geäußerten Einladung an, dich nach einer Auszeit wieder begrüßen zu dürfen.


Quote:
An diesem dicken Brett werden wir lange zu bohren haben. Kein Wunder,daß CoF sich eine Auszeit nimmt.


Es lohnt sich, die Bretterbohr-Metapher in ihrem originalen Kontext bei Max Weber zu zitieren, Hervorhebung von mir:

Quote:
Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, dass man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre. Aber der, der das tun kann, muss ein Führer und nicht nur das, sondern auch - in einem sehr schlichten Wortsinn - ein Held sein. Und auch die, welche beides nicht sind, müssen sich wappnen mit jener Festigkeit des Herzens, die auch dem Scheitern aller Hoffnungen gewachsen ist, jetzt schon, sonst werden sie nicht imstande sein, auch nur durchzusetzen, was heute möglich ist. Nur wer sicher ist, dass er daran nicht zerbricht, wenn die Welt, von seinem Standpunkt aus gesehen, zu dumm oder zu gemein ist für das, was er ihr bieten will, dass er all dem gegenüber: »dennoch!«, zu sagen vermag, nur der hat den »Beruf« zur Politik.


« Zuletzt geändert: 02.06.09 um 13:06:45 von ChristophL »  
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Baden1848
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Re: Verabschiedung
Antwort #20 - 27.05.09 um 12:59:54
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Der FCTC-Vertrag hat seine Gültigkeit nur im Rahmen der
jeweils geltenden nationalen Verfassung. Durch diesen Vertrags-
passus haben sich die Initiatoren raffniert vor Klagen in 192
Ländern der Erde geschützt. Aber der Vertrag ist kündbar und das
muss auf dem politischen Weg durchgesetzt werden. An diesem
dicken Brett werden wir lange zu bohren haben. Kein Wunder,daß
CoF sich eine Auszeit nimmt.
Anders sieht es mit den staatlich finanzierten NGO aus. Da könnte
eine Normenkontrollklage eine Mauer zum Einsturz bringen. Das
eigenmächtige Gestalten von Politik durch untergeordnete staatliche
oder staatlich finanzierte Gremien unterläuft ganz eindeutig das
Primat der Politik und entmachtet die Parlamente. Da liegt die
Chance, den Weltverbesserern aller Art einen Riegel vorzuschieben,
ihnen die Steuergelder wegzunehmen und die Beamten unter
ihnen daran zu gewöhnen, wie der Dienstweg einzuhalten ist.
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perle
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Re: Verabschiedung
Antwort #19 - 27.05.09 um 08:22:30
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@ Destruktor,

ich weiß es ehrlich gesagt momentan auch nicht, versuche aber mal was 'rauszukriegen.

aber solche verträge, wie das FCTC, werden ja nicht nur für nichtraucherschutzgesetze, genutzt. es gibt ja auch abkommen, in denen die bundeseregierung sich z.b. verpflichtet hat, daß sie bis zu einem gewissen datum dafür sorgen wird, daß die bevölkerung schlanker wird, weniger alkohol trinkt, etc.
« Zuletzt geändert: 27.05.09 um 08:22:56 von perle »  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Destruktor
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Re: Verabschiedung
Antwort #18 - 26.05.09 um 21:08:09
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perle schrieb on 26.05.09 um 20:54:14:
Destruktor schrieb on 26.05.09 um 15:59:52:
Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts !  


über das nichtraucherschutzgesetz dürfte das nicht mehr gehen, der weg ist erstmal versperrt durch das BVerfG selbst.

was aber bisher noch nie zur debatte stand, ist die tatsache inwiefern solche abkommen wie z.b. die FCTC überhaupt GG konform sind. da dies bindende verträge, im grunde genommen an den gremien von bundestag und bundesrat vorbei. in der FCTC wird zwar auf das völkerrecht verwiesen (wenn ich das jetzt richtig im kopf habe) aber kann es nicht trotzdem sein, daß ein solcher vertrag nicht mit unserem GG vereinbar ist.

ebenfalls fraglich könnte es sein, ob die aktivitäten verschiedenster NGOs mit unserem GG vereinbar sind.

das GG schützt zwar den bürger vor staatlicher willkür, einen schutz vor nichtstaatlicher willkür (NGO=non govermental organisation) gibt es aber nicht, sicherlich auch deshalb, weil es zur zeit als das GG verabschiedet wurde, nicht absehbar war, welche macht eben nichtstaatliche organisationen einmal haben werden.

und so wie das BVerfG auch das recht über die selbstbestimmung der eigenen daten erst kürzlich hervorgehoben hat, könnte es ja sein, daß es auch dem wilden treiben der NGOs einhalt gebieten könnte. das trifft ja auch nicht nur auf den nichtraucherschutz zu, sondern auch auf andere bereiche, z.b. klimaschutz mit all seinen blüten, die er treibt.

ich bin juristisch ein laie, aber wie nennt man solche klagen? normenkontrollklage? wer weiß, vielleicht wäre das ja ein ansatz.



Gute Idee.

Man müßte mal die Verfassungsmäßigkeit der FCTC durch das BVG überprüfen lassen.

