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Heißes Thema (mehr als 10 Antworten) Literatur zum Thema (Gelesen: 865 mal)
Brigitte
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Hallo

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #23 - 21.05.15 um 18:41:30
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ChristophL schrieb on 09.03.14 um 00:00:00:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/71VdQIKDGRL._SL1500_.jpg

Soll am 1. April erscheinen, ist aber bestimmt kein Aprilscherz.


Ich kann das Buch nur waermstens empfehlen!!
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #22 - 18.05.15 um 15:56:58
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Ein Kapitel aus dem Buch ist bei Novo im Volltext unter dem Titel "Geradewegs in die Gesundheitsdiktatur?" erschienen.

Den Begriff der Gesundheitsdiktatur nimmt auch Sexualwissenschaftler Martin Dannecker, ein Veteran der Schwulenbewegung, zum Anlass, aktuelle Entwicklungen kritisch zu beleuchten.

Er zitiert dabei u.a. den früheren Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof, der ebenfalls Entwicklungen in Richtungen Gesundheitsdiktatur sieht: "Der Mensch dürfte auch in seinem Privatbereich nicht mehr rauchen, müsste seine Essensgewohnheiten vor dem Gesetz rechtfertigen, seine Sportlichkeit täglich nachweisen, seine Intimsphäre für staatliche Kontrollen öffnen. Er wäre gehalten, gesundheitspolitische, soziale, aber auch berufliche und staatsbürgerliche Verhaltensweisen zu belegen und dem Staat […] in einer jährlichen Gesundheitserklärung zu verantworten. […] An einem solchen Gesundheitsdruck würden die Menschen leiden, an ihm erkranken, in Trauer über diese bedrückende und unterdrückende Entwicklung sterben“.

Das hat Kirchhof vor Jahren schon richtig erkannt. An klugen Mahnern kein Mangel, allein die Wüste erhört ihre Rufer nicht.

  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #21 - 01.03.15 um 13:58:09
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Ausführliches Interview mit Prof. Ropohl im Blog von Prof. Grieshaber

Quote:
Jetzt muss man jene Elemente der Religiosität bloß in die Sphäre der Gesundheit übersetzen, und man hat das Syndrom des Sanitarismus: „Erbsünde“ = Krankheit, „Heil“ = ewiges Wohlbefinden, „Askese“ = Verzicht auf genussvolle Lebensfreuden, „gute Werke“ = ständige Arbeit an der körperlichen Vortrefflichkeit, „Gewissen“ = fortgesetzte Prüfung der eigenen Heilsbemühungen, schließlich die Unduldsamkeit gegenüber den „Heiden“, die den Gesundheitskult ignorieren. Die Ersatzreligion des Sanitarismus füllt jene Leerstelle, die von den herkömmlichen Religionen zurückgelassen wurde.


... und viele andere interessante Punkte.
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #20 - 02.07.14 um 21:05:24
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Ausführliche Rezension des gleichen Buches, diesmal aus der Feder von Prof. Grieshaber, jetzt bei Netzwerk Rauchen erschienen.

Quote:
Diese lebensfremden Funktionäre, die sich zu Hütern unserer Gesundheit aufgeschwungen haben und sich dabei vielfach im Ernst einbilden, wenn sie uns nur
erst den Genuss beim Essen, Trinken und Rauchen ausgetrieben haben, dann würden wir gesund und glücklich werden und ihnen ewig dafür dankbar sein: Was werden diese Leute wohl tun, sollten sie jemals mit einer wirklichen, massenhaft auftretenden akuten Bedrohung konfrontiert werden?
Ich behaupte: Spätestens das Auftreten einer solchen Bedrohung wird die Besorgnisgesellschaft samt ihres in Wissenschaft, Medien und Politik heute irrlichternden Personals, dessen Kompetenz in solchen Lagen sehr in Zweifel gezogen werden muss, so schlagartig hinwegfegen, dass sich spätere Generationen wundern werden, warum dies nicht schon viel früher geschehen ist. Da man aber verrückt sein müsste, sich Probleme solchen Ausmaßes herbeizuwünschen, ist zu hoffen, dass stattdessen ein neuer Wertewandel aus der Mitte der Gesellschaft kommen und dieselbe Wirkung haben wird. Noch fehlt in der Breite der Gesellschaft ein mehr als nur unterschwelliges Gefühl des Mangels, das dafür sorgt, dass die permanente Besorgnis um die Gesundheit in Zorn über die wachsende Beschneidung der Freiheit und Menschenrechte und entsprechend nachdrückliche Forderungen umschlagen lässt.


