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Sehr heißes Thema (mehr als 50 Antworten) Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an? (Gelesen: 9.210 mal)
Dirk
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #40 - 30.03.10 um 17:28:31
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Quote:
Seit Jahren liefern sich die Schotten mit der fränkischen Brauerei Schorschbräu ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das stärkste Bier der Welt, und derzeit sind die Schotten um eine Nasenlänge vorn: Ihr Bier "Sink the Bismarck" hat 41 Volumsprozent, der Schorschbock hingegen "nur" 40.

Wird das in Schnapsgläsern ausgeschenkt und aus solchen getrunken?  hä?
  

Dirk
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Gine
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #39 - 30.03.10 um 16:05:17
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Quote:
Es werden immer mehr: Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2008 die Zahl der akuten Alkoholvergiftungen bei Kinder und Jugendlichen bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr mussten 25.700 junge Menschen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren stationär im Krankenhaus behandelt werden. .......................


Augenrollen achja.... würden die herren und damen die diese statistiken machen doch mal bitte schön die ursachen und nicht die auswirkungen in betracht ziehen.
da wären bestimmt einige zu nennen...

...unfähige eltern..
...zu früh & jung zu viele freiheiten....
..zu verwöhnt....
und und und...

Augenrollen


  
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #38 - 30.03.10 um 15:57:05
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In diesem Zusammenhang teilt der frischgewählte neue Vorsitzende der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP), Bill Gibson aus Schottland, mit Stolz auf folgendes hin:

Quote:
Seit Jahren liefern sich die Schotten mit der fränkischen Brauerei Schorschbräu ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das stärkste Bier der Welt, und derzeit sind die Schotten um eine Nasenlänge vorn: Ihr Bier "Sink the Bismarck" hat 41 Volumsprozent, der Schorschbock hingegen "nur" 40.


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« Zuletzt geändert: 30.03.10 um 15:57:42 von ChristophL »  
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sargnagel
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #37 - 30.03.10 um 13:30:54
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Und dann bekommt der Alkohol auch noch ganz, ganz politisch unkorrekte Namen! Ist natürlich eine hübsche Retourkutsche für all das Denglisch in der Werbung:
Quote:
The EU's trademarks authority has permitted a German firm to brew beer and produce clothing under the name "crappity smacking Hell". It may be an expletive in English, but in German it could refer to a light ale -- Hell -- from the Austrian town of crappity smacking. Whether it will be brewed there is another question.

The Bavarian towns of Kissing and Petting have the same problem, as does the eastern German town of Pissing. But so far, there are no plans to name a beer after them.


http://tinyurl.com/ybro92t
« Zuletzt geändert: 30.03.10 um 13:33:13 von sargnagel »  

Prohibitionisten aller Länder verpfeift Euch!
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ChristophL
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #36 - 28.03.10 um 23:44:25
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Video eines Vortrags von unserer Haager Konferenz:

"The Campaign to Call Time on Alcohol Freedom"






  
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ChristophL
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Noch eine SPD-Nanny geht von Bord
Antwort #35 - 25.03.10 um 10:56:43
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Heute hat der Bundestag den neuen Wehrbeauftragten gewählt, Königshaus von der FDP. Damit sind wir SPD-Robbe los, und das ist auch gut so. Dieser hatte noch vor einigen Wochen in typisch sozialdemokratischer Nanny-Manier losgelegt:

„Ich habe den Eindruck, dass es bei bestimmten Truppenteilen unserer Bundeswehr nach Dienstschluss ein Alkoholproblem gibt, das wir entschieden bekämpfen müssen. [...] Koma-Saufen darf es bei der Bundeswehr [...] auf gar keinen Fall geben.“
Hierzu sei angemerkt, dass Robbe nie selbst Bundeswehrangehöriger war, was aber solche Lächerlichkeiten nicht entschuldigt.
Alkohol ist flüssig und Robbe mehr als das - nämlich überflüssig.


« Zuletzt geändert: 25.03.10 um 10:57:07 von ChristophL »  
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perle
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #34 - 15.03.10 um 13:59:25
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@ RaucherHB,

da warst du schneller als ich. im übrigen ist er ja nicht neu an dem thema.

von april 2006:  http://tinyurl.com/k57o4

nutt ist auch derjenige, der 2007 in einer studie herausgefunden hat, daß alkohol und tabak gefährlicher und schlimmer seien als illegale drogen:

Quote:
Alcohol, tobacco make top 10 list of risky drugs British study rated the substances more dangerous than marijuana, Ecstasy

http://tinyurl.com/2jtadr


jetzt wird auch klar, warum er solche studien erstellt, vermutlich sucht er investoren für seine ersatzalkoholfabrikation. da hilft es sicher, wenn man das original vorher schon etwas verteufelt.

damit reiht er sich ein in die selbstlosen wissenschaftler, die ja nur unser bestes wollen. so wie die margarinehersteller, nach deren studie in den 50er/60er jahren butter DAS gesundheitsrisiko war.