Wer könnte hierfür als Kläger in Frage kommen ?
« Zuletzt geändert: 26.05.09 um 21:14:16 von Destruktor »  
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perle
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Re: Verabschiedung
Antwort #17 - 26.05.09 um 20:54:14
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Destruktor schrieb on 26.05.09 um 15:59:52:
Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts ! 


über das nichtraucherschutzgesetz dürfte das nicht mehr gehen, der weg ist erstmal versperrt durch das BVerfG selbst.

was aber bisher noch nie zur debatte stand, ist die tatsache inwiefern solche abkommen wie z.b. die FCTC überhaupt GG konform sind. da dies bindende verträge, im grunde genommen an den gremien von bundestag und bundesrat vorbei. in der FCTC wird zwar auf das völkerrecht verwiesen (wenn ich das jetzt richtig im kopf habe) aber kann es nicht trotzdem sein, daß ein solcher vertrag nicht mit unserem GG vereinbar ist.

ebenfalls fraglich könnte es sein, ob die aktivitäten verschiedenster NGOs mit unserem GG vereinbar sind.

das GG schützt zwar den bürger vor staatlicher willkür, einen schutz vor nichtstaatlicher willkür (NGO=non govermental organisation) gibt es aber nicht, sicherlich auch deshalb, weil es zur zeit als das GG verabschiedet wurde, nicht absehbar war, welche macht eben nichtstaatliche organisationen einmal haben werden.

und so wie das BVerfG auch das recht über die selbstbestimmung der eigenen daten erst kürzlich hervorgehoben hat, könnte es ja sein, daß es auch dem wilden treiben der NGOs einhalt gebieten könnte. das trifft ja auch nicht nur auf den nichtraucherschutz zu, sondern auch auf andere bereiche, z.b. klimaschutz mit all seinen blüten, die er treibt.

ich bin juristisch ein laie, aber wie nennt man solche klagen? normenkontrollklage? wer weiß, vielleicht wäre das ja ein ansatz.
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Dirk
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Re: Verabschiedung
Antwort #16 - 26.05.09 um 17:42:11
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
Im Klartext: Wir werden erst ab dem Moment die Tabakprohibition erfolgreich überwinden, ab dem die Passivrauchlüge ans Tageslicht - und zwar auch in die Tagesmedien kommt.
Eigentlich sollte genau dieses unser Hauptziel sein.
Wenn wir es nicht schaffen, die radikale Medienzensur zu durchbrechen, wird jeder Kampf zur Beendigung der Tabakverbote zum Scheitern verurteilt sein.  

Ganz meine Meinung.
Und so gut ich kann, will ich dabei mitmachen.
  

Dirk
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Re: Verabschiedung
Antwort #15 - 26.05.09 um 16:49:00
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Die Frage ist: In welchem Zusammenhang könnte man das vor Gericht bringen? Im Urteil des BVerfG wurde klar ausgesprochen, daß die Bundes- und Länderregierungen berechtigt sind, sich auf die "wissenschaftlichen Beweise" zu verlassen und auf dieser Basis Maßnahmen zu ergreifen.

Das, fürchte ich, verbaut die meisten denkbaren juristischen Ansätze von vornherein. Ich lasse mich natürlich jederzeit gerne eines Besseren belehren, aber ich persönlich halte diesen Ansatz nicht für sonderlich erfolgversprechend. Jedenfalls nicht jetzt.

Die Passivrauchlüge wird vermutlich eher als FOLGE der gekippten Stimmung bezüglich des Verbotswahns im allgemeineren Sinne aufgedeckt werden als umgekehrt. Und erfreulicherweise merke ich auch in meinem Umfeld immer mehr, daß der Unwille über die Verbieteritis zunimmt, ziemlich heftig sogar.

  

Have no respect whatsoever for authority; forget who said it and instead look what he starts with, where he ends up, and ask yourself, "Is it reasonable?" (Richard Feynman)
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Re: Verabschiedung
Antwort #14 - 26.05.09 um 15:59:52
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Werner R. Niedermeier schrieb on 26.05.09 um 12:42:43:
Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

Um hier unsinnige Gerüchte gleich im Keim zu ersticken: Der VEBWK ist nicht im Clinch mit irgendwem. Es gibt derzeit persönliche Auseinandersetzungen mit dem VEBWK, weil sich der VEBWK immer weiter von seiner ursprünglichen Klientel entfernt. So wird zum Beispiel das neue verschärfte(!) bayerische Rauchverbot vom VEBWK begrüßt, und Mitglieder des Vorstands finden es gar nicht so schlecht, wenn die Raucherclubs verboten werden.

Einige Mitglieder des VEBWK finden das nicht gut und äußern sich dazu bzw. haben etwas Eigenes gegründet. Ich selbst gehöre zu denen, die im VEBWK keine Heimat mehr sehen, einfach auf Grund der veränderten Zielsetzungen dieses Vereins.

Übrigens: Von einzelnen Vereinsmitgliedern auf einen ganzen Verein zu schließen ist meist falsch. Was "finanzielle Bereicherungen" betrifft, so kann ich dazu, den VEBWK betreffend, wenig sagen, da ich keinen Einblick in die Bücher dort habe. Ich weiß aber, dass zum Teil sehr viel Geld für ziemlichen Unsinn ausgegeben wurde.

