Normales Thema Jazbinsek (Gelesen: 427 mal)
Werner R. Niedermeier
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Jazbinsek
20.11.09 um 23:35:33
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Der verläbgerte Arm der Tabakkontrolle, Dietmar Jazbinsek, der seine Werbeartikel für die Prohibitionisten unter anderem in der Süddeutschen Zeitung unterbringt, mischt nun auch beim Volksbegehren mit. Folgendes berichtet der Donaukurier:

"Mehr über die Hintergründe des Volksbegehrens erklärt der freie Journalist Dietmar Jazbinsek an diesem Sonntag um 11 Uhr in der Antoniusschwaige. In seinem Vortrag geht der Gesundheitswissenschaftler unter anderem auf den Stand der Forschung zu den Gefahren des Passivrauchens ein und beschäftigt sich mit der oft diskutierten Frage, ob ein Rauchverbot zum Kneipensterben führt.

Darüber hinaus wird er Informationen zur Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik sowie zu den jüngsten Entwicklungen der Gesetzeslage und zur Haltung des Bundesverfassungsgerichts liefern. Der Eintritt ist kostenlos. Veranstalter ist die Dieter-Mennekes-Umweltstiftung.
"

Die Dieter-Mennekes-Stiftung sieht ihr vordringliches Engagement im "Einsatz gegen die gesundheitsschädliche Umweltverschmutzung durch das Rauchen". Sie unterstützt mehrere lokale Antirauchervereine mit zum Teil nicht unerheblichen Geldmitteln. Auch wurden in verschiedenen Zeitungen Anzeigen geschaltet, zum Beispiel mit dem Text: "Was die Raucher mit den Nichtrauchern machen, nennt man bei Nichtschwimmern „Ertränken“"
« Zuletzt geändert: 20.11.09 um 23:42:00 von Werner R. Niedermeier »  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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Freier Rauch statt Rauchfrei!

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Re: Jazbinsek
Antwort #1 - 26.11.09 um 23:46:04
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Ach schau an, der lt. "Lobby Control" angeblich so lobbyunabhängige Herr tritt wieder mal für eine einschlägige Lobby auf...
  
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Werner R. Niedermeier
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Re: Jazbinsek
Antwort #2 - 02.12.09 um 04:56:32
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Der Lobbyist Dietmar Jazbinsek hat auch für das Verbotsbegehren in Bayern Werbung gemacht. Dazu tourte er durch Bayern, um seinen Lobbyauftrag unter das Volk zu bringen. Die Verbotsfanatiker der ÖDP haben mit dem Antitabaklobbyisten Jazbinsek ein Interview geführt.

Aus diesem Interview:
Frage: Sie sind durch Bayern gereist und haben Aktionskreise des Volksbegehrens besucht. Worüber haben Sie gesprochen?
Antwort: Über den Einfluss der Tabaklobby auf die Politik in Deutschland und speziell in Bayern. Viel Überzeugungsarbeit brauchte ich dabei aber nicht zu leisten. Es ist ja offenkundig, wie die CSU-Spitze vor den Lobbyisten der Tabakindustrie, einigen Funktionären des Gastgewerbes und der Raucherpartei FDP eingeknickt ist.

Frage: Sie sind also auch für die Streichung aller Ausnahmeregelungen?
Antwort: Das Problem bei den so genannten Kompromisslösungen ist, dass die Ausnahmen schnell zur Regel werden. Das hat man hier in Bayern bei den Raucherclubs gesehen. Eine kleine, aggressive Minderheit von Nikotinabhängigen nutzt jedes juristische Schlupfloch, um aus dem Gesundheitsschutz eine Lachnummer zu machen.

Frage: Und warum interessiert sich ein Journalist aus Berlin für ein Volksbegehren in Bayern?
Antwort: Weil ich derselben Ansicht bin wie manche unserer Verfassungsrichter: dass nämlich der Lobbyismus die größte Gefahr für unsere parlamentarische Demokratie darstellt. Und weil ich herausfinden will, ob ein Volksbegehren dazu beitragen kann, den Einfluss der Großunternehmen und Wirtschaftsverbände auf die Politik zu begrenzen.

Ein Lobbyist, der gegen Lobbyismus wettert. Für wie dumm hält der Fanatiker und Antitabaklobbyist Jazbinsek eigentlich die Menschen?

Finanziert wird Jazbinsek momentan unter anderem von der Dieter Mennekes-Umweltstiftung, eine der Tabakkontrolle nahestehende Stiftung.
  

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Re: Jazbinsek
Antwort #3 - 02.12.09 um 18:21:01
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Werner R. Niedermeier schrieb on 02.12.09 um 04:56:32:
Der Lobbyist Dietmar Jazbinsek hat auch für das Verbotsbegehren in Bayern Werbung gemacht. Dazu tourte er durch Bayern, um seinen Lobbyauftrag unter das Volk zu bringen. Die Verbotsfanatiker der ÖDP haben mit dem Antitabaklobbyisten Jazbinsek ein Interview geführt.

Aus diesem Interview:
Frage: Sie sind durch Bayern gereist und haben Aktionskreise des Volksbegehrens besucht. Worüber haben Sie gesprochen?
Antwort: Über den Einfluss der Tabaklobby auf die Politik in Deutschland und speziell in Bayern. Viel Überzeugungsarbeit brauchte ich dabei aber nicht zu leisten. Es ist ja offenkundig, wie die CSU-Spitze vor den Lobbyisten der Tabakindustrie, einigen Funktionären des Gastgewerbes und der Raucherpartei FDP eingeknickt ist.

Frage: Sie sind also auch für die Streichung aller Ausnahmeregelungen?
Antwort: Das Problem bei den so genannten Kompromisslösungen ist, dass die Ausnahmen schnell zur Regel werden. Das hat man hier in Bayern bei den Raucherclubs gesehen. Eine kleine, aggressive Minderheit von Nikotinabhängigen nutzt jedes juristische Schlupfloch, um aus dem Gesundheitsschutz eine Lachnummer zu machen.

Frage: Und warum interessiert sich ein Journalist aus Berlin für ein Volksbegehren in Bayern?
Antwort: Weil ich derselben Ansicht bin wie manche unserer Verfassungsrichter: dass nämlich der Lobbyismus die größte Gefahr für unsere parlamentarische Demokratie darstellt. Und weil ich herausfinden will, ob ein Volksbegehren dazu beitragen kann, den Einfluss der Großunternehmen und Wirtschaftsverbände auf die Politik zu begrenzen.

Ein Lobbyist, der gegen Lobbyismus wettert. Für wie dumm hält der Fanatiker und Antitabaklobbyist Jazbinsek eigentlich die Menschen?

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Die Mennekes-Stiftung taucht desöfteren als Geldgeber auf. Über diesen Namen sind wir bereits mehrfach gestolpert.
  

Der gesunde Menschenverstand ist die Sache, die am Besten auf der Welt verteilt ist, aber nur die wirklich 'Unverbildeten' haben ihn" ...


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