  

das licht am ende des tunnels könnte auch ein idiot mit einer kerze sein
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RaucherHB
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #33 - 15.03.10 um 12:08:23
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Künstlicher Alkohol ohne Nebenwirkungen

Ein britischer Pharmakologe, der bis vor kurzem der Drogenbeauftragte der Regierung war, will Alkohol durch ein Benzo-Getränk ersetzen

Quote:
Ein britischer Neuropsychopharmakologe will nun, wie die Times berichtet einem künstlichen Alkohol auf die Spur gekommen sein. Der soll die angenehmen Wirkungen von Alkohol erzeugen, nimmt man aber dann ein Gegenmittel, sei man absolut nüchtern, könne nach Hause fahren, müsse um seine Leber, seinen Magen oder seinen Kreislauf nicht fürchten und einen Kater gäbe es auch nicht. Bis 2012 könnte die Wunderdroge auf dem Markt sein, wenn Professor David Nutt, Leiter der Neuropsychopharmaklogischen Abteilung des Imperial College London, genügend Geld für klinische Versuche eintreiben kann. 10 Millionen Pfund würde es schon kosten.

Nutt wurde kürzlich auch außerhalb Großbritanniens bekannt, weil er bis Oktober des letzten Jahres der Drogenbeauftragte der britischen Regierung war und dann gefeuert wurde, weil er die "künstliche" Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen kritisiert hatte.


Gabs da nichts von Ratiopharm? Zwinkernd

http://www.heise.de/tp/blogs/3/147250
« Zuletzt geändert: 15.03.10 um 13:40:40 von RaucherHB »  

Verbote sind immer ein Zeichen von Hilflosigkeit!
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perle
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #32 - 12.03.10 um 09:59:54
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magnitubel schrieb on 11.03.10 um 17:11:31:
Achtung, keine vorschnellen Schüsse, erst die zugehörige Diskussion lesen.
Dann wird klar, worum es dem Petitent in Wahrheit geht.
Der Mann ist nämlich keinesfalls ein Vollidiot, wie man bei Lektüre des Petitionstextes meinen könnte, er will mit dieser Aktion lediglich auf die Doppelmoral der "Drogenpolitik" hinweisen.



das ist reine taktik. wie gesagt, er ist schon mit zwei vorherigen petitionen zum alkohlverbot gescheitert. deshalb muß er jedesmal eine neue begründung vorlegen, sonst landet das gleich in der ablage -P-!

ich denke, auch diese petition wird es nicht schaffen, aber er wird in kürze dann wieder erneut eine vergleichbare petition starten, dann wiederum mit einer anderen begründung.

nachtrag. ich habe die stelle gefunden, an der der petitent selbst darauf hinweist, daß er schon einmal gescheitert ist, und nun eine neue begründung brauchte:

Zitat von: pfftn am 06. Februar 2010, 20:31:51

Quote:
Beim Stöbern gefunden:
am 17.12.2008 hat der Bundestag eine ähnlcihe Petition abgelehnt
(zu finden unter "abgeschlossene Petitionen",
pdf-Dokument unter  ... /files/00008.pdf

Die war auch von mir. Dabei ging es aber um ein generelles Verbot, also um die Aufnahme des Alkohols in Anhang I des BtMG.
Die Begündung der aktuellen Petition habe ich entsprechend an die damalige Ablehnungsbegründung des Petitionsausschusses angepasst.

http://tinyurl.com/y9md4w2


und was machen sie so beruflich? ach, ich bin petitionseinreicher..............

hier noch die begründung für die ablehnung.

https://epetitionen.bundestag.de/files/00008.pdf

sollte man sich vielleicht gut aufheben um zu überprüfen, ob sich die ablehnende haltung mit der zeit ändert. ähnliche begründungen gab es ja auch schon zum nichtraucherschutz.
« Zuletzt geändert: 12.03.10 um 10:47:31 von perle »  

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Matrix
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In tyrannos!