Was die Klagen betrifft, so gebe ich dir vollkommen Recht. Ich wundere mich noch immer, warum noch niemand die Passivrauchlüge vor Gericht gezerrt hat. Aber hier muss ich auch den BmB ansprechen: Wie lange ist es her, dass die Klage gegen das DKFZ vorbereitet wird? Und ohne jemand zu Nahe treten zu wollen: Die Genussinitiative Berlin hat zigtausende von Unterschriften geschafft. Der BmB nicht mal 4.000. Vielleicht sollte man die Schuld nicht immer bei anderen suchen.

Ich bin mir für mich sicher, dass der Weg des Sich-Zurückziehens für mich der falsche Weg ist. Wer sich zurückzieht, überlässt dem Gegner das Feld. Aber selbstverständlich ist jeder Grund eines anderen zu respektieren, auch wenn er in einem selber nur unverständliches Kopfschütteln auslöst. Insofern, CoF, nimm dir die Auszeit die du brauchst, aber unsere Bewegung braucht auch dich.





Die Passivrauchlüge muß unbedingt vor Gericht !

Wer macht das ?

Höchst interessant wäre das Urteil des BVG und desen Begründung.

Ich habe Hans - Jürgen Papier bei der Urteilsbegründung zu den NRSG im Juli letztes Jahr im TV genau beobachtet :

Ihm kam das Wort Passivrauch nur äußerst mühsam, geradezu widerwillig über die Lippen - offenbar hält er von dem ganzen Scheißdreck überhaupt nichts !
  
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Re: Verabschiedung
Antwort #13 - 26.05.09 um 15:44:39
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
CoF schrieb on 25.05.09 um 20:46:25:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.

Dem Netzwerk wünsche ich weiterhin Erfolg.

mit besten Grüßen an Alle

CoF



Auch ein Hallole in die Runde von mir, die ich ja mit längerer Abwesendheit glänzte.

Es ist wirklich schade, daß Du gehst, CoF, aber ich kann die Gründe durchaus nachvollziehen, da dieses auf der Stelle treten auch einer meiner Gründe war/ist, mich zurückzuziehen.

Aufgrund einiger Nachfragen möchte ich für mein Fernbleiben eine Stellungnahme abgeben. Zum einen sind es zahlreiche private Gründe, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit zur Konfliktbewältigung in Anspruch nahmen, u.a. zwei Todesfälle in meinem engeren sozialen Umfeld (um wilden Spekulationen der hier gastierenden Antiraucher vorzubeugen – die Todesursachen hatten nichts mit Tabakkonsum zu tun) über die ich hier auch nicht nähere Auskünfte geben möchte.

Zum anderen – und diesen Grund möchte ich Euch nicht vorenthalten – ist es meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land.  

Dieser Vorwurf wendet sich jetzt nicht gegen das Netzwerk-Rauchen, dem ich ein Lob für die hervorragende Arbeit aussprechen möchte, und welches sich ja zumeist gegenüber verschiedenen anderen Vereinen oder Parteien neutral verhielt, er richtet sich auch nicht gegen die Forumsteilnehmer, zu denen mein Verhältnis im Gesamtbild positiv ist, sondern vielmehr gegen die Zersplitterung von Gruppen, die sich in letzter Zeit befehdeten. Ich habe manchmal das Gefühl, daß sich selbst innerhalb des Widerstandes viele Leute nicht über den Ernst der Lage im Klaren sind, nämlich, daß wir uns dieses aufkeimende Konkurrenzverhalten in Anbetracht der wirklich zahlreichen mächtigen und finanzstarken gegnerischen Organisationen gar nicht leisten können.

Ich habe nie ein Problem darin gesehen, daß es viele unabhängig voneinander arbeitende Vereine oder Gruppenbildungen im Widerstand gibt, im Gegenteil, sie zeigen auf, daß auf breiter Ebene ein Widerstand stattfindet.

Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –  im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

wenn ich höre, daß offensichtlich eine finanzielle Bereicherung anstelle dem Kampf gegen den Überwachungsstaat bei einigen Gruppierungen, im Vordergrund stehen,

wenn ich von einigen Seiten wahrnehme, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht, und eine Genußinitiative zwar eine wunderbare Aktion zum Volksbegehren gestartet hat, sich aber selber weigert, Wahlempfehlungen für eine Partei abzugeben, damit sie eine Chance erhält,  im EU-Parlament gegen den zunehmenden Kontrollstaat zu steuern – und diese Unterschriftenaktion mit Parteipolitik verwechselt,

wenn ich sehe, daß eine super Seite, die den Wahnsinn, der in Brüssel stattfindet, eingehend erläutert, und dieser EU eine Absage erteilt,  incl. einer Beteiligungsliste, kommentarlos aus dem Netz verschwindet – und ich in Erklärungsnöte den Personen gegenüber gerate, die ich im Umkreis Stuttgart und Ludwigsburg dazu ermutigte, sich namentlich dort einzutragen – es ist ja für mich bis zum heutigen Zeitpunkt nicht klar, warum diese Seite verschwand – fiel sie der Internetzensur zum Opfer? oder hat sich der Initiator anders entschieden?,

wenn ich zu guter Letzt die Faulheit und/oder das Desinteresse in der Mehrheit der Bevölkerung beobachte, eine kommende Diktatur abzuwenden, die mit einer der härtesten Prohibition, die wir vielleicht noch erleben werden, und mit einer lückenlosen Pressezensur aller öffentlichen Medien einhergeht, einer Diktatur, die uns geradewegs ins orwellsche Zeitalter hineinkatapultiert,

ja, liebe Leute, dann vergeht mir, um ehrlich zu sein, die Lust, überhaupt noch irgendwie weiterhin aktiv zu sein.