« Zuletzt geändert: 02.07.14 um 21:06:48 von ChristophL »  
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #19 - 08.05.14 um 15:32:23
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Letzte Woche bei Novo

Quote:
Angst essen Genuss auf: Besorgnisgesellschaft von Günter Ropohl
Rezension von Christoph Lövenich


Der Wert von Freiheit und Selbstentfaltung wird zunehmend von Ängsten abgelöst, die sich um Sicherheit, Umwelt und Gesundheit ranken, analysiert Günter Ropohl in seinem neuen Buch. Die Gefahren einer von Sorge geleiteten Gesellschaft treten beim Thema Tabak besonders hervor.
  
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #18 - 09.03.14 um 00:00:00
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Soll am 1. April erscheinen, ist aber bestimmt kein Aprilscherz.
  
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Querkopf
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Dies ist durchaus ein
Drei-Pfeifen-Problem
...

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #17 - 17.07.13 um 06:56:11
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Immer noch aktuell (bis auf die Reifröcke) - Mark Twain im Jahr 1865 an einen Moral-Statistiker:

Quote:
Behalten Sie Ihre statistischen Notizen ein andermal für sich! Ich habe das ganze Bündel genommen und mir die Pfeife damit angezündet. Leute von Ihrem Schlage sind mir verhaßt. Sie rechnen fortwährend aus, wie sehr ein Mensch seiner Gesundheit schadet, wie sehr er seine Denkkraft schwächt und wie viele elende Dollars und Cents er vergeudet, wenn er sich zweiundneunzig Jahre lang den verderblichen Genuß des Rauchens gestattet, der ebenso verderblichen Gewohnheit des Kaffeetrinkens fröhnt, gelegentlich eine Partie Billard spielt, bei Tische ein Glas Wein trinkt u. s. w. u. s. w. Und Sie zählen sich immer an den Fingern her, wie viele Frauen der gefährlichen Mode, weite Reifröcke zu tragen, zum Opfer gefallen und verbrannt sind u. s. w.

Immer sehen Sie nur die eine Seite der Frage. Sie sind blind gegen die Thatsache, daß die meisten alten Männer in Amerika rauchen und Kaffee trinken, obgleich sie nach Ihrer Theorie alle jung gestorben sein sollten, daß rüstige alte Engländer Wein trinken und am Leben bleiben, daß dicke alte Holländer sowohl tüchtig trinken als rauchen und doch die ganze Zeit über nur immer älter und wohlbeleibter werden. Auch kümmern Sie sich nie darum, wie viel Behagen, Erholung und Vergnügen der Mensch im Lauf seines Lebens vom Rauchen hat, (was zehnmal soviel wert ist als das Geld, welches er sparen würde, wenn er es bleiben ließe) und fragen gar nicht danach, was für eine ungeheuere Menge von Wohlsein dem Menschen in seiner Lebenszeit verloren geht, wenn er, – wie Ihresgleichen – nicht raucht....


Ganzer Text hier:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6752/14
  
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Blaudunst
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Verboten? So wenig wie
möglich!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #16 - 12.05.13 um 22:28:10
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Zwei Bücher, die über die Machenschaften der Big Pharma und einen Teil der Ärzteschaft beeindrucksvoll berichten:

"Patient im Visier" von Caroline Walter und Alexander Kobylinski:
http://www.amazon.de/dp/3518463055/ref=pe_217221_31005211_M3T1_dp_1

und
"Die weiße Mafia" von Frank Wittig:
http://www.amazon.de/dp/3868832718/ref=pe_217221_31005211_M3T1_dp_2

Ich habe beide in ca 4 Nächten fertig gelesen - danach akuter Schlafmangel als Nebenwirkung:-) ... und kann sie herzlich weiter empfehlen.
Obwohl ich schon einiges wusste, in diesem Ausmaß habe es doch nicht vermutet. Es ist mir nach der Lektüre auch klarer geworden, warum die Passivrauch-Lüge so problemlos durch konnte...
  