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #31 - 12.03.10 um 09:04:06
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War bei den Grüninnen, solange sie sich "alternativ" gerieren durften, der Tenor: "Schaut's, Alk und Tschick sind auch legal, die 'anderen' Drogen sind genauso harmlos", hat sich die Argumentation im Verbotsstaat jetzt umgedreht in: "Diese ganzen Sachen sind alles gleich gefährliche Drogen".

Alle bisher existierenden Diktauren, ob "links" oder "rechts" angesiedelt, haben sich durch Bespitzelung und Bevormundung ausgezeichnet.
Vieles davon haben sie als "soziales Engagement", z.B. für die Volksgesundheit, geschickt zu tarnen versucht.
Wenn heutzutage wieder ähnliche "Bemühungen" auftreten, ist es der beste Indikator für die rasch fortschreitende Diktaturisierung der Staaten.
Diktaturen versuchen ihre Bürger zu beherrschen, im öffentlichen, aber auch immer im privaten Bereich. Dabei bedienen sie auch den herrschenden Zeitgeist. Daher akzeptieren viele Menschen diese Aktivitäten, da sie sie als "Verbesserung" empfinden.

Und natürlich braucht jedes System Mithelfer. Dass sich Grüninnen in der ersten Reihe der Bevormunder befinden, wundert mich keineswegs. Haben sie uns ja schon in ihren "alternativen" Jahren sagen wollen, was wir anziehen (Pfui-Pelz) und was wir essen (Pfui-Fleisch) dürfen.

lg
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #30 - 11.03.10 um 19:13:25
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Quote:
Der Mann ist nämlich keinesfalls ein Vollidiot, wie man bei Lektüre des Petitionstextes meinen könnte, er will mit dieser Aktion lediglich auf die Doppelmoral der "Drogenpolitik" hinweisen.



Jaja, die Leute kenne ich. Gibt es z.B. bei den Grünen reichlich. Für ein an sich sinnvolles Anliegen im Kampf gegen die Illegalisierung von Drogen nutzt man die Dämonisierung legaler Drogen, nach dem Motto: Wenn Alkohol und Tabak doch soo schlimm sind und trotzdem legal, dann muss man anderes doch auch legalisieren. Mit dem Finger auf andere zeigen, um damit selbst besser dazustehen. Machen Raucher auch gelegentlich, "Ich bin wenigstens kein Säufer/nicht dick" und so weiter.
Viele, die schon lange die Legalisierung diverser Drogen fordern (zurecht!) sind - siehe Grüne -  leider mittlerweile gleichzeitig mit die engagiertesten Tabak- und Alkoholkontrolleure.
Oft steckt dahinter die Überlegung, sich in der Mitte zu treffen, Alkohol und Tabak stark an die Kette zu legen und zugleich eine sehr regulierte Legalisierung aller Drogen zu bewerkstelligen. Zum Teil entwickeln diese Leute derart bürokratisch-repressive Konzepte für die gesamte dann legale Palette, dass man sich fragen muss, ob etwa der kriminelle Cannabis-Konsum nicht der freiere ist.
Ein typischer Verteter dieser Richtung bei den Grünen ist von Bätzing als Alkohol-Referent eingestellt worden und steht somit auf einer Seite mit Leuten, die die o.g. Petition ganz sicher ernsthaft unterstützen würden. Die aber aus pragmatischen Gründen lieber schrittweise vorgehen.
  
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magnitubel
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #29 - 11.03.10 um 17:11:31
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sargnagel schrieb on 11.03.10 um 15:05:54:
Quote:
Petition: Suchtgefahren - Aufnahme von Ethanol ins Betäubungsmittelgesetz (Anhang II) vom 26.01.2010

http://tinyurl.com/yem8rzn

Wir schreiben das Jahr 2010. Und da bringt doch tatsächlich jemand ernsthaft (?) eine neue ALKOHOLPROHIBITION ins Gespräch. Oder habe ich das irgendwie missverstanden?

Oh ja. Bitte noch ein paar Verbote mehr! Gebt mir Verbote. Schikanös, penetrant, je dreister, desto besser. Weg mit all diesen ekligen Freiheiten...


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Quote:
Ich würde nicht sagen, dass illegalisierte Drogen grundsätzlich ein schlechtes Image haben. Kokain z. B. ist sogar in höchsten Kreisen als Gesellschaftsdroge anerkannt. Eigentlich verbindet man mit den einzelnen populären Rauschmitteln ganz verschiedene Images.
Aber ich stimme Ihnen zu, dass eine viel breitere, öffentliche, aber vor allen Dingen ehrliche Diskussion geführt werden muss, mit dem Ziel eine vernunftorientierte Drogenpolitik zu etablieren.