Das Netzwerk hier ist sicher ein hervorragender Informationsträger für Neuigkeiten aus aller Herren Länder, bzw. eine Quelle, um zu erfahren, wie weit der Verbotswahn schon in vielen anderen Ländern gediehen ist, aber zur Hebung meiner Stimmungslage trägt dieses nicht bei.

Die Empörung über die Rauchverbote in der Gastronomie ist groß, welches zwar einerseits verständlich ist, aber andererseits fehlen mir Zeit und Nerven, mich damit auseinanderzusetzen, warum nun z.Bsp. in Lokal A der Tabakgenuß erlaubt ist, und in Lokal B nicht. Für meine Person besuche ich einfach konsequent Lokal B nicht, sage es auch kurz dem Inhaber, warum nicht, verbeiße ich aber desweiteren nicht mehr ins 'warum'. Sicher ist es für mich auch etwas leichter als für manche Leute aus anderen Städten oder Regionen, weil es hier in meinem Umkreis zahlreiche (eigentlich mehrheitlich, ca. 80%) Möglichkeiten gibt, dem Tabakgenuß in der Gastronomie weiterhin zu frönen. Die reine Speisegastronomie nimmt bei uns ab, oder sie teilt in Raucher- und NR-Bereiche auf, oder aber sie ignoriert das Gesetz. Zulauf erhalten die kleinen Gaststätten, die einfach zuliefern lassen – es profitiert dabei der Wirt, Gast und der Pizza-Service. In geschlossenen Gesellschaften sind die Verbote eh außer Kraft gesetzt.

Ich weiß, daß es nicht überall in Deutschland so unkompliziert wie in meiner Region vonstatten geht.

Ich weiß aber auch, daß unser Ansatz im Kampf gegen die Tabakprohibition (denn die wird kommen, wenn wir es nicht schaffen, die Medienzensur, die Pharma-Industrie und die WHO zu durchbrechen – und wenn die Gleichgültigkeit im Volk weiterhin anhält) ganz anders gelagert sein müßte.

Die Grundlage der Mächtigen im Kampf gegen den Tabak – und vor allem in ihrem Kampf gegen unsere Freiheit, bzw. unsere freie Entscheidung, bildet die angebliche Passivrauchgefahr. Mit dieser pseudowissenschaftlichen Argumentation, die keine Widerrede in ihren Ausführungen duldet, und die in bislang keinem Medium hinterfragt werden darf, wurde ein Teil des Volkes gefangen, bzw. manipuliert. Solange wir aber den Durchbruch zu unseren Gegendarstellungen nicht in die öffentlichen Medien schaffen, wird nur der symptomatische Kleinkampf, wie z.Bsp. die "gnädige" Erlaubnis zum Rauchen in inhabergeführten Kneipen, in Einraumgaststätten, Festlegung der qm-Zahl, die Eßerlaubnis – und der ganze weitere Firlefanz, andauern. Damit haben wir ja Alle genug zu tun, um von den Ursachen abzulenken.

Im Klartext: Wir werden erst ab dem Moment die Tabakprohibition erfolgreich überwinden, ab dem die Passivrauchlüge ans Tageslicht - und zwar auch in die Tagesmedien kommt.

Eigentlich sollte genau dieses unser Hauptziel sein.

Wenn wir es nicht schaffen, die radikale Medienzensur zu durchbrechen, wird jeder Kampf zur Beendigung der Tabakverbote zum Scheitern verurteilt sein.

Mein Vorschlag:
Um überhaupt in der Angelegenheit weiterzukommen, sind Klagen von den Beweisführenden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe meines Erachtens, unumgänglich. Hierzu erfordert es Mut – und auch entsprechende finanzielle Mittel. Ergo wäre es für uns die erste Aufgabe, in Kontakt mit den Beweisführenden, die die Passivrauchlüge auch als solche entlarvten, in Kontakt zu treten, um in der Sache weiterzukommen.

Ich werde in immer wiederkehrenden Abständen mit den in Auftrag gegebenen Lügen der Prohibitionisten konfrontiert, denn zu meinem Leidwesen, konsumieren sogar Familienangehörige jene durch und durch manipulierten Gazetten – Gegendarstellungen erfolgten nie, Leserbriefe wurden zensiert. Eine undurchdringliche Zensur zieht sich nicht nur durch die überregionalen Zeitungsmedien, sondern durch sämtliche Ortsblätter, damit auch ja jede Hausfrau mit dem Thema konfrontiert wird. Das (momentan noch relativ offene Internet) wird hierzulande leider nicht als seriöses Medium anerkannt, welches ich in meinem Umkreis schmerzlich erfahren durfte. Der Widerstand ist gering – selbst 'Lieschen Maier', das sich zwar liberal gegen die Rauchverbote ausspricht, glaubt an die Schädlichkeit vom Passivrauch.

