Normales Thema Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags (Gelesen: 757 mal)
freiraucher
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Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
11.08.09 um 18:38:53
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Kooperationspartner „mensch bRAUCHt toleranz e.V.“ mischt mit

(pm) Anlässlich der am 30. August stattfindenden Landtagswahlen können sich die sächsischen Bürger und alle anderen Tabakfreunde in der Republik nun ein Bild über die Meinungen der Parlamentarier im Freistaat zu den Themen Tabakgenuss und Verbotskultur machen.

Die Durchführung des politischen Toleranzchecks Sachsen wird diesmal in Zusammenarbeit mit unserem lokalen Kooperationspartner mensch bRAUCHt toleranz e.V. vollzogen. mensch bRAUCHt toleranz e.V. ist ein unabhängiger eingetragener Verein, der sich für ein tolerantes Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern sowie generell gegen jegliches zu weite Eingreifen des Staates in die persönlichen Freiheiten der Bürger einsetzt. Im letzten Jahr wurde die Verfassungswidrigkeit des Sächsischen Nichtraucherschutzgesetzes durch die Klagen von zwei Mitgliedern des Vereins festgestellt.

Auch für den politischen Toleranzcheck des Sächsischen Landtages haben wir den Abgeordneten wieder einen Fragebogen zugesendet, mit dessen Hilfe die Haltungen zum Rauchverbot offengelegt werden sollen. Hierauf gab es bereits eine ganze Reihe von Rückantworten. Als besonders fleißig und gewissenhaft haben sich diesmal die FDP-Abgeordneten präsentiert. Hier haben nicht nur der Großteil der angeschriebenen aktuellen Landtagsabgeordneten geantwortet, sondern auch viele Direktkandidaten für den Sächsischen Landtag und sogar einige sächsische Bundestagskandidaten.

Bei der beliebten Genussmittelfrage offenbarte der Großteil der Abgeordneten ein relativ konservatives Profil. Am höchsten im Kurs steht bei den meisten der Kaffee, gefolgt vom Wein und der Schokolade. Aber auch einige bekennende Aficionados befinden sich im sächsischen Parlament. Ein eher ausgefallenes Genussmittel gibt der CDU-Abgeordnete Peter Patt an: Er genießt Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.

Quelle: smokersnews, 11.08.09
« Zuletzt geändert: 11.08.09 um 18:39:18 von freiraucher »  
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ChristophL
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #1 - 12.08.09 um 16:56:49
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perle
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #2 - 30.08.09 um 18:30:58
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ergebnisse der landtagswahl in sachsen:

http://www.mdr.de/sachsen/wahlen/landtagswahl/ergebnisse
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Werner Paul
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #3 - 30.08.09 um 21:47:34
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Schade finde ich, dass die "Sonstigen" nicht mehr zugelegt haben. So merken die das nie.
  

Statistiken sind für Politiker wie Laternen für Säufer. Sie dienen mehr der Stütze, als der Erleuchtung.
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evarix
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #4 - 31.08.09 um 15:31:12
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perle schrieb on 30.08.09 um 18:30:58:
ergebnisse der landtagswahl in sachsen:


Katastrophal finde ich den Wiedereinzug der NPD in den Landtag, wenn auch mit erheblich weniger Stimmen.

Ich habe die Befürchtung, daß sich bei den Nazis eine Stammwählerschaft ansiedelt, will sagen: Diese Leute werden nicht mehr in erster Linie als sog. Protestpartei wahrgenommen und daher nicht trotz, sondern WEGEN ihres Gedankenguts gewählt, das sie verbreiten.

Das gibt mir zu denken.

Gruß

evarix
  
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xila
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... hat meistens recht
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #5 - 31.08.09 um 16:49:14
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Wenn die Wahlbeteiligung nicht noch deutlich niedriger als beim letzten Mal gewesen wäre, dann wäre die NPD knapp unter 5 % geblieben. Bedauerlich, aber ich fand schon erfreulich, daß ihr Wählerstimmenanteil sich ungefähr halbiert hat.

Siehe hier: http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_nav.prc_index?p_anw_kz=LW09

  

Unwillkommene Tatbestände sind von einer unbeweglichen Hartnäckigkeit, die durch nichts außer der glatten Lüge erschüttert werden kann. (Hannah Arendt)
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ChristophL
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Re: Politischer Toleranzcheck des sächsischen Landtags
Antwort #6 - 01.09.09 um 12:34:16
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Quote:
Katastrophal finde ich den Wiedereinzug der NPD in den Landtag, wenn auch mit erheblich weniger Stimmen.

Ich habe die Befürchtung, daß sich bei den Nazis eine Stammwählerschaft ansiedelt, will sagen: Diese Leute werden nicht mehr in erster Linie als sog. Protestpartei wahrgenommen und daher nicht trotz, sondern WEGEN ihres Gedankenguts gewählt, das sie verbreiten.


Als wir die letzte Große Koalition auf Bundesebene hatten, ist die NPD in die Mehrheit der bundes- (also west-) deutschen Landtage eingezogen und wäre fast in den Bundestag gekommen. Im Vergleich dazu steht sie heute nicht gut da.

  
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