In diesem Sinne soll meine Petition ein kleiner Beitrag sein


Und da die Wahrscheinlichkeit der Annahme dieser Petition sehr nahe bei Null liegt, kann man das Risiko eines drohenden Alkoholverbots problemlos eingehen.
Im Grunde genommen sollten wir da alle mitzeichnen, einfach nur um das Thema "ideologisierte Drogenerziehung" (alias deutsche Drogenpolitik) der Öffentlichkeit bewusster zu machen.
Den wenigsten Menschen ist klar, dass in Sachen Drogen/Genussmittel mit zweierlei Maß gemessen wird und es wäre ein Riesenschritt in die richtige Richtung, würde man dieses Thema (und ich meine nicht nur Alkohol und Tabak) endlich entideologisieren.
Ich kann mich dem Wunsch des Petintenten nach einer vernuftorientierten Drogenpolitik jedenfalls nur anschliessen.
Denn was in den letzten zweieinhalb Jahren in Deutschland in Sachen Raucherdiskriminierungsgesetz geschehen ist, hat mit Vernunft nichts mehr zu tun.
  
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sargnagel
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #28 - 11.03.10 um 16:28:10
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Vielleicht kommt ja demnächst auch DAS:

Quote:
Der deutsche Bundestag möge beschließen, die Herstellung, den Vertrieb, den Besitz, den Verzehr und die Ausscheidung von sog. Tomatenketchup bzw. seiner Verdauungspropdukte zu verbieten.

Begründung:
Zunächst einmal mag ich kein Tomatenketchup. Darüber hinaus ist selbiges in ästhetischer Hinsicht äußerst fragwürdig.
Es wird zudem häufig zur Tarnung minderwertiger und/oder verdorbener Fastfoodprodukte  verwendet, fördert somit also deren
übermäßigen Verzehr durch ohnehin übergewichtige Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Hochschulbildung.
Des weiteren kann Ketchup zur Vortäuschung von Straftaten (Mord, Totschlag, Körperverletzung)  missbraucht werden.
Bei der Herstellung einer einzigen Flasche Ketchup müssen außerdem Dutzende unschuldiger Tomaten ihr Leben lassen.
Gelangt Ketchup auf Kleidungsstücke oder Auslegeware, so hinterlässt es unschöne Flecken.
Die knallige rote Farbe und ggf. enthaltene scharfe Gewürze fördern Aggressionen, d.h. sie  leisten somit der Gewalt in Familie und Gesellschaft Vorschub, und lassen die Zahl unnötiger Kapitalverbrechen in astronomische Höhen schnellen.
Mit Ketchup verschmierte Warnhinweise und dgl. werden unlesbar, können solcherart ihren Zweck nicht mehr oder nur noch teilweise erfüllen. Wird Ketchup in elektrische Geräte gegossen, so kann dies zu Kurzschlüssen führen.
Festgetrocknetes/-gebranntes Ketchup auf Geschirr und Küchengeräten lässt sich nur unter Verwendung scharfer Reinigungsmittel wieder  entfernen. Da Ketchup nicht selten in Glasflaschen abgefüllt ausgeliefert wird, stellt es eine ernstzunehmende Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar – lassen sich diese Flaschen doch als Schlagwaffen oder Wurfgeschosse verwenden, im schlimmsten Fall gar zu Molotov-Cocktails zweckentfremden….



Mist. Hab' ich doch tatsächlich die verheerenden Einflüsse auf die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung frühkindlicher Ketchup-Traumata vergessen...
« Zuletzt geändert: 11.03.10 um 16:32:32 von sargnagel »  

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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #27 - 11.03.10 um 15:55:23
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So war mein Posting u.a. gemeint.

  
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Re: Alkohol - Kündigt sich die nächste Verbotswelle an?
Antwort #26 - 11.03.10 um 15:51:47
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Quote:
Petition: Suchtgefahren - Aufnahme von Ethanol ins Betäubungsmittelgesetz (Anhang II) vom 26.01.2010 


der initiator dieser petition ist schon mit mindestens einer ähnlichen petitions gescheitert. irgendwo sagt er das selbst, in dem forum. da hatte ich ende januar/anfang februar mal an einem verschneiten sonntagnachmittag mir mal wieder die petitionen angeschaut und bin auch darauf gestoßen.

aber er gibt nicht auf. man sollte vielleicht mal schauen, ob er nicht im auftrag einer organisation immer wieder gleichlautende petitionen einreicht, so nach dem motto des stetens tropfens, der den parlamentarischen stein höhlt.



  

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