Wir vom Netzwerk sollten vielleicht weg vom Internet – dafür aber hinein ins Fernsehen und in die Zeitungen. Leider kann ich die Frage auch nicht beantworten, wie wir dieses schaffen.

Aber wenn in der Form wie momentan, weiterhin laboriert wird, sich anfänglich gute Vereinsgründungen sogar gegenseitig bekriegen, anstatt sich zu konsolidieren – und das schwöre ich Euch – dann bin ich nicht mehr dabei, denn für meine Beteiligung am Widerstand opferte ich meine Freizeit, die ich durchaus auch angenehmer in meinem rauchenden Freundeskreis verbringen kann, als mich in sinnbildlichen 'Stammes(Gruppen)fehden' zu verstricken. Dann werden aber auch eines Tages kalifornische Verhältnisse hier einziehen, dafür kann ich garantieren, denn nirgendwo haben Machthaber ein so leichtes Spiel, wie in heillos zerstrittenen Gesellschaften. Nur wird es noch geschätzte 20 Jahre dauern, bis wir den "glorreichen" US-Standard erreicht haben – dann gehe ich auf die 70 zu – und als Hausbesitzerin wird es mich dann auch nicht mehr jucken.

Dieses Statement wollte ich der Fairness halber zum besseren Verständnis abgeben, warum ich mich nebst meiner privaten Probleme im Netz rar gemacht habe.

Trotzdem, liebe Grüße, von

Muna





Leider alles zutreffend.

Aber so schwarz sehe ich noch nicht.

Diese ganzen Verbotsmaßnahmen erzeugen immer mehr Widerwillen im Volk.

Zur Zeit läuft offenbar eine Kampagne an, Fleisch durch Soja - Produkte zu ersetzen - das wird die Leute nicht begeistern.

Die Anti - Alkohol - Propaganda stößt auch an ihre Grenzen.

Aus meiner Sicht wäre es das Hauptziel, Europa von den USA und den von ihnen beherrschten internationalen Organisationen unabhängiger zu machen. Dann wäre es auch mit dem WHO - Spuk vorbei !


« Zuletzt geändert: 26.05.09 um 21:09:40 von Destruktor »  
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Re: Verabschiedung
Antwort #12 - 26.05.09 um 14:46:01
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@Muna_Sat-Ananda:

Volle Zustimmung meinerseits!!!

P.S.: Ich bleibe bei meiner Meinung, dass der „große“ Aufschrei und Protest der Raucher nicht erfolgt ist, da es zu viele Ausnahmen vom ‚Rauchverbot gibt (nicht falsch verstehen) und man sich sehr oft mit den Gegebenheiten arrangieren kann.

@CoF: alles Gute!

  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Verabschiedung
Antwort #11 - 26.05.09 um 12:42:43
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Muna_Sat-Ananda schrieb on 26.05.09 um 11:20:50:
Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

Um hier unsinnige Gerüchte gleich im Keim zu ersticken: Der VEBWK ist nicht im Clinch mit irgendwem. Es gibt derzeit persönliche Auseinandersetzungen mit dem VEBWK, weil sich der VEBWK immer weiter von seiner ursprünglichen Klientel entfernt. So wird zum Beispiel das neue verschärfte(!) bayerische Rauchverbot vom VEBWK begrüßt, und Mitglieder des Vorstands finden es gar nicht so schlecht, wenn die Raucherclubs verboten werden.

Einige Mitglieder des VEBWK finden das nicht gut und äußern sich dazu bzw. haben etwas Eigenes gegründet. Ich selbst gehöre zu denen, die im VEBWK keine Heimat mehr sehen, einfach auf Grund der veränderten Zielsetzungen dieses Vereins.

Übrigens: Von einzelnen Vereinsmitgliedern auf einen ganzen Verein zu schließen ist meist falsch. Was "finanzielle Bereicherungen" betrifft, so kann ich dazu, den VEBWK betreffend, wenig sagen, da ich keinen Einblick in die Bücher dort habe. Ich weiß aber, dass zum Teil sehr viel Geld für ziemlichen Unsinn ausgegeben wurde.

Was die Klagen betrifft, so gebe ich dir vollkommen Recht. Ich wundere mich noch immer, warum noch niemand die Passivrauchlüge vor Gericht gezerrt hat. Aber hier muss ich auch den BmB ansprechen: Wie lange ist es her, dass die Klage gegen das DKFZ vorbereitet wird? Und ohne jemand zu Nahe treten zu wollen: Die Genussinitiative Berlin hat zigtausende von Unterschriften geschafft. Der BmB nicht mal 4.000. Vielleicht sollte man die Schuld nicht immer bei anderen suchen.