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ChristophL
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #15 - 22.12.11 um 13:44:21
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Quote:
Wider die Besorgnisgesellschaft: Günter Ropohl rezensiert “Die Angst der Woche” von Walter Krämer




http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001036

Quote:
Das ist die Kernfrage, um die es in diesem Buch geht: Woher kommt das Missverhältnis zwischen hysterischem Angstgefühl und wirklicher Gefahr?[...]
Zum Krebsproblem kann Krämer allerdings als Statistiker beitragen. Die Zahl der Krebstoten in einem Land, weist er nach, steigt mit der durchschnittlichen Lebenserwartung (S. 152ff). Je älter die Menschen werden, desto grösser ist ihr Risiko, an Krebs zu sterben. Krebs ist grossenteils eine Alterskrankheit, und als plausiblen physiologischen Grund führt er an, dass die „Mechanismen“ der Zellregeneration mit fortschreitender Alterung störanfällig werden. Zwischen diesen einleuchtenden Überlegungen und den Bemerkungen zum Lungenkrebs von Rauchern hätte allerdings der Autor eine Querverbindung herstellen können. Tatsächlich sind nämlich auch zwei Drittel der Lungenkrebstoten – ob Raucher oder nicht, darüber sagt die amtliche Statistik nichts – älter als 65 Jahre. Auch Lungenkrebs ist mithin vor allem eine Alterskrankheit.
Da ich nun dieses unschickliche Thema bereits angeschnitten habe, muss ich beklagen, dass sich Krämer das „Passivrauchen“ – er erwähnt es nur beiläufig (S. 231f) – hat entgehen lassen, um seine Thesen zur Angstmanipulation zu illustrieren.

« Zuletzt geändert: 22.12.11 um 13:45:16 von ChristophL »  
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #14 - 04.11.11 um 19:49:31
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Das neue Buch von Christopher Snowdon ist seit ein paar Wochen raus:

The Art of Suppression: Pleasure, Panic and Prohibition since 1800.



Werde ich mir besorgen. Chris hat mit seinem Erstling "Velvet Glove" und seinem Blog Maßstäbe gesetzt.

http://velvetgloveironfist.blogspot.com/2011/09/art-of-suppression.html

Rezension:
http://www.spiked-online.com/index.php/site/reviewofbooks_preview/11372/

  
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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #13 - 01.12.10 um 13:35:48
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Danke Quirinus, für den Hinweis auf diesen interessanten Artikels.

Quote:
Die Tugendgruppe zimmert sich ein dualistisches Weltbild zusammen, eine infantile Disney-Idylle, mit guten und mit bösen Menschen. Wichtig ist jetzt vor allem die richtige Gesinnung. Nur: Diese Gesinnung bewirkt in der Wirklichkeit immer weniger. Bis in die siebziger Jahre trieb es die Gesinnungsmenschen zur Tat, nach der Devise "Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es". Heute genügt die Demonstration einer einwandfreien Moral.


Eine gelungene Analyse des Kulturhistorikers!
Heute allerdings haben wir die absurde Situation, dass die "Guten" ihr Disneyland allen anderen aufzwingen wollen, und zwar auf eine Weise weit weit weg von gut.
  

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Quirinus
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #12 - 24.11.10 um 03:02:40
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Dieses Buch hätte ich beinahe verpaßt. Und dazu fällt mir ein, was ich vor einer Woche bei mir wiederfand: das Spiegel-Heft Nr. 28/1994 mit dem ersten langen Beitrag zum Thema Tugendterror à la USA. Zitat aus einem dort abgedruckten Interview mit dem Ethnologen Hans Peter Dürr (Hervorhebung von mir):

Quote:
SPIEGEL: Wird sich PC in Deutschland durchsetzen?

Duerr: Hoffentlich nicht. Ich halte es nicht für erstrebenswert, daß eine Gesellschaft ihre mühsam erkämpften Freiheiten preisgibt. "Political Correctness" ist ein Lügengespinst, das einen rigiden und humorfreien Persönlichkeitstypus schafft - den Typ des Dauerempörten, der nur darauf wartet, Protest abzusondern und zu bestrafen. Dazu gehören auch chronisch gekränkte Feministinnen, die ständig - bewußt oder unbewußt - auf der Lauer nach Macho-Sünden liegen. Dadurch wird eine Atmosphäre von Unfreiheit und Haß geschaffen, die jede zwischenmenschliche Kommunikation zerstört.


Ja, so ging das damals los. Weil die PC-Kritiker es nie versäumten, auf die unrühmliche Rolle der Feministinnen an den Universitäten hinzuweisen, machte sich der Spiegel gern lustig über die PC. Mit dem Herannahen der Bundestagswahl 1998 allerdings wurde er zum Sprachrohr der neuen Spießer männlichen Geschlechts, die damals Mitte 30 waren. Und nun? Scheint er sich deren renitenten Kindern anbiedern zu wollen, indem er gelegentlich wieder über den Tugendterror lästert, den er doch so lange selbst ausgeübt hat. Unvergeßlich ist mir neben den Tiraden gegen das Rauchen auch das seitenlange Lamento einer empörten Jugend- & Tugendschützerin über Mein Teil von Rammstein. Und zufällig ist genau dieser moralinsaure und garantiert humorfreie Artikel im Archiv nicht zu finden.

(Ja, das war off topic; aber im Zusammenhang mit der geradezu jubilierenden Buchbesprechung konnt' ich mir diesen Hinweis nicht verkneifen.)
« Zuletzt geändert: 24.11.10 um 03:10:11 von Quirinus »  
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In tyrannos!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #11 - 22.11.10 um 17:40:25
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perle schrieb on 22.11.10 um 13:43:15:
immerhin hat der spiegel das heute auch schon ganz "aktuell" in seinen schlagzeilen:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,730077,00.html


Mittlerweile besitze ich das Buch und habe es ca. zur Hälfte gelesen: Ein herrliches Feuerwerk witziger Formulierungen und großartiger Wahrheiten. Kann ich nur wärmstens empfehlen!
  

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perle
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #10 - 22.11.10 um 13:43:15
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immerhin hat der spiegel das heute auch schon ganz "aktuell" in seinen schlagzeilen:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,730077,00.html
  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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Rauchen und der Terror der Tugend
Antwort #9 - 05.11.10 um 09:30:24
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Verspricht wieder, ein neues interessantes Buch zu werden:
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-10/adam-soboczynski-auszug?page=all&pri...

Kurzrezension bei Amazon:
Quote:
Adam Soboczynski erzählt von Männern und Frauen, die sich dem Rausch, dem Rauchen und allem Raffinierten mehr und mehr entfremden. Sie alle leiden an der braven neuen Welt. Es sind die Gesunden, die Glatten, die Asketen, die den Terror der Tugend verbreiten. Gemüse ist ihr Fleisch. Ein überaus geistreiches und tragikomisches Buch, fast ein Roman, in dem ein Knutschfleck und Nietzsche zusammengeführt werden. Eine "Menschliche Komödie" unserer Zeit.


Ich habe das Buch jedenfalls schon bestellt  Cool

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In tyrannos!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #8 - 13.09.10 um 07:15:35
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Danke für den Buchtipp  Smiley

Quote:
Unser Leben ist dann lebenswert, wenn wir es mit Freude leben, ohne Ängste, Kasteiung und Zwang. Genuss also bereichert, ...



Man kann es nicht oft genug betonen....
  

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RaucherHB
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #7 - 13.09.10 um 07:01:54
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Soeben entdeckt:

Wer gesund lebt, ist selber Schuld I: Erstes Gebot - Du sollst gesund leben
von Monika Niehaus, Udo Pollmer
Quote:
Sicher kein Zufall ist, dass diese Heilsbotschaften mit all ihren Übungen und Geboten oft stark an religiöse Rituale erinnern: Wer den »inneren Schweinehund « überwindet, wer Lebensfreude als heimtückischen Verführer erkennt, der darf als Greis die versprochenen Jahre in vollen Zügen genießen. Wer dennoch krank wird, ist selber schuld, hat beim Essen gesündigt, sich beim Sport nicht genügend gequält oder einen der vielen Vorsorgechecks verpennt. Hinterfragt man die wissenschaftliche Basis all dieser Ge- und Verbote, rümpfen die Hohepriester des Gesundheitskults die Nase – schließlich füllt die Furcht um die Gesundheit ihre Taschen. Nur solange der Gläubige genug Angst hat, opfert er klag- und fraglos einen erklecklichen Teil seines Einkommens für Krankenkasse, Vorsorge und Functional Food. Und schon löst sich auf dem Altar des Gesundheitskults sein sauer verdientes Geld in Rauch auf. Wenn Gesundheit tatsächlich ein Zustand »völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens« wäre, wie es die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert, wären wir fast alle krank. Aber Gesundheit ist keine paradiesische Seinsform, sondern vielmehr ein Zustand, in dem wir »vergessen«, dass wir gesund sind. Ganz gleich, ob als gesunder oder kranker Mensch – unser Leben ist dann lebenswert, wenn es mit Freude gelebt wird. Und dazu gehört auch eine gewisse Leichtigkeit des Seins, die Befreiung von Ängsten und Schuldzuweisungen, von Kasteiung und Zwang.

http://www.cicero.de/97.php?item=5325

http://www.amazon.de/gesund-lebt-selber-schuld-Gesundheitsapostel/dp/3835406515/...
  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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ChristophL
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #6 - 29.10.09 um 02:07:44
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Der Nanny-Staat war gestern:



The Bully State: The End of Tolerance
von Brian Monteith
280 S.
ganz frisch diesen Monat erschienen
Bei Amazon für günstige 6 Pfund.

Der Autor, ehemaliges konservatives, dann unabhängiges Mitglied des schottischen Parlaments:

Quote:
We won't lose the freedoms that we cherish by a military coup or some great cataclysmic war engulfing us, but through the gradual invasion of our private lives by the very politicians we elect to protect us - and all in the cause of looking after our health.

Today's politicians think us mature enough to elect them, but too immature to decide what we should eat, smoke, drink or drive. So they give officials powers to snoop on us, enter our homes, fine householders without trial for using the wrong rubbish bins, and make shopkeepers hide the cigarettes under the counter.


  
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perle
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #5 - 12.10.09 um 08:59:09
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Matrix schrieb on 13.09.09 um 09:03:20:
Albrecht Müller: Die Reform-Lüge


mittlerweile hat er weitere bücher veröffentlicht. das aktuellste ist "meinungsmache":

http://www.nachdenkseiten.de/?page_id=4138

von volker bräutigam stammt dieses büchlein, das auch den finger in die wunde medienverdummung legt: "falschmünzer-republik"

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14283
« Zuletzt geändert: 12.10.09 um 08:59:38 von perle »  

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #4 - 12.10.09 um 08:25:13
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Ein absolut lesenswerter Text zum Thema Manipulation
http://clemensberger.at/htm/texte_neuemenschen.htm

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Re: Literatur zum Thema
Antwort #3 - 13.09.09 um 09:03:20
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http://www.amazon.de/Die-Reforml%C3%BCge-Denkfehler-Wirtschaft-Deutschland/dp/34...

Albrecht Müller: Die Reform-Lüge

In einem anderen Thread habe ich ebenfalls schon auf dieses Buch hingewiesen, sehr zur Lektüre zu empfehlen!

Es besteht aus 2 Teilen.
Im ersten werden von Autor vermutete Hintergründe und Ziele für das Verbreiten von 40 Lügen die deutsche Wirtschaft betreffend dargelegt.
Was für unser Thema hier im Forum besonders interssant sein kann, ist die Beschreibung der Form, wie die Manipulation der Massen diese Lügen betreffend funktioniert, wie durch ständiges Wiederholen von reinen Erfindungen, bewussten Fälschungen und plumpen Behauptungen "Fakten" geschaffen werden, die von der Masse dann als "Wahrheit" geglaubt werden sollen.
Der Inhalt von Kapitel 5 "Merkwürdiger Erfolg einer erfolglosen Theorie: Die manipulierte Öffentlichkeit, Revolution von oben, Interessen im Hintergrund und Denkfehler, Mythen und Legenden als Nährboden" passt ebensogut auf die Passivrauchlüge und den internationalen Krieg gegen die Raucher und vieles andere, was der heutige Sanitarismus produziert.