Ich bin mir für mich sicher, dass der Weg des Sich-Zurückziehens für mich der falsche Weg ist. Wer sich zurückzieht, überlässt dem Gegner das Feld. Aber selbstverständlich ist jeder Grund eines anderen zu respektieren, auch wenn er in einem selber nur unverständliches Kopfschütteln auslöst. Insofern, CoF, nimm dir die Auszeit die du brauchst, aber unsere Bewegung braucht auch dich.
« Zuletzt geändert: 26.05.09 um 12:44:03 von Werner R. Niedermeier »  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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Re: Verabschiedung
Antwort #10 - 26.05.09 um 11:20:50
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CoF schrieb on 25.05.09 um 20:46:25:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.

Dem Netzwerk wünsche ich weiterhin Erfolg.

mit besten Grüßen an Alle

CoF



Auch ein Hallole in die Runde von mir, die ich ja mit längerer Abwesendheit glänzte.

Es ist wirklich schade, daß Du gehst, CoF, aber ich kann die Gründe durchaus nachvollziehen, da dieses auf der Stelle treten auch einer meiner Gründe war/ist, mich zurückzuziehen.

Aufgrund einiger Nachfragen möchte ich für mein Fernbleiben eine Stellungnahme abgeben. Zum einen sind es zahlreiche private Gründe, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit zur Konfliktbewältigung in Anspruch nahmen, u.a. zwei Todesfälle in meinem engeren sozialen Umfeld (um wilden Spekulationen der hier gastierenden Antiraucher vorzubeugen – die Todesursachen hatten nichts mit Tabakkonsum zu tun) über die ich hier auch nicht nähere Auskünfte geben möchte.

Zum anderen – und diesen Grund möchte ich Euch nicht vorenthalten – ist es meine Enttäuschung über die unzureichende kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Widerstandsgruppen, sowohl im Ländle, als auch im gesamten Land. 

Dieser Vorwurf wendet sich jetzt nicht gegen das Netzwerk-Rauchen, dem ich ein Lob für die hervorragende Arbeit aussprechen möchte, und welches sich ja zumeist gegenüber verschiedenen anderen Vereinen oder Parteien neutral verhielt, er richtet sich auch nicht gegen die Forumsteilnehmer, zu denen mein Verhältnis im Gesamtbild positiv ist, sondern vielmehr gegen die Zersplitterung von Gruppen, die sich in letzter Zeit befehdeten. Ich habe manchmal das Gefühl, daß sich selbst innerhalb des Widerstandes viele Leute nicht über den Ernst der Lage im Klaren sind, nämlich, daß wir uns dieses aufkeimende Konkurrenzverhalten in Anbetracht der wirklich zahlreichen mächtigen und finanzstarken gegnerischen Organisationen gar nicht leisten können.

Ich habe nie ein Problem darin gesehen, daß es viele unabhängig voneinander arbeitende Vereine oder Gruppenbildungen im Widerstand gibt, im Gegenteil, sie zeigen auf, daß auf breiter Ebene ein Widerstand stattfindet.

Wenn ich dann aber zu lesen bekomme, daß ein VEBWK, also ein Verein mit einer fünfstelligen Mitgliederanzahl – und die ist im Lande erforderlich, um überhaupt ein politisches Gegengewicht zu bilden –  im Clinche mit einer neu gegründeten Splittergruppe liegt (Namen habe ich vergessen), anstatt die entstandenen Probleme intern zu klären, und ggf. die Verantwortlichen für jene Mißstände aus dem Amt zu entheben, insofern sie ihre ursprünglichen Ideale verraten haben,

wenn ich höre, daß offensichtlich eine finanzielle Bereicherung anstelle dem Kampf gegen den Überwachungsstaat bei einigen Gruppierungen, im Vordergrund stehen,

wenn ich von einigen Seiten wahrnehme, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht, und eine Genußinitiative zwar eine wunderbare Aktion zum Volksbegehren gestartet hat, sich aber selber weigert, Wahlempfehlungen für eine Partei abzugeben, damit sie eine Chance erhält,  im EU-Parlament gegen den zunehmenden Kontrollstaat zu steuern – und diese Unterschriftenaktion mit Parteipolitik verwechselt,

wenn ich sehe, daß eine super Seite, die den Wahnsinn, der in Brüssel stattfindet, eingehend erläutert, und dieser EU eine Absage erteilt,  incl. einer Beteiligungsliste, kommentarlos aus dem Netz verschwindet – und ich in Erklärungsnöte den Personen gegenüber gerate, die ich im Umkreis Stuttgart und Ludwigsburg dazu ermutigte, sich namentlich dort einzutragen – es ist ja für mich bis zum heutigen Zeitpunkt nicht klar, warum diese Seite verschwand – fiel sie der Internetzensur zum Opfer? oder hat sich der Initiator anders entschieden?,

wenn ich zu guter Letzt die Faulheit und/oder das Desinteresse in der Mehrheit der Bevölkerung beobachte, eine kommende Diktatur abzuwenden, die mit einer der härtesten Prohibition, die wir vielleicht noch erleben werden, und mit einer lückenlosen Pressezensur aller öffentlichen Medien einhergeht, einer Diktatur, die uns geradewegs ins orwellsche Zeitalter hineinkatapultiert,

ja, liebe Leute, dann vergeht mir, um ehrlich zu sein, die Lust, überhaupt noch irgendwie weiterhin aktiv zu sein.

Das Netzwerk hier ist sicher ein hervorragender Informationsträger für Neuigkeiten aus aller Herren Länder, bzw. eine Quelle, um zu erfahren, wie weit der Verbotswahn schon in vielen anderen Ländern gediehen ist, aber zur Hebung meiner Stimmungslage trägt dieses nicht bei.

Die Empörung über die Rauchverbote in der Gastronomie ist groß, welches zwar einerseits verständlich ist, aber andererseits fehlen mir Zeit und Nerven, mich damit auseinanderzusetzen, warum nun z.Bsp. in Lokal A der Tabakgenuß erlaubt ist, und in Lokal B nicht. Für meine Person besuche ich einfach konsequent Lokal B nicht, sage es auch kurz dem Inhaber, warum nicht, verbeiße ich aber desweiteren nicht mehr ins 'warum'. Sicher ist es für mich auch etwas leichter als für manche Leute aus anderen Städten oder Regionen, weil es hier in meinem Umkreis zahlreiche (eigentlich mehrheitlich, ca. 80%) Möglichkeiten gibt, dem Tabakgenuß in der Gastronomie weiterhin zu frönen. Die reine Speisegastronomie nimmt bei uns ab, oder sie teilt in Raucher- und NR-Bereiche auf, oder aber sie ignoriert das Gesetz. Zulauf erhalten die kleinen Gaststätten, die einfach zuliefern lassen – es profitiert dabei der Wirt, Gast und der Pizza-Service. In geschlossenen Gesellschaften sind die Verbote eh außer Kraft gesetzt.

Ich weiß, daß es nicht überall in Deutschland so unkompliziert wie in meiner Region vonstatten geht.

Ich weiß aber auch, daß unser Ansatz im Kampf gegen die Tabakprohibition (denn die wird kommen, wenn wir es nicht schaffen, die Medienzensur, die Pharma-Industrie und die WHO zu durchbrechen – und wenn die Gleichgültigkeit im Volk weiterhin anhält) ganz anders gelagert sein müßte.

Die Grundlage der Mächtigen im Kampf gegen den Tabak – und vor allem in ihrem Kampf gegen unsere Freiheit, bzw. unsere freie Entscheidung, bildet die angebliche Passivrauchgefahr. Mit dieser pseudowissenschaftlichen Argumentation, die keine Widerrede in ihren Ausführungen duldet, und die in bislang keinem Medium hinterfragt werden darf, wurde ein Teil des Volkes gefangen, bzw. manipuliert. Solange wir aber den Durchbruch zu unseren Gegendarstellungen nicht in die öffentlichen Medien schaffen, wird nur der symptomatische Kleinkampf, wie z.Bsp. die "gnädige" Erlaubnis zum Rauchen in inhabergeführten Kneipen, in Einraumgaststätten, Festlegung der qm-Zahl, die Eßerlaubnis – und der ganze weitere Firlefanz, andauern. Damit haben wir ja Alle genug zu tun, um von den Ursachen abzulenken.

Im Klartext: Wir werden erst ab dem Moment die Tabakprohibition erfolgreich überwinden, ab dem die Passivrauchlüge ans Tageslicht - und zwar auch in die Tagesmedien kommt.

Eigentlich sollte genau dieses unser Hauptziel sein.

Wenn wir es nicht schaffen, die radikale Medienzensur zu durchbrechen, wird jeder Kampf zur Beendigung der Tabakverbote zum Scheitern verurteilt sein.

Mein Vorschlag:
Um überhaupt in der Angelegenheit weiterzukommen, sind Klagen von den Beweisführenden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe meines Erachtens, unumgänglich. Hierzu erfordert es Mut – und auch entsprechende finanzielle Mittel. Ergo wäre es für uns die erste Aufgabe, in Kontakt mit den Beweisführenden, die die Passivrauchlüge auch als solche entlarvten, in Kontakt zu treten, um in der Sache weiterzukommen.

Ich werde in immer wiederkehrenden Abständen mit den in Auftrag gegebenen Lügen der Prohibitionisten konfrontiert, denn zu meinem Leidwesen, konsumieren sogar Familienangehörige jene durch und durch manipulierten Gazetten – Gegendarstellungen erfolgten nie, Leserbriefe wurden zensiert. Eine undurchdringliche Zensur zieht sich nicht nur durch die überregionalen Zeitungsmedien, sondern durch sämtliche Ortsblätter, damit auch ja jede Hausfrau mit dem Thema konfrontiert wird. Das (momentan noch relativ offene Internet) wird hierzulande leider nicht als seriöses Medium anerkannt, welches ich in meinem Umkreis schmerzlich erfahren durfte. Der Widerstand ist gering – selbst 'Lieschen Maier', das sich zwar liberal gegen die Rauchverbote ausspricht, glaubt an die Schädlichkeit vom Passivrauch.

Wir vom Netzwerk sollten vielleicht weg vom Internet – dafür aber hinein ins Fernsehen und in die Zeitungen. Leider kann ich die Frage auch nicht beantworten, wie wir dieses schaffen.