Der Autor, selbst Profi in Medienkampagnen auf höchster Ebene, zeigt auf, wie Eliten bestimmte Entscheidungen längst gefällt haben. Als nächster Schritt werden dann entsprechende Kampagnen geplant und durchgeführt, um das Volk in ihrem Sinne umzuerziehen. Es soll ja das bereits Beschlossene glauben und (politisch) wollen.

Im zweiten Teil behandelt Albrecht Müller dann 40 einzelne Reformlügen aus dem Bereich der Wirtschaft, also Glaubensgrundsätze der Eliten, die angeblich bestimmter "Reformen" bedürften.
Dies ist auch für den nicht-deutschen Leser zumeist interessant, da dieselben Stehsätze auch bei uns von den Figuren widergegeben werden, die derzeit Politiker spielen. Die Zahlenbeweise sind klarerweise nicht übertragbar.

Die Botschaft des Autors insgesamt: Nicht resignieren, sondern beharrlich dafür kämpfen, was man selbst von der Politik erwartet.

lg
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P.S.: Der Autor betreibt auch eine Website, wo es sich auch immer wieder lohnt, vorbeizuschauen:
http://www.nachdenkseiten.de/
« Zuletzt geändert: 13.09.09 um 09:12:43 von Matrix »  

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perle
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #2 - 20.08.09 um 08:28:37
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dann packe ich mal meinen beitrag um:

Rezension: Kommunistische Ursprünge der Öko-Bewegung

http://ef-magazin.de/2009/08/08/1406-rezension-kommunistische-urspruenge-der-oek...

auszug:

Dennoch ist lesenswert, was Mann an Originalzitaten zusammengetragen hat, die belegen, dass die Öko-Bewegung im Einklang mit kommunistischen Chef-Strategen in erster Linie darauf abzielt, das mittelständische Privatunternehmertum zu zerstören, den Westen im Namen sozialistischer Gleichheit zu verarmen und nicht nur volkspädagogisch gängelnd in das Konsumverhalten der Einzelnen einzugreifen, sondern das gesamte menschliche Leben total zu kollektivieren. Am deutlichsten werden diese Ziele in der von Michail Gorbatschow, Steven Rockefeller und Maurice Strong, dem Generalsekretär des Rio-Umweltgipfels von 1992, gemeinsam vorgelegten „Erd-Charta“ für eine „nachhaltige globale Gemeinschaft“, die bislang zum Glück nicht durchgekommen ist.
« Zuletzt geändert: 20.08.09 um 08:28:54 von perle »  

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Ich fordere Lothar Binding
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Re: Literatur zum Thema
Antwort #1 - 20.08.09 um 00:01:57
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Um mal den Anfang zu machen:
Lexikon der Psycho-Irrtümer Rolf Degen Eichborn-Verlag ISBN 3-8218-1631-7
Untertitel: Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen läßt.
Egal ob Psycho,Rauchen oder Klima, die Propagandisten und Nutzniesser
verfahren immer nach dem gleichen Schema, was stört wird verschwiegen
Denn es gibt Wissenschaftler, die einfach nur wissen wollen und dabei zu
höchst interessanten Ergebnissen kommen. Die stellt Rolf Degen vor.. Was
mich bei der Lektüre beruhigt hat,ist der Abschnitt über Marketing. Die Kunst
des Marketings ist offensichtlich nur , einen Geldgeber zum Geldrausschmeissen
zu bewegen. Klappt es, liegt es am genialen Marketing(10%), klappt es nicht,
gibt es 1000 Gründe, warum es nicht am Marketing gelegen hat (90%)
Spannend auch die jugendliche Deliquenten, die zur Hälfte in den Genuss
einer staatlichen Therapie kam. Lest selber was aus Ihnen geworden ist.
Viel Vergnügen
Baden1848
  
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Martella
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Literatur zum Thema
13.08.09 um 10:53:05
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Bitte hier alle Buchempfehlungen und -besprechungen hinein.
  
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