Aber wenn in der Form wie momentan, weiterhin laboriert wird, sich anfänglich gute Vereinsgründungen sogar gegenseitig bekriegen, anstatt sich zu konsolidieren – und das schwöre ich Euch – dann bin ich nicht mehr dabei, denn für meine Beteiligung am Widerstand opferte ich meine Freizeit, die ich durchaus auch angenehmer in meinem rauchenden Freundeskreis verbringen kann, als mich in sinnbildlichen 'Stammes(Gruppen)fehden' zu verstricken. Dann werden aber auch eines Tages kalifornische Verhältnisse hier einziehen, dafür kann ich garantieren, denn nirgendwo haben Machthaber ein so leichtes Spiel, wie in heillos zerstrittenen Gesellschaften. Nur wird es noch geschätzte 20 Jahre dauern, bis wir den "glorreichen" US-Standard erreicht haben – dann gehe ich auf die 70 zu – und als Hausbesitzerin wird es mich dann auch nicht mehr jucken.

Dieses Statement wollte ich der Fairness halber zum besseren Verständnis abgeben, warum ich mich nebst meiner privaten Probleme im Netz rar gemacht habe.

Trotzdem, liebe Grüße, von

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Re: Verabschiedung
Antwort #9 - 26.05.09 um 09:44:21
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lieber CoF,
da ich nicht weiß, ob du deine pn´s noch liest, nun doch auf diesem weg ein gruß, der dem von gizeh gleicht: mach pause - und vielleicht kommst du ja zurück, wenn du wieder kraft getankt hast. ich würde dich auch vermissen.

  

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Re: Verabschiedung
Antwort #8 - 26.05.09 um 09:02:21
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Cia CoF, freue nich, wenn ich wieder mal was von Dir lese weinend
  

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Re: Verabschiedung
Antwort #7 - 26.05.09 um 08:56:13
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Liebe hier mitlesenden Antis. Wenn ihr denkt das jetzt Partytime ist da täuscht ihr euch gewaltig. Dieses Forum ist nur ein Teil im Kampf gegen die Bevormundung. Leute gehen, Leute kommen, andere bleiben und noch mal andere kommen wieder zurück.

Auch ich habe schon an eine kreative Pause gedacht, nur mir juckt halt immer der Finger.  Laut lachend

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Re: Verabschiedung
Antwort #6 - 26.05.09 um 07:18:57
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CoF schrieb on 25.05.09 um 20:46:25:
Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.

Dem Netzwerk wünsche ich weiterhin Erfolg.

mit besten Grüßen an Alle

CoF



CoF,

lass es dir gut gehen, und falls dich mal der Mitteilungsdrang packt, freue ich mich darauf, dich wiederzulesen.

  

Have no respect whatsoever for authority; forget who said it and instead look what he starts with, where he ends up, and ask yourself, "Is it reasonable?" (Richard Feynman)
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Dirk
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Re: Verabschiedung
Antwort #5 - 26.05.09 um 07:10:49
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Gizeh schrieb on 26.05.09 um 05:23:39:
Lieber CoF,
nimm dir so viel Auszeit wie du brauchst – aber überlege es dir noch mal. Ich werde dich hier vermissen…

... sage ich auch.
  

Dirk
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Gizeh
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Re: Verabschiedung
Antwort #4 - 26.05.09 um 05:23:39
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Lieber CoF,
nimm dir so viel Auszeit wie du brauchst – aber überlege es dir noch mal. Ich werde dich hier vermissen…

  

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Das Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist. (Oscar Wilde)
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freiraucher
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Wir sind der singende
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Re: Verabschiedung
Antwort #3 - 25.05.09 um 22:19:24
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Werner Paul schrieb on 25.05.09 um 21:44:02:
darf aber trotzdem nicht dein Ernst sein!

Dem schließe ich mich an.
  
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rizzo
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Si vis pacem, para bellum!

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Re: Verabschiedung
Antwort #2 - 25.05.09 um 22:18:41
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Schade.
  

I'd rather have a full bottle in front of me, than a full frontal lobotomie.
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Werner Paul
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Re: Verabschiedung
Antwort #1 - 25.05.09 um 21:44:02
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Zwar verständlich – darf aber trotzdem nicht dein Ernst sein!
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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CoF
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Es lebe die Freiheit

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Verabschiedung
25.05.09 um 20:46:25
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Nach nunmehr etlichen Monaten hier im Netzwerk möchte ich mich von allen verabschieden. Ich werde zwar noch Mitglied bleiben, aber nicht mehr im Forum sein.

Es war eine interessante Zeit, ich habe viel gelernt, aber nach so langer Zeit für mich erkannt, daß vieles auf der Stelle tritt.

Im Prinzip wissen wir alle wie der Hase läuft, ich habe jedoch den Eindruck gewonnen, daß der Kampf dagegen nicht mit voller Kraft gefochten wird.

Nach Abwägung habe ich mich entschieden meine immer kostbarer und rarer werdende Freizeit anders einzusetzen als stundenlang zu lesen und ab und an mal einen Beitrag zu schreiben. Ich ging dann zwar oft mit weiteren Erkenntnissen vom PC weg, die mich aber eher belasteten als mir Mut gaben. Das möchte ich mir auf Dauer nicht antun.

Dem Netzwerk wünsche ich weiterhin Erfolg.

mit besten Grüßen an Alle

CoF